Bremsen, Sperren und CSP: die offenen Punkte schliessen
S3: Aus der Kontosperre wird eine Wartezeit. Die alte Sperre wies auch das richtige Passwort ab — wer die Adresse eines Administrators kannte, konnte ihn alle 15 Minuten neu aussperren. Jetzt bleiben vier Fehlversuche folgenlos, danach verdoppelt sich die Wartezeit bis zu einer Minute. Der Besitzer kommt spaetestens nach einer Minute hinein, ein Fremder bekommt einen Versuch pro Minute. Ausgewertet wird sie vor der Passwortpruefung, damit ein ohnehin abgewiesener Versuch keine 128 MiB kostet. S4: Drei Stufen statt einer. Die Bremse je Absender liest X-Forwarded-For nur noch mit TRUST_PROXY=true — ohne Proxy waehlt den Wert jeder Aufrufer selbst, und eine so umgehbare Bremse ist eine Behauptung. Dazu die Wartezeit je Konto, die an der Datenbank haengt, und eine Obergrenze fuer die ganze Installation: 60 Passwortpruefungen und 120 Rueckmeldungen je Minute. Die letzte Stufe ist die einzige, die sich nicht ueber Kopfzeilen umgehen laesst, und sie schuetzt den Speicher. CSP: Eine vollstaendige Policy mit Nonce je Anfrage, strict-dynamic, default-src self, object-src none, base-uri und form-action self. Skripte ohne den Nonce dieser Anfrage laufen nicht mehr. Zwei Lockerungen bleiben und stehen begruendet in der Doku: style-src erlaubt unsafe-inline, weil ein Nonce keine style-Attribute deckt, und media-src erlaubt https, weil der Typ Video ausdruecklich Direktlinks annimmt. Protokoll: Sicherheitsereignisse als JSON auf die Standardausgabe — Fehlversuche, OIDC-Verknuepfungen samt abgelehnten, Vergabe von Administratorrechten. Ohne Passwoerter, Token und Adressen. Refs #20
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@@ -291,7 +291,7 @@ sie eintragen.
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| `X-Forwarded-Proto` | erkennt, dass die Verbindung über HTTPS läuft | Der Sitzungs-Cookie wird ohne `Secure` gesetzt und ginge auch über eine unverschlüsselte Verbindung mit |
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| `X-Forwarded-Host` | die aufgerufene Domain — für mehrere Domains und für die Anmeldung | Kurz-URLs unter Zweitdomains werden nicht zugeordnet |
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| `X-Forwarded-For` | Absender für die Bremse gegen Durchprobieren | Alle Aufrufe zählen als derselbe Absender |
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| `X-Forwarded-For` | Absender für die Bremse gegen Durchprobieren | Die Bremse je Absender entfällt; Wartezeit je Konto und Obergrenze der Instanz greifen weiter |
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Für ein reines nginx (ohne NPM) heißt das:
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@@ -305,6 +305,14 @@ proxy_set_header X-Forwarded-For $proxy_add_x_forwarded_for;
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Bei **Traefik** und **Caddy** ist nichts zu tun — beide setzen die Kopfzeilen
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von sich aus.
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> **`TRUST_PROXY=true` erst setzen, wenn der Proxy wirklich steht.** Die
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> Anwendung liest `X-Forwarded-For` nur mit dieser Angabe. Ohne Proxy könnte
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> die Kopfzeile jeder Aufrufer selbst wählen und sich damit beliebig viele
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> Anmeldeversuche verschaffen — eine Bremse, die sich so umgehen lässt, wäre
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> eine Behauptung. Zwei Bremsen wirken unabhängig davon immer: die Wartezeit
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> je Konto und die Obergrenze für die ganze Installation. Näheres in
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> [docs/sicherheit.md](docs/sicherheit.md).
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### Größe der Uploads
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PDFs und Bilder gehen durch den Proxy. nginx bricht Anfragen oberhalb von
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