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nebula/FEATURES.md
T
florian.wilde fd633983b8
CI / pruefen (pull_request) Canceled after 0s
chore(release): v1.10.1
Zwei Aenderungen seit 1.10.0, beide bereits auf main: das Kennzeichen fuer
ein verknuepftes Git-Issue auf der Aufgabenkarte (#12) und die Token-Rechte,
Aufruf fuer Aufruf belegt (#10). Dazu die Korrektur am Hinweis unter dem
Token-Feld, der die Rechte fuer Actions nicht nannte - ohne die sieht bei
GitHub niemand einen CI-Zustand.

Verlauf und Versionsnummer wandern zusammen, sonst laufen sie auseinander;
changelog.test.ts haelt das fest. Die package-lock.json stand noch auf 1.2.0
und beschrieb damit ein Paket, das es so nie gab - mitgezogen.

Refs #10
Refs #12
2026-08-18 14:46:35 +02:00

52 KiB
Raw Blame History

Funktionsübersicht

Vollständige Auflistung dessen, was Nebula kann — gegliedert nach Bereichen. Für Installation und Betrieb siehe README.md.


0. Konten und Zugang

0.1 Betriebsarten

Beim ersten Aufruf führt /setup durch die Einrichtung des Administratorkontos. Dort — und später jederzeit unter Admin-Einstellungen — wird die Betriebsart gewählt:

Modus Verhalten
Einzelbetrieb Genau ein Konto. Keine Registrierung, keine Benutzerverwaltung.
Mehrbenutzerbetrieb Beliebig viele Konten mit strikt getrennten Daten. Selbstregistrierung optional zuschaltbar.

Der Wechsel in den Einzelbetrieb wird abgelehnt, solange mehr als ein Konto existiert — sonst würden Konten ausgesperrt. Nach der Einrichtung ist /setup dauerhaft gesperrt.

0.2 Anmeldung

  • Benutzername und Passwort. Mindestens 10 Zeichen. Abgelehnt werden naheliegende Passwörter, reine Ziffernfolgen, zu wenig verschiedene Zeichen (abababab), durchlaufende Folgen (abcdefgh) und alles, was den eigenen Benutzernamen enthält. Keine Zusammensetzungsregeln — ASVS 2.1.9 rät ausdrücklich davon ab, weil sie zu Passwort1! führen statt zu Entropie.
  • Hashing mit scrypt, N = 2^17, r = 8, p = 1 nach dem OWASP Password Storage Cheat Sheet (rund 0,5 s und 128 MiB je Prüfung). Die Parameter stehen im Hash, ältere bleiben also lesbar — und werden bei der nächsten Anmeldung still auf den aktuellen Stand gehoben. Das ist der einzige Moment, in dem das Klartextpasswort vorliegt.
  • Gleiche Antwort für alles Fehlgeschlagene. Ob ein Konto existiert, gesperrt, deaktiviert oder reines Passkey-Konto ist, sagt die Anmeldung erst, wenn das Passwort stimmt. Davor gibt es genau einen Text und eine vergleichbare Antwortzeit (fakeVerifyDelay), damit sich Benutzernamen nicht durchprobieren lassen.
  • Passkey (WebAuthn). Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Sicherheitsschlüssel. Die Anmeldung läuft über auffindbare Credentials, ein Benutzername ist also nicht nötig. Mehrere Passkeys pro Konto, benennbar und einzeln entfernbar.
  • Zwei-Faktor per TOTP. Zeitbasiertes Einmalkennwort zusätzlich zum Passwort, für jede gängige Authenticator-App. Einrichtung über QR-Code oder abgetippten Schlüssel; scharf wird er erst nach einem bestätigten Code, damit sich niemand aussperrt, der den Scan nicht hinbekommt. Dazu zehn Wiederherstellungscodes, jeder genau einmal gültig — sie werden nur bei der Ausgabe angezeigt. Abschalten und Neuerzeugen verlangen das Passwort, nicht bloß eine offene Sitzung.
  • Die Passkey-Anmeldung fragt nicht nach dem zweiten Faktor: der Passkey ist bereits an ein Gerät gebunden und damit selbst der zweite Faktor.
  • Ein Konto kann ausschließlich per Passkey nutzbar sein. Der letzte Passkey lässt sich dann nicht entfernen, solange kein Passwort gesetzt ist.
  • Fehlversuche werden gezählt; nach acht sperrt sich das Konto für 15 Minuten.
  • Die Fehlermeldung ist immer dieselbe und die Antwortzeit gleich lang, egal ob es den Benutzernamen gibt — so lässt sich nicht ausprobieren, welche Konten existieren.

0.3 Mein Konto

Anzeigename und E-Mail ändern · Passwort setzen oder wechseln · Zwei-Faktor einrichten und abschalten · Passkeys verwalten · aktive Sitzungen einsehen (Browser, Betriebssystem, IP, letzte Aktivität) · überall abmelden, wobei das eigene Gerät angemeldet bleibt.

0.4 Benutzerverwaltung (Administratoren)

  • Konten anlegen, umbenennen, Rolle wechseln, deaktivieren, löschen
  • Passwort eines Kontos neu setzen — beendet dessen Sitzungen sofort
  • Übersicht je Konto: Projektzahl, Passkeys, letzte Anmeldung, Sperrstatus
  • Selbstregistrierung an- und abschaltbar
  • Schutzregeln: Der letzte aktive Administrator kann weder herabgestuft, deaktiviert noch gelöscht werden; das eigene Konto lässt sich nicht löschen oder deaktivieren.
  • Administratoren sehen keine fremden Projekte. Sie verwalten Konten, nicht Inhalte.

1. Projekte

1.1 Anlegen und Verwalten

  • Idee genügt. Ein Projekt braucht nur einen Namen. Alles Weitere — Beschreibung, Repository, Tags — lässt sich jederzeit nachtragen. Neue Projekte starten deshalb standardmäßig im Status Idee.
  • Bearbeiten über einen Dialog, der auf dem Dashboard und der Projektseite identisch funktioniert.
  • Löschen mit Rückfrage; zugehörige Notizen und der Repo-Snapshot verschwinden mit (Fremdschlüssel mit ON DELETE CASCADE).
  • Slug wird automatisch aus dem Namen erzeugt (umlautfest) und bei Namenskollision durchnummeriert.

1.2 Felder

Feld Beschreibung
Name Pflichtfeld
Kurzbeschreibung Ein Satz für die Karte im Board
Beschreibung Ausführliche Ideenskizze, Zeilenumbrüche bleiben erhalten
Status Idee · In Planung · Offen · In Entwicklung · Fertig · Archiviert
Priorität Niedrig · Normal · Hoch · Kritisch
Fortschritt 0–100 %, per Regler
Akzentfarbe Sechs Farbverläufe, prägen Karte und Detailseite
Tags Kommagetrennt, bis zu 12 Stück, kleingeschrieben und dedupliziert
Favorit Anpinnen — Favoriten stehen im Board immer oben
Git-Verbindung Optionale Zuordnung zu einem Git-System
Repository URL sowie Owner/Name (werden aus der URL abgeleitet)

1.3 Status

Sechs Zustände, jeder mit eigener Farbe und Erklärung im Auswahlmenü:

Status Bedeutung
Idee Noch ein Gedanke — nichts gebaut, nichts entschieden
In Planung Scope, Stack und Schnitt werden festgelegt
Offen Startklar, liegt aber gerade still
In Entwicklung Wird aktiv gebaut
Fertig Ausgeliefert und abgeschlossen
Archiviert Ruht — bleibt erhalten, ist im Board aber ausgeblendet

Der Status ist direkt auf der Projektkarte umschaltbar, ohne den Detailbereich zu öffnen. Die Änderung wird optimistisch angezeigt und bei einem Fehler zurückgerollt.


