Compare commits
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54ce7d87ae | ||
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76836197b5 | ||
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70a3cd2d28 | ||
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86c0ab4f65 | ||
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08459d8c99 | ||
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1de38b9b7a |
@@ -26,6 +26,71 @@ Vor `npm version` wandert der Abschnitt „Unveröffentlicht" unter eine neue
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## [Unveröffentlicht]
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## [Unveröffentlicht]
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## [1.0.5] – 2026-10-05
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Das zweite Vierteljahr beginnt, mit Blick auf Teil 1 der Abschlussprüfung.
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Dazu eine Anleitung für den Betrieb auf Proxmox.
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### Hinzugefügt
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- **Woche 13 · Linux-Grundlagen** – Handouts S6 (Dateisystem und Befehle), S7
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(Benutzer, Gruppen, Dateirechte), S8 (Pakete, systemd, SSH), Praxisaufgabe
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13.1 (Linux-Server einrichten und absichern), Checkliste „Linux-Server
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grundlegend einrichten", Lernzielkontrolle
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- **Woche 14 · Betrieb und Überwachung** – Handouts S9 (Überwachung und
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Schwellwerte), S10 (Protokolle und Zeitsynchronisation), S11
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(Patch-Management), Praxisaufgabe 14.1 (Überwachung für drei Systeme)
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- **Woche 15 · Serviceanfragen bearbeiten** – Handouts A10 (Störung,
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Serviceanfrage, Problem, Änderung), A11 (Priorisieren und eskalieren), A12
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(Wissensartikel), Praxisaufgabe 15.1 (eine Woche im ersten Level), Checkliste
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„Änderung planen und durchführen", Lernzielkontrolle
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- **Woche 16 · Vorbereitung auf Teil 1** – Handouts H4 (Ergonomie), H5 (Energie
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rechnen, nachhaltig beschaffen und entsorgen), P4 (Pseudocode, Struktogramm,
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Schreibtischtest), Praxisaufgabe 16.1 (Arbeitsplätze bewerten), Checkliste
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„Bildschirmarbeitsplatz prüfen" und eine **Probeprüfung Teil 1** – 90
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Minuten, 100 Punkte, durchgehende Fallsituation
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- 18 Glossareinträge, 36 Merkkarten
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- **`docs/BETRIEB-PROXMOX.md`** – von der leeren VM über Docker, Caddy mit
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HTTPS, erstes Konto und Sicherung bis zur Abnahme vor dem Echtbetrieb
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- Die README weist darauf hin, dass HTTPS Pflicht ist: Über `http://` nimmt der
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Browser das Anmeldecookie nicht an, und die Anmeldung scheitert ohne
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Fehlermeldung
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## [1.0.4] – 2026-10-04
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Vier weitere Wochen Lehrgang – damit steht das erste Vierteljahr.
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### Hinzugefügt
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- **Woche 9 · Virtualisierung** – Handouts V1 (Hypervisor, Überbuchung,
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Container), V2 (Snapshots, virtuelle Switches, Thin Provisioning), V3 (eine
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VM planen), Praxisaufgabe 9.1 (Testserver als VM), Checkliste „Virtuelle
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Maschine bereitstellen", Lernzielkontrolle
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- **Woche 10 · Verzeichnisdienst und Serverdienste** – Handouts V4 (Active
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Directory, OUs, AGDLP), V5 (Gruppenrichtlinien, LSDOU, gpresult), V6 (Datei-
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und Druckdienste), Praxisaufgabe 10.1 (Abteilung im Verzeichnis abbilden),
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Checkliste „Neuen Mitarbeiter einrichten"
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- **Woche 11 · Netze trennen und verbinden** – Handouts N5 (VLANs und Trunks),
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N6 (Routing und Firewallregeln), N7 (WLAN im Betrieb), Praxisaufgabe 11.1
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(Gästenetz im Testaufbau), Lernzielkontrolle
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- **Woche 12 · Kundenauftrag** – Handouts A7 (Lastenheft und Pflichtenheft),
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A8 (Bezugskalkulation), A9 (Vertragsarten, Abnahme, Gewährleistung),
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Praxisaufgabe 12.1 (Angebot für neue Arbeitsplätze), Checkliste „Auftrag
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übergeben und abnehmen lassen"
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- Themenblock „Server und Virtualisierung" (V), 23 Glossareinträge,
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36 Merkkarten
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### Behoben
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- **Glossarverweise konnten das HTML eines Handouts aufbrechen.** Nach dem
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Setzen eines Verweises durchsuchten die folgenden Begriffe auch dessen
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title-Attribut. Enthielt die Erklärung einen weiteren Glossarbegriff – etwa
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„OU" in der Erklärung von „Gruppenrichtlinie" –, entstand mitten im Attribut
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ein zweiter Verweis, und im Text stand plötzlich `– was zuletzt kommt,
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gewinnt.">Gruppenrichtlinie`. Gesetzte Verweise werden jetzt aus dem
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weiteren Durchsuchen herausgenommen; ein Test prüft alle Handouts gegen das
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echte Glossar
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## [1.0.3] – 2026-10-04
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## [1.0.3] – 2026-10-04
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Vier neue Wochen Lehrgang. Damit ist jede Position des Ausbildungsrahmenplans
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Vier neue Wochen Lehrgang. Damit ist jede Position des Ausbildungsrahmenplans
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@@ -12,6 +12,7 @@ Lernplattform-Baukasten, keine Mandanten, keine Cloud.
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> **Stand:** Alle zehn Bausteine sind fertig – Fassung 1.0.0.
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> **Stand:** Alle zehn Bausteine sind fertig – Fassung 1.0.0.
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>
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> - [**Anleitung mit Bildschirmfotos**](docs/ANLEITUNG.md) – wie man damit arbeitet
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> - [**Anleitung mit Bildschirmfotos**](docs/ANLEITUNG.md) – wie man damit arbeitet
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> - [**Betrieb auf Proxmox**](docs/BETRIEB-PROXMOX.md) – von der leeren VM bis zum Echtbetrieb
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> - [Abnahmeprotokoll](docs/ABNAHME.md) – die Abnahmekriterien, einzeln durchgespielt
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> - [Abnahmeprotokoll](docs/ABNAHME.md) – die Abnahmekriterien, einzeln durchgespielt
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> - [Änderungsprotokoll](CHANGELOG.md) · [Fahrplan](ROADMAP.md) ·
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> - [Änderungsprotokoll](CHANGELOG.md) · [Fahrplan](ROADMAP.md) ·
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> [Entscheidungen](ENTSCHEIDUNGEN.md)
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> [Entscheidungen](ENTSCHEIDUNGEN.md)
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@@ -25,7 +26,9 @@ Lernplattform-Baukasten, keine Mandanten, keine Cloud.
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- **Betrieb:** Docker mit Compose-Erweiterung (Docker 24 oder neuer)
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- **Betrieb:** Docker mit Compose-Erweiterung (Docker 24 oder neuer)
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- **Entwicklung:** Node.js 22 oder neuer, Git
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- **Entwicklung:** Node.js 22 oder neuer, Git
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- Ein Reverse Proxy, der TLS beendet (nginx, Caddy, Traefik) – die Anwendung
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- Ein Reverse Proxy, der TLS beendet (nginx, Caddy, Traefik) – die Anwendung
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selbst spricht nur HTTP und lauscht nur auf der Schleife
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selbst spricht nur HTTP und lauscht nur auf der Schleife. **HTTPS ist Pflicht:**
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Das Anmeldecookie ist im Betrieb als `Secure` gesetzt, über `http://` scheitert
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die Anmeldung ohne Fehlermeldung
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### Betrieb mit Docker
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### Betrieb mit Docker
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@@ -0,0 +1,53 @@
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id: "10.1"
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titel: Eine Abteilung im Verzeichnisdienst abbilden
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woche: 10
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block: server
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ziel: Du bildest auf dem Testserver eine Abteilung mit OU, Gruppen nach AGDLP, Freigabe, Laufwerkszuordnung und Druckerzuordnung ab und weist mit zwei Testkonten nach, dass jede Rolle genau die vorgesehenen Rechte hat.
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zeitrahmen: 8 Stunden, verteilt auf zwei Tage
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rahmenplan: [B3, A6, B1, A5]
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lernfeld: LF10
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material:
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- Testserver aus Praxisaufgabe 9.1 mit Domänencontroller-Rolle oder Zugang zur Testdomäne
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- Ein Testclient, der Mitglied der Testdomäne ist
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- Abteilungsübersicht aus Praxisaufgabe 5.1
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- Checkliste „Neuen Mitarbeiter einrichten"
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kriterien:
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- Ein Plan mit OU-Struktur, Gruppen und Rechten lag vor der Umsetzung vor
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- Die Gruppen folgen AGDLP und der Namensregel
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- Berechtigungen sind ausschließlich an domänenlokale Gruppen vergeben, nicht an Konten
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- Laufwerk und Drucker werden per Gruppenrichtlinie zugeordnet, gefiltert auf die Gruppe
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- Zwei Testkonten mit unterschiedlicher Rolle haben genau die vorgesehenen Rechte – nachgewiesen durch Anmeldung, nicht durch Ansicht der Einstellungen
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- gpresult wurde am Client geprüft und das Ergebnis dokumentiert
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- Ein Abteilungswechsel eines Testkontos wurde durchgespielt, nur durch Änderung der Gruppenzugehörigkeit
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## Auftrag
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Nimm eine Abteilung aus deiner Übersicht aus Aufgabe 5.1 – etwa den Einkauf – und bilde sie
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in der Testdomäne vollständig ab.
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1. **Planen:** OU für die Abteilung, globale Gruppen nach Rolle (Mitarbeitende,
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Abteilungsleitung), domänenlokale Gruppen nach Recht (Ablage ändern, Ablage lesen).
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Schreib auf, welche Rolle welches Recht bekommt.
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2. **Ablage:** Ordner auf dem Testserver anlegen, freigeben, NTFS-Rechte an die
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domänenlokalen Gruppen vergeben.
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3. **Konten:** Zwei Testkonten nach der Checkliste anlegen, eines je Rolle.
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4. **Richtlinien:** Laufwerkszuordnung und Druckerzuordnung per Gruppenrichtlinie, gefiltert
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auf die Gruppe der Abteilung.
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5. **Nachweisen:** Mit beiden Testkonten am Testclient anmelden, Zugriff prüfen – auch, was
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**nicht** gehen darf. `gpresult /r` ausführen und festhalten.
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6. **Wechsel durchspielen:** Ein Testkonto wechselt in eine andere Abteilung. Ändere nur die
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Gruppenzugehörigkeit und prüfe erneut.
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## Worauf es ankommt
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Der Nachweis per Anmeldung ist der Teil, der zählt. Eine Berechtigung, die im Dialog richtig
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aussieht, aber beim Anmelden nicht wirkt – etwa weil die Freigabe enger ist als NTFS oder
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die Richtlinie herausgefiltert wird –, fällt sonst erst dem Mitarbeiter am ersten Arbeitstag
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auf.
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## Zeit
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Zwei Tage. Plane am ersten Tag und setze die Ablage um, am zweiten Tag Konten, Richtlinien
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und Nachweis.
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@@ -0,0 +1,54 @@
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id: "11.1"
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titel: Ein Gästenetz im Testaufbau einrichten
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woche: 11
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block: netzwerk
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ziel: Du richtest im Testaufbau ein Gästenetz mit eigenem VLAN, Subnetz, DHCP, Firewallregeln und Funknetz ein und weist nach, dass Gäste ins Internet kommen, aber kein internes Netz erreichen.
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zeitrahmen: 7 Stunden
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rahmenplan: [B2, A6, A5, B1]
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lernfeld: LF9
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material:
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- Testswitch mit VLAN-Unterstützung
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- Testfirewall (z. B. OPNsense oder pfSense, auch als VM) mit Internetzugang
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- Ein Access Point, der mehrere Funknetze mit VLAN-Zuordnung kann
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- Zwei Testgeräte, eines davon ein Smartphone oder Notebook mit WLAN
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- Netzplan und VLAN-Übersicht des Testaufbaus
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kriterien:
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- Ein Plan mit VLAN-ID, Subnetz, Gateway, DHCP-Bereich und Firewallregeln lag vor der Umsetzung vor
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- Switchports sind nach Plan als Access- bzw. Trunk-Port konfiguriert, auf dem Trunk sind nur die benötigten VLANs zugelassen
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- Ein Gastgerät erhält per DHCP eine Adresse aus dem Gästenetz
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- Ein Gastgerät erreicht Internetseiten über den Namen
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- Ein Gastgerät erreicht weder ein internes Netz noch die Verwaltungsoberfläche von Firewall, Switch oder Access Point – nachgewiesen mit Ping und Browser
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- Zwei Gastgeräte erreichen sich nicht gegenseitig
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- Jede Firewallregel hat eine Beschreibung mit Zweck
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- Netzplan und VLAN-Übersicht sind aktualisiert
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## Auftrag
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Für Besucher und Lieferanten soll es ein Funknetz geben, das ins Internet führt und sonst
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nirgendwohin. Du baust es im Testaufbau.
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1. **Planen:** VLAN-ID, Subnetz, Gateway auf der Firewall, DHCP-Bereich, DNS. Schreib die
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Firewallregeln in der Reihenfolge auf, in der sie stehen sollen – siehe Handout N6.
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2. **Switch:** VLAN anlegen, Port zur Firewall und Port zum Access Point als Trunk mit den
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benötigten VLANs.
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3. **Firewall:** Schnittstelle für das VLAN, Gateway-Adresse, DHCP, Regeln.
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4. **Access Point:** Funknetz „Gast" mit WPA2/WPA3-Personal, Zuordnung zu VLAN 90, Isolation
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der Endgeräte.
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5. **Nachweisen:** Mit einem Gastgerät Adresse prüfen, Internetseite öffnen, interne Adressen
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und die Verwaltungsoberflächen anpingen und im Browser aufrufen – das muss scheitern. Mit
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zwei Gastgeräten prüfen, dass sie sich nicht erreichen.
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6. **Dokumentieren:** Plan mit den tatsächlichen Werten, Netzplan und VLAN-Übersicht
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aktualisieren.
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## Worauf es ankommt
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Der Nachweis, was **nicht** geht, ist wichtiger als der, was geht. Dass ein Gast ins Internet
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kommt, merkt jeder. Dass er auch die Verwaltungsoberfläche der Firewall aufrufen kann, merkt
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man erst, wenn es jemand ausprobiert – und dann besser du.
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## Zeit
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Sieben Stunden. Teste nach jedem Schritt, nicht erst am Ende – ein falsch eingestellter
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Trunk ist nach dem Einrichten der Firewall nur noch schwer zu finden.
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@@ -0,0 +1,51 @@
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id: "12.1"
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titel: Ein Angebot für neue Arbeitsplätze ausarbeiten
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woche: 12
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block: arbeitsalltag
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ziel: Du nimmst die Anforderungen für vier neue Arbeitsplätze auf, holst drei vergleichbare Angebote ein, rechnest und bewertest sie und legst eine begründete Empfehlung samt Pflichtenheft vor.
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zeitrahmen: 10 Stunden, verteilt auf drei Tage
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rahmenplan: [A2, A3, A1, A7]
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lernfeld: LF2
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material:
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- Gesprächstermin mit dem „Kunden" (Ausbilder oder eine Führungskraft mit echtem Bedarf)
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- Zugang zu Händlerportalen bzw. Ansprechpartner bei zwei Lieferanten des Betriebs
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- Vorlage für Nutzwertanalyse (aus Praxisaufgabe 2.2)
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kriterien:
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- Ein Lastenheft mit prüfbaren Muss-, Soll- und Kann-Anforderungen liegt vor und ist vom Kunden bestätigt
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- Drei Angebote liegen vor, eingeholt mit derselben Anfrage
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- Für jedes Angebot ist der Bezugspreis nach Schema berechnet, netto
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- Die Nutzwertanalyse enthält neben dem Preis mindestens drei weitere gewichtete Kriterien
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- Die Empfehlung begründet die Wahl und nennt, was gegen die anderen Angebote spricht
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- Das Pflichtenheft beschreibt Geräte, Einrichtung, Zeitplan und Abnahmekriterien
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- Die Empfehlung wurde dem Kunden in höchstens zehn Minuten vorgestellt
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## Auftrag
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Eine Abteilung bekommt vier neue Arbeitsplätze. Du bereitest die Entscheidung so vor, dass
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der Kunde sie in einer Besprechung treffen kann.
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1. **Anforderungen aufnehmen:** Gespräch mit dem Kunden nach Handout A7. Schreib das
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Lastenheft und lass es bestätigen. Jede Anforderung muss prüfbar sein.
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2. **Anfrage stellen:** Eine einheitliche Anfrage an drei Anbieter – Menge, Anforderungen,
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Liefertermin, gewünschte Garantie.
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3. **Rechnen:** Bezugskalkulation je Angebot nach Handout A8.
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4. **Bewerten:** Nutzwertanalyse nach Handout H3 mit Preis, Lieferzeit, Garantie und Service
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und den Kriterien, die sich aus dem Lastenheft ergeben.
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5. **Pflichtenheft:** Welche Geräte, wie eingerichtet, bis wann, und woran der Kunde bei der
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Abnahme prüft, ob alles erfüllt ist.
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6. **Vorstellen:** Höchstens zehn Minuten, eine Seite Handzettel, Empfehlung am Anfang, nicht
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am Ende.
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## Worauf es ankommt
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Der Kunde will eine Entscheidung treffen, keine Datenblätter lesen. Eine gute Vorstellung
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beginnt mit der Empfehlung, begründet sie mit zwei, drei Punkten und zeigt die Rechnung nur
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auf Nachfrage. Und: Die Abnahmekriterien im Pflichtenheft sind die Absicherung für den Tag,
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an dem jemand sagt, so habe man sich das nicht vorgestellt.
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## Zeit
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Drei Tage, davon ein Tag Wartezeit auf Angebote. In dieser Zeit schreibst du das
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Pflichtenheft vor.
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@@ -0,0 +1,49 @@
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id: "13.1"
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titel: Einen Linux-Server grundlegend einrichten und absichern
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woche: 13
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block: system
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ziel: Du richtest auf dem Testhost einen Linux-Server ein, sicherst den Fernzugang ab, stellst einen Webserver als Dienst bereit und weist nach, dass nur erreichbar ist, was erreichbar sein soll.
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zeitrahmen: 6 Stunden
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rahmenplan: [B3, A6, B1, A5]
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lernfeld: LF9
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material:
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- Testhost aus Praxisaufgabe 9.1 und ein Installationsabbild von Debian oder Ubuntu Server
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- Ein eigener Rechner mit SSH-Client
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- Checkliste „Linux-Server grundlegend einrichten"
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kriterien:
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- Die VM ist nach Handout V3 geplant und dokumentiert
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- Es gibt einen persönlichen Benutzer mit sudo-Recht, gearbeitet wird nicht als root
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- Die Anmeldung per SSH geht nur mit Schlüssel, root kann sich nicht direkt anmelden – nachgewiesen durch einen fehlschlagenden Versuch
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- Automatische Sicherheitsupdates sind eingerichtet
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- Die Firewall lässt nur SSH und HTTP zu, ss -tlnp bestätigt, dass nichts Unerwartetes lauscht
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- nginx läuft als Dienst, startet nach einem Neustart von selbst und liefert eine eigene Testseite aus
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- Ein absichtlich herbeigeführter Fehler in der nginx-Konfiguration wurde mit journalctl gefunden und behoben
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## Auftrag
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1. **Planen und installieren:** VM nach Handout V3 planen, Debian oder Ubuntu Server
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installieren, nur das Grundsystem und den SSH-Server auswählen.
