Das Feld „Name (optional)" stand nur im Dynamisch-Block. Bei einem statischen Code gab es damit keine Moeglichkeit, ihm einen Namen zum Wiederfinden zu geben. Jetzt gilt es in beiden Betriebsarten und tut zweierlei: Es bestimmt den Dateinamen beim Herunterladen — aus „Plakat Eingang" wird qr-plakat-eingang.png statt qr-example-com-plakat.png — und es laesst sich damit ein statischer Code in „Meine Codes" ablegen. Ein abgelegter statischer Code ist ein Schnappschuss, kein steuerbares Ziel. Aenderbar ist nur der Name; Inhalt und Gestaltung bleiben, wie sie beim Ablegen waren, denn genau das steckt im gedruckten Bild. Er bekommt keinen Kurz-Link, ist unter /r nicht erreichbar und zaehlt keine Scans — in der Liste steht dort „statisch" und ein Strich. Wer nach dem Ablegen den Inhalt aendert, bekommt das Ablegen erneut angeboten; der vorherige Eintrag bleibt als eigener Schnappschuss. Dafuer traegt QrCode jetzt `mode`, und `slug` darf leer sein. In PostgreSQL schliessen sich mehrere NULL in einem eindeutigen Index nicht aus, die Bedingung „je Domain eindeutig" gilt fuer dynamische Codes also unveraendert. Refs #2
9.8 KiB
Roadmap
Was gebaut ist, was als Nächstes kommt und was danach denkbar wäre. Die Aufwände sind grobe Einschätzungen, keine Zusagen.
Gebaut
Version 1 — Grundgerüst (13.08.2026)
- Next.js-Anwendung und PostgreSQL als Docker-Compose-Stack, ohne Reverse Proxy, Migrationen beim Start
- QR-Typ-Registry als Dispatch-Tabelle — ein neuer Typ ist ein Modul plus ein Formular, ohne Eingriff in den übrigen Code
- Typ Website, statisch und dynamisch, mit Kurz-URL, 302-Weiterleitung und Scan-Zähler
- Gestaltung: Farben mit Kontrastwarnung, Größe, Fehlerkorrektur, Rand
- Download als PNG und SVG, serverseitig gerendert
- „Meine Codes“ mit Ziel ändern und Löschen
- Deutsche Oberfläche, deutsche Fehlermeldungen, Validierung mit Zod
- Update-Skript für Linux/macOS und Windows
Typen einzeln freigeben (14.08.2026)
Ausblenden nicht gebrauchter Typen in der Verwaltung. Bereits erstellte Codes eines abgeschalteten Typs funktionieren weiter.
Phase A — acht weitere Typen (14.08.2026)
vCard, App-Link, WhatsApp, E-Mail, SMS, Standort, Zahlung (GiroCode und Zahlungslink), WLAN.
Phase B1 — Anmeldung, Gruppen, Rollen (14.08.2026)
Abschaltbare Anmeldung, Benutzerverwaltung, Gruppen mit den Rollen Administrator, Bearbeiter und Betrachter, Sitzungen in der Datenbank, scrypt-Passwörter, Sperre nach Fehlversuchen.
Phase B2 — mehrere Domains (14.08.2026)
Domains für Kurz-URLs, den Gruppen zugeteilt. Slug je Domain eindeutig, Host-Header gegen die registrierten Domains geprüft.
Listenansicht (14.08.2026)
„Meine Codes“ als Liste mit Suche, Sortierung und Gruppenfilter — gedacht für viele Projekte nebeneinander. Karten bleiben als zweite Ansicht.
Phase C — die letzten sechs Typen (14.08.2026)
Mehrere Links, Social Media, Video, PDF, Bild, Feedback. Dazu:
- Landingpages als eigene Gattung (
/s/{slug}), ohne App-Navigation - Datei-Upload mit Inhaltsprüfung, Größengrenze und Aufräumen
- Feedback mit anonymer Erhebung und Auswertung
Damit sind alle 15 vorgesehenen Typen gebaut.
Single Sign-on (15.08.2026)
Anmeldung über Authentik und andere OIDC-Anbieter, mit PKCE und geprüftem ID-Token.
Erscheinungsbild (16.08.2026)
Name, Logo, Favicon und Akzentfarbe im Admin-Bereich einstellbar. Die Farbe wirkt über die Farbvariablen, die Tailwind ohnehin benutzt — deshalb ohne Umbau der rund 60 eingefärbten Stellen.
