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Florian WildeandClaude Opus 5 e9e2ae51ec docs: DEVLOG-Eintrag für M4
Ziel, Erledigtes, die Entscheidungen mit Begründung, die Probleme samt
Lösung und die offenen Punkte — allen voran, dass auch der Schreibweg
nicht gegen die echten APIs geprüft werden konnte.

Dauer laut zeiten.csv: 167 Minuten. Gesamt bislang 413 Minuten.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-10 23:32:21 +02:00

22 KiB
Raw Blame History

Entwicklungstagebuch

Neuester Eintrag oben. Die Dauer je Sitzung stammt aus devlog/zeiten.csv, die Übersicht aus scripts/zeit.sh summe.

Zeit je Meilenstein

Meilenstein Art Minuten Stunden
M1 claude 161 2,68
M2 claude 44 0,73
M3 claude 41 0,68
M4 claude 167 2,78
Gesamt 413 6,88

2026-09-10 – M4: Wochenplanung und Zeitblöcke

Dauer: 167 Minuten (20:42–23:29), Art claude.

Ziel der Sitzung: Die Kernidee des Projekts — Aufgaben per Ziehen und Ablegen in echte Kalendertermine verwandeln, mit Rückweg.

Erledigt

  • Zeitblock samt Migration und Schleifenschutz (30 Tests)
  • Schreibweg zu Graph und Google mit If-Match, Rückweg im Abgleich
  • Rasterlogik für die Wochenansicht (21 Tests)
  • Wochenansicht mit @dnd-kit/core: einplanen, verschieben, ausplanen
  • Kapazität und Belegung je Wochentag
  • 3 neue E2E-Tests, Handbuchseite

Entscheidungen mit Begründung

Der Fingerabdruck geht nur über Beginn und Ende. Titel und Beschreibung ändern sich auch aus harmlosen Gründen — etwa weil der Aufgabentitel bearbeitet wurde. Für die Planung zählt allein, wann der Block liegt; alles andere in den Fingerabdruck zu nehmen hieße, den Anbieter grundlos zu behelligen.

Der Kalender gewinnt, ausnahmslos. Wer im Kalender etwas verschiebt, meint es so. Säße der Planer am längeren Hebel, zöge er dem Benutzer den Termin wieder weg — und der wüsste nicht, warum. Bei HTTP 412 verwirft der Planer sogar seinen eigenen Fingerabdruck, damit der nächste Abgleich die fremde Änderung sicher als solche erkennt.

Scheitert das Schreiben, überlebt die Planung. Der Zeitblock bleibt mit vermerktem Fehler stehen. Ihn zu verwerfen hieße, die Planung des Benutzers wegen eines Netzproblems zu vergessen; das nächste Verschieben trägt ihn nach. Beim Löschen ist es umgekehrt: Da verschwindet der Zeitblock auch bei unerreichbarem Kalender, sonst wäre die Planung blockiert.

Die Dauer kommt aus dem geschätzten Aufwand. Wer schätzt, bekommt die passende Blockgröße geschenkt. Das belohnt genau die Gewohnheit, die die Planung überhaupt erst tragfähig macht.

Ziehen beginnt erst nach acht Pixeln. Ohne diese Schwelle löst jeder Klick einen Zug aus und die Knöpfe im Block wären nicht mehr bedienbar.

Überbuchte Tage werden rot, aber nicht gesperrt. Der Planer ist ein Werkzeug, kein Aufpasser. Manchmal muss ein Tag überbucht sein.

Probleme und Lösungen

Problem Lösung
Ein Zeitblock steht auch im Terminspiegel und erschien doppelt — einmal als eigene Planung, einmal als fremder Termin Die Wochenabfrage filtert Termine heraus, deren extId zu einem Zeitblock gehört.
Ein Build lief 32 Minuten statt Sekunden Systemlast durch einen gleichzeitigen Docker-Bau. Ein sauberer Neubau danach: 46 Sekunden. Kein Codeproblem.
Sich überschneidende Termine lagen unsichtbar übereinander spurenVerteilen legt sie nebeneinander und gibt eine Spur wieder frei, sobald sie zu Ende ist.

Offene Punkte

  • Der Schreibweg ist nicht gegen die echten APIs geprüft. Wie in M3 fehlen die Zugangsdaten. Die Logik ist getestet, der erste echte Schreib- und Rückweg ist Florians.
  • Die Dauer lässt sich nicht am Balken ziehen; wer eine andere will, ändert den Aufwand der Aufgabe.
  • Ein Zeitblock landet immer im ersten verbundenen Kalender. Das Standard-Kalenderkonto je Bereich ist im Datenmodell vorbereitet, aber noch nicht in der Oberfläche.

Commits

  • 5791047 feat(zeitbloecke): Datenmodell und Schleifenschutz
  • 9c1c916 feat(zeitbloecke): Schreibweg in den Kalender und Rückweg zurück
  • bcb4b8e feat(woche): Rasterlogik für die Wochenansicht
  • fada445 feat(woche): Wochenansicht mit Ziehen und Ablegen
  • 5b1e998 test: Wochenansicht und Ausplanen absichern
  • 0974695 docs: Handbuchseite zur Wochenplanung

2026-09-10 – M3: Kalender lesen

Dauer: 41 Minuten (17:48–18:29), Art claude.

Ziel der Sitzung: Termine aus Microsoft 365 und Google lesen, damit der Planer weiß, wann überhaupt Platz ist.

Erledigt

  • Kalenderkonto und Termin samt Migration; Bereich bekommt sein Standard-Kalenderkonto für M4
  • Tokenverschlüsselung mit AES-256-GCM
  • Antworten beider Anbieter mit zod geprüft und in eine gemeinsame Form gebracht, geprüft gegen anonymisierte Beispielantworten
  • Belegungsrechnung: Kapazität gegen Termine, freie Fenster für M4
  • OAuth-Verbinden, Tokenerneuerung, seitenweiser Abgleich mit Rückfall auf einen vollständigen Durchlauf
  • Seite für die Kalenderkonten, Belegung des Tages auf der Startseite
  • Hintergrundjobs für Abgleich und nächtliches Aufräumen
  • 68 neue Unit-Tests, 10 neue Integrationsprüfungen
  • Handbuchseite und Einrichtungsanleitung für Entra ID und Google

Entscheidungen mit Begründung

Tokens verschlüsselt, Schlüssel aus AUTH_SECRET abgeleitet. Wer die Datenbank oder eine Sicherung bekommt, hätte sonst direkten Zugriff auf fremde Kalender — das wiegt schwerer als bei den OIDC-Tokens aus M1, die nur die Anmeldung betreffen. Eine eigene Pflichtvariable wäre eine weitere Stelle, an der die Einrichtung scheitert; die Ableitung über HKDF kostet nichts und hat die richtige Nebenwirkung: wer AUTH_SECRET wechselt, muss die Konten neu verbinden — dann sind ohnehin alle Sitzungen ungültig.

Bei fremder Zeitzone abbrechen statt raten. Graph liefert Datum und Zeitzone getrennt, ohne Versatz im Text. Wir fragen ausdrücklich UTC an; kommt etwas anderes zurück, wäre jede Umrechnung geraten und würde Termine um Stunden verschieben. Ein Abbruch mit klarer Meldung ist besser als ein Kalender, der leise falsch liegt.

Unbekanntes showAs zählt als belegt. Lieber eine Stunde zu viel blockiert als eine Doppelbuchung.

Schreibrechte schon jetzt anfragen. M3 liest nur, aber M4 schreibt. Später erneut zuzustimmen ist genau der Schritt, an dem Einrichtung scheitert — einmal breiter fragen ist das kleinere Übel.

Ganztägige Termine zählen nicht zur Belegung. Ein Urlaubstag oder Geburtstag blockiert sonst den ganzen Tag, obwohl er keine Arbeitszeit kostet.

Alle Kalender zählen gegen jeden Bereich. Ein Termin blockiert die Zeit ohnehin, gleich zu welchem Lebensbereich er gehört.

Kein SDK für Graph und Google. Es geht um drei Aufrufe je Anbieter, und die Antworten werden ohnehin mit zod geprüft. Ein SDK brächte vor allem Abhängigkeiten und blinde Flecken.

Probleme und Lösungen

Problem Lösung
Prisma lässt in einem zusammengesetzten Unique-Schlüssel kein null zu kalenderId ist nicht optional, sondern trägt den sprechenden Wert "standard" für den Standardkalender.
Googles syncToken verträgt sich nicht mit timeMin/timeMax Folgeabgleiche liefern auch Änderungen außerhalb des Fensters. Was daneben liegt, wird beim Spiegeln verworfen — sonst wüchse der Spiegel unbegrenzt.
Der Verweis für die nächste Runde kann ablaufen (HTTP 410) Verweis verwerfen, Spiegel leeren, von vorn lesen. Der Ablauf ist so gebaut, dass ein vollständiger Durchlauf jederzeit möglich ist.
Die Shell zerlegte in mehreren Anläufen Template-Literale und Backticks Auf node - <<'SKRIPT' umgestellt; damit geht der Text unverändert durch.

Offene Punkte

  • Nicht gegen die echten APIs getestet. Ich habe keine Zugangsdaten für Entra ID oder Google. Provider und Abgleich sind gegen anonymisierte Beispielantworten geprüft; den ersten echten Verbindungsversuch muss Florian machen. Die Anleitung dafür steht in der README.
  • Nur der Standardkalender je Konto. Mehrere Kalender desselben Kontos sind im Datenmodell vorgesehen, es fehlt die Auswahl in der Oberfläche.
  • Der Abgleich läuft in einer Schleife über alle Konten. Bei vielen Konten wäre das nacheinander zu langsam; bei der erwarteten Zahl ist es das einfachere Verhalten.

Commits

  • 79e6c0d feat(kalender): Datenmodell für Kalenderkonten und Termine
  • 6fda2a5 feat(kalender): Antworten von Graph und Google lesen, Belegung rechnen
  • 9946e7c feat(kalender): OAuth und Abgleich für Graph und Google
  • 0c67b73 feat(kalender): Seite für die Kalenderkonten
  • 42c98c8 feat(kalender): Hintergrundjobs für Abgleich und Aufräumen
  • d8d3227 feat(kalender): Belegung des Tages auf der Startseite
  • df50627 test: Verschlüsselung und Kalendermodelle absichern
  • a8b2ff0 docs: Handbuchseite und Einrichtung der Kalenderanbieter

2026-09-10 – M2: Aufgaben und Projekte

Dauer: 44 Minuten (15:57–16:41), Art claude.

Ziel der Sitzung: Erfassen und Wiederfinden — Aufgaben, Inbox, Ideen und Projekte. Noch ohne Kalender.

Erledigt

  • Datenmodell Aufgabe und Projekt samt Migration
  • Schnellerfassung, Inbox mit Einsortieren, Aufgabenliste mit Filtern
  • Ideen als eigene Ansicht, mit Übernahme in eine Aufgabe
  • Projekte mit Arbeitspaketen, Meilensteinen und Fortschritt
  • Startseite zeigt jetzt, was überfällig oder demnächst fällig ist
  • 53 neue Unit-Tests, 11 neue Integrationsprüfungen, 4 neue E2E-Tests
  • Handbuchseiten zu Aufgaben, Ideen und Projekten; Bilder neu aufgenommen

Entscheidungen mit Begründung

Die Inbox ist kein eigener Zustand. Eine Aufgabe liegt genau dann in der Inbox, wenn sie keinen Bereich hat. Ein zusätzliches Feld „einsortiert" hätte mit der Zuordnung auseinanderlaufen können; so ist der Zustand nicht darstellbar.

Projekt als eigenes Modell, nicht als Aufgabentyp. Ein Projekt hat selbst weder Aufwand noch Fälligkeit — beides ergibt sich aus dem Inhalt. ARBEITSPAKET und MEILENSTEIN bleiben Typen der Aufgaben innerhalb eines Projekts.

Verworfene Aufgaben zählen gar nicht in den Fortschritt. Weder als erledigt noch als offen. Sonst sähe ein Projekt fertig aus, weil die Hälfte gestrichen wurde — eine Zahl, die lügt, ist schlechter als keine.

Sortiert wird in der Anwendung, nicht in SQL. Die Reihenfolge ist mehrstufig (offen vor abgeschlossen, dann Termin, dann Priorität, dann Titel mit deutscher Sortierung). Als geprüfte reine Funktion steht sie an einer Stelle; eine zweite Fassung in SQL wäre eine Fehlerquelle. Bei den erwarteten Mengen ist das unkritisch — sollte es einmal eng werden, ist der Ort für die Änderung klar.

Filter stehen in der Adresse. Eine gefilterte Liste lässt sich als Lesezeichen ablegen, und der Zurück-Knopf tut, was er soll.

Statuswechsel folgen festen Übergängen. Aus ERLEDIGT und VERWORFEN geht es nur zurück nach OFFEN. Wer per Formular etwas anderes einreicht, bekommt eine Meldung — nicht einen stillen Zustandssprung.

Fälligkeit in Kalendertagen, nicht in Stunden. Was heute um 23:00 fällig ist, ist heute fällig. Alles andere fühlt sich beim Benutzen falsch an.

Natives <select> statt einer eigenen Auswahlkomponente. Es bedient sich auf dem Handy mit dem Systemdialog, ist ohne Zusatzcode tastaturbedienbar und braucht kein JavaScript zum Absenden.

Probleme und Lösungen

Problem Lösung
ESLint beanstandete String(antwort.meldung) Ich hatte die Rückmeldung als Record<string, unknown> typisiert, statt den vorhandenen Rueckmeldung-Typ zu nehmen. Mit dem richtigen Typ entfällt die Umwandlung ganz.
Zwei Stellen rechneten die Tagesgrenze mit einem toLocaleString-Trick src/lib/zeit.ts konnte das längst sauber. Beide Stellen nutzen jetzt tagesBeginn() beziehungsweise alsTagesschluessel(); die Tests belegen gleiche Ergebnisse bei weniger Code.
Typfehler nach der Migration Der Prisma-Client muss nach jeder Schemaänderung neu erzeugt werden. npm run pruefen tut das inzwischen selbst, wenn er fehlt — hier war er nur veraltet.

Eigene Fehler, die ich korrigiert habe

  • Im Demo-Seed stand versehentlich ein kyrillisches Wort als Titel eines Meilensteins. Ersetzt durch „Seite ist online".
  • Ein Test erwartete, dass 481 Minuten Aufwand erlaubt sind; die Grenze liegt bei 480. Der Test war falsch, nicht der Code — jetzt prüft er die Grenze selbst und den ersten Wert darüber.

Offene Punkte

  • Kein Wiederholungsrhythmus für Aufgaben und keine Verknüpfung von Aufgaben untereinander. Beides steht bewusst unter „Ideen für später" und wartet darauf, ob es im Alltag wirklich fehlt.
  • Die Aufgabenliste lädt bis zu 500 Einträge auf einmal. Für den erwarteten Bestand reicht das; eine Blätterfunktion kommt, wenn es eng wird.

Commits

  • 63c3c15 feat(aufgaben): Datenmodell und Regeln für Aufgaben und Projekte
  • b3ca1c9 feat(aufgaben): Server Actions und Abfrageschicht
  • a4a889f feat(aufgaben): Inbox, Aufgabenliste, Ideen und Projekte
  • 7c8fe10 test: Erfassungsweg und Eindeutigkeit der Quellen absichern
  • 144457b fix(aufgaben): Ideen aus Aufgabenliste und Inbox heraushalten
  • 4d0f83f chore: Demo-Daten für die neuen Seiten erweitern
  • d01c49b docs: Handbuchseiten zu Aufgaben, Ideen und Projekten

2026-09-10 – M1: Fundament

Dauer: 161 Minuten (12:06–14:47), Art claude.

Ziel der Sitzung: Das Projekt von Grund auf aufsetzen: Gerüst, Datenbank, Anmeldung, Rollen, Audit, Instanzsteuerung, Betrieb und Dokumentation.

Erledigt

  • Projektgerüst mit Next 16, React 19, TypeScript strict, Tailwind 4, alle Versionen exakt gepinnt
  • npm run pruefen als Sammelprüfung: Prettier, ESLint, tsc, Vitest, ShellCheck
  • Datenmodell und erste Migration: Benutzer mit Rolle, OIDC-Konten, Passkeys, WebAuthn-Herausforderungen, Bereiche, Audit
  • Anmeldung über OIDC, Passkey und Passwort, je Instanz zuschaltbar
  • Rollenprüfung in Seite und Server Action, Audit je Schreibaktion
  • Instanzsteuerung mit 404 statt Hinweis
  • Bereiche verwalten, Protokollseite, Startseite, Einstellungen
  • /api/health, Dockerfile, Compose-Stapel mit Migrationsdienst
  • backup.sh, update.sh, scripts/release.sh, scripts/zeit.sh
  • Unit-, Integrations-, Migrations- und E2E-Tests
  • Screenshot-Kette mit eigener Wegwerf-Instanz
  • README, Schnellstart, Handbuch, ROADMAP, CHANGELOG

Entscheidungen mit Begründung

Prisma 7.10.0 statt der notierten Fassung 6. Fassung 6 ist überholt, Fassung 8 liegt nur als RC auf latest. Prisma 7 nimmt die Verbindung nicht mehr im Schema entgegen — sie steht in prisma.config.ts, der Client bekommt den pg-Treiberadapter.

TypeScript 6.0.3 statt 7.0.2. TS 7 ist zwar latest, aber typescript-eslint@8.70 verlangt typescript >=4.8.4 <6.1.0. Mit TS 7 wäre die Lint-Kette kaputt gewesen.

ESLint 9.39.5 statt 10. Das in eslint-config-next@16 gebündelte eslint-plugin-react ruft noch context.getFilename(), das ESLint 10 entfernt hat. Der Lint-Lauf brach reproduzierbar ab.

Eigener Auth.js-Adapter. Der mitgelieferte @auth/prisma-adapter greift fest auf prisma.user und prisma.account zu; unsere Modelle heißen Benutzer und Konto. Der Adapter ist schmal und ersparte es, die Fachbegriffe der Konvention zu opfern.

Passkeys direkt über SimpleWebAuthn 14. Der WebAuthn-Provider von Auth.js ist als experimentell markiert und auf SimpleWebAuthn 9 festgelegt. Direkt angebunden bleibt die Fassung aktuell und der Ablauf nachvollziehbar. Für die npm-Auflösung brauchte es overrides, weil next-auth die älteren Fassungen als optionale Peers deklariert.

Sitzungen als JWT, Rolle trotzdem aus der Datenbank. Credentials- Provider verlangen JWT. Damit eine Sperre nicht bis zum Ablauf des Tokens wirkungslos bleibt, liest der session-Callback Rolle und Status bei jeder Anfrage frisch. Die Tabellen sitzung und verifizierungs_token wären damit tot und wurden wieder entfernt, solange es nur eine einzige Migration gab.

Migrationen als eigener Compose-Dienst. Der Versuch, nur die Prisma-CLI ins schlanke Laufzeitabbild zu kopieren, scheiterte an ihren transitiven Modulen (effect über @prisma/config). Alle mitzunehmen hätte das Abbild aufgebläht. Ein Einmaldienst aus der Bau-Stufe läuft vor der App und muss sauber durchlaufen.

Aufgabe, Zeitblock und Kalenderkonto bewusst nicht modelliert. Sie kommen mit M2, M4 und M3 — dann mit den Feldern, die der jeweilige Provider wirklich braucht, statt heute geraten.

