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feat(doku): Anleitung, PDF und Ende-zu-Ende-Abnahme (#36)
2026-09-26 09:04:15 +00:00

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Mitarbeiter, Abteilungen und Geräte

Unter Mitarbeiter & Geräte (im Modus Dienstleistung: Personen & Geräte) liegen die Stammdaten. Oben schalten zwei Reiter um: Personen und Geräte.

Personen und Geräte pflegen darf die Rolle Techniker, Redakteur oder Administrator — beim Onboarding steht der Techniker vor der Person, bevor der nächste Verzeichnisabgleich gelaufen ist. Abteilungen bleiben beim Administrator: an ihnen hängen Ziel-OU und Standardgruppen, also das, was die späteren PowerShell-Befehle in ein Verzeichnis schreiben.

Personen

Die Personenliste mit Suche und Kennzeichen je Person

Gesucht wird über Name, Mail, UPN oder sam — im Ticket steht mal das eine, mal das andere. Dazu der Filter Abteilung und das Häkchen auch deaktivierte; ohne das erscheinen nur aktive Personen.

Eine Zeile trägt den Namen, die Kennungen, die Abteilung und die Zahl der Geräte und Läufe. Zwei Kennzeichen sind wichtig:

  • aus dem Verzeichnis — diese Person kommt aus dem Active Directory. Ihre Stammdaten werden dort gepflegt.
  • deaktiviert — nicht mehr im Haus. Steht mit Durchstreichung da.

Eine Person von Hand anlegen

Unter Person von Hand anlegen: Vorname, Nachname, Mail-Adresse (optional) und Abteilung (optional) — für die Abteilung schlägt das Feld vorhandene Namen vor. Hinter Verzeichnis-Angaben (UPN, sAMAccountName, Titel) stehen die drei Felder, die das Verzeichnis sonst liefert. Im Modus Dienstleistung außerdem der Kunde. Dann Person anlegen.

Gedacht ist das für das Onboarding: die Person entsteht hier, das AD-Konto danach. Eine so angelegte Person bleibt vollständig änderbar, und der nächste Verzeichnisabgleich übernimmt sie über UPN oder sAMAccountName, statt sie ein zweites Mal anzulegen.

Die Seite einer Person

Die Seite einer Person mit Geräten und Stammdaten

Oben Name, Titel, Abteilung, gegebenenfalls der Vorgesetzte. Darunter:

  • der Knopf deaktivieren beziehungsweise wieder aktivieren,
  • Geräte — was dieser Person zugeordnet ist, mit Tag-Code,
  • Stammdaten — das Formular, Stammdaten speichern übernimmt.

Kommt die Person aus dem Verzeichnis, ist jedes Feld der Stammdaten gesperrt, und oben steht, warum: „Die Stammdaten werden dort gepflegt — eine Änderung hier würde der nächste Abgleich zurücksetzen.“ Die Werte stehen trotzdem da, nur schreibgeschützt; ein ausgeblendetes Feld wäre eine schlechtere Auskunft als ein gesperrtes. Deaktivieren lässt sie sich trotzdem.

Eine Person aus dem Verzeichnis mit gesperrten Stammdaten

Deaktivieren statt löschen

Personen werden nie gelöscht, nur deaktiviert. Ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren noch sagen können, für wen er lief. Eine deaktivierte Person verschwindet aus den Auswahllisten, bleibt aber in jeder Historie auffindbar.

Personen aus einer CSV-Datei einlesen

Der CSV-Import für Personen mit Spaltenliste und Meldungen je Zeile

Unter Personen aus einer CSV-Datei einlesen. Die Spalten heißen wie im Verzeichnis, die deutschen Entsprechungen gehen genauso:

Spalte Auch
givenName vorname
sn surname, nachname
displayName anzeigename
mail email, mailadresse
upn userPrincipalName
sam sAMAccountName
department abteilung
title titel

Groß- und Kleinschreibung ist unerheblich, Trennzeichen darf Komma oder Semikolon sein, höchstens 500 Zeilen je Datei. Datei wählen oder Inhalt einfügen, im Modus Dienstleistung den Kunden wählen, dann Einlesen.

Was der Import zusagt:

  • Wiedererkannt wird eine Person über sam oder upn, sonst über den Anzeigenamen. Wer schon da ist, wird aktualisiert statt ein zweites Mal angelegt.
  • Eine leere Zelle löscht nichts. Was in der Datei nicht steht, bleibt, wie es ist.
  • Fehlen givenName und sn, wird displayName am letzten Leerzeichen geteilt.
  • Personen aus dem Verzeichnis werden nicht überschrieben — solche Zeilen werden gemeldet.
  • Eine deaktivierte Person wird erkannt und aktualisiert, aber nicht wieder aktiviert. Dafür gibt es den Schalter auf ihrer Seite.
  • Abteilungen legt der Import nicht an. Der Name wird nur bei der Person eingetragen; als Abteilung mit Ziel-OU und Standardgruppen übernimmt sie ein Administrator.

Eine fehlerhafte Zeile bricht den Import nicht ab. Sie wird unten mit ihrer Zeilennummer und dem Grund gemeldet — genau die Zeilen sind in der Datei zu ändern.

Abteilungen

Abteilungen liegen unter Admin → Abteilungen, weil an ihnen die Struktur des Verzeichnisses hängt.

Die Abteilungsliste mit Ziel-OU und Standardgruppen

Eine Abteilung hat:

  • Name — er muss genauso lauten wie im Verzeichnis, sonst findet die Zuordnung ihn nicht. Verknüpft wird über den Abteilungsnamen der Person, nicht über eine Kennung.
  • Ziel-OU (optional) — wo ein neues Konto landet, etwa OU=Buchhaltung,OU=Benutzer,DC=firma,DC=de. Sie füllt den Platzhalter {{ou}}.
  • Standardgruppen, mit Komma getrennt — sie füllen {{gruppen}}. Die Reihenfolge bleibt erhalten, sie landet so im Gruppen-Befehl.
  • Mail-Domain (optional) und Notizen (optional).

Ein Tippfehler in der Ziel-OU legt ein Konto an der falschen Stelle an — das ist der Grund, warum diese Seite dem Administrator gehört. Fehlen Ziel-OU und Standardgruppen, bleiben {{ou}} und {{gruppen}} im Lauf leer.

Bearbeiten klappt das Formular an der Zeile auf. archivieren nimmt eine Abteilung aus dem Angebot; gelöscht wird nichts, an einer Abteilung hängen Läufe. wieder freigeben macht es rückgängig.

Noch nicht gepflegte Abteilungen

Vorschläge für Abteilungen, die bei Personen vorkommen, aber nicht gepflegt sind

Steht ein Abteilungsname bei Personen, ohne dass es dazu eine Abteilung gibt, erscheint oben Noch nicht gepflegt. Ein Klick auf Anlegen legt die Abteilung mit diesem Namen an — und nur den Namen. Ziel-OU, Standardgruppen und Mail-Domain sind danach leer und werden in der Liste darunter nachgetragen.

Geräte

Die Geräteliste mit Filtern, Kennzeichen und Aktionen

Gesucht wird über Hostname, Bezeichnung, Seriennummer, Tag-Code, gefiltert nach Typ und mit dem Häkchen auch archivierte.

Jede Karte zeigt Tag-Code, Namen, Typ, Besitzer, Modell, Serien- und Inventarnummer und die Zahl der Läufe. Der Name führt auf die Geräteseite. Kennzeichen: Tag ohne Zuordnung für einen vorgedruckten Aufkleber, archiviert für ein Gerät außer Dienst.

Stammdaten bearbeiten klappt das Formular an der Karte auf: Hostname, Bezeichnung, Typ, Modell, Seriennummer, Inventarnummer, Besitzer und Notizen. Zur Wahl als Besitzer stehen nur aktive Personen desselben Kunden.

Ein Gerät anlegen

Unter Gerät anlegen: Hostname und Bezeichnung (eines von beiden genügt), Typ, Modell, Seriennummer, Inventarnummer, Besitzer (optional), Notizen (optional) und im Modus Dienstleistung der Kunde. Dann Gerät anlegen.

Der Tag-Code entsteht dabei und steht danach in der Erfolgsmeldung — er kommt auf den Aufkleber. Drucke das Etikett gleich mit, solange du weißt, welches Gerät gemeint ist.

Geräte aus einer CSV-Datei einlesen

Dieselbe Mechanik wie bei den Personen, höchstens 500 Zeilen. Spalten: hostname, label (bezeichnung), serialNumber, inventoryNumber, type, model. Eine der beiden Spalten hostname oder label muss es geben — sonst weiß niemand, was das Gerät ist. Jede eingelesene Zeile verbraucht einen Tag-Code; lieber zweimal drucken als einmal zu viel einlesen.

Archivieren statt löschen

archivieren nimmt ein Gerät aus dem Bestand: es taucht in keiner Auswahl mehr auf und nimmt keine neue Arbeit an, bleibt aber in jeder Historie und lässt sich mit wieder freigeben zurückholen. Das ist der normale Weg für ein ausgemustertes Gerät.

löschen ist die einzige echte Löschung in Laufzettel, und sie ist eng eingehegt:

  • Sie erscheint nur, wenn kein Lauf an dem Gerät hängt. Sonst sagt Laufzettel: „An … hängen 3 Läufe. Das Gerät lässt sich deshalb nur archivieren.“
  • Sie verlangt die Rolle Administrator.
  • Sie fragt nach.

Der Grund für die Ausnahme: der Vertipper von eben stünde sonst für immer in der Liste. Der Preis steht in der Rückfrage: der Tag-Code bleibt für immer vergeben. Er wird nie neu ausgegeben, ein Aufkleber zeigt nie auf ein zweites Gerät — und ein schon gedruckter Aufkleber dieses Codes ist danach wertlos.