- Woche 13 Linux-Grundlagen (B3, A6, LF9) - Woche 14 Betrieb und Ueberwachung (A8, A5, LF11) - Woche 15 Serviceanfragen bearbeiten (A1, A2, A5, LF6) - Woche 16 Vorbereitung auf Teil 1 (C3, C4, A10, LF2, LF5) 12 Handouts, 36 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 3 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen und eine Probepruefung Teil 1 (90 Minuten, 100 Punkte, eine durchgehende Fallsituation). Alle Rechenbeispiele nachgerechnet. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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| id | titel | block | woche | worum | rahmenplan | lernfeld | merksatz | karten | ||||||||||||||||||
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| H4 | Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz | hardware | 16 | Wer einen Arbeitsplatz einrichtet, richtet ihn für acht Stunden am Tag und viele Jahre ein. Nacken, Augen und Handgelenke merken jeden Zentimeter, den der Bildschirm falsch steht. |
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LF2 | Oberkante auf Augenhöhe, eine Armlänge Abstand, seitlich zum Fenster. Füße flach, Arme im rechten Winkel. Und zwischendurch aufstehen. |
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Das Wesentliche
- Bildschirm: Oberste Zeile auf oder knapp unter Augenhöhe, sodass der Blick leicht nach unten geht. Abstand etwa eine Armlänge. Zwei Bildschirme gleich hoch, der Hauptbildschirm direkt vor dem Körper.
- Licht: Blickrichtung parallel zum Fenster, nicht davor und nicht mit dem Rücken dazu. Keine Lampe, die sich im Bildschirm spiegelt. Für Büroarbeit sind 500 Lux am Arbeitsplatz vorgesehen.
- Stuhl: Füße flach auf dem Boden, Oberschenkel etwa waagerecht, Rückenlehne stützt den unteren Rücken. Die Armlehnen so hoch, dass die Schultern locker bleiben.
- Tisch: Unterarme liegen bei entspannten Schultern etwa waagerecht auf, die Ellbogen im rechten Winkel. Höhenverstellbare Tische erlauben den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen.
- Tastatur und Maus: Vor dem Körper, etwa eine Handbreite Platz zur Tischkante. Die Maus direkt neben der Tastatur, nicht am ausgestreckten Arm.
- Notebooks sind für Unterwegs. Wer täglich stundenlang daran arbeitet, braucht Dockingstation, externen Bildschirm, Tastatur und Maus – sonst ist der Blick dauerhaft zu tief.
- Bewegung: Bildschirmarbeit wird durch andere Tätigkeiten oder Pausen unterbrochen. Kein Stuhl gleicht acht Stunden Stillsitzen aus.
- Rechtlicher Rahmen: Arbeitsstättenverordnung, Anhang Nr. 6. Der Arbeitgeber ermittelt die Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung und bietet arbeitsmedizinische Vorsorge für die Augen an.
Übersicht
| Beschwerde | Wahrscheinliche Ursache | Abhilfe |
|---|---|---|
| Nackenschmerzen | Bildschirm zu hoch, zu tief oder seitlich versetzt | Höhe und Position anpassen, Hauptbildschirm mittig |
| Brennende, müde Augen | Spiegelungen, Blendung, zu kleine Schrift | Bildschirm drehen, Licht ändern, Skalierung erhöhen |
| Verspannte Schultern | Tisch zu hoch, Armlehnen falsch | Stuhl und Armlehnen nachstellen, Tischhöhe anpassen |
| Schmerzen im Handgelenk | abgeknickte Hand, Maus zu weit weg | Maus heran, Handballen auflegen, ggf. vertikale Maus |
| Rückenschmerzen | Rückenlehne nicht genutzt, zu langes Sitzen | Lehne einstellen, Steh-Phasen, Bewegungspausen |
Prüfungsfrage
Frage: Eine Mitarbeiterin klagt über Nackenschmerzen und brennende Augen. Ihr Bildschirm steht seitlich neben dem Notebook, mit dem Fenster im Rücken. Nennen Sie vier Maßnahmen und begründen Sie zwei davon.
Antwort: (1) Den Bildschirm direkt vor die Mitarbeiterin stellen, damit sie den Kopf nicht dauerhaft dreht – Ursache der Nackenschmerzen. (2) Die Höhe so einstellen, dass die oberste Zeile auf oder leicht unter Augenhöhe liegt. (3) Den Arbeitsplatz so drehen, dass die Blickrichtung parallel zum Fenster verläuft – mit dem Fenster im Rücken spiegelt es sich im Bildschirm, und die Augen ermüden. (4) Notebook mit Dockingstation, externer Tastatur und Maus betreiben, statt auf den Notebook-Bildschirm zu schauen. (5) Schriftgröße bzw. Skalierung erhöhen. (6) Auf die Angebotsvorsorge für die Augen hinweisen; ggf. ist eine Bildschirmarbeitsbrille nötig, die der Arbeitgeber bezahlt.