Dark Mode (16.08.2026)
Folgt dem Betriebssystem, mit Umschalter für Hell, Dunkel und System.
Umgesetzt über light-dark() statt über dark:-Klassen — deshalb ohne
Änderung an den rund 440 Farbklassen und ohne JavaScript für die Systemwahl.
Sprechende Kurz-Links (17.08.2026)
Kurz-Links selbst vergeben und nachträglich ändern, mit / als Trenner. Die
vorherige Adresse bleibt gültig und lässt sich einzeln freigeben — sonst würde
jedes Umbenennen gedruckte Codes entwerten. Standardmäßig Administratoren
vorbehalten, per Einstellung für Bearbeiter freigebbar.
Schließt Issue #1.
Statische Codes benennen und ablegen (20.08.2026)
Das Namensfeld gilt in beiden Betriebsarten. Es bestimmt den Dateinamen beim Herunterladen und erlaubt, einen statischen Code in „Meine Codes" abzulegen — als Schnappschuss, dessen Inhalt sich nicht mehr ändert.
Schließt Issue #2.
Dokumentation (15.08.2026)
Bedienungsanleitung mit Bildern, Authentik-Anleitung, Funktionsübersicht. Die Bilder erzeugt ein Skript, damit sie nicht veralten.
Als Nächstes
In dieser Reihenfolge. Die Einschätzungen sind grobe Hausnummern für eine Person, die den Code kennt.
1. QR-Typen je Gruppe freigeben · mittel
Heute gilt die Freigabe eines Typs für die ganze Installation: Was abgeschaltet ist, ist für alle weg. Bei mehreren Gruppen ist das zu grob — die Marketingabteilung braucht Social Media, die Werkstatt nur Website und PDF.
Geplant: Die Freigabe bekommt eine zweite Dimension. Es bleibt eine globale Einstellung als Grundlage, und je Gruppe lässt sich davon abweichen. Wer in mehreren Gruppen ist, sieht auf der Startseite die Vereinigung; beim Anlegen entscheidet die gewählte Gruppe.
Zu klären ist der Fall, in dem ein Typ global aus, in einer Gruppe aber an ist — entweder die Gruppe darf das überstimmen, oder die globale Abschaltung gewinnt immer. Die zweite Lesart ist die weniger überraschende und wahrscheinlich die richtige.
Berührt: QrTypeSetting (zusammengesetzter Schlüssel aus Typ und Gruppe),
src/lib/qr/availability.ts, die Startseite und die Typ-Verwaltung, die dann
eine Gruppenauswahl bekommt.
2. Statistik über die Zeit · mittel
Der Zähler weiß heute nur, wie oft und wann zuletzt. Gebraucht wird der Verlauf: Wie lief die Kampagne in den ersten Tagen, wann ist Ruhe eingekehrt?
Geplant: eine Tabelle mit einer Zeile je Code und Tag, dazu ein Diagramm in der Codeansicht und die Zahlen der letzten 7, 30 und 365 Tage.
Bewusst ohne Herkunft, Gerät oder Verweisseite. Ein reiner Tageszähler sagt nichts über einzelne Menschen aus und braucht deshalb weder Einwilligung noch Löschfristen. Wer mehr will, muss sich mit beidem befassen — das ist eine andere Entscheidung als „ein Diagramm wäre schön“.
3. Papierkorb statt Löschen · klein
Heute ist ein gedruckter Code nach einem Fehlklick unwiederbringlich tot, samt seiner Dateien und Rückmeldungen.
Geplant: Gelöschte Codes 30 Tage aufheben und dann endgültig entfernen. In „Meine Codes“ ein Reiter „Papierkorb“ mit Wiederherstellen. Solange ein Code im Papierkorb liegt, bleibt sein Slug belegt — sonst könnte ihn ein neuer Code bekommen und die gedruckten Codes zeigten plötzlich woandershin.
4. Logo im QR-Code · mittel
Ein kleines Bild in die Mitte setzen, wie man es von Firmen-Codes kennt.
Geplant: Upload eines Logos je Code, mittig eingesetzt, mit erzwungener Fehlerkorrektur H und einer Warnung, sobald zu viel Fläche verdeckt wird.
Das ist der Punkt mit dem größten Risiko, etwas Kaputtes auszuliefern: Ein Code, der auf dem eigenen Handy noch funktioniert, kann bei anderen Scanner-Apps durchfallen. Gehört deshalb nicht ohne eine ehrliche Prüfung mit mehreren Geräten und Apps ausgeliefert — und mit einer klaren Obergrenze für die verdeckte Fläche.
5. Ablaufdatum und Zeitsteuerung · mittel
Ein Code, der ab einem Datum woandershin führt oder abläuft — für Veranstaltungen, Aktionen und Aushänge mit Verfallsdatum.
Geplant, in zwei Stufen:
- Ablauf: ab einem Zeitpunkt zeigt der Code eine erklärende Seite statt des Ziels. Wichtig ist der Text — wer davorsteht, soll erfahren, dass die Aktion vorbei ist, nicht dass „etwas nicht gefunden“ wurde.
- Zeitplan: mehrere Ziele mit Gültigkeitsfenstern, damit derselbe Aufsteller montags auf die Mittagskarte und samstags auf die Veranstaltung zeigt.
Zu bedenken: Zeitzonen und die Frage, was beim Bearbeiten mit vergangenen Fenstern geschieht.
Später denkbar
Das Fenster der Ersteinrichtung schließen · klein Heute wird das erste Konto ohne jede Legitimation angelegt und ist gleich Administrator. Wer die Anwendung öffentlich stellt, bevor er sein Konto angelegt hat, kann sie an einen Fremden verlieren. Vorschlag: ein einmaliges Token, das beim ersten Start ins Protokoll geschrieben wird und für die Ersteinrichtung nötig ist. Klein im Aufwand — und das Erste, was zu tun ist, falls die Anwendung je aus dem eigenen Netz herausgeht. Siehe sicherheit.md.
Codes exportieren · klein Eine CSV aller Codes einer Gruppe mit Name, Kurz-URL, Ziel und Scans — für die Übergabe an eine Druckerei oder die Ablage.
Codes duplizieren · klein „Wie dieser, aber mit anderem Ziel“ — bei vielen ähnlichen Projekten spart das jedes Mal ein paar Minuten.
Stapelverarbeitung · mittel Eine CSV hochladen und daraus 200 Codes erzeugen, als ZIP zurück. Sinnvoll, sobald jedes Produkt oder jeder Tisch einen eigenen Code bekommt.
Gruppen aus dem Verzeichnis übernehmen · mittel Die OIDC-Anbindung übernimmt heute bewusst nur die Identität. Eine Zuordnung von Verzeichnisgruppen zu Gruppen dieser Anwendung ist möglich, braucht aber eine klare Regel dafür, was mit von Hand vergebenen Rollen geschieht — sonst verliert jemand beim nächsten Anmelden stillschweigend seine Rechte.
Passwortgeschützte Landingpages · mittel Für Unterlagen, die nicht jeder sehen soll, der den Aushang fotografiert. Heute ist die Empfehlung klar: Vertrauliches gehört nicht hinter einen offenen QR-Code.
Dateien außerhalb der Datenbank · mittel
Heute liegen Uploads in PostgreSQL, damit es bei einem Volumen bleibt. Wer
sehr viele oder sehr große Dateien ablegt, will sie irgendwann auf einem
Objektspeicher (S3) haben. Der Wechsel betrifft nur src/lib/uploads.ts und
die Auslieferungsroute — aber auch die Sicherungsstrategie.
Erscheinungsbild je Gruppe · groß Seit dem 16.08. lassen sich Name, Logo, Favicon und Farbe für die ganze Installation einstellen. Der nächste Schritt wäre, das je Gruppe zu erlauben und die Landingpages mit dem Logo der jeweiligen Gruppe zu versehen — damit eine gescannte Seite nach der Firma aussieht, der sie gehört. Technisch überschaubar, gestalterisch eine eigene Aufgabe; es braucht Grenzen, damit nichts Unlesbares entsteht.
Mehrsprachige Oberfläche · groß Die Anwendung ist durchgehend deutsch, auch in den Fehlermeldungen und den Landingpages. Eine zweite Sprache berührt jede Datei.
Wie ein neuer Typ dazukommt
Falls doch noch einer fehlt: Er besteht aus einem Modul in
src/lib/qr/types/, einer Formular-Komponente, je einem Registry-Eintrag und
— wenn er eine eigene Seite braucht — einer Landingpage. Am übrigen Code
ändert sich nichts. Näheres im README, Abschnitt „Einen
weiteren Typ ergänzen“.