Sechs Erweiterungen sind zusammengekommen — Logo im Code, Freigabe je Gruppe, Domain-Check, Dublettenpruefung, Filter nach Art und die Kurzhilfe zu den Domains. Dafuer eine neue Minor-Version. Zwei Stellen waren schlicht falsch und wiegen schwerer als jede Luecke: Anleitung und Funktionsuebersicht behaupteten beide noch, statische Codes wuerden "nicht gespeichert" — ueberholt seit 1.5.0. Ebenso die Aussage, nur "Website" sei ausprogrammiert; das gilt seit 1.1.0 fuer alle fuenfzehn. Danach die Luecken: Jedes der sechs Features steht jetzt in allen drei Dokumenten, die es betrifft. Die Bedienungsanleitung hatte keines davon. Die Roadmap verliert die zwei gebauten Punkte und bekommt einen neuen aus der Umsetzung: Die Gestaltung eines gespeicherten Codes laesst sich ueberhaupt nicht aendern, ein Logo also nur ueber die Schnittstelle nachruesten. Die Kurzhilfe verwies unter "Nachpruefen" noch auf curl, obwohl seit #7 der Pruefen-Knopf danebensteht.
6.4 KiB
Roadmap
Was gebaut ist, was als Nächstes kommt und was danach denkbar wäre. Die Aufwände sind grobe Einschätzungen, keine Zusagen.
Gebaut
Der vollständige Verlauf mit Versionsnummern steht im Changelog — und in der Anwendung selbst unter Version und Änderungen, erreichbar über die Versionsnummer in der Fußzeile.
Kurz gefasst: Version 1.0.0 (13.08.2026) brachte das Grundgerüst mit dem Typ Website, 1.1.0 alle fünfzehn Typen samt Anmeldung, Gruppen und Domains, 1.2.0 Single Sign-on und die Sicherheitsdurchsicht, 1.3.0 Erscheinungsbild und Dark Mode, 1.4.0 sprechende Kurz-Links, 1.5.0 benennbare statische Codes, 1.6.0 den Versionshinweis und 1.7.0 sechs Erweiterungen auf einmal — Logo im Code, Freigabe je Gruppe, Domain-Check, Dublettenprüfung, Filter nach Art und die Kurzhilfe zu den Domains.
Damit sind zwei Punkte erledigt, die hier lange unter „Als Nächstes“ standen: QR-Typen je Gruppe freigeben und Logo im QR-Code.
Als Nächstes
In dieser Reihenfolge. Die Einschätzungen sind grobe Hausnummern für eine Person, die den Code kennt.
1. Statistik über die Zeit · mittel
Der Zähler weiß heute nur, wie oft und wann zuletzt. Gebraucht wird der Verlauf: Wie lief die Kampagne in den ersten Tagen, wann ist Ruhe eingekehrt?
Geplant: eine Tabelle mit einer Zeile je Code und Tag, dazu ein Diagramm in der Codeansicht und die Zahlen der letzten 7, 30 und 365 Tage.
Bewusst ohne Herkunft, Gerät oder Verweisseite. Ein reiner Tageszähler sagt nichts über einzelne Menschen aus und braucht deshalb weder Einwilligung noch Löschfristen. Wer mehr will, muss sich mit beidem befassen — das ist eine andere Entscheidung als „ein Diagramm wäre schön“.
2. Papierkorb statt Löschen · klein
Heute ist ein gedruckter Code nach einem Fehlklick unwiederbringlich tot, samt seiner Dateien und Rückmeldungen.
Geplant: Gelöschte Codes 30 Tage aufheben und dann endgültig entfernen. In „Meine Codes“ ein Reiter „Papierkorb“ mit Wiederherstellen. Solange ein Code im Papierkorb liegt, bleibt sein Slug belegt — sonst könnte ihn ein neuer Code bekommen und die gedruckten Codes zeigten plötzlich woandershin.
3. Ablaufdatum und Zeitsteuerung · mittel
Ein Code, der ab einem Datum woandershin führt oder abläuft — für Veranstaltungen, Aktionen und Aushänge mit Verfallsdatum.
Geplant, in zwei Stufen:
- Ablauf: ab einem Zeitpunkt zeigt der Code eine erklärende Seite statt des Ziels. Wichtig ist der Text — wer davorsteht, soll erfahren, dass die Aktion vorbei ist, nicht dass „etwas nicht gefunden“ wurde.
