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4611974494 | ||
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7d171f149d |
@@ -26,6 +26,38 @@ Vor `npm version` wandert der Abschnitt „Unveröffentlicht" unter eine neue
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## [Unveröffentlicht]
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## [Unveröffentlicht]
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## [1.0.3] – 2026-10-04
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Vier neue Wochen Lehrgang. Damit ist jede Position des Ausbildungsrahmenplans
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von mindestens einem Inhalt berührt.
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### Hinzugefügt
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- **Woche 5 · Ausbildung, Betrieb und Zusammenarbeit** – Handouts A4 (Rechte
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und Pflichten, Aufbau der Abschlussprüfung), A5 (Aufbau- und
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Ablauforganisation, Mitbestimmung), A6 (Kanalwahl, Ablage, Besprechungen),
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Praxisaufgabe 5.1 (den Betrieb aus Sicht der IT kartieren),
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Lernzielkontrolle. Schließt C1, C2 und C5
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- **Woche 6 · IT-Sicherheit und Datenschutz** – Handouts I1 (Schutzziele und
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Schutzbedarf nach BSI-Standard 200-2), I2 (Passwörter, zweiter Faktor,
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Phishing), I3 (DSGVO in der Administration), Praxisaufgabe 6.1
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(Schutzbedarfsfeststellung), Checkliste „Sicherheit eines Arbeitsplatzes
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prüfen"
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- **Woche 7 · Skripting mit PowerShell** – Handouts P1 (Pipeline und
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Objekte), P2 (Variablen, Bedingungen, Schleifen), P3 (Skripte, die man
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betreuen kann), Praxisaufgabe 7.1 (Inventarskript), Lernzielkontrolle.
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Schließt A4 und A10
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- **Woche 8 · Datensicherung und Speicher** – Handouts S3 (Sicherungsarten,
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3-2-1, RPO und RTO), S4 (Wiederherstellung testen), S5 (RAID, NAS, SAN),
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Praxisaufgabe 8.1 (Sicherung eines Bereichs prüfen und zurückspielen),
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Checkliste „Wiederherstellung testen"
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- Themenblöcke „IT-Sicherheit und Datenschutz" (I) und „Skripting und
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Automatisierung" (P)
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- 22 Glossareinträge, 38 Merkkarten
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Bestehende Installationen: Die neuen Wochen erscheinen im Wochenplan unter
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„noch nicht eingeplant" und werden dort einmal eingeplant.
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## [1.0.2] – 2026-10-04
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## [1.0.2] – 2026-10-04
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### Hinzugefügt
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### Hinzugefügt
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@@ -0,0 +1,49 @@
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id: "5.1"
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titel: Den Betrieb aus Sicht der IT kartieren
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woche: 5
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block: arbeitsalltag
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ziel: Du erstellst eine Übersicht aller Abteilungen mit Ansprechpartner, wichtigsten Anwendungen und kritischen Zeiten und legst sie so ab, dass das ganze IT-Team damit arbeiten kann.
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zeitrahmen: 6 Stunden, verteilt auf zwei Tage
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rahmenplan: [C2, C5, A1]
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lernfeld: LF1
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material:
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- Aktuelles Organigramm (bei der Personalabteilung oder im Intranet)
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- Geräteliste und Ticketsystem (lesend)
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- Zugang zur gemeinsamen Dokumentation der IT
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kriterien:
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- Jede Abteilung aus dem Organigramm ist erfasst, keine fehlt
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- Je Abteilung sind Ansprechpartner, die drei wichtigsten Anwendungen und die kritischen Zeiten benannt
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- Die Angaben stammen aus Gesprächen mit den Abteilungen, nicht nur aus vorhandenen Unterlagen
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- Abhängigkeiten zwischen Abteilungen (Datenaustausch, gemeinsame Anwendungen) sind eingezeichnet
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- Die Übersicht liegt am vereinbarten Ort in der IT-Dokumentation, mit Datum und Verfasser
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- Mindestens drei Verbesserungsvorschläge aus den Gesprächen sind als Tickets angelegt
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## Auftrag
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Die IT kennt die Rechner, aber nicht immer die Arbeit, die darauf läuft. Diese Lücke
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schließt du.
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1. Besorge dir das aktuelle Organigramm und lege für jede Abteilung einen Abschnitt an.
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2. Vereinbare mit jeder Abteilung ein Gespräch von höchstens 15 Minuten. Stell die Fragen aus
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der Übersicht im Handout A5 – nicht mehr, sonst wird es ein Verhör.
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3. Halte fest: Ansprechpartner, die drei wichtigsten Anwendungen, Zeiten, in denen nichts
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ausfallen darf, und mit wem die Abteilung Daten austauscht.
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4. Zeichne die Abhängigkeiten ein: Welche Abteilung bekommt Daten von welcher, über welche
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Anwendung?
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5. Lege das Ergebnis in der IT-Dokumentation ab. Benenne die Datei nach der Regel aus
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Handout A6.
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6. Was dir in den Gesprächen an Beschwerden und Wünschen begegnet, legst du als Ticket an.
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## Worauf es ankommt
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Die Gespräche sind der eigentliche Wert dieser Aufgabe. Eine Übersicht, die nur aus
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vorhandenen Listen abgeschrieben ist, enthält genau die Fehler, die schon in den Listen
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stehen. Und: Nach dieser Woche kennen dich die Abteilungen. Das spart dir in drei Jahren
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Ausbildung viele Erklärungen.
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## Zeit
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Zwei halbe Tage. Wenn eine Abteilung keine Zeit hat, notiere das und frag nach einem
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Termin in der nächsten Woche – die Aufgabe kann trotzdem zur Abnahme.
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@@ -0,0 +1,51 @@
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id: "6.1"
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titel: Den Schutzbedarf eines Arbeitsbereichs feststellen
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woche: 6
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block: sicherheit
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ziel: Du stellst für einen Arbeitsbereich des Betriebs den Schutzbedarf der Informationen, Anwendungen und IT-Systeme fest, begründest jede Einstufung und leitest daraus drei konkrete Maßnahmen ab.
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zeitrahmen: 5 Stunden
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rahmenplan: [A6, A5, B1]
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lernfeld: LF4
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material:
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- Übersicht der Abteilungen aus Praxisaufgabe 5.1
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- Geräteliste und Netzplan
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- Vorlage für die Schutzbedarfsfeststellung (Tabelle beim Ausbilder)
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- Gesprächstermin mit der Leitung des gewählten Bereichs
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kriterien:
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- Die wichtigsten Informationen und Geschäftsabläufe des Bereichs sind erfasst
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- Für jede Anwendung ist der Schutzbedarf je Schutzziel eingestuft
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- Jede Einstufung ist mit einem konkreten Schadensszenario begründet
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- Der Schutzbedarf der IT-Systeme ist nachvollziehbar aus den Anwendungen abgeleitet (Maximumprinzip, ggf. Kumulations- oder Verteilungseffekt)
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- Drei Maßnahmen sind vorgeschlagen, jeweils mit dem Schutzziel, dem sie dienen
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- Die Einstufung ist mit der Leitung des Bereichs abgestimmt
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## Auftrag
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Wähle mit dem Ausbilder einen Arbeitsbereich aus, etwa Personal, Buchhaltung, Lager oder
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Vertrieb.
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1. **Informationen und Abläufe:** Welche Informationen werden dort verarbeitet, und für
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welche Abläufe? Nutze dafür deine Gesprächsnotizen aus Aufgabe 5.1.
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2. **Anwendungen:** Welche Programme und Dienste verarbeiten diese Informationen?
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3. **Schutzbedarf der Anwendungen:** Stufe jede Anwendung für Vertraulichkeit, Integrität
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und Verfügbarkeit ein – normal, hoch oder sehr hoch. Begründe mit einem der sechs
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Schadensszenarien aus Handout I1.
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4. **IT-Systeme:** Auf welchen Servern, Clients und Verbindungen laufen die Anwendungen?
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Leite den Schutzbedarf ab und schreib dazu, welches Prinzip du angewandt hast.
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5. **Abstimmung:** Leg die Einstufung der Leitung des Bereichs vor. Sie kennt die Folgen
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eines Ausfalls besser als die IT.
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6. **Maßnahmen:** Schlage drei Maßnahmen vor, die dort ansetzen, wo der Bedarf hoch ist und
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der Schutz heute nicht reicht.
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## Worauf es ankommt
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Die Begründung ist wichtiger als die Einstufung. „Sehr hoch" ohne Szenario ist wertlos;
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„hoch, weil ein Ausfall von mehr als einem Tag die Lohnabrechnung verzögert und damit gegen
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Arbeitsverträge verstößt" ist eine Aussage, mit der man arbeiten kann.
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## Zeit
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Fünf Stunden einschließlich Abstimmungsgespräch. Den Bereich lieber klein wählen und
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gründlich bearbeiten als groß und oberflächlich.
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@@ -0,0 +1,50 @@
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id: "7.1"
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titel: Ein Inventarskript schreiben
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woche: 7
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block: programmierung
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ziel: Du schreibst ein PowerShell-Skript, das die wichtigsten Angaben eines Rechners erfasst und an eine gemeinsame CSV-Datei anhängt, und weist an drei Rechnern nach, dass es zuverlässig funktioniert.
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zeitrahmen: 8 Stunden, verteilt auf zwei Tage
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rahmenplan: [A10, A4, B3, A5]
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lernfeld: LF5
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material:
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- Drei Testrechner mit Windows, darunter ein Notebook
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- Eine Netzwerkfreigabe mit Schreibrecht für die CSV-Datei
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- Zugang zum Git-Repository der IT
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kriterien:
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- Das Skript erfasst Rechnername, Hersteller, Modell, Seriennummer, Betriebssystem mit Version, Arbeitsspeicher in GB, freien Platz auf C in GB und den Zeitpunkt des letzten Starts
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- Der Zielpfad der CSV-Datei ist ein Parameter, kein fester Wert im Code
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- Ein zweiter Lauf auf demselben Rechner erzeugt keine doppelte Zeile, sondern aktualisiert sie
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- Ist die Freigabe nicht erreichbar, bricht das Skript mit einer verständlichen Meldung ab
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- Das Skript hat einen Hilfeblock mit Beschreibung und Beispielaufruf
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- Die Ergebnisse von drei Rechnern liegen in der CSV-Datei und lassen sich in Excel öffnen
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- Das Skript liegt mit mindestens drei sinnvoll beschriebenen Commits im Repository
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## Auftrag
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Die Geräteliste der IT wird von Hand gepflegt und ist deshalb nie ganz aktuell. Dein Skript
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soll das ändern.
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1. **Angaben finden:** Ermittle mit `Get-CimInstance`, wo die Angaben stecken. Hilfreich
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sind die Klassen `Win32_ComputerSystem`, `Win32_BIOS`, `Win32_OperatingSystem` und
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`Win32_LogicalDisk`. Nutze `Get-Member`, um die Eigenschaften zu finden.
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2. **Ein Objekt bauen:** Fasse alles in einem `[PSCustomObject]` zusammen. Rechne Bytes in
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Gigabyte um und runde auf eine Nachkommastelle.
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3. **Ablegen:** Lies die vorhandene CSV-Datei ein, ersetze die Zeile des eigenen Rechners
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oder hänge eine neue an, und schreib die Datei zurück.
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4. **Absichern:** Zielpfad als Parameter, Prüfung mit `Test-Path`, Fehlerbehandlung mit
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`try`/`catch`.
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5. **Dokumentieren:** Hilfeblock oben im Skript, Commits im Repository.
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6. **Nachweisen:** Lauf auf drei Rechnern, darunter ein zweiter Lauf auf demselben Rechner.
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## Worauf es ankommt
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Das Aktualisieren statt Anhängen ist der Teil, an dem die meisten hängen bleiben – und genau
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der Teil, der das Skript im Alltag brauchbar macht. Überleg dir vorher, woran du einen
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Rechner eindeutig erkennst. Der Rechnername ist es nicht immer; die Seriennummer schon eher.
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## Zeit
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Zwei Tage. Wenn du nach zwei Stunden nicht weißt, wo eine Angabe steckt, frag nach – das
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Suchen in den Klassen gehört zur Übung, das Verzweifeln daran nicht.
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@@ -0,0 +1,53 @@
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id: "8.1"
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titel: Die Sicherung eines Bereichs prüfen und zurückspielen
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woche: 8
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block: system
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ziel: Du prüfst, ob die bestehende Datensicherung zum Schutzbedarf eines Arbeitsbereichs passt, spielst eine Sicherung auf eine Testumgebung zurück und vergleichst die gemessene Zeit mit dem, was der Bereich verkraftet.
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zeitrahmen: 6 Stunden
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rahmenplan: [A9, A5, A4, A8]
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lernfeld: LF4
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material:
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- Ergebnis der Schutzbedarfsfeststellung aus Praxisaufgabe 6.1
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- Lesender Zugang zur Sicherungssoftware und ihren Protokollen
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- Ein Testserver oder eine virtuelle Maschine als Ziel der Wiederherstellung
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- Checkliste „Wiederherstellung testen"
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kriterien:
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- RPO und RTO des Bereichs sind mit der Leitung abgestimmt und schriftlich festgehalten
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- Die bestehende Sicherung ist beschrieben – Art, Häufigkeit, Aufbewahrung, Speicherorte
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- Der Abgleich mit der 3-2-1-Regel und mit RPO und RTO ist vollständig, Lücken sind benannt
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- Die Wiederherstellung wurde auf die Testumgebung durchgeführt, nicht auf das laufende System
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- Die gemessene Dauer ist dokumentiert und dem RTO gegenübergestellt
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- Das Ergebnis wurde inhaltlich geprüft, nicht nur die Erfolgsmeldung der Software
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- Die Testumgebung ist anschließend bereinigt
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- Für jede gefundene Lücke liegt ein konkreter Verbesserungsvorschlag vor
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## Auftrag
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Nimm den Bereich, den du in Aufgabe 6.1 untersucht hast. Du kennst seinen Schutzbedarf –
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jetzt prüfst du, ob die Sicherung dazu passt.
