Zwei neue Abschnitte in docs/ANLEITUNG.md, hinter Die Berichte. In der Anwendung unter Anleitung lesbar.
Der Jahresabschluss, Schritt für Schritt
Beginnt bewusst sechs Wochen vor dem Stichtag: Rückkaufswerte und Bescheinigungen brauchen Wochen. Wer erst am Stichtag daran denkt, wartet und gerät in Verzug.
Danach die Stände mit Quellenangabe — samt Hinweis, dass man den Stichtag nicht auf den Tag genau treffen muss und was die Anwendung bei Abweichungen in den Bericht schreibt. Zum Schluss die Berichte in der Reihenfolge, in der sie aufeinander aufbauen.
Was aussieht wie ein Konto, aber keines ist
Genossenschaftsanteile als Leitfall. Das Gericht fragt einen „Kontoauszug" an, den es nicht gibt: Ein Geschäftsguthaben ist kein Zahlungskonto, sondern eine Forderung gegen die Genossenschaft.
Der stille Fehler, um den es geht: Wer die Anteile als Konto anlegt, kann die Bescheinigung nicht am Wert hinterlegen — genau das Blatt, das das Gericht sehen will. Ein Saldostand trägt eine Quellenangabe, aber kein Dokument; ein Wertstand am Vermögensposten schon. Deshalb steht im Text nicht nur das Was, sondern das Warum — sonst legt der nächste Leser es wieder als Konto an.
Dazu der Hinweis, dass „der Wert bleibt doch gleich" nicht trägt: Eine dem Geschäftsguthaben gutgeschriebene Dividende lässt es wachsen. Genau deshalb fragt man jährlich nach, statt den Vorjahreswert fortzuschreiben.
Eine Übersicht behandelt die verwandten Fälle mit — Bausparvertrag, Depot, Verbindlichkeit. Das Depot ist die Ausnahme: Dort laufen Umsätze, es gibt einen Auszug, es ist ein Konto. Versicherungen gehören an den Vertrag, nicht ins Vermögen.
Geprüft
779 Unit-Tests, tsc und Lint sauber.
Zehn neue Prüfungen in tests/anleitung.test.ts, gegen vier Mutationen: als Konto geraten · Dividendenhinweis entfernt · Vorlauf entfernt · Abschnitt entfernt — jede wird rot.
Closes #55
Zwei neue Abschnitte in `docs/ANLEITUNG.md`, hinter *Die Berichte*. In der Anwendung unter **Anleitung** lesbar.
## Der Jahresabschluss, Schritt für Schritt
Beginnt bewusst **sechs Wochen vor dem Stichtag**: Rückkaufswerte und Bescheinigungen brauchen Wochen. Wer erst am Stichtag daran denkt, wartet und gerät in Verzug.
Danach die Stände mit Quellenangabe — samt Hinweis, dass man den Stichtag nicht auf den Tag genau treffen muss und was die Anwendung bei Abweichungen in den Bericht schreibt. Zum Schluss die Berichte in der Reihenfolge, in der sie aufeinander aufbauen.
## Was aussieht wie ein Konto, aber keines ist
Genossenschaftsanteile als Leitfall. Das Gericht fragt einen „Kontoauszug" an, den es nicht gibt: Ein Geschäftsguthaben ist kein Zahlungskonto, sondern eine **Forderung** gegen die Genossenschaft.
**Der stille Fehler, um den es geht:** Wer die Anteile als Konto anlegt, kann die Bescheinigung nicht am Wert hinterlegen — genau das Blatt, das das Gericht sehen will. Ein `Saldostand` trägt eine Quellenangabe, aber kein Dokument; ein `Wertstand` am Vermögensposten schon. Deshalb steht im Text nicht nur das *Was*, sondern das *Warum* — sonst legt der nächste Leser es wieder als Konto an.
Dazu der Hinweis, dass „der Wert bleibt doch gleich" nicht trägt: Eine dem Geschäftsguthaben **gutgeschriebene Dividende** lässt es wachsen. Genau deshalb fragt man jährlich nach, statt den Vorjahreswert fortzuschreiben.
Eine Übersicht behandelt die verwandten Fälle mit — Bausparvertrag, Depot, Verbindlichkeit. Das Depot ist die Ausnahme: Dort laufen Umsätze, es gibt einen Auszug, es *ist* ein Konto. Versicherungen gehören an den Vertrag, nicht ins Vermögen.
## Geprüft
**779 Unit-Tests**, `tsc` und Lint sauber.
Zehn neue Prüfungen in `tests/anleitung.test.ts`, gegen vier Mutationen: als Konto geraten · Dividendenhinweis entfernt · Vorlauf entfernt · Abschnitt entfernt — jede wird rot.
Zwei Fragen aus der Praxis, die die Anleitung nicht beantwortete.
## Der Jahresabschluss
Sie beschrieb, was in jedem Bericht steht, aber nicht die Reihenfolge und
nicht, was man vorher besorgen muss. Der neue Abschnitt beginnt deshalb
sechs Wochen vor dem Stichtag: Rueckkaufswerte und Bescheinigungen
brauchen Wochen, und wer erst am Stichtag daran denkt, geraet in Verzug.
Danach die Staende mit Quellenangabe, dann die Berichte in der
Reihenfolge, in der sie aufeinander aufbauen.
## Genossenschaftsanteile
Das Gericht fragt einen "Kontoauszug" an, den es nicht gibt: Ein
Geschaeftsguthaben ist kein Zahlungskonto, sondern eine Forderung gegen
die Genossenschaft. Es laufen keine Buchungen darueber, und ausgezahlt
wird erst nach Kuendigung der Mitgliedschaft.
Der Fall fuehrt zu einem stillen Fehler: Wer die Anteile als Konto
anlegt, kann die Bescheinigung nicht am Wert hinterlegen - genau das
Blatt, das das Gericht sehen will. Ein Saldostand traegt eine
Quellenangabe, aber kein Dokument; ein Wertstand am Vermoegensposten
schon. Deshalb steht im Text nicht nur, was zu tun ist, sondern warum -
sonst legt der naechste Leser es wieder als Konto an.
Dazu der Hinweis, dass "der Wert bleibt doch gleich" nicht traegt: Wird
eine Dividende dem Geschaeftsguthaben gutgeschrieben statt ausgezahlt,
waechst es. Genau deshalb fragt man jaehrlich nach, statt den
Vorjahreswert fortzuschreiben.
Eine Uebersicht behandelt die verwandten Faelle mit - Bausparvertrag,
Depot, Verbindlichkeit. Das Depot ist die Ausnahme: Dort laufen Umsaetze,
es gibt einen Auszug, es ist ein Konto. Versicherungen gehoeren an den
Vertrag, nicht ins Vermoegen.
Zehn Pruefungen in tests/anleitung.test.ts, gegen vier Mutationen
geprueft: als Konto geraten, Dividendenhinweis entfernt, Vorlauf
entfernt, Abschnitt entfernt - jede wird rot.
Refs #55
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Closes #55
Zwei neue Abschnitte in
docs/ANLEITUNG.md, hinter Die Berichte. In der Anwendung unter Anleitung lesbar.Der Jahresabschluss, Schritt für Schritt
Beginnt bewusst sechs Wochen vor dem Stichtag: Rückkaufswerte und Bescheinigungen brauchen Wochen. Wer erst am Stichtag daran denkt, wartet und gerät in Verzug.
Danach die Stände mit Quellenangabe — samt Hinweis, dass man den Stichtag nicht auf den Tag genau treffen muss und was die Anwendung bei Abweichungen in den Bericht schreibt. Zum Schluss die Berichte in der Reihenfolge, in der sie aufeinander aufbauen.
Was aussieht wie ein Konto, aber keines ist
Genossenschaftsanteile als Leitfall. Das Gericht fragt einen „Kontoauszug" an, den es nicht gibt: Ein Geschäftsguthaben ist kein Zahlungskonto, sondern eine Forderung gegen die Genossenschaft.
Der stille Fehler, um den es geht: Wer die Anteile als Konto anlegt, kann die Bescheinigung nicht am Wert hinterlegen — genau das Blatt, das das Gericht sehen will. Ein
Saldostandträgt eine Quellenangabe, aber kein Dokument; einWertstandam Vermögensposten schon. Deshalb steht im Text nicht nur das Was, sondern das Warum — sonst legt der nächste Leser es wieder als Konto an.Dazu der Hinweis, dass „der Wert bleibt doch gleich" nicht trägt: Eine dem Geschäftsguthaben gutgeschriebene Dividende lässt es wachsen. Genau deshalb fragt man jährlich nach, statt den Vorjahreswert fortzuschreiben.
Eine Übersicht behandelt die verwandten Fälle mit — Bausparvertrag, Depot, Verbindlichkeit. Das Depot ist die Ausnahme: Dort laufen Umsätze, es gibt einen Auszug, es ist ein Konto. Versicherungen gehören an den Vertrag, nicht ins Vermögen.
Geprüft
779 Unit-Tests,
tscund Lint sauber.Zehn neue Prüfungen in
tests/anleitung.test.ts, gegen vier Mutationen: als Konto geraten · Dividendenhinweis entfernt · Vorlauf entfernt · Abschnitt entfernt — jede wird rot.