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proxdeploy/README.md
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florian.wildeandClaude Opus 5.5 6d6b0ff121 feat(auth): Anmeldung per OIDC mit Rollen aus Gruppen
Authorization Code mit PKCE, State und Nonce über openid-client 6.8.8; die Rolle kommt bei jeder Anmeldung aus dem Gruppen-Claim. Lokale Konten werden nie über den Namen übernommen, verknüpfen geht nur angemeldet. Getestet gegen einen Mock-IdP inklusive gefälschtem State, falscher Nonce und fremder Audience.

Closes #016

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 16:57:50 +02:00

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# ProxDeploy
**VMs und LXC-Container auf Proxmox VE ausrollen, per Web oder CLI.**
ProxDeploy ist eine selbst gehostete Webanwendung mit einer CLI (`proxdeploy`). Damit wählt man einen von
mehreren Proxmox-VE-Servern (8.x/9.x, Einzelhost oder Cluster) und rollt darauf vollständig unattended
eine VM oder einen LXC-Container mit Debian oder Ubuntu aus, inklusive Profilen wie `base`, `docker`
oder `zabbix-agent`. Weitere Distributionen und Profile sind YAML-Dateien im Katalog, kein Code.
> ProxDeploy ist ein unabhängiges Werkzeug und stammt nicht von Proxmox Server Solutions GmbH.
> „Proxmox“ ist eine Marke der Proxmox Server Solutions GmbH.
## Stand
In Entwicklung. Version und Fortschritt stehen im [CHANGELOG](CHANGELOG.md), der Plan in
[docs/architektur.md](docs/architektur.md), die Aufgaben in [docs/issues/](docs/issues/README.md).
| Etappe | Inhalt | Stand |
|---|---|---|
| 1 · v0.1.0 | Server-Verwaltung, Fingerprint-Pinning, Verbindungstest mit Fähigkeitserkennung | ✓ fertig, auf PVE 9.2 geprüft |
| 2 · v0.2.0 | Katalog, Template-Bau, Debian-13-VM, Live-Fortschritt, Assistent | ✓ fertig, auf PVE 9.2 geprüft |
| 3 · v0.3.0 | LXC, Ubuntu, Profile, Vorlagen, Profile im Template, SSH-Schlüssel | ✓ fertig, auf PVE 9.2 geprüft (Bau-Adresse #021: Abnahme offen) |
| 4 · v0.4.0 | CLI `proxdeploy` (Go), API-Tokens | ✓ fertig, auf PVE 9.2 geprüft |
| 5 · v0.5.0 | Verlauf, Audit-Log, Rollen, OIDC | ◐ als Nächstes |
| 6 · v0.6.0 | Branding, README mit Screenshots, Installer | ○ geplant |
## Was ProxDeploy auf einem Server kann
Der Verbindungstest prüft jeden Server und zeigt, welcher Vorgang per API, per SSH oder gar nicht geht.
Maßgeblich ist die Proxmox-API (geprüft gegen PVE 8.x und 9.2):
- **Template bauen:** per API ab PVE 8.4 (`download-url` + `import-from`), davor per SSH
- **VM provisionieren:** über den Guest-Agent, ohne SSH
- **LXC provisionieren:** braucht SSH (Proxmox hat keine Exec-API für Container)
- **cloud-init-Snippets:** nur per SSH (keine API)
Das API-Token braucht eine eigene Rolle; die Befehle stehen in
[docs/proxmox-rechte.md](docs/proxmox-rechte.md).
## CLI
`proxdeploy` ist ein einzelnes Binary (Linux, macOS, Windows; amd64 und arm64) und spricht nur die
REST-API – dieselbe wie die Web-GUI, mit denselben Phasentexten.
```bash
proxdeploy login https://proxdeploy.example # fragt Benutzer und Passwort, speichert ein Token
proxdeploy servers
proxdeploy distros --type lxc
proxdeploy profiles
proxdeploy vm web01 --server rz1 --distro debian-13 --profile base,docker --ip 10.0.20.15/24 --gw 10.0.20.1 --vlan 20
proxdeploy lxc dns01 --server rz1 --distro ubuntu-24.04 --dry-run
proxdeploy template build --server rz1 --distro debian-13 --profile base,docker
proxdeploy batch gaeste.yaml
proxdeploy status a-7f3k
proxdeploy logs a-7f3k --follow
proxdeploy history --type lxc --status fehlgeschlagen
proxdeploy cleanup a-7f3k # halb angelegten Gast nach Fehlschlag löschen (mit Rückfrage)
```
```
⬡ ProxDeploy v0.4 · Server rz1 · Node pve01 · Debian 13 (Template 9013)
✓ Prüfungen VMID 120 frei · local-zfs · vmbr0 VLAN 20
✓ Klonen full clone 9013 → 120 · Disk auf 40G
✓ cloud-init user florian · SSH-Key · Profile base, docker
✓ Start VM 120 läuft
✓ Guest-Agent antwortet nach 18s
◐ Provisionierung cloud-init läuft … 1m 12s
