- Woche 9 Virtualisierung (B1, A8, LF9) - Woche 10 Verzeichnisdienst und Serverdienste (B3, A6, LF10) - Woche 11 Netze trennen und verbinden (B2, A6, LF9) - Woche 12 Kundenauftrag von der Anfrage bis zur Abnahme (A2, A3, A7) 12 Handouts, 36 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 3 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 23 Glossareintraege, Themenblock Server und Virtualisierung. Die Praxisaufgaben 9.1 und 10.1 bauen aufeinander auf: Der Testserver aus Woche 9 traegt die Testdomaene in Woche 10. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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id: woche-09
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woche: 9
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titel: Lernzielkontrolle Woche 9 – Virtualisierung
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dauer_minuten: 40
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hinweis: >-
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Offene Fragen. Produktnamen sind als Beispiel willkommen, aber nicht
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gefordert – es zählt das Prinzip.
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fragen:
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- id: f1
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frage: >-
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Erklären Sie den Unterschied zwischen einem Hypervisor vom Typ 1 und vom
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Typ 2 und nennen Sie je einen typischen Einsatz.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Typ 1 läuft direkt auf der Hardware ohne darunterliegendes Betriebssystem
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und verwaltet die Ressourcen selbst – Einsatz: Servervirtualisierung im
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Rechenzentrum, z. B. Proxmox VE, Hyper-V, VMware ESXi. Typ 2 läuft als
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Anwendung auf einem Wirtsbetriebssystem – Einsatz: Test- und
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Schulungsumgebungen am Arbeitsplatz, z. B. VirtualBox. (Unterschied 3 P.,
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Einsatz je 1 P.)
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- id: f2
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frage: >-
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Ein Kollege möchte vor einem Update einen Snapshot anlegen und ihn
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„sicherheitshalber" die nächsten drei Monate behalten. Was raten Sie ihm,
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und warum?
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Den Snapshot vor dem Update anlegen ist richtig. Nach einer kurzen
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Beobachtungszeit, wenn das Update fehlerfrei läuft, sollte er ihn aber
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löschen: Der Snapshot wächst mit jeder Änderung, belegt Speicher und
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verlangsamt die VM; außerdem hängt er von der Ausgangsdatei ab und liegt
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auf demselben Speicher, schützt also nicht vor dessen Ausfall. Für einen
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Rückweg über Wochen ist die Datensicherung zuständig. (Empfehlung 2 P.,
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Begründung 4 P.)
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- id: f3
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frage: >-
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Ein Host hat 16 physische Kerne und 128 GB Arbeitsspeicher. Darauf sollen
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zwölf VMs mit je 4 virtuellen Kernen und 12 GB laufen. Beurteilen Sie die
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Planung.
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Prozessor: 48 virtuelle auf 16 physische Kerne, also 3 zu 1 überbucht. Das
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ist bei Servern mit gemischter Last üblich und meist unproblematisch,
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sollte aber anhand der Auslastung beobachtet werden. Arbeitsspeicher:
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12 × 12 GB = 144 GB bei 128 GB physisch – überbucht, zumal der Host selbst
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ebenfalls Speicher braucht. Das führt zu Auslagerung und spürbaren
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Einbrüchen. Abhilfe: Speicher je VM nach gemessenem Bedarf verringern,
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Arbeitsspeicher aufrüsten oder VMs auf einen zweiten Host verteilen.
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(Prozessor 2 P., Speicher mit Rechnung 3 P., Abhilfe 1 P.)
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- id: f4
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frage: >-
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Was versteht man unter Thin Provisioning, und welches Risiko entsteht
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dabei? Nennen Sie eine Gegenmaßnahme.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Eine virtuelle Festplatte belegt nur den tatsächlich beschriebenen Platz
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und wächst bei Bedarf bis zur zugesagten Größe. Werden insgesamt mehr
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zugesagt als physisch vorhanden, kann der Speicher volllaufen; dann
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bleiben alle VMs auf diesem Speicher stehen. Gegenmaßnahme: den
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tatsächlichen Füllstand überwachen und bei Warnschwellen rechtzeitig
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erweitern oder aufräumen. (Begriff 2 P., Risiko 2 P., Maßnahme 1 P.)
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- id: f5
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frage: >-
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Nennen Sie vier Angaben, die zu jeder virtuellen Maschine dokumentiert
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werden sollten, und begründen Sie eine davon.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Vier aus: Zweck, Verantwortlicher, Betriebssystem, Ressourcen, Netz bzw.
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VLAN und IP-Adresse, Speicherort, Sicherung, Datum der Bereitstellung.
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Beispielbegründung Verantwortlicher: Ohne ihn weiß niemand, ob die VM noch
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gebraucht wird, wer Änderungen freigibt und wen man bei einer Störung
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fragt – solche VMs werden nie abgeschaltet und nie gepflegt.
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(Je Angabe 1 P., Begründung 1 P.)
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- id: f6
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frage: >-
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Worin unterscheidet sich ein Container von einer virtuellen Maschine?
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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Eine virtuelle Maschine hat ein vollständiges eigenes Betriebssystem auf
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virtueller Hardware. Ein Container teilt sich den Kern des
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Host-Betriebssystems und bringt nur die Anwendung mit ihren
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Abhängigkeiten mit. Container starten dadurch schneller und brauchen
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weniger Ressourcen, sind aber weniger stark voneinander getrennt.
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(Unterschied 2 P., Folgen 2 P.)
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