- Zeitplan: mehrere Ziele mit Gültigkeitsfenstern, damit derselbe Aufsteller montags auf die Mittagskarte und samstags auf die Veranstaltung zeigt.
Zu bedenken: Zeitzonen und die Frage, was beim Bearbeiten mit vergangenen Fenstern geschieht.
4. Gestaltung eines gespeicherten Codes ändern · klein
Aufgefallen beim Einbau des Logos: In „Meine Codes“ lässt sich die Gestaltung eines abgelegten Codes gar nicht mehr anfassen — weder Farben noch Größe noch Logo. Wer ein Logo nachrüsten will, kommt nur über die Schnittstelle daran.
Bei einem dynamischen Code ist das unnötig streng: Das gedruckte Bild bleibt zwar, wie es ist, aber der erneute Download soll ja gerade die neue Gestaltung tragen. Geplant: derselbe Gestaltungsbereich wie im Generator, im Bearbeiten-Dialog.
Bei einem statischen Code bleibt es beim Nein — er ist ein Schnappschuss, und eine geänderte Gestaltung ergäbe ein anderes Bild als das gedruckte.
Später denkbar
Das Fenster der Ersteinrichtung schließen · klein Heute wird das erste Konto ohne jede Legitimation angelegt und ist gleich Administrator. Wer die Anwendung öffentlich stellt, bevor er sein Konto angelegt hat, kann sie an einen Fremden verlieren. Vorschlag: ein einmaliges Token, das beim ersten Start ins Protokoll geschrieben wird und für die Ersteinrichtung nötig ist. Klein im Aufwand — und das Erste, was zu tun ist, falls die Anwendung je aus dem eigenen Netz herausgeht. Siehe sicherheit.md.
Codes exportieren · klein Eine CSV aller Codes einer Gruppe mit Name, Kurz-URL, Ziel und Scans — für die Übergabe an eine Druckerei oder die Ablage.
Codes duplizieren · klein „Wie dieser, aber mit anderem Ziel“ — bei vielen ähnlichen Projekten spart das jedes Mal ein paar Minuten.
Stapelverarbeitung · mittel Eine CSV hochladen und daraus 200 Codes erzeugen, als ZIP zurück. Sinnvoll, sobald jedes Produkt oder jeder Tisch einen eigenen Code bekommt.
Gruppen aus dem Verzeichnis übernehmen · mittel Die OIDC-Anbindung übernimmt heute bewusst nur die Identität. Eine Zuordnung von Verzeichnisgruppen zu Gruppen dieser Anwendung ist möglich, braucht aber eine klare Regel dafür, was mit von Hand vergebenen Rollen geschieht — sonst verliert jemand beim nächsten Anmelden stillschweigend seine Rechte.
Passwortgeschützte Landingpages · mittel Für Unterlagen, die nicht jeder sehen soll, der den Aushang fotografiert. Heute ist die Empfehlung klar: Vertrauliches gehört nicht hinter einen offenen QR-Code.
Dateien außerhalb der Datenbank · mittel
Heute liegen Uploads in PostgreSQL, damit es bei einem Volumen bleibt. Wer
sehr viele oder sehr große Dateien ablegt, will sie irgendwann auf einem
Objektspeicher (S3) haben. Der Wechsel betrifft nur src/lib/uploads.ts und
die Auslieferungsroute — aber auch die Sicherungsstrategie.
Erscheinungsbild je Gruppe · groß Seit dem 16.08. lassen sich Name, Logo, Favicon und Farbe für die ganze Installation einstellen. Der nächste Schritt wäre, das je Gruppe zu erlauben und die Landingpages mit dem Logo der jeweiligen Gruppe zu versehen — damit eine gescannte Seite nach der Firma aussieht, der sie gehört. Technisch überschaubar, gestalterisch eine eigene Aufgabe; es braucht Grenzen, damit nichts Unlesbares entsteht.
Mehrsprachige Oberfläche · groß Die Anwendung ist durchgehend deutsch, auch in den Fehlermeldungen und den Landingpages. Eine zweite Sprache berührt jede Datei.
Wie ein neuer Typ dazukommt
Falls doch noch einer fehlt: Er besteht aus einem Modul in
src/lib/qr/types/, einer Formular-Komponente, je einem Registry-Eintrag und
— wenn er eine eigene Seite braucht — einer Landingpage. Am übrigen Code
ändert sich nichts. Näheres im README, Abschnitt „Einen
weiteren Typ ergänzen“.