Verlangt eine Vorlagen-Version eine Freigabe, laesst sich ein Lauf erst abschliessen, wenn ein Zweiter ihn freigegeben hat. Das braucht zweierlei, und beides zusammen: das neue Recht `freigeben` (ADMIN und REDAKTEUR, nicht TECHNIKER) und dass man nicht an dem Lauf gearbeitet hat. Als gearbeitet zaehlt: angelegt, einen Schritt gesetzt oder abgeschlossen. Eine Zuweisung allein nicht — waere die Regel hier strenger, blockierte sie kleine Teams ohne Gewinn. Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben, und das ist der ganze Sinn. Die Pruefung sitzt in `hatDaranGearbeitet` an einer Stelle, wie `laufMussVeraenderbarSein`; die wichtigste Haelfte — der Ersteller — haelt zusaetzlich ein CHECK in der Datenbank. Zurueckweisen verlangt eine Begruendung, setzt den Lauf auf IN_ARBEIT und nimmt eine erteilte Freigabe zurueck. Kein fuenfter LaufStatus: ein neuer Enum-Wert haette jeden Codepfad betroffen, der heute vier Faelle kennt. Sobald jemand abzuschliessen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die Freigabeberechtigten eine Mail — ein anderer Empfaengerkreis als bei jeder anderen Meldung, und ohne die, die gearbeitet haben. Die Aufforderung entsteht ausserhalb der Transaktion: innerhalb wuerde sie mit dem Fehler zurueckgerollt, und dann wartet ein Lauf auf etwas, von dem niemand weiss. Ein partieller Unique-Index haelt sie bei mehreren Versuchen auf einmal. Die Pflicht haengt an der Version, nicht an der Vorlage: eine veroeffentlichte Version ist unveraenderlich, ein laufender Lauf behaelt also seine Regel. Beim Bearbeiten und Duplizieren wandert sie mit — das war die unmittelbare Lehre aus #039, wo die tiefe Kopie zwei Felder stillschweigend verworfen hatte. 1526 Vitest-Tests (vorher 1496), 115 E2E-Ablaeufe gruen. Klickprobe am gebauten Stand mit elf Pruefungen; drei rote Punkte darin waren meine eigenen Testfehler, einer davon lehrreich: ein reload() direkt nach einer Server Action trifft den Router-Cache von Next und zeigt kurz den alten Stand. Closes #40 Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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# Läufe abarbeiten
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Ein Lauf ist eine Checkliste für einen konkreten Fall. Er wird vorbereitet, abgearbeitet,
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abgeschlossen und irgendwann archiviert. Dieses Kapitel geht diesen Weg von vorn nach hinten
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durch — am Schreibtisch und am Handy.
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Ein Lauf hat vier Zustände:
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| Zustand | Bedeutung |
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|---|---|
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| **offen** | vorbereitet und meist jemandem zugewiesen. Niemand arbeitet daran. |
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| **in Arbeit** | jemand hat ihn begonnen. |
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| **abgeschlossen** | fertig für jetzt. Notizen und Kommentare gehen weiter. |
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| **archiviert** | schreibgeschützt, für immer. |
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„Abgeschlossen“ und „archiviert“ sind bewusst zwei Dinge. Nach dem Abschluss lässt sich noch eine
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Seriennummer berichtigen oder ein Kommentar nachtragen — das passiert oft. Erst das **Archivieren**
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macht einen Lauf unveränderlich.
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## Die Laufliste
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Unter **Läufe** stehen alle offenen, laufenden und abgeschlossenen Läufe. Archivierte stehen hier
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nicht — die findet das [Archiv](#im-archiv-suchen).
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Gefiltert wird über die Zeile darüber: **Suche** (Titel, Ticket, Hostname oder Person), **Status**
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und das Häkchen **nur meine**. Danach **Filtern**; **zurücksetzen** räumt alles weg. Der Filter
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steht in der Adresse, ein Lesezeichen darauf funktioniert also.
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Jede Zeile zeigt Titel, Status, gegebenenfalls „seit … fällig“, die Vorlage mit ihrer Version, das
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Gerät, die Person und den Fortschritt. Es werden höchstens 200 Läufe gezeigt; fehlt deiner, such
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nach Titel, Ticket, Hostname oder Person.