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2. **Benutzer:** persönlichen Benutzer anlegen und in die Gruppe `sudo` aufnehmen.
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3. **Schlüssel:** Schlüsselpaar auf deinem Rechner erzeugen, öffentlichen Schlüssel
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hinterlegen, Anmeldung testen.
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4. **SSH absichern:** root-Anmeldung und Passwort-Anmeldung abschalten. Zweite Sitzung offen
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lassen und testen, bevor du die erste schließt.
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5. **Aktualisieren:** alle Updates einspielen, automatische Sicherheitsupdates einrichten.
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6. **Firewall:** nur SSH und HTTP freigeben, mit `ss -tlnp` gegenprüfen.
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7. **Webserver:** nginx installieren, eine eigene Testseite unter `/var/www/html` ablegen,
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Neustart des Servers, prüfen, ob die Seite wieder da ist.
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8. **Fehlersuche üben:** Baue einen Tippfehler in die nginx-Konfiguration ein, starte nginx neu,
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finde die Ursache mit `systemctl status` und `journalctl`, behebe sie. Halte die Meldung fest.
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## Worauf es ankommt
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Der Nachweis, dass die root-Anmeldung und die Anmeldung per Passwort **scheitern**, gehört
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dazu. Eine Einstellung in der Konfigurationsdatei ist erst dann wirksam, wenn der Dienst sie
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geladen hat – und das zeigt nur der Versuch.
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## Zeit
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Sechs Stunden. Wenn du dich ausgesperrt hast, kommst du über die Konsole des Hypervisors
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wieder hinein – genau dafür gibt es sie.
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@@ -0,0 +1,48 @@
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---
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id: "14.1"
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|
titel: Eine Überwachung für drei Systeme einrichten
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woche: 14
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block: system
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|
ziel: Du richtest für drei Systeme der Testumgebung eine Überwachung mit begründeten Schwellwerten ein, legst fest, wer bei welchem Alarm was tut, und weist mit einem absichtlich herbeigeführten Ausfall nach, dass der Alarm ankommt.
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|
zeitrahmen: 6 Stunden
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rahmenplan: [A8, A5, B3]
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lernfeld: LF11
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material:
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- Zugang zum Überwachungssystem des Betriebs oder eine Test-Installation (z. B. Checkmk, Zabbix oder Uptime Kuma)
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|
- Testserver aus den Praxisaufgaben 9.1 und 13.1 sowie ein Testclient
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|
- Ein Postfach oder Kanal, an den Alarme gehen dürfen
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kriterien:
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|
- Für jedes System sind mindestens vier Prüfungen eingerichtet, darunter Erreichbarkeit und Plattenplatz
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|
- Jede Prüfung hat Schwellen für Warnung und kritisch, mit Begründung
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- Für jeden kritischen Alarm ist eine Handlung und ein Empfänger festgelegt
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- Ein absichtlicher Ausfall (Dienst gestoppt) hat einen Alarm ausgelöst, die Zeit bis zum Eingang ist gemessen
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- Nach Behebung meldet die Überwachung die Entwarnung
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- Es ist beschrieben, wie auffällt, dass die Überwachung selbst ausgefallen ist
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- Die Einrichtung ist dokumentiert
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## Auftrag
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1. **Auswählen:** Nimm den Windows-Testserver, den Linux-Server und einen Testclient.
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2. **Prüfungen festlegen:** Was muss je System überwacht werden? Nutze die Übersicht aus Handout
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S9 als Ausgangspunkt, aber übernimm sie nicht blind – ein Client braucht anderes als ein
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Server.
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3. **Schwellen begründen:** Schreib zu jeder Schwelle einen Satz, warum sie dort liegt.
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4. **Handlungen festlegen:** Wer bekommt welchen Alarm, und was tut er dann? Ein Alarm ohne
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Handlung ist keiner.
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5. **Einrichten** im Überwachungssystem.
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6. **Testen:** Stoppe einen überwachten Dienst. Miss die Zeit, bis der Alarm ankommt. Starte den
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Dienst wieder und prüfe die Entwarnung.
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7. **Die Überwachung überwachen:** Beschreibe, woran ihr merkt, dass das Überwachungssystem
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selbst ausgefallen ist.
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## Worauf es ankommt
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Weniger ist mehr. Zwanzig Prüfungen je System sehen gründlich aus und erzeugen nach einer
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Woche so viele Meldungen, dass niemand mehr hinschaut. Gesucht sind die Prüfungen, bei denen
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ein Alarm tatsächlich bedeutet: Jetzt muss jemand etwas tun.
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## Zeit
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Sechs Stunden. Vor dem Test kurz ankündigen, dass gleich ein Alarm kommt – sonst sucht jemand
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anderes die Ursache.
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@@ -0,0 +1,47 @@
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id: "15.1"
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titel: Eine Woche im ersten Level
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woche: 15
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block: arbeitsalltag
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ziel: Du übernimmst unter Aufsicht den ersten Level im Ticketsystem, ordnest jedes Ticket nach Art und Priorität ein, erkennst ein wiederkehrendes Problem und schreibst zwei Wissensartikel.
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zeitrahmen: Montag bis Donnerstag, jeweils vormittags
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rahmenplan: [A1, A2, A5, A7]
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lernfeld: LF6
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material:
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- Zugang zum Ticketsystem mit Bearbeitungsrecht im ersten Level
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- Prioritätenmatrix und Zielzeiten des Betriebs (oder die aus Handout A11)
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- Zugang zur Wissensdatenbank
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kriterien:
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- Mindestens 15 Tickets sind nach Art (Störung, Serviceanfrage) und Priorität eingeordnet, jeweils mit einem Satz Begründung
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- Die Einordnungen sind mit dem Ausbilder abgeglichen, Abweichungen besprochen
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- Jede Eskalation an den zweiten Level enthält alle Angaben, sodass keine Rückfrage nötig war
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- Die Nutzer wurden bei längerer Bearbeitung von sich aus über den Stand informiert
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- Mindestens ein wiederkehrendes Muster ist als Problem mit verknüpften Tickets angelegt
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- Zwei Wissensartikel nach dem Aufbau aus Handout A12 liegen in der Wissensdatenbank
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## Auftrag
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An vier Vormittagen bist du der erste Ansprechpartner für neue Tickets – der Ausbilder oder ein
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Kollege aus dem zweiten Level sitzt daneben oder ist erreichbar.
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1. **Annehmen:** Jedes neue Ticket lesen, bei Bedarf beim Melder nachfragen, bis die Angaben
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aus Handout A1 vollständig sind.
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2. **Einordnen:** Art und Priorität festlegen und in einem Satz begründen.
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3. **Lösen oder eskalieren:** Was du lösen kannst, löst du. Was nicht, gibst du vollständig an
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den zweiten Level weiter.
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4. **Informieren:** Melde dich bei Nutzern, deren Ticket länger dauert, bevor sie nachfragen.
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5. **Muster erkennen:** Sammle Tickets, die sich ähneln. Lege für ein Muster ein Problem an.
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6. **Aufschreiben:** Für zwei Lösungen, die du in dieser Woche gebraucht hast, schreibst du einen
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Wissensartikel.
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7. **Abgleichen:** Am Ende jedes Vormittags gehst du deine Einordnungen mit dem Ausbilder durch.
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## Worauf es ankommt
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Die Begründung der Priorität ist wichtiger als die Priorität selbst. Wer begründen kann, warum
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der Bildschirm der Geschäftsführung nach dem Lagerdrucker kommt, hat das Prinzip verstanden – und
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kann es dem Geschäftsführer auch erklären.
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## Zeit
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Vier Vormittage. Nachmittags laufen die übrigen Inhalte der Woche.
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@@ -0,0 +1,47 @@
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id: "16.1"
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titel: Drei Arbeitsplätze nach Ergonomie und Energie bewerten
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woche: 16
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block: hardware
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ziel: Du prüfst drei Bildschirmarbeitsplätze auf ergonomische Mängel, misst ihren Stromverbrauch, rechnest die Jahreskosten hoch und legst eine begründete Empfehlung mit Kosten vor.
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zeitrahmen: 5 Stunden
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rahmenplan: [C3, C4, A3, A2]
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lernfeld: LF2
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material:
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- Checkliste „Bildschirmarbeitsplatz prüfen"
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- Eine Energiemessgerät-Steckdose
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- Maßband
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- Aktueller Strompreis des Betriebs (bei der Buchhaltung erfragen)
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kriterien:
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- An drei Arbeitsplätzen ist die Checkliste vollständig abgearbeitet, Mängel sind mit Foto oder Maß belegt
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- Die Nutzer wurden nach Beschwerden gefragt, ihre Antworten sind festgehalten
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- Der Verbrauch ist im Betrieb und im Leerlauf gemessen, nicht aus dem Datenblatt übernommen
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- Die Jahreskosten sind nach der Formel aus Handout H5 nachvollziehbar berechnet
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- Für jeden Mangel ist eine Maßnahme mit Kosten oder Aufwand vorgeschlagen
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- Sofort behebbare Mängel (Bildschirmhöhe, Ausrichtung, Energiesparplan) sind mit Einverständnis der Nutzer behoben
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## Auftrag
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1. **Auswählen:** Drei Arbeitsplätze in verschiedenen Abteilungen, mit dem Einverständnis der
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Personen, die dort arbeiten.
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2. **Prüfen:** Checkliste abarbeiten, Maße nehmen, Mängel fotografieren.
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3. **Fragen:** Haben die Nutzer Beschwerden – Nacken, Augen, Rücken, Handgelenke?
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4. **Messen:** Mit der Messsteckdose Rechner und Bildschirme im Betrieb und im Leerlauf messen,
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außerdem nach Feierabend, falls sie nicht ausgeschaltet werden.
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5. **Rechnen:** Jahreskosten je Arbeitsplatz und hochgerechnet auf alle gleichartigen
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Arbeitsplätze im Betrieb.
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6. **Beheben, was sofort geht:** Bildschirm einstellen, Arbeitsplatz drehen, Energiesparplan
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setzen.
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7. **Empfehlen:** Was bleibt, mit Maßnahme, Kosten und Nutzen – auf einer Seite.
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## Worauf es ankommt
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Die Messung zählt, nicht das Datenblatt. Ein Rechner, der laut Hersteller 15 Watt im Leerlauf
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braucht, kann mit einem schlecht eingestellten Energiesparplan das Dreifache aufnehmen. Und:
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Die Aufgabe ist eine gute Übung für Teil 1 der Abschlussprüfung, in dem Ergonomie und
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Energiekosten regelmäßig vorkommen.
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|
## Zeit
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Fünf Stunden. Die Messung nach Feierabend kann über Nacht laufen.
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@@ -0,0 +1,53 @@
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id: "9.1"
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|
titel: Einen Testserver als virtuelle Maschine bereitstellen
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woche: 9
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block: server
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ziel: Du planst eine virtuelle Maschine für einen Testserver, stellst sie auf dem Testhost bereit, nimmst sie in Sicherung und Dokumentation auf und weist mit einem Snapshot nach, dass du eine Änderung sauber zurücknehmen kannst.
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zeitrahmen: 6 Stunden
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rahmenplan: [B1, B3, A5, A8]
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||||||
|
lernfeld: LF9
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material:
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- Zugang zum Testhost (Proxmox VE, Hyper-V oder vergleichbar)
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- Installationsabbild eines Server-Betriebssystems
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- Freie IP-Adresse im Testnetz und Zugang zum DNS
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|
- Checkliste „Virtuelle Maschine bereitstellen"
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kriterien:
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- Ein Planungsblatt mit Zweck, Ressourcen, Festplatten, Netz, Sicherung und Verantwortlichem lag vor dem Anlegen vor
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- Die zugewiesenen Ressourcen sind begründet und passen zu dem, was der Host hergibt
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- System und Daten liegen auf getrennten virtuellen Festplatten
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- Die VM hat eine feste Adresse, einen DNS-Eintrag und einen Namen nach der Namensregel
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|
- Gasterweiterungen sind installiert, die VM fährt über den Hypervisor sauber herunter
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|
- Die VM ist in die Sicherung aufgenommen, ein erster Sicherungslauf ist erfolgreich
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|
- Ein Snapshot wurde vor einer Änderung angelegt, die Änderung zurückgenommen und der Snapshot anschließend gelöscht
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|
- Die Dokumentation liegt in der IT-Dokumentation
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|
## Auftrag
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Die Ausbildung braucht einen eigenen Testserver, auf dem in den nächsten Wochen
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Verzeichnisdienst und Freigaben geübt werden. Du stellst ihn bereit.
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1. **Planen:** Fülle das Planungsblatt nach Handout V3 aus und lass es dir vom Ausbilder
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freigeben, bevor du etwas anlegst.
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2. **Prüfen:** Hat der Testhost genug freien Arbeitsspeicher und Speicherplatz?
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3. **Anlegen und installieren:** VM nach Plan anlegen, Betriebssystem installieren,
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Gasterweiterungen und Updates einspielen.
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4. **Einbinden:** feste Adresse, DNS-Eintrag, Name nach Regel.
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5. **Absichern:** VM in die Sicherung aufnehmen und einen ersten Lauf abwarten.
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6. **Rückweg üben:** Snapshot anlegen, eine Änderung vornehmen (etwa eine Rolle
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installieren), auf den Snapshot zurücksetzen, prüfen, dass die Änderung weg ist, und den
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Snapshot löschen.
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7. **Dokumentieren:** Planungsblatt mit den tatsächlichen Werten in der IT-Dokumentation
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ablegen.
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## Worauf es ankommt
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Das Planungsblatt vor dem Anlegen ist kein Formular, sondern der Kern der Aufgabe. Eine VM
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ohne Plan funktioniert genauso – bis jemand in einem Jahr fragt, wofür sie da ist und ob man
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sie abschalten kann.
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## Zeit
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Sechs Stunden einschließlich Installation. Die Wartezeiten bei Installation und Updates
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nutzt du für die Dokumentation.
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@@ -0,0 +1,60 @@
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|
id: 07-vm-bereitstellen
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|
titel: Virtuelle Maschine bereitstellen
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|
block: server
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worum: >-
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Vom Planungsblatt bis zur VM in Sicherung und Überwachung. Die Schritte nach
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der Installation sind die, die sonst fehlen.
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rahmenplan: [B1, B3, A5]
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lernfeld: LF9
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|
mit_ticket: true
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||||||
|
gruppen:
|
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|
- id: vorbereiten
|
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|
titel: Vorbereiten
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: v1
|
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|
text: Zweck und Verantwortlicher der VM schriftlich festgehalten
|
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- id: v2
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|
text: Ressourcen, Festplatten, Netz bzw. VLAN und IP-Adresse geplant
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- id: v3
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|
text: Geprüft, dass der Host Arbeitsspeicher und Speicherplatz hergibt
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|
- id: v4
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|
text: Name nach Namensregel vergeben, IP-Adresse reserviert
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|
|
||||||
|
- id: durchfuehren
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||||||
|
titel: Durchführen
|
||||||
|
schritte:
|
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|
- id: d1
|
||||||
|
text: VM angelegt, System- und Datenfestplatte getrennt
|
||||||
|
- id: d2
|
||||||
|
text: Betriebssystem installiert, Gasterweiterungen eingerichtet
|
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|
- id: d3
|
||||||
|
text: Alle verfügbaren Updates eingespielt
|
||||||
|
- id: d4
|
||||||
|
text: Feste IP-Adresse gesetzt, DNS-Eintrag angelegt
|
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|
- id: d5
|
||||||
|
text: Lokales Administratorkennwort nach Vorgabe gesetzt und im Passwortmanager abgelegt
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: pruefen
|
||||||
|
titel: Prüfen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: p1
|
||||||
|
text: VM über den Namen erreichbar
|
||||||
|
- id: p2
|
||||||
|
text: Herunterfahren über den Hypervisor funktioniert sauber
|
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|
- id: p3
|
||||||
|
text: VM in die Sicherung aufgenommen, erster Lauf erfolgreich
|
||||||
|
- id: p4
|
||||||
|
text: VM in die Überwachung aufgenommen (Erreichbarkeit, Speicherplatz)
|
||||||
|
- id: p5
|
||||||
|
text: Keine Snapshots aus der Einrichtung übrig geblieben
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: abschliessen
|
||||||
|
titel: Abschließen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: a1
|
||||||
|
text: Planungsblatt mit den tatsächlichen Werten in der IT-Dokumentation abgelegt
|
||||||
|
- id: a2
|
||||||
|
text: VM an den Verantwortlichen übergeben
|
||||||
|
- id: a3
|
||||||
|
text: Ticket geschlossen mit Name, Adresse und tatsächlichem Aufwand
|
||||||
@@ -0,0 +1,56 @@
|
|||||||
|
id: 08-mitarbeiter-einrichten
|
||||||
|
titel: Neuen Mitarbeiter einrichten
|
||||||
|
block: server
|
||||||
|
worum: >-
|
||||||
|
Rechte kommen aus der Rolle, nicht aus dem Konto eines Kollegen. Und das
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||||||
|
Erstpasswort wird persönlich übergeben, nie per Mail an den Vorgesetzten.
|
||||||
|
rahmenplan: [B3, A6, A7]
|
||||||
|
lernfeld: LF10
|
||||||
|
mit_ticket: true
|
||||||
|
|
||||||
|
gruppen:
|
||||||
|
- id: vorbereiten
|
||||||
|
titel: Vorbereiten
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: v1
|
||||||
|
text: Meldung der Personalabteilung liegt vor – Name, Eintrittsdatum, Abteilung, Funktion
|
||||||
|
- id: v2
|
||||||
|
text: Benötigte Rollen und Zugänge von der Führungskraft schriftlich angefordert
|
||||||
|
- id: v3
|
||||||
|
text: Gerät reserviert und nach Checkliste vorbereitet
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: durchfuehren
|
||||||
|
titel: Durchführen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: d1
|
||||||
|
text: Konto nach Namensregel in der OU der Abteilung angelegt – nicht von einem Kollegen kopiert
|
||||||
|
- id: d2
|
||||||
|
text: Konto in die globalen Gruppen der Rolle aufgenommen, keine Einzelberechtigungen
|
||||||
|
- id: d3
|
||||||
|
text: Postfach und Verteilerlisten eingerichtet
|
||||||
|
- id: d4
|
||||||
|
text: Fachanwendungen freigeschaltet, soweit angefordert
|
||||||
|
- id: d5
|
||||||
|
text: Erstpasswort gesetzt, Änderung bei der ersten Anmeldung erzwungen
|
||||||
|
- id: d6
|
||||||
|
text: Gerät in der Geräteliste der Person zugeordnet
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: pruefen
|
||||||
|
titel: Prüfen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: p1
|
||||||
|
text: Anmeldung am vorgesehenen Gerät funktioniert
|
||||||
|
- id: p2
|
||||||
|
text: Laufwerke und Drucker der Abteilung kommen per Richtlinie an
|
||||||
|
- id: p3
|
||||||
|
text: Zugriff auf eine Ablage, die nicht zur Rolle gehört, wird abgewiesen
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: abschliessen
|
||||||
|
titel: Abschließen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: a1
|
||||||
|
text: Erstpasswort persönlich übergeben, zweiten Faktor gemeinsam eingerichtet
|
||||||
|
- id: a2
|
||||||
|
text: Kurze Einweisung – Anmelden, Sperren, Ablage, Drucken, wie man ein Ticket aufgibt
|
||||||
|
- id: a3
|
||||||
|
text: Ticket geschlossen mit Gruppen, Gerät und tatsächlichem Aufwand
|
||||||
@@ -0,0 +1,54 @@
|
|||||||
|
id: 09-auftrag-abnehmen-lassen
|
||||||
|
titel: Auftrag übergeben und abnehmen lassen
|
||||||
|
block: arbeitsalltag
|
||||||
|
worum: >-
|
||||||
|
Die Abnahme ist der Moment, in dem aus „fertig" ein nachweisbares „erledigt"
|
||||||
|
wird. Was hier nicht im Protokoll steht, ist später Verhandlungssache.