2. Dashboard

Schnellerfassung

Ein Blitzsymbol in der Kopfleiste, auf jeder Seite erreichbar. Ein Feld, Enter, fertig — als Idee entsteht ein Projekt im Status IDEA, als Aufgabe eine Aufgabe im gewählten Projekt (TODO). Alles Weitere setzen die Vorgaben des Schemas.

Der Dialog bleibt nach dem Anlegen offen und leert nur das Feld. Wer eine Idee notiert, hat meistens gleich die nächste; ihn jedes Mal neu zu öffnen wäre genau die Hürde, die hier wegsoll. Angelegtes wird darunter mit Link bestätigt. Das zuletzt gewählte Projekt wird gemerkt.

Der Einstieg sitzt in der Kopfleiste und nicht als schwebender Knopf unten rechts — dort wäre er auf schmalen Anzeigen mit der Auswahlleiste kollidiert.

Überblick

  • Kennzahlen oben: Anzahl Projekte mit Ø-Fortschritt, offene Ideen, aktive Entwicklungen, fertige Projekte, verknüpfte Repositories. Auf dem Telefon zweispaltig, damit die Projekte nicht erst nach dem zweiten Wischen beginnen.

  • Volltextsuche über Name, Kurzbeschreibung, Beschreibung, Tags und Repo-Pfad.

  • Statusfilter als Chips mit Trefferzähler, mehrere gleichzeitig kombinierbar.

  • Sortierung nach zuletzt geändert, Anlagedatum, Name, Fortschritt oder Priorität — Favoriten bleiben stets oben.

  • Vier Ansichten: freies Raster, kompakte Liste, nach Status gruppierte Abschnitte oder Kanban.

  • Volltextsuche über Notizen und Aufgaben. Die Suche im Board arbeitet auf den geladenen Projekten (Name, Kurzbeschreibung, Tags, Repo-Pfad). Notizen und Aufgaben liegen dort nicht vor — sie mitzuladen würde die Seite aufblähen. Stattdessen sucht Postgres serverseitig mit seiner deutschen Textsuche, entprellt ab zwei Zeichen. Treffer erscheinen als zwei eigene Listen mit hervorgehobener Fundstelle, die betroffenen Projekte werden zusätzlich eingeblendet. Deutsche Stammformen greifen: „Webhook" findet auch „Webhooks", „Rechnung" auch „Rechnungen".

    Beide Seiten haben je einen Ausdrucksindex (Note_fulltext_idx, Task_fulltext_idx). Der Ausdruck darin muss Zeichen für Zeichen dem in der Abfrage entsprechen, sonst greift er nicht und Postgres rechnet to_tsvector je Zeile neu.

  • Archiv ist standardmäßig ausgeblendet und per Schalter einblendbar.

  • Leerzustände mit direktem Einstieg statt einer leeren Fläche.

Schnellsuche

Strg+K (auf dem Mac Cmd+K) öffnet überall eine Palette:

  • Projekte nach Name, Kurzbeschreibung und Tags — ohne Eingabe stehen die letzten gleich bereit
  • Notizen über dieselbe Volltextsuche wie im Board, entprellt ab zwei Zeichen
  • Bereiche: Dashboard, Git-Verbindungen, Mein Konto, Admin-Einstellungen

Bedienung über Tastatur: Pfeile wählen, Enter öffnet, Esc schließt. Die Projektliste wird beim ersten Öffnen geholt und dann behalten — sie bei jedem Tastendruck neu zu laden wäre Verschwendung.

Projektvorlagen

Ein Projekt, das sich bewährt hat, lässt sich im Projektkopf über Als Vorlage sichern festhalten: Status, Priorität, Farbe, Tags, Notizen und offene Aufgaben. Beim Anlegen eines neuen Projekts steht die Vorlage oben im Dialog zur Auswahl.

Bewusst benutzereigen statt fest eingebaut — welche Tags und welche Startaufgaben sinnvoll sind, weiß nur, wer damit arbeitet. Eine mitgelieferte Liste wäre geraten.

  • Erledigte Aufgaben kommen nicht mit. Eine Vorlage beschreibt, was zu tun ist, nicht was einmal getan wurde.
  • Repositories gehen nicht mit. Eine Vorlage, die jedes neue Projekt an dasselbe Repository hängt, wäre eine Falle.
  • Die Stammdaten füllt der Dialog sichtbar in die Felder, damit sie vor dem Speichern noch änderbar sind; bereits Getipptes wird nicht überschrieben. Notizen und Aufgaben legt erst der Server an — im Dialog ließen sie sich nicht darstellen.
  • Vorlagen überleben das Löschen ihres Ursprungsprojekts.

Mehrfachauswahl

Ein Kästchen auf jeder Karte — es erscheint erst beim Überfahren, damit nicht auf jeder Karte dauerhaft eines steht. Sobald etwas ausgewählt ist, fährt unten eine Leiste ein: Status setzen, Tags ergänzen oder entfernen, als Favorit markieren, löschen.

Was der Filter ausblendet, fällt aus der Auswahl. Sonst träfe eine Massenänderung Projekte, die man gar nicht mehr vor Augen hat. Fremde IDs fallen serverseitig still unter den Tisch.

Liste

Eine Zeile je Projekt, alle gleich aufgebaut: Statusfarbe als Streifen, Name, Fortschrittsbalken mit Prozentwert, danach Aufgaben, Notizen, Branch und Alter des letzten Commits. Der Statuswechsler sitzt rechts, die ganze Zeile ist ein Link.

Gedacht ist die Ansicht für zwei Fälle:

  • Auf dem Telefon. Eine Karte braucht rund 260 px Höhe und steht dort zwangsläufig allein in der Zeile — fünf Projekte füllen zwei Bildschirme, bevor man überhaupt etwas vergleichen kann. Eine Zeile kommt mit einem Viertel davon aus.
  • Beim Vergleichen. Weil alle Zeilen gleich gebaut sind, liegen Name, Fortschritt und Status untereinander. Genau das verliert das Raster, sobald es einspaltig wird.

Was nicht mehr in die Zeile passt, fällt der Reihe nach weg, statt sie zu sprengen: Notizen ab sm, Branch ab md, der letzte Commit und die Priorität ab lg.

Kanban

Spalten je Status, Karten per Ziehen verschiebbar. Der Wechsel wird sofort angezeigt und erst danach gespeichert; scheitert das Speichern, springt die Karte zurück.

  • Gezogen wird am Griff links, nicht an der ganzen Karte — so bleibt der Titel ein normaler Link.
  • Das Ziehen startet erst nach ein paar Pixeln Bewegung, damit Klicks weiter funktionieren. Auf Touchgeräten nach kurzem Halten.
  • Freie Reihenfolge innerhalb einer Spalte. Die Position wird am Projekt gespeichert, wie beim Aufgabenbrett. Deshalb ist die Sortierung im Kopf in dieser Ansicht abgeschaltet — sie stehen zu lassen, ohne dass sie wirkt, wäre irreführend.
  • Reines Umsortieren fasst das Änderungsdatum nicht an. Sonst schöbe ein Aufräumen im Brett sämtliche Projekte in der Sortierung „Zuletzt geändert“ nach oben.
  • Neue, importierte und per Status verschobene Projekte landen am Ende ihrer Spalte.
  • Ansicht, Sortierung und Archivschalter überdauern das Neuladen (im Browser gespeichert, nicht am Konto). Der Suchbegriff bleibt bewusst außen vor — eine Suche von gestern beim Öffnen wiederherzustellen wäre eher verwirrend als hilfreich.

Projektkarte auf einen Blick

Name und Favoritenstern · Kurzbeschreibung · Fortschrittsbalken · Provider-Badge · Default-Branch samt Anzahl weiterer Branches · letzter Tag · Alter des letzten Commits · Anzahl Notizen · Warnung bei Sync-Fehler · Tags · Statusauswahl · Priorität.