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1. **Anforderungen festhalten:** Wie viel Datenverlust (RPO) und wie viel Ausfallzeit (RTO)
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verkraftet der Bereich? Stimme beides mit der Leitung ab.
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2. **Bestand aufnehmen:** Was wird gesichert, wie oft, wie lange aufbewahrt, wohin? Lies dazu
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Einstellungen und Protokolle der Sicherungssoftware.
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3. **Abgleichen:** Erfüllt die Sicherung die 3-2-1-Regel? Gibt es eine Kopie, die offline oder
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unveränderlich ist? Reicht die Häufigkeit für das RPO?
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4. **Zurückspielen:** Stelle nach der Checkliste die Daten des Bereichs auf der
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Testumgebung wieder her. Miss die Zeit vom Entschluss bis zur Arbeitsfähigkeit.
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5. **Prüfen:** Öffne Dateien, starte die Anwendung, vergleiche den Stand mit dem
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Sicherungszeitpunkt.
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6. **Bewerten und vorschlagen:** Wo liegen Lücken? Was schlägst du vor?
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## Worauf es ankommt
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Die gemessene Zeit ist das wichtigste Ergebnis. Fast jeder Betrieb schätzt die Dauer einer
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Wiederherstellung zu niedrig ein, weil er die Suche nach dem richtigen Sicherungsstand, das
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Bereitstellen der Umgebung und das Prüfen nicht mitrechnet. Wenn deine Messung über dem RTO
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liegt, ist das kein Misserfolg der Aufgabe – sondern genau der Befund, für den sie da ist.
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## Zeit
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Sechs Stunden. Arbeite in der Testumgebung, und frag vor dem Zurückspielen den Ausbilder,
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ob Ziel und Umfang stimmen.
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@@ -0,0 +1,54 @@
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id: 05-arbeitsplatz-sicherheit-pruefen
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titel: Sicherheit eines Arbeitsplatzes prüfen
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block: sicherheit
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worum: >-
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Ein Rundgang mit der Liste in der Hand findet mehr als jede Richtlinie. Geprüft
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wird, was tatsächlich eingestellt ist – nicht, was eingestellt sein sollte.
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rahmenplan: [A6, A5]
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lernfeld: LF4
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mit_ticket: false
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gruppen:
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- id: vorbereiten
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titel: Vorbereiten
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schritte:
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- id: v1
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text: Arbeitsplatz und Nutzer mit Termin angekündigt, Zweck der Prüfung erklärt
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- id: v2
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text: Gerät in der Geräteliste nachgeschlagen, Soll-Zustand (Betriebssystem, Verschlüsselung, Schutzsoftware) notiert
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- id: durchfuehren
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titel: Durchführen
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schritte:
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- id: d1
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text: Bildschirmsperre greift nach spätestens 10 Minuten, Sperren mit Windows-Taste + L ist bekannt
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- id: d2
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text: Betriebssystem und Anwendungen auf aktuellem Stand, keine ausstehenden Neustarts für Updates
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- id: d3
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text: Schutzsoftware aktiv, Signaturen aktuell, letzte vollständige Prüfung ohne Befund
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- id: d4
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text: Festplattenverschlüsselung aktiv (bei Notebooks Pflicht), Wiederherstellungsschlüssel zentral hinterlegt
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- id: d5
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text: Der Nutzer arbeitet ohne lokale Administratorrechte
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- id: d6
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text: Keine Passwörter auf Zetteln, unter der Tastatur oder in Textdateien auf dem Desktop
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- id: d7
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text: Zweiter Faktor für E-Mail und Fernzugang eingerichtet
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- id: d8
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text: Keine vertraulichen Ausdrucke offen am Platz oder im Drucker liegen gelassen
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- id: pruefen
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titel: Prüfen
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schritte:
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- id: p1
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text: Abweichungen vom Soll-Zustand vollständig notiert, je mit Befund und Risiko
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- id: p2
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text: Mit dem Nutzer kurz besprochen, was gefunden wurde – ohne Vorwurf
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- id: abschliessen
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titel: Abschließen
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schritte:
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- id: a1
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|
text: Für jede Abweichung ein Ticket angelegt oder die Abweichung sofort behoben und dokumentiert
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- id: a2
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|
text: Wiederkehrende Abweichungen an den Ausbilder gemeldet – sie deuten auf eine fehlende Regel hin
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@@ -0,0 +1,60 @@
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id: 06-wiederherstellung-testen
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|
titel: Wiederherstellung testen
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block: system
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worum: >-
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||||||
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Der Test findet auf einer Testumgebung statt, wird gemessen und inhaltlich
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geprüft. Die Erfolgsmeldung der Sicherungssoftware ist kein Ergebnis.
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||||||
|
rahmenplan: [A9, A5]
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|
lernfeld: LF4
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||||||
|
mit_ticket: true
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|
|
||||||
|
gruppen:
|
||||||
|
- id: vorbereiten
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||||||
|
titel: Vorbereiten
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||||||
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schritte:
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||||||
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- id: v1
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|
text: Umfang des Tests festgelegt (Datei, Ordner, Anwendung oder ganzes System)
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- id: v2
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|
text: RPO und RTO des betroffenen Bereichs nachgeschlagen
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- id: v3
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|
text: Testumgebung bereitgestellt und vom Produktivnetz getrennt
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- id: v4
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|
text: Sicherungsstand gewählt und notiert (Datum, Uhrzeit, Art der Sicherung)
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||||||
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- id: durchfuehren
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|
titel: Durchführen
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||||||
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schritte:
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- id: d1
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|
text: Startzeit notiert
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- id: d2
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|
text: Wiederherstellung auf die Testumgebung gestartet – nicht auf das laufende System
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- id: d3
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||||||
|
text: Auftretende Meldungen und Wartezeiten mitgeschrieben
|
||||||
|
- id: d4
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||||||
|
text: Endzeit notiert, sobald mit den Daten gearbeitet werden kann
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: pruefen
|
||||||
|
titel: Prüfen
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||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: p1
|
||||||
|
text: Stichprobe von mindestens fünf Dateien geöffnet, Inhalt lesbar
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||||||
|
- id: p2
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||||||
|
text: Stand entspricht dem gewählten Sicherungszeitpunkt
|
||||||
|
- id: p3
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||||||
|
text: Berechtigungen sind mit zurückgekommen
|
||||||
|
- id: p4
|
||||||
|
text: Anwendung startet und arbeitet mit den zurückgespielten Daten (falls Teil des Tests)
|
||||||
|
- id: p5
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||||||
|
text: Gemessene Dauer dem RTO gegenübergestellt
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: abschliessen
|
||||||
|
titel: Abschließen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: a1
|
||||||
|
text: Testprotokoll mit Datum, Umfang, Sicherungsstand, Dauer und Ergebnis abgelegt
|
||||||
|
- id: a2
|
||||||
|
text: Testumgebung bereinigt, zurückgespielte Daten gelöscht
|
||||||
|
- id: a3
|
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text: Abweichungen und Auffälligkeiten als Tickets angelegt
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- id: a4
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text: Datum des nächsten Tests festgelegt
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@@ -182,3 +182,174 @@
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SSDs durch Schreibvorgänge – die Kennzahlen für den Zustand sind deshalb
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SSDs durch Schreibvorgänge – die Kennzahlen für den Zustand sind deshalb
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unterschiedlich.
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unterschiedlich.
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siehe_auch: [SMART]
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siehe_auch: [SMART]
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# --- Woche 5: Ausbildung, Betrieb, Zusammenarbeit -------------------------
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- begriff: Probezeit
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erklaerung: >-
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Der erste Abschnitt der Ausbildung, mindestens einen und höchstens vier
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Monate lang. In dieser Zeit können beide Seiten jederzeit ohne Frist und ohne
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Angabe von Gründen kündigen, schriftlich.
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- begriff: Ausbildungsnachweis
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formen: [Berichtsheft, Ausbildungsnachweise, Ausbildungsnachweises]
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erklaerung: >-
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Die schriftliche oder elektronische Aufzeichnung dessen, was in der
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Ausbildung tatsächlich gelernt und getan wurde. Ein ordnungsgemäß geführter
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Nachweis ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.
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- begriff: Organigramm
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erklaerung: >-
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Die zeichnerische Darstellung der Aufbauorganisation eines Betriebs:
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Abteilungen, Stellen und wer wem gegenüber weisungsbefugt ist.
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- begriff: Betriebsrat
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erklaerung: >-
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Die gewählte Vertretung der Beschäftigten. Er hat unter anderem ein
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Mitbestimmungsrecht, wenn technische Einrichtungen eingeführt werden, die
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Verhalten oder Leistung überwachen können – also bei vielen IT-Projekten.
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siehe_auch: [Jugend- und Auszubildendenvertretung]
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- begriff: Jugend- und Auszubildendenvertretung
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steht_fuer: JAV
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formen: [JAV]
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erklaerung: >-
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Die Interessenvertretung der Beschäftigten unter 18 und der Auszubildenden
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unter 25. Sie kann gewählt werden, wo es einen Betriebsrat und in der Regel
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mindestens fünf solcher Beschäftigten gibt.
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siehe_auch: [Betriebsrat]
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# --- Woche 6: IT-Sicherheit und Datenschutz -------------------------------
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- begriff: Schutzziele
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formen: [Schutzziel, Schutzzielen]
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erklaerung: >-
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Die drei Grundwerte der Informationssicherheit: Vertraulichkeit (nur Befugte
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sehen die Daten), Integrität (die Daten sind unverfälscht) und Verfügbarkeit
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(sie stehen bereit, wenn sie gebraucht werden).
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siehe_auch: [Schutzbedarf]
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- begriff: Schutzbedarf
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formen: [Schutzbedarfs, Schutzbedarfsfeststellung]
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erklaerung: >-
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Wie viel Schutz eine Information oder ein System braucht – gemessen am
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Schaden, der entstünde, wenn ein Schutzziel verletzt würde. Der
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IT-Grundschutz des BSI unterscheidet normal, hoch und sehr hoch.
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siehe_auch: [Schutzziele, Maximumprinzip]
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- begriff: Maximumprinzip
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erklaerung: >-
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Ein IT-System übernimmt den höchsten Schutzbedarf aller Anwendungen, die auf
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ihm laufen. Eine einzige Anwendung mit sehr hohem Bedarf hebt also das ganze
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System an.
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siehe_auch: [Schutzbedarf]
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- begriff: Phishing
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formen: [Phishing-Mail, Phishing-Mails]
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erklaerung: >-
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Gefälschte Nachrichten oder Webseiten, die zur Eingabe von Zugangsdaten oder
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zu einer Zahlung verleiten sollen. Erkennungszeichen sind Zeitdruck, ein
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unpassender Absender und ein Link, dessen Ziel nicht zum Absender passt.
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- begriff: Zwei-Faktor-Authentifizierung
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steht_fuer: 2FA
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formen: [2FA, MFA, zweiter Faktor, zweiten Faktor]
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erklaerung: >-
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Eine Anmeldung, die neben dem Passwort einen zweiten, unabhängigen Nachweis
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verlangt – etwa einen Code aus einer App oder einen Sicherheitsschlüssel. Ein
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gestohlenes Passwort allein genügt dann nicht mehr.
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- begriff: DSGVO
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steht_fuer: Datenschutz-Grundverordnung
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formen: [Datenschutz-Grundverordnung]
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erklaerung: >-
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Die europäische Verordnung, die regelt, wie personenbezogene Daten erhoben,
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verarbeitet und geschützt werden müssen. Sie gilt unmittelbar in allen
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Mitgliedstaaten.
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siehe_auch: [personenbezogene Daten]
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- begriff: personenbezogene Daten
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formen: [personenbezogener Daten, personenbezogenen Daten]
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erklaerung: >-
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Alle Angaben, die sich einer bestimmten oder bestimmbaren Person zuordnen
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lassen – Name, E-Mail-Adresse, Personalnummer, aber auch eine IP-Adresse oder
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ein Foto.
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siehe_auch: [DSGVO]
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# --- Woche 7: Skripting mit PowerShell ------------------------------------
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- begriff: Cmdlet
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formen: [Cmdlets]
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erklaerung: >-
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Ein eingebauter PowerShell-Befehl. Cmdlets heißen immer nach dem Muster
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Verb-Substantiv, etwa Get-Service, und liefern Objekte statt Text.
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siehe_auch: [Pipeline]
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- begriff: Pipeline
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erklaerung: >-
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Die Verkettung von Befehlen mit dem senkrechten Strich. In PowerShell wandern
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dabei Objekte von Befehl zu Befehl, die sich nach ihren Eigenschaften filtern,
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sortieren und auswählen lassen.
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siehe_auch: [Cmdlet]
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# --- Woche 8: Datensicherung und Speicher ---------------------------------
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- begriff: Vollsicherung
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formen: [Vollsicherungen]
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erklaerung: >-
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Eine Sicherung aller ausgewählten Daten, unabhängig davon, ob sie sich
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geändert haben. Grundlage für inkrementelle und differenzielle Sicherungen.
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siehe_auch: [inkrementelle Sicherung, differenzielle Sicherung]
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- begriff: inkrementelle Sicherung
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formen: [inkrementellen Sicherung, inkrementellen Sicherungen, inkrementell]
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erklaerung: >-
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Sichert nur, was sich seit der letzten Sicherung gleich welcher Art geändert
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hat. Schnell und platzsparend; zum Zurückspielen braucht man die
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Vollsicherung und alle inkrementellen Sicherungen seitdem.
