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Florian Wilde c38c988c3c feat: Anmelden mit Passkey
Passkeys (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg - auf der Anmeldeseite
und bei der erneuten Bestaetigung vor sensiblen Aktionen. Verwaltet unter
"Mein Konto".

Der Passkey ERSETZT den zweiten Faktor, statt zu ihm hinzuzukommen. Das
ist tragbar, weil er zwei Faktoren in sich vereint: Besitz des Geraets
und dessen Entsperrung. Damit das keine Annahme bleibt, wird die
Nutzerverifikation angefordert (userVerification: 'required') und
serverseitig nachgeprueft - eine Antwort ohne sie wird abgewiesen.

TOTP muss vorher eingerichtet sein. Ein Passkey haengt an einem Geraet;
waere er der einzige Weg hinein, koennte ein verlorenes Handy die Akte
schliessen.

Aufbau:
- Die Pruefung laeuft vollstaendig im Credentials-Provider "passkey",
  nicht in der Server Action davor. Ein "war schon geprueft" ueber die
  Grenze zu reichen waere die Stelle, an der sich Anmeldungen faelschen
  lassen.
- Challenges liegen serverseitig und werden per DELETE genau einmal
  verbraucht - die Datenbank entscheidet, wer sie bekommt.
- Bereichskennung und Herkunft kommen aus AUTH_URL, nicht aus einer
  zweiten Konfigurationsquelle.
- Ohne https wird der Knopf gar nicht erst angeboten.
- Rate-Limiting, Kontosperre und Audit-Log gelten unveraendert; die
  Anmeldung nennt den verwendeten Passkey namentlich.

Zwei Anmerkungen zur Migration:
- "prisma migrate diff" wollte zusaetzlich die Trigramm-Indizes aus
  prisma/sql/suche.sql loeschen, die Prisma nicht kennt. Die Zeilen sind
  entfernt und im Migrationskopf vermerkt - ein DROP haette die unscharfe
  Suche stillgelegt, ohne dass etwas fehlgeschlagen waere.
- "prisma format" hat das Schema durchgaengig neu ausgerichtet. Ohne
  Whitespace betrachtet sind es 88 hinzugefuegte Zeilen und keine
  geloeschte.

Geprueft: 21 Einheitstests, drei End-to-End-Tests gegen Chromiums
virtuellen Authenticator (einrichten, anmelden, bestaetigen, entfernen,
Geraet ohne Verifikation abgewiesen), beide Geraeteprofile. 496 Tests,
null Typfehler, Produktionsbau steht.

Nebenbei: Die Zahlen im README waren veraltet (24 statt 33 Modelle, 46
statt 79 Seiten). Sie stehen jetzt mit dem Befehl daneben, mit dem man
sie nachzaehlt.
2026-08-22 18:44:56 +02:00
Florian Wilde 42eb242767 feat: Update-Skript, das die vergessenen Schritte mitnimmt
Bisher war Aktualisieren eine Folge von Befehlen aus der Anleitung, und
zwei davon vergisst man zuverlaessig: die Sicherung vorher und die beiden
SQL-Skripte hinterher. Genau die hat es hier schon gekostet.

./scripts/update.sh macht das in einem Durchgang - mit zwei
Eigenschaften, auf die es ankommt:

Bis zur Rueckfrage wird nichts veraendert. Der erste Entwurf hat die
eigenen Aenderungen beiseite gelegt und danach am Serverzugriff
abgebrochen - Halbzustand, aus dem man erst wieder herausfinden muss.
Jetzt laufen Pruefung, Abgleich und Changelog-Anzeige vollstaendig
durch, bevor irgendetwas angefasst wird.

Eigene Aenderungen an versionierten Dateien blockieren nicht. Im Betrieb
passt man die docker-compose.yml an, bis etwas laeuft; genau diese
Anpassungen sind spaeter oft schon eingearbeitet. Das Skript legt sie mit
git stash beiseite - rueckholbar, nicht weggeworfen - und sagt, wie man
sie zurueckbekommt. Wer sie wirklich loswerden will, nimmt --verwerfen.
Die .env bleibt immer unangetastet.

Schlaegt die Sicherung fehl, wird nicht aktualisiert. Schlaegt der Bau
fehl, nennt das Skript den Weg zurueck.