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## Einen Lauf anlegen
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Es gibt drei Wege, und der schnellste ist meist nicht dieser:
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- **Am Gerät**: Aufkleber scannen, auf der Geräteseite eine Schnellstart-Kachel antippen. Der Lauf
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entsteht und beginnt sofort, mit Gerät und Besitzer, ohne eine einzige Eingabe. Siehe
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[Kapitel 03](03-qr-tags.md).
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- **Aus der Übersicht**: der Block **Schnellstart** führt mit vorgewählter Vorlage in den Dialog.
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Wählst du im Start-Dialog eine **Abteilung**, steht darunter, welche Abschnitte sie hinzunimmt — oder
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dass Abschnitte nur für andere Abteilungen gelten und wegbleiben. Welche Abschnitte ein Lauf hat,
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wird beim Start festgeschrieben und ändert sich danach nicht mehr, auch nicht, wenn jemand die
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Abteilung des Laufs korrigiert.
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- **Über den Knopf Lauf starten** in der Laufliste — der vollständige Weg, hier beschrieben.
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Der Dialog fragt in der Reihenfolge, in der man denkt:
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1. **Vorlage** — es stehen nur veröffentlichte Vorlagen zur Wahl, jeweils die zuletzt
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veröffentlichte Fassung. Steht dort nichts, gibt es noch keine veröffentlichte Vorlage; ein
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Entwurf ist noch niemandes Arbeitsanweisung.
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2. **Gerät (optional)** — oder „kein Gerät“. Wählst du ein Gerät, wird sein Besitzer als Person
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vorgeschlagen.
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3. **Person (optional)** — jemand aus dem Verzeichnis, oder „keine Person aus dem Verzeichnis“.
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4. **… oder Name als Freitext** — für ein Onboarding, bevor die Person im Verzeichnis steht. Eines
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von beidem, nicht beides. Der Freitextname lässt sich später mit dem AD-Konto verknüpfen.
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5. **Angaben zu diesem Lauf** — die Variablen der Vorlage. Ein Sternchen heißt Pflicht. Fragt die
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Vorlage nach `upn`, `sam`, `mail` oder `hostname`, gibt es den Knopf **Namen aus den Regeln
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vorschlagen**: er füllt leere Felder nach den Namensregeln des Hauses, ausgefüllte bleiben
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stehen.
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6. Aufgeklappt hinter **Titel, Ticket, Abteilung, Zuweisung und Fälligkeit** stehen die Beigaben.
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Bleibt der **Titel** leer, bildet Laufzettel ihn aus Vorlage, Gerät oder Person und Datum. Die
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**Abteilung** ist wichtiger, als sie aussieht: sie speist `{{ou}}` und `{{gruppen}}` in den
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Befehlen dieses Laufs.
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7. Im Modus Dienstleistung außerdem der **Kunde**.
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**Lauf anlegen** legt ihn an und springt hinein. Er beginnt als **offen** — das ist die Zuweisung.
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Gestartet wird er erst, wenn ihn jemand zur Bearbeitung öffnet.
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Ein Lauf hängt für immer an der Version, mit der er gestartet wurde. Eine spätere Veröffentlichung
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ändert ihn nicht, und den Wechsel auf eine neuere Version weist Laufzettel ausdrücklich ab. Für
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eine neuere Fassung startest du einen neuen Lauf.
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## Die Abarbeitungsansicht
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Oben stehen Titel, Vorlage mit Version, Gerät, Person und Ticket, darunter der Fortschrittsbalken
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und die Knöpfe. Welcher Knopf da ist, hängt vom Zustand ab:
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| Zustand | Knopf |
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|---|---|
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| offen | **Lauf beginnen** |
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| in Arbeit | **Lauf abschließen** |
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| abgeschlossen | **archivieren** |
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| archiviert | **aus dem Archiv zurückholen** (nur Administrator) |
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Daneben immer: der Umschalter **Kompakt** / **Ausführlich** und **Drucken**.
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**Lauf beginnen** setzt den Lauf auf „in Arbeit“ und hält den Startzeitpunkt fest. Ein Lauf, den
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jemand nur aufschlägt, hat noch nicht begonnen — sonst sähe die Liste nach Arbeit aus, die niemand
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tut.
