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Florian Wilde 42eb242767 feat: Update-Skript, das die vergessenen Schritte mitnimmt
Bisher war Aktualisieren eine Folge von Befehlen aus der Anleitung, und
zwei davon vergisst man zuverlaessig: die Sicherung vorher und die beiden
SQL-Skripte hinterher. Genau die hat es hier schon gekostet.

./scripts/update.sh macht das in einem Durchgang - mit zwei
Eigenschaften, auf die es ankommt:

Bis zur Rueckfrage wird nichts veraendert. Der erste Entwurf hat die
eigenen Aenderungen beiseite gelegt und danach am Serverzugriff
abgebrochen - Halbzustand, aus dem man erst wieder herausfinden muss.
Jetzt laufen Pruefung, Abgleich und Changelog-Anzeige vollstaendig
durch, bevor irgendetwas angefasst wird.

Eigene Aenderungen an versionierten Dateien blockieren nicht. Im Betrieb
passt man die docker-compose.yml an, bis etwas laeuft; genau diese
Anpassungen sind spaeter oft schon eingearbeitet. Das Skript legt sie mit
git stash beiseite - rueckholbar, nicht weggeworfen - und sagt, wie man
sie zurueckbekommt. Wer sie wirklich loswerden will, nimmt --verwerfen.
Die .env bleibt immer unangetastet.

Schlaegt die Sicherung fehl, wird nicht aktualisiert. Schlaegt der Bau
fehl, nennt das Skript den Weg zurueck.

Nebenbei behoben: Der Port der MinIO-Konsole stand fest auf 9001. Lief
dort schon etwas, startete der ganze Stapel nicht. Jetzt ueber
MINIO_KONSOLE_PORT einstellbar - dieselbe Moeglichkeit, die APP_PORT
schon hatte. Aufgefallen beim Aufsetzen einer Testumgebung.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 15:09:01 +02:00
Florian Wilde 9365645f72 fix: Bindeadresse war in der Vorlage stillschweigend vorbelegt
.env.example setzte APP_BIND=127.0.0.1 als fertigen Wert, mitten zwischen
lauter anderen fertigen Werten. Wer die Datei kopiert und seinen Reverse
Proxy auf einem anderen Server betreibt, kommt damit nicht an die
Anwendung heran - und der Fehler sieht aus, als laege es am Proxy.

Der sichere Standard bleibt 127.0.0.1. Er wird nur nicht mehr als
"schon erledigt" praesentiert, sondern als Entscheidung mit drei
benannten Faellen: Proxy daneben, Proxy woanders mit privatem Netz,
Proxy woanders ohne. Beim dritten Fall steht die Firewallregel dabei.

Die Installationsanleitung nennt APP_BIND jetzt schon in Schritt 3, wo
die .env ausgefuellt wird - nicht erst in Schritt 7, wo der Proxy
drankommt. Wer der Anleitung von oben nach unten folgt, stolpert sonst
erst vier Schritte spaeter darueber.

Dazu ein eigener Abschnitt in der Fehlersuche mit den zwei curl-Proben,
die den Unterschied zwischen falscher Bindeadresse und Firewall zeigen -
und dem Hinweis, dass dafuer kein Neubau noetig ist.

Am Programm aendert sich nichts.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 14:22:38 +02:00
Florian Wilde c35fc16133 docs: Installationsanleitung fuer vorhandenes Docker und externen Proxy
Die Anleitung setzt jetzt voraus, was ohnehin da ist: ein Server mit
laufendem Docker und ein Reverse Proxy, der schon steht - auch auf einem
anderen Rechner. Docker-Installation und Betriebssystemhaertung sind
raus, dafuer ist der Proxy-Abschnitt der ausfuehrlichste geworden.

Damit ein externer Proxy die Anwendung ueberhaupt erreicht, war eine
Aenderung noetig: Die Bindeadresse stand fest auf 127.0.0.1. Jetzt gibt
es APP_BIND, Standard bleibt die Loopback-Adresse.

Der Weg dorthin ist nach Vorzug sortiert - privates Netz, dann
WireGuard, dann als Notloesung oeffentliche Adresse mit Firewallregel.
Zwischen Proxy und Anwendung laeuft unverschluesseltes HTTP; das gehoert
nicht ins offene Netz. Deshalb steht in der Kontrolle eine Gegenprobe,
die fehlschlagen MUSS: Antwortet der Anwendungsport von aussen, ist die
Firewallregel falsch.

Fertige Konfigurationen fuer Caddy, nginx und Traefik, jeweils mit den
Werten, die sonst uebersehen werden:

- Zeitgrenze 10 Minuten - sonst brechen Belegmappe, Rechnungslegung und
  Vollexport mitten im Erzeugen ab. Die Standardwerte von nginx liegen
  bei 60 Sekunden.
- Antwort nicht puffern - der Vollexport kommt als Strom. Puffert der
  Proxy, wartet der Browser, bis alles im Speicher des Proxys liegt, und
  laeuft dabei in die Zeitgrenze.
- Und der Hinweis, dass der Proxy KEINE eigene CSP setzen darf: Sie
  enthaelt eine Nonce, die pro Anfrage neu ist. Eine feste CSP blockiert
  die eigenen Skripte - die Seite laedt dann, laesst sich aber nicht
  bedienen.

Der A-Record zeigt auf den Proxy-Server, nicht auf den Anwendungsserver.
Stand vorher falsch da.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 11:00:29 +02:00
Florian Wilde cc72f5efd7 chore: Projektgeruest mit Next.js, TypeScript und Tailwind
Grundgeruest der Anwendung: Next.js 15 (App Router), TypeScript im
strict-Modus, Tailwind mit shadcn/ui-Farbtokens.

Bewusste Festlegungen:
- Nur Systemschriften, keine externen Fonts, kein CDN.
- Grundschrift eine Stufe groesser, Fokusring immer sichtbar,
  Touchziele mindestens 44px.
- Ampelfarben fuer Fristen als eigene Design-Tokens.
- Betraege werden als Cent-Ganzzahl gefuehrt, damit die Rechnungslegung
  keine Rundungsfehler erbt.
- .env.example dokumentiert alle Geheimnisse; npm run schluessel erzeugt sie.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 01:31:17 +02:00