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lernbar/content/handouts/S2-benutzer-und-rechte.md
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Florian WildeandClaude Opus 5 1af5613e9b Baustein 2: Inhalte einlesen und pruefen, Handouts, Suche, Glossar
Die fachlichen Inhalte liegen als Dateien unter content/ und werden beim
Start eingelesen, geprueft und in den Speicher geladen.

- Inhaltslader mit Zod-Schemata und Querverweispruefung
- Fehlermeldungen nennen Datei und Zeile, gesammelt statt beim ersten
  Fehler geworfen; die Anwendung startet bei Fehlern nicht
- npm run inhalte:pruefen prueft ohne Start
- Handout-Ansicht mit festem Aufbau, Uebersicht nach Themenbloecken
- Volltextsuche mit Gewichtung und Trefferausschnitt
- Gelesen-Markierung je Handout
- Glossar mit Suche und automatischer Verlinkung in den Handouts
- Beispielinhalte: 4 Wochen, 12 Handouts, 24 Merkkarten, 4 Aufgaben,
  4 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 24 Glossareintraege
- rahmenplan.yaml aus FIAusbV 2020 und KMK-Rahmenlehrplan, mit Fundstellen
- gray-matter entfernt, YAML-Kopf wird selbst herausgeloest
- npm run screenshots nimmt die Bilder fuer die Anleitung auf
- 39 neue Tests, insgesamt 68

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-10 07:56:38 +02:00

3.0 KiB
Raw Blame History

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id titel block woche worum rahmenplan lernfeld merksatz karten
S2 Benutzer, Gruppen und Berechtigungen system 4 Rechte werden an Gruppen vergeben, nie an einzelne Personen – sonst weiß nach zwei Jahren niemand mehr, warum jemand irgendwo hineinkommt.
B3
A6
LF4 Rechte an Gruppen, Personen in Gruppen. So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
frage antwort
Warum vergibt man Berechtigungen an Gruppen statt an einzelne Benutzer? Weil beim Wechsel einer Person nur die Gruppenzugehörigkeit geändert werden muss und jederzeit nachvollziehbar bleibt, warum jemand ein Recht hat.
frage antwort
Was setzt sich durch, wenn Freigabe- und NTFS-Berechtigungen sich widersprechen? Die jeweils restriktivere Berechtigung. Über das Netz gilt der Schnitt aus beiden, lokal nur die NTFS-Berechtigung.
frage antwort
Was besagt das Prinzip der geringsten Rechte? Jedes Konto bekommt genau die Rechte, die es für seine Aufgabe braucht, und nicht mehr – auf Zeit vergebene Rechte werden wieder entzogen.

Das Wesentliche

  • Rechte an Gruppen, Personen in Gruppen. Die Gruppe trägt die Begründung im Namen: FS-Buchhaltung-Aendern ist selbsterklärend, Rechte_Meier nicht.
  • Prinzip der geringsten Rechte. Kein Tagesgeschäft mit Administratorrechten. Erhöhte Rechte werden angefordert, benutzt und wieder abgelegt.
  • Vererbung verstehen, bevor man sie unterbricht. Ein unterbrochener Vererbungspfad ist in zwei Jahren nicht mehr nachvollziehbar.
  • Verweigern schlägt Erlauben. Eine explizite Verweigerung setzt sich gegen jede Erlaubnis durch – deshalb sparsam einsetzen, sonst sucht man sich später tot.
  • Freigabe und NTFS greifen zusammen: Über das Netz gilt die restriktivere der beiden. Übliche Praxis: Freigabe auf „Jeder – Vollzugriff", die eigentliche Steuerung über NTFS.
  • Austritt heißt sperren, nicht löschen. Gelöschte Konten reißen Berechtigungen und Dateibesitz auseinander.

Übersicht

Berechtigung Erlaubt Typisch für
Lesen Öffnen, Auflisten Nachschlagewerke, Vorlagen
Lesen und Ausführen zusätzlich Programme starten Softwareablagen
Ändern zusätzlich Anlegen, Ändern, Löschen Arbeitsverzeichnisse einer Abteilung
Vollzugriff zusätzlich Berechtigungen ändern ausschließlich Administratoren

Prüfungsfrage

Frage: Eine Mitarbeiterin wechselt von der Buchhaltung in den Einkauf. Wie gehen Sie mit ihren Berechtigungen um?

Antwort: Das Konto bleibt bestehen; geändert wird ausschließlich die Gruppenzugehörigkeit: Entfernen aus den Gruppen der Buchhaltung, Aufnahme in die Gruppen des Einkaufs. Direkt am Konto vergebene Einzelberechtigungen sind zu suchen und zu entfernen – sie sind der Grund, warum Rechte über Jahre mitwandern. Die Änderung wird mit Datum und Anlass dokumentiert, und nach dem Wechsel wird stichprobenartig geprüft, dass der Zugriff auf die Buchhaltungsablagen tatsächlich nicht mehr besteht.