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Verwaltung
Der Bereich Admin gehört der Rolle Administrator. Oben schalten Reiter um: Einstellungen, Benutzer, Abteilungen und — nur im Modus Intern — Verzeichnis.
Abteilungen sind in Kapitel 05 beschrieben, das Verzeichnis in Kapitel 06.
Benutzer und Rollen
Benutzer sind die Menschen, die Laufzettel bedienen. Nicht zu verwechseln mit den Mitarbeitern aus dem Verzeichnis: die melden sich hier nie an.
Je Konto stehen Name, E-Mail, die Anmeldewege (Anbieter, Passwort oder „kein Anmeldeweg“) und der Zeitpunkt der letzten Anmeldung. Rechts:
- die Rollenwahl mit dem Knopf Setzen,
- der Schalter aktiv / deaktiviert.
Beim eigenen Konto steht statt des Schalters das bist du — niemand soll sich selbst aussperren.
Ein deaktiviertes Konto wird auch mit einem noch gültigen Sitzungs-Cookie abgewiesen, und eine geänderte Rolle greift sofort: Rolle und Aktiv-Status werden bei jeder Anfrage aus der Datenbank gelesen.
Bei Anmeldung über den Anbieter wird die Rolle aus den Gruppen gesetzt und überschreibt eine hier gewählte. Wer eine Rolle dauerhaft ändern will, ändert sie also in der Gruppenzuordnung des Anbieters, nicht hier.
Welche Rolle was darf, steht in Kapitel 01.
Ein lokales Konto anlegen
Unter Lokales Konto anlegen: Name, E-Mail, Rolle und Passwort (mindestens 12 Zeichen), dann Konto anlegen. Das Passwort wird nur als Hash gespeichert.
Gedacht ist das als Notfallzugang, falls der Anmeldeanbieter ausfällt. Ist der lokale Login abgeschaltet, sagt die Seite das; neue Konten entstehen dann beim ersten Anmelden über den Anbieter von selbst.
Einstellungen
Organisation
Der Name des eigenen Betriebs. Im Modus Intern erscheint er nirgends in der Oberfläche — er wird erst sichtbar, wenn du auf Dienstleistung umstellst, denn dann wird daraus der erste Kunde.
Namensregeln
Vorlagen für UPN, Anmeldename (sam), Mail und Hostname. Beim Start eines Laufs berechnet Laufzettel daraus Vorschläge, die der Techniker überschreiben kann — der Knopf dafür heißt dort Namen aus den Regeln vorschlagen.
Platzhalter in den Regeln:
| Platzhalter | Bedeutung |
|---|---|
{vorname} |
der Vorname |
{nachname} |
der Nachname |
{v} |
der erste Buchstabe des Vornamens |
{nnn} |
eine fortlaufende Nummer |
{kundenkuerzel} |
das Kürzel des Kunden (nur Modus Dienstleistung) |
Beispiele: {vorname}.{nachname}@firma.de für den UPN, {v}{nachname} für den Anmeldenamen,
PC-{nnn} für den Hostname.
Ein Vorschlag ist ein Angebot, keine Zusage: verbindlich wird ein Name erst beim Anlegen im Verzeichnis. Sind keine Regeln hinterlegt, sagt der Start-Dialog das und lässt die Felder leer.
Sperr-OU
Die Ziel-OU für deaktivierte Konten, etwa OU=Gesperrt,OU=Benutzer,DC=firma,DC=local. Sie füllt den
Platzhalter {{ou_gesperrt}} und wird beim Offboarding gebraucht.
Speichern übernimmt alle drei Abschnitte auf einmal.
Adresse für die QR-Codes
Ganz unten steht, welche Adresse in den gedruckten QR-Codes landet, als Beispiel ausgeschrieben:
https://…/t/LZ-7K3F9Q.
Sie lässt sich hier nicht ändern. Sie kommt aus der Umgebung der Anwendung, weil gedruckte Aufkleber sonst ins Leere zeigen würden. Steht dort „APP_URL ist nicht gesetzt — Etiketten können noch nicht gedruckt werden“, muss das erst beim Betrieb der Anwendung eingetragen werden. Drucke vorher keine Etiketten.
Betriebsmodus umstellen
Oben auf der Einstellungsseite steht der aktuelle Modus mit einer Erklärung und darunter der Weg zum anderen. Der Wechsel braucht keinen Neustart.
Zu Dienstleistung wechseln klappt einen Dialog auf, der die Folgen aufzählt — dieselbe Prüfung, die der Wechsel danach durchsetzt, keine nachgebaute zweite Wahrheit:
- Die bisherige eigene Organisation wird zum ersten Kunden.
- Alle Geräte, Personen, Abteilungen und Läufe bleiben daran hängen.
- Kunden werden zu einer sichtbaren Ebene: Kundenliste, Kundenwahl beim Start eines Laufs, Kundenkürzel auf den Etiketten.
Dafür trägst du Name als erster Kunde und Kürzel (2–6 Zeichen) ein, setzt das Häkchen „Ja, den Betriebsmodus jetzt auf … umstellen“ und drückst Auf Dienstleistung umstellen.
Der Rückweg ist enger: er geht nur mit genau einem nicht archivierten Kunden.
Gibt es mehr, steht dort „Wechsel zu Intern gerade nicht möglich“ mit der Zahl und dem Hinweis, die übrigen Kunden zu archivieren. Geht es, lauten die Folgen:
- Der einzige Kunde wird zur eigenen Organisation und verschwindet aus der Oberfläche.
- Alle Daten bleiben erhalten, nur die Kundenebene wird ausgeblendet.
- Archivierte Kunden bleiben archiviert und tauchen nicht wieder auf.
Der Wechsel ist also in beide Richtungen eine Datenänderung und kein Datenverlust. Trotzdem ist er keine Kleinigkeit: er ändert, was die ganze Anwendung zeigt — deshalb das Häkchen.
Kunden
Den Menüpunkt Kunden gibt es nur im Modus Dienstleistung. Geräte, Personen, Abteilungen und Läufe hängen an genau einem Kunden, und diese Grenze ist nicht nur eine Anzeige: ein Lauf kann kein Gerät, keine Person und keine Abteilung eines fremden Kunden wählen.
Je Kunde stehen das Kürzel, der Name und die Zählung (Geräte, Personen, Läufe). Der eigene Betrieb trägt das Kennzeichen eigene Organisation.
Kunde anlegen verlangt Name und Kürzel. Das Kürzel erscheint auf den Etiketten und lässt
sich in der Hostname-Regel als {kundenkuerzel} verwenden — wähl es also so, dass man es auf einem
Aufkleber erkennt.
Bearbeiten ändert Name, Kürzel und Notizen. archivieren nimmt einen Kunden außer Dienst; gelöscht wird nichts, sonst verlöre das Archiv seine Bezüge. Die eigene Organisation lässt sich nicht archivieren.
Eine Vorlage lässt sich einem Kunden zuordnen („nur Musterfirma GmbH“) oder für alle gelten lassen. Eine kundenspezifische Vorlage startet keinen Lauf bei einem anderen Kunden.
Was protokolliert wird
Laufzettel schreibt ein Protokoll über das, was nachvollziehbar bleiben muss: Rollenänderungen, veröffentlichte Vorlagen, eingespielte Vorlagen, archivierte und zurückgeholte Läufe, angelegte und gelöschte Verzeichnisquellen, den Moduswechsel. Ein Protokolleintrag verliert seinen Urheber nie. Eine eigene Ansicht dafür gibt es in der Oberfläche noch nicht; was am Lauf selbst geschehen ist, steht in seiner Abarbeitungsansicht und im Ausdruck.
Ein erzeugtes Passwort steht nie im Protokoll — es wird nirgends gespeichert. Gäbe es ein Feld dafür, wäre die Versuchung groß, es „nur fürs Protokoll“ mitzuschreiben.