|
||||||
|
rahmenplan: [A7, A5, A2]
|
||||||
|
lernfeld: LF6
|
||||||
|
mit_ticket: true
|
||||||
|
|
||||||
|
gruppen:
|
||||||
|
- id: vorbereiten
|
||||||
|
titel: Vorbereiten
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: v1
|
||||||
|
text: Alle Anforderungen aus dem Pflichtenheft einzeln selbst geprüft und abgehakt
|
||||||
|
- id: v2
|
||||||
|
text: Dokumentation für den Kunden fertig – Zugangsdaten getrennt übergeben
|
||||||
|
- id: v3
|
||||||
|
text: Termin mit der Person vereinbart, die abnehmen darf
|
||||||
|
- id: v4
|
||||||
|
text: Abnahmeprotokoll mit den Abnahmekriterien aus dem Pflichtenheft vorbereitet
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: durchfuehren
|
||||||
|
titel: Durchführen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: d1
|
||||||
|
text: Jedes Abnahmekriterium gemeinsam mit dem Kunden vorgeführt und geprüft
|
||||||
|
- id: d2
|
||||||
|
text: Gefundene Mängel mit Beschreibung und vereinbarter Frist ins Protokoll eingetragen
|
||||||
|
- id: d3
|
||||||
|
text: Kunde bzw. Anwender eingewiesen
|
||||||
|
- id: d4
|
||||||
|
text: Dokumentation übergeben
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: pruefen
|
||||||
|
titel: Prüfen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: p1
|
||||||
|
text: Protokoll vollständig – Datum, Teilnehmer, Ergebnis je Kriterium, Restmängel
|
||||||
|
- id: p2
|
||||||
|
text: Protokoll von beiden Seiten unterschrieben
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: abschliessen
|
||||||
|
titel: Abschließen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: a1
|
||||||
|
text: Leistungsnachweis mit tatsächlichem Aufwand an die Abrechnung gegeben
|
||||||
|
- id: a2
|
||||||
|
text: Restmängel als Tickets mit Frist angelegt
|
||||||
|
- id: a3
|
||||||
|
text: Abnahmeprotokoll beim Auftrag abgelegt
|
||||||
|
- id: a4
|
||||||
|
text: Rückmeldung des Kunden eingeholt und notiert
|
||||||
@@ -0,0 +1,60 @@
|
|||||||
|
id: 10-linux-server-einrichten
|
||||||
|
titel: Linux-Server grundlegend einrichten
|
||||||
|
block: system
|
||||||
|
worum: >-
|
||||||
|
Die Reihenfolge schützt vor dem Aussperren: erst der Benutzer, dann der
|
||||||
|
Schlüssel, dann testen, dann erst die Passwort-Anmeldung abschalten.
|
||||||
|
rahmenplan: [B3, A6]
|
||||||
|
lernfeld: LF9
|
||||||
|
mit_ticket: true
|
||||||
|
|
||||||
|
gruppen:
|
||||||
|
- id: vorbereiten
|
||||||
|
titel: Vorbereiten
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: v1
|
||||||
|
text: Zweck, Name, IP-Adresse und Verantwortlicher festgelegt
|
||||||
|
- id: v2
|
||||||
|
text: Konsolenzugang über den Hypervisor geprüft – der Notausgang, falls SSH nicht mehr geht
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: durchfuehren
|
||||||
|
titel: Durchführen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: d1
|
||||||
|
text: Grundsystem mit SSH-Server installiert, nichts Unnötiges ausgewählt
|
||||||
|
- id: d2
|
||||||
|
text: Alle Updates eingespielt, automatische Sicherheitsupdates eingerichtet
|
||||||
|
- id: d3
|
||||||
|
text: Persönlicher Benutzer angelegt und in die Gruppe sudo aufgenommen
|
||||||
|
- id: d4
|
||||||
|
text: Öffentlicher SSH-Schlüssel hinterlegt, Anmeldung mit Schlüssel getestet
|
||||||
|
- id: d5
|
||||||
|
text: In sshd_config root-Anmeldung und Passwort-Anmeldung abgeschaltet, Dienst neu geladen
|
||||||
|
- id: d6
|
||||||
|
text: In einer zweiten Sitzung erfolgreich angemeldet, bevor die erste geschlossen wurde
|
||||||
|
- id: d7
|
||||||
|
text: Firewall eingerichtet, nur benötigte Dienste freigegeben
|
||||||
|
- id: d8
|
||||||
|
text: Zeitzone und Zeitsynchronisation geprüft
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: pruefen
|
||||||
|
titel: Prüfen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: p1
|
||||||
|
text: Anmeldung als root per SSH schlägt fehl
|
||||||
|
- id: p2
|
||||||
|
text: Anmeldung per Passwort schlägt fehl
|
||||||
|
- id: p3
|
||||||
|
text: ss -tlnp zeigt nur die erwarteten Dienste
|
||||||
|
- id: p4
|
||||||
|
text: Nach einem Neustart laufen alle Dienste wieder
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: abschliessen
|
||||||
|
titel: Abschließen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: a1
|
||||||
|
text: Server in Sicherung und Überwachung aufgenommen
|
||||||
|
- id: a2
|
||||||
|
text: Dokumentation mit Name, Adresse, Diensten und Zugängen abgelegt
|
||||||
|
- id: a3
|
||||||
|
text: Ticket geschlossen mit tatsächlichem Aufwand
|
||||||
@@ -0,0 +1,57 @@
|
|||||||
|
id: 11-aenderung-durchfuehren
|
||||||
|
titel: Änderung planen und durchführen
|
||||||
|
block: arbeitsalltag
|
||||||
|
worum: >-
|
||||||
|
Jede Änderung an einem laufenden System ist ein Risiko. Die Liste sorgt
|
||||||
|
dafür, dass vorher feststeht, wie man zurückkommt – nicht erst, wenn es
|
||||||
|
nötig wird.
|
||||||
|
rahmenplan: [A5, A8, A1]
|
||||||
|
lernfeld: LF6
|
||||||
|
mit_ticket: true
|
||||||
|
|
||||||
|
gruppen:
|
||||||
|
- id: vorbereiten
|
||||||
|
titel: Vorbereiten
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: v1
|
||||||
|
text: Änderung beschrieben – was, warum, welche Systeme und Nutzer betroffen sind
|
||||||
|
- id: v2
|
||||||
|
text: Risiko eingeschätzt und Art der Änderung festgelegt (Standard, normal, Notfall)
|
||||||
|
- id: v3
|
||||||
|
text: Rückweg geplant und, wo möglich, vorher getestet
|
||||||
|
- id: v4
|
||||||
|
text: Aktuelle Sicherung oder Snapshot der betroffenen Systeme vorhanden
|
||||||
|
- id: v5
|
||||||
|
text: Freigabe durch die zuständige Person eingeholt
|
||||||
|
- id: v6
|
||||||
|
text: Zeitpunkt festgelegt und den Betroffenen angekündigt
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: durchfuehren
|
||||||
|
titel: Durchführen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: d1
|
||||||
|
text: Änderung nach Plan umgesetzt, Abweichungen sofort notiert
|
||||||
|
- id: d2
|
||||||
|
text: Bei unerwartetem Verhalten nach festgelegter Zeit abgebrochen und Rückweg genutzt
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: pruefen
|
||||||
|
titel: Prüfen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: p1
|
||||||
|
text: Ziel der Änderung erreicht und nachgewiesen
|
||||||
|
- id: p2
|
||||||
|
text: Betroffene Dienste funktionieren, Stichprobe bei einem Nutzer
|
||||||
|
- id: p3
|
||||||
|
text: Überwachung zeigt keine neuen Auffälligkeiten
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: abschliessen
|
||||||
|
titel: Abschließen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: a1
|
||||||
|
text: Dokumentation und Netzplan bzw. Konfigurationsübersicht aktualisiert
|
||||||
|
- id: a2
|
||||||
|
text: Snapshots aus der Änderung entfernt
|
||||||
|
- id: a3
|
||||||
|
text: Abschluss den Betroffenen mitgeteilt
|
||||||
|
- id: a4
|
||||||
|
text: Ticket geschlossen mit Ergebnis, Abweichungen und tatsächlichem Aufwand
|
||||||
@@ -0,0 +1,61 @@
|
|||||||
|
id: 12-bildschirmarbeitsplatz-pruefen
|
||||||
|
titel: Bildschirmarbeitsplatz prüfen
|
||||||
|
block: hardware
|
||||||
|
worum: >-
|
||||||
|
Gemessen wird an der Person, die dort arbeitet, nicht am Möbelkatalog. Erst
|
||||||
|
einstellen lassen, dann prüfen – viele Mängel sind nur falsch eingestellte
|
||||||
|
Möbel.
|
||||||
|
rahmenplan: [C3, C4]
|
||||||
|
lernfeld: LF2
|
||||||
|
mit_ticket: false
|
||||||
|
|
||||||
|
gruppen:
|
||||||
|
- id: vorbereiten
|
||||||
|
titel: Vorbereiten
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: v1
|
||||||
|
text: Termin mit der Person vereinbart, die dort arbeitet, und Zweck erklärt
|
||||||
|
- id: v2
|
||||||
|
text: Nach Beschwerden gefragt – Nacken, Augen, Rücken, Handgelenke
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: durchfuehren
|
||||||
|
titel: Durchführen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: d1
|
||||||
|
text: Oberste Bildschirmzeile auf oder knapp unter Augenhöhe
|
||||||
|
- id: d2
|
||||||
|
text: Abstand zum Bildschirm etwa eine Armlänge
|
||||||
|
- id: d3
|
||||||
|
text: Blickrichtung parallel zum Fenster, keine Spiegelungen oder Blendung
|
||||||
|
- id: d4
|
||||||
|
text: Hauptbildschirm direkt vor dem Körper, zwei Bildschirme gleich hoch
|
||||||
|
- id: d5
|
||||||
|
text: Füße flach auf dem Boden, Oberschenkel etwa waagerecht
|
||||||
|
- id: d6
|
||||||
|
text: Unterarme bei lockeren Schultern etwa waagerecht auf Tischhöhe
|
||||||
|
- id: d7
|
||||||
|
text: Tastatur und Maus vor dem Körper, Maus direkt neben der Tastatur
|
||||||
|
- id: d8
|
||||||
|
text: Notebook nur mit externem Bildschirm, Tastatur und Maus im Dauerbetrieb
|
||||||
|
- id: d9
|
||||||
|
text: Energiesparplan aktiv, Bildschirm schaltet bei Abwesenheit ab
|
||||||
|
- id: d10
|
||||||
|
text: Kabel geordnet, keine Stolperfallen, keine Mehrfachsteckdosen hintereinander
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: pruefen
|
||||||
|
titel: Prüfen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: p1
|
||||||
|
text: Mängel mit Foto oder Maß belegt
|
||||||
|
- id: p2
|
||||||
|
text: Mit der Person besprochen, ob die Einstellungen nach der Änderung angenehm sind
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: abschliessen
|
||||||
|
titel: Abschließen
|
||||||
|
schritte:
|
||||||
|
- id: a1
|
||||||
|
text: Sofort behebbare Mängel behoben
|
||||||
|
- id: a2
|
||||||
|
text: Bleibende Mängel mit Vorschlag an die zuständige Stelle gemeldet
|
||||||
|
- id: a3
|
||||||
|
text: Auf die Angebotsvorsorge für die Augen hingewiesen, falls Beschwerden bestehen
|
||||||
@@ -353,3 +353,325 @@
|
|||||||
Ein Speichernetz, das Servern Speicherblöcke bereitstellt, etwa per iSCSI.
|
Ein Speichernetz, das Servern Speicherblöcke bereitstellt, etwa per iSCSI.
|
||||||
Der Server sieht eine Festplatte und legt selbst ein Dateisystem darauf an.
|
Der Server sieht eine Festplatte und legt selbst ein Dateisystem darauf an.
|
||||||
siehe_auch: [NAS]
|
siehe_auch: [NAS]
|
||||||
|
|
||||||
|
# --- Woche 9: Virtualisierung ----------------------------------------------
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Hypervisor
|
||||||
|
formen: [Hypervisoren, Hypervisors]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Die Software, die einen physischen Rechner in mehrere virtuelle Maschinen
|
||||||
|
aufteilt. Typ 1 läuft direkt auf der Hardware (für Server), Typ 2 als
|
||||||
|
Programm auf einem Betriebssystem (für Tests am Arbeitsplatz).
|
||||||
|
siehe_auch: [virtuelle Maschine]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: virtuelle Maschine
|
||||||
|
steht_fuer: VM
|
||||||
|
formen: [virtuellen Maschine, virtuelle Maschinen, virtuellen Maschinen, VM, VMs]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein vollständiger Rechner mit eigenem Betriebssystem, der nicht auf eigener
|
||||||
|
Hardware läuft, sondern sich die Ressourcen eines Hosts mit anderen VMs teilt.
|
||||||
|
siehe_auch: [Hypervisor, Snapshot]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Snapshot
|
||||||
|
formen: [Snapshots]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein eingefrorener Zustand einer virtuellen Maschine, zu dem man zurückkehren
|
||||||
|
kann. Gut als Rückweg für Stunden vor einer Änderung, aber keine
|
||||||
|
Datensicherung – er liegt auf demselben Speicher und wird mit der Zeit groß
|
||||||
|
und langsam.
|
||||||
|
siehe_auch: [virtuelle Maschine, Vollsicherung]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Thin Provisioning
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Eine virtuelle Festplatte belegt nur den tatsächlich beschriebenen Platz und
|
||||||
|
wächst bei Bedarf. Spart Speicher, kann ihn aber unbemerkt volllaufen lassen,
|
||||||
|
wenn mehr zugesagt ist, als vorhanden ist.
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Container
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Eine abgeschlossene Laufzeitumgebung für eine Anwendung, die sich den Kern
|
||||||
|
des Host-Betriebssystems teilt. Leichter und schneller als eine virtuelle
|
||||||
|
Maschine, aber weniger stark von anderen getrennt.
|
||||||
|
siehe_auch: [virtuelle Maschine]
|
||||||
|
|
||||||
|
# --- Woche 10: Verzeichnisdienst und Serverdienste -------------------------
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Active Directory
|
||||||
|
steht_fuer: AD
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Der Verzeichnisdienst von Microsoft. Er verwaltet Benutzer, Computer, Gruppen
|
||||||
|
und Richtlinien einer Domäne zentral und prüft Anmeldungen.
|
||||||
|
siehe_auch: [Domänencontroller, Organisationseinheit, Gruppenrichtlinie]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Domänencontroller
|
||||||
|
formen: [Domänencontrollern, Domänencontrollers]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein Server, der das Verzeichnis einer Domäne hält und Anmeldungen prüft. Man
|
||||||
|
betreibt mindestens zwei, damit ein Ausfall niemanden aussperrt.
|
||||||
|
siehe_auch: [Active Directory, DNS]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Organisationseinheit
|
||||||
|
steht_fuer: OU (Organizational Unit)
|
||||||
|
formen: [Organisationseinheiten, OU, OUs]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein Ordner im Active Directory, der Konten und Computer ordnet. An
|
||||||
|
Organisationseinheiten werden Gruppenrichtlinien verknüpft und
|
||||||
|
Verwaltungsrechte delegiert – Berechtigungen auf Dateien vergibt man dagegen
|
||||||
|
an Gruppen.
|
||||||
|
siehe_auch: [Active Directory, Gruppenrichtlinie, AGDLP]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: AGDLP
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Die Regel für Gruppen im Active Directory: Accounts in Global groups, Global
|
||||||
|
groups in Domain Local groups, Permissions an die Domain Local groups. Die
|
||||||
|
globale Gruppe beschreibt die Rolle, die domänenlokale das Recht.
|
||||||
|
siehe_auch: [Prinzip der geringsten Rechte, NTFS-Berechtigung]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Gruppenrichtlinie
|
||||||
|
steht_fuer: GPO (Group Policy Object)
|
||||||
|
formen: [Gruppenrichtlinien, GPO, GPOs]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein Bündel zentraler Einstellungen für Computer oder Benutzer, das an einen
|
||||||
|
Standort, die Domäne oder eine Organisationseinheit verknüpft wird.
|
||||||
|
Angewendet in der Reihenfolge lokal, Standort, Domäne, OU – was zuletzt
|
||||||
|
kommt, gewinnt.
|
||||||
|
siehe_auch: [Organisationseinheit, Active Directory]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Schattenkopie
|
||||||
|
formen: [Schattenkopien]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Eine Zeitpunktkopie eines Laufwerks auf dem Dateiserver, über die Benutzer
|
||||||
|
frühere Fassungen einer Datei selbst zurückholen können. Liegt auf demselben
|
||||||
|
Laufwerk und ersetzt deshalb keine Datensicherung.
|
||||||
|
siehe_auch: [Vollsicherung]
|
||||||
|
|
||||||
|
# --- Woche 11: Netze trennen und verbinden ---------------------------------
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Trunk
|
||||||
|
formen: [Trunks, Trunk-Port, Trunk-Ports]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Eine Switchverbindung, die mehrere VLANs gleichzeitig überträgt und jeden
|
||||||
|
Rahmen mit seiner VLAN-ID markiert (IEEE 802.1Q). Verbindet Switches
|
||||||
|
untereinander und mit Routern, Firewalls und Access Points.
|
||||||
|
siehe_auch: [VLAN, Switch]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Standardroute
|
||||||
|
formen: [Standardrouten, Default-Route]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Der Eintrag 0.0.0.0/0 in einer Routingtabelle. Er greift für alle Ziele, für
|
||||||
|
die es keine genauere Route gibt – meist der Weg ins Internet.
|
||||||
|
siehe_auch: [Router, Gateway]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: 802.1X
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein Verfahren, bei dem sich Geräte oder Benutzer vor dem Zugang zum Netz
|
||||||
|
anmelden müssen – im WLAN als WPA2/WPA3-Enterprise, auch an Switchports. Die
|
||||||
|
Prüfung übernimmt meist ein RADIUS-Server.
|
||||||
|
siehe_auch: [RADIUS]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: RADIUS
|
||||||
|
steht_fuer: Remote Authentication Dial-In User Service
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein Dienst, der Anmeldungen am Netz zentral prüft, etwa gegen die
|
||||||
|
Benutzerkonten im Verzeichnisdienst. Wird für WLAN-Zugänge mit eigenen
|
||||||
|
Zugangsdaten je Person gebraucht.
|
||||||
|
siehe_auch: [802.1X]
|
||||||
|
|
||||||
|
# --- Woche 12: Kundenauftrag -----------------------------------------------
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Lastenheft
|
||||||
|
formen: [Lastenhefts, Lastenhefte]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Die Beschreibung des Auftraggebers, was er braucht und wofür. Die Grundlage,
|
||||||
|
auf die der Auftragnehmer mit dem Pflichtenheft antwortet.