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**Ausführlich** zeigt die Hilfetexte der Schritte, **Kompakt** blendet sie alle aus. Beim ersten
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Mal sind sie der eigentliche Wert, beim dritten Mal stehen sie im Weg.
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### Abschnitte
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Die Schritte stecken in Abschnitten mit zweistelliger Nummer: `01 · Vorbereitung`. Die Nummer kommt
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aus der Position und steht nirgends gespeichert. Ein Klick auf die Überschrift klappt den Abschnitt
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zu oder auf; daneben steht „3 von 7“. Abschnitte, in denen nichts mehr zu tun ist, sind beim
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Aufbau der Seite schon zu.
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Enthält ein Abschnitt Befehlsschritte, gibt es **Alle Befehle als Skript kopieren** — einmal
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kopieren statt achtmal.
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### Einen Schritt erledigen
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Unter jedem Schritt stehen drei Pillen:
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- **erledigt** — getan.
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- **nicht zutreffend** — trifft in diesem Fall nicht zu. Verlangt eine Begründung.
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- **fehlgeschlagen** — hat nicht funktioniert. Verlangt eine Begründung.
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„erledigt“ speichert mit einem Klick. Bei den anderen zwei erscheint erst das Feld **Begründung**,
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dann der Knopf **Mit Begründung speichern**. Ohne Begründung steht im Archiv ein übersprungener
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Schritt ohne Grund — und genau das macht ein Archiv wertlos.
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Ein Klick auf die bereits gesetzte Pille nimmt die Angabe zurück; das Zurücknehmen braucht keine
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Begründung.
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**Jeder Schritt speichert einzeln.** Es gibt kein Gesamtformular und keinen Speichern-Knopf am
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Ende: ein verlorener Klick soll nicht zwei Stunden Haken kosten.
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Ein rotes Sternchen am Titel heißt **Pflichtschritt**. Ein Pflichtschritt muss erledigt oder
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ausdrücklich als nicht zutreffend eingetragen sein, bevor sich der Lauf abschließen lässt.
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### Werte erfassen
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Je nach Schritt-Typ steht über den Pillen ein Eingabefeld — Text, Zahl, Auswahl oder Datum. Getippt
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wird, dann **Wert speichern**. Das ist ein eigener Knopf und kein automatisches Speichern: ein halb
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getippter Wert soll nicht in die Datenbank.
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Eine Zahl außerhalb der erwarteten Grenzen wird **markiert, nicht abgewiesen** („Erwartet werden 8
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bis 64 GB“). Ein Rechner mit 4 GB statt der erwarteten 8 ist ein Befund, den der Lauf festhalten
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soll, kein Eingabefehler.
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### Befehle kopieren
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Ein Schritt vom Typ **Befehl** zeigt den fertigen Befehl in Monospace, mit allen Platzhaltern
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eingesetzt. **Befehl kopieren** legt ihn in die Zwischenablage, der Knopf bestätigt kurz mit
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„Kopiert.“. Der Text steht vollständig da, du kannst ihn also auch markieren.
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Drei Hinweise können daneben stehen:
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- **Ein Platzhalter ließ sich nicht einsetzen** — er steht als `{{name}}` im Befehl und muss vor
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dem Ausführen von Hand ersetzt werden. Das ist eine Warnung und keine Sperre; vielleicht setzt du
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den Wert selbst ein.
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- **Ein Passwort** — enthält der Befehl `{{generiertes_passwort}}`, entsteht das Passwort bei jeder
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Anzeige neu und wird **nirgends gespeichert**: nicht im Lauf, nicht im Kommentar, nicht im
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Protokoll, nicht im Ausdruck. Wer es nicht sofort weiterreicht, hat es verloren. Sobald sich die
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Seite neu aufbaut — auch nach dem Speichern eines Schritts — steht dort ein anderes.
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- **Der Befehl ließ sich nicht sicher füllen** — dann gibt es keinen Kopier-Knopf, sondern eine
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Fehlermeldung. Ein halb maskierter Befehl zum Kopieren wäre die gefährlichste aller Antworten.
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### Einen ganzen Abschnitt überspringen
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Am Ende jedes Abschnitts sitzt **Abschnitt trifft nicht zu**. Der Fall aus dem Alltag: im
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Onboarding gibt es zwei Konto-Abschnitte, und je nach Kunde trifft einer gar nicht zu. Du gibst
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eine Begründung ein und drückst **Abschnitt vermerken** — die Begründung steht danach an jedem
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Schritt des Abschnitts. Achtzehn Haken einzeln mit derselben Begründung zu versehen macht niemand,
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und wer es nicht macht, lässt sie weg.
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### Kommentare
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Zwei Orte, zwei Bedeutungen:
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- **Kommentar zu diesem Schritt** — aufklappbar unter dem Schritt, für das, was genau dort
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aufgefallen ist.
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- **Kommentare zum Lauf** — der Kasten unten, für alles andere.
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Beide fragen dasselbe: „Was sollte man später wissen?“ Dann **Kommentar hinzufügen**. Kommentare
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werden mit Name und Zeitpunkt festgehalten und lassen sich nicht löschen.
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### Zwei Techniker am selben Lauf
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Hakt der Kollege einen Schritt ab, erscheint das bei dir **sofort** — ohne dass du etwas tun musst.
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Dasselbe gilt für Kommentare, angehängte Fotos und einen geänderten Titel. Die Seite lädt sich nur
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dann neu, wenn sich wirklich etwas geändert hat; an einem Feld, in das du gerade tippst, geht dabei
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nichts verloren.
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Ist die Lasche im Hintergrund, pausiert das. Holst du sie zurück, steht gleich der aktuelle Stand
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da.
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Bleibt die Seite doch einmal stehen, obwohl jemand anders arbeitet, aktualisiert sie sich spätestens
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nach zehn Sekunden von selbst — das ist der eingebaute Rückfall. Dauert es dauerhaft so lange, liegt
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es meist am Reverse Proxy; der Abschnitt „Die Seite aktualisiert sich nur langsam“ in
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[Fehlerbehebung](08-fehlerbehebung.md) sagt, was zu tun ist.
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Steht ein erzeugtes Passwort auf dem Bildschirm, lädt sie **nicht** von selbst neu — stattdessen
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erscheint oben ein Streifen: „Jemand anderes hat an diesem Lauf etwas geändert. Beim Neuladen
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entsteht ein neues Passwort.“ Du entscheidest mit **Neu laden**, wann es passt.
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### Einen Freitextnamen später verknüpfen
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Läuft ein Onboarding auf einen Freitextnamen, erscheint oben **„…“ mit einem AD-Konto verknüpfen**.
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Zwei Wege: die Person aus der Liste wählen, oder — wenn das Konto gerade erst im Verzeichnis
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entstanden und noch nicht abgeglichen ist — ihren **UPN** eintragen. Danach **Verknüpfen**. Ohne
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das findet die Person in ihrer Historie später nichts wieder.
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## Fotos und Dateien an einem Schritt
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Manches lässt sich nicht abhaken, es muss gezeigt werden: das Typenschild, der Zustand bei der
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Übergabe, die Rechnung. An jedem Schritt stehen dafür zwei Knöpfe:
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- **Foto** öffnet am Handy direkt die Kamera. Am Rechner zeigt der Browser den Dateiwähler — dort
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gibt es keine Kamera-App.
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- **Datei** öffnet den Dateiwähler.
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Abgeschickt wird **sofort nach der Wahl**, ohne zweiten Knopf. Ein Foto, das du gerade gemacht hast,
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willst du nicht noch bestätigen.
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Erlaubt sind **Bilder** (JPEG, PNG, WebP, HEIC) und **PDF**, höchstens 10 MB je Datei und 20 Dateien
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je Lauf. Beide Grenzen lassen sich beim Betrieb ändern (`ANHANG_MAX_MB`, `ANHAENGE_JE_LAUF`). Eine zu
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große Datei wird schon im Browser abgewiesen — am Handy im Mobilfunk ist das der Unterschied zwischen
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einer Meldung und einer Minute Warten.
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Bilder erscheinen als Miniatur, ein PDF als Zeile mit Namen. Ein Klick öffnet die Datei in einem
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neuen Tab; ein PDF wird dabei heruntergeladen statt im Browser angezeigt.
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**An einem archivierten Lauf kommt kein Anhang mehr dazu und keiner weg** — dieselbe Regel wie für
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Schritte und Kommentare. Ansehen geht weiter: ein Foto vom Typenschild ist Teil des Belegs.