2a. Aufgaben je Projekt

Jedes Projekt hat ein eigenes Aufgabenbrett mit vier Spalten: Offen · In Arbeit · Blockiert · Erledigt.

  • Ziehen und Ablegen zwischen den Spalten und innerhalb einer Spalte. Anders als beim Projektbrett ist die Reihenfolge hier bedeutsam, deshalb wird sie gespeichert.
  • Gezogen wird am Griff links, damit ein Klick auf die Karte weiter den Dialog öffnet.
  • Eine Aufgabe braucht nur einen Titel. Optional: Beschreibung (Markdown), Fälligkeitsdatum und Labels.
  • Fälligkeiten färben sich mit: überfällig rot, heute gelb, in den nächsten Tagen gedämpft.
  • Hängt ein Git-Issue daran, trägt die Karte dessen Nummer — vorn in der Fußzeile, vor Beschreibung, Wiederholung, Frist und Labels, damit sich eine Spalte danach überfliegen lässt. Bewusst kein Link: der Weg zum Issue führt über den Dialog (4.6), weil ein <a> innerhalb der anklickbaren Karte ungültiges Markup wäre.
  • Erledigtes wird durchgestrichen; der Zeitpunkt wird festgehalten und beim Zurückziehen wieder gelöscht.

Wiederkehrende Aufgaben

Täglich, wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich. Wandert die Aufgabe nach Erledigt — im Dialog oder durch Ziehen —, entsteht die nächste von selbst. Die erledigte bleibt stehen, sonst ginge die Historie verloren.

  • Gerechnet wird vom Fälligkeitsdatum, nicht vom Abhaken. Eine wöchentliche Aufgabe bleibt auf ihrem Montag, auch wenn sie einmal erst am Mittwoch erledigt wurde.
  • Lange Liegengebliebenes rutscht so weit vor, bis der Termin in der Zukunft liegt — eine Aufgabe, die schon bei ihrer Entstehung überfällig ist, hilft niemandem.
  • Beim Monatsintervall bleibt der Tag im Monat erhalten. Der 31. Januar wird zum 28. Februar, nicht zum 3. März.
  • Nur der Übergang nach Erledigt löst aus. Eine bereits erledigte Aufgabe erneut zu speichern erzeugt keine zweite Fassung.
  • Bewusst grob gehalten: feinere Regeln („jeden zweiten Dienstag im Monat") braucht ein Projektdashboard nicht und wären ohne Kalenderansicht kaum nachvollziehbar.

Aus Git-Issues übernehmen

Im Git-Panel, Reiter Issues: ein Klick macht aus den offenen Issues Aufgaben — Titel, Labels und ein Link zurück ins Git-System.

  • Grundlage ist der zuletzt geholte Stand, hier wird nichts nachgeladen. Ein Klick soll nicht ungefragt fremde APIs ansprechen; wer den neuesten Stand will, gleicht vorher ab.
  • Die Issue-Nummer bleibt an der Aufgabe und ist je Projekt eindeutig. Ein zweiter Klick legt deshalb keine Dubletten an, auch wenn die Aufgabe inzwischen verschoben oder umbenannt wurde.
  • Ohne Repo-Stand meldet der Server das mit einem Hinweis statt still nichts zu tun.

Fortschritt aus Aufgaben

Pro Projekt umschaltbar. Ist es an, ergibt sich der Fortschritt aus dem Anteil erledigter Aufgaben und wird bei jeder Änderung neu berechnet — der Regler ist dann gesperrt, statt einen Wert anzubieten, der gleich wieder überschrieben würde.

Auf der Projektkarte im Dashboard steht das Verhältnis als 3/8.

Wie die Reihenfolge gespeichert wird

Beim Ablegen schickt die Oberfläche je Spalte die vollständige Liste der Aufgaben in ihrer neuen Reihenfolge; der Server vergibt daraus Position und Status. Das ist wiederholbar, kommt ohne Positionsrechnerei im Browser aus, und ein verlorener Aufruf lässt sich einfach erneut senden. IDs, die nicht zum Projekt gehören, werden ignoriert statt verschoben.


2b. Aufgaben über alle Projekte

Die Seite /tasks sammelt jede Aufgabe aus jedem Projekt an einer Stelle. Erreichbar über die Kopfleiste und die Schnellsuche.

Geordnet wird nach Fälligkeit, nicht nach Spalte. Projektübergreifend lautet die Frage „was ist überfällig", nicht „was steht wo im Brett". Die Fächer:

Fach Inhalt
Überfällig Termin liegt vor heute
Heute Termin ist der heutige Kalendertag
Diese Woche in den nächsten sieben Tagen
Später alles danach
Ohne Termin kein Fälligkeitsdatum gesetzt

Gerechnet wird auf Kalendertage in fester Zeitzone (Europe/Berlin), nicht auf Stunden und nicht nach Serverzeit. Eine heute um 9 Uhr fällige Aufgabe ist um 17 Uhr nicht überfällig, sondern immer noch „heute" — sonst wanderte die halbe Liste im Lauf des Tages nach oben. Und im Container läuft die Anwendung nach UTC; ohne feste Zeitzone kippte die Einteilung abends um einen Tag. Das Fach bestimmt der Server, damit Server-Render und Hydration nicht auseinanderlaufen.

  • Filter nach Status (mit Zähler) und Projekt; Erledigtes ist ausgeblendet und einzeln zuschaltbar.
  • Abhaken direkt aus der Liste. Der Endpunkt erledigt dabei den Rest: Zeitpunkt, abgeleiteter Projektfortschritt und — bei wiederkehrenden Aufgaben — die nächste Fassung.
  • Jede Zeile nennt ihr Projekt und verlinkt es; ohne das ist eine übergreifende Liste nicht zu lesen. Stammt die Aufgabe aus einem Git-Issue, führt ein Symbol dorthin.

Bewusst nicht sortierbar per Ziehen. Die Position einer Aufgabe gilt innerhalb ihrer Spalte in ihrem Projekt; hier wäre sie ohne Bedeutung. Eine Reihenfolge anzubieten, die nirgends ankommt, wäre ein Versprechen, das die Seite nicht halten kann.

Die Aufgabe kennt keinen Besitzer — die Trennung läuft über das Projekt (project: { ownerId } als einzige und erste Bedingung).


2c. Rückblick und Verlauf

Zwei Sichten auf denselben Aktivitätsverlauf, über alle Projekte hinweg. Beide teilen sich Zeilendarstellung und Tagesgruppierung (components/ActivityRow) — zwei Kopien wären beim nächsten Feinschliff auseinandergelaufen.

Der Verlauf kennt keinen Besitzer; die Trennung läuft über das Projekt (project: { ownerId } als erste Bedingung).

Wochenrückblick

/rueckblick beantwortet „was ist diese Woche passiert". Oben Kennzahlen — Vorgänge, berührte Projekte, erledigte und neue Aufgaben —, darunter die Vorgänge nach Kalendertagen gebündelt, neuester Tag zuerst. Über ?woche=-n geht es bis zu 25 Wochen zurück; weiter lohnt nicht, weil der Verlauf ohnehin nur 200 Einträge je Projekt hält.

Gerechnet wird auf Kalendertage in fester Zeitzone (Europe/Berlin), nicht auf „sieben mal 24 Stunden": liegt eine Zeitumstellung in der Woche, hat sie 167 oder 169 Stunden. Und im Container läuft die Anwendung nach UTC — ein Eintrag von Sonntagabend fiele sonst in die falsche Woche. Das Fach bestimmt der Server, damit Server-Render und Hydration nicht auseinanderlaufen.

