Die fachlichen Inhalte liegen als Dateien unter content/ und werden beim Start eingelesen, geprueft und in den Speicher geladen. - Inhaltslader mit Zod-Schemata und Querverweispruefung - Fehlermeldungen nennen Datei und Zeile, gesammelt statt beim ersten Fehler geworfen; die Anwendung startet bei Fehlern nicht - npm run inhalte:pruefen prueft ohne Start - Handout-Ansicht mit festem Aufbau, Uebersicht nach Themenbloecken - Volltextsuche mit Gewichtung und Trefferausschnitt - Gelesen-Markierung je Handout - Glossar mit Suche und automatischer Verlinkung in den Handouts - Beispielinhalte: 4 Wochen, 12 Handouts, 24 Merkkarten, 4 Aufgaben, 4 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen, 24 Glossareintraege - rahmenplan.yaml aus FIAusbV 2020 und KMK-Rahmenlehrplan, mit Fundstellen - gray-matter entfernt, YAML-Kopf wird selbst herausgeloest - npm run screenshots nimmt die Bilder fuer die Anleitung auf - 39 neue Tests, insgesamt 68 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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id: A3
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titel: Aufwand schätzen, ohne sich zu verschätzen
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block: arbeitsalltag
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woche: 1
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worum: Eine Schätzung ist kein Versprechen, aber sie muss begründet und nachprüfbar sein.
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rahmenplan: [A1, A7]
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lernfeld: LF1
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merksatz: In Arbeitsschritte zerlegen, jeden Schritt schätzen, den Puffer offen ausweisen.
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karten:
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- frage: Warum schätzt man Arbeitsschritte einzeln statt die Aufgabe als Ganzes?
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antwort: Weil sich Schätzfehler beim Zerlegen ausgleichen statt aufzuaddieren, und weil sichtbar wird, welcher Schritt die Unsicherheit trägt.
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- frage: Was gehört neben der reinen Arbeitszeit in eine Aufwandsschätzung?
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antwort: Wege, Rüstzeiten, Wartezeiten auf Dritte, die Dokumentation und ein offen ausgewiesener Puffer für Unvorhergesehenes.
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## Das Wesentliche
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- **Zerlegen vor Schätzen.** Eine Aufgabe, die du nicht in Schritte zerlegen kannst, hast du
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noch nicht verstanden – und kannst sie folglich nicht schätzen.
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- **Drei Werte statt einem:** bester Fall, wahrscheinlicher Fall, schlechtester Fall. Wer nur
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eine Zahl nennt, nennt immer den besten Fall.
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- **Wartezeit ist keine Arbeitszeit**, kostet aber Durchlaufzeit. Beides getrennt nennen.
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- **Der Puffer wird ausgewiesen, nicht versteckt.** Ein versteckter Puffer wird beim ersten
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Nachverhandeln weggekürzt, ein begründeter nicht.
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- **Nach der Arbeit vergleichen:** geschätzt gegen gebraucht. Nur so wird die nächste
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Schätzung besser. Das ist kein Tadel, das ist Handwerk.
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## Übersicht
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| Schritt | Bester Fall | Wahrscheinlich | Schlechtester Fall |
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| Gerät abholen und aufbauen | 15 min | 20 min | 40 min |
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| Windows installieren | 30 min | 45 min | 90 min |
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| Treiber und Fachanwendungen | 20 min | 40 min | 120 min |
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| Ins Netz bringen, Funktionstest | 15 min | 20 min | 45 min |
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| Dokumentation und Übergabe | 10 min | 15 min | 25 min |
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| **Summe** | **1:30 h** | **2:20 h** | **5:20 h** |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Kunde fragt, wie lange die Einrichtung von zehn neuen Arbeitsplätzen dauert.
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Wie gehen Sie bei der Schätzung vor?
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**Antwort:** Zuerst die Arbeit für einen Arbeitsplatz in Schritte zerlegen und jeden Schritt
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schätzen. Dann prüfen, welche Schritte sich bei zehn Geräten vorbereiten oder
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parallelisieren lassen – ein einmal erstelltes Abbild ersetzt zehn Installationen, die Zeit
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steigt also nicht linear. Rüst-, Weg- und Übergabezeiten je Gerät gesondert ansetzen,
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Wartezeiten auf Zulieferungen als Durchlaufzeit ausweisen und einen begründeten Puffer
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offenlegen. Das Ergebnis als Spanne nennen, nicht als eine Zahl.
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