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Florian WildeandClaude Opus 5.5 7d171f149d Inhalte: Wochen 5 bis 8
Vier neue Wochen nach Rahmenplan, im bestehenden Format:

- Woche 5 Ausbildung, Betrieb und Zusammenarbeit (C1, C2, C5)
- Woche 6 IT-Sicherheit und Datenschutz (A6, LF4)
- Woche 7 Skripting mit PowerShell (A10, A4)
- Woche 8 Datensicherung und Speicher (A9)

12 Handouts, 38 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 2 Checklisten,
2 Lernzielkontrollen, 22 Glossareintraege, zwei neue Themenbloecke.
Jede Berufsbildposition ist jetzt von mindestens einem Inhalt beruehrt.

Die Praxisaufgaben bauen aufeinander auf: Die Abteilungsuebersicht aus
5.1 ist Grundlage der Schutzbedarfsfeststellung in 6.1, und deren
Ergebnis ist Massstab fuer die Sicherungspruefung in 8.1.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-04 21:53:10 +02:00

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id: "6.1"
titel: Den Schutzbedarf eines Arbeitsbereichs feststellen
woche: 6
block: sicherheit
ziel: Du stellst für einen Arbeitsbereich des Betriebs den Schutzbedarf der Informationen, Anwendungen und IT-Systeme fest, begründest jede Einstufung und leitest daraus drei konkrete Maßnahmen ab.
zeitrahmen: 5 Stunden
rahmenplan: [A6, A5, B1]
lernfeld: LF4
material:
- Übersicht der Abteilungen aus Praxisaufgabe 5.1
- Geräteliste und Netzplan
- Vorlage für die Schutzbedarfsfeststellung (Tabelle beim Ausbilder)
- Gesprächstermin mit der Leitung des gewählten Bereichs
kriterien:
- Die wichtigsten Informationen und Geschäftsabläufe des Bereichs sind erfasst
- Für jede Anwendung ist der Schutzbedarf je Schutzziel eingestuft
- Jede Einstufung ist mit einem konkreten Schadensszenario begründet
- Der Schutzbedarf der IT-Systeme ist nachvollziehbar aus den Anwendungen abgeleitet (Maximumprinzip, ggf. Kumulations- oder Verteilungseffekt)
- Drei Maßnahmen sind vorgeschlagen, jeweils mit dem Schutzziel, dem sie dienen
- Die Einstufung ist mit der Leitung des Bereichs abgestimmt
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## Auftrag
Wähle mit dem Ausbilder einen Arbeitsbereich aus, etwa Personal, Buchhaltung, Lager oder
Vertrieb.
1. **Informationen und Abläufe:** Welche Informationen werden dort verarbeitet, und für
welche Abläufe? Nutze dafür deine Gesprächsnotizen aus Aufgabe 5.1.
2. **Anwendungen:** Welche Programme und Dienste verarbeiten diese Informationen?
3. **Schutzbedarf der Anwendungen:** Stufe jede Anwendung für Vertraulichkeit, Integrität
und Verfügbarkeit ein – normal, hoch oder sehr hoch. Begründe mit einem der sechs
Schadensszenarien aus Handout I1.
4. **IT-Systeme:** Auf welchen Servern, Clients und Verbindungen laufen die Anwendungen?
Leite den Schutzbedarf ab und schreib dazu, welches Prinzip du angewandt hast.
5. **Abstimmung:** Leg die Einstufung der Leitung des Bereichs vor. Sie kennt die Folgen
eines Ausfalls besser als die IT.
6. **Maßnahmen:** Schlage drei Maßnahmen vor, die dort ansetzen, wo der Bedarf hoch ist und
der Schutz heute nicht reicht.
## Worauf es ankommt
Die Begründung ist wichtiger als die Einstufung. „Sehr hoch" ohne Szenario ist wertlos;
„hoch, weil ein Ausfall von mehr als einem Tag die Lohnabrechnung verzögert und damit gegen
Arbeitsverträge verstößt" ist eine Aussage, mit der man arbeiten kann.
## Zeit
Fünf Stunden einschließlich Abstimmungsgespräch. Den Bereich lieber klein wählen und
gründlich bearbeiten als groß und oberflächlich.