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florian.wildeandClaude Opus 5.5 420aca3994 fix(sicherheit): Next 16.4.2 und Prisma 7.10.1
Next.js bis 16.4.0 hat zwei kritische Lücken (RCE in der Bildoptimierung mit SVG und in use cache) und eine hohe (DoS über Server Actions). Prisma 7.10.1 hebt mysql2 und deepmerge-ts über bekannte Lücken. Volle Prüfung grün; dazu der Vorlagen-Ablauf mit mehr Zeit, weil sein Dry-Run wirklich gegen den Testhost plant.

Refs #020

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-23 14:06:57 +02:00

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<p align="center"><img src="public/brand/banner.svg" alt="ProxDeploy – VMs und LXC-Container auf Proxmox VE ausrollen, per Web oder CLI." width="100%"></p>
**ProxDeploy** ist eine selbst gehostete Webanwendung mit einer CLI (`proxdeploy`). Damit wählt man
einen von mehreren Proxmox-VE-Servern (8.x/9.x, Einzelhost oder Cluster) und rollt darauf vollständig
unattended eine VM oder einen LXC-Container mit Debian oder Ubuntu aus – mit Profilen wie `base`,
`docker` oder `zabbix-agent`. Distributionen und Profile sind YAML-Dateien im Katalog, kein Code.
> ProxDeploy ist ein unabhängiges Werkzeug und stammt nicht von der Proxmox Server Solutions GmbH.
> „Proxmox“ ist eine Marke der Proxmox Server Solutions GmbH.
<p align="center"><img src="docs/bilder/live-ansicht.png" alt="Live-Ansicht eines Deployments: Phasen mit Status, Abschlussbox mit IP und SSH-Befehl" width="100%"></p>
## Was es kann
- **Assistent in neun Schritten** – Server, Typ, Distribution, Name, Ressourcen, Netzwerk (DHCP/statisch,
VLAN), Zugang (SSH-Schlüssel), Profile mit Variablen – und am Ende ein **Dry-Run** mit allen geplanten
Proxmox-Aufrufen und dem passenden CLI-Befehl.
- **Live-Fortschritt** je Phase (Server-Sent Events), in Web und CLI mit denselben Texten; bei Fehlern
Ursache und Lösungshinweis, danach auf Wunsch **Aufräumen** des halb angelegten Gasts.
- **Templates** aus offiziellen Cloud-Images (Prüfsumme geprüft, UEFI, Guest-Agent eingebaut), auf
Wunsch mit eingebackenen Profilen – ein Docker-Host ist dann in Sekunden statt Minuten fertig.
- **Ohne SSH zum Node** per API und Guest-Agent; mit SSH zusätzlich LXC-Provisionierung und
cloud-init-Snippets. Was ein Server kann, zeigt der Verbindungstest.
- **Verlauf** mit Filtern und Wiederholen, **Vorlagen** („Docker-Host klein“), hinterlegte
**SSH-Schlüssel**, **Rollen** Admin/Operator, **Audit-Log**, Anmeldung lokal oder per **OIDC**.
- **CLI** als einzelnes Binary für Linux, macOS und Windows – mit Batch-Dateien für viele Gäste.
| Übersicht | Assistent mit Dry-Run | Am Handy |
|---|---|---|
| ![Übersicht mit Servern und letzten Deployments](docs/bilder/uebersicht.png) | ![Zusammenfassung im Assistenten mit geplanten Proxmox-Aufrufen](docs/bilder/assistent-zusammenfassung.png) | ![Live-Ansicht bei 390 px](docs/bilder/handy-live-ansicht.png) |
Weitere Ansichten: [Verlauf](docs/bilder/verlauf.png) · [Server mit Verbindungstest](docs/bilder/server.png) · [Katalog](docs/bilder/katalog.png).
Erzeugt mit `scripts/screenshots.ts` aus dem gebauten Stand.
## Installation
ProxDeploy braucht PostgreSQL und läuft als zwei Prozesse (app und worker). Es gehört hinter einen
Reverse-Proxy mit TLS; dann `TRUST_PROXY=true` und `APP_URL` auf die öffentliche Adresse setzen.