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siehe_auch: [Vollsicherung, differenzielle Sicherung]
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- begriff: differenzielle Sicherung
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formen: [differenziellen Sicherung, differenziellen Sicherungen, differenziell]
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erklaerung: >-
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Sichert alles, was sich seit der letzten Vollsicherung geändert hat. Wächst
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bis zur nächsten Vollsicherung; zum Zurückspielen genügen die Vollsicherung
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und die letzte differenzielle Sicherung.
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siehe_auch: [Vollsicherung, inkrementelle Sicherung]
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- begriff: RPO
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steht_fuer: Recovery Point Objective
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erklaerung: >-
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Der größte Datenverlust, den ein Bereich verkraftet, gemessen in Zeit. Ein
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RPO von vier Stunden heißt: Es muss mindestens alle vier Stunden gesichert
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werden.
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siehe_auch: [RTO]
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- begriff: RTO
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steht_fuer: Recovery Time Objective
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erklaerung: >-
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Die größte Ausfallzeit, die ein Bereich verkraftet, bis nach einem Schaden
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wieder gearbeitet werden kann. Ob sie eingehalten wird, zeigt nur ein
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gemessener Wiederherstellungstest.
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siehe_auch: [RPO]
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- begriff: RAID
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steht_fuer: Redundant Array of Independent Disks
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erklaerung: >-
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Ein Verbund mehrerer Festplatten, der je nach Stufe schneller ist oder den
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Ausfall einzelner Platten übersteht. Ein RAID schützt nicht vor Löschen,
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Verschlüsselung oder Beschädigung von Dateien – es ist keine Datensicherung.
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- begriff: NAS
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steht_fuer: Network Attached Storage
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erklaerung: >-
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Ein Speichergerät im Netzwerk, das Dateien über Freigaben bereitstellt, etwa
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per SMB oder NFS.
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siehe_auch: [SAN, RAID]
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- begriff: SAN
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steht_fuer: Storage Area Network
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erklaerung: >-
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Ein Speichernetz, das Servern Speicherblöcke bereitstellt, etwa per iSCSI.
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Der Server sieht eine Festplatte und legt selbst ein Dateisystem darauf an.
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siehe_auch: [NAS]
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@@ -0,0 +1,69 @@
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id: A4
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titel: Rechte und Pflichten in der Ausbildung
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block: arbeitsalltag
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woche: 5
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worum: Der Ausbildungsvertrag ist kein gewöhnlicher Arbeitsvertrag – das Berufsbildungsgesetz regelt, was beide Seiten einander schulden.
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rahmenplan: [C1]
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lernfeld: LF1
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merksatz: Du schuldest das Lernen, der Betrieb schuldet das Ausbilden. Das Berichtsheft beweist beides.
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karten:
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- frage: Wie lang darf die Probezeit in der Ausbildung sein, und was gilt in dieser Zeit für die Kündigung?
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antwort: Mindestens einen, höchstens vier Monate. In der Probezeit können beide Seiten jederzeit ohne Frist und ohne Angabe von Gründen kündigen – schriftlich.
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- frage: Unter welchen Bedingungen kann ein Azubi nach der Probezeit kündigen?
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antwort: Aus wichtigem Grund ohne Frist, oder mit vier Wochen Frist, wenn er die Ausbildung aufgeben oder einen anderen Beruf lernen will. Immer schriftlich und mit Angabe des Grundes.
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- frage: Warum ist das Berichtsheft mehr als eine lästige Pflicht?
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antwort: Ein ordnungsgemäß geführter Ausbildungsnachweis ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung. Ohne ihn keine Prüfung.
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- frage: Aus welchen Teilen besteht die Abschlussprüfung zum Fachinformatiker Systemintegration?
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antwort: Aus Teil 1 nach etwa anderthalb Jahren (Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes, 20 %) und Teil 2 am Ende (Projektarbeit 50 %, zwei schriftliche Fachbereiche je 10 %, Wirtschafts- und Sozialkunde 10 %).
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## Das Wesentliche
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- **Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) geht dem Vertrag vor.** Was dort zugunsten des Azubis
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geregelt ist, lässt sich im Ausbildungsvertrag nicht wegverhandeln.
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- **Deine Pflichten (§ 13 BBiG)** lassen sich in einem Satz zusammenfassen: dich bemühen,
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den Beruf zu lernen. Dazu gehören die Berufsschule, die Weisungen im Rahmen der
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Ausbildung, der pflegliche Umgang mit Geräten, Verschwiegenheit über Betriebs- und
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Geschäftsgeheimnisse und das Führen des Ausbildungsnachweises.
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- **Die Pflichten des Betriebs (§ 14 BBiG):** dir den Beruf planmäßig beibringen,
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Ausbildungsmittel kostenlos stellen, dich zur Berufsschule freistellen, dir Zeit für das
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Berichtsheft während der Arbeitszeit geben und es regelmäßig durchsehen. Und: dir nur
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Aufgaben geben, die der Ausbildung dienen.
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- **Berufsschule ist Arbeitszeit.** Ein Berufsschultag mit mehr als fünf Unterrichtsstunden
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wird einmal pro Woche als voller Ausbildungstag angerechnet. Danach musst du nicht mehr in
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den Betrieb.
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- **Probezeit:** ein bis vier Monate. Danach kann der Betrieb nur noch aus wichtigem Grund
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kündigen.
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- **Vergütung, Urlaub und Arbeitszeit** stehen im Vertrag. Ob zusätzlich ein Tarifvertrag
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gilt, hängt davon ab, ob der Betrieb tarifgebunden ist oder der Vertrag darauf verweist –
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frag nach, statt zu raten.
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- **Bei Problemen** sind Ausbilder, Betriebsrat bzw. Jugend- und Auszubildendenvertretung
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und die Ausbildungsberatung der IHK die Ansprechpartner. In dieser Reihenfolge, aber nicht
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zwingend.
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## Übersicht
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| Prüfungsteil | Zeitpunkt | Inhalt | Gewicht |
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|---|---|---|---|
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| Teil 1 | etwa nach 18 Monaten | Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes (schriftlich, 90 Min.) | 20 % |
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| Teil 2 | Ende der Ausbildung | Betriebliches Projekt der Systemintegration mit Dokumentation, Präsentation und Fachgespräch | 50 % |
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| | | Konzeption und Administration von IT-Systemen (schriftlich) | 10 % |
|
||||||
|
| | | Analyse und Entwicklung von Netzwerken (schriftlich) | 10 % |
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|
| | | Wirtschafts- und Sozialkunde (schriftlich) | 10 % |
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Teil 1 zählt also schon zur Endnote – er ist keine Zwischenprüfung zum Üben.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Auszubildender wird nach der Probezeit regelmäßig zum Brötchenholen und
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Autowaschen eingeteilt. Beurteilen Sie die Situation und nennen Sie zwei Wege, wie er
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reagieren kann.
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**Antwort:** Nach § 14 BBiG dürfen Auszubildenden nur Aufgaben übertragen werden, die dem
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Ausbildungszweck dienen und ihren körperlichen Kräften angemessen sind. Regelmäßige
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ausbildungsfremde Tätigkeiten sind damit unzulässig; gelegentliche Gefälligkeiten, die alle
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im Team gleichermaßen übernehmen, sind dagegen kein Verstoß. Der Auszubildende kann
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(1) das Gespräch mit dem Ausbilder suchen und die Tätigkeiten im Berichtsheft wahrheitsgemäß
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eintragen, (2) sich an Betriebsrat oder Jugend- und Auszubildendenvertretung wenden oder
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(3) die Ausbildungsberatung der zuständigen Kammer einschalten.
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@@ -0,0 +1,59 @@
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id: A5
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titel: Den Betrieb verstehen – Aufbau, Abläufe, Ansprechpartner
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block: arbeitsalltag
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woche: 5
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worum: Die IT ist für die anderen da. Wer nicht weiß, was eine Abteilung tut und wann es dort brennt, setzt die falschen Prioritäten.
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rahmenplan: [C2, A1]
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lernfeld: LF1
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merksatz: Das Organigramm sagt, wer entscheidet. Die Abläufe sagen, wer leidet, wenn etwas ausfällt.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen Aufbau- und Ablauforganisation?
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|
antwort: Die Aufbauorganisation legt fest, wer wo steht – Abteilungen, Stellen, Weisungswege, sichtbar im Organigramm. Die Ablauforganisation legt fest, wie die Arbeit fließt – Reihenfolge, Zuständigkeiten und Übergaben in einem Prozess.
|
||||||
|
- frage: Warum ist die IT in den meisten Betrieben ein Unterstützungsprozess?
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antwort: Weil sie nicht selbst das verkauft, womit der Betrieb sein Geld verdient, sondern die Kernprozesse – Fertigung, Vertrieb, Verwaltung – am Laufen hält. Ihre Kunden sind die anderen Abteilungen.
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- frage: Ab wann kann in einem Betrieb eine Jugend- und Auszubildendenvertretung gewählt werden?
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antwort: Wenn es einen Betriebsrat gibt und in der Regel mindestens fünf Beschäftigte unter 18 Jahren oder Auszubildende unter 25 Jahren dort arbeiten.
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## Das Wesentliche
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- **Aufbauorganisation** – wer wo steht. Das Organigramm zeigt Abteilungen, Stellen und
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Weisungswege. Es beantwortet die Frage: Wer darf das entscheiden?
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- **Ablauforganisation** – wie die Arbeit fließt. Ein Auftrag geht vom Vertrieb über die
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Arbeitsvorbereitung in die Fertigung und zum Versand. Jede Übergabe ist eine Stelle, an
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der IT gebraucht wird – und an der ein Ausfall auffällt.
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- **Kernprozesse und Unterstützungsprozesse.** Kernprozesse bringen das Geld herein.
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Die IT gehört fast immer zu den Unterstützungsprozessen: Ihre Kunden sitzen im selben Haus.
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- **Linie, Stab, Matrix.** In der Linie hat jeder genau einen Vorgesetzten. Eine Stabsstelle
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berät, entscheidet aber nicht (etwa der Datenschutz). In der Matrix gibt es zwei Richtungen
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der Weisung, zum Beispiel Abteilung und Projekt.
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- **Die Rechtsform** sagt, wer haftet und wer unterschreiben darf. In einer GmbH haftet die
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Gesellschaft mit ihrem Vermögen; die Geschäftsführung vertritt sie nach außen.
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- **Mitbestimmung:** Ab fünf ständig Beschäftigten kann ein Betriebsrat gewählt werden. Er
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redet unter anderem mit, wenn Technik eingeführt wird, die Leistung oder Verhalten
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überwachen kann – und das ist bei fast jeder neuen Software der Fall.
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- **Für die IT zählt vor allem:** Wann wird wo gearbeitet, was darf wann nicht ausfallen, und
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wer ist der Ansprechpartner, der für die Abteilung sprechen darf.
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## Übersicht
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| Frage an eine Abteilung | Warum die IT das wissen muss |
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|---|---|
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| Was ist euer wichtigstes Programm? | Bestimmt, was bei einer Störung zuerst wiederhergestellt wird |
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| Wann darf nichts ausfallen? | Wartungsfenster legt man nicht auf den Monatsabschluss der Buchhaltung |
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|
| Wer spricht für euch? | Änderungen werden mit einer Person abgestimmt, nicht mit allen |
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|
| Mit wem tauscht ihr Daten aus? | Schnittstellen sind die häufigste Fehlerquelle nach Updates |
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|
| Was nervt euch an der IT? | Die ehrlichste Liste für Verbesserungen, die es gibt |
|
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Die IT-Abteilung soll eine neue Software zur Zeiterfassung einführen. Welche
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Stellen im Betrieb müssen Sie vor der Einführung einbeziehen, und warum?
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**Antwort:** (1) Die Geschäftsführung bzw. die verantwortliche Führungskraft, weil sie über
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Einführung und Budget entscheidet. (2) Den Betriebsrat, weil eine Zeiterfassung geeignet
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ist, Verhalten oder Leistung zu überwachen; er hat dabei ein Mitbestimmungsrecht nach § 87
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Abs. 1 Nr. 6 BetrVG. (3) Den Datenschutzbeauftragten, weil personenbezogene Daten verarbeitet
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|
werden. (4) Die Personalabteilung bzw. Lohnbuchhaltung als fachlich verantwortliche Stelle,
|
||||||
|
die mit den Daten arbeitet und die Schnittstelle zur Abrechnung kennt.