„Aufgaben erledigt" wird am meta-Feld abgelesen (to: "DONE"), nicht am Anzeigetext. Der Text ist zum Lesen da und ändert sich mit der Formulierung; eine Zählung daran würde beim nächsten umformulierten Einzeiler unbemerkt kippen. Einträge ohne meta zählen nicht mit — lieber untertreiben als raten.

Globale Zeitleiste

/verlauf zeigt denselben Verlauf fortlaufend: ohne Wochengrenze, ohne Fazit, mit „Ältere laden". Die erste Seite kommt serverseitig mit, alles Weitere über /api/activity.

Geblättert wird per Cursor über (createdAt, id), nicht per skip. Der Verlauf schreibt mehrere Einträge im selben Augenblick — beim Übernehmen von Issues entstehen zehn Zeilen mit identischem Zeitstempel. Ein Offset über eine solche Grenze hinweg überspringt Zeilen oder zeigt sie zweimal, und zwar lautlos. Der zweite Zweig der Bedingung (gleicher Zeitpunkt, kleinere ID) fängt genau das ab.

Nachgerechnet gegen 144 Einträge mit absichtlichen Blöcken gleicher Zeitstempel: 15 Seiten, 144 Zeilen, keine Dublette, streng absteigend.

Beide Seiten sind über die Schnellsuche erreichbar, der Rückblick zusätzlich über einen Verweis vom Dashboard. Bewusst kein weiterer Punkt in der Kopfleiste — die ist auf dem Telefon schon eng.


3. Notizen

  • Beliebig viele Notizen pro Projekt, mit optionalem Titel und mehrzeiligem Text.
  • Markdown wird dargestellt — Überschriften, Listen, Tabellen, Codeblöcke, Zitate und Links. Aus - [ ] Aufgabe werden echte Checklisten. Gilt auch für die Projekt- beschreibung. Rohes HTML wird beim Rendern entfernt (rehype-sanitize) — der Inhalt stammt vom Benutzer und wäre sonst ein XSS-Loch.
  • Anpinnen — angepinnte Notizen stehen oben und sind farblich hervorgehoben.
  • Bearbeiten und Löschen direkt in der Liste; Löschen fragt nach.
  • Zeitstempel: Anlagedatum immer, „bearbeitet vor …" nur bei echter Änderung.
  • Zeilenumbrüche und Einrückungen bleiben erhalten — Checklisten und Code-Schnipsel überleben das Speichern.
  • Eine neue Notiz aktualisiert die Änderungszeit des Projekts, damit die Sortierung „zuletzt geändert" die tatsächliche Aktivität abbildet.

4. Git-Anbindung

4.0 Mehrere Repositories je Projekt

Ein Vorhaben besteht oft aus mehreren Repositories — Frontend und Backend etwa, oder App und Infrastruktur. Sie gehören trotzdem in eine Karte.

  • Im Git-Panel steht eine Leiste mit allen Repositories des Projekts, sobald es mehr als eines gibt. Jedes hat eigene Kennzahlen, Listen, CI und eigenen Abgleich; „Alle" gleicht sie nacheinander ab — nicht gleichzeitig, denn ein Schwung Anfragen an denselben Anbieter ist genau das, worauf Rate-Limits reagieren.
  • Eine frei wählbare Bezeichnung („Frontend") tritt an die Stelle von owner/name.
  • Das erste Repository ist das führende. Wo nur eines dargestellt werden kann — auf der Karte im Dashboard, im Kanban —, ist es dieses. Die Karte zeigt daneben +2 Repos. Ein Abgleichsfehler an irgendeinem Repository erscheint auf der Karte, sonst bliebe er unbemerkt.
  • Stillstand bemisst sich am jüngsten Commit über alle Repositories: an einem Vorhaben wird gearbeitet, sobald an einem seiner Teile gearbeitet wird.
  • Benachrichtigungen merken sich den gemeldeten Zustand je Repository. Sonst verdeckte ein rotes Frontend die rote Pipeline des Backends. Der Betreff nennt das Repository nur, wenn es nicht ohnehin so heißt wie das Projekt.
  • Übernommene Issues merken sich, aus welchem Repository sie stammen — Frontend und Backend haben beide ein Issue Nummer 5, und das sind zwei Aufgaben.

Der Projektdialog bearbeitet weiterhin nur das führende Repository; weitere verwaltet das Git-Panel. Beim Anlegen eines Projekts entsteht aus den Git-Feldern das erste.

4.0a README-Vorschau

Das README des führenden Repositories steht auf der Projektseite — man muss nicht ins Git wechseln, nur um zu sehen, worum ein halbvergessenes Projekt eigentlich ging. Lange READMEs sind eingeklappt, ein Knopf zeigt alles.

  • Geholt wird höchstens einmal am Tag, wie die Heatmap. GitHub hat einen eigenen Endpunkt, der jede Schreibweise findet; bei GitLab und Gitea braucht es zwei Aufrufe (Wurzelverzeichnis auflisten, dann die Datei holen).
  • Erkannt werden README.md und die üblichen Varianten, Groß- und Kleinschreibung egal. Markdown hat Vorrang — nur das lässt sich wirklich darstellen.
  • Bei 60 000 Zeichen wird an einer Zeilengrenze abgeschnitten, damit kein halber Codeblock stehen bleibt.
  • Relative Links werden gegen das Verzeichnis der Datei im Repository aufgelöst, sonst liefen sie ins Leere.
  • Bilder werden nicht geladen. Die Content-Security-Policy erlaubt img-src nur von der eigenen Instanz; sie dafür zu öffnen hieße, jedem fremden README das Nachladen beliebiger Bilder zu gestatten — also auch Zählpixeln. Für Abzeichen und Bildschirmfotos, die in einer Vorschau ohnehin Beiwerk sind, ist das kein guter Tausch. Stattdessen steht ein anklickbarer Verweis mit dem Alternativtext.
  • Der Inhalt stammt aus einem fremden Repository und läuft deshalb durch dieselbe Bereinigung wie Notizen (rehype-sanitize).

4.1 Unterstützte Systeme

System API Authentifizierung Besonderheit
GitHub REST v3 Authorization: Bearer github.com und GitHub Enterprise (/api/v3)
GitLab API v4 PRIVATE-TOKEN gitlab.com und Self-Hosted, verschachtelte Gruppen
Gitea / Forgejo API v1 Authorization: token beliebige eigene Instanz

Mehrere Verbindungen desselben Typs sind möglich — etwa privates GitHub und Firmen-Gitea nebeneinander.

4.2 Verbindungen verwalten

  • Anlegen mit Anzeigename, System, Basis-URL und Access Token.
  • Verbindungstest auf Knopfdruck: prüft Erreichbarkeit und Token, zeigt den erkannten Benutzer und bei Gitea zusätzlich die Serverversion. Ergebnis und Zeitpunkt werden gespeichert und in der Karte angezeigt.
  • Token-Verwaltung: verschlüsselt gespeichert, in der UI nur als Hinweis (ghp_…9f3a) sichtbar. Beim Bearbeiten bedeutet ein leeres Feld „unverändert lassen".
  • Repository-Auswahl: Nebula listet alle Repos, auf die der Token Zugriff hat, mit Suchfeld. Ein Klick übernimmt URL, Owner, Name und — falls noch leer — Projektname und Kurzbeschreibung.
  • Löschen trennt nur die Verknüpfung; die Projekte selbst bleiben erhalten.

Nötige Token-Rechte

Nebula liest fast alles nur. Geschrieben wird an genau zwei Stellen: POST …/issues beim Anlegen und PATCH/PUT …/issues/{nr} beim Schließen oder Wiederöffnen (4.6). Wer darauf verzichtet, kommt mit einem rein lesenden Token aus.