Nebenbei behoben: Der Port der MinIO-Konsole stand fest auf 9001. Lief
dort schon etwas, startete der ganze Stapel nicht. Jetzt ueber
MINIO_KONSOLE_PORT einstellbar - dieselbe Moeglichkeit, die APP_PORT
schon hatte. Aufgefallen beim Aufsetzen einer Testumgebung.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 15:09:01 +02:00
Florian Wilde 7780739a1a fix: Ersteinrichtung liess sich nicht abschliessen, Betreute nicht loeschen
Zwei Fehler, beide erst im Betrieb sichtbar.

1. Schritt 3 der Ersteinrichtung meldete "Bitte pruefe die markierten
   Felder" - und markierte keines. Man kam dort nicht weiter.

   Das kurze Formular schickt neun Felder, das vollstaendige unter
   Stammdaten alle. Beide gehen durch dasselbe Schema, und die optionalen
   Felder waren zwar nullable, aber nicht optional: Ein Feld, das gar
   nicht abgeschickt wurde, ist undefined, nicht null. Beanstandet wurden
   also zwei Dutzend Felder, die auf dem Bildschirm nie standen.

   Damit das nicht wiederkommt, unterscheidet die Aktion jetzt zwischen
   Eingabefehler und Formular-Schema-Bruch: Beanstandet die Pruefung ein
   Feld, das nicht abgeschickt wurde, sagt sie das ausdruecklich und
   schreibt es ins Serverlog, statt es dem Nutzer als Eingabefehler
   unterzuschieben, den er nirgends finden kann.

2. Eine betreute Person liess sich nicht endgueltig loeschen. Postgres
   setzt beim Loeschen den Verweis im Audit-Log auf NULL, und genau
   dieses UPDATE hat der Unveraenderlichkeits-Trigger abgewiesen. Damit
   scheiterte auch das Leeren des Papierkorbs nach 30 Tagen.

   Der Trigger erlaubt jetzt genau eine Ausnahme: das Nullen der beiden
   Fremdschluessel. Jede andere Aenderung bleibt verboten, auch das
   Setzen eines Fremdschluessels auf einen anderen Wert. Der Nachweis
   bleibt vollstaendig - es verschwindet nur der Verweis auf einen
   Datensatz, den es nicht mehr gibt.

Geprueft: sieben neue Tests gegen die tatsaechlichen Formularinhalte, der
Ablauf einmal komplett im Browser bis zum Dashboard, und der Trigger
gegen eine laufende Datenbank - Loeschen gelingt, Faelschen scheitert.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 14:36:18 +02:00
Florian Wilde 9365645f72 fix: Bindeadresse war in der Vorlage stillschweigend vorbelegt
.env.example setzte APP_BIND=127.0.0.1 als fertigen Wert, mitten zwischen
lauter anderen fertigen Werten. Wer die Datei kopiert und seinen Reverse
Proxy auf einem anderen Server betreibt, kommt damit nicht an die
Anwendung heran - und der Fehler sieht aus, als laege es am Proxy.

Der sichere Standard bleibt 127.0.0.1. Er wird nur nicht mehr als
"schon erledigt" praesentiert, sondern als Entscheidung mit drei
benannten Faellen: Proxy daneben, Proxy woanders mit privatem Netz,
Proxy woanders ohne. Beim dritten Fall steht die Firewallregel dabei.

Die Installationsanleitung nennt APP_BIND jetzt schon in Schritt 3, wo
die .env ausgefuellt wird - nicht erst in Schritt 7, wo der Proxy
drankommt. Wer der Anleitung von oben nach unten folgt, stolpert sonst
erst vier Schritte spaeter darueber.

Dazu ein eigener Abschnitt in der Fehlersuche mit den zwei curl-Proben,
die den Unterschied zwischen falscher Bindeadresse und Firewall zeigen -
und dem Hinweis, dass dafuer kein Neubau noetig ist.

Am Programm aendert sich nichts.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 14:22:38 +02:00
Florian Wilde 232543e2aa fix: Leere Schluesselvariable legte die Verschluesselung lahm
docker-compose.yml reicht ENC_KEY_V2 immer an den Behaelter durch - mit
leerem Wert, wenn in der .env keiner steht. src/lib/env.ts erkannte
Schluessel aber am Variablennamen statt am Inhalt, fand also ein leeres
ENC_KEY_V2 und brach ab mit "Umgebungsvariable ENC_KEY_V2 fehlt".

Die Meldung war doppelt irrefuehrend: Sie nannte einen Schluessel, den
niemand wollte, und sie erschien an einer Stelle, die damit nichts zu tun
hat - beim Einrichten des zweiten Faktors, als Serverfehler ohne Text.

