- Woche 9 Virtualisierung (B1, A8, LF9) - Woche 10 Verzeichnisdienst und Serverdienste (B3, A6, LF10) - Woche 11 Netze trennen und verbinden (B2, A6, LF9) - Woche 12 Kundenauftrag von der Anfrage bis zur Abnahme (A2, A3, A7) 12 Handouts, 36 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 3 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 23 Glossareintraege, Themenblock Server und Virtualisierung. Die Praxisaufgaben 9.1 und 10.1 bauen aufeinander auf: Der Testserver aus Woche 9 traegt die Testdomaene in Woche 10. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
4.0 KiB
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| id | titel | block | woche | worum | rahmenplan | lernfeld | merksatz | karten | ||||||||||||||||||
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| V4 | Active Directory – Domäne, Organisationseinheiten, Gruppen | server | 10 | Active Directory ist das Verzeichnis, in dem steht, wer jemand ist und was er darf. Seine Struktur entscheidet, ob es nach fünf Jahren noch beherrschbar ist. |
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LF10 | OUs ordnen, Gruppen berechtigen. Konten in globale Gruppen, globale in domänenlokale, Rechte an die domänenlokalen. |
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Das Wesentliche
- Die Domäne ist der Verwaltungsbereich: Benutzer, Computer, Gruppen und Richtlinien an einer zentralen Stelle. Ein Rechner, der Mitglied der Domäne ist, lässt Anmeldungen mit Domänenkonten zu.
- Domänencontroller halten das Verzeichnis und prüfen Anmeldungen. Mindestens zwei, damit ein Ausfall oder eine Wartung niemanden aussperrt.
- Active Directory braucht DNS. Clients finden die Domänencontroller über DNS-Einträge. Ein Client mit falschem DNS-Server findet die Domäne nicht – die häufigste Ursache für „Domäne nicht verfügbar".
- Organisationseinheiten (OUs) ordnen: nach Standort, nach Abteilung oder nach Art des Objekts. An OUs werden Gruppenrichtlinien verknüpft und Verwaltung delegiert. Konten und Computer gehören nicht in die Standardcontainer, sondern in eigene OUs.
- Gruppen berechtigen. Die Struktur nach AGDLP: Konten (A) kommen in globale Gruppen nach Rolle (G), diese in domänenlokale Gruppen nach Recht (DL), und nur die domänenlokalen Gruppen bekommen Berechtigungen (P).
- Namen nach Regel:
GG-Buchhaltungfür die Rolle,DL-FS-Buchhaltung-Aendernfür das Recht. Aus dem Namen soll hervorgehen, wofür die Gruppe da ist. - Ein Konto einrichten heißt nicht, einen Kollegen zu kopieren. Wer kopiert, kopiert auch alle Rechte, die der Kollege über die Jahre angesammelt hat.
Übersicht
| Gruppenbereich | Mitglieder | Typischer Zweck |
|---|---|---|
| Global | Konten und globale Gruppen derselben Domäne | Rolle: Buchhaltung, Vertrieb, IT |
| Domänenlokal | Konten und Gruppen aus allen Domänen | Recht an einer Ressource dieser Domäne |
| Universal | Konten und Gruppen aus allen Domänen | Rollen über mehrere Domänen hinweg |
In einem Betrieb mit einer einzigen Domäne genügen globale und domänenlokale Gruppen.
Prüfungsfrage
Frage: Die Mitarbeiter der Buchhaltung sollen auf der Freigabe Buchhaltung Dateien
ändern dürfen, die Geschäftsführung soll sie nur lesen. Beschreiben Sie die Umsetzung nach
AGDLP.
Antwort: Konten der Buchhaltung kommen in die globale Gruppe GG-Buchhaltung, Konten der
Geschäftsführung in GG-Geschaeftsfuehrung. Für die Rechte werden zwei domänenlokale Gruppen
angelegt: DL-FS-Buchhaltung-Aendern und DL-FS-Buchhaltung-Lesen. GG-Buchhaltung wird
Mitglied von DL-FS-Buchhaltung-Aendern, GG-Geschaeftsfuehrung Mitglied von
DL-FS-Buchhaltung-Lesen. Nur die beiden domänenlokalen Gruppen erhalten NTFS-Berechtigungen
auf dem Ordner – Ändern bzw. Lesen. Wechselt jemand die Abteilung, wird nur seine
Mitgliedschaft in der globalen Gruppe geändert; an den Berechtigungen auf dem Ordner ändert
sich nichts.