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@@ -0,0 +1,57 @@
|
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---
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id: A6
|
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|
titel: Digital zusammenarbeiten – der richtige Kanal, der richtige Ort
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block: arbeitsalltag
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woche: 5
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worum: Chat, E-Mail, Ticket, Wiki – jedes Werkzeug ist für etwas anderes gut. Wer alles überall bespricht, findet nichts wieder.
|
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rahmenplan: [C5, A5]
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lernfeld: LF1
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|
merksatz: Aufträge ins Ticket, Wissen ins Wiki, Absprachen in den Chat – und was zählt, schriftlich.
|
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|
karten:
|
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|
- frage: Wohin gehört eine Absprache, die in drei Monaten noch nachvollziehbar sein muss – Chat, E-Mail oder Ticket?
|
||||||
|
antwort: Ins Ticket, wenn sie zu einem Auftrag gehört, sonst in die gemeinsame Dokumentation. Chats sind für schnelle Abstimmung gedacht und lassen sich später kaum noch durchsuchen.
|
||||||
|
- frage: Was gehört in ein Besprechungsprotokoll, damit es etwas nützt?
|
||||||
|
antwort: Die getroffenen Entscheidungen und die vereinbarten Aufgaben mit Verantwortlichem und Termin. Wer was gesagt hat, ist meist entbehrlich.
|
||||||
|
- frage: Warum schickt man einen Link auf die Datei statt die Datei als Anhang?
|
||||||
|
antwort: Weil sonst mehrere Fassungen entstehen und niemand mehr weiß, welche gilt. Der Link zeigt immer auf den aktuellen Stand und unterliegt den Zugriffsrechten der Ablage.
|
||||||
|
---
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||||||
|
|
||||||
|
## Das Wesentliche
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||||||
|
|
||||||
|
- **Den Kanal nach dem Zweck wählen, nicht nach der Gewohnheit.** Eine Frage, die in zwei
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||||||
|
Minuten geklärt ist, gehört nicht in eine E-Mail mit fünf Empfängern – und eine Zusage an
|
||||||
|
einen Kunden nicht in den Chat.
|
||||||
|
- **Ein Ort der Wahrheit.** Jede Information hat genau einen Ablageort. Kopien per Mail,
|
||||||
|
auf dem Desktop oder im privaten Ordner sind am nächsten Tag veraltet.
|
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|
- **Dateinamen, die sich sortieren:** `2026-10-05_Netzplan_Halle2_v3.pdf` statt
|
||||||
|
`Netzplan neu final(2).pdf`. Das Datum vorn in der Form JJJJ-MM-TT ordnet sich von selbst.
|
||||||
|
- **Besprechungen** haben eine Tagesordnung vorher und ein Protokoll danach. Im Protokoll
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||||||
|
stehen Entscheidungen und Aufgaben – wer, was, bis wann.
|
||||||
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- **Was nicht in den Chat gehört:** Passwörter, personenbezogene Daten von Kunden oder
|
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|
Kollegen, Kundendaten aus Tickets. Chats werden mitgelesen, weitergeleitet und abfotografiert.
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- **Erreichbarkeit ehrlich halten.** Status setzen, Abwesenheit eintragen, Vertretung nennen.
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Wer nicht antwortet, ist für die anderen ein ungelöstes Ticket.
|
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|
- **Videokonferenz:** Kamera an, wenn es um Abstimmung geht; Mikrofon aus, wenn man nicht
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spricht; Bildschirm teilen nur mit geschlossenen privaten Fenstern.
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## Übersicht
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| Anliegen | Kanal | Warum |
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|---|---|---|
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| Störung oder Auftrag | Ticket | Nachvollziehbar, zuweisbar, messbar |
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| Kurze Rückfrage an einen Kollegen | Chat | Schnell, wird nicht aufbewahrt |
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| Zusage, Angebot, Absprache mit Externen | E-Mail | Nachweisbar und an einen Empfänger gerichtet |
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| Eskalation, Konflikt, eilige Störung | Telefon oder persönlich | Tonfall und sofortige Rückfrage |
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| Anleitung, Konfiguration, Netzplan | Wiki bzw. gemeinsame Dokumentation | Auffindbar für alle, auch in zwei Jahren |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** In Ihrem Team werden Konfigurationsänderungen bisher per Chat angekündigt und
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dort besprochen. Bewerten Sie dieses Vorgehen und schlagen Sie eine Verbesserung vor.
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**Antwort:** Der Chat eignet sich für die schnelle Abstimmung, nicht als Nachweis. Ankündigungen
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gehen in anderen Nachrichten unter, sind später schwer auffindbar und enthalten weder
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Begründung noch Rückfallplan in fester Form. Besser ist eine Änderungsanfrage im
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Ticketsystem mit Beschreibung, Zeitpunkt, betroffenen Systemen, Rückfallplan und
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Freigabe; der Chat dient dann nur noch als Hinweis mit Link auf das Ticket. Nach der Änderung
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wird die Dokumentation im Wiki aktualisiert.
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@@ -0,0 +1,60 @@
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id: I1
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titel: Schutzziele und Schutzbedarf – was ist wie viel wert?
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block: sicherheit
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woche: 6
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worum: Nicht alles muss gleich gut geschützt werden. Die Schutzbedarfsfeststellung sagt, wo sich Aufwand lohnt – und begründet ihn.
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rahmenplan: [A6]
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lernfeld: LF4
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merksatz: Erst fragen, was passiert, wenn es schiefgeht. Dann entscheiden, wie viel Schutz es braucht.
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karten:
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- frage: Welche drei Schutzziele kennt die Informationssicherheit, und was bedeuten sie?
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antwort: Vertraulichkeit – nur Befugte sehen die Daten. Integrität – die Daten sind vollständig und unverfälscht. Verfügbarkeit – Daten und Systeme stehen bereit, wenn sie gebraucht werden.
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- frage: Welche drei Schutzbedarfskategorien unterscheidet der IT-Grundschutz des BSI?
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antwort: Normal – die Schadensauswirkungen sind begrenzt und überschaubar. Hoch – sie können beträchtlich sein. Sehr hoch – sie können existenzbedrohend oder katastrophal sein.
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- frage: Was besagt das Maximumprinzip bei der Schutzbedarfsfeststellung?
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antwort: Ein IT-System erbt den höchsten Schutzbedarf aller Anwendungen, die darauf laufen. Läuft eine Anwendung mit hohem Bedarf auf einem Server, hat der Server mindestens hohen Bedarf.
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## Das Wesentliche
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- **Drei Schutzziele:** Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit. Jede Sicherheitsmaßnahme
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dient mindestens einem davon. Oft kommt Authentizität hinzu: Man weiß sicher, von wem
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etwas stammt.
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- **Schutzbedarf ergibt sich aus dem möglichen Schaden**, nicht aus der Technik. Die Frage
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lautet: Was passiert, wenn diese Information bekannt wird, verfälscht wird oder ausfällt?
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- **Drei Kategorien:** normal, hoch, sehr hoch. Bewertet wird **je Schutzziel** – die
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Lohnabrechnung hat einen sehr hohen Bedarf an Vertraulichkeit, aber nicht zwingend an
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Verfügbarkeit in der Stunde.
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- **Sechs Schadensszenarien** helfen beim Einordnen: Verstoß gegen Gesetze oder Verträge,
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Verletzung von Persönlichkeitsrechten, Gefahr für Leib und Leben, Beeinträchtigung der
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Aufgabenerfüllung, Ansehensverlust, finanzielle Folgen.
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- **Von oben nach unten:** Erst die Geschäftsprozesse und Informationen bewerten, dann die
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Anwendungen, dann die IT-Systeme, Räume und Verbindungen, auf denen sie liegen.
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- **Vererbung:** Ein System übernimmt den höchsten Bedarf seiner Anwendungen
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(Maximumprinzip). Viele kleine Schäden auf einem System können zusammen einen höheren
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Bedarf ergeben (Kumulationseffekt). Ist eine Anwendung auf mehrere Systeme verteilt,
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kann der Bedarf des einzelnen Systems niedriger liegen (Verteilungseffekt).
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- **Jede Einstufung braucht eine Begründung.** „Hoch, weil wichtig" ist keine.
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## Übersicht
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| Kategorie | Bedeutung | Beispiel Verfügbarkeit |
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|---|---|---|
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| normal | begrenzte, überschaubare Auswirkungen | Ausfall des Intranets für einen Tag ist lästig, aber verkraftbar |
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| hoch | beträchtliche Auswirkungen | Ausfall der Warenwirtschaft für einen Tag stoppt Versand und Rechnungen |
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| sehr hoch | existenzbedrohende oder katastrophale Auswirkungen | Ausfall der Produktionssteuerung über Tage mit Vertragsstrafen |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Auf einem Server laufen der Dateidienst der Verwaltung (Schutzbedarf
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Vertraulichkeit: normal) und die Personaldatenbank (Vertraulichkeit: sehr hoch). Welchen
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Schutzbedarf hat der Server hinsichtlich der Vertraulichkeit? Begründen Sie und nennen Sie
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eine Alternative.
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**Antwort:** Nach dem Maximumprinzip übernimmt der Server den höchsten Schutzbedarf der
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darauf betriebenen Anwendungen, hier also „sehr hoch" für die Vertraulichkeit. Damit
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müssen auch für den Dateidienst die strengeren Maßnahmen gelten – etwa beim Zugriff von
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Administratoren und bei der Sicherung. Alternativ lässt sich die Personaldatenbank auf ein
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eigenes System auslagern; dann kann der Dateiserver mit normalem Schutzbedarf betrieben
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werden, und der hohe Aufwand beschränkt sich auf das System, das ihn wirklich braucht.
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@@ -0,0 +1,61 @@
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id: I2
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titel: Konten schützen – Passwörter, zweiter Faktor, Phishing
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block: sicherheit
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woche: 6
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worum: Die meisten Angriffe beginnen nicht mit einer Sicherheitslücke, sondern mit einem Konto, das sich jemand ausgeliehen hat.
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rahmenplan: [A6, B3]
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lernfeld: LF4
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merksatz: Lang statt kompliziert, für jedes Konto ein eigenes, und wo es geht ein zweiter Faktor.
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karten:
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- frage: Was macht ein Passwort sicher – Länge oder Sonderzeichen?
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antwort: Vor allem die Länge und dass es nirgends sonst verwendet wird. Eine lange Passphrase aus mehreren Wörtern ist stärker und besser zu merken als ein kurzes Passwort mit Sonderzeichen.
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- frage: Aus welchen drei Arten von Faktoren kann eine Anmeldung bestehen?
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antwort: Wissen (Passwort, PIN), Besitz (Smartphone mit App, Sicherheitsschlüssel, Chipkarte) und Sein (Fingerabdruck, Gesicht). Zwei Faktoren müssen aus verschiedenen Arten stammen.
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- frage: Warum arbeiten Administratoren im Alltag nicht mit ihrem Administratorkonto?
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antwort: Weil jede Schadsoftware, die sie versehentlich starten, sonst mit vollen Rechten läuft. Für den Alltag dient ein normales Konto, das Administratorkonto nur für die Aufgabe, die es braucht.
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## Das Wesentliche
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- **Länge schlägt Komplexität.** Eine Passphrase wie `Kaffee-Lager-Gabelstapler-Montag` ist
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stärker als `K4ff33!` und lässt sich merken.
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- **Für jedes Konto ein eigenes Passwort.** Wird ein Dienst gehackt, probieren Angreifer die
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erbeuteten Zugangsdaten überall sonst aus. Ein Passwortmanager macht das handhabbar.
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- **Kein Wechsel ohne Anlass.** Regelmäßiger Zwangswechsel führt zu `Sommer2026!`,
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`Herbst2026!`. Gewechselt wird, wenn ein Verdacht besteht – dann aber sofort.
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- **Zweiter Faktor:** Ein gestohlenes Passwort allein reicht dann nicht mehr. Pflicht für
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E-Mail, Fernzugang und alle Administratorkonten.
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- **Getrennte Konten für Verwaltungsaufgaben.** Surfen und Mails lesen mit dem normalen
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Konto, administrieren mit dem Administratorkonto – und nur dafür.
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- **Phishing erkennen:** Zeitdruck, ungewöhnlicher Absender, Link-Ziel passt nicht zum
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Absender, Aufforderung zur Anmeldung oder Zahlung. Vor dem Klick auf den Link zeigen und
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die Adresse lesen.
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- **Wer geklickt hat, meldet es sofort.** Nicht schämen, nicht löschen, nicht abwarten. Je
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früher die IT Bescheid weiß, desto kleiner der Schaden.
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- **Bildschirm sperren**, sobald man den Platz verlässt: Windows-Taste + L.
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## Übersicht
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| Merkmal einer Phishing-Mail | Beispiel |
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|---|---|
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| Druck und Dringlichkeit | „Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt" |
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| Absender passt nicht | `support@micros0ft-konto.net` |
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| Link-Ziel weicht ab | Text zeigt `microsoft.com`, Ziel ist eine fremde Adresse |
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| Ungewöhnliche Bitte | Gutscheine kaufen, Kontodaten ändern, Anhang „aktivieren" |
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| Allgemeine Anrede | „Sehr geehrter Kunde" statt des Namens |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Eine Mitarbeiterin meldet, dass sie auf einen Link in einer verdächtigen Mail
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geklickt und dort ihr Passwort eingegeben hat. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen in der
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richtigen Reihenfolge.
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**Antwort:** (1) Sofort das Passwort des betroffenen Kontos ändern und bestehende
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Anmeldesitzungen beenden, damit der Angreifer den Zugang nicht mehr nutzen kann. (2) Prüfen,
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ob der zweite Faktor aktiv ist und ob seit dem Klick ungewöhnliche Anmeldungen,
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Weiterleitungsregeln oder versendete Mails auftreten. (3) Die Mail sichern und andere
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Empfänger warnen bzw. die Mail aus deren Postfächern entfernen. (4) Den Rechner auf
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Schadsoftware prüfen, falls zusätzlich etwas heruntergeladen wurde. (5) Den Vorfall
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dokumentieren und an die Verantwortlichen für Informationssicherheit und Datenschutz
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melden – bei Zugriff auf personenbezogene Daten kann eine Meldepflicht bestehen.
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@@ -0,0 +1,64 @@
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id: I3
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titel: Datenschutz in der IT – was du sehen kannst und was du anschauen darfst
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block: sicherheit
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woche: 6
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worum: In der IT hat man Zugriff auf fast alles. Die DSGVO regelt, was man damit tun darf – und das ist deutlich weniger.
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rahmenplan: [A6, C1]
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lernfeld: LF4
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merksatz: Zugriff ist kein Anlass. Hineingeschaut wird nur, wenn der Auftrag es verlangt.
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karten:
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- frage: Was sind personenbezogene Daten?
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antwort: Alle Angaben, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare Person beziehen – Name, E-Mail-Adresse, Personalnummer, IP-Adresse, Standortdaten, aber auch ein Foto oder eine Stimmaufnahme.
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- frage: Innerhalb welcher Frist muss eine Datenschutzverletzung der Aufsichtsbehörde gemeldet werden?