### Docker Compose
```bash
git clone https://git.wilde-server.de/florian.wilde/proxdeploy.git && cd proxdeploy
cp .env.example .env
# POSTGRES_PASSWORT=$(openssl rand -hex 24)
# PROXDEPLOY_SCHLUESSEL=$(openssl rand -base64 32) ← sichern! ohne ihn sind Tokens und Schlüssel verloren
# SITZUNG_GEHEIMNIS=$(openssl rand -base64 48)
# APP_URL=https://proxdeploy.example
# ADMIN_PASSWORT=… ← erster Admin, nur beim allerersten Start
docker compose up -d --build
```
Compose startet `postgres`, spielt mit `migrate` die Datenbank ein und startet dann `app` (Port 3000 auf
127.0.0.1) und `worker`. Aktualisieren: `git pull && docker compose up -d --build`.
### In einem Debian-LXC auf dem Proxmox-Host
Auf dem Proxmox-Host als root – Paket und Skripte kommen aus dem
[Release](https://git.wilde-server.de/florian.wilde/proxdeploy/releases):
```bash
v=1.0.0; basis=https://git.wilde-server.de/florian.wilde/proxdeploy/releases/download/v$v
for f in install-lxc.sh im-container.sh proxdeploy-$v.tar.gz SHA256SUMS; do curl -fsSLO "$basis/$f"; done
sha256sum -c --ignore-missing SHA256SUMS && chmod +x install-lxc.sh
./install-lxc.sh --paket proxdeploy-$v.tar.gz --url https://proxdeploy.example
```
Der Installer legt einen unprivilegierten Debian-13-Container an (DHCP auf `vmbr0`; `--ip`, `--gw`,
`--vlan`, `--storage`, `--ctid` u. a. siehe `--help`), installiert Node.js 24 (Prüfsumme geprüft) und
PostgreSQL, richtet systemd-Dienste ein und zeigt am Ende Adresse und das Passwort des ersten Admins.
Aktualisieren mit `./install-lxc.sh --aktualisieren <ctid> --paket proxdeploy-<neu>.tar.gz` – die
letzten drei Fassungen bleiben unter `/opt/proxdeploy/versionen/`. Ein eigenes Paket aus dem
Repository baut `scripts/paket-bauen.sh <version> --tar`.
## Erste Schritte
1. **Token in Proxmox:** eigenen Benutzer und die Rolle `ProxDeploy` anlegen, Token ohne
Privilege Separation – die Befehle für 8.x und 9.x stehen in [docs/proxmox-rechte.md](docs/proxmox-rechte.md).
2. **Server anlegen:** URL, Token, Zertifikat bestätigen (Fingerprint-Pinning für selbst signierte
Zertifikate), „Verbindung testen“. Optional SSH-Zugang zum Node hinterlegen.
3. **SSH-Schlüssel** unter Einstellungen hinterlegen – sie kommen automatisch in jeden Gast.
4. **Ausrollen:** fehlt das Template, baut ProxDeploy es vorher (oder unter „Templates“).
## Was ProxDeploy auf einem Server kann
Der Verbindungstest prüft jeden Server und zeigt, welcher Vorgang per API, per SSH oder gar nicht geht.
Maßgeblich ist die Proxmox-API (geprüft gegen PVE 8.x und 9.2):
- **Template bauen:** per API ab PVE 8.4 (`download-url` + `import-from`), davor per SSH
- **VM provisionieren:** über den Guest-Agent, ohne SSH
- **LXC provisionieren:** braucht SSH (Proxmox hat keine Exec-API für Container)
- **cloud-init-Snippets:** nur per SSH (keine API)
Das API-Token braucht eine eigene Rolle; die Befehle stehen in
[docs/proxmox-rechte.md](docs/proxmox-rechte.md).
## CLI
`proxdeploy` ist ein einzelnes Binary (Linux, macOS, Windows; amd64 und arm64) und spricht nur die
REST-API – dieselbe wie die Web-GUI, mit denselben Phasentexten.
