Schliesst Issue #1. Der Wunsch betraf den Kurz-Link, nicht das Ziel: Er soll
sich von Anfang an bestimmen und spaeter aendern lassen.
Beim Anlegen gibt es dafuer ein Feld, im Bearbeiten-Dialog laesst er sich
aendern. Erlaubt sind Kleinbuchstaben, Ziffern, Bindestriche und „/" als
Trenner — damit sind Adressen wie kunde-a/sommer moeglich. Umlaute bleiben
draussen, weil sie in Adressen unleserlich kodiert werden; Gross- und
Kleinschreibung ist beim Aufrufen egal.
Beim Aendern bleibt die vorherige Adresse gueltig. Das ist der Kern: Auf
gedruckten Codes steht die alte, und genau deren Bestand ist der Sinn eines
dynamischen Codes. Frueher vergebene Adressen stehen im Dialog und lassen
sich einzeln freigeben — fuer den Tippfehler, mit dem noch nichts gedruckt
ist. Solange eine Adresse gehalten wird, kann sie kein anderer Code
uebernehmen; sonst liessen sich fremde gedruckte Codes umlenken.
Vergeben und Aendern ist standardmaessig Administratoren vorbehalten. Ein
Kurz-Link ist eine oeffentliche Adresse, und wer ihn aendert, kann Aushaenge
entwerten. Unter Verwaltung -> Einstellungen laesst sich das fuer Bearbeiter
freigeben; ohne das Recht erscheint das Feld gar nicht, Codes anlegen und
deren Ziel aendern geht weiterhin. Eigene Aktion in der Policy statt Teil von
codes:update, weil sie mehr wiegt.
Technisch: /r und /s sind Sammelrouten, weil ein Kurz-Link „/" enthalten
darf. Die Eindeutigkeit gilt zusaetzlich auf der kleingeschriebenen Form; die
Migration bricht ab, falls der Bestand das nicht zulaesst, statt still Daten
zu verlieren. Der bestehende exakte Index bleibt — er traegt den haeufigen
Fall, den gescannten Code.
Umschaltbar ueber AUTH_ENABLED in der .env. Steht sie auf false, verhaelt
sich alles wie bisher - geprueft mit den 200 bestehenden Pruefungen.
Kern ist eine Actor- und Policy-Schicht: getActor() liefert bei
ausgeschalteter Anmeldung einen system-Actor mit Vollzugriff, sonst den
angemeldeten Benutzer. Dadurch braucht keine einzige Route ein
'if (anmeldungAktiv)' - sie fragen alle nur can() bzw. requirePermission().
- Datenmodell: User, Session, Group, Membership; Codes bekommen Gruppe und
Ersteller. Die Migration legt eine Standardgruppe an und ordnet ihr
bestehende Codes zu, bevor die Spalte verpflichtend wird - sonst
scheiterte sie auf jeder bereits benutzten Installation.
- Passwoerter mit scrypt aus der Node-Standardbibliothek. Bewusst kein
Argon2: das braeuchte ein natives Modul passend zur Container-Plattform.
- Sitzungen in der Datenbank, im Cookie nur ein Zufallstoken; gespeichert
wird dessen SHA-256. Deaktivieren oder ein neues Passwort beendet alle
offenen Sitzungen sofort.
- Aussperrschutz: der letzte aktive Administrator kann sich nicht selbst
entmachten, deaktivieren oder loeschen. Der Schalter liegt in der .env,
nicht in der Oberflaeche - so bleibt der Weg zurueck immer offen.
- Ersteinrichtung legt den ersten Administrator an und schliesst sich danach.
- Die Weiterleitung /r/{slug} bleibt oeffentlich, sonst liesse sich kein
gedruckter Code mehr scannen.
Zwei Fehler dabei gefunden und behoben:
- 'return handleLogin(...)' innerhalb eines try-Blocks gibt das Promise
zurueck, bevor es sich aufloest. Die Ablehnung kam nie im catch an und
wurde zu einem nackten 500er statt einer 401. Jetzt mit await.
- Die Fehlerklassen wurden ueber instanceof erkannt. type-module.ts landet
aber sowohl im Server- als auch im Client-Buendel, es gibt also zwei
Klassenidentitaeten - saubere 400er wurden dadurch still zu 500ern. Die
Erkennung laeuft jetzt ueber eine Eigenschaft.
Geprueft: 51 neue Pruefungen fuer Anmeldung und die vollstaendige
Rollenmatrix, dazu die 200 bestehenden bei ausgeschalteter Anmeldung.