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florian.wildeandClaude Opus 5.5 17879f4c80 feat(bootstrap): Deployment-Key per Einmal-Passwort oder Befehl (#010)
Ein einziges POSIX-Skript fuer beide Wege: der Worker fuehrt es nach
einer einmaligen Passwortanmeldung aus, und genau dasselbe Skript
steht als Befehl zum Kopieren bereit. So gibt es keine zwei Wahrheiten
darueber, was ein Bootstrap auf dem Host aendert.

Das Passwort reist nur verschluesselt im Job und steht nie in Vorgang,
Protokoll oder Log. Dateien im Home des Zielbenutzers liest und
schreibt das Skript als dieser Benutzer: ein Symlink auf /etc/shadow
fuehrt zum Abbruch statt zur Kopie (Integrationstest). sudoers wird
erst nach visudo -c aktiv. Am Ende beweist eine Anmeldung per
Deployment-Key, dass sshkv ohne Passwort weiterarbeiten kann.

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-12 09:42:45 +02:00

5.1 KiB
Raw Permalink Blame History

Konventionen für SSHKeyVault (sshkv)

Diese Datei ist verbindlich. Plan und Begründungen: docs/PLAN.md. Arbeitsweise wie in Laufzettel und ProxLedger.

Arbeitsweise

  • Issues liegen als Dateien in docs/issues/NNN-slug.md und sind die Quelle der Wahrheit; pnpm issues:sync überträgt sie nach Gitea (#030).
  • Je Issue ein Branch phase/NNN-slug, Merge nach main mit --no-ff.
  • Conventional Commits auf Deutsch, Betreff ≤ 72 Zeichen, Umlaute im Betreff gefaltet, (#NNN) am Ende. Der Body erklärt das Warum.
  • DEVLOG.md: Zeit je Issue und Meilenstein, Sitzungen mit „Erledigt“ und „Entscheidungen“.
  • CHANGELOG.md: Keep a Changelog, deutsch. Tag vX.Y.Z je Meilenstein; Version in package.json.

Sprache

Deutsch, überall wo ein Mensch liest oder benennt – auch Bezeichner (Funktionen, Variablen, Prisma-Modelle und -Felder, Enum-Werte, Dateinamen, Tests). Umlaute in Bezeichnern werden ASCII-gefaltet (Schluessel, geaendertAm). Oberflächentexte, Fehlermeldungen und Protokoll-Aktionen schreiben sich richtig („Schlüssel widerrufen“).

Englisch bleiben Framework-Namen (page.tsx, route.ts, GET) und Fachjargon (Host, Fingerprint, Token, OIDC, authorized_keys, Public Key, Private Key, Drift).

Kommentare erklären warum, nicht was, und tragen wo hilfreich die Issue-Nummer (#007).

Namensabbildung zum Plan

Plan Modell Plan Modell
User Benutzer PublicKeyUsage PublicVerwendung
Person Person PrivateKeyUsage PrivateVerwendung
Customer Kunde ManagedAccount Zielkonto
Host Host Template Vorlage
HostGroup Hostgruppe Observation Beobachtung
HostKey HostSchluessel DriftFinding Abweichung
SshKey Schluessel Operation Vorgang
AuditEvent Protokoll Setting Einstellung

Schichtung

src/server/services/*   Regeln und Schreiboperationen.
src/server/queries/*    Lesemodelle. Wenden die Rolle selbst an.
src/server/actions/*    Dünne "use server"-Einstiege: Recht prüfen, zod, Service rufen.
src/server/auth/*       Anmeldung, Sitzung, Rechte, Re-Auth.
src/lib/*               Framework-freie Helfer (kein Next, kein React, kein Prisma) – gut testbar.
src/lib/ssh/*           OpenSSH-Formate, authorized_keys-Parser, Fingerprints. Rein.
src/worker/*            Alles, was SSH spricht oder den Master-Key braucht. Läuft nur im Worker.
src/components/*        Darstellung, keine Geschäftslogik.

Feste Regeln

  • Private Keys erscheinen nie in Logs, Fehlermeldungen, Listenantworten, Props von Client-Komponenten oder im Protokoll. Prisma-Abfragen auf Schluessel nutzen feste select-Listen; privatVerschluesselt liest nur src/worker/geheimnisse.ts.
  • Master-Key nur im Worker. Der Webprozess importiert nichts aus src/worker/*.
  • Kein Klartext-Passwort (Bootstrap) in Datenbank, Job-Payload, Log oder Protokoll.
  • Host-Keys werden strikt geprüft. Es gibt keinen Codepfad, der einen geänderten Host-Key automatisch annimmt.
  • Rechte nur serverseitig über darf(); jede Seite und jeder Route Handler prüft selbst. Rolle wird pro Anfrage aus der Datenbank gelesen, nicht aus dem Token.
  • Protokoll ist append-only (Trigger) und über eine Hash-Kette verbunden.
  • Zod immer über @/lib/validierung importieren (deutsche Meldungen).

Werkzeuge und Versionen

Node 24 (.nvmrc), pnpm 12. Exakt gepinnt: next@16.3.6, react@19.3.0, prisma/@prisma/client/@prisma/adapter-pg 7.10.0, vitest@5.0.1, vite@8.3.0, @playwright/test@1.63.0. eslint bleibt auf 9.x, typescript auf ~6.0.3 (Gründe siehe Laufzettel/CLAUDE.md).

Next 16: middleware.ts heißt proxy.ts. cookies(), headers(), params, searchParams sind async.

Prisma 7: Generator prisma-client nach src/generated/prisma, Zugriff über @prisma/adapter-pg, Lazy-Proxy in src/lib/db.ts. Typen aus @/generated/prisma/client, Enum-Werte aus @/generated/prisma/enums.

Entwicklung

pnpm db:up                       # PostgreSQL auf 127.0.0.1:5436
pnpm db:migrate && pnpm db:seed
pnpm dev                         # http://localhost:3400
pnpm worker                      # zweites Terminal

Oberflächen immer gegen den gebauten Stand prüfen (pnpm build && pnpm start) – siehe Laufzettel: next dev hydriert in dieser Umgebung nicht zuverlässig.

Tests brauchen die Testdatenbank für sich allein

tests/hilfen/db.ts leert vor jedem Test alle Tabellen. Zwei gleichzeitige Läufe (z. B. ein Sub-Agent und die Hauptsitzung) räumen sich gegenseitig die Daten weg – das sieht aus wie ein echter Fehler („No record was found for an update“). Parallel Prüfende bekommen deshalb eine eigene Datenbank:

docker exec sshkv-dev-db psql -U sshkv -c "create database sshkv_test_<name>"
TEST_DATABASE_URL=postgresql://sshkv:sshkv@localhost:5436/sshkv_test_<name>?schema=public pnpm test

Vor jedem Commit

pnpm lint && pnpm typecheck && pnpm format:pruefen && pnpm test

Vor jedem Merge zusätzlich pnpm test:integration (braucht Docker).