System Nur Abgleich Zusätzlich für die Issue-Anbindung
GitHub Metadata, Contents, Issues, Pull requests, Actions — je lesend Issues: Read and write
GitLab read_api api
Gitea / Forgejo read:repository, read:issue, read:user write:issue

Welcher Aufruf welches Recht verlangt, steht Zeile für Zeile in der README — dort ist jeder ausgehende Aufruf der drei Clients aufgeführt.

GitLab kennt keinen schmalen Schreib-Scope. api erlaubt alles, was das Konto darf, Code eingeschlossen. Wem das zu weit geht, bleibt bei read_api: der Abgleich läuft vollständig, geschlossene Issues werden weiterhin erkannt — nur schreibt Nebula dann nicht zurück.

Nicht verlangt werden Schreibrechte auf Code, Adminrechte und Rechte zum Anlegen von Webhooks. Der Haken wird von Hand im Git-System eingetragen (4.7); das erspart dem Token genau die Administrationsrechte, die er sonst bräuchte.

Kommentare schreibt Nebula nie — weder beim Anlegen noch beim Schließen. In den Rumpf des angelegten Issues wandert die Aufgabenbeschreibung plus eine Zeile Rückverweis auf das Projekt; danach bleibt der Text unangetastet. Was sonst an Kommentaren und Labels an einem Issue hängt, kommt aus der Weboberfläche oder von einem anderen Werkzeug.

Ein fehlendes Recht endet in einem 403 mit „Token hat nicht die noetigen Scopes", sichtbar am Repository auf der Projektseite. Klein anfangen und gezielt nachlegen ist deshalb ohne Risiko.

4.3 Was beim Sync geholt wird

Bereich Details
Repository Voller Pfad, Beschreibung, Default-Branch, Sichtbarkeit, Größe, letzte Aktivität
Kennzahlen Stars, Forks, offene Issues, offene Pull-/Merge-Requests
Pull-/Merge-Requests bis zu 50 offene, mit Nummer, Titel, Autor, Alter, Labels, Entwurfskennzeichnung und Link
Issues bis zu 50 offene, gleiche Angaben. Bei GitHub und Gitea werden PRs herausgefiltert, die dort in derselben Liste stecken
CI-Status Letzter Lauf auf dem Default-Branch: erfolgreich, fehlgeschlagen, läuft, wartet oder abgebrochen — mit Name und Link
Branches bis zu 50, mit SHA, Default-Markierung, Schutzstatus und (wo die API es liefert) letztem Commit
Tags bis zu 25, mit SHA, Nachricht und Datum
Commits die letzten 15 zur Anzeige; geholt werden 100 für die Aktivitätskurve
Commit-Aktivität Balkenreihe der letzten Tage, auf Karte und Projektseite
Commit-Heatmap Ein Feld je Tag über bis zu ein Jahr, auf der Projektseite
Releases bis zu 10, inklusive Pre-Release- und Draft-Kennzeichnung
Sprachen Verteilung als Balken mit Prozentwerten

Woher der CI-Status kommt:

System Quelle
GitHub actions/runs für den Default-Branch; Lauf-Status und Ergebnis werden zusammengeführt
GitLab pipelines für den Default-Branch
Gitea Kombinierter Commit-Status — deckt Gitea Actions und externe Systeme wie Woodpecker ab, anders als ein reiner Actions-Endpunkt, den ältere Instanzen nicht kennen

Zur Ehrlichkeit der Aktivitätskurve: geholt wird eine Seite mit 100 Commits. Reicht die nicht über den ganzen Zeitraum, wird die Kurve auf den tatsächlich belegten Ausschnitt gekürzt — eine Null zu zeichnen, wo wir schlicht nichts wissen, wäre falsch.

  • Snapshot-Prinzip: Alle Daten werden in der Datenbank abgelegt. Das Dashboard bleibt ohne Netzverbindung oder bei erreichtem Rate-Limit vollständig nutzbar.

4.4 Automatischer Abgleich

Standardmäßig aus — jeder Durchlauf verbraucht fremde API-Kontingente, das soll eine bewusste Entscheidung sein. Einschalten in den Admin-Einstellungen.

Einstellung Bedeutung
Abstand 15 Minuten bis täglich
Repositories je Durchlauf 1–100, Voreinstellung 25
Fertige und archivierte auslassen Dort ändert sich selten noch etwas

Gezählt und begrenzt wird je Repository, nicht je Projekt: sonst zöge ein Projekt mit fünf Repos fünfmal so viele Anfragen nach sich, wie sein Platz im Kontingent hergibt.

Die Daten für die Heatmap kommen getrennt und höchstens einmal am Tag — an einem Jahresüberblick ändert sich von Stunde zu Stunde nichts Sichtbares. Bei GitHub genügt dafür ein Aufruf der Jahresstatistik; GitLab und Gitea kennen keine, dort werden bis zu fünf Seiten Commits geholt. Reicht das nicht ein Jahr zurück, beginnt die Heatmap beim ältesten bekannten Commit und sagt es dazu — leere Felder für Zeiträume zu zeichnen, über die nichts bekannt ist, wäre eine Lüge.

Wie der Durchlauf arbeitet:

  • Der Zeitgeber läuft im Serverprozess selbst (instrumentation.ts), prüft minütlich, ob ein Durchlauf fällig ist, und startet ihn. Kein zusätzlicher Container, kein externer Cron. Zwei Durchläufe überschneiden sich nie.
  • Am längsten nicht abgeglichene zuerst. Was nicht in den Durchlauf passt, kommt beim nächsten Mal.
  • Zurückhalten nach Fehlschlägen: Nach jedem Fehlversuch verdoppelt sich der Abstand bis zum nächsten Versuch (gedeckelt beim 16-fachen). Ein Repository mit abgelaufenem Token blockiert damit nicht dauerhaft das Kontingent.
  • Kurze Pause zwischen zwei Projekten, damit kein Schwall entsteht.
  • Pro Projekt abschaltbar über einen Schalter im Projektdialog. Manuell synchronisieren geht unabhängig davon immer.
  • Der Adminbereich zeigt letzten und nächsten Durchlauf sowie einen Kurzbericht (aktualisiert / fehlgeschlagen / zurückgestellt) und hat einen Knopf Jetzt abgleichen.
  • Wer lieber von außen taktet, lässt den Automatismus aus und ruft POST /api/admin/sync/run per eigenem Cron auf.

Der Abgleich läuft über alle Konten hinweg — er ist ein Serverauftrag, keine Dateneinsicht. Ein Administrator sieht dadurch weiterhin keine fremden Projekte.

  • URL-Erkennung für https://…, git@host:owner/repo.git und GitLab-Weboberflächen-URLs mit /-/tree/…; verschachtelte Gruppenpfade bleiben erhalten.
  • Ohne Token funktionieren öffentliche Repositories, mit deutlich strengerem Rate-Limit.
  • Fehler landen am Projekt statt in einer Fehlerseite: die Karte zeigt „Sync-Fehler", die Projektseite die genaue Meldung. Typische HTTP-Codes werden in Klartext übersetzt (401 Token, 403 Scopes/Rate-Limit, 404 Pfad, 408 Timeout).
  • Zeitlimit pro Aufruf über GIT_API_TIMEOUT_MS einstellbar; die Teilabfragen laufen parallel, eine fehlschlagende Liste bricht den restlichen Sync nicht ab.

4.6 Aufgabe ↔ Git-Issue

Die Verbindung geht in beide Richtungen — mit einer bewussten Grenze.

Nebula → Git. Ein Knopf im Aufgabendialog legt zur Aufgabe ein Issue im verknüpften Repository an. Nummer und Adresse landen an der Aufgabe (sourceIssue, sourceUrl, sourceRepositoryId — dieselben Felder, die die Übernahme aus Issues seit v0.9.0 füllt, samt Eindeutigkeit je Repository gegen Dubletten). In den Rumpf kommt ein Rückverweis auf das Projekt.