```
- Was nicht angegeben ist, füllt der Server: Storage, Bridge und Node aus den Server-Einstellungen
bzw. dem Verbindungstest, Benutzer = eigener Benutzername, SSH-Schlüssel = die in den Einstellungen
hinterlegten. `--preset` belegt aus einer Vorlage vor; Flags gehen vor.
- Konfiguration in `~/.config/proxdeploy/config.toml` (Rechte 0600): `url`, `token`, optional
`server` als Standard für `--server` und `[instances.<name>]` für weitere Instanzen
(`--instance`). `PROXDEPLOY_URL`, `PROXDEPLOY_TOKEN`, `PROXDEPLOY_INSTANCE` gehen vor.
- Tokens für Skripte und CI: Web-GUI → Einstellungen → API-Tokens, dann `proxdeploy login <url> --token pd_…`.
- Ausgabe: Farben (24-bit, sonst 256) nur im Terminal und ohne `NO_COLOR`/`--no-color`; `--ascii`
ersetzt Symbole durch `[OK]`, `[..]`, `[!!]`; `--quiet` zeigt nur die Abschlussbox; `--json` ist
maschinenlesbar. Ohne Terminal (Pipe, CI) erscheint jede Phase als eine Zeile, sobald sie fertig ist.
- Exit-Codes: `0` Erfolg, `1` Auftrag fehlgeschlagen, `2` Bedienfehler, `3` Verbindung/Anmeldung.
- `Strg+C` hängt nur ab – der Auftrag läuft weiter (`proxdeploy status <id>`); abbrechen mit
`proxdeploy cancel <id>`.
`batch` rollt mehrere Gäste aus; die Schlüssel heißen wie die Flags. Die Datei wird vollständig
geprüft, bevor der erste Auftrag startet:
```yaml
defaults:
server: rz1
distro: debian-13
profile: [base]
guests:
- name: web01
type: vm
profile: [base, docker]
ip: 10.0.20.15/24
gw: 10.0.20.1
memory: 4096
- name: mon01
type: lxc
profile: [base, zabbix-agent]
vars: { zabbix-agent: { server: zbx.example } }
```
Bauen: `cli/bauen.sh 0.4.0` legt die sechs Binaries und `SHA256SUMS` unter `cli/bin/` ab (Go 1.27).
## Anmeldung per OIDC (z. B. authentik)
Optional zusätzlich zu lokalen Konten. Beim Identity Provider einen vertraulichen Client anlegen,
Redirect-URI `<APP_URL>/api/v1/auth/oidc/rueckruf`, Scopes `openid profile email`, den
Gruppen-Claim ins ID-Token geben. Dann in der `.env`:
```bash
OIDC_AKTIV=true
OIDC_ISSUER=https://auth.example/application/o/proxdeploy/
OIDC_CLIENT_ID=…
OIDC_CLIENT_SECRET=…
OIDC_ANZEIGENAME=authentik
OIDC_GRUPPEN_CLAIM=groups
OIDC_GRUPPE_ADMIN=proxdeploy-admins
OIDC_GRUPPE_OPERATOR=proxdeploy-operators
```
- Ablauf: Authorization Code mit PKCE, State und Nonce; das ID-Token wird gegen die Schlüssel des IdP geprüft.
- Die Rolle kommt bei **jeder** Anmeldung aus den Gruppen; wer in keiner der beiden Gruppen ist, kommt nicht hinein.
- Neue SSO-Benutzer werden beim ersten Anmelden angelegt. Ein vorhandenes lokales Konto wird **nie**
über den Namen übernommen; verknüpfen geht angemeldet unter Einstellungen → „Mit … verknüpfen“.
- Gesperrte Konten bleiben gesperrt, auch per SSO. Getestet gegen einen Mock-IdP (`tests/oidc.test.ts`);
ein echter IdP folgt beim Feldtest.
## Entwicklung
Voraussetzungen: Node 24 (z. B. über nvm), pnpm 12 (corepack), Docker für PostgreSQL.
```bash
pnpm install
cp .env.example .env # Schlüssel erzeugen: openssl rand -base64 32 / 48, ADMIN_PASSWORT setzen
pnpm db:up # PostgreSQL 17 auf 127.0.0.1:5437 (inkl. Testdatenbank)
pnpm db:migrate
pnpm build && PORT=3310 APP_URL=http://127.0.0.1:3310 pnpm start
```
Prüfen vor jedem Commit:
```bash
pnpm lint && pnpm typecheck && pnpm format:pruefen && pnpm test
pnpm test:e2e # Browser-Abläufe gegen den gebauten Stand (Desktop und 390 px)
pnpm cli:pruefen # openapi.json und Go-Typen aktuell, go vet, go test (Golden-Files)
```
Ändert sich ein Schema der API, erst `pnpm openapi`, dann in `cli/` `go generate ./...` – der
Go-Client nutzt die aus `cli/api/openapi.json` erzeugten Typen.
Konventionen (deutsche Bezeichner, Schichtung, Versionen) stehen in [CLAUDE.md](CLAUDE.md).
## Betrieb
Docker Compose (app, worker, postgres) und ein Installer für einen Debian-LXC auf Proxmox folgen mit
Etappe 6. ProxDeploy ist für den Betrieb hinter einem Reverse-Proxy mit TLS gedacht
(`TRUST_PROXY=true`, `APP_URL` auf die öffentliche Adresse).
## Lizenz
Noch nicht festgelegt.