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antwort: Innerhalb von 72 Stunden, nachdem sie bekannt geworden ist – es sei denn, sie führt voraussichtlich zu keinem Risiko für die Betroffenen. Melden muss der Betrieb; du meldest intern sofort.
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- frage: Was bedeutet Datenminimierung?
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antwort: Es werden nur die Daten erhoben und gespeichert, die für den Zweck wirklich nötig sind – und gelöscht, sobald der Zweck erfüllt ist.
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## Das Wesentliche
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- **Die DSGVO schützt Personen, nicht Daten.** Personenbezogen ist alles, was sich einer
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bestimmten Person zuordnen lässt – auch eine IP-Adresse oder ein Kennzeichen.
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- **Besonders schützenswert** sind Gesundheitsdaten, religiöse und politische
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Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, biometrische Daten und weitere. In der IT
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begegnen sie dir in Krankmeldungen, Personalakten und Zutrittssystemen.
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- **Die Grundsätze:** rechtmäßig, zweckgebunden, so wenig wie nötig, richtig, nicht länger als
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nötig gespeichert, sicher verarbeitet. Und der Betrieb muss nachweisen können, dass er sich
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daran hält.
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- **Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM):** Zugriffsrechte, Verschlüsselung,
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Protokollierung, Datensicherung, Schulungen. Ein großer Teil davon ist IT-Arbeit.
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- **Als Administrator** siehst du Postfächer, Personalordner und Protokolle. Hineinschauen
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darfst du nur, wenn ein Auftrag es erfordert – und dann nur so weit wie nötig. Was du
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dabei siehst, bleibt bei dir.
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- **Eine Datenpanne** – verlorenes Notebook, falsch versendete Mail, offener Ordner – meldest
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du sofort intern. Der Betrieb hat 72 Stunden für die Meldung an die Aufsichtsbehörde, und
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die Uhr läuft ab dem Moment, in dem jemand im Betrieb davon weiß.
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- **Der Datenschutzbeauftragte** berät und kontrolliert. Er ist Pflicht, sobald in der Regel
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mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener
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Daten beschäftigt sind.
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## Übersicht
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| Situation | Richtig |
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|---|---|
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| Ein Kollege bittet dich, „mal kurz" ins Postfach seiner Chefin zu schauen | Ablehnen – Zugriff nur mit Auftrag der berechtigten Stelle |
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| Ein Notebook ist im Zug liegen geblieben | Sofort melden, Konto sperren, Verschlüsselung prüfen |
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| Du siehst beim Support eine Krankmeldung auf dem Bildschirm | Nicht lesen, nicht erwähnen, Fenster schließen lassen |
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| Alte Festplatten aus der Personalabteilung | Nachweisbar sicher löschen oder vernichten, Protokoll anlegen |
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| Testdaten für eine neue Software gesucht | Keine echten Personaldaten, sondern erfundene oder unkenntlich gemachte |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Außendienstmitarbeiter verliert ein Notebook mit Kundendaten. Die Festplatte
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ist mit BitLocker verschlüsselt. Muss der Vorfall der Aufsichtsbehörde gemeldet werden?
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Begründen Sie.
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**Antwort:** Grundsätzlich ist der Verlust eines Geräts mit personenbezogenen Daten eine
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Verletzung des Schutzes dieser Daten und binnen 72 Stunden zu melden. Eine Meldung kann
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entfallen, wenn die Verletzung voraussichtlich nicht zu einem Risiko für die Betroffenen
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führt. Das ist bei einer wirksamen, dem Stand der Technik entsprechenden Verschlüsselung
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regelmäßig der Fall – vorausgesetzt, das Gerät war ausgeschaltet oder gesperrt und der
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Schlüssel ist nicht mit verloren gegangen. Die Entscheidung trifft der Verantwortliche mit
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dem Datenschutzbeauftragten; der Vorfall wird in jedem Fall intern dokumentiert, und das
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Konto des Mitarbeiters wird vorsorglich gesperrt bzw. das Passwort geändert.
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@@ -0,0 +1,74 @@
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id: P1
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|
titel: PowerShell – Befehle, Pipeline und Objekte
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block: programmierung
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woche: 7
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worum: PowerShell reicht keine Texte weiter, sondern Objekte mit Eigenschaften. Wer das verstanden hat, braucht kein Textschnipseln mehr.
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rahmenplan: [A10, B3]
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lernfeld: LF5
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merksatz: Verb-Substantiv finden, Get-Member fragen, filtern, sortieren, auswählen – formatiert wird erst ganz am Ende.
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karten:
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- frage: Wie sind die Befehle (Cmdlets) in PowerShell benannt, und wie findet man einen unbekannten Befehl?
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antwort: Nach dem Muster Verb-Substantiv, etwa Get-Service oder Stop-Process. Get-Command mit einem Suchbegriff findet Befehle, Get-Help erklärt sie mit Beispielen.
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|
- frage: Was unterscheidet die Pipeline in PowerShell von der in einer klassischen Linux-Shell?
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antwort: In PowerShell wandern Objekte mit Eigenschaften durch die Pipeline, nicht Textzeilen. Man filtert nach Eigenschaften wie Status oder Name, statt Spalten aus Text herauszuschneiden.
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- frage: Wozu dient Get-Member?
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antwort: Es zeigt, welche Eigenschaften und Methoden die Objekte haben, die ein Befehl liefert – also womit man in der Pipeline weiterarbeiten kann.
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## Das Wesentliche
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- **Verb-Substantiv:** `Get-Service`, `Get-Process`, `Get-ChildItem`, `Stop-Service`. Die
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Verben sind festgelegt – `Get` liest, `Set` ändert, `New` legt an, `Remove` löscht.
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- **Selbst finden statt googeln:** `Get-Command *service*` findet Befehle,
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`Get-Help Get-Service -Examples` zeigt Beispiele. Einmal `Update-Help` als Administrator.
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- **Objekte statt Text.** `Get-Service` liefert Dienstobjekte mit Eigenschaften wie `Name`,
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`Status` und `StartType`. Welche es gibt, verrät `Get-Service | Get-Member`.
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- **Die vier Werkzeuge der Pipeline:**
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- `Where-Object` filtert: `Where-Object Status -eq 'Stopped'`
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- `Sort-Object` sortiert: `Sort-Object Name`
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- `Select-Object` wählt Eigenschaften oder Anzahl: `Select-Object Name, Status -First 10`
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- `ForEach-Object` tut etwas mit jedem Objekt
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- **Vergleiche** heißen `-eq`, `-ne`, `-gt`, `-lt`, `-like` (mit `*` als Platzhalter) und
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`-match` (regulärer Ausdruck). Groß- und Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle.
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- **Ausgeben und weitergeben:** `Export-Csv` schreibt eine Tabelle für Excel,
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`Out-File` eine Textdatei. `Format-Table` gehört nur ans Ende – danach sind es keine
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verwertbaren Objekte mehr.
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- **Erst lesen, dann ändern.** Jeder Befehl, der etwas verändert, kennt `-WhatIf`: Er sagt,
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was er tun würde, und tut es nicht.
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## Übersicht
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```powershell
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# Alle beendeten Dienste, die automatisch starten sollten
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Get-Service |
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Where-Object { $_.Status -eq 'Stopped' -and $_.StartType -eq 'Automatic' } |
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Sort-Object Name |
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Select-Object Name, DisplayName
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|
# Die fünf Prozesse mit dem höchsten Speicherverbrauch
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Get-Process | Sort-Object WorkingSet -Descending | Select-Object -First 5 Name, Id, WorkingSet
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|
# Dateien im Downloadordner, älter als 90 Tage, als Tabelle für Excel
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|
Get-ChildItem $HOME\Downloads -File |
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|
Where-Object LastWriteTime -lt (Get-Date).AddDays(-90) |
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|
Select-Object Name, Length, LastWriteTime |
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|
Export-Csv alte-downloads.csv -NoTypeInformation -Encoding UTF8
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|
```
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|
`$_` steht innerhalb der geschweiften Klammern für das Objekt, das gerade durch die Pipeline
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kommt.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Schreiben Sie eine PowerShell-Befehlszeile, die alle laufenden Dienste
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alphabetisch sortiert mit Name und Anzeigename in die Datei `dienste.csv` schreibt, und
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erklären Sie jeden Teil.
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**Antwort:**
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`Get-Service | Where-Object Status -eq 'Running' | Sort-Object Name | Select-Object Name, DisplayName | Export-Csv dienste.csv -NoTypeInformation`
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|
– `Get-Service` liefert alle Dienste als Objekte. `Where-Object` lässt nur die durch, deren
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|
Eigenschaft `Status` den Wert `Running` hat. `Sort-Object Name` sortiert nach dem Namen.
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||||||
|
`Select-Object` behält nur die beiden gewünschten Eigenschaften. `Export-Csv` schreibt das
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|
Ergebnis als Tabelle; `-NoTypeInformation` unterdrückt die Typzeile, die ältere
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PowerShell-Fassungen sonst an den Anfang setzen.
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@@ -0,0 +1,81 @@
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id: P2
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|
titel: Variablen, Bedingungen und Schleifen
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block: programmierung
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woche: 7
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worum: Drei Bausteine reichen für fast jedes Verwaltungsskript – sich etwas merken, eine Entscheidung treffen, etwas wiederholen.
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rahmenplan: [A10, A4]
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lernfeld: LF5
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merksatz: Merken mit $, entscheiden mit if, wiederholen mit foreach. Der Rest ist Übung.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen "Hallo $name" und 'Hallo $name' in PowerShell?
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|
antwort: In doppelten Anführungszeichen wird die Variable durch ihren Wert ersetzt, also etwa „Hallo Anna". In einfachen Anführungszeichen bleibt der Text genau so stehen, wie er geschrieben ist.
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- frage: Was gibt dieses Skript aus – $summe = 0; foreach ($z in 1..5) { if ($z % 2 -eq 0) { $summe += $z } }; $summe
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antwort: 6. Die Schleife läuft über 1 bis 5, die Bedingung lässt nur gerade Zahlen durch (Rest bei Division durch 2 ist 0), also werden 2 und 4 addiert.
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|
- frage: Wann nimmt man foreach als Schleife und wann ForEach-Object?
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|
antwort: foreach für eine Liste, die schon in einer Variablen liegt – übersichtlich und schnell. ForEach-Object mitten in einer Pipeline, wenn die Objekte direkt aus einem Befehl kommen.
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## Das Wesentliche
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- **Variablen** beginnen mit `$`: `$pfad = 'D:\Daten'`. Sie können alles aufnehmen – Text,
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Zahlen, Listen, ganze Objekte aus einem Befehl: `$dienste = Get-Service`.
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- **Text:** In `"…"` werden Variablen eingesetzt, in `'…'` nicht. Für Eigenschaften im Text:
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`"Freier Platz: $($laufwerk.FreeSpace)"`.
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- **Listen** entstehen mit `@('PC-001', 'PC-002')` oder als Bereich `1..10`. Das erste Element
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ist `$liste[0]`, die Anzahl `$liste.Count`.
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- **Eigene Objekte** für Berichte: `[PSCustomObject]@{ Name = $n; Status = $s }`. Daraus
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wird mit `Export-Csv` eine saubere Tabelle.
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- **Bedingungen:** `if (…) { … } elseif (…) { … } else { … }`. In der Klammer steht ein
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Vergleich mit `-eq`, `-gt`, `-like` usw. – **nicht** mit `=`, das ist eine Zuweisung.
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- **Verknüpfen** mit `-and`, `-or`, `-not`.
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- **Schleifen:** `foreach ($pc in $rechner) { … }` geht jedes Element durch.
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`while (…) { … }` läuft, solange die Bedingung gilt – und braucht deshalb etwas, das sie
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irgendwann falsch werden lässt.
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- **Rechnen:** `+ - * /` und `%` für den Rest einer Division. `1GB` ist für PowerShell eine
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Zahl, `$bytes / 1GB` rechnet also direkt in Gigabyte um.
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## Übersicht
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```powershell
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$grenze = 15 # Prozent freier Platz, ab dem gewarnt wird
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$laufwerke = Get-CimInstance -ClassName Win32_LogicalDisk -Filter 'DriveType = 3'
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foreach ($lw in $laufwerke) {
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$frei = [math]::Round($lw.FreeSpace / $lw.Size * 100, 1)
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if ($frei -lt $grenze) {
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Write-Warning "$($lw.DeviceID) hat nur noch $frei % frei."
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}
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else {
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Write-Output "$($lw.DeviceID): $frei % frei – in Ordnung."
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}
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}
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```
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`DriveType = 3` sind lokale Festplatten; USB-Sticks (2) und Netzlaufwerke (4) bleiben außen vor.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Schreiben Sie ein kurzes PowerShell-Skript, das für eine Liste von drei
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Rechnernamen prüft, ob sie per Ping erreichbar sind, und für jeden Rechner „erreichbar" oder
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„nicht erreichbar" ausgibt.
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**Antwort:**
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```powershell
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$rechner = @('PC-001', 'PC-002', 'PC-003')
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foreach ($pc in $rechner) {
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if (Test-Connection -ComputerName $pc -Count 1 -Quiet) {
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Write-Output "$pc erreichbar"
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}
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else {
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Write-Output "$pc nicht erreichbar"
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}
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}
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```
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Die Liste wird in einer Variablen gehalten, `foreach` geht jeden Namen durch.
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`Test-Connection -Quiet` liefert statt einer ausführlichen Ausgabe nur wahr oder falsch,
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was die `if`-Bedingung direkt auswertet.