Ausdrücklich per Knopf und nie nebenbei: was in ein fremdes System geschrieben wird, soll jemand gewollt haben. Danach wandert der Zustand allerdings mit — erledigt schließt das Issue, ein Zurückziehen öffnet es wieder. Schlägt der Aufruf fehl, zieht die Aufgabe trotzdem um; ein nicht erreichbares Git-System darf das Abhaken nicht verhindern.

Git → Nebula auf zwei Wegen, die sich ergänzen:

  • Webhook — sofort, sobald das Issue geschlossen wird. Setzt voraus, dass die Instanz von außen erreichbar ist und der Haken eingetragen wurde (siehe 4.7).

  • Beim Abgleich — verzögert, aber verlässlich. Der Abgleich fragt den Zustand verknüpfter Issues nach und hakt ab, was in Git geschlossen ist. Damit funktioniert der Rückweg auch ohne Webhook, ohne öffentliche Erreichbarkeit und selbst dann, wenn ein Haken einmal ausfällt.

    Gespart wird, wo es geht: Nummern, die der gerade geholte Snapshot als offen führt, werden nicht einzeln nachgefragt. Umgekehrt gilt das nicht — die Liste der offenen Issues ist gedeckelt, aus dem Fehlen einer Nummer folgt also nichts. Pro Durchgang fragt der Abgleich höchstens 25 Issues nach.

    Der Abgleich hakt nur ab, er nimmt nie zurück. Er sieht Zustände, keine Ereignisse: ein offenes Issue kann auch bedeuten, dass das Schließen von Nebula aus fehlgeschlagen ist. Ein symmetrischer Abgleich würde dann eine bewusst erledigte Aufgabe wieder aufmachen. Das Zurücknehmen bleibt dem Webhook vorbehalten, der ein echtes „reopened“ sieht.

    Ein gelöschtes Issue ist kein erledigtes — die Aufgabe bleibt stehen.

In beiden Fällen bewirkt ein geschlossenes Issue dasselbe wie ein Haken in der Oberfläche: bei einer wiederkehrenden Aufgabe entsteht die nächste Fassung, und der Vorgang landet im Projektverlauf (ohne Benutzer — das hat nicht jemand in Nebula getan, sondern das Git-System gemeldet).

Die Zustände passen nicht aufeinander, und das bleibt so. Nebula kennt Offen · In Arbeit · Blockiert · Erledigt, ein Issue nur offen oder geschlossen. Nach außen geht deshalb nur die Grenze um „erledigt“; ein Rundlauf verliert In Arbeit und Blockiert. Labels wie nebula:doing wären die Alternative, würden aber den Issue-Tracker mit Zuständen füllen, die dort niemand pflegt. Die feine Abstufung bleibt in Nebula.

Eine echte beidseitige Synchronisation mit Konfliktauflösung gibt es nicht — das ist der klassische Ort für stillen Datenverlust.

Kein Widerspruch zu „keine eigenen Git-Operationen“: Issues laufen über die HTTP-API der Provider, dieselbe Schicht wie alles andere (lib/git/http.ts, SSRF-Schutz inklusive). Kein Klon, kein Arbeitsverzeichnis. Schreibende Aufrufe folgen dabei keinen Umleitungen — ein 307 auf eine interne Adresse nähme den Rumpf und den Token im Header mit.

4.7 Webhooks

Ein Push aktualisiert den Stand sofort, statt bis zum nächsten Durchlauf des Zeitgebers zu warten; ein geschlossenes Issue hakt seine Aufgabe ab. Der Zeitplan bleibt als Rückfalllösung bestehen.

Einzurichten am Repository (Funksymbol im Git-Bereich): Nebula erzeugt URL und Geheimnis, eingetragen wird der Haken im Git-System von Hand. Über die API anzulegen wäre machbar, verlangte aber Administrationsrechte am Repository — deutlich mehr, als Nebula sonst braucht.

Das Geheimnis ist genau einmal zu sehen; danach liegt es verschlüsselt in der Datenbank, wie die Zugangstoken, und verlässt den Server nicht mehr.

System Ausweis Kopfzeile
GitHub HMAC-SHA256 über den Rumpf X-Hub-Signature-256: sha256=…
Gitea dieselbe Rechnung, ohne Präfix X-Gitea-Signature (ältere: X-Hub-Signature-256)
GitLab das Geheimnis im Klartext X-Gitlab-Token

GitLabs Verfahren ist schwächer: es beweist nur, dass der Absender das Geheimnis kennt, nicht dass der Rumpf unverändert ist. Mehr gibt die Plattform nicht her; verglichen wird trotzdem zeitkonstant.

Geprüft wird gegen den rohen Rumpf — durch JSON.parse und JSON.stringify gedreht käme eine andere Zeichenfolge heraus und die Signatur passte nie.

Was der Endpunkt bewusst nicht tut: den Rumpf als Quelle für Inhalte benutzen. Titel, Beschreibung und Zustand kommen weiter aus Nebula beziehungsweise beim nächsten Abgleich aus der API. Wer das Geheimnis kennt, kann also höchstens eine Aufgabe auf- oder zumachen und einen Abgleich auslösen — keine beliebigen Daten einschleusen.

Unbekannte Ereignisse werden angenommen und liegen gelassen. Ein Fehler brächte das Git-System zum Wiederholen und irgendwann zum Abschalten des Hakens.

Der Endpunkt ist der einzige ohne Anmeldung, der schreibt. Deshalb: Ratenbegrenzung je Repository (60/Minute), Deckel auf die Rumpfgröße, und ein unbekanntes Repository antwortet wie ein nicht eingerichtetes — mit 404, damit die ID nicht bestätigt wird.


4a. Export, Import und Sicherung

Projekte mitnehmen

  • JSON-Export einzeln oder für alle Projekte: Stammdaten, Notizen, Tags, Repo-Verknüpfung. Ohne Access Tokens — die Verbindung wird nur beschrieben, das Token muss beim Import neu hinterlegt werden. Auch ohne Snapshots (reproduzierbar) und ohne Datenbank-IDs (gelten nur in der Quellinstanz).

  • Markdown-Export eines Projekts: Beschreibung, Kennzahlen, Notizen und der letzte bekannte Git-Stand als lesbare Datei.

  • Import mit Vorschau. Die Datei wird streng geprüft, bevor irgendetwas passiert. Abgeglichen wird über den Slug; bei Treffern stehen drei Strategien bereit:

    Strategie Wirkung
    Überspringen Vorhandene bleiben unverändert
    Zusätzlich anlegen Kopie mit freiem Slug (nebula → nebula-2)
    Ersetzen Stammdaten überschreiben, Notizen austauschen

    Die Vorschau zeigt je Projekt, was geschähe, und weist auf fehlende Git-Verbindungen hin. Erst ein zweiter Klick schreibt.

Sicherung

  • JSON-Sicherung im Adminbereich: Einstellungen, Konten, Verbindungen, Projekte und Notizen in einer Datei. Passwörter als scrypt-Hash, Git-Tokens als Chiffrat — ohne dasselbe APP_SECRET wertlos. Sitzungen und Passkeys bleiben draußen: erstere sind kurzlebig, letztere hängen an Gerät und rpID.
  • Datenbank-Sicherung über scripts/backup.*: pg_dump im Container, mit --clean --if-exists, also für sich allein einspielbar. Gegenstück ist scripts/restore.*, das vor dem Überschreiben nachfragt und sich über einen Parameter auf eine Wegwerf-Datenbank umlenken lässt — damit sich eine Sicherung prüfen lässt, ohne die echte anzufassen.

4b. Benachrichtigungen

Einzurichten unter Mein Konto → Benachrichtigungen, pro Konto und beliebig viele Ziele.