|
||||||
|
siehe_auch: [Pflichtenheft]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Pflichtenheft
|
||||||
|
formen: [Pflichtenhefts, Pflichtenhefte]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Die Beschreibung des Auftragnehmers, wie und womit er die Anforderungen aus
|
||||||
|
dem Lastenheft umsetzt – einschließlich der Kriterien, an denen bei der
|
||||||
|
Abnahme geprüft wird.
|
||||||
|
siehe_auch: [Lastenheft]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Bezugspreis
|
||||||
|
formen: [Bezugspreise, Bezugskalkulation]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Der Preis, den der Betrieb für eine Ware tatsächlich zahlt: Listenpreis minus
|
||||||
|
Rabatt minus Skonto plus Bezugskosten wie Versand und Verpackung.
|
||||||
|
siehe_auch: [Skonto]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Skonto
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein Preisnachlass für Zahlung innerhalb einer kurzen Frist, etwa 2 Prozent
|
||||||
|
bei Zahlung binnen zehn Tagen. Wird vom Zieleinkaufspreis berechnet, also
|
||||||
|
nach Abzug des Rabatts.
|
||||||
|
siehe_auch: [Bezugspreis]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Werkvertrag
|
||||||
|
formen: [Werkvertrags, Werkverträge]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein Vertrag, bei dem ein Erfolg geschuldet wird, etwa ein funktionierendes
|
||||||
|
Netzwerk. Bezahlt wird nach der Abnahme.
|
||||||
|
siehe_auch: [Dienstvertrag, Gewährleistung]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Dienstvertrag
|
||||||
|
formen: [Dienstvertrags, Dienstverträge]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein Vertrag, bei dem eine Tätigkeit geschuldet wird, nicht ein Erfolg – etwa
|
||||||
|
Support nach Stunden oder eine Schulung.
|
||||||
|
siehe_auch: [Werkvertrag]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Gewährleistung
|
||||||
|
formen: [Mängelhaftung]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Die gesetzliche Haftung des Verkäufers für Mängel, die bei Übergabe vorhanden
|
||||||
|
waren – bei neuen Sachen in der Regel zwei Jahre. Anders als die Garantie ist
|
||||||
|
sie nicht freiwillig.
|
||||||
|
siehe_auch: [Werkvertrag]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: SLA
|
||||||
|
steht_fuer: Service Level Agreement
|
||||||
|
formen: [SLAs]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Eine Vereinbarung über messbare Leistungswerte eines Dienstes, etwa
|
||||||
|
Reaktionszeit, Wiederherstellungszeit und Verfügbarkeit. 99,9 Prozent
|
||||||
|
Verfügbarkeit erlauben knapp neun Stunden Ausfall im Jahr.
|
||||||
|
siehe_auch: [RTO]
|
||||||
|
|
||||||
|
# --- Woche 13: Linux-Grundlagen --------------------------------------------
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: SSH
|
||||||
|
steht_fuer: Secure Shell
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein verschlüsselter Fernzugang zur Kommandozeile eines Rechners, üblich für
|
||||||
|
Linux-Server und Netzwerkgeräte. Sicher betrieben wird er mit Schlüsseln statt
|
||||||
|
Passwörtern.
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: sudo
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Ein Befehl, mit dem ein berechtigter Benutzer unter Linux einen einzelnen
|
||||||
|
Befehl mit Administratorrechten ausführt. Jeder Aufruf wird protokolliert.
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: systemd
|
||||||
|
formen: [systemctl, journalctl]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Der Dienst, der auf den meisten Linux-Systemen alle anderen Dienste startet und
|
||||||
|
verwaltet. Mit systemctl steuert man Dienste, mit journalctl liest man ihre
|
||||||
|
Protokolle.
|
||||||
|
|
||||||
|
# --- Woche 14: Betrieb und Überwachung -------------------------------------
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: NTP
|
||||||
|
steht_fuer: Network Time Protocol
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Das Verfahren, mit dem Rechner ihre Uhrzeit über das Netz abgleichen. Ohne
|
||||||
|
übereinstimmende Uhren lassen sich Protokolle nicht vergleichen, und die
|
||||||
|
Anmeldung im Active Directory scheitert.
|
||||||
|
siehe_auch: [Kerberos]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Kerberos
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Das Anmeldeverfahren im Active Directory. Es arbeitet mit zeitlich begrenzten
|
||||||
|
Tickets und lässt nur eine kleine Abweichung der Uhren zu, standardmäßig fünf
|
||||||
|
Minuten.
|
||||||
|
siehe_auch: [NTP, Active Directory]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Patchday
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Der feste Termin, an dem Microsoft Sicherheitsupdates veröffentlicht – der
|
||||||
|
zweite Dienstag jedes Monats. Viele Betriebe richten ihren Update-Takt danach
|
||||||
|
aus.
|
||||||
|
siehe_auch: [End of Life]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: End of Life
|
||||||
|
formen: [End-of-Life, EOL]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Der Zeitpunkt, ab dem ein Hersteller für ein Produkt keine Sicherheitsupdates
|
||||||
|
mehr liefert. Neue Lücken bleiben danach offen, das Produkt muss ersetzt werden.
|
||||||
|
siehe_auch: [Patchday]
|
||||||
|
|
||||||
|
# --- Woche 15: Serviceanfragen ---------------------------------------------
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: ITIL
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Das verbreitetste Rahmenwerk für IT-Servicemanagement. Es beschreibt unter
|
||||||
|
anderem, wie Störungen, Serviceanfragen, Probleme und Änderungen
|
||||||
|
unterschieden und bearbeitet werden.
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Serviceanfrage
|
||||||
|
formen: [Serviceanfragen, Service Request]
|
||||||
|
erklaerung: >-
|
||||||
|
Die Bitte um eine vorgesehene Standardleistung, ohne dass etwas kaputt ist –
|
||||||
|
etwa ein neues Konto, eine Software aus dem Katalog oder ein Zugriffsrecht.
|
||||||
|
siehe_auch: [ITIL, Workaround]
|
||||||
|
|
||||||
|
- begriff: Workaround
|
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formen: [Workarounds, Umgehungslösung]
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erklaerung: >-
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Eine Umgehung, mit der Nutzer weiterarbeiten können, obwohl die eigentliche
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Ursache einer Störung noch nicht beseitigt ist.
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siehe_auch: [ITIL]
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- begriff: Eskalation
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formen: [eskalieren, eskaliert]
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erklaerung: >-
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Die Weitergabe eines Tickets – funktional an eine Stelle mit mehr Fachwissen
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oder hierarchisch an die Führungsebene, wenn Fristen oder Entscheidungen es
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verlangen.
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siehe_auch: [SLA]
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# --- Woche 16: Vorbereitung auf Teil 1 -------------------------------------
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- begriff: Arbeitsstättenverordnung
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steht_fuer: ArbStättV
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formen: [ArbStättV]
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erklaerung: >-
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Die Verordnung, die Anforderungen an Arbeitsstätten festlegt. Ihr Anhang Nr. 6
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regelt die Bildschirmarbeitsplätze und hat 2016 die Bildschirmarbeitsverordnung
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abgelöst.
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siehe_auch: [Gefährdungsbeurteilung]
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- begriff: Gefährdungsbeurteilung
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formen: [Gefährdungsbeurteilungen]
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erklaerung: >-
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Die Pflicht des Arbeitgebers nach dem Arbeitsschutzgesetz, die Gefährdungen
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an jedem Arbeitsplatz zu ermitteln und Maßnahmen dagegen festzulegen – auch
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für Bildschirmarbeit.
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siehe_auch: [Arbeitsstättenverordnung]
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- begriff: DIN 66399
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erklaerung: >-
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Die Norm für die Vernichtung von Datenträgern. Sie unterscheidet drei
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Schutzklassen und sieben Sicherheitsstufen; für personenbezogene Daten wird in
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der Regel mindestens Stufe 3 angesetzt.
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siehe_auch: [ElektroG, personenbezogene Daten]
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- begriff: ElektroG
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steht_fuer: Elektro- und Elektronikgerätegesetz
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erklaerung: >-
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Das Gesetz, das Rücknahme und Verwertung von Elektrogeräten regelt. Alte
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Rechner, Bildschirme und Drucker gehören über Rücknahmestellen oder
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zertifizierte Entsorger in die Verwertung, nicht in den Restmüll.
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siehe_auch: [DIN 66399]
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- begriff: Pseudocode
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erklaerung: >-
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Die Beschreibung eines Ablaufs in strukturierter Umgangssprache mit festen
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Schlüsselwörtern wie WENN, SOLANGE und FÜR. Er ist an keine Programmiersprache
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gebunden.
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siehe_auch: [Struktogramm, Schreibtischtest]
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- begriff: Struktogramm
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formen: [Struktogramme, Nassi-Shneiderman-Diagramm]
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erklaerung: >-
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Die zeichnerische Darstellung eines Ablaufs als ineinander geschachtelte
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Kästen für Folge, Verzweigung und Schleife, nach Nassi und Shneiderman.
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siehe_auch: [Pseudocode]
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- begriff: Schreibtischtest
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formen: [Schreibtischtests]
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erklaerung: >-
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Das Durchspielen eines Algorithmus von Hand mit Beispielwerten, wobei nach jedem
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Schritt die Werte aller Variablen in einer Tabelle festgehalten werden.
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siehe_auch: [Pseudocode]
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@@ -0,0 +1,65 @@
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id: A10
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titel: Störung, Anfrage, Problem, Änderung – vier Arten von Tickets
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block: arbeitsalltag
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woche: 15
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worum: Nicht jedes Ticket ist eine Störung. Wer Störung, Serviceanfrage, Problem und Änderung auseinanderhält, löst schneller und lernt aus Wiederholungen.
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rahmenplan: [A1, A5, A8]
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lernfeld: LF6
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merksatz: Die Störung wird behoben, das Problem wird gelöst. Jede Änderung wird geplant, freigegeben und hat einen Rückweg.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen einer Störung (Incident) und einem Problem?
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antwort: Eine Störung ist eine einzelne ungeplante Unterbrechung oder Beeinträchtigung – Ziel ist, den Nutzer schnell wieder arbeiten zu lassen. Ein Problem ist die Ursache hinter einer oder mehreren Störungen – Ziel ist, sie dauerhaft zu beseitigen.
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- frage: Was ist eine Serviceanfrage (Service Request)?
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antwort: Eine Bitte um eine vorgesehene Standardleistung, ohne dass etwas kaputt ist – etwa ein neues Konto, eine Softwareinstallation aus dem Katalog oder ein zurückgesetztes Passwort.
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- frage: Was ist ein Workaround?
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antwort: Eine Umgehungslösung, mit der der Nutzer weiterarbeiten kann, obwohl die eigentliche Ursache noch nicht beseitigt ist – etwa ein anderer Drucker, solange der Treiberfehler besteht.
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- frage: Welche drei Arten von Änderungen unterscheidet man?
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antwort: Standardänderungen sind vorab genehmigt, risikoarm und laufen nach festem Ablauf. Normale Änderungen werden einzeln geprüft und freigegeben. Notfalländerungen sind eilig und werden mit verkürzter Freigabe umgesetzt und nachträglich dokumentiert.
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## Das Wesentliche
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- **Störung (Incident):** Etwas funktioniert nicht oder schlechter als vorgesehen. Ziel ist,
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den Betrieb **schnell** wiederherzustellen – notfalls mit einem Workaround.
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- **Serviceanfrage (Service Request):** Nichts ist kaputt, jemand braucht eine vorgesehene
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Leistung: neues Konto, Software, Zugriff, Gerät. Solche Anfragen laufen nach festen Abläufen
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und lassen sich oft vorab genehmigen.
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- **Problem:** die Ursache hinter einer oder mehreren Störungen. Drei Tickets mit „Outlook hängt
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morgens" sind drei Störungen und vermutlich ein Problem. Ziel ist, die Ursache **dauerhaft**
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zu beseitigen.
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- **Bekannter Fehler (Known Error):** ein Problem mit bekannter Ursache und dokumentiertem
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Workaround, dessen endgültige Lösung noch aussteht. Gehört in die Wissensdatenbank.
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- **Änderung (Change):** alles, was an Systemen verändert wird. Jede Änderung hat ein Risiko –
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deshalb wird sie beschrieben, bewertet, freigegeben, angekündigt und hat einen Rückweg.
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- **Drei Arten von Änderungen:** Standard (vorab genehmigt, festgelegter Ablauf, etwa Arbeitsplatz
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einrichten), normal (einzeln prüfen und freigeben), Notfall (sofort, Freigabe verkürzt,
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Dokumentation danach).
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- **Die Störung schließt man, wenn der Nutzer wieder arbeiten kann** – nicht erst, wenn die
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Ursache gefunden ist. Die Ursache verfolgt man im Problem weiter.
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- **Begriffe nach ITIL**, dem verbreitetsten Rahmenwerk für IT-Servicemanagement. Man muss es
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nicht vollständig einführen, um von seinen Begriffen zu profitieren.
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## Übersicht
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| Ticket | Art | Ziel |
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|---|---|---|
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| „Ich kann nicht drucken" | Störung | Nutzer wieder arbeitsfähig machen |
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| „Ich brauche Zugriff auf die Ablage Einkauf" | Serviceanfrage | Leistung nach festem Ablauf erbringen |
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| Zum fünften Mal diese Woche hängt der Druckserver | Problem | Ursache finden und beseitigen |
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| Druckserver bekommt neuen Treiber | Änderung | geplant, freigegeben, mit Rückweg umsetzen |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Im Laufe einer Woche gehen sieben Tickets ein, dass die Verbindung zum
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Warenwirtschaftssystem morgens zwischen 8 und 9 Uhr abbricht. Beschreiben Sie, wie Sie mit
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diesen Tickets umgehen.
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**Antwort:** Jedes Ticket ist zunächst eine Störung, die möglichst schnell behoben wird – etwa
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durch einen Neustart der Anwendung oder einen Workaround wie das Arbeiten über eine andere
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Verbindung. Weil sich die Störungen zur selben Zeit wiederholen, wird ein Problem angelegt und
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mit den sieben Störungen verknüpft. Im Problem wird die Ursache gesucht, z. B. ein zeitgesteuerter
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Vorgang wie eine Sicherung oder Anmeldespitzen am Morgen. Bis zur Lösung wird der Workaround als
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bekannter Fehler in der Wissensdatenbank dokumentiert, damit der Support weitere Meldungen
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schnell bedienen kann. Die endgültige Behebung – etwa die Verlegung der Sicherung – wird als
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Änderung geplant, freigegeben und umgesetzt; danach wird das Problem geschlossen.
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@@ -0,0 +1,63 @@
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id: A11
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titel: Priorisieren und eskalieren – was zuerst, und wer übernimmt
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block: arbeitsalltag
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woche: 15
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worum: Wer immer das lauteste Ticket zuerst bearbeitet, lässt die wichtigen liegen. Die Priorität ergibt sich aus Auswirkung und Dringlichkeit – nicht aus der Lautstärke.
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rahmenplan: [A1, A2, A7]
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lernfeld: LF6
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merksatz: Priorität = Auswirkung × Dringlichkeit. Eskalieren ist keine Niederlage, sondern ein vereinbarter Weg.
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karten:
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- frage: Woraus ergibt sich die Priorität eines Tickets?
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antwort: Aus der Auswirkung (wie viele Nutzer, wie wichtige Abläufe sind betroffen) und der Dringlichkeit (wie schnell entsteht Schaden, gibt es eine Umgehung). Beides wird eingestuft und in einer Matrix zur Priorität verknüpft.
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen funktionaler und hierarchischer Eskalation?
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antwort: Funktional wird ein Ticket an eine Stelle mit mehr Fachwissen weitergegeben, etwa vom ersten an den zweiten Level. Hierarchisch wird die Führungsebene einbezogen, etwa wenn eine Frist zu reißen droht oder Ressourcen fehlen.
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- frage: Was unterscheidet die Reaktionszeit von der Lösungszeit in einem SLA?
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antwort: Die Reaktionszeit ist die Zeit bis zur ersten qualifizierten Rückmeldung an den Nutzer, die Lösungszeit die Zeit bis zur Wiederherstellung des Betriebs.
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## Das Wesentliche
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- **Auswirkung:** Wie viele sind betroffen, und wie wichtig ist, was nicht geht? Ein einzelner
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Nutzer ist gering, eine Abteilung mittel, der ganze Betrieb oder ein Kernprozess hoch.
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- **Dringlichkeit:** Wie schnell entsteht Schaden? Kann gar nicht gearbeitet werden, nur
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eingeschränkt, oder gibt es eine Umgehung?
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- **Priorität aus beidem**, nicht aus Gefühl, Lautstärke oder Rang des Anrufers. Der Drucker der
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Geschäftsführung ist eine Störung mit geringer Auswirkung; die Kasse im Lager, an der zwanzig
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Lieferungen hängen, nicht.
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- **Prioritäten dürfen sich ändern.** Kommt heraus, dass mehr Nutzer betroffen sind, wird
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hochgestuft – und das im Ticket vermerkt.
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- **Level:** Der erste Level nimmt an, erfasst, löst Bekanntes. Der zweite Level bearbeitet, was
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Fachwissen braucht. Der dritte Level sind Spezialisten oder der Hersteller.
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- **Funktional eskalieren**, wenn das eigene Wissen nicht reicht – rechtzeitig, mit vollständigem
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Ticket. **Hierarchisch eskalieren**, wenn eine Frist zu reißen droht oder Entscheidungen
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nötig sind, die man selbst nicht treffen darf.
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- **SLA:** Vereinbarte Reaktions- und Lösungszeiten je Priorität. Die Uhr läuft ab Eingang, nicht
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ab dem Moment, in dem man das Ticket öffnet.
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- **Den Nutzer informieren**, auch wenn es nichts Neues gibt. Ein Nutzer, der weiß, dass jemand
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dran ist, ruft nicht dreimal an.
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## Übersicht
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| Auswirkung ↓ / Dringlichkeit → | hoch | mittel | gering |
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|---|---|---|---|
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| **hoch** | P1 kritisch | P2 hoch | P3 mittel |
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| **mittel** | P2 hoch | P3 mittel | P4 gering |
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| **gering** | P3 mittel | P4 gering | P4 gering |
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Beispiel für Zielzeiten: P1 Reaktion 15 Minuten, Lösung 4 Stunden · P2 1 Stunde / 1 Arbeitstag ·
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P3 4 Stunden / 3 Arbeitstage · P4 1 Arbeitstag / nach Absprache.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Gleichzeitig gehen drei Tickets ein: (a) Der Geschäftsführer kann an seinem zweiten
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Bildschirm nichts sehen. (b) Im Lager kann niemand Lieferscheine drucken, der LKW wartet.
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(c) Eine Mitarbeiterin bittet um Installation eines neuen PDF-Programms. Priorisieren Sie mit
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Begründung.
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**Antwort:** (b) zuerst – hohe Auswirkung, weil ein Kernprozess (Versand) für alle im Lager
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steht, und hohe Dringlichkeit, weil der wartende LKW unmittelbar Kosten verursacht: P1. (a) danach
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– geringe Auswirkung (ein Nutzer, ein Teil seines Arbeitsplatzes) und mittlere Dringlichkeit, weil
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er mit einem Bildschirm weiterarbeiten kann: P4, auch wenn der Melder ranghoch ist; eine kurze
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Rückmeldung mit Zeitangabe ist trotzdem angebracht. (c) ist keine Störung, sondern eine
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Serviceanfrage, die nach dem vorgesehenen Ablauf (Freigabe, Softwarekatalog) erledigt wird.
