- Woche 9 Virtualisierung (B1, A8, LF9) - Woche 10 Verzeichnisdienst und Serverdienste (B3, A6, LF10) - Woche 11 Netze trennen und verbinden (B2, A6, LF9) - Woche 12 Kundenauftrag von der Anfrage bis zur Abnahme (A2, A3, A7) 12 Handouts, 36 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 3 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 23 Glossareintraege, Themenblock Server und Virtualisierung. Die Praxisaufgaben 9.1 und 10.1 bauen aufeinander auf: Der Testserver aus Woche 9 traegt die Testdomaene in Woche 10. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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id: "11.1"
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titel: Ein Gästenetz im Testaufbau einrichten
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woche: 11
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block: netzwerk
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ziel: Du richtest im Testaufbau ein Gästenetz mit eigenem VLAN, Subnetz, DHCP, Firewallregeln und Funknetz ein und weist nach, dass Gäste ins Internet kommen, aber kein internes Netz erreichen.
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zeitrahmen: 7 Stunden
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rahmenplan: [B2, A6, A5, B1]
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lernfeld: LF9
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material:
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- Testswitch mit VLAN-Unterstützung
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- Testfirewall (z. B. OPNsense oder pfSense, auch als VM) mit Internetzugang
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- Ein Access Point, der mehrere Funknetze mit VLAN-Zuordnung kann
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- Zwei Testgeräte, eines davon ein Smartphone oder Notebook mit WLAN
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- Netzplan und VLAN-Übersicht des Testaufbaus
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kriterien:
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- Ein Plan mit VLAN-ID, Subnetz, Gateway, DHCP-Bereich und Firewallregeln lag vor der Umsetzung vor
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- Switchports sind nach Plan als Access- bzw. Trunk-Port konfiguriert, auf dem Trunk sind nur die benötigten VLANs zugelassen
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- Ein Gastgerät erhält per DHCP eine Adresse aus dem Gästenetz
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- Ein Gastgerät erreicht Internetseiten über den Namen
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- Ein Gastgerät erreicht weder ein internes Netz noch die Verwaltungsoberfläche von Firewall, Switch oder Access Point – nachgewiesen mit Ping und Browser
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- Zwei Gastgeräte erreichen sich nicht gegenseitig
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- Jede Firewallregel hat eine Beschreibung mit Zweck
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- Netzplan und VLAN-Übersicht sind aktualisiert
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## Auftrag
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Für Besucher und Lieferanten soll es ein Funknetz geben, das ins Internet führt und sonst
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nirgendwohin. Du baust es im Testaufbau.
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1. **Planen:** VLAN-ID, Subnetz, Gateway auf der Firewall, DHCP-Bereich, DNS. Schreib die
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Firewallregeln in der Reihenfolge auf, in der sie stehen sollen – siehe Handout N6.
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2. **Switch:** VLAN anlegen, Port zur Firewall und Port zum Access Point als Trunk mit den
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benötigten VLANs.
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3. **Firewall:** Schnittstelle für das VLAN, Gateway-Adresse, DHCP, Regeln.
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4. **Access Point:** Funknetz „Gast" mit WPA2/WPA3-Personal, Zuordnung zu VLAN 90, Isolation
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der Endgeräte.
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5. **Nachweisen:** Mit einem Gastgerät Adresse prüfen, Internetseite öffnen, interne Adressen
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und die Verwaltungsoberflächen anpingen und im Browser aufrufen – das muss scheitern. Mit
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zwei Gastgeräten prüfen, dass sie sich nicht erreichen.
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6. **Dokumentieren:** Plan mit den tatsächlichen Werten, Netzplan und VLAN-Übersicht
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aktualisieren.
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## Worauf es ankommt
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Der Nachweis, was **nicht** geht, ist wichtiger als der, was geht. Dass ein Gast ins Internet
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kommt, merkt jeder. Dass er auch die Verwaltungsoberfläche der Firewall aufrufen kann, merkt
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man erst, wenn es jemand ausprobiert – und dann besser du.
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## Zeit
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Sieben Stunden. Teste nach jedem Schritt, nicht erst am Ende – ein falsch eingestellter
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Trunk ist nach dem Einrichten der Firewall nur noch schwer zu finden.
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