Betroffen war jede Stelle, die verschluesselte Felder schreibt oder
liest, also praktisch alles ausser der Anmeldung selbst. Die kam durch,
weil sie ohne Verschluesselung auskommt - der Fehler trat deshalb erst
auf der naechsten Seite auf, und der Zusammenhang war nicht zu sehen.

Leere Schluesselvariablen werden jetzt uebersprungen. Sieben Tests decken
die Auswertung ab, darunter genau diese Konstellation.

Die Meldung beim Schluesselwechsel nennt jetzt ausserdem, welche
Versionen vorhanden sind, und die richtige Reihenfolge: erst den neuen
Schluessel eintragen, dann ENC_KEY_AKTIV umstellen.

Dazu scripts/anmeldung-pruefen.mjs. Das Anmeldeformular sagt bewusst
nicht, woran eine Anmeldung scheiterte - sonst liesse sich daran ablesen,
welche Adressen es gibt. Auf dem Server darf man es wissen: Jeder Versuch
wird mit Grund protokolliert, und das Skript liest ihn vor, zusammen mit
dem Zustand des Zugangs, dem Stand der Sperre und der AUTH_URL.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 14:00:25 +02:00
Florian Wilde 5ee3275112 fix: Betriebsskripte fehlten im Docker-Abbild
Das Verzeichnis scripts/ wurde beim Bauen nie in die Laufzeitstufe
uebernommen. Der in der Anleitung dokumentierte Befehl

    docker compose exec app node scripts/totp-geheimnis.mjs ...

endete deshalb mit "Cannot find module". Betroffen war nicht nur dieses
eine Skript, sondern alle, die im laufenden Behaelter gedacht sind - auch
wartungsschluessel.mjs und schluessel-erzeugen.mjs.

Kopiert wird jetzt das ganze Verzeichnis, nicht einzelne Dateien. Sonst
faellt beim naechsten Betriebsskript wieder auf, dass es fehlt - und zwar
erst dann, wenn man es braucht. Die Entwicklungsskripte darin laufen dort
mangels Werkzeugen nicht, kosten aber nur ein paar Kilobyte.

Geprueft im fertigen Abbild und gegen eine echte Datenbank: Das Skript
liegt unter /app/scripts, laeuft als Benutzer cockpit und gibt dasselbe
Geheimnis aus wie auf dem Entwicklungsrechner.

Die Anleitung nennt jetzt zusaetzlich den Weg fuer alle, die noch eine
aeltere Fassung laufen haben und nicht sofort aktualisieren wollen:
docker compose cp legt die Datei einmalig in den Behaelter.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 12:02:16 +02:00
Florian Wilde b2ac13e128 feat: Versionierung mit Changelog, Version 1.0.0
Bis jetzt stand nirgends, welcher Stand laeuft. Beim Aktualisieren auf
einem Server ist das die erste Frage.

CHANGELOG.md nach Keep a Changelog, Versionsnummern nach SemVer. Der
Changelog sagt, was sich beim Arbeiten aendert - nicht, welche Datei
angefasst wurde. Dazu eine Tabelle, was Major, Minor und Patch fuer den
Betreiber praktisch bedeuten, und der Hinweis, dass sich eine
Datenbank-Migration nicht zurueckrollen laesst.

Die Version steht bewusst an zwei Stellen: package.json und
src/lib/version.ts. Ein Import der package.json waere im
Standalone-Build eine andere Datei als die des Projekts - die Zahl haenge
dann an der Laufzeit. Ein Test haelt beide zusammen, und
"npm run version" setzt sie gemeinsam samt Changelog-Abschnitt.

Committet und getaggt wird nicht automatisch. Ein Changelog-Eintrag, den
niemand gegengelesen hat, ist keinen Deut besser als keiner.

Sichtbar wird die Version unten in der Seitenleiste und unter
/api/gesundheit - dort mit Git-Stand, den der Docker-Build hineinreicht.
Auf der Anmeldeseite steht sie nicht: wer nicht angemeldet ist, muss
nicht wissen, welche Fassung hier laeuft.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 10:41:33 +02:00
Florian Wilde 1a91f62ced feat: Erinnerungen, Wartungslauf und Playwright-Tests der Anmeldung
Etappe 8, erster Teil.

