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Florian WildeandClaude Opus 5 0158d0292f
Prüfung / pruefung (push) Canceled after 0s
Prüfung / e2e (push) Canceled after 0s
feat(selbstauskunft): Mitarbeiter sehen ihre eigenen Geraete (#55)
„Was ist eigentlich mit meinem Notebook passiert?“ musste bisher ein
Techniker nachsehen. Ein Mitarbeiter kann die Arbeiten an **seinen**
Geraeten jetzt selbst ansehen — mit der fuenften Rolle MITARBEITER,
zugeordnet beim Anmelden ueber den UPN.

Was er sieht, sind Titel, Zeitraum und Status. Keine Schritte, keine
Notizen, keine Kommentare, keine Anhaenge: in einem Lauf stehen
Arbeitsnotizen ueber Menschen und Befehle mit Platzhaltern fuer
Zugangsdaten. Eine Selbstauskunft ist keine Akteneinsicht, und das haelt
nicht die Seite fest, sondern das Lesemodell — eine Seite, die filtert,
ist eine Seite, die es vergessen kann.

`selbstauskunft` ist ein **Ersatz** fuer `lesen` und kein Zusatz; auch
ein ADMIN hat es nicht. Ein zweiter Weg zu denselben Daten waere eine
zweite Stelle, an der jemand die Einschraenkung auf die eigene Person
vergisst. Die Datenbank verlangt das sogar: ein CHECK haelt fest, dass
Rolle und Zuordnung zusammengehoeren, in beide Richtungen.

Ein mehrdeutiger UPN wird abgewiesen und protokolliert. Zwei Kunden
koennen dieselbe Person fuehren; ein findFirst entschiede nach
Sortierung darueber, wessen Geraete jemand sieht.

**Verhaltensaenderung:** wer sich anmeldet und in keiner Rollengruppe
steht, bekommt nicht mehr automatisch LESER — also nicht mehr
Lesezugriff auf alle Laeufe des Hauses. Das greift nur mit
konfigurierten OIDC_GROUP_*; ohne sie bleibt alles wie vorher, denn ohne
abgebildete Gruppen laesst sich Techniker nicht von Mitarbeiter
unterscheiden.

Nebenbei behoben: `staerksteRolle` benutzte LESER als Startwert und
damit als Untergrenze — mit einer Rolle darunter lieferte sie mehr
Rechte als uebergeben. Gefunden von einem Test, der seit #007
unveraendert dasteht.

Closes #55

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-10-06 07:32:54 +02:00

64 lines
3.5 KiB
Markdown

# Laufzettel — Anleitung
Laufzettel ist eine Checkliste für wiederkehrende IT-Arbeiten. Ein Redakteur schreibt einmal auf,
was bei einer PC-Neuinstallation, einem Onboarding oder einem Patchday zu tun ist — das ist eine
**Vorlage**. Aus einer veröffentlichten Vorlage entsteht ein **Lauf**: die Abschrift für einen
bestimmten Fall, mit einem bestimmten Gerät und einer bestimmten Person. Den Lauf arbeitet ein
Techniker Schritt für Schritt ab, oft am Handy, direkt am Gerät. Am Ende wird er abgeschlossen und
archiviert und ändert sich nie wieder.
Auf jedem Gerät klebt ein QR-Aufkleber. Wer ihn scannt, landet auf der Geräteseite und sieht, was
dort zu tun ist und was dort schon getan wurde. Der Code auf dem Aufkleber wird nie geändert und
nie an ein zweites Gerät vergeben — er ist die einzige Angabe am Gerät, die Jahre hält.
![Die Übersicht nach dem Anmelden mit den Blöcken „Überfällig“, „Mir zugewiesen“ und „Zuletzt bearbeitet“](bilder/uebersicht-desktop.png)
## Wer welches Kapitel braucht
**Techniker** — du arbeitest Läufe ab, scannst Aufkleber und druckst Etiketten:
- [01 Erste Schritte](01-erste-schritte.md) — anmelden, wo was steht
- [02 Läufe abarbeiten](02-laeufe-abarbeiten.md) — der Alltag, am Schreibtisch und am Handy
- [03 QR-Aufkleber und Tags](03-qr-tags.md) — scannen, registrieren, Etiketten drucken
- [08 Fehlerbehebung](08-fehlerbehebung.md) — wenn etwas klemmt
**Administrator oder Redakteur** — du richtest ein und pflegst:
- [04 Vorlagen bauen](04-vorlagen.md) — Abschnitte, Schritte, Variablen, veröffentlichen
- [05 Mitarbeiter, Abteilungen und Geräte](05-mitarbeiter-geraete.md) — Stammdaten und CSV-Import
- [06 Verzeichnis anbinden](06-verzeichnis.md) — Active Directory als Quelle der Personen
- [07 Verwaltung](07-admin.md) — Benutzer, Rollen, Einstellungen, Betriebsmodus, Kunden
**Mitarbeiter** — du bedienst Laufzettel nicht, sondern willst nur wissen, was mit deinem Gerät
passiert ist:
- [09 Meine Geräte](09-selbstauskunft.md) — anmelden, was dort steht und was nicht
Dieses eine Kapitel ist **an Mitarbeiter gerichtet** und nicht an die IT. Wer die Selbstauskunft im
Haus freigibt, kann es weitergeben, ohne den Rest der Anleitung mitzuschicken.
## Zwei Betriebsmodi
Laufzettel läuft in einem von zwei Modi. Der Modus entscheidet, ob es eine Kundenebene gibt, und
ändert einige Beschriftungen.
| Modus | Für wen | Kundenebene |
|---|---|---|
| **Intern** | eine Firma und ihre eigenen Mitarbeiter | unsichtbar |
| **Dienstleistung** | IT-Dienstleister mit mehreren Kunden | sichtbar: Kundenliste, Kundenwahl, Kürzel auf dem Etikett |
Im Modus Intern heißt der Menüpunkt „Mitarbeiter & Geräte“, im Modus Dienstleistung „Personen &
Geräte“; dort kommt außerdem „Kunden“ dazu, und das Verzeichnis fällt weg. Wo diese Anleitung
„Person“ schreibt, heißt es im Modus Intern auch „Mitarbeiter“ — gemeint ist dasselbe. Umgestellt
wird der Modus unter Admin, siehe [Kapitel 07](07-admin.md).
## Drei Zusagen, die überall gelten
1. **Eine veröffentlichte Version wird nie verändert.** Sonst zeigte ein alter Lauf Schritte, die
es damals nicht gab. „Bearbeiten“ erzeugt stattdessen eine Kopie als Entwurf.
2. **Ein archivierter Lauf ist schreibgeschützt.** Kein Haken, keine Notiz, kein Kommentar geht
danach noch. Nur ein Administrator holt ihn zurück.
3. **Gelöscht wird fast nichts.** Geräte, Abteilungen, Vorlagen und Kunden werden archiviert,
Personen nur deaktiviert. Ein archivierter Lauf muss auch in zehn Jahren noch sagen können, für
wen er lief.