```bash
# Linux amd64 – andere Plattformen: siehe Release (darwin, windows, arm64)
curl -fsSL -o /usr/local/bin/proxdeploy \
https://git.wilde-server.de/florian.wilde/proxdeploy/releases/download/v1.0.0/proxdeploy-1.0.0-linux-amd64
chmod +x /usr/local/bin/proxdeploy
```
```bash
proxdeploy login https://proxdeploy.example # fragt Benutzer und Passwort, speichert ein Token
proxdeploy servers
proxdeploy distros --type lxc
proxdeploy profiles
proxdeploy vm web01 --server rz1 --distro debian-13 --profile base,docker --ip 10.0.20.15/24 --gw 10.0.20.1 --vlan 20
proxdeploy lxc dns01 --server rz1 --distro ubuntu-24.04 --dry-run
proxdeploy template build --server rz1 --distro debian-13 --profile base,docker
proxdeploy batch gaeste.yaml
proxdeploy status a-7f3k
proxdeploy logs a-7f3k --follow
proxdeploy history --type lxc --status fehlgeschlagen
proxdeploy cleanup a-7f3k # halb angelegten Gast nach Fehlschlag löschen (mit Rückfrage)
```
```
⬡ ProxDeploy v0.4 · Server rz1 · Node pve01 · Debian 13 (Template 9013)
✓ Prüfungen VMID 120 frei · local-zfs · vmbr0 VLAN 20
✓ Klonen full clone 9013 → 120 · Disk auf 40G
✓ cloud-init user florian · SSH-Key · Profile base, docker
✓ Start VM 120 läuft
✓ Guest-Agent antwortet nach 18s
◐ Provisionierung cloud-init läuft … 1m 12s
```
- Was nicht angegeben ist, füllt der Server: Storage, Bridge und Node aus den Server-Einstellungen
bzw. dem Verbindungstest, Benutzer = eigener Benutzername, SSH-Schlüssel = die in den Einstellungen
hinterlegten. `--preset` belegt aus einer Vorlage vor; Flags gehen vor.
- Konfiguration in `~/.config/proxdeploy/config.toml` (Rechte 0600): `url`, `token`, optional
`server` als Standard für `--server` und `[instances.<name>]` für weitere Instanzen
(`--instance`). `PROXDEPLOY_URL`, `PROXDEPLOY_TOKEN`, `PROXDEPLOY_INSTANCE` gehen vor.
- Tokens für Skripte und CI: Web-GUI → Einstellungen → API-Tokens, dann `proxdeploy login <url> --token pd_…`.
- Ausgabe: Farben (24-bit, sonst 256) nur im Terminal und ohne `NO_COLOR`/`--no-color`; `--ascii`
ersetzt Symbole durch `[OK]`, `[..]`, `[!!]`; `--quiet` zeigt nur die Abschlussbox; `--json` ist
maschinenlesbar. Ohne Terminal (Pipe, CI) erscheint jede Phase als eine Zeile, sobald sie fertig ist.
- Exit-Codes: `0` Erfolg, `1` Auftrag fehlgeschlagen, `2` Bedienfehler, `3` Verbindung/Anmeldung.
- `Strg+C` hängt nur ab – der Auftrag läuft weiter (`proxdeploy status <id>`); abbrechen mit
`proxdeploy cancel <id>`.
`batch` rollt mehrere Gäste aus; die Schlüssel heißen wie die Flags. Die Datei wird vollständig
geprüft, bevor der erste Auftrag startet:
```yaml
defaults:
server: rz1
distro: debian-13
profile: [base]
guests:
- name: web01
type: vm
profile: [base, docker]
ip: 10.0.20.15/24
gw: 10.0.20.1
memory: 4096
- name: mon01
type: lxc
profile: [base, zabbix-agent]
vars: { zabbix-agent: { server: zbx.example } }
```
Bauen: `cli/bauen.sh 0.4.0` legt die sechs Binaries und `SHA256SUMS` unter `cli/bin/` ab (Go 1.27).
