- Woche 13 Linux-Grundlagen (B3, A6, LF9) - Woche 14 Betrieb und Ueberwachung (A8, A5, LF11) - Woche 15 Serviceanfragen bearbeiten (A1, A2, A5, LF6) - Woche 16 Vorbereitung auf Teil 1 (C3, C4, A10, LF2, LF5) 12 Handouts, 36 Merkkarten, 4 Praxisaufgaben, 3 Checklisten, 2 Lernzielkontrollen und eine Probepruefung Teil 1 (90 Minuten, 100 Punkte, eine durchgehende Fallsituation). Alle Rechenbeispiele nachgerechnet. Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
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id: woche-15
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woche: 15
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titel: Lernzielkontrolle Woche 15 – Serviceanfragen bearbeiten
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dauer_minuten: 40
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hinweis: >-
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Offene Fragen. Es zählt die Begründung – bei Priorisierungen sind auch
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abweichende Einstufungen richtig, wenn sie schlüssig begründet sind.
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fragen:
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- id: f1
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frage: >-
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Ordnen Sie zu und begründen Sie kurz, ob es sich um eine Störung, eine
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Serviceanfrage, ein Problem oder eine Änderung handelt: (a) Ein neuer
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Mitarbeiter braucht ein Konto. (b) Das VPN bricht bei allen
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Außendienstlern seit drei Wochen jeden Montag ab. (c) Die Firewall soll eine
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neue Firmware bekommen. (d) Ein Nutzer kann keine Mails mehr senden.
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punkte: 8
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musterloesung: >-
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(a) Serviceanfrage – nichts ist kaputt, verlangt wird eine vorgesehene
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Standardleistung. (b) Problem – eine wiederkehrende Ursache hinter vielen
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Störungen, die dauerhaft beseitigt werden muss; die einzelnen Meldungen
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sind jeweils Störungen. (c) Änderung – ein geplanter Eingriff in ein
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laufendes System, der bewertet, freigegeben und mit Rückweg umgesetzt
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wird. (d) Störung – eine ungeplante Beeinträchtigung, Ziel ist die schnelle
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Wiederherstellung. (Je Zuordnung mit Begründung 2 P.)
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- id: f2
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frage: >-
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Erklären Sie, wie die Priorität eines Tickets ermittelt wird, und wenden Sie
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das auf folgenden Fall an: Der Server mit der Lohnbuchhaltung ist am
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Tag vor der Gehaltsabrechnung nicht erreichbar.
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Die Priorität ergibt sich aus Auswirkung (wie viele Nutzer bzw. wie
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wichtige Abläufe) und Dringlichkeit (wie schnell entsteht Schaden, gibt es
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eine Umgehung), die in einer Matrix verknüpft werden. Fall: Die Auswirkung
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ist hoch, weil die Gehaltszahlung aller Beschäftigten betroffen ist und
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gesetzliche bzw. vertragliche Fristen drohen. Die Dringlichkeit ist hoch,
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weil die Abrechnung am nächsten Tag laufen muss und es keine Umgehung
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gibt. Ergebnis: höchste Priorität (P1). (Verfahren 2 P., Auswirkung 2 P.,
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Dringlichkeit und Ergebnis 2 P.)
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- id: f3
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frage: >-
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Was ist der Unterschied zwischen funktionaler und hierarchischer
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Eskalation? Nennen Sie je ein Beispiel.
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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Funktional: Weitergabe an eine Stelle mit mehr Fachwissen, z. B. vom
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ersten Level an den Netzwerkadministrator, weil die Ursache im Switch
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liegt. Hierarchisch: Einbeziehung der Führungsebene, z. B. weil die
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vereinbarte Lösungszeit nicht zu halten ist oder für die Lösung eine
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Anschaffung freigegeben werden muss. (Je Begriff mit Beispiel 2 P.)
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- id: f4
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frage: >-
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Was ist ein Workaround, und warum wird ein Ticket geschlossen, sobald er
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greift, obwohl die Ursache noch besteht?
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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Ein Workaround ist eine Umgehung, mit der der Nutzer weiterarbeiten kann,
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obwohl die Ursache noch nicht beseitigt ist. Die Störung wird geschlossen,
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weil ihr Ziel – die Arbeitsfähigkeit des Nutzers – erreicht ist. Die
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Ursache wird getrennt im zugehörigen Problem weiterverfolgt; so bleibt
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sichtbar, dass noch etwas offen ist, ohne dass das Ticket des Nutzers
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wochenlang offen steht. (Begriff 2 P., Begründung 2 P.)
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- id: f5
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frage: >-
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Nennen Sie fünf Angaben, die vor einer normalen Änderung feststehen
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müssen.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Fünf aus: Beschreibung der Änderung; Grund bzw. Ziel; betroffene Systeme
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und Nutzer; Risikoeinschätzung; Rückweg; Sicherung bzw. Snapshot vorher;
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Freigabe durch die zuständige Person; Zeitpunkt bzw. Wartungsfenster;
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Ankündigung an die Betroffenen; Verantwortlicher für die Umsetzung;
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Kriterien, an denen der Erfolg geprüft wird. (Je Angabe 1 P.)
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- id: f6
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frage: >-
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Formulieren Sie den Titel und die Gliederung eines Wissensartikels zu
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folgender Störung: Nutzer können nach dem Kennwortwechsel nicht mehr auf
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ihr Netzlaufwerk zugreifen, weil Windows noch das alte Kennwort gespeichert
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hat.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Titel nach dem Symptom in Nutzersprache, z. B. „Netzlaufwerk nach
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Kennwortwechsel nicht erreichbar – Zugriff verweigert". Gliederung: Gilt
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für (Windows-Version, betroffene Laufwerke); Symptom mit Fehlermeldung im
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Wortlaut; Ursache (altes Kennwort in der Anmeldeinformationsverwaltung
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gespeichert); Lösung in Schritten (Eintrag entfernen, neu anmelden bzw.
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Laufwerk neu verbinden); Prüfen; Stand und Verfasser. (Titel 2 P.,
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Gliederung 3 P.)
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