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@@ -0,0 +1,86 @@
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id: P3
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titel: Ein Skript schreiben, das man in einem Jahr noch versteht
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block: programmierung
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woche: 7
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worum: Ein Skript, das nur sein Verfasser bedienen kann, ist eine Abhängigkeit. Ein gutes Skript erklärt sich, prüft seine Eingaben und meldet Fehler, statt sie zu verschweigen.
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rahmenplan: [A10, A4, A5]
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lernfeld: LF5
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merksatz: Sagen, was es tut. Prüfen, was hineinkommt. Melden, was schiefgeht. Erst mit -WhatIf laufen lassen.
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karten:
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- frage: Wozu dient ein param-Block am Anfang eines Skripts?
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antwort: Er legt fest, welche Eingaben das Skript erwartet, mit Typ und ob sie Pflicht sind. Werte stehen dann nicht fest im Code, und PowerShell fragt fehlende Pflichtangaben selbst ab.
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- frage: Warum fängt ein try-catch-Block manche Fehler nicht ab, und wie behebt man das?
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antwort: Viele Cmdlets melden Fehler nur und laufen weiter (nicht abbrechende Fehler). Mit -ErrorAction Stop am Befehl wird daraus ein abbrechender Fehler, den catch auffängt.
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- frage: Was bewirkt die Ausführungsrichtlinie RemoteSigned?
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antwort: Selbst geschriebene, lokale Skripte laufen; aus dem Internet heruntergeladene Skripte nur, wenn sie signiert sind. Sie schützt vor versehentlichem Ausführen, ist aber keine Sicherheitsgrenze.
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## Das Wesentliche
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- **Ein Kopf mit Hilfe:** Ein Block `<# .SYNOPSIS … .EXAMPLE … #>` ganz oben macht das
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Skript für `Get-Help .\skript.ps1` lesbar. Darin steht, was es tut, was es braucht und ein
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Beispielaufruf.
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- **Eingaben als Parameter**, nicht fest im Code: Pfade, Rechnernamen und Grenzwerte gehören
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in den `param()`-Block. `[Parameter(Mandatory)]` macht eine Angabe zur Pflicht.
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- **Namen, die etwas sagen:** `$freierPlatzProzent` statt `$x`. Kommentare erklären das
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**Warum**, nicht das Was – das Was steht im Code.
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- **Fehler nicht verschlucken.** `try { … -ErrorAction Stop } catch { … }` fängt Fehler auf
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und meldet sie verständlich. Ein leerer `catch`-Block ist schlimmer als gar keiner.
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- **Erst trocken, dann echt.** Mit `[CmdletBinding(SupportsShouldProcess)]` bekommt das eigene
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Skript `-WhatIf`. Ein Skript, das löscht, ändert oder verschiebt, läuft zuerst so.
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- **Klein anfangen und testen.** Erst an einem Testrechner, dann an einem echten, dann an
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allen. Jede Stufe mit Blick auf die Ausgabe.
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- **Versionieren.** Skripte gehören in ein Git-Repository der IT, nicht auf den Desktop. So
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sieht man, wer wann was geändert hat, und kommt zur letzten funktionierenden Fassung zurück.
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- **Ausführungsrichtlinie:** Auf Clients ist meist `RemoteSigned` eingestellt. Sie verhindert
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versehentliches Ausführen fremder Skripte, ist aber keine Sicherheitsgrenze.
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## Übersicht
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```powershell
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<#
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.SYNOPSIS
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Löscht Protokolldateien, die älter als eine bestimmte Anzahl Tage sind.
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.EXAMPLE
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.\Protokolle-Aufraeumen.ps1 -Pfad D:\Logs -Tage 30 -WhatIf
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#>
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[CmdletBinding(SupportsShouldProcess)]
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param(
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[Parameter(Mandatory)][string]$Pfad,
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[int]$Tage = 30
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)
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if (-not (Test-Path $Pfad)) {
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throw "Den Pfad $Pfad gibt es nicht."
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}
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$stichtag = (Get-Date).AddDays(-$Tage)
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$alt = Get-ChildItem $Pfad -Filter *.log -File | Where-Object LastWriteTime -lt $stichtag
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foreach ($datei in $alt) {
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if ($PSCmdlet.ShouldProcess($datei.FullName, 'Löschen')) {
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try {
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Remove-Item $datei.FullName -ErrorAction Stop
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}
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catch {
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Write-Warning "Konnte $($datei.Name) nicht löschen: $($_.Exception.Message)"
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}
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|
}
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}
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```
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Kollege hat ein Skript geschrieben, das auf allen Rechnern temporäre Dateien
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löscht. Pfad und Rechnerliste stehen fest im Code, Fehler werden nicht behandelt. Nennen Sie
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vier Verbesserungen und begründen Sie sie.
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**Antwort:** (1) Pfad und Rechnerliste als Parameter übergeben – das Skript lässt sich dann
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für andere Fälle nutzen, ohne den Code zu ändern. (2) `-WhatIf` unterstützen und das Skript
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zuerst trocken laufen lassen – bei einem löschenden Skript lässt sich so vorab prüfen, was
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betroffen wäre. (3) Fehlerbehandlung mit `try`/`catch` und `-ErrorAction Stop` – damit nicht
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erreichbare Rechner oder gesperrte Dateien gemeldet und nicht stillschweigend übergangen
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werden. (4) Einen Hilfeblock mit Beschreibung und Beispiel ergänzen und das Skript im
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Repository der IT versionieren – so kann es auch jemand anderes betreuen. Ebenfalls richtig:
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Eingaben prüfen, z. B. mit `Test-Path`, und ein Protokoll der gelöschten Dateien schreiben.
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@@ -0,0 +1,63 @@
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id: S3
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titel: Datensicherung planen – voll, differenziell, inkrementell
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block: system
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woche: 8
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worum: Eine Sicherung ist erst dann geplant, wenn feststeht, wie viel Datenverlust und wie viel Ausfallzeit der Betrieb verkraftet.
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rahmenplan: [A9, A6, A8]
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lernfeld: LF4
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merksatz: Drei Kopien, zwei Medien, eine außer Haus – und eine, an die kein Angreifer herankommt.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen einer inkrementellen und einer differenziellen Sicherung?
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antwort: Die inkrementelle sichert alles, was sich seit der letzten Sicherung gleich welcher Art geändert hat. Die differenzielle sichert alles seit der letzten Vollsicherung – sie wächst also jeden Tag, lässt sich aber schneller zurückspielen.
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- frage: Was braucht man, um am Donnerstag aus einer Vollsicherung vom Sonntag und täglichen inkrementellen Sicherungen wiederherzustellen?
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antwort: Die Vollsicherung vom Sonntag und alle inkrementellen Sicherungen von Montag bis Donnerstag, in dieser Reihenfolge. Bei differenziellen Sicherungen genügen die Vollsicherung und die vom Donnerstag.
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- frage: Was bedeuten RPO und RTO?
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antwort: RPO (Recovery Point Objective) ist der größte hinnehmbare Datenverlust, gemessen in Zeit – er bestimmt, wie oft gesichert wird. RTO (Recovery Time Objective) ist die größte hinnehmbare Ausfallzeit bis zur Wiederherstellung.
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- frage: Warum ist ein RAID keine Datensicherung?
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antwort: Ein RAID schützt nur vor dem Ausfall einer Festplatte. Gelöschte, verschlüsselte oder beschädigte Dateien sind auf allen Platten gleichzeitig weg – das RAID spiegelt den Schaden mit.
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## Das Wesentliche
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- **Erst die Anforderungen, dann die Technik.** Wie viel Arbeit darf verloren gehen (RPO)?
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Wie lange darf es dauern, bis wieder gearbeitet werden kann (RTO)? Die Antworten kommen
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aus der Schutzbedarfsfeststellung, nicht aus dem Datenblatt der Software.
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- **Vollsicherung:** alles, jedes Mal. Einfach zurückzuspielen, aber groß und langsam.
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- **Inkrementell:** nur das Geänderte seit der letzten Sicherung. Klein und schnell beim
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Sichern, beim Zurückspielen braucht man die ganze Kette.
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- **Differenziell:** das Geänderte seit der letzten Vollsicherung. Wächst bis zur nächsten
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Vollsicherung, zum Zurückspielen reichen zwei Sicherungen.
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- **3-2-1-Regel:** drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Medien, eine davon außer
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Haus. Gegen Ransomware kommt eine Kopie hinzu, die offline oder unveränderlich ist – sonst
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verschlüsselt der Angreifer die Sicherung gleich mit.
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- **Generationen:** Tägliche Sicherungen werden einige Tage aufbewahrt, wöchentliche einige
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Wochen, monatliche länger (Großvater-Vater-Sohn). So findet man auch einen Fehler, der erst
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nach drei Wochen auffällt.
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- **Keine Sicherung:** ein RAID, eine Synchronisation in die Cloud, ein Papierkorb. Alle drei
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übernehmen eine Löschung oder Verschlüsselung sofort.
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- **Sicherungen verschlüsseln**, wenn sie den Betrieb verlassen – und den Schlüssel so
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ablegen, dass man ihn im Notfall findet, ohne die Sicherung zu brauchen.
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## Übersicht
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| Art | Sichert | Zurückspielen braucht | Platzbedarf |
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|---|---|---|---|
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| Voll | alles | eine Sicherung | hoch |
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| Differenziell | Änderungen seit der letzten Vollsicherung | Vollsicherung + letzte differenzielle | mittel, wächst täglich |
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| Inkrementell | Änderungen seit der letzten Sicherung | Vollsicherung + alle inkrementellen seitdem | gering |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Die Buchhaltung verkraftet höchstens vier Stunden Datenverlust und muss nach
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einem Ausfall am selben Arbeitstag wieder arbeiten können. Entwerfen Sie ein passendes
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Sicherungskonzept und begründen Sie es.
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**Antwort:** Das RPO von vier Stunden verlangt mindestens alle vier Stunden während der
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Arbeitszeit eine Sicherung, etwa inkrementell um 10, 14 und 18 Uhr, ergänzt durch eine
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nächtliche differenzielle und eine wöchentliche Vollsicherung. Das RTO von einem halben
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Arbeitstag erfordert, dass die Sicherung schnell erreichbar ist – also eine Kopie auf einem
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Sicherungsspeicher im Haus. Nach der 3-2-1-Regel kommt eine Kopie außer Haus hinzu, eine
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davon offline oder unveränderlich gegen Ransomware. Aufbewahrt wird nach Generationen
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(z. B. 14 Tage täglich, 8 Wochen wöchentlich, 12 Monate monatlich). Das Konzept gilt erst als
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umgesetzt, wenn eine Wiederherstellung getestet und die benötigte Zeit gemessen wurde.
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@@ -0,0 +1,61 @@
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id: S4
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titel: Wiederherstellen und testen – die Sicherung, die zählt
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block: system
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woche: 8
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worum: Niemand braucht eine Sicherung. Alle brauchen eine Wiederherstellung. Ob sie gelingt, weiß man nur, wenn man sie geübt hat.
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rahmenplan: [A9, A5, A8]
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lernfeld: LF4
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merksatz: Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung – sondern eine Hoffnung.
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karten:
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- frage: Woran erkennt man, ob ein Wiederherstellungstest bestanden ist?
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antwort: Die Daten sind vollständig, lesbar und auf dem erwarteten Stand, die Anwendung arbeitet damit, und die gemessene Dauer liegt innerhalb des vereinbarten RTO.
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- frage: Warum gehört der Wiederherstellungsplan auch auf Papier?
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antwort: Weil er genau dann gebraucht wird, wenn Server, Wiki und Passwortmanager vielleicht nicht erreichbar sind. Ein Plan, der nur auf dem ausgefallenen System liegt, hilft niemandem.
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- frage: In welcher Reihenfolge stellt man nach einem Totalausfall die Systeme wieder her?
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antwort: Nach Abhängigkeiten und Schutzbedarf – zuerst die Grundlagen wie Netz, Verzeichnisdienst und Namensauflösung, dann die Systeme mit dem höchsten Verfügbarkeitsbedarf, zuletzt der Rest.
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## Das Wesentliche
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- **Regelmäßig testen**, nicht erst im Ernstfall. Eine einzelne Datei jeden Monat, eine
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ganze Anwendung oder ein ganzer Server mindestens einmal im Jahr und nach jeder größeren
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Änderung an der Sicherung.
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- **Auf eine Testumgebung zurückspielen**, nicht über das laufende System. Sonst wird aus
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dem Test der Ernstfall.
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- **Messen, nicht schätzen.** Wie lange hat das Zurückspielen gedauert – einschließlich
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Suchen, Anfordern des Mediums und Prüfen? Das ist die Zahl, die man mit dem RTO vergleicht.
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- **Das Ergebnis prüfen:** Öffnet sich die Datei, startet die Anwendung, stimmt der Stand?
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Eine fehlerfrei abgeschlossene Wiederherstellung mit leeren Dateien ist ein
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fehlgeschlagener Test.
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- **Protokollieren:** Datum, was zurückgespielt wurde, von welcher Sicherung, Dauer,
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Ergebnis, Auffälligkeiten. Das Protokoll ist der Nachweis gegenüber Geschäftsführung,
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Prüfern und Versicherung.
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- **Der Wiederherstellungsplan** nennt Reihenfolge, Zuständige, Zugangsdaten zum
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Sicherungssystem und den Ort der Schlüssel. Er liegt ausgedruckt an einem bekannten Ort.
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- **Reihenfolge nach Abhängigkeiten:** Ohne Netz, Verzeichnisdienst und Namensauflösung
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läuft keine Fachanwendung, egal wie wichtig sie ist.