## Anmeldung per OIDC (z. B. authentik)
Optional zusätzlich zu lokalen Konten. Beim Identity Provider einen vertraulichen Client anlegen,
Redirect-URI `<APP_URL>/api/v1/auth/oidc/rueckruf`, Scopes `openid profile email`, den
Gruppen-Claim ins ID-Token geben. Dann in der `.env`:
```bash
OIDC_AKTIV=true
OIDC_ISSUER=https://auth.example/application/o/proxdeploy/
OIDC_CLIENT_ID=…
OIDC_CLIENT_SECRET=…
OIDC_ANZEIGENAME=authentik
OIDC_GRUPPEN_CLAIM=groups
OIDC_GRUPPE_ADMIN=proxdeploy-admins
OIDC_GRUPPE_OPERATOR=proxdeploy-operators
```
- Ablauf: Authorization Code mit PKCE, State und Nonce; das ID-Token wird gegen die Schlüssel des IdP geprüft.
- Die Rolle kommt bei **jeder** Anmeldung aus den Gruppen; wer in keiner der beiden Gruppen ist, kommt nicht hinein.
- Neue SSO-Benutzer werden beim ersten Anmelden angelegt. Ein vorhandenes lokales Konto wird **nie**
über den Namen übernommen; verknüpfen geht angemeldet unter Einstellungen → „Mit … verknüpfen“.
- Gesperrte Konten bleiben gesperrt, auch per SSO. Getestet gegen einen Mock-IdP (`tests/oidc.test.ts`);
ein echter IdP folgt beim Feldtest.
## Katalog erweitern
- **Neue Distribution:** eine YAML-Datei unter `catalog/distros/` – Image-URL, Prüfsummen-Quelle,
Standardbenutzer, LXC-Template-Muster. Für eine neue Familie (z. B. `rhel` mit dnf) kommt ein
Adapter unter `src/engine/adapter/` dazu. → [docs/katalog.md](docs/katalog.md#neue-distribution-hinzufügen)
- **Eigenes Profil:** in der Web-GUI unter Katalog → „Profil anlegen“ (YAML mit Live-Prüfung und
Skriptvorschau) oder als Datei unter `catalog/profiles/`. → [docs/katalog.md](docs/katalog.md#eigenes-profil-anlegen)
## Stand
**1.0.0** – alle Etappen der Vorgabe umgesetzt. Änderungen stehen im [CHANGELOG](CHANGELOG.md), der
Plan in [docs/architektur.md](docs/architektur.md), die Aufgaben in [docs/issues/](docs/issues/README.md).
| Geprüft | |
|---|---|
| Proxmox VE 9.x | **Feldtest auf PVE 9.2**: VMs und LXC mit Debian 12/13 und Ubuntu 22.04/24.04/26.04, mit und ohne SSH zum Node ([#020](docs/issues/020-feldtest.md)) |
| Proxmox VE 8.x | im Code unterstützt (Rechte, API-Wege je Version gegen nachgebaute Server getestet), **nicht im Feldtest** |
| Anmeldung | lokale Benutzer im Betrieb geprüft; OIDC gegen einen nachgebauten Identity Provider getestet, noch nicht gegen einen echten |
| Betrieb | Docker Compose lokal, LXC-Installer samt Update auf PVE 9.2 |
## Entwicklung
Voraussetzungen: Node 24 (z. B. über nvm), pnpm 12 (corepack), Docker für PostgreSQL.
```bash
pnpm install
cp .env.example .env # Schlüssel erzeugen: openssl rand -base64 32 / 48, ADMIN_PASSWORT setzen
pnpm db:up # PostgreSQL 17 auf 127.0.0.1:5437 (inkl. Testdatenbank)
pnpm db:migrate
pnpm build && PORT=3310 APP_URL=http://127.0.0.1:3310 pnpm start
```
Prüfen vor jedem Commit:
```bash
pnpm lint && pnpm typecheck && pnpm format:pruefen && pnpm test
pnpm test:e2e # Browser-Abläufe gegen den gebauten Stand (Desktop und 390 px)
pnpm cli:pruefen # openapi.json und Go-Typen aktuell, go vet, go test (Golden-Files)
```
Ändert sich ein Schema der API, erst `pnpm openapi`, dann in `cli/` `go generate ./...` – der
Go-Client nutzt die aus `cli/api/openapi.json` erzeugten Typen.
Konventionen (deutsche Bezeichner, Schichtung, Versionen) stehen in [CLAUDE.md](CLAUDE.md).
## Lizenz
Noch nicht festgelegt.