Probleme und Lösungen

Problem Lösung
prisma validate lehnte url im Schema ab Prisma 7 erwartet die Verbindung in prisma.config.ts und einen Treiberadapter im Client.
Integrationstest brach nach der ersten erwarteten Verletzung ab In PostgreSQL bricht ein fehlgeschlagener Befehl die ganze Transaktion ab. Der Test läuft jetzt ohne Sammeltransaktion; alle Testdaten tragen eine Kennung und werden am Ende entfernt.
prisma migrate diff kannte --from-url nicht In Prisma 7 heißen die Flaggen anders. Der Test vergleicht jetzt die eingespielte Wegwerf-Datenbank über --from-config-datasource gegen das Schema — und braucht damit keine Schattendatenbank.
Nach der Anmeldung ging es nicht zum ursprünglichen Ziel zurück Das Layout leitet um, bevor die Seite drankommt, und kennt seinen Pfad nicht. Ein schlanker Proxy reicht ihn als Kopfzeile durch — ohne Anmeldelogik, weil er im Edge-Umfeld läuft.
Der Docker-Bau brach beim Sammeln der Seitendaten ab Prisma-Client und Auth.js-Konfiguration wurden beim Laden des Moduls ausgewertet und brauchten Umgebungsvariablen, die es zur Bauzeit nicht gibt. Beide entstehen jetzt faul.
Ein Typfehler in scripts/screenshots.ts blockierte den Abbild-Bau Entwicklungsskripte gehören nicht in den Docker-Kontext. .dockerignore schließt sie aus; geprüft werden sie von npm run pruefen.
ESLint beanstandete setState im Effekt Der Hydratations-Trick im Farbschema-Knopf war unnötig: next-themes setzt die dark-Klasse vor der Hydratation, das erledigt CSS ohne Zustand.

Eigene Fehler, die ich korrigiert habe

  • Die ersten vier Commits lagen direkt auf main statt auf einem Meilenstein-Zweig und ohne Attributionszeile. Historie umgebaut: main trägt nur noch einen leeren Wurzel-Commit, die Arbeit liegt auf m1-fundament.
  • Ein git add -A zog die Proxy-Umbenennung in den Doku-Commit. Wieder getrennt.
  • scripts/screenshots.ts wurde geschrieben, ohne danach npm run pruefen laufen zu lassen; der Typfehler fiel erst im Docker-Bau auf.

Offene Punkte

  • Die origin-URL fehlt noch. Push und Merge stehen ohnehin erst nach der Freigabe an.
  • Der Schnellstart endet beim Passkey statt beim ersten Kalenderkonto und der ersten Aufgabe — beides gibt es erst mit M3 und M2.
  • Der Demo-Seed enthält noch keine erfundenen Termine; einen Demo-Kalenderprovider gibt es erst mit M3.
  • Lokal weichen die Ports ab (Datenbank 5435, App 3001), weil 5432 und 3000 auf diesem Rechner belegt sind. In .env.example stehen die üblichen Werte.

Commits

  • de1f923 chore: Projektgerüst und Werkzeugkette einrichten
  • 748d032 feat(datenbank): Datenmodell für Anmeldung, Bereiche und Audit
  • e2b00f4 feat(instanz): Instanzsteuerung mit serverseitigem Riegel
  • 19ca082 feat(zeit): Zeitrechnung und Anzeigeformate in Europe/Berlin
  • 4ff67c1 feat(oberflaeche): Grundlayout, Navigation und Farbschema
  • cc013fd feat(anmeldung): OIDC, Passkeys und Passwort mit Auth.js v5
  • e9a2b4b feat(bereiche): Bereiche verwalten mit Rollenprüfung und Audit
  • 1876ae4 feat(betrieb): Health-Endpunkt und Seed für eine frische Datenbank
  • 24a799d chore: tsconfig-Anpassungen von Next 16 übernehmen
  • 126ad93 test: Integrations-, Migrations- und E2E-Tests ergänzen
  • f91d015 feat(betrieb): Abbild, Compose-Stapel und Betriebsskripte
  • 56b5356 docs: README, Schnellstart, Handbuch, Fahrplan und CHANGELOG
  • e3390c8 refactor: middleware in proxy umbenennen
  • a882731 chore: Screenshot-Kette und Demo-Seed
  • cf28ec1 test: Rollentrennung end-to-end absichern
  • 6d04bc2 fix(oberflaeche): Kopfleiste einzeilig halten, Demo-Uhr feststellen
  • 688d9f5 docs: Handbuchbilder aufnehmen