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@@ -0,0 +1,61 @@
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id: A12
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titel: Wissen festhalten – ein Wissensartikel, der wirklich hilft
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block: arbeitsalltag
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woche: 15
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worum: Jede Störung, die zum zweiten Mal gelöst wird, hätte ein Wissensartikel beim ersten Mal verhindert. Gute Artikel sind kurz, auffindbar und aktuell.
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rahmenplan: [A5, C5, A1]
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lernfeld: LF6
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merksatz: Symptom so, wie der Nutzer es sagt. Ursache, Lösung in Schritten, Gültigkeit, Stand. Wer etwas zum zweiten Mal löst, schreibt es auf.
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karten:
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- frage: Welche Teile gehören in einen Wissensartikel?
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antwort: Das Symptom in den Worten des Nutzers samt Fehlermeldung, die Ursache, die Lösung in nummerierten Schritten, für welche Systeme und Versionen sie gilt, sowie Verfasser und Datum des letzten Stands.
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- frage: Warum formuliert man das Symptom in den Worten des Nutzers?
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antwort: Weil danach gesucht wird. Wer „Outlook fragt ständig nach dem Passwort" sucht, findet keinen Artikel mit dem Titel „Probleme mit der modernen Authentifizierung".
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## Das Wesentliche
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- **Wann schreiben?** Wer eine Lösung zum zweiten Mal braucht, schreibt sie auf. Bei jeder
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Störung mit unklarer Ursache, sobald sie gefunden ist.
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- **Titel = Symptom.** So, wie der Nutzer es am Telefon sagt, mit der Fehlermeldung im Wortlaut.
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Danach wird gesucht.
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- **Aufbau:** Symptom, betroffene Systeme und Versionen, Ursache, Lösung in nummerierten Schritten,
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ggf. Workaround, Verfasser und Datum.
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- **Eine Lösung, ein Artikel.** Ein Artikel „Alles zu Outlook" findet niemand und pflegt niemand.
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- **Für wen?** Artikel für den Support dürfen Fachbegriffe und Befehle enthalten. Artikel für
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Nutzer brauchen Bildschirmfotos und einfache Sprache.
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- **Keine Zugangsdaten** in Wissensartikeln. Ein Verweis auf den Eintrag im Passwortmanager genügt.
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- **Mit Tickets verknüpfen:** Im Ticket auf den Artikel verweisen, im Artikel auf Beispieltickets.
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So sieht man, wie oft er gebraucht wird.
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- **Pflegen:** Ein Artikel mit veralteter Lösung ist schlimmer als keiner. Wer einen Artikel nutzt
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und ihn falsch findet, korrigiert ihn sofort oder meldet es.
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## Übersicht
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```
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Titel: Outlook fragt nach jedem Start erneut nach dem Passwort
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Gilt für: Outlook (Microsoft 365) unter Windows 11
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Symptom: Anmeldefenster erscheint bei jedem Start, Passwort wird nicht gespeichert
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Ursache: Beschädigter Eintrag in der Windows-Anmeldeinformationsverwaltung
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Lösung: 1. Outlook schließen
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2. Systemsteuerung → Anmeldeinformationsverwaltung → Windows-Anmeldeinformationen
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3. Alle Einträge mit „MicrosoftOffice" entfernen
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4. Outlook starten und einmal anmelden
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Prüfen: Outlook schließen und erneut starten – keine Abfrage mehr
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Stand: 2026-10-05, Ausbildung IT
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Tickets: #4711, #4733
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```
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ihr Team beantwortet dieselben Fragen immer wieder neu, obwohl es ein Wiki gibt.
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Nennen Sie drei mögliche Ursachen und je eine Maßnahme.
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**Antwort:** (1) Die Artikel sind nicht auffindbar, weil die Titel technisch statt nach Symptom
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formuliert sind – Titel nach den Worten der Nutzer und mit Fehlermeldung formulieren. (2) Die
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Artikel sind veraltet, deshalb traut ihnen niemand – Datum und Verantwortlichen angeben und
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beim Gebrauch prüfen und korrigieren. (3) Schreiben gehört nicht zum Ablauf – festlegen, dass beim
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Schließen eines Tickets mit neuer Lösung ein Artikel angelegt oder verknüpft wird. Ebenfalls
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|
richtig: zu lange Sammelartikel aufteilen, Artikel mit Tickets verknüpfen, Suche im Ticketsystem
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statt in einem getrennten Wiki.
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@@ -0,0 +1,63 @@
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id: A7
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titel: Anforderungen aufnehmen – Lastenheft und Pflichtenheft
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block: arbeitsalltag
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woche: 12
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worum: Die meisten Projekte scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass Auftraggeber und IT unter derselben Anforderung etwas anderes verstanden haben.
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rahmenplan: [A2, A1, B1]
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lernfeld: LF2
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merksatz: Das Lastenheft sagt, was und wofür – vom Kunden. Das Pflichtenheft sagt, wie und womit – von der IT. Beides wird unterschrieben.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft?
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antwort: Das Lastenheft beschreibt der Auftraggeber – was er braucht und wofür. Das Pflichtenheft schreibt der Auftragnehmer – wie und womit er diese Anforderungen umsetzt. Das Pflichtenheft ist die Antwort auf das Lastenheft.
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- frage: Woran erkennt man eine gut formulierte Anforderung?
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antwort: Sie ist eindeutig, überprüfbar und begründet. „Das Notebook soll schnell sein" ist keine Anforderung; „Das Notebook startet die Warenwirtschaft in unter zehn Sekunden" schon.
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- frage: Was unterscheidet Muss-, Soll- und Kann-Anforderungen?
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antwort: Muss-Anforderungen sind unverzichtbar, ohne sie ist die Lösung unbrauchbar. Soll-Anforderungen sind wichtig, aber verhandelbar. Kann-Anforderungen sind wünschenswert, wenn Zeit und Budget es hergeben.
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## Das Wesentliche
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- **Erst verstehen, dann anbieten.** Im ersten Gespräch geht es nicht um Geräte, sondern um
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die Arbeit: Was soll damit getan werden, von wem, wo, wie lange, mit welchen anderen
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Systemen?
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- **Offene Fragen stellen:** „Wie läuft ein typischer Arbeitstag ab?" statt „Brauchen Sie
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16 GB?". Wer nach Technik fragt, bekommt die Technik genannt, die der Kunde kennt.
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- **Das Lastenheft** kommt vom Auftraggeber: Ausgangslage, Ziel, Anforderungen,
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Rahmenbedingungen (Budget, Termin, Vorgaben). In kleinen Aufträgen schreibt es oft die IT
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mit – dann lässt man es vom Kunden bestätigen.
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- **Das Pflichtenheft** kommt vom Auftragnehmer: wie die Anforderungen umgesetzt werden, mit
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welcher Hard- und Software, in welchen Schritten, mit welchem Ergebnis.
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- **Anforderungen müssen prüfbar sein.** Jede Anforderung sollte man am Ende mit Ja oder
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Nein abhaken können. Was sich nicht prüfen lässt, führt bei der Abnahme zum Streit.
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- **Muss, Soll, Kann** unterscheiden. Damit lässt sich verhandeln, wenn Budget oder Termin
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nicht reichen, ohne dass das Wesentliche wegfällt.
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- **Nicht-funktionale Anforderungen** nicht vergessen: Verfügbarkeit, Datenschutz,
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Lautstärke, Ergonomie, Barrierefreiheit, Supportzeiten.
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- **Schriftlich bestätigen lassen.** Eine mündliche Absprache ist nach drei Wochen eine
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Erinnerung – nach drei Monaten eine Meinung.
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## Übersicht
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| Unklar | Prüfbar |
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|---|---|
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| Der Rechner soll schnell sein | Die CAD-Anwendung öffnet die Baugruppe X in unter 15 Sekunden |
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| Ausreichend Speicher | 512 GB SSD, davon mindestens 300 GB frei nach Einrichtung |
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| Leise | Unter 30 dB(A) im Leerlauf in 1 m Abstand |
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| Gute Akkulaufzeit | 8 Stunden Arbeit mit Office und Videokonferenz ohne Steckdose |
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| Sicher | Festplattenverschlüsselung, zweiter Faktor, Updates zentral verwaltet |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Die Vertriebsleitung wünscht „neue, moderne Notebooks für den Außendienst".
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Welche Fragen stellen Sie, bevor Sie ein Angebot einholen? Nennen Sie fünf und begründen
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Sie zwei davon.
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**Antwort:** Fünf aus: (1) Welche Anwendungen werden unterwegs genutzt, auch ohne
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Internetverbindung? (2) Wie lange wird ohne Steckdose gearbeitet? (3) Wie oft und wie
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werden die Geräte transportiert – Robustheit, Gewicht? (4) Werden Videokonferenzen geführt –
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Kamera, Mikrofon, Mobilfunkmodul? (5) Welche Anschlüsse und Peripherie werden beim Kunden
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oder im Büro gebraucht? (6) Wie hoch ist das Budget, und bis wann werden die Geräte gebraucht?
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(7) Welche Daten werden gespeichert – Verschlüsselung, Datenschutz? Begründungen etwa:
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Die Akkulaufzeit bestimmt die Geräteklasse und schließt viele Modelle von vornherein aus.
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Der Termin entscheidet, ob nur sofort lieferbare Geräte infrage kommen.
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@@ -0,0 +1,65 @@
|
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id: A8
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|
titel: Angebote einholen und rechnen – vom Listenpreis zum Bezugspreis
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block: arbeitsalltag
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woche: 12
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worum: Der niedrigste Listenpreis ist nicht das günstigste Angebot. Erst Rabatt, Skonto und Bezugskosten ergeben den Preis, den der Betrieb tatsächlich zahlt.
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rahmenplan: [A3, A2, A7]
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lernfeld: LF2
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merksatz: Listenpreis minus Rabatt minus Skonto plus Bezugskosten. Netto vergleichen, Bedingungen gleich machen.
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karten:
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- frage: Wie lautet das Schema der Bezugskalkulation?
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antwort: Listeneinkaufspreis minus Liefererrabatt ergibt den Zieleinkaufspreis, minus Liefererskonto den Bareinkaufspreis, plus Bezugskosten den Bezugspreis.
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- frage: Ist ein Angebot verbindlich, eine Anfrage aber nicht?
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antwort: Ja. Eine Anfrage verpflichtet zu nichts. Ein Angebot bindet den Anbieter, es sei denn, er schränkt es ausdrücklich ein, etwa mit „freibleibend" oder „solange Vorrat reicht". Nimmt der Kunde es rechtzeitig an, ist der Vertrag geschlossen.
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- frage: Warum vergleicht man Angebote für den Betrieb netto, also ohne Umsatzsteuer?
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antwort: Weil ein vorsteuerabzugsberechtigter Betrieb die Umsatzsteuer vom Finanzamt zurückbekommt. Seine tatsächlichen Kosten sind die Nettopreise.
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## Das Wesentliche
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- **Mindestens drei Angebote** einholen, mit **derselben Anfrage**: gleiche Menge, gleiche
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Anforderungen, gleicher Liefertermin. Sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen.
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- **Anfrage, Angebot, Bestellung:** Die Anfrage ist unverbindlich. Das Angebot bindet den
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Anbieter, außer es ist ausdrücklich eingeschränkt. Die rechtzeitige Bestellung auf ein
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Angebot ist die Annahme – damit ist der Kaufvertrag geschlossen.
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- **Die Bezugskalkulation** macht Angebote vergleichbar:
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Listeneinkaufspreis − **Rabatt** = Zieleinkaufspreis − **Skonto** = Bareinkaufspreis +
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**Bezugskosten** (Versand, Verpackung, Zoll) = **Bezugspreis**.
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- **Rabatt** ist ein Preisnachlass, etwa für Menge oder Stammkunden. **Skonto** ist ein Nachlass
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für schnelle Zahlung innerhalb einer Frist – er zählt nur, wenn die Buchhaltung die Frist
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auch einhält.
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- **Netto vergleichen.** Der Betrieb kann die Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen; seine
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Kosten sind die Nettobeträge.
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- **Der Preis ist nicht alles.** Lieferzeit, Garantie, Service vor Ort, Verfügbarkeit von
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Ersatzteilen gehören in eine Nutzwertanalyse (Handout H3). Die Bezugskalkulation liefert
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dafür das Kriterium Preis.
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- **Nachfragen ist erlaubt.** Wer zwei gute Angebote hat, kann beide Anbieter um ihr bestes
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Angebot bitten. Das ist üblich und kein schlechter Stil.
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## Übersicht
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Fünf gleiche Arbeitsplatzrechner, Preise netto:
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| | Angebot A | Angebot B | Angebot C |
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|---|---|---|---|
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| Listeneinkaufspreis (5 × Stückpreis) | 4.495,00 € | 4.245,00 € | 4.395,00 € |
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| − Rabatt | 10 % = 449,50 € | – | 5 % = 219,75 € |
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| = Zieleinkaufspreis | 4.045,50 € | 4.245,00 € | 4.175,25 € |
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| − Skonto | 2 % = 80,91 € | 3 % = 127,35 € | – |
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| = Bareinkaufspreis | 3.964,59 € | 4.117,65 € | 4.175,25 € |
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| + Bezugskosten | 25,00 € | – | 40,00 € |
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| **= Bezugspreis** | **3.989,59 €** | **4.117,65 €** | **4.215,25 €** |
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Angebot B hat den niedrigsten Stückpreis, Angebot A den niedrigsten Bezugspreis.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Händler bietet einen Switch zum Listenpreis von 1.200,00 € netto an, gewährt
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15 % Rabatt und 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von zehn Tagen; der Versand kostet 18,00 €.
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Berechnen Sie den Bezugspreis.
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**Antwort:** Listeneinkaufspreis 1.200,00 € − 15 % Rabatt (180,00 €) = Zieleinkaufspreis
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1.020,00 € − 2 % Skonto (20,40 €) = Bareinkaufspreis 999,60 € + Bezugskosten 18,00 € =
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**Bezugspreis 1.017,60 €** netto. Der Skonto wird vom Zieleinkaufspreis berechnet, nicht vom
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Listenpreis, und nur dann abgezogen, wenn innerhalb der Frist gezahlt wird.
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@@ -0,0 +1,67 @@
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id: A9
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titel: Vertrag, Abnahme und Gewährleistung
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block: arbeitsalltag
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woche: 12
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worum: Ob eine Leistung als Kauf, Werk oder Dienst vereinbart ist, entscheidet, was geschuldet ist, wann bezahlt wird und was passiert, wenn etwas nicht funktioniert.
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rahmenplan: [A7, A2, C1]
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lernfeld: LF6
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merksatz: Kauf schuldet die Sache, Werk den Erfolg, Dienst die Tätigkeit. Ohne Abnahme kein Werk erledigt.
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karten:
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- frage: Was unterscheidet einen Werkvertrag von einem Dienstvertrag?
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antwort: Beim Werkvertrag wird ein Erfolg geschuldet, etwa ein funktionierendes Netzwerk; bezahlt wird nach der Abnahme. Beim Dienstvertrag wird eine Tätigkeit geschuldet, etwa Support nach Stunden – auch wenn das Problem am Ende nicht gelöst ist.
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen Gewährleistung und Garantie?
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antwort: Die Gewährleistung ist gesetzlich vorgeschrieben – der Verkäufer haftet für Mängel, die bei Übergabe vorhanden waren, bei neuen Sachen in der Regel zwei Jahre. Die Garantie ist ein freiwilliges Versprechen des Herstellers oder Händlers mit selbst festgelegten Bedingungen.
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- frage: Welche Bedeutung hat die Abnahme bei einem Werkvertrag?
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antwort: Mit der Abnahme bestätigt der Auftraggeber, dass das Werk im Wesentlichen vertragsgemäß ist. Ab dann wird die Vergütung fällig, die Frist für Mängelansprüche beginnt, und die Gefahr geht auf den Auftraggeber über.
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- frage: Wie viele Stunden Ausfall im Jahr erlaubt eine vereinbarte Verfügbarkeit von 99,9 Prozent?
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antwort: Rund 8,8 Stunden – 0,1 Prozent von 8.760 Stunden im Jahr. Auf einen Monat gerechnet sind das etwa 43 Minuten.
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## Das Wesentliche
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- **Kaufvertrag:** Der Verkäufer schuldet eine mangelfreie Sache und das Eigentum daran, der
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Käufer den Preis. Typisch: Hardware, Lizenzen.
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- **Werkvertrag:** Der Auftragnehmer schuldet einen **Erfolg** – ein eingerichtetes Netzwerk,
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eine migrierte Datenbank. Bezahlt wird nach der **Abnahme**.
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- **Dienstvertrag:** Geschuldet ist die **Tätigkeit**, nicht der Erfolg – Support nach
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Stunden, Beratung, Schulung.
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- **Die Abnahme** hat Folgen: Die Vergütung wird fällig, die Frist für Mängelansprüche beginnt
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zu laufen, und das Risiko geht auf den Auftraggeber über. Deshalb mit Protokoll, Datum,
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Unterschrift und einer Liste der Restmängel.
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- **Gewährleistung** ist gesetzlich: Der Verkäufer haftet für Mängel, die bei Übergabe schon
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bestanden. Zuerst hat er das Recht nachzubessern oder neu zu liefern. Erst wenn das
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scheitert, kommen Rücktritt, Minderung oder Schadensersatz infrage.
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- **Garantie** ist freiwillig und gilt zusätzlich, zu den Bedingungen des Garantiegebers.
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- **Unter Kaufleuten** gilt die Rügepflicht: Ware unverzüglich nach Lieferung prüfen und
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Mängel sofort melden. Wer den Karton drei Wochen ungeöffnet stehen lässt, kann offensichtliche
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Mängel danach unter Umständen nicht mehr geltend machen.
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- **Wartungsverträge und SLAs** legen Reaktionszeiten, Wiederherstellungszeiten und
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Verfügbarkeit fest. 99,9 Prozent Verfügbarkeit klingen nach „immer" – und erlauben knapp
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neun Stunden Ausfall im Jahr.
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## Übersicht
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| Vertragsart | Geschuldet | Beispiel aus der IT | Bezahlt wird |
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|---|---|---|---|
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| Kaufvertrag | Sache und Eigentum | Zehn Notebooks | bei Lieferung bzw. nach Rechnung |
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| Werkvertrag | Erfolg | Netzwerk einrichten, Server migrieren | nach der Abnahme |
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| Dienstvertrag | Tätigkeit | Support nach Stunden, Schulung | nach Aufwand |
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| Mietvertrag / Leasing | Gebrauch auf Zeit | Drucker mit Wartung, Leasing-Notebooks | laufend |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ihr Betrieb hat für einen Kunden ein WLAN eingerichtet. Bei der Abnahme stellt der
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Kunde fest, dass im Besprechungsraum der Empfang schwach ist; alles andere funktioniert.
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Wie gehen Sie vor, und welche Folgen hat die Abnahme?
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**Antwort:** Die Einrichtung ist ein Werkvertrag; der Kunde schuldet die Abnahme, wenn das
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Werk im Wesentlichen vertragsgemäß ist, und kann sie wegen unwesentlicher Mängel nicht
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verweigern. Vorgehen: Den Mangel im Abnahmeprotokoll festhalten, mit Beschreibung und einer
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Frist zur Behebung, etwa durch einen zusätzlichen Access Point oder eine Anpassung der
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Kanäle. Beide Seiten unterschreiben das Protokoll mit dem Vorbehalt dieses Mangels. Folgen
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der Abnahme: Die Vergütung wird fällig (ein Teil kann bis zur Behebung zurückgehalten
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werden), die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beginnt, und die Gefahr geht auf den
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Kunden über. War vertraglich eine bestimmte Abdeckung im Besprechungsraum vereinbart,
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handelt es sich nicht um einen unwesentlichen Mangel – dann kann der Kunde die Abnahme
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verweigern. Deshalb gehören prüfbare Anforderungen ins Pflichtenheft.
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@@ -0,0 +1,64 @@
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id: H4
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titel: Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz
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block: hardware
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woche: 16
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worum: Wer einen Arbeitsplatz einrichtet, richtet ihn für acht Stunden am Tag und viele Jahre ein. Nacken, Augen und Handgelenke merken jeden Zentimeter, den der Bildschirm falsch steht.
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rahmenplan: [C3, A2, A7]
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lernfeld: LF2
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merksatz: Oberkante auf Augenhöhe, eine Armlänge Abstand, seitlich zum Fenster. Füße flach, Arme im rechten Winkel. Und zwischendurch aufstehen.
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karten:
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- frage: Wie wird ein Bildschirm richtig aufgestellt?
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antwort: Die oberste Zeile liegt auf oder leicht unter Augenhöhe, der Abstand beträgt etwa eine Armlänge (rund 50 bis 70 cm), und die Blickrichtung verläuft parallel zum Fenster, damit weder Spiegelungen noch Blendung entstehen.
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- frage: Welche Vorschrift regelt die Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze?
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antwort: Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), Anhang Nr. 6. Sie hat 2016 die frühere Bildschirmarbeitsverordnung abgelöst. Der Arbeitgeber muss die Gefährdungen in einer Gefährdungsbeurteilung ermitteln.
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- frage: Was muss der Arbeitgeber Beschäftigten an Bildschirmarbeitsplätzen zur Augenvorsorge anbieten?
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antwort: Eine arbeitsmedizinische Angebotsvorsorge mit Untersuchung der Augen und des Sehvermögens. Ergibt sie, dass eine spezielle Sehhilfe für die Bildschirmarbeit nötig ist, muss der Arbeitgeber sie bezahlen.
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## Das Wesentliche
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- **Bildschirm:** Oberste Zeile auf oder knapp unter Augenhöhe, sodass der Blick leicht nach
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unten geht. Abstand etwa eine Armlänge. Zwei Bildschirme gleich hoch, der Hauptbildschirm
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direkt vor dem Körper.
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- **Licht:** Blickrichtung parallel zum Fenster, nicht davor und nicht mit dem Rücken dazu.
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Keine Lampe, die sich im Bildschirm spiegelt. Für Büroarbeit sind 500 Lux am Arbeitsplatz
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vorgesehen.
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- **Stuhl:** Füße flach auf dem Boden, Oberschenkel etwa waagerecht, Rückenlehne stützt den
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unteren Rücken. Die Armlehnen so hoch, dass die Schultern locker bleiben.
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- **Tisch:** Unterarme liegen bei entspannten Schultern etwa waagerecht auf, die Ellbogen im
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rechten Winkel. Höhenverstellbare Tische erlauben den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen.
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- **Tastatur und Maus:** Vor dem Körper, etwa eine Handbreite Platz zur Tischkante. Die Maus
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direkt neben der Tastatur, nicht am ausgestreckten Arm.
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- **Notebooks** sind für Unterwegs. Wer täglich stundenlang daran arbeitet, braucht
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Dockingstation, externen Bildschirm, Tastatur und Maus – sonst ist der Blick dauerhaft zu tief.
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- **Bewegung:** Bildschirmarbeit wird durch andere Tätigkeiten oder Pausen unterbrochen. Kein
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Stuhl gleicht acht Stunden Stillsitzen aus.
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- **Rechtlicher Rahmen:** Arbeitsstättenverordnung, Anhang Nr. 6. Der Arbeitgeber ermittelt die
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Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung und bietet arbeitsmedizinische Vorsorge für die
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Augen an.
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## Übersicht
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| Beschwerde | Wahrscheinliche Ursache | Abhilfe |
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|---|---|---|
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| Nackenschmerzen | Bildschirm zu hoch, zu tief oder seitlich versetzt | Höhe und Position anpassen, Hauptbildschirm mittig |
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| Brennende, müde Augen | Spiegelungen, Blendung, zu kleine Schrift | Bildschirm drehen, Licht ändern, Skalierung erhöhen |
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| Verspannte Schultern | Tisch zu hoch, Armlehnen falsch | Stuhl und Armlehnen nachstellen, Tischhöhe anpassen |
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| Schmerzen im Handgelenk | abgeknickte Hand, Maus zu weit weg | Maus heran, Handballen auflegen, ggf. vertikale Maus |
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| Rückenschmerzen | Rückenlehne nicht genutzt, zu langes Sitzen | Lehne einstellen, Steh-Phasen, Bewegungspausen |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Eine Mitarbeiterin klagt über Nackenschmerzen und brennende Augen. Ihr Bildschirm
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steht seitlich neben dem Notebook, mit dem Fenster im Rücken. Nennen Sie vier Maßnahmen und
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begründen Sie zwei davon.
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**Antwort:** (1) Den Bildschirm direkt vor die Mitarbeiterin stellen, damit sie den Kopf nicht
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dauerhaft dreht – Ursache der Nackenschmerzen. (2) Die Höhe so einstellen, dass die oberste Zeile
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auf oder leicht unter Augenhöhe liegt. (3) Den Arbeitsplatz so drehen, dass die Blickrichtung
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parallel zum Fenster verläuft – mit dem Fenster im Rücken spiegelt es sich im Bildschirm, und
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die Augen ermüden. (4) Notebook mit Dockingstation, externer Tastatur und Maus betreiben, statt auf
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den Notebook-Bildschirm zu schauen. (5) Schriftgröße bzw. Skalierung erhöhen. (6) Auf die
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Angebotsvorsorge für die Augen hinweisen; ggf. ist eine Bildschirmarbeitsbrille nötig, die der
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Arbeitgeber bezahlt.
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@@ -0,0 +1,60 @@
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id: H5
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titel: Energie rechnen und nachhaltig beschaffen
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block: hardware
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woche: 16
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worum: Ein Rechner, der nachts läuft, kostet Geld und Strom, ohne dass jemand etwas davon hat. Wer den Verbrauch rechnen kann, kann Entscheidungen begründen – auch beim Kauf und bei der Entsorgung.
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rahmenplan: [C4, A3, A6]
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lernfeld: LF2
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merksatz: Leistung in kW mal Stunden mal Preis je kWh. Länger nutzen schlägt sparsamer kaufen. Daten vernichten, bevor das Gerät den Betrieb verlässt.
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karten:
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- frage: Wie berechnet man die Stromkosten eines Geräts?
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antwort: Leistung in Kilowatt mal Betriebsstunden ergibt die Energie in Kilowattstunden, mal Preis je kWh ergibt die Kosten. Ein Server mit 150 W, der das ganze Jahr läuft – 0,15 kW × 8.760 h = 1.314 kWh, bei 0,30 € je kWh also 394,20 €.
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- frage: Welche Norm regelt die Vernichtung von Datenträgern, und welche Sicherheitsstufe ist für personenbezogene Daten üblich?
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antwort: DIN 66399. Sie kennt drei Schutzklassen und sieben Sicherheitsstufen. Für personenbezogene Daten wird in der Regel mindestens Sicherheitsstufe 3 angesetzt, für besonders schützenswerte Daten wie Gesundheitsdaten höher.
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- frage: Warum ist eine längere Nutzung oft nachhaltiger als ein sparsameres neues Gerät?
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antwort: Weil ein großer Teil der Umweltbelastung eines Rechners bei der Herstellung entsteht, nicht im Betrieb. Ein Gerät ein, zwei Jahre länger zu nutzen, spart meist mehr als der geringere Verbrauch eines neuen.
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## Das Wesentliche
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- **Die Formel:** Leistung (kW) × Zeit (h) = Energie (kWh). Energie × Preis je kWh = Kosten.
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Watt erst durch 1.000 teilen, sonst stimmt die Kommastelle nicht.
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- **Die Stunden richtig zählen:** Ein Arbeitsplatz läuft etwa 8 Stunden an 220 Arbeitstagen,
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ein Server 24 Stunden an 365 Tagen, also 8.760 Stunden.
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- **Leerlauf kostet am meisten**, weil er die meisten Stunden hat. Ruhezustand und
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Energiesparpläne per Gruppenrichtlinie, Abschalten über Nacht, Drucker mit Ruhemodus.
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- **Beim Kauf:** Verbrauch im Leerlauf und unter Last vergleichen, Energielabel bei Bildschirmen,
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Siegel wie TCO Certified, Blauer Engel, EPEAT oder ENERGY STAR. Netzteile mit hohem
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Wirkungsgrad (80 PLUS).
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- **Länger nutzen:** Ein großer Teil der Umweltbelastung entsteht bei der Herstellung. Aufrüsten
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(SSD, Arbeitsspeicher), Reparieren und Weitergeben sind oft nachhaltiger als ein neues Gerät.
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Aufbereitete Geräte (refurbished) sind für viele Arbeitsplätze eine gute Wahl.
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- **Entsorgen:** Elektrogeräte gehören nicht in den Restmüll. Nach dem Elektro- und
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Elektronikgerätegesetz (ElektroG) gehen sie über Rücknahmestellen oder zertifizierte
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Entsorger zurück in die Verwertung.
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- **Vorher die Daten:** Datenträger werden vor der Abgabe nachweisbar gelöscht oder vernichtet –
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nach DIN 66399, mit Protokoll. Ein formatierter Datenträger ist nicht gelöscht.
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## Übersicht
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| Gerät | Leistung | Stunden im Jahr | kWh | Kosten bei 0,30 €/kWh |
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|---|---|---|---|---|
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| Arbeitsplatzrechner, 8 h an 220 Tagen | 45 W | 1.760 | 79,2 | 23,76 € |
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| Server, durchgehend | 150 W | 8.760 | 1.314 | 394,20 € |
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| Rechner, der außerhalb der Arbeitszeit im Leerlauf läuft | 30 W | 7.000 | 210 | 63,00 € |
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Bei 100 Rechnern, die nachts und am Wochenende nicht ausgeschaltet werden, sind das allein für
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den Leerlauf 6.300 € im Jahr.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** In einem Betrieb laufen 60 Arbeitsplatzrechner rund um die Uhr. Im Leerlauf nimmt jeder
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35 W auf. Wie viel ließe sich im Jahr sparen, wenn die Rechner außerhalb der Arbeitszeit
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(8 Stunden an 220 Tagen) ausgeschaltet würden? Strompreis 0,30 € je kWh.
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**Antwort:** Stunden außerhalb der Arbeitszeit: 8.760 h − (8 h × 220) = 8.760 h − 1.760 h =
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7.000 h. Energie je Rechner: 0,035 kW × 7.000 h = 245 kWh. Für 60 Rechner: 245 kWh × 60 =
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14.700 kWh. Ersparnis: 14.700 kWh × 0,30 €/kWh = **4.410 €** im Jahr. Hinzu kommt, dass
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ausgeschaltete Rechner nachts nicht angegriffen werden können; Updates lassen sich mit
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Wake-on-LAN trotzdem außerhalb der Arbeitszeit einspielen.
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@@ -0,0 +1,64 @@
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id: N5
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titel: VLANs und Trunks – ein Switch, mehrere Netze
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block: netzwerk
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woche: 11
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worum: Mit VLANs trennt man Netze, ohne neue Kabel zu ziehen. Der Preis ist, dass man an jedem Port wissen muss, welches Netz dort ankommt.
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rahmenplan: [B2, A6]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Access-Port – ein VLAN, ohne Markierung. Trunk – viele VLANs, markiert. Und jedes VLAN hat sein eigenes Subnetz.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen einem Access-Port und einem Trunk-Port?
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antwort: Ein Access-Port gehört zu genau einem VLAN und überträgt dessen Rahmen ohne Markierung – dort hängen Endgeräte. Ein Trunk-Port überträgt mehrere VLANs und markiert jeden Rahmen mit seiner VLAN-ID nach IEEE 802.1Q – damit verbindet man Switches, Router und Access Points.
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- frage: Welche VLAN-IDs sind nutzbar, und warum meidet man VLAN 1?
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antwort: Die IDs 1 bis 4094. VLAN 1 ist auf allen Ports ab Werk eingestellt und wird von vielen Geräten für Verwaltungsverkehr genutzt – wer es für Benutzer verwendet, landet schnell mit allem im selben Netz.
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- frage: Warum braucht jedes VLAN ein eigenes Subnetz?
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antwort: Weil die VLANs auf Schicht 2 getrennt sind und Verkehr zwischen ihnen über einen Router laufen muss. Der Router kann nur zwischen verschiedenen IP-Netzen vermitteln, und jedes VLAN braucht seine eigene Gateway-Adresse.
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## Das Wesentliche
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- **Ein VLAN ist ein eigenes Netz auf Schicht 2.** Geräte in verschiedenen VLANs sehen sich
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nicht, auch wenn sie am selben Switch hängen. Broadcasts bleiben im eigenen VLAN.
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- **Wozu trennen?** Sicherheit (Gäste, Produktion und Verwaltung kommen nicht aneinander),
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Ordnung (Drucker, Telefone, Server je für sich), Begrenzung der Broadcasts.
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- **Access-Port:** genau ein VLAN, Rahmen ohne Markierung. Das Endgerät merkt von VLANs nichts.
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- **Trunk-Port:** mehrere VLANs über ein Kabel, jeder Rahmen trägt eine Markierung nach
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**IEEE 802.1Q** mit der VLAN-ID. Zwischen Switches, zum Router oder zur Firewall und zu
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Access Points mit mehreren Funknetzen.
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- **Natives VLAN:** Das eine VLAN, dessen Rahmen auf einem Trunk unmarkiert laufen. Muss an
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beiden Enden gleich eingestellt sein, sonst landen Pakete im falschen Netz.
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- **Jedes VLAN hat ein eigenes Subnetz** und ein eigenes Gateway. Verkehr zwischen VLANs geht
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über einen Router, eine Firewall oder einen Layer-3-Switch – und dort lässt er sich regeln.
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- **DHCP über VLAN-Grenzen:** Steht der DHCP-Server in einem anderen VLAN, braucht das Gateway
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eine DHCP-Weiterleitung.
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- **Ungenutzte Ports** abschalten oder in ein VLAN ohne Verbindung legen, und VLAN 1 nicht für
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Benutzer verwenden.
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- **Dokumentieren:** Welcher Port, welches VLAN, welches Gerät. Ohne diese Liste wird jede
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Umsteckaktion zur Fehlersuche.
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## Übersicht
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| VLAN | Name | Subnetz | Gateway |
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|---|---|---|---|
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| 10 | Verwaltung | 10.10.10.0/24 | 10.10.10.1 |
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| 20 | Server | 10.10.20.0/24 | 10.10.20.1 |
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| 30 | Drucker | 10.10.30.0/24 | 10.10.30.1 |
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| 40 | Produktion | 10.10.40.0/24 | 10.10.40.1 |
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| 90 | Gäste | 10.10.90.0/24 | 10.10.90.1 |
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| 99 | Netzwerkverwaltung | 10.10.99.0/24 | 10.10.99.1 |
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Die VLAN-ID im dritten Oktett zu wiederholen, ist keine Pflicht, macht aber jede Adresse
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lesbar.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Access Point soll ein Funknetz für Mitarbeiter (VLAN 10) und eines für Gäste
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(VLAN 90) bereitstellen. Wie konfigurieren Sie den Switchport, an dem er hängt? Begründen Sie.
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**Antwort:** Der Port wird als Trunk konfiguriert, der VLAN 10 und VLAN 90 markiert
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überträgt; ggf. kommt das Verwaltungs-VLAN des Access Points hinzu, häufig als natives
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VLAN unmarkiert. Ein Access-Port ginge nicht, weil er nur ein einziges VLAN überträgt. Der
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Access Point ordnet jedem Funknetz die passende VLAN-ID zu, sodass Gäste-Datenverkehr
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markiert als VLAN 90 am Switch ankommt und von dort nur zum Gateway des Gästenetzes
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gelangt. Auf dem Trunk werden nur die benötigten VLANs zugelassen, nicht alle.
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@@ -0,0 +1,67 @@
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id: N6
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titel: Zwischen Netzen – Routing und Firewallregeln
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block: netzwerk
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woche: 11
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worum: Netze zu trennen ist leicht. Die Kunst ist, genau den Verkehr durchzulassen, der gebraucht wird, und zu wissen, welcher Weg genommen wird.
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rahmenplan: [B2, A6, A8]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Die genaueste Route gewinnt. Regeln von oben nach unten, die erste passende entscheidet, am Ende ist alles verboten.
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karten:
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- frage: Welche Route wählt ein Router, wenn mehrere Einträge auf ein Ziel passen?
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antwort: Die genaueste, also die mit dem längsten Präfix. Für 10.10.30.7 gewinnt 10.10.30.0/24 gegen 10.10.0.0/16, und beide gewinnen gegen die Standardroute 0.0.0.0/0.
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- frage: In welcher Reihenfolge werden Firewallregeln ausgewertet?
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antwort: Von oben nach unten. Die erste Regel, auf die ein Paket passt, entscheidet; alle weiteren werden nicht mehr geprüft. Passt keine, greift die Grundregel am Ende – üblicherweise blockieren.
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- frage: Was bedeutet, dass eine Firewall zustandsbehaftet arbeitet?
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antwort: Sie merkt sich erlaubte Verbindungen und lässt die zugehörigen Antworten von selbst durch. Man muss deshalb nur die Richtung erlauben, in der die Verbindung aufgebaut wird.
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## Das Wesentliche
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- **Eine Routingtabelle** sagt für jedes Zielnetz, wohin ein Paket als Nächstes geht:
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Zielnetz, nächster Router (Next Hop) und Schnittstelle.
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- **Die genaueste Route gewinnt** (längstes Präfix). Passt nichts Genaueres, greift die
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**Standardroute** `0.0.0.0/0` – meist Richtung Internet.
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- **Routen entstehen** von selbst für direkt angeschlossene Netze, statisch von Hand oder
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dynamisch über Routingprotokolle. Im kleinen Betrieb reichen fast immer direkt
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angeschlossene Netze und eine Standardroute.
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- **Zwischen VLANs** routet der Router, die Firewall oder ein Layer-3-Switch. Steht dort eine
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Firewall, wird aus „getrennt" endlich „geregelt".
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- **Eine Firewallregel** besteht aus Quelle, Ziel, Dienst (Protokoll und Port) und Aktion.
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Gute Regeln sind so eng wie möglich: nicht „Verwaltung darf ins Servernetz", sondern
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„Verwaltung darf den Dateiserver über SMB".
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- **Von oben nach unten, erste Regel gewinnt.** Eine weite Erlaubnis oben macht jede Sperre
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darunter wirkungslos. Spezielle Regeln nach oben, allgemeine nach unten.
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- **Grundregel blockieren.** Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten – nicht
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umgekehrt.
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- **Zustandsbehaftet:** Antworten auf erlaubte Verbindungen kommen von selbst durch. Eine
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zweite Regel für die Rückrichtung ist überflüssig und meist ein Zeichen dafür, dass jemand
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das Prinzip nicht kannte.
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- **Jede Regel braucht eine Beschreibung** mit Zweck und Ticketnummer. Eine Regel, deren Zweck
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niemand kennt, traut sich keiner zu löschen.
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## Übersicht
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| Nr. | Quelle | Ziel | Dienst | Aktion | Zweck |
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|---|---|---|---|---|---|
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| 1 | Gäste | Firewall (Gateway Gäste) | DNS | erlauben | Namensauflösung |
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| 2 | Gäste | alle internen Netze | alle | blockieren | Gäste bleiben draußen |
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| 3 | Gäste | beliebig | HTTP, HTTPS | erlauben | Internetzugang |
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| 4 | Verwaltung | Dateiserver | SMB | erlauben | Ablagen |
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| 5 | Verwaltung | Druckernetz | Druckdienst | erlauben | Drucken |
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| 6 | beliebig | beliebig | alle | blockieren | Grundregel |
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Regel 1 steht vor der Sperre, weil das Gateway der Gäste – hier 10.10.90.1 – selbst in einem
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internen Adressbereich liegt. Andersherum würde Regel 2 auch die Namensauflösung sperren.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Router hat folgende Einträge: `0.0.0.0/0 → 192.0.2.1`,
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`10.10.0.0/16 → 10.0.0.2`, `10.10.30.0/24 → 10.0.0.3`. Wohin leitet er Pakete an
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10.10.30.7, 10.10.40.5 und 8.8.8.8? Begründen Sie.
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**Antwort:** 10.10.30.7 passt auf alle drei Einträge; gewählt wird der genaueste,
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`10.10.30.0/24`, also an 10.0.0.3. 10.10.40.5 passt auf `10.10.0.0/16` und die
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Standardroute; der genauere Eintrag gewinnt, also an 10.0.0.2. 8.8.8.8 passt nur auf die
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Standardroute und geht an 192.0.2.1. Maßgeblich ist jeweils die Präfixlänge, nicht die
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Reihenfolge der Einträge in der Tabelle.
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@@ -0,0 +1,61 @@
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id: N7
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titel: WLAN im Betrieb – Frequenzen, Verschlüsselung, Gästenetz
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block: netzwerk
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woche: 11
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worum: Ein Funknetz, das zu Hause genügt, genügt im Betrieb selten. Entscheidend sind Ausleuchtung, getrennte Netze und Zugangsdaten, die man einer einzelnen Person wieder wegnehmen kann.
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rahmenplan: [B2, A6, A2]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Mitarbeiter mit eigenem Zugang, Gäste im eigenen VLAN, Kanäle so verteilt, dass sich die Access Points nicht gegenseitig stören.
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karten:
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- frage: Welche Kanäle nutzt man im 2,4-GHz-Band, damit sich benachbarte Access Points nicht stören?
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antwort: Die Kanäle 1, 6 und 11. Sie überlappen sich nicht. Alle anderen Kombinationen stören sich gegenseitig.
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- frage: Was unterscheidet WPA2/WPA3-Personal von WPA2/WPA3-Enterprise?
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antwort: Bei Personal teilen sich alle denselben Schlüssel – wer ihn kennt, ist drin, und entziehen lässt er sich nur, indem man ihn für alle ändert. Bei Enterprise meldet sich jeder mit eigenen Zugangsdaten über 802.1X und einen RADIUS-Server an; ein einzelner Zugang lässt sich sperren.
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- frage: Wie richtet man ein Gäste-WLAN sicher ein?
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antwort: Eigenes Funknetz in einem eigenen VLAN mit eigenem Subnetz, Firewallregeln, die nur den Weg ins Internet erlauben, Isolation der Gäste untereinander und ein regelmäßig wechselnder Schlüssel oder Zugangscodes.
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## Das Wesentliche
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- **2,4 GHz** reicht weiter und durch Wände, hat aber nur drei überlappungsfreie Kanäle:
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**1, 6 und 11**. Es ist voll mit Nachbarnetzen, Bluetooth und Mikrowellen.
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- **5 GHz** hat viele Kanäle und mehr Durchsatz, aber weniger Reichweite. Im Büro die erste
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Wahl. **6 GHz** (ab Wi-Fi 6E) bietet noch mehr freie Kanäle, setzt aber passende Endgeräte
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voraus.
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- **Ausleuchten statt raten.** Wo Access Points hängen, entscheidet eine Messung vor Ort,
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nicht der Grundriss. Stahlregale im Lager und Brandschutztüren dämpfen mehr als jede
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Rigipswand.
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- **Mehr Access Points mit geringerer Sendeleistung** sind besser als wenige mit voller
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Leistung. Ein Endgerät, das am fernen Access Point festhängt, bremst alle anderen.
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- **WPA3**, wo die Geräte es können, sonst WPA2 mit AES. WEP und WPA (ohne Zahl) sind
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gebrochen.
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- **Mitarbeiter über Enterprise (802.1X):** jeder mit eigenen Zugangsdaten oder einem
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Gerätezertifikat. Verlässt jemand den Betrieb, wird sein Zugang gesperrt – nicht der
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Schlüssel für alle geändert.
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- **Gäste in ein eigenes VLAN**, nur Internet, keine internen Netze, untereinander isoliert.
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Den Schlüssel regelmäßig wechseln oder Tageszugänge ausgeben.
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- **Zentral verwalten:** Bei mehr als zwei, drei Access Points gehört ein Controller dazu,
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der Kanäle, Sendeleistung und Einstellungen einheitlich hält.
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## Übersicht
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| Funknetz | Verschlüsselung | VLAN | Darf |
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|---|---|---|---|
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| Firma | WPA3-Enterprise (802.1X) | Verwaltung | wie ein Kabelanschluss der Verwaltung |
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| Lager-Scanner | WPA2/WPA3-Personal, eigener Schlüssel | Produktion | nur die Lagerverwaltung |
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| Gäste | WPA2/WPA3-Personal, wechselnder Schlüssel | Gäste | nur Internet, isoliert |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Im Betrieb wird ein einziges WLAN mit gemeinsamem Schlüssel für Mitarbeiter und
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Gäste genutzt. Ein ehemaliger Mitarbeiter kennt den Schlüssel. Beschreiben Sie die Risiken
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und eine bessere Lösung.
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**Antwort:** Risiken: Jeder, der den Schlüssel kennt – auch ehemalige Mitarbeiter und Gäste –,
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ist im selben Netz wie die internen Systeme und kann sie erreichen. Entziehen lässt sich der
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Zugang nur, indem man den Schlüssel für alle ändert und auf allen Geräten neu einträgt.
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Bessere Lösung: (1) Ein Funknetz für Mitarbeiter mit WPA2/WPA3-Enterprise über 802.1X und
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einen RADIUS-Server, angebunden an die Benutzerkonten – ein ausgeschiedener Mitarbeiter wird
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mit seinem Konto gesperrt. (2) Ein getrenntes Gästenetz in eigenem VLAN, das per Firewall nur
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ins Internet darf und Gäste untereinander isoliert, mit regelmäßig wechselndem Schlüssel.
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@@ -0,0 +1,95 @@
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id: P4
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titel: Pseudocode, Struktogramm und Schreibtischtest
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block: programmierung
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woche: 16
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worum: In der Prüfung schreibt man keinen lauffähigen Code, sondern beschreibt den Ablauf so, dass ihn jeder umsetzen kann. Drei Bausteine genügen – Folge, Verzweigung, Schleife.
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rahmenplan: [A10, A4]
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lernfeld: LF5
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merksatz: Erst den Ablauf in Worten, dann in Pseudocode. Jede Schleife braucht ein Ende. Mit einem Schreibtischtest prüfen, bevor man abgibt.
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karten:
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- frage: Was unterscheidet eine kopfgesteuerte von einer fußgesteuerten Schleife?
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antwort: Die kopfgesteuerte Schleife (SOLANGE … ENDE SOLANGE) prüft die Bedingung vor jedem Durchlauf und läuft unter Umständen gar nicht. Die fußgesteuerte (WIEDERHOLE … BIS) prüft erst danach und läuft deshalb mindestens einmal.
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- frage: Was ist ein Schreibtischtest?
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antwort: Man spielt einen Algorithmus von Hand mit Beispielwerten durch und notiert in einer Tabelle nach jedem Schritt die Werte aller Variablen. So findet man Fehler, ohne den Code auszuführen.
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- frage: Was liefert dieser Ablauf für die Liste 72, 91, 85, 60 – zaehler ← 0; FÜR jeden wert IN liste – WENN wert > 80 DANN zaehler ← zaehler + 1?
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antwort: 2, denn nur 91 und 85 sind größer als 80.
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## Das Wesentliche
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- **Drei Bausteine** reichen für jeden Ablauf: **Folge** (Schritt für Schritt), **Verzweigung**
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(WENN … DANN … SONST), **Schleife** (wiederholen, bis etwas erreicht ist).
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- **Pseudocode** ist strukturierte Umgangssprache mit festen Schlüsselwörtern. In der Prüfung
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gibt es keine verbindliche Schreibweise; wichtig ist, dass Einrückung und Schlüsselwörter
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eindeutig zeigen, was wozu gehört.
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- **Zuweisung:** `summe ← 0` – die Variable bekommt einen Wert. Vergleich: `summe = 0`.
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- **Schleifen:**
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- `FÜR i ← 1 BIS n` – Anzahl der Durchläufe steht vorher fest
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- `SOLANGE bedingung` – kopfgesteuert, prüft vorher, läuft eventuell nie
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- `WIEDERHOLE … BIS bedingung` – fußgesteuert, läuft mindestens einmal
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- **Struktogramm (Nassi-Shneiderman):** Der Ablauf als Kasten; eine Verzweigung teilt den Kasten
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mit einem Dreieck in Ja und Nein, eine Schleife umschließt die zu wiederholenden Schritte.
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Sprünge gibt es nicht.
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- **Programmablaufplan (PAP):** Ablauf mit Symbolen nach DIN 66001 – Oval für Start und Ende,
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Rechteck für Tätigkeiten, Raute für Entscheidungen, Parallelogramm für Ein- und Ausgabe.
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- **Schreibtischtest:** Beispielwerte wählen, Schritt für Schritt durchgehen und die Werte aller
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Variablen in einer Tabelle festhalten. Grenzfälle mitnehmen: leere Liste, ein Element, genau
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der Grenzwert.
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## Übersicht
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Gesucht: Wie viele Server haben mehr als 80 % Plattenbelegung, und wie hoch ist die höchste?
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```
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anzahlKritisch ← 0
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maximum ← belegung[0]
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FÜR i ← 0 BIS laenge(belegung) − 1
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WENN belegung[i] > 80 DANN
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anzahlKritisch ← anzahlKritisch + 1
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ENDE WENN
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WENN belegung[i] > maximum DANN
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maximum ← belegung[i]
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ENDE WENN
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ENDE FÜR
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AUSGABE anzahlKritisch, maximum
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```
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Schreibtischtest mit `belegung = [72, 91, 85, 60]` – „Wert" ist `belegung[i]`, „Anzahl" ist
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`anzahlKritisch`, „Max." ist `maximum`:
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| i | Wert | > 80? | Anzahl | Max. |
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|---|---|---|---|---|
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| – | – | – | 0 | 72 |
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| 0 | 72 | nein | 0 | 72 |
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| 1 | 91 | ja | 1 | 91 |
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| 2 | 85 | ja | 2 | 91 |
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| 3 | 60 | nein | 2 | 91 |
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Ausgabe: 2 und 91.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Prüfprogramm erhält eine Liste von Messwerten. Ein Wert ist in Ordnung, wenn er
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zwischen 9,8 und 10,2 liegt (Grenzen eingeschlossen). Schreiben Sie einen Pseudocode, der
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ausgibt, wie viele Werte außerhalb der Toleranz liegen, und ob mehr als 5 % der Werte betroffen
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sind.
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**Antwort:**
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```
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ausserhalb ← 0
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FÜR jeden wert IN messwerte
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WENN wert < 9,8 ODER wert > 10,2 DANN
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ausserhalb ← ausserhalb + 1
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ENDE WENN
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ENDE FÜR
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AUSGABE ausserhalb
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WENN laenge(messwerte) > 0 UND ausserhalb / laenge(messwerte) > 0,05 DANN
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AUSGABE "Mehr als 5 % außerhalb der Toleranz"
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ENDE WENN
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```
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Die Bedingung prüft beide Grenzen mit ODER, weil ein Wert entweder zu klein oder zu groß sein
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kann. Die Grenzwerte selbst gelten als in Ordnung, deshalb `<` und `>` statt `≤` und `≥`. Die
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Prüfung auf eine leere Liste verhindert eine Division durch null.
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@@ -0,0 +1,64 @@
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id: S10
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titel: Protokolle lesen – und warum die Uhrzeit stimmen muss
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block: system
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woche: 14
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worum: Protokolle sagen, was passiert ist. Aber nur, wenn man weiß, wo man suchen muss, und wenn die Uhren aller Systeme übereinstimmen.
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rahmenplan: [A8, A6, B3]
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lernfeld: LF11
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merksatz: Zeitpunkt eingrenzen, dann suchen. Alle Uhren per NTP gleich. Protokolle enthalten personenbezogene Daten.
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karten:
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- frage: Welche drei Protokolle der Windows-Ereignisanzeige sind für die Fehlersuche am wichtigsten?
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antwort: System (Treiber, Dienste, Neustarts), Anwendung (Meldungen der Programme) und Sicherheit (Anmeldungen, Zugriffe, Änderungen an Konten).
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- frage: Warum muss die Uhrzeit auf allen Systemen übereinstimmen?
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antwort: Damit sich Ereignisse aus verschiedenen Protokollen einander zuordnen lassen, und weil Kerberos-Anmeldungen im Active Directory scheitern, wenn die Uhren um mehr als fünf Minuten abweichen.
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- frage: Was bedeuten die Ereignis-IDs 4624 und 4625 im Sicherheitsprotokoll von Windows?
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antwort: 4624 ist eine erfolgreiche Anmeldung, 4625 eine fehlgeschlagene. Viele 4625 in kurzer Zeit für dasselbe Konto deuten auf Passwortraten hin.
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## Das Wesentliche
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- **Erst den Zeitpunkt eingrenzen, dann suchen.** „Seit wann?" ist die wichtigste Frage bei
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jeder Störung. Wer den Zeitraum kennt, findet die Ursache im Protokoll in Minuten statt
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Stunden.
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- **Windows – Ereignisanzeige:** Protokoll *System* für Dienste, Treiber und Neustarts,
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*Anwendung* für Programme, *Sicherheit* für Anmeldungen und Zugriffe. Filtern nach Zeitraum,
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Ebene (Fehler, Warnung) und Ereignis-ID.
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- **Linux – Journal:** `journalctl --since "2026-10-05 08:00" --until "09:00"`, `-u dienst`
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für einen Dienst, `-p err` für Fehler. Klassische Textdateien unter `/var/log`.
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- **Bekannte Ereignis-IDs sparen Zeit:** 4624 Anmeldung erfolgreich, 4625 fehlgeschlagen,
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4740 Konto gesperrt, 6008 unerwartetes Herunterfahren, 41 (Kernel-Power) Neustart ohne
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sauberes Herunterfahren.
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- **Zeitsynchronisation:** Alle Systeme beziehen ihre Zeit per **NTP** aus derselben Quelle –
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in einer Domäne vom Domänencontroller, dieser von einer verlässlichen externen Quelle.
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Weichen Uhren um mehr als fünf Minuten ab, scheitert die Anmeldung über Kerberos.
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- **Zentral sammeln:** Bei mehr als einer Handvoll Systeme gehören die Protokolle an einen
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zentralen Ort. Dann lässt sich eine Anmeldung über mehrere Systeme verfolgen – und ein
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Angreifer kann seine Spuren nicht auf dem befallenen System löschen.
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- **Protokolle sind personenbezogen.** Sie zeigen, wer sich wann wo angemeldet hat. Deshalb:
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Aufbewahrung begrenzen, Zugriff beschränken, nur für den vereinbarten Zweck auswerten.
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## Übersicht
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| Frage | Windows | Linux |
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|---|---|---|
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| Warum ist der Server neu gestartet? | System, Ereignis 6008 bzw. 41 und 1074 | `journalctl --list-boots`, `last -x reboot` |
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| Wer hat sich angemeldet? | Sicherheit, Ereignis 4624 | `last`, `journalctl -u ssh` |
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| Warum startet der Dienst nicht? | System, Quelle „Service Control Manager" | `systemctl status`, `journalctl -u dienst` |
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| Stimmt die Uhrzeit? | `w32tm /query /status` | `timedatectl` |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Mehrere Benutzer können sich seit heute Morgen nicht mehr an der Domäne anmelden,
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andere schon. Die Fehlermeldung nennt einen Zeitunterschied. Erklären Sie die Ursache und Ihr
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Vorgehen.
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**Antwort:** Die Anmeldung im Active Directory erfolgt über Kerberos, das nur eine geringe
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Abweichung der Uhrzeiten zwischen Client und Domänencontroller zulässt (standardmäßig fünf
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Minuten). Bei den betroffenen Rechnern geht die Uhr vermutlich falsch, etwa weil die
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Zeitsynchronisation nicht läuft oder eine leere CMOS-Batterie die Uhr nach einem Neustart
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zurückgesetzt hat. Vorgehen: (1) Auf einem betroffenen Client mit `w32tm /query /status`
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Zeitquelle und Abweichung prüfen. (2) Prüfen, ob der Domänencontroller selbst die richtige
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Zeit hat und von einer verlässlichen Quelle bezieht. (3) Die Zeit mit `w32tm /resync`
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synchronisieren und die Anmeldung testen. (4) Die Ursache beheben – Zeitdienst, Gruppenrichtlinie
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für die Zeitquelle oder Batterie – und die Zeitabweichung in die Überwachung aufnehmen.
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@@ -0,0 +1,64 @@
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id: S11
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titel: Updates und Patches – planbar statt hektisch
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block: system
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woche: 14
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worum: Die meisten erfolgreichen Angriffe nutzen Lücken, für die es längst ein Update gibt. Patch-Management sorgt dafür, dass Updates zuverlässig ankommen, ohne dass dabei der Betrieb stehen bleibt.
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rahmenplan: [A8, A6, A5]
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lernfeld: LF11
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merksatz: Wissen, was läuft. Erst Test, dann Pilotgruppe, dann alle. Kritische Lücken sofort, der Rest im festen Takt.
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karten:
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- frage: In welcher Reihenfolge verteilt man Updates im Betrieb?
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antwort: Zuerst auf Testsysteme, dann auf eine kleine Pilotgruppe aus normalen Arbeitsplätzen, und erst wenn dort nach einigen Tagen nichts auffällt, auf alle. Server in einem angekündigten Wartungsfenster.
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- frage: Wann ist der Patchday von Microsoft?
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antwort: Am zweiten Dienstag jedes Monats. Für Lücken, die bereits aktiv ausgenutzt werden, erscheinen zusätzlich außerplanmäßige Updates.
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- frage: Was bedeutet End of Life bei Software, und was folgt daraus?
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antwort: Der Hersteller liefert keine Sicherheitsupdates mehr – neue Lücken bleiben für immer offen. Solche Software muss ersetzt oder, wenn das nicht sofort geht, vom Netz getrennt und besonders abgesichert werden. Beispiel – Windows 10 seit dem 14. Oktober 2025.
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## Das Wesentliche
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- **Ohne Bestand kein Patch-Management.** Man muss wissen, welche Geräte, Betriebssysteme und
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Programme mit welcher Version im Betrieb laufen. Was nicht in der Liste steht, wird auch nicht
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aktualisiert.
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- **Fester Takt:** Microsoft veröffentlicht am **zweiten Dienstag** im Monat. Viele Betriebe
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planen danach: Test in der Woche danach, Pilotgruppe, dann alle innerhalb von zwei bis drei
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Wochen.
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- **Ringe statt alle auf einmal:** Testsysteme, Pilotgruppe (die IT selbst und einige
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freiwillige Nutzer), dann alle. Ein fehlerhaftes Update trifft so zehn Rechner, nicht hundert.
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- **Kritische Lücken außer der Reihe.** Wird eine Lücke bereits aktiv ausgenutzt, wird sofort
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gehandelt – notfalls mit verkürztem Test. Hinweise liefern der Hersteller und die Warnungen
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des BSI.
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- **Nicht nur Windows:** Programme wie Browser und PDF-Leser, Firmware von Firewall, Switch, NAS
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und BIOS, Linux-Server, Smartphones. Gerade Netzwerkgeräte werden oft jahrelang vergessen.
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- **Server im Wartungsfenster**, angekündigt, mit Snapshot oder Sicherung vorher und einem
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Rückweg, falls etwas schiefgeht.
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- **Nachprüfen:** Kam das Update überall an? Ein Bericht über den Stand aller Geräte gehört zum
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Abschluss jedes Zyklus.
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- **End of Life im Blick behalten.** Software ohne Sicherheitsupdates wird rechtzeitig ersetzt –
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das Ende ist Jahre vorher bekannt.
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## Übersicht
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| Ring | Wer | Wann nach Veröffentlichung |
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|---|---|---|
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| 0 – Test | Testsysteme der IT | sofort |
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| 1 – Pilot | IT und einige freiwillige Nutzer | nach 2–3 Tagen |
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| 2 – Breit | alle Arbeitsplätze | nach etwa einer Woche |
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| 3 – Server | Server im Wartungsfenster | nach etwa zwei Wochen |
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| Notfall | alle betroffenen Systeme | sofort, bei aktiv ausgenutzter Lücke |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** In Ihrem Betrieb werden Updates bisher „wenn jemand Zeit hat" eingespielt.
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Entwerfen Sie ein Vorgehen für das Patch-Management und begründen Sie zwei Bestandteile.
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**Antwort:** (1) Einen vollständigen Bestand aller Geräte und Programme mit Version führen.
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(2) Einen festen Takt nach dem monatlichen Patchday festlegen. (3) Updates in Ringen verteilen:
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Testsysteme, Pilotgruppe, alle Arbeitsplätze, Server im angekündigten Wartungsfenster mit
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Sicherung vorher. (4) Für aktiv ausgenutzte Lücken ein beschleunigtes Notfallverfahren
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vorsehen. (5) Nach jedem Zyklus prüfen und berichten, auf welchem Stand alle Geräte sind.
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(6) Firmware von Netzwerkgeräten und Software ohne automatische Aktualisierung einbeziehen.
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Begründungen etwa: Die Ringe begrenzen den Schaden eines fehlerhaften Updates auf wenige
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Geräte. Der Bestand ist Voraussetzung, weil ein Gerät, das niemand kennt, auch nie aktualisiert
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wird – und genau dort sitzt dann die Lücke.
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@@ -0,0 +1,62 @@
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id: S6
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titel: Linux – Dateisystem und die Befehle für jeden Tag
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block: system
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woche: 13
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worum: Unter Linux gibt es keine Laufwerksbuchstaben, sondern einen einzigen Verzeichnisbaum. Wer weiß, wo was liegt, findet Konfiguration und Fehler in Minuten.
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rahmenplan: [B3, A8]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Konfiguration in /etc, Protokolle in /var/log, Benutzer in /home. Erst lesen mit less und grep, dann ändern.
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karten:
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- frage: Wo liegen unter Linux die Konfigurationsdateien und wo die Protokolle?
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antwort: Konfiguration in /etc, etwa /etc/ssh/sshd_config. Protokolle in /var/log und im Journal von systemd, das man mit journalctl liest.
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- frage: Was zeigen df -h und du -sh?
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antwort: df -h zeigt die Belegung der eingehängten Dateisysteme, also wie voll jede Platte ist. du -sh zeigt, wie viel Platz ein bestimmtes Verzeichnis belegt – damit findet man, wer die Platte füllt.
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- frage: Wie findet man alle Zeilen mit „error" in den Protokollen unter /var/log, ohne Groß- und Kleinschreibung zu beachten?
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antwort: Mit grep -ri error /var/log – r durchsucht die Unterverzeichnisse, i ignoriert die Schreibweise. Für das Journal von systemd stattdessen journalctl -p err.
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## Das Wesentliche
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- **Ein Baum ab `/`.** Weitere Platten und Freigaben werden irgendwo in diesen Baum
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eingehängt, etwa unter `/mnt` oder `/srv`.
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- **Die wichtigsten Orte:** `/etc` Konfiguration, `/var/log` Protokolle, `/home` die
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Benutzer, `/root` der Administrator, `/usr/bin` Programme, `/tmp` Zwischendateien,
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`/opt` und `/srv` für eigene Anwendungen und Daten.
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- **Groß- und Kleinschreibung zählt.** `Bericht.txt` und `bericht.txt` sind zwei Dateien.
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- **Navigieren:** `pwd` (wo bin ich?), `ls -la` (was liegt hier, auch versteckt, mit Rechten),
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`cd` (wechseln), `cd ~` (nach Hause), `cd -` (zurück).
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- **Dateien:** `cp`, `mv`, `rm`, `mkdir -p`. `rm -r` löscht ohne Papierkorb und ohne
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Rückfrage – vorher mit `ls` prüfen, was getroffen wird.
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- **Lesen:** `less` zum Blättern (`/` sucht, `q` beendet), `tail -f` zum Mitlesen eines
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wachsenden Protokolls, `grep` zum Suchen in Dateien.
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- **Finden:** `find /etc -name "*.conf"` nach Namen, `find /var -size +500M` nach Größe.
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- **Platz:** `df -h` für die Platten, `du -sh /var/*` für die Verzeichnisse darin.
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- **Bearbeiten:** `nano` ist für den Anfang der freundlichste Editor. Vor jeder Änderung eine
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Kopie: `cp datei datei.bak`.
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- **Hilfe:** `man befehl` oder `befehl --help`.
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## Übersicht
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| Frage | Befehl |
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|---|---|
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| Wie voll sind die Platten? | `df -h` |
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| Welches Verzeichnis ist so groß? | `du -sh /var/* \| sort -h` |
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| Was steht zuletzt im Protokoll? | `tail -n 50 /var/log/syslog` oder `journalctl -n 50` |
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| Welche Netzwerkadressen habe ich? | `ip a` |
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| Welche Ports sind offen? | `ss -tlnp` |
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| Welche Prozesse brauchen Leistung? | `top` oder `htop` |
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| Welche Distribution läuft? | `cat /etc/os-release` |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Linux-Server meldet, dass die Platte voll ist. Beschreiben Sie mit Befehlen,
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wie Sie die Ursache finden.
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**Antwort:** (1) Mit `df -h` prüfen, welches Dateisystem voll ist und wo es eingehängt ist.
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(2) Mit `du -sh /pfad/* | sort -h` die Unterverzeichnisse nach Größe sortieren und schrittweise
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in das größte hineingehen, bis die Ursache gefunden ist – häufig sind es Protokolle unter
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`/var/log`, alte Sicherungen oder ungenutzte Container-Abbilder. (3) Mit `find /pfad -size +1G`
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gezielt nach sehr großen Dateien suchen. (4) Vor dem Löschen klären, ob die Daten noch
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gebraucht werden, und bei Protokollen die Ursache beheben, etwa eine fehlende
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Protokollrotation oder einen Dienst, der in einer Fehlerschleife schreibt.
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@@ -0,0 +1,60 @@
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id: S7
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titel: Linux – Benutzer, Gruppen und Dateirechte
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block: system
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woche: 13
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worum: Unter Linux hat jede Datei einen Besitzer, eine Gruppe und drei Mal drei Rechte. Das ist einfacher als unter Windows – und genauso schnell falsch gesetzt.
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rahmenplan: [B3, A6]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Lesen 4, Schreiben 2, Ausführen 1 – für Besitzer, Gruppe, alle anderen. Täglich arbeiten als Benutzer, Rechte holen mit sudo.
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karten:
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- frage: Was bedeutet chmod 640 bericht.txt?
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antwort: Der Besitzer darf lesen und schreiben (6 = 4 + 2), die Gruppe darf lesen (4), alle anderen dürfen nichts (0).
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- frage: Was bedeutet das Recht x bei einem Verzeichnis?
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antwort: Man darf in das Verzeichnis wechseln und auf die Dateien darin zugreifen. Ohne x nützt auch das Leserecht r wenig – man sieht die Namen, kommt aber nicht an die Dateien.
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- frage: Wie nimmt man einen Benutzer nachträglich in eine Gruppe auf, ohne ihn aus den anderen zu entfernen?
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antwort: Mit sudo usermod -aG gruppe benutzer. Das a für append ist entscheidend – ohne es ersetzt -G alle bisherigen Zusatzgruppen.
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## Das Wesentliche
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- **Jede Datei** hat einen Besitzer, eine Gruppe und Rechte für drei Klassen: Besitzer (u),
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Gruppe (g), alle anderen (o).
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- **Drei Rechte:** r lesen (4), w schreiben (2), x ausführen (1). Bei Verzeichnissen heißt x:
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hineinwechseln dürfen.
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- **Lesen in `ls -l`:** `-rw-r----- 1 anna buchhaltung bericht.txt` – Datei, Besitzerin
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anna liest und schreibt, Gruppe buchhaltung liest, alle anderen nichts.
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- **Setzen:** `chmod 640 datei` als Zahl oder `chmod g+w datei` als Zeichen. `chown anna:buchhaltung
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datei` ändert Besitzer und Gruppe.
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- **777 ist nie die Lösung.** Wer „Permission denied" mit `chmod 777` beseitigt, hat das Problem
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versteckt und eine Lücke geöffnet. Richtig ist, Besitzer oder Gruppe passend zu setzen.
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- **Benutzer:** `sudo adduser anna` legt Benutzer samt Heimatverzeichnis an (Debian, Ubuntu).
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Gespeichert wird in `/etc/passwd`, die Passwort-Hashes in `/etc/shadow`, Gruppen in
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`/etc/group`.
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- **Gruppen:** `sudo usermod -aG gruppe anna`. Wirksam erst nach erneuter Anmeldung.
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- **root und sudo:** root darf alles. Im Alltag arbeitet man als normaler Benutzer und holt sich
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Rechte für einen einzelnen Befehl mit `sudo`. Jeder `sudo`-Aufruf wird protokolliert.
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- **Konto sperren statt löschen**, wenn jemand geht: `sudo usermod -L anna` und
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`sudo chage -E 0 anna`. So bleibt nachvollziehbar, wem welche Dateien gehörten.
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## Übersicht
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| Zahl | Zeichen | Bedeutung | Typisch für |
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|---|---|---|---|
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| 644 | rw-r--r-- | Besitzer schreibt, alle lesen | Konfigurationsdateien, Webseiten |
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| 640 | rw-r----- | Besitzer schreibt, Gruppe liest | Dateien mit vertraulichem Inhalt |
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| 600 | rw------- | nur der Besitzer | private Schlüssel, Zugangsdaten |
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| 755 | rwxr-xr-x | Besitzer schreibt, alle lesen und führen aus | Programme, Verzeichnisse |
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| 750 | rwxr-x--- | wie 755, aber ohne die anderen | Verzeichnisse einer Abteilung |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Im Verzeichnis `/srv/einkauf` sollen alle Mitglieder der Gruppe `einkauf` Dateien
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anlegen und ändern dürfen, andere Benutzer gar nichts. Wie richten Sie das ein?
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**Antwort:** `sudo chown root:einkauf /srv/einkauf` setzt die Gruppe; `sudo chmod 2770
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/srv/einkauf` gibt Besitzer und Gruppe Lesen, Schreiben und Hineinwechseln und den anderen
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nichts. Die vorangestellte 2 setzt das setgid-Bit: Neue Dateien im Verzeichnis gehören dann
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automatisch der Gruppe `einkauf` statt der primären Gruppe ihres Erstellers – sonst könnten die
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Kollegen eine neu angelegte Datei womöglich nicht ändern. Die Benutzer kommen mit `sudo usermod
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-aG einkauf benutzer` in die Gruppe und müssen sich danach neu anmelden.
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@@ -0,0 +1,63 @@
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id: S8
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titel: Linux – Pakete, Dienste und Fernzugang per SSH
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block: system
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woche: 13
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worum: Ein Linux-Server wird über drei Werkzeuge betrieben – den Paketmanager, systemd und SSH. Wer die drei beherrscht, kann fast jeden Server pflegen.
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rahmenplan: [B3, A6, A8]
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lernfeld: LF9
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merksatz: apt für Software, systemctl für Dienste, journalctl für Protokolle, SSH nur mit Schlüssel. Zweite Sitzung offen lassen, bevor man den Zugang ändert.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen systemctl start und systemctl enable?
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antwort: start startet den Dienst jetzt, enable sorgt dafür, dass er bei jedem Systemstart mitstartet. systemctl enable --now erledigt beides auf einmal.
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- frage: Warum meldet man sich per SSH mit Schlüssel statt mit Passwort an?
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antwort: Ein Schlüssel lässt sich nicht erraten und nicht durch Durchprobieren knacken, und der private Teil verlässt nie den eigenen Rechner. Danach kann die Anmeldung per Passwort am Server ganz abgeschaltet werden.
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- frage: Warum lässt man beim Ändern der SSH-Konfiguration eine zweite Sitzung offen?
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antwort: Weil man sich mit einem Fehler in der Konfiguration aussperren kann. Die offene Sitzung bleibt bestehen, und man kann den Fehler darüber beheben, bevor man sie schließt.
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## Das Wesentliche
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- **Pakete (Debian, Ubuntu):** `sudo apt update` holt die Paketlisten, `sudo apt upgrade`
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spielt Aktualisierungen ein, `sudo apt install nginx` installiert. Sicherheitsupdates lassen
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sich mit `unattended-upgrades` automatisch einspielen.
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- **Software nur aus den Paketquellen**, nicht per heruntergeladenem Skript, wenn es sich
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vermeiden lässt. Was der Paketmanager kennt, aktualisiert er auch.
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- **Dienste mit systemd:** `systemctl status nginx` zeigt Zustand und letzte
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Protokollzeilen, `start`, `stop`, `restart` steuern, `enable` startet ihn beim Hochfahren mit.
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- **Protokolle:** `journalctl -u nginx` für einen Dienst, `-f` zum Mitlesen, `-b` seit dem
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letzten Start, `--since "1 hour ago"` für einen Zeitraum, `-p err` nur Fehler.
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- **SSH-Schlüssel:** Auf dem eigenen Rechner `ssh-keygen -t ed25519` erzeugen, mit
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`ssh-copy-id benutzer@server` hinterlegen. Der private Schlüssel bleibt beim Benutzer und
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bekommt eine Passphrase.
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- **SSH absichern** in `/etc/ssh/sshd_config`: `PermitRootLogin no`,
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`PasswordAuthentication no`. Danach `sudo systemctl reload ssh` – und **in einer zweiten
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Sitzung testen**, bevor die erste geschlossen wird.
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- **Firewall:** `sudo ufw allow OpenSSH`, danach nur die Dienste freigeben, die gebraucht
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werden, und `sudo ufw enable`. Mit `ss -tlnp` prüfen, was tatsächlich lauscht.
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- **Neustart nach Kernel-Updates:** Ob einer nötig ist, zeigt unter Debian und Ubuntu die
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Datei `/var/run/reboot-required`.
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## Übersicht
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| Aufgabe | Befehl |
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|---|---|
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| Aktualisieren | `sudo apt update && sudo apt upgrade` |
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| Dienst starten und dauerhaft einschalten | `sudo systemctl enable --now nginx` |
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| Läuft der Dienst? | `systemctl status nginx` |
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| Warum startet er nicht? | `journalctl -u nginx -b --no-pager \| tail -n 30` |
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| Schlüssel erzeugen und hinterlegen | `ssh-keygen -t ed25519` und `ssh-copy-id anna@srv-web-01` |
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| Firewall-Zustand | `sudo ufw status verbose` |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein frisch installierter Linux-Server soll per SSH verwaltet werden. Beschreiben Sie
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die Schritte, mit denen Sie den Zugang absichern, in der richtigen Reihenfolge.
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**Antwort:** (1) Einen persönlichen Benutzer mit `sudo`-Recht anlegen, damit nicht als root
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gearbeitet wird. (2) Auf dem eigenen Rechner ein Schlüsselpaar erzeugen und den öffentlichen
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Schlüssel mit `ssh-copy-id` für diesen Benutzer hinterlegen. (3) Die Anmeldung mit dem Schlüssel
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testen. (4) In `sshd_config` die direkte Anmeldung als root und die Anmeldung per Passwort
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abschalten und den Dienst neu laden. (5) In einer zweiten Sitzung prüfen, dass die Anmeldung
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weiterhin funktioniert, bevor die erste geschlossen wird. (6) Die Firewall so einrichten, dass
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SSH nur aus dem Verwaltungsnetz erreichbar ist, und automatische Sicherheitsupdates einschalten.
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@@ -0,0 +1,66 @@
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id: S9
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titel: Überwachung – wissen, dass etwas kaputt ist, bevor es jemand meldet
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block: system
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woche: 14
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worum: Eine gute Überwachung meldet sich selten, aber dann zu Recht. Eine schlechte meldet sich ständig – und wird deshalb irgendwann ignoriert.
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rahmenplan: [A8, A5, B3]
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lernfeld: LF11
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merksatz: Überwachen, was dem Nutzer wehtut. Warnen bei Trend, alarmieren bei Handlungsbedarf. Jeder Alarm braucht eine Handlung.
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karten:
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen einer Warnung und einem kritischen Alarm?
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antwort: Eine Warnung zeigt, dass sich etwas in eine falsche Richtung entwickelt und bald Handlung nötig wird – etwa Platte zu 80 Prozent voll. Ein kritischer Alarm verlangt sofortiges Handeln – etwa Platte zu 95 Prozent voll oder Dienst ausgefallen.
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- frage: Was versteht man unter Alarmmüdigkeit, und wie vermeidet man sie?
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antwort: Wer zu viele unwichtige Alarme bekommt, beachtet irgendwann auch die wichtigen nicht mehr. Abhilfe – nur alarmieren, wenn eine Handlung nötig ist, Schwellwerte nach Erfahrung anpassen, Warnungen gesammelt statt einzeln zustellen.
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- frage: Warum überwacht man auch die Datensicherung und den Ablauf von Zertifikaten?
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antwort: Weil beide still ausfallen. Eine Sicherung, die seit Wochen fehlschlägt, merkt man erst beim Zurückspielen; ein abgelaufenes Zertifikat erst, wenn alle Nutzer eine Fehlermeldung bekommen.
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## Das Wesentliche
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- **Von außen nach innen überwachen.** Zuerst, was der Nutzer merkt: Ist die Anwendung
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erreichbar, antwortet sie schnell genug? Dann die Ursachen darunter: Dienste, Prozessor,
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Arbeitsspeicher, Platte, Netz.
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- **Was nicht fehlen darf:** Erreichbarkeