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qrcode-generator/docs/roadmap.md
T
Florian Wilde 586e1f042f Versionshinweis mit Aenderungsverlauf
Bisher liess sich der laufenden Anwendung nicht ansehen, welche Fassung sie
ist. Nach einem Update war damit auch nicht zu erkennen, ob es angekommen
ist — die haeufigste Frage im Betrieb.

Die Fussleiste nennt jetzt die Version und fuehrt auf /version mit dem
vollstaendigen Verlauf. Zusammengetragen ist er aus dem, was es schon gab:
dem Abschnitt „Gebaut" der Roadmap und der Git-Historie.

Gepflegt wird der Verlauf an genau einer Stelle, src/lib/changelog.ts. Daraus
entsteht sowohl die Seite als auch die CHANGELOG.md (npm run changelog); eine
Pruefung mit --check wacht darueber, dass beides zusammenpasst. Zwei gepflegte
Listen liefen unweigerlich auseinander, und ein Changelog, der nicht stimmt,
ist schlimmer als keiner.

Die Historie hatte keine Tags. Die Eintraege sind deshalb nach Erscheinungstag
zu Versionen zusammengefasst — die Nummern sind nachtraeglich vergeben, die
Daten stammen aus den Commits. Zu jeder Version gibt es jetzt einen
annotierten Tag im Repo; v1.6.0 folgt beim Merge.

Die Roadmap fuehrt den Verlauf nicht mehr doppelt, sondern verweist darauf und
behaelt den Blick nach vorn.

Refs #9
2026-08-21 01:58:24 +02:00

6.9 KiB

Roadmap

Was gebaut ist, was als Nächstes kommt und was danach denkbar wäre. Die Aufwände sind grobe Einschätzungen, keine Zusagen.


Gebaut

Der vollständige Verlauf mit Versionsnummern steht im Changelog — und in der Anwendung selbst unter Version und Änderungen, erreichbar über die Versionsnummer in der Fußzeile.

Kurz gefasst: Version 1.0.0 (13.08.2026) brachte das Grundgerüst mit dem Typ Website, 1.1.0 alle fünfzehn Typen samt Anmeldung, Gruppen und Domains, 1.2.0 Single Sign-on und die Sicherheitsdurchsicht, 1.3.0 Erscheinungsbild und Dark Mode, 1.4.0 sprechende Kurz-Links, 1.5.0 benennbare statische Codes und 1.6.0 diesen Versionshinweis.


Als Nächstes

In dieser Reihenfolge. Die Einschätzungen sind grobe Hausnummern für eine Person, die den Code kennt.

1. QR-Typen je Gruppe freigeben · mittel

Heute gilt die Freigabe eines Typs für die ganze Installation: Was abgeschaltet ist, ist für alle weg. Bei mehreren Gruppen ist das zu grob — die Marketingabteilung braucht Social Media, die Werkstatt nur Website und PDF.

Geplant: Die Freigabe bekommt eine zweite Dimension. Es bleibt eine globale Einstellung als Grundlage, und je Gruppe lässt sich davon abweichen. Wer in mehreren Gruppen ist, sieht auf der Startseite die Vereinigung; beim Anlegen entscheidet die gewählte Gruppe.

Zu klären ist der Fall, in dem ein Typ global aus, in einer Gruppe aber an ist — entweder die Gruppe darf das überstimmen, oder die globale Abschaltung gewinnt immer. Die zweite Lesart ist die weniger überraschende und wahrscheinlich die richtige.

Berührt: QrTypeSetting (zusammengesetzter Schlüssel aus Typ und Gruppe), src/lib/qr/availability.ts, die Startseite und die Typ-Verwaltung, die dann eine Gruppenauswahl bekommt.

2. Statistik über die Zeit · mittel

Der Zähler weiß heute nur, wie oft und wann zuletzt. Gebraucht wird der Verlauf: Wie lief die Kampagne in den ersten Tagen, wann ist Ruhe eingekehrt?

Geplant: eine Tabelle mit einer Zeile je Code und Tag, dazu ein Diagramm in der Codeansicht und die Zahlen der letzten 7, 30 und 365 Tage.

Bewusst ohne Herkunft, Gerät oder Verweisseite. Ein reiner Tageszähler sagt nichts über einzelne Menschen aus und braucht deshalb weder Einwilligung noch Löschfristen. Wer mehr will, muss sich mit beidem befassen — das ist eine andere Entscheidung als „ein Diagramm wäre schön“.

3. Papierkorb statt Löschen · klein

Heute ist ein gedruckter Code nach einem Fehlklick unwiederbringlich tot, samt seiner Dateien und Rückmeldungen.

Geplant: Gelöschte Codes 30 Tage aufheben und dann endgültig entfernen. In „Meine Codes“ ein Reiter „Papierkorb“ mit Wiederherstellen. Solange ein Code im Papierkorb liegt, bleibt sein Slug belegt — sonst könnte ihn ein neuer Code bekommen und die gedruckten Codes zeigten plötzlich woandershin.

4. Logo im QR-Code · mittel

Ein kleines Bild in die Mitte setzen, wie man es von Firmen-Codes kennt.

Geplant: Upload eines Logos je Code, mittig eingesetzt, mit erzwungener Fehlerkorrektur H und einer Warnung, sobald zu viel Fläche verdeckt wird.

Das ist der Punkt mit dem größten Risiko, etwas Kaputtes auszuliefern: Ein Code, der auf dem eigenen Handy noch funktioniert, kann bei anderen Scanner-Apps durchfallen. Gehört deshalb nicht ohne eine ehrliche Prüfung mit mehreren Geräten und Apps ausgeliefert — und mit einer klaren Obergrenze für die verdeckte Fläche.

5. Ablaufdatum und Zeitsteuerung · mittel

Ein Code, der ab einem Datum woandershin führt oder abläuft — für Veranstaltungen, Aktionen und Aushänge mit Verfallsdatum.

Geplant, in zwei Stufen:

  • Ablauf: ab einem Zeitpunkt zeigt der Code eine erklärende Seite statt des Ziels. Wichtig ist der Text — wer davorsteht, soll erfahren, dass die Aktion vorbei ist, nicht dass „etwas nicht gefunden“ wurde.
  • Zeitplan: mehrere Ziele mit Gültigkeitsfenstern, damit derselbe Aufsteller montags auf die Mittagskarte und samstags auf die Veranstaltung zeigt.

Zu bedenken: Zeitzonen und die Frage, was beim Bearbeiten mit vergangenen Fenstern geschieht.


Später denkbar

Das Fenster der Ersteinrichtung schließen · klein Heute wird das erste Konto ohne jede Legitimation angelegt und ist gleich Administrator. Wer die Anwendung öffentlich stellt, bevor er sein Konto angelegt hat, kann sie an einen Fremden verlieren. Vorschlag: ein einmaliges Token, das beim ersten Start ins Protokoll geschrieben wird und für die Ersteinrichtung nötig ist. Klein im Aufwand — und das Erste, was zu tun ist, falls die Anwendung je aus dem eigenen Netz herausgeht. Siehe sicherheit.md.

Codes exportieren · klein Eine CSV aller Codes einer Gruppe mit Name, Kurz-URL, Ziel und Scans — für die Übergabe an eine Druckerei oder die Ablage.

Codes duplizieren · klein „Wie dieser, aber mit anderem Ziel“ — bei vielen ähnlichen Projekten spart das jedes Mal ein paar Minuten.

Stapelverarbeitung · mittel Eine CSV hochladen und daraus 200 Codes erzeugen, als ZIP zurück. Sinnvoll, sobald jedes Produkt oder jeder Tisch einen eigenen Code bekommt.

Gruppen aus dem Verzeichnis übernehmen · mittel Die OIDC-Anbindung übernimmt heute bewusst nur die Identität. Eine Zuordnung von Verzeichnisgruppen zu Gruppen dieser Anwendung ist möglich, braucht aber eine klare Regel dafür, was mit von Hand vergebenen Rollen geschieht — sonst verliert jemand beim nächsten Anmelden stillschweigend seine Rechte.

Passwortgeschützte Landingpages · mittel Für Unterlagen, die nicht jeder sehen soll, der den Aushang fotografiert. Heute ist die Empfehlung klar: Vertrauliches gehört nicht hinter einen offenen QR-Code.

Dateien außerhalb der Datenbank · mittel Heute liegen Uploads in PostgreSQL, damit es bei einem Volumen bleibt. Wer sehr viele oder sehr große Dateien ablegt, will sie irgendwann auf einem Objektspeicher (S3) haben. Der Wechsel betrifft nur src/lib/uploads.ts und die Auslieferungsroute — aber auch die Sicherungsstrategie.

Erscheinungsbild je Gruppe · groß Seit dem 16.08. lassen sich Name, Logo, Favicon und Farbe für die ganze Installation einstellen. Der nächste Schritt wäre, das je Gruppe zu erlauben und die Landingpages mit dem Logo der jeweiligen Gruppe zu versehen — damit eine gescannte Seite nach der Firma aussieht, der sie gehört. Technisch überschaubar, gestalterisch eine eigene Aufgabe; es braucht Grenzen, damit nichts Unlesbares entsteht.

Mehrsprachige Oberfläche · groß Die Anwendung ist durchgehend deutsch, auch in den Fehlermeldungen und den Landingpages. Eine zweite Sprache berührt jede Datei.


Wie ein neuer Typ dazukommt

Falls doch noch einer fehlt: Er besteht aus einem Modul in src/lib/qr/types/, einer Formular-Komponente, je einem Registry-Eintrag und — wenn er eine eigene Seite braucht — einer Landingpage. Am übrigen Code ändert sich nichts. Näheres im README, Abschnitt „Einen weiteren Typ ergänzen“.