Anlässe

Anlass Wann
⚠️ Abgleich fehlgeschlagen Das Git-System war nicht erreichbar oder hat abgelehnt
🔴 CI rot Der letzte Lauf auf dem Default-Branch ist fehlgeschlagen
🏷️ Neues Release Ein neuer Tag oder ein neues Release ist aufgetaucht
🕸️ Projekt steht still Seit längerem kein Commit — Schwelle einstellbar, Vorgabe 60 Tage

Nur bei Änderung

Der entscheidende Punkt: Gemeldet wird ausschließlich, wenn sich etwas ändert gegenüber dem, worüber zuletzt benachrichtigt wurde. Ein Repository mit abgelaufenem Token meldet sich also einmal, nicht bei jedem stündlichen Durchlauf. Wird der Fehler ein anderer, kommt eine neue Meldung; ist er behoben und tritt später erneut auf, ebenso.

Zwei Feinheiten:

  • Beim allerersten Abgleich eines Repositories wird kein Release gemeldet — sonst wäre jede bereits vorhandene Version eine „Neuigkeit".
  • Der Merkstand wird auch dann fortgeschrieben, wenn kein Ziel eingerichtet ist. Sonst käme beim ersten eingerichteten Ziel die ganze Vergangenheit hinterher.

Stillstand

Der einzige Anlass, der an keinem Ereignis hängt — es passiert ja gerade nichts. Deshalb ein eigener Durchlauf, höchstens einmal am Tag, unabhängig vom automatischen Abgleich. Hört niemand auf diesen Anlass, läuft die Prüfung gar nicht erst.

Maßstab ist ausschließlich der letzte Commit im verknüpften Repository. Das Änderungsdatum des Projekts taugt nicht: jeder Abgleich fasst es an und würde den Stillstand immer wieder zurücksetzen. Projekte ohne Repository bleiben deshalb außen vor, ebenso fertige und archivierte.

Gemeldet wird je Projekt einmal. Erneut erst, wenn danach wieder ein Commit kam und es seitdem wieder still geworden ist — ein Projekt, das aufwacht und wieder einschläft, meldet sich also ein zweites Mal.

Die Schwelle setzt ein Administrator unter Admin-Einstellungen → Stillstand (14 Tage bis ein Jahr). Eine Änderung wirkt sofort, nicht erst nach 24 Stunden.

Zustellwege

Weg Details
ntfy Vollständige Themen-URL. Titel, Priorität und Symbol als Kopfzeilen; optionales Bearer-Token für geschützte Themen. Läuft auch gegen ein selbst gehostetes ntfy im eigenen Netz.
Webhook JSON per POST mit Anlass, Titel, Text, Projektbezug und Tieflink. Mit hinterlegtem Geheimnis wird der Rumpf per HMAC-SHA256 signiert (X-Nebula-Signature), damit der Empfänger die Herkunft prüfen kann.
E-Mail Über SMTP. Steht erst zur Verfügung, wenn SMTP_HOST in der .env gesetzt ist — sonst ist die Auswahl in der Oberfläche gesperrt und erklärt, warum.

Jedes Ziel lässt sich einzeln testen und pausieren; Ergebnis und Zeitpunkt der letzten Zustellung stehen an der Karte.

Absicherung

  • Zieladressen sind Benutzereingaben, die der Server abruft — sie laufen deshalb durch denselben SSRF-Schutz wie die Git-Verbindungen. Ein ntfy im eigenen Netz bleibt erlaubt, Loopback und Cloud-Metadaten nicht.
  • Redirects werden nicht verfolgt: ein Umleitungsziel wäre nicht geprüft.
  • Geheimnisse liegen AES-256-GCM-verschlüsselt und verlassen den Server nie; die Oberfläche zeigt nur einen Hinweis wie test…mnis.
  • Eine fehlgeschlagene Zustellung lässt den Abgleich nicht scheitern — der Fehler landet am Ziel, nicht im Sync.

5. Oberfläche

  • Dark Glassmorphism: milchige Glasflächen, driftende Nebel im Hintergrund, feines Raster, Neon-Akzente pro Projektfarbe.
  • Animationen: gestaffelt einblendende Karten, Hover-Lift mit Farbverlaufsrand, animierte Fortschrittsbalken.
  • Responsiv von Handy bis Ultrawide (bis zu vier Kartenspalten).
  • Barrierefrei nach WCAG 2.1 AA, und zwar geprüft statt behauptet: axe-core läuft über zehn Seitenzustände einschließlich der Dialoge und meldet keine Verstöße. Durchgehende ARIA-Labels, Escape schließt Dialoge, sichtbarer Fokusring, prefers-reduced-motion schaltet Animationen ab. Bei der ersten Durchsicht fielen 26 Kontrastverstöße auf: gedämpfter Text erreichte auf dem sehr dunklen Untergrund nur 3,8 statt 4,5 zu 1. Statt an hundert Stellen die Klasse zu tauschen, sind die beiden gedämpften Stufen im Theme aufgehellt — der Abstand zwischen ihnen bleibt sichtbar.
  • Deutschsprachig, Datums- und Zahlenformate in de-DE mit fester Zeitzone Europe/Berlin, damit Server- und Browser-Darstellung übereinstimmen.
  • Als App installierbar. Ein Web-Manifest mit eigenen Symbolen — auf dem Handy „Zum Startbildschirm hinzufügen“, danach läuft Nebula ohne Adressleiste. Die maskierbare Fassung hat mehr Rand, weil Android Symbole je nach Gerät rund, eckig oder als Tropfen zuschneidet.
  • Änderungsverlauf hinter der Versionsnummer in der Fußzeile: was neu ist, was besser wurde und welche Fehler behoben sind. Die Liste steht in src/lib/changelog.ts und ist die einzige Quelle — ein Test hält sie und package.json zusammen, weil genau diese beiden Angaben hier schon einmal auseinandergelaufen sind.

6. Daten und Technik

6.1 Datenmodell

Tabelle Inhalt
User Konten, Rolle, Passwort-Hash, Sperrzähler
Session Serverseitige Sitzungen (nur der Token-Hash)
Credential Passkeys inkl. öffentlichem Schlüssel und Signaturzähler
WebAuthnChallenge Kurzlebige, einmalig verwendbare Challenges
RecoveryCode Wiederherstellungscodes für die Zwei-Faktor-Anmeldung (nur der Hash)
PendingLogin Zwischenzustand zwischen Passwort und zweitem Faktor, fünf Minuten gültig
AppSettings Betriebsart und Registrierung (eine Zeile)
Project Projektstammdaten, Status, Fortschritt, Besitzer
Repository Repositories eines Projekts inkl. Abgleichstand (n:1 zu Projekt)
Task Aufgaben mit Spalte, Position, Fälligkeit, Labels, Wiederholung und Issue-Herkunft
ProjectTemplate Vorlagen je Konto: Stammdaten, Tags, Notizen und Aufgaben
Activity Verlauf je Projekt, neueste zuerst, auf 200 Einträge begrenzt
NotificationTarget Zustellwege je Konto, mit verschlüsseltem Geheimnis
Note Notizen (n:1 zu Projekt, Cascade-Delete)
GitConnection Git-Systeme inkl. verschlüsseltem Token, Besitzer
RepoSnapshot Zwischengespeicherter Repo-Stand (1:1 zu Repository)

Project.ownerId und GitConnection.ownerId sind bewusst optional: so überleben Daten aus der Zeit vor der Benutzerverwaltung die Migration und werden beim Anlegen des ersten Kontos übernommen. Slug und Verbindungsname sind je Besitzer eindeutig — zwei Personen dürfen beide ein Projekt „dashboard" haben.

Listen wie Branches oder Commits liegen als JSONB, damit providerspezifische Felder nicht verloren gehen. Indizes auf Status, Verbindung und Änderungsdatum.

6.2 Sicherheit

  • Zugangsschutz in zwei Ebenen. Die Middleware prüft nur, ob ein Sitzungscookie überhaupt mitkommt — im Edge-Runtime gibt es keine Datenbank. Verbindlich entschieden wird serverseitig in jeder Seite und jedem Endpunkt (requireUserPage / requireUserApi). Das ist die eigentliche Sicherheitsgrenze.
  • Datentrennung über eine Besitzerbedingung in jeder Abfrage. Schreibzugriffe laufen über updateMany/deleteMany mit ownerId in der where-Klausel, treffen fremde Datensätze also gar nicht erst. Fremde IDs liefern 404 statt 403.
  • CSRF: Origin- bzw. Sec-Fetch-Site-Prüfung für alle schreibenden Methoden, dazu erzwungener Content-Type: application/json.
  • CSP mit Per-Request-Nonce und strict-dynamic, plus frame-ancestors 'none', object-src 'none', base-uri 'none' und die üblichen Schutz-Header.
  • SSRF-Schutz vor jedem ausgehenden Git-Aufruf: Hostname wird aufgelöst, jede Antwortadresse geprüft (schützt auch gegen DNS-Rebinding über einen zweiten A-Record), Redirect-Ziele werden erneut geprüft. Konfigurierbar über GIT_ALLOW_LOOPBACK, GIT_BLOCK_PRIVATE und GIT_ALLOWED_HOSTS.
  • Rate-Limiting für Anmeldung (je IP und je Konto), ausgehende Git-Aufrufe und WebAuthn-Optionen.
  • Sitzungen: Zufallstoken mit 256 Bit, in der Datenbank nur als SHA-256-Hash — wer die Datenbank liest, kann keine Sitzung übernehmen. Geprüft wird bei jeder Anfrage, Abmelden und Sperren wirken also sofort. Zwei Fristen nach ASVS 3.3.2: absolut 30 Tage ab Anmeldung (SESSION_TTL_DAYS) und im Leerlauf 8 Stunden (SESSION_IDLE_HOURS). Ein Passwortwechsel entwertet alle Sitzungen und stellt für das eigene Gerät eine neue aus.
  • Cookies: HttpOnly, SameSite=Strict, Secure sobald die App über HTTPS läuft, und dann zusätzlich mit dem Präfix __Host-. Der Präfix lässt den Browser selbst erzwingen, dass kein Domain gesetzt ist — eine andere Subdomain kann den Cookie damit nicht überschreiben und keine Sitzung unterschieben.
  • Access Tokens verschlüsselt mit AES-256-GCM, Schlüssel per scrypt aus APP_SECRET abgeleitet, Chiffrat versioniert (v1.<iv>.<tag>.<data>).
  • Tokens werden nie an den Browser gesendet — alle API-Antworten nutzen eine Feldauswahl ohne tokenCipher.
  • Zod-Validierung jeder Eingabe an der API-Grenze mit Feldfehlern für die UI, Body auf 256 KB begrenzt.
  • Prisma arbeitet ausschließlich mit parametrisierten Abfragen.

6.3 Betrieb

  • Zwei gleichwertige Betriebsarten: Standalone (Node-Prozess, beliebige PostgreSQL) oder komplett in Docker — dieselbe Codebasis, dieselbe .env.
  • Docker-Compose-Profile: db läuft immer, --profile full startet zusätzlich die App, --profile tools bringt Adminer als DB-Oberfläche mit.
  • Automatische Migration beim Containerstart, inklusive Warteschleife auf die Datenbank.
  • Healthchecks: pg_isready für Postgres, /api/health für die App.
  • Setup-Skript erzeugt die .env samt zufälligem APP_SECRET.
  • Seed-Daten auf Wunsch, idempotent — mehrfaches Ausführen legt nichts doppelt an.

6.4 Tests

Zwei Ebenen. npm run test:all führt beide aus.

npm test — Unit-Tests (Vitest, 56 Stück, unter einer Sekunde, ohne DOM und ohne Datenbank):

Bereich Was geprüft wird
utils Slug-Erzeugung inklusive Umlauten und Längenbegrenzung, Tag-Aufbereitung, Kürzen, Zahlenformat
git/parse URL-Zerlegung für https, SSH, verschachtelte GitLab-Gruppen und Oberflächenpfade; Provider-Erkennung; Bildung der Aktivitätskurve
security/ssrf Sperrlisten für Loopback, Link-Local, Metadaten-Endpunkt, CGNAT und Multicast; Formprüfung; die drei Umgebungsschalter
auth/password scrypt-Rundlauf, unterschiedliches Salz, Ablageformat, Verhalten bei kaputten Hashes, Passwortregeln
tasks Berechnung des abgeleiteten Fortschritts, Spaltenreihenfolge
notify/pending Wann eine Benachrichtigung fällig ist: neuer Fehler ja, gleicher Fehler nein; CI-Wechsel nach rot; Release erst ab dem zweiten Abgleich
notify/stale Stillstandsschwelle, keine Zweitmeldung, aber erneute Meldung nach zwischenzeitlicher Aktivität
validation Dass jeder Anlass, den die Oberfläche anbietet, auch vom Schema akzeptiert wird — entstanden aus genau diesem Fehler

npm run test:e2e — Ende-zu-Ende (Playwright, 13 Stück, rund 20 Sekunden). Läuft gegen die gebaute Anwendung mit eigener Datenbank auf Port 3111 — also durch Middleware, Authentifizierung, Validierung und Datenbank hindurch:

Datei Was geprüft wird
e2e/api.spec.ts Einrichtung sperrt sich nach dem ersten Konto · kein Zugriff ohne Anmeldung · fremdes Origin und falscher Content-Type abgewiesen · SSRF geblockt · Datentrennung zwischen zwei Konten · Aufgaben-Reihenfolge, abgeleiteter Fortschritt und untergeschobene IDs · Export ohne Geheimnisse, Import je Strategie
e2e/ui.spec.ts Anmelden · Projekt anlegen · Aufgaben anlegen und per Ziehen verschieben (inklusive Prüfung nach dem Neuladen) · Volltextsuche · Abmelden sperrt geschützte Seiten wieder

Zwei Dinge sind bewusst so gebaut:

  • Die Testdatenbank kann nicht die echte sein. e2e/global-setup.ts bricht ab, wenn der Datenbankname nicht test enthält — vor dem TRUNCATE. Der teuerste denkbare Fehler wäre eine Testreihe, die die Produktivdaten leert.
  • Playwright startet den Server selbst (webServer in playwright.config.ts) mit eigener DATABASE_URL und eigenem Port. Eine laufende Instanz auf 3000 stört nicht.

Einmalig vorbereiten:

docker exec nebula-db psql -U nebula -d postgres -c "CREATE DATABASE nebula_e2e_test"

6.5 Fortlaufende Prüfung

.gitea/workflows/ci.yml prüft jeden Push und jeden Pull Request: Typen, Unit-Tests, Bau und Ende-zu-Ende-Tests gegen einen frischen PostgreSQL-Dienst. Schlägt etwas fehl, wird der Playwright-Bericht als Artefakt abgelegt.

Dafür müssen in der Gitea-Instanz Actions aktiviert sein (app.ini: [actions] ENABLED = true) und ein Runner registriert. Die Syntax ist GitHub-kompatibel — für GitHub die Datei nach .github/workflows/ kopieren.

6.6 API

Zehn REST-Endpunkte für Projekte, Notizen, Verbindungen, Sync, Repo-Listen und Health. Alles, was die Oberfläche kann, ist damit auch scriptbar. Übersicht in der README.


7. Ideen für später

Was als Nächstes kommen könnte, steht mit Aufwandsschätzung und offenen Fragen in ROADMAP.md — gedacht zum Durchsprechen und schrittweisen Abarbeiten.