Erinnerungsmails sind bewusst eine Zugabe: Ist kein SMTP konfiguriert,
wird nichts gesendet und nichts geworfen. Die Fristen stehen ohnehin im
Dashboard und im abonnierten Kalender - eine ausgefallene Mail darf
nicht dazu fuehren, dass der Wartungslauf abbricht und danach auch das
Aufraeumen liegen bleibt.

In der Mail steht, DASS etwas faellig ist und wo man nachsieht - nicht,
worum es geht. Kein Name der betreuten Person, keine Inhalte. E-Mail ist
unterwegs unverschluesselt und landet auf fremden Servern.

Je Frist geht hoechstens eine Mail pro Vorwarnstufe raus. Taeglich waere
nach einer Woche Rauschen, das man wegklickt - und genau dann verpasst
man die eine, auf die es ankam.

Der Wartungslauf faengt jeden Schritt einzeln ab: Papierkorb leeren,
Anmeldeversuche und altes Audit-Log aufraeumen laufen auch dann, wenn
der SMTP-Server nicht antwortet. Angestossen wird er ueber
/api/wartung mit einem HMAC aus AUTH_SECRET - ohne gueltigen Schluessel
antwortet die Route mit 404 statt 401.

Ein echter Fund aus den Tests: Auth.js reicht den Fehlercode aus
authorize() nicht an die Server Action zurueck. Bei gesperrtem Zugang
sah man deshalb nur die allgemeine Meldung "stimmen nicht" und haette
ratlos weiterprobiert, obwohl die Sperre bereits lief. Die Sperre wird
jetzt zusaetzlich in der Server Action geprueft und benannt; die Pruefung
in authorize() bleibt als eigentliche Sperre bestehen.

Sechs Playwright-Tests der Anmeldung, darunter zwei, die
Sicherheitszusagen nachweisen: dass zwei Fehlversuche mit
unterschiedlicher Ursache dieselbe Meldung liefern (sonst liesse sich
ablesen, welche Adressen existieren), und dass die Anmeldeseite keine
einzige Anfrage an einen fremden Host stellt.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 06:23:04 +02:00
Florian Wilde 22b3a9b9e9 feat: Stammdaten, Ersteinrichtung, Zweitfaktor und Protokollansicht
Damit ist Etappe 1 fachlich vollstaendig.

Ersteinrichtung in drei Schritten, bewusst ausserhalb des
Anwendungsrahmens: der setzt Benutzer, zweiten Faktor UND eine betreute
Person voraus - beim allerersten Start gibt es nichts davon. Die Aktion
fuer den ersten Zugang sperrt sich selbst, sobald ein Benutzer existiert.

Zweiter Faktor: Das Geheimnis wird zuerst nur abgelegt, ohne
totpAktiviertAm. Erst ein echter Code aus der App schaltet ihn scharf.
Wer sich beim Abtippen vertut oder die falsche App nimmt, wuerde sich
sonst dauerhaft aussperren. Erst danach gibt es die
Wiederherstellungscodes - einmal angezeigt, danach nur noch als Hash.

Betreuungsjahr (src/lib/stammdaten/betreuungsjahr.ts): laeuft ab dem Tag
der Bestellung, nicht ab dem Kalenderjahr. Schrittweise vorwaerts
gerechnet statt ueber eine Differenz, damit Schaltjahre und der
29. Februar von selbst stimmen. Daran haengen Jahresbericht,
Rechnungslegung und die Ausschlussfrist der Aufwandspauschale.

Aendert sich das Bestellungsdatum, werden die Pflichtfristen neu
abgeleitet - ueber einen dynamischen Import, damit die Stammdaten auch
dann speicherbar bleiben, wenn das Fristenmodul fehlt.

Protokollansicht zeigt je Eintrag die geaenderten Felder als alt -> neu.
Die Aenderungen liegen verschluesselt, weil dort Diagnosen und
Kontostaende stehen koennen.

Seed legt bewusst keine echten Personendaten an, nur den ersten Zugang.
Mit SEED_DEMO=true kommt ein vollstaendiger Beispielfall dazu - Erika
Musterfrau, COPD GOLD III, Pflegegrad 3, Heimeinzug Januar 2026,
leerstehendes Haus, zwei Versicherungen, laufender Antrag beim Bezirk
mit acht Nachforderungen. Nur ausserhalb der Produktion.

Docker Compose ohne Reverse Proxy - der ist auf dem Zielserver
vorhanden. Die Datenbank hat keine Portfreigabe und ist nur ueber das
interne Netz erreichbar; die Anwendung horcht auf 127.0.0.1.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 02:16:22 +02:00
Florian Wilde c49810d092 feat: Feldverschluesselung, Argon2id und TOTP-Zweitfaktor
Die Sicherheitsschicht, auf der alles Weitere aufsetzt.

Feldverschluesselung (AES-256-GCM):
- Umschlagformat bc1.<version>.<iv>.<tag>.<ct>. Die Schluesselversion
  erlaubt Rotation, ohne alte Daten unlesbar zu machen.
- Der Feldname wird als AAD mitauthentifiziert. Ein Geheimtext laesst
  sich damit nicht von diagnosen nach notizen umhaengen.
- Leere Werte werden zu NULL statt zu einem Umschlag - sonst verriete
  die Datenbank, dass ueberhaupt etwas eingetragen war.
- VERSCHLUESSELTE_FELDER ist der einzige Ort, an dem steht, was
  verschluesselt gehoert. sealen()/oeffnen() arbeiten darauf.

Argon2id nach OWASP-Empfehlung (19 MiB, t=2, p=1), mit hashVeraltet()
fuer spaetere Parametererhoehung ohne Migration.

Blindindex per HMAC-SHA256 mit eigenem Schluessel: erlaubt die Frage
"kenne ich diese IBAN schon?", ohne sie im Klartext zu halten.
Derselbe Mechanismus pseudonymisiert IP-Adressen fuers Audit-Log.

TOTP mit otpauth, QR-Code serverseitig als Data-URI - kein externer
QR-Dienst, kein CDN. Wiederherstellungscodes aus einem Alphabet ohne
0/O und 1/I, einzeln Argon2id-gehasht, Pruefung ohne fruehen Abbruch.

37 Tests decken Rundlauf, Manipulation, Feldbindung, Rotation,
Salzung und Normalisierung ab.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 01:42:13 +02:00
Florian Wilde 6c1915ab9c feat: Vollstaendiges Datenmodell als Prisma-Schema
Alle Fachentitaeten der Betreuung in einem Schema - bewusst komplett,
damit spaetere Etappen keine Migration am Fundament brauchen.

Kernentscheidungen:
- Geldbetraege durchgaengig als BigInt in Cent. Eine Rechnungslegung nach
  § 1865 BGB darf keine Rundungsfehler erben.
- Felder mit Suffix Verschluesselt tragen einen AES-256-GCM-Umschlag.
  Wo trotzdem gesucht werden muss (IBAN), steht ein HMAC-Blindindex daneben.
- Fristen und Stichtage sind @db.Date, nicht DateTime - sonst verschiebt
  die Zeitzone eine Frist um einen Tag.
- Frist.systemSchluessel macht die aus dem Bestellungsdatum abgeleiteten
  Pflichtfristen idempotent.
- Genehmigung.beschlussDokumentId ist die technische Voraussetzung dafuer,
  dass ein Vorgang ohne Beschluss nicht auf VOLLZOGEN gesetzt werden kann.
- DokumentVerknuepfung mit echten Fremdschluesseln statt loser Typ/ID-
  Spalte: eine Akte muss referenzsicher sein.
- Wertstand und Saldostand sind Historien - Werte werden nie ueberschrieben.

Dazu zwei SQL-Skripte, die Prisma nicht abbilden kann:
- volltextsuche.sql: tsvector-Trigger (deutsch) mit Gewichtung A/B/C,
  plus Trigram-Indizes fuer unscharfe Absendersuche.
- audit-schutz.sql: Trigger, die UPDATE und DELETE auf audit_log
  verweigern. Das Log ist Nachweis gegenueber Gericht und Miterben,
  also nur anhaengend - auch gegen psql.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 01:36:36 +02:00
Florian Wilde cc72f5efd7 chore: Projektgeruest mit Next.js, TypeScript und Tailwind
Grundgeruest der Anwendung: Next.js 15 (App Router), TypeScript im
strict-Modus, Tailwind mit shadcn/ui-Farbtokens.

Bewusste Festlegungen:
- Nur Systemschriften, keine externen Fonts, kein CDN.
- Grundschrift eine Stufe groesser, Fokusring immer sichtbar,
  Touchziele mindestens 44px.
- Ampelfarben fuer Fristen als eigene Design-Tokens.
- Betraege werden als Cent-Ganzzahl gefuehrt, damit die Rechnungslegung
  keine Rundungsfehler erbt.
- .env.example dokumentiert alle Geheimnisse; npm run schluessel erzeugt sie.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 01:31:17 +02:00