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## Übersicht
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| Test | Wie oft | Zeigt |
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|---|---|---|
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| Einzelne Datei oder E-Mail | monatlich | Die Sicherung läuft und ist lesbar |
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| Ganzer Ordner mit Berechtigungen | vierteljährlich | Rechte kommen mit zurück |
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| Ganze Anwendung samt Datenbank | halbjährlich | Die Anwendung arbeitet mit den gesicherten Daten |
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| Ganzer Server bzw. virtuelle Maschine | jährlich | Das RTO ist einzuhalten |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Die Sicherungssoftware meldet seit Monaten „erfolgreich". Warum genügt das nicht
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als Nachweis, und wie gehen Sie bei einem Wiederherstellungstest vor?
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**Antwort:** Die Meldung bestätigt nur, dass der Sicherungsvorgang ohne Fehler beendet
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wurde – nicht, dass die richtigen Daten gesichert wurden, dass sie lesbar sind und dass sie
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sich in der geforderten Zeit zurückspielen lassen. Vorgehen: (1) Umfang und Ziel des Tests
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festlegen, etwa eine Anwendung samt Datenbank auf einen Testserver. (2) Die Wiederherstellung
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durchführen und die Zeit vom Beginn bis zur Arbeitsfähigkeit messen. (3) Das Ergebnis
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inhaltlich prüfen – Daten vollständig, Anwendung startet, Stand entspricht dem
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Sicherungszeitpunkt. (4) Das Ergebnis mit RPO und RTO vergleichen, protokollieren und
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Abweichungen als Maßnahme erfassen. (5) Die Testumgebung anschließend bereinigen, weil sie
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echte Daten enthält.
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@@ -0,0 +1,62 @@
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id: S5
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titel: RAID, NAS und SAN – Speicher, der einen Ausfall übersteht
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block: system
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woche: 8
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worum: Festplatten fallen aus, das ist sicher. Ein RAID sorgt dafür, dass man es erst an der Warnmeldung merkt und nicht am Stillstand.
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rahmenplan: [A9, B1, A3]
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lernfeld: LF2
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merksatz: RAID gegen Plattenausfall, Sicherung gegen alles andere. Das eine ersetzt das andere nie.
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karten:
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- frage: Wie viel Speicher ist nutzbar, und wie viele Platten dürfen ausfallen – bei RAID 1, RAID 5 und RAID 6?
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antwort: RAID 1 – die Hälfte, eine Platte je Spiegel. RAID 5 – alle Platten bis auf eine, eine darf ausfallen. RAID 6 – alle Platten bis auf zwei, zwei dürfen ausfallen.
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- frage: Ein RAID 5 aus fünf Platten mit je 4 TB – wie viel ist nutzbar?
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antwort: 16 TB. Eine Platte entfällt auf die Paritätsinformation, also (5 − 1) × 4 TB.
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- frage: Worin unterscheiden sich NAS und SAN?
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antwort: Ein NAS stellt Dateien über das Netzwerk bereit, etwa per SMB oder NFS – die Clients sehen Freigaben. Ein SAN stellt Speicherblöcke bereit, etwa per iSCSI oder Fibre Channel – der Server sieht eine Festplatte und legt selbst ein Dateisystem an.
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## Das Wesentliche
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- **RAID 0** verteilt die Daten auf mehrere Platten (Striping). Schnell, aber ohne jede
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Ausfallsicherheit: Fällt eine Platte aus, ist alles weg. Kein Einsatz für wichtige Daten.
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- **RAID 1** spiegelt zwei Platten. Halbe Kapazität, eine Platte darf ausfallen. Typisch für
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das Betriebssystem eines Servers.
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- **RAID 5** verteilt Daten und Paritätsinformation über mindestens drei Platten. Eine Platte
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darf ausfallen. Bei großen Platten ist der Wiederaufbau lang und belastet die übrigen
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Platten – fällt währenddessen eine zweite aus, sind die Daten verloren.
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- **RAID 6** wie RAID 5 mit doppelter Parität, mindestens vier Platten. Zwei Platten dürfen
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ausfallen. Heute die bessere Wahl für große Datenspeicher.
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- **RAID 10** ist ein Verbund aus Spiegeln (mindestens vier Platten). Halbe Kapazität, schnell
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beim Schreiben, je Spiegelpaar darf eine Platte ausfallen. Gut für Datenbanken.
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- **Hot-Spare:** eine Reserveplatte, die bei einem Ausfall sofort einspringt. Der
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Wiederaufbau beginnt, bevor jemand den Ausfall bemerkt.
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- **Überwachen:** Ein RAID mit ausgefallener Platte läuft weiter und sieht gesund aus.
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Ohne Benachrichtigung merkt man den ersten Ausfall erst am zweiten.
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- **NAS, SAN, DAS:** NAS liefert Dateien übers Netz, SAN liefert Speicherblöcke an Server, DAS
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hängt direkt an einem einzigen Server.
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## Übersicht
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| Stufe | Mindestens | Nutzbar bei n Platten | Darf ausfallen | Typischer Einsatz |
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|---|---|---|---|---|
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| RAID 0 | 2 | n | keine | Zwischenspeicher, Videoschnitt |
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| RAID 1 | 2 | n / 2 | eine | Systemplatten |
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| RAID 5 | 3 | n − 1 | eine | kleinere Datenspeicher |
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| RAID 6 | 4 | n − 2 | zwei | große Datenspeicher, NAS |
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| RAID 10 | 4 | n / 2 | eine je Spiegel | Datenbanken, virtuelle Maschinen |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Für ein NAS stehen sechs Festplatten mit je 8 TB zur Verfügung. Vergleichen Sie
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RAID 5, RAID 6 und RAID 10 hinsichtlich nutzbarer Kapazität und Ausfallsicherheit und
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geben Sie eine Empfehlung.
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**Antwort:** RAID 5: (6 − 1) × 8 TB = 40 TB nutzbar, eine Platte darf ausfallen. RAID 6:
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(6 − 2) × 8 TB = 32 TB, zwei beliebige Platten dürfen ausfallen. RAID 10: 6 / 2 × 8 TB = 24 TB,
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je Spiegelpaar darf eine Platte ausfallen – fallen beide Platten eines Paares aus, sind die
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Daten verloren. Empfehlung: RAID 6. Bei 8-TB-Platten dauert der Wiederaufbau viele Stunden;
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in dieser Zeit verträgt RAID 5 keinen weiteren Fehler, RAID 6 schon. RAID 10 wäre schneller
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beim Schreiben, kostet aber deutlich mehr Kapazität, und für ein NAS mit Dateiablagen ist
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die Schreibleistung meist nicht entscheidend. Unabhängig davon ersetzt keine RAID-Stufe die
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Datensicherung.
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@@ -0,0 +1,94 @@
|
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id: woche-05
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||||||
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woche: 5
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titel: Lernzielkontrolle Woche 5 – Ausbildung, Betrieb und Zusammenarbeit
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dauer_minuten: 40
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hinweis: >-
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Offene Fragen. Antworten in ganzen Sätzen; bei Rechtsfragen genügt die
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sinngemäße Regel, die Paragrafennummer ist nicht gefordert.
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fragen:
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- id: f1
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frage: >-
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Ein Auszubildender ist seit sechs Wochen im Betrieb und möchte die
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Ausbildung beenden, weil er doch studieren will. Was muss er beachten?
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Wie wäre es nach acht Monaten?
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Nach sechs Wochen liegt er in der Probezeit (ein bis vier Monate). Er kann
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jederzeit ohne Einhaltung einer Frist und ohne Angabe von Gründen kündigen,
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die Kündigung muss aber schriftlich erfolgen. Nach acht Monaten ist die
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Probezeit vorbei: Er kann dann mit einer Frist von vier Wochen kündigen,
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weil er die Berufsausbildung aufgeben will; die Kündigung muss schriftlich
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und unter Angabe des Grundes erfolgen. (Probezeit 2 P., Kündigung darin 1 P.,
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Frist danach 2 P., Schriftform mit Grund 1 P.)
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- id: f2
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frage: >-
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Nennen Sie je drei Pflichten des Auszubildenden und des Ausbildungsbetriebs.
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||||||
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Auszubildender (drei aus): sich bemühen, die berufliche Handlungsfähigkeit
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zu erwerben; übertragene Aufgaben sorgfältig ausführen; an
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Ausbildungsmaßnahmen und der Berufsschule teilnehmen; Weisungen im Rahmen
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der Ausbildung befolgen; die Betriebsordnung beachten; Geräte und
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Werkzeuge pfleglich behandeln; über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse
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Stillschweigen wahren; den Ausbildungsnachweis führen.
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Betrieb (drei aus): die Ausbildung planmäßig durchführen; Ausbildungsmittel
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||||||
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kostenlos zur Verfügung stellen; zum Besuch der Berufsschule freistellen
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und anhalten; Zeit zum Führen des Ausbildungsnachweises geben und ihn
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regelmäßig durchsehen; nur ausbildungsbezogene Aufgaben übertragen; eine
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||||||
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angemessene Vergütung zahlen. (Je Pflicht 1 P.)
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- id: f3
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frage: >-
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||||||
|
Warum lohnt es sich, das Berichtsheft gewissenhaft zu führen? Nennen Sie
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zwei Gründe.
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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(1) Ein ordnungsgemäß geführter Ausbildungsnachweis ist Voraussetzung für
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die Zulassung zur Abschlussprüfung. (2) Er belegt gegenüber Betrieb und
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Kammer, was tatsächlich vermittelt wurde – bei Streit über ausbildungsfremde
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Tätigkeiten oder Lücken ist er das wichtigste Beweismittel. Ebenfalls
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richtig: Er hilft bei der Prüfungsvorbereitung, weil er zeigt, welche Themen
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|
schon behandelt wurden. (Je Grund 2 P.)
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- id: f4
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|
frage: >-
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|
Erklären Sie den Unterschied zwischen Aufbau- und Ablauforganisation an
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einem Beispiel aus Ihrem Betrieb.
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Die Aufbauorganisation beschreibt die Struktur: Abteilungen, Stellen und
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Weisungsbeziehungen, dargestellt im Organigramm – etwa dass die IT der
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kaufmännischen Leitung unterstellt ist. Die Ablauforganisation beschreibt,
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wie Arbeit über die Stellen hinweg fließt – etwa der Weg einer
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|
Kundenbestellung vom Vertrieb über die Arbeitsvorbereitung und Fertigung
|
||||||
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bis zum Versand und zur Rechnung. (Definition je 2 P., stimmiges Beispiel 2 P.)
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|
|
||||||
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- id: f5
|
||||||
|
frage: >-
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||||||
|
Ein Kollege schreibt Ihnen im Chat das Passwort für einen Serverzugang,
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||||||
|
damit Sie eine Störung beheben können. Wie bewerten Sie das, und wie wäre
|
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es richtig gewesen?
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||||||
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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||||||
|
Passwörter gehören nicht in den Chat: Nachrichten werden gespeichert,
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lassen sich weiterleiten, sind auf mehreren Geräten sichtbar und oft auch
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für Administratoren der Plattform lesbar. Richtig wäre, den Zugang über den
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||||||
|
Passwortmanager des Teams zu teilen oder ein persönliches Konto mit den
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nötigen Rechten einzurichten. Ist das Passwort bereits im Chat gelandet,
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||||||
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wird es nach der Störung geändert. (Bewertung mit Begründung 3 P.,
|
||||||
|
richtiger Weg 2 P.)
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- id: f6
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||||||
|
frage: >-
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|
Ordnen Sie jedem Anliegen den passenden Kommunikationsweg zu und begründen
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|
Sie kurz: (a) Der Drucker im Lager druckt nicht. (b) Sie möchten wissen,
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ob ein Kollege um 14 Uhr Zeit hat. (c) Sie sagen einem Lieferanten einen
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|
Liefertermin zu.
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||||||
|
punkte: 6
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||||||
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musterloesung: >-
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||||||
|
(a) Ticket – die Störung muss erfasst, zugewiesen und nachvollziehbar
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abgeschlossen werden. (b) Chat oder kurzer Anruf – eine schnelle Absprache
|
||||||
|
ohne Nachweisbedarf. (c) E-Mail – eine Zusage an Externe muss nachweisbar
|
||||||
|
sein und an einen bestimmten Empfänger gehen. (Je Zuordnung mit Begründung 2 P.)
|
||||||
@@ -0,0 +1,86 @@
|
|||||||
|
id: woche-07
|
||||||
|
woche: 7
|
||||||
|
titel: Lernzielkontrolle Woche 7 – Skripting mit PowerShell
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|
dauer_minuten: 45
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||||||
|
hinweis: >-
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|
Offene Fragen. Bei Code zählt, dass er funktionieren würde – Schreibweise von
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||||||
|
Groß- und Kleinbuchstaben und kleine Tippfehler werden nicht abgezogen.
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|
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|
fragen:
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- id: f1
|
||||||
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frage: >-
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||||||
|
Erklären Sie, was in der PowerShell-Pipeline von Befehl zu Befehl
|
||||||
|
weitergereicht wird, und welchen Vorteil das gegenüber einer Shell hat,
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||||||
|
die Text weiterreicht.
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||||||
|
punkte: 5
|
||||||
|
musterloesung: >-
|
||||||
|
Weitergereicht werden Objekte mit Eigenschaften und Methoden, keine
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||||||
|
Textzeilen. Der nächste Befehl kann direkt auf Eigenschaften wie Status,
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||||||
|
Name oder Größe zugreifen, nach ihnen filtern und sortieren. Bei einer
|
||||||
|
Textshell müsste man die gewünschte Angabe erst aus der Zeile
|
||||||
|
herausschneiden; ändert sich das Ausgabeformat, bricht das Skript.
|
||||||
|
(Objekte 2 P., Vorteil mit Begründung 3 P.)
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: f2
|
||||||
|
frage: >-
|
||||||
|
Schreiben Sie eine Befehlszeile, die die zehn größten Dateien im Ordner
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||||||
|
D:\Daten (ohne Unterordner) mit Name und Größe anzeigt, die größte zuerst.
|
||||||
|
punkte: 6
|
||||||
|
musterloesung: >-
|
||||||
|
Get-ChildItem D:\Daten -File | Sort-Object Length -Descending |
|
||||||
|
Select-Object -First 10 Name, Length. Bewertung: Dateien des Ordners
|
||||||
|
abrufen (2 P.), absteigend nach Length sortieren (2 P.), auf zehn
|
||||||
|
begrenzen und die Eigenschaften auswählen (2 P.). Der Schalter -File ist
|
||||||
|
wünschenswert, aber nicht gefordert.
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: f3
|
||||||
|
frage: >-
|
||||||
|
Was gibt das folgende Skript aus? Begründen Sie.
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||||||
|
$liste = @(3, 8, 12, 5);
|
||||||
|
$treffer = 0;
|
||||||
|
foreach ($zahl in $liste) { if ($zahl -gt 4) { $treffer++ } };
|
||||||
|
$treffer
|
||||||
|
punkte: 4
|
||||||
|
musterloesung: >-
|
||||||
|
Ausgabe: 3. Die Schleife geht alle vier Zahlen durch; die Bedingung ist
|
||||||
|
bei 8, 12 und 5 erfüllt, nicht bei 3. Bei jedem Treffer wird der Zähler
|
||||||
|
um eins erhöht. (Ergebnis 2 P., Begründung 2 P.)
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: f4
|
||||||
|
frage: >-
|
||||||
|
Erklären Sie den Unterschied zwischen -eq, -like und -match an je einem
|
||||||
|
Beispiel.
|
||||||
|
punkte: 6
|
||||||
|
musterloesung: >-
|
||||||
|
-eq vergleicht auf Gleichheit: 'PC-001' -eq 'pc-001' ist wahr, weil
|
||||||
|
Groß- und Kleinschreibung keine Rolle spielt. -like vergleicht mit
|
||||||
|
Platzhaltern: 'PC-001' -like 'PC-*' ist wahr. -match prüft gegen einen
|
||||||
|
regulären Ausdruck: 'PC-001' -match '^PC-\d{3}$' ist wahr, weil auf
|
||||||
|
"PC-" genau drei Ziffern folgen. (Je Operator mit Beispiel 2 P.)
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: f5
|
||||||
|
frage: >-
|
||||||
|
Ein Skript soll alte Benutzerprofile löschen. Was tun Sie, bevor Sie es
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||||||
|
auf allen Rechnern ausführen? Nennen Sie drei Schritte.
|
||||||
|
punkte: 6
|
||||||
|
musterloesung: >-
|
||||||
|
(1) Mit -WhatIf laufen lassen und prüfen, welche Profile betroffen wären.
|
||||||
|
(2) Zuerst an einem Testrechner, dann an einem einzelnen echten Rechner
|
||||||
|
ausführen und das Ergebnis kontrollieren. (3) Sicherstellen, dass eine
|
||||||
|
aktuelle Sicherung der betroffenen Daten vorliegt. Ebenfalls richtig:
|
||||||
|
Änderung ankündigen bzw. als Änderungsanfrage freigeben lassen, Protokoll
|
||||||
|
der gelöschten Profile schreiben, Ausschlussliste für Dienst- und
|
||||||
|
Administratorkonten einbauen. (Je Schritt 2 P.)
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: f6
|
||||||
|
frage: >-
|
||||||
|
Im folgenden Ausschnitt wird ein Fehler beim Kopieren nicht vom
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||||||
|
catch-Block aufgefangen. Warum, und wie beheben Sie das?
|
||||||
|
try { Copy-Item \\server\vorlagen\*.docx C:\Vorlagen } catch { Write-Warning 'Kopieren fehlgeschlagen' }
|
||||||
|
punkte: 5
|
||||||
|
musterloesung: >-
|
||||||
|
Copy-Item meldet die meisten Fehler als nicht abbrechende Fehler: Er gibt
|
||||||
|
eine Fehlermeldung aus und läuft weiter, der catch-Block wird nicht
|
||||||
|
erreicht. Abhilfe: -ErrorAction Stop an den Befehl anhängen, dann wird der
|
||||||
|
Fehler zu einem abbrechenden Fehler und vom catch-Block aufgefangen.
|
||||||
|
(Ursache 3 P., Behebung 2 P.)
|
||||||
@@ -203,3 +203,11 @@ bloecke:
|
|||||||
kuerzel: S
|
kuerzel: S
|
||||||
titel: Betriebssysteme und Dienste
|
titel: Betriebssysteme und Dienste
|
||||||
farbe: petrol
|
farbe: petrol
|
||||||
|
- id: sicherheit
|
||||||
|
kuerzel: I
|
||||||
|
titel: IT-Sicherheit und Datenschutz
|
||||||
|
farbe: petrol
|
||||||
|
- id: programmierung
|
||||||
|
kuerzel: P
|
||||||
|
titel: Skripting und Automatisierung
|
||||||
|
farbe: petrol
|
||||||
|
|||||||
@@ -0,0 +1,30 @@
|
|||||||
|
nummer: 5
|
||||||
|
titel: Ausbildung, Betrieb und Zusammenarbeit
|
||||||
|
block: arbeitsalltag
|
||||||
|
leitfrage: Für wen arbeitet die IT – und woher weißt du, was diese Leute brauchen?
|
||||||
|
ziel: >-
|
||||||
|
Du kennst deine Rechte und Pflichten in der Ausbildung, kannst den Aufbau des
|
||||||
|
Betriebs aus Sicht der IT beschreiben und wählst für jede Absprache den
|
||||||
|
passenden Kanal.
|
||||||
|
|
||||||
|
handouts: [A4, A5, A6]
|
||||||
|
aufgaben: ["5.1"]
|
||||||
|
checklisten: []
|
||||||
|
lernzielkontrolle: woche-05
|
||||||
|
|
||||||
|
tage:
|
||||||
|
- tag: Montag
|
||||||
|
theorie: [A4]
|
||||||
|
praxis: Den eigenen Ausbildungsvertrag und den betrieblichen Ausbildungsplan durchlesen, Fragen notieren und mit dem Ausbilder klären.
|
||||||
|
- tag: Dienstag
|
||||||
|
theorie: [A5]
|
||||||
|
praxis: Praxisaufgabe 5.1 beginnen – Organigramm besorgen, Gesprächstermine mit allen Abteilungen vereinbaren, erste Gespräche führen.
|
||||||
|
- tag: Mittwoch
|
||||||
|
theorie: [A6]
|
||||||
|
praxis: Ablage der IT-Dokumentation sichten, drei veraltete oder doppelte Dokumente finden und einen Vorschlag zur Bereinigung machen.
|
||||||
|
- tag: Donnerstag
|
||||||
|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Praxisaufgabe 5.1 abschließen – restliche Gespräche, Abhängigkeiten einzeichnen, Übersicht ablegen, Tickets anlegen.
|
||||||
|
- tag: Freitag
|
||||||
|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Lernzielkontrolle, danach Berichtsheft schreiben.
|
||||||
@@ -0,0 +1,30 @@
|
|||||||
|
nummer: 6
|
||||||
|
titel: IT-Sicherheit und Datenschutz
|
||||||
|
block: sicherheit
|
||||||
|
leitfrage: Was ist hier eigentlich wie viel wert – und wer würde es vermissen?
|
||||||
|
ziel: >-
|
||||||
|
Du kannst den Schutzbedarf eines Arbeitsbereichs feststellen und begründen,
|
||||||
|
einen Arbeitsplatz auf typische Schwachstellen prüfen und richtig reagieren,
|
||||||
|
wenn ein Konto oder Daten in falsche Hände geraten sind.
|
||||||
|
|
||||||
|
handouts: [I1, I2, I3]
|
||||||
|
aufgaben: ["6.1"]
|
||||||
|
checklisten: [05-arbeitsplatz-sicherheit-pruefen]
|
||||||
|
lernzielkontrolle: null
|
||||||
|
|
||||||
|
tage:
|
||||||
|
- tag: Montag
|
||||||
|
theorie: [I1]
|
||||||
|
praxis: Drei Anwendungen des Betriebs gemeinsam mit dem Ausbilder einstufen, je Schutzziel mit Begründung.
|
||||||
|
- tag: Dienstag
|
||||||
|
theorie: [I2]
|
||||||
|
praxis: Fünf Arbeitsplätze nach Checkliste prüfen, Abweichungen als Tickets anlegen.
|
||||||
|
- tag: Mittwoch
|
||||||
|
theorie: [I3]
|
||||||
|
praxis: Praxisaufgabe 6.1 beginnen – Bereich wählen, Informationen und Anwendungen erfassen, Gespräch mit der Leitung vereinbaren.
|
||||||
|
- tag: Donnerstag
|
||||||
|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Praxisaufgabe 6.1 abschließen – Systeme ableiten, Einstufung abstimmen, Maßnahmen vorschlagen.
|
||||||
|
- tag: Freitag
|
||||||
|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Ergebnis der Schutzbedarfsfeststellung dem Ausbilder vorstellen, Berichtsheft schreiben.
|
||||||
@@ -0,0 +1,30 @@
|
|||||||
|
nummer: 7
|
||||||
|
titel: Skripting mit PowerShell
|
||||||
|
block: programmierung
|
||||||
|
leitfrage: Welche Arbeit machst du jede Woche von Hand, obwohl ein Rechner sie besser könnte?
|
||||||
|
ziel: >-
|
||||||
|
Du kannst mit der PowerShell-Pipeline Informationen abfragen und filtern,
|
||||||
|
ein Skript mit Variablen, Bedingungen und Schleifen schreiben und es so
|
||||||
|
gestalten, dass andere es sicher benutzen können.
|
||||||
|
|
||||||
|
handouts: [P1, P2, P3]
|
||||||
|
aufgaben: ["7.1"]
|
||||||
|
checklisten: []
|
||||||
|
lernzielkontrolle: woche-07
|
||||||
|
|
||||||
|
tage:
|
||||||
|
- tag: Montag
|
||||||
|
theorie: [P1]
|
||||||
|
praxis: Zehn Fragen an das eigene System mit der Pipeline beantworten – etwa welche Dienste beendet sind, die automatisch starten sollten.
|
||||||
|
- tag: Dienstag
|
||||||
|
theorie: [P2]
|
||||||
|
praxis: Ein Skript schreiben, das vor knappem Speicherplatz warnt, und an drei Rechnern testen.
|
||||||
|
- tag: Mittwoch
|
||||||
|
theorie: [P3]
|
||||||
|
praxis: Praxisaufgabe 7.1 beginnen – Angaben in den CIM-Klassen finden, Objekt bauen, erster Lauf.
|
||||||
|
- tag: Donnerstag
|
||||||
|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Praxisaufgabe 7.1 abschließen – Aktualisieren statt Anhängen, Fehlerbehandlung, Hilfeblock, Lauf auf drei Rechnern.
|
||||||
|
- tag: Freitag
|
||||||
|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Lernzielkontrolle, danach Berichtsheft schreiben.
|
||||||
@@ -0,0 +1,30 @@
|
|||||||
|
nummer: 8
|
||||||
|
titel: Datensicherung und Speicher
|
||||||
|
block: system
|
||||||
|
leitfrage: Wie lange dauert es wirklich, bis nach einem Ausfall wieder gearbeitet werden kann?
|
||||||
|
ziel: >-
|
||||||
|
Du kannst ein Sicherungskonzept aus dem Schutzbedarf ableiten, eine
|
||||||
|
Wiederherstellung durchführen und messen und die passende RAID-Stufe für
|
||||||
|
einen Datenspeicher begründen.
|
||||||
|
|
||||||
|
handouts: [S3, S4, S5]
|
||||||
|
aufgaben: ["8.1"]
|
||||||
|
checklisten: [06-wiederherstellung-testen]
|
||||||
|
lernzielkontrolle: null
|
||||||
|
|
||||||
|
tage:
|
||||||
|
- tag: Montag
|
||||||
|
theorie: [S3]
|
||||||
|
praxis: Die Sicherungsaufträge des Betriebs gemeinsam mit dem Ausbilder durchgehen und je Auftrag Art, Häufigkeit und Aufbewahrung notieren.
|
||||||
|
- tag: Dienstag
|
||||||
|
theorie: [S5]
|
||||||
|
praxis: RAID-Zustand und Plattenüberwachung von Server und NAS prüfen, Kapazitäten für drei Ausbaustufen durchrechnen.
|
||||||
|
- tag: Mittwoch
|
||||||
|
theorie: [S4]
|
||||||
|
praxis: Eine einzelne Datei und einen Ordner mit Berechtigungen nach Checkliste zurückspielen.
|
||||||
|
- tag: Donnerstag
|
||||||
|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Praxisaufgabe 8.1 – Sicherung des Bereichs prüfen, auf die Testumgebung zurückspielen, Zeit messen, Vorschläge schreiben.
|
||||||
|
- tag: Freitag
|
||||||
|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Monatliches Feedbackgespräch, danach Berichtsheft schreiben.
|
||||||
Generated
+2
-2
@@ -1,12 +1,12 @@
|
|||||||
{
|
{
|
||||||
"name": "lernbar",
|
"name": "lernbar",
|
||||||
"version": "1.0.2",
|
"version": "1.0.3",
|
||||||
"lockfileVersion": 3,
|
"lockfileVersion": 3,
|
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|
"requires": true,
|
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|
"packages": {
|
||||||
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|
"": {
|
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|
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|
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|
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|
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|
||||||
|
|||||||
+1
-1
@@ -1,6 +1,6 @@
|
|||||||
{
|
{
|
||||||
"name": "lernbar",
|
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|
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|
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|
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|
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||||||
"engines": {
|
"engines": {
|
||||||
|
|||||||
Reference in New Issue
Block a user