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> **Für den Betrieb wichtig:** Die Dateien liegen im Dateisystem, in der Datenbank stehen nur ihre
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> Namen und Größen. Eine Sicherung, die nur die Datenbank mitnimmt, verliert sie — siehe
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> `docs/betrieb/sicherung.md`.
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## Abschließen
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**Lauf abschließen** geht nur, wenn kein Pflichtschritt mehr offen ist. Erledigt und „nicht
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zutreffend“ zählen beide, **fehlgeschlagen nicht** — ein fehlgeschlagener Schritt ist entweder zu
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beheben oder mit Begründung als nicht zutreffend einzutragen. Solange etwas offen ist, ist der
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Knopf gesperrt und darunter steht, was fehlt.
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Wird danach eine Änderung nachgetragen, die einen Pflichtschritt wieder offen lässt, nimmt sich der
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Abschluss selbst zurück. Damit lügt „abgeschlossen“ nie.
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## Vier-Augen-Freigabe
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Manche Arbeiten soll nicht derselbe abschließen, der sie gemacht hat: ein Firewall-Rollout, ein
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Restore-Test, das Löschen eines Kontos. Verlangt die Vorlage eine Freigabe, steht das oben am Lauf —
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und **Lauf abschließen** wartet, bis jemand sie erteilt hat.
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### Wer freigeben darf
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Es braucht zweierlei, und beides zusammen:
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1. das Recht **freigeben** — das haben `ADMIN` und `REDAKTEUR`, **nicht** `TECHNIKER`;
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2. und man darf **nicht an dem Lauf gearbeitet** haben.
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Als „gearbeitet“ zählt: ihn angelegt, einen Schritt gesetzt oder ihn abgeschlossen zu haben. Nur
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**zugewiesen** zu sein zählt nicht — wer zugewiesen wurde und nichts getan hat, darf freigeben.
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**Auch ein Administrator kann sich nicht selbst freigeben.** Das ist der ganze Sinn, und es ist eine
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bewusste Härte: wer allein im Haus ist, kommt damit nicht weiter und braucht einen Zweiten mit dem
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Recht. Dieselbe Regel hält auch die Datenbank fest, nicht nur die Anwendung.
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### Freigeben oder zurückweisen
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Oben am Lauf steht eine Karte mit einem Feld für die **Begründung** und zwei Knöpfen:
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- **Freigeben** — die Begründung ist freiwillig. Danach lässt sich der Lauf abschließen.
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- **Zurückweisen** — die Begründung ist **Pflicht**. Der Lauf geht zurück auf *in Arbeit*, ein
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bereits erteilter Abschluss wird aufgehoben, und der Bearbeiter sieht die Begründung an derselben
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Stelle. Ohne Begründung steht er vor derselben Frage wie vorher.
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Eine Zurückweisung nimmt auch eine **erteilte** Freigabe zurück. Damit lässt sich ein Lauf, der
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schon abgeschlossen war, in die Arbeit zurückholen — ohne `archivVerwalten`, solange er nicht
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archiviert ist.
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### Wer erfährt davon
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Sobald jemand den Lauf abzuschließen versucht und die Freigabe fehlt, bekommen die
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**Freigabeberechtigten** eine Mail — nicht der Zuständige, wie bei allen anderen Meldungen. Wer an
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dem Lauf gearbeitet hat, bekommt sie nicht: er dürfte ohnehin nicht freigeben.
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Das geht **einmal** hinaus, auch wenn jemand es mehrmals versucht. Nach einer Zurückweisung wird
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nicht erneut gemahnt — der Zurückweisende weiß, dass er wartet.
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### Einschalten
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Das Häkchen steht im Editor beim **Veröffentlichen**: „Läufe dieser Version brauchen eine Freigabe
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durch einen Zweiten“. Es gehört zur **Version**, nicht zur Vorlage — ein laufender Lauf kann seine
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Regel also nicht unter den Füßen verlieren, und in der Versionsliste steht an jeder Fassung, ob sie
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eine Freigabe verlangt.
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Beim Bearbeiten wandert das Häkchen in den neuen Entwurf mit. Eine Vorlage, die eine Freigabe
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verlangt, verliert sie also nicht durch eine Textkorrektur.
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## Archivieren — das ist endgültig
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**archivieren** fragt nach: „Nach dem Archivieren ändert sich an diesem Lauf nichts mehr — kein
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Kommentar, keine Notiz, kein Schritt.“ Erst **Ja, archivieren** vollzieht es.
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Danach ist der Lauf schreibgeschützt. Er zeigt für immer, was damals abgearbeitet wurde. Nur ein
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**Administrator** holt ihn mit **aus dem Archiv zurückholen** auf „abgeschlossen“ zurück, und das
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wird protokolliert.
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Archiviere also erst, wenn wirklich alles drinsteht. Es gibt keinen Grund zur Eile: ein
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abgeschlossener Lauf steht auch im Archiv und ist durchsuchbar.
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## Drucken
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**Drucken** öffnet einen hellen Beleg auf A4, ohne Navigation, zum Abheften. Im Browser dann
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**Jetzt drucken**; wer ein PDF braucht, druckt in eine Datei.
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Auf dem Blatt stehen Kopfdaten, alle Abschnitte mit Zustand, Wert und Notiz je Schritt und die
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Kommentare. **Ein erzeugtes Passwort steht dort nie** — an seiner Stelle steht
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`[Passwort – nicht gespeichert]`, und erzeugt wird auch keines. Auf einem Blatt, das jemand
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abheftet, darf keines stehen.
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Von der Person stehen nur Name, UPN und Abteilung auf dem Beleg. Ein Ausdruck liegt herum, wird
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kopiert und weitergegeben; was darauf steht, ist aus der Hand gegeben.
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## Im Archiv suchen
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Das **Archiv** durchsucht abgeschlossene und archivierte Läufe — ihren Titel, die Notizen und Werte
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der Schritte und die Kommentare. Es zeigt zu jedem Treffer die Fundstelle mit dem Text drumherum:
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Wer im Archiv sucht, will nicht wissen, *dass* etwas passt, sondern *wo*.
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Der **Suchbegriff** braucht mindestens zwei Zeichen; ohne Begriff wird nur gefiltert. Hinter
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**Weitere Filter** stehen Person, Abteilung, Gerät, Bearbeiter, Kunde und der Zeitraum
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(**abgelegt ab** / **abgelegt bis**). Als Ablage gilt der Zeitpunkt der Archivierung, sonst der des
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Abschlusses, sonst der des Anlegens — danach ist auch sortiert. Mit dem Häkchen **auch offene und
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laufende Läufe** kommen die noch nicht fertigen dazu.
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Gezeigt werden höchstens 100 Treffer; steht das dabei, holt ein engerer Zeitraum oder ein genauerer
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Begriff die übrigen hervor.
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## Am Handy
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Die Abarbeitungsansicht ist für das Handy gemacht, weil dort gearbeitet wird: neben dem
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aufgeschraubten Rechner, im Serverraum, vor dem Drucker.
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Was du wissen solltest:
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- **Es gibt nie horizontales Scrollen.** Alles steht untereinander, auch bei 390 Pixeln Breite.
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Knöpfe und Pillen sind 44 Pixel hoch und mit dem Daumen zu treffen.
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- **Schalte auf Kompakt.** Ohne die Hilfetexte passen dreimal so viele Schritte auf den Schirm.
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- **Klapp erledigte Abschnitte zu.** Fertige Abschnitte sind beim Öffnen des Laufs schon zu; beim
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Nachtragen einer Notiz bleibt ein selbst aufgeklappter Abschnitt offen, auch wenn dazwischen
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gespeichert wird.
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- **Jeder Klick speichert sofort.** Bei wackligem WLAN ist das der Unterschied zwischen „ein Haken
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fehlt“ und „zwei Stunden fehlen“. Bleibt eine Pille nach dem Tippen ungesetzt, war die
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Verbindung weg — tippe sie noch einmal.
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- **Befehle kopieren** funktioniert auch am Handy, ist dort aber selten nützlich: den
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PowerShell-Befehl führst du ohnehin an einem Rechner aus. Nimm dafür den Weg über die
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Übersicht am Schreibtisch oder schicke dir den Lauf per Link.
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- **Der Einstieg ist der Aufkleber.** Scannen, Geräteseite, „Starten“ — dazu
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[Kapitel 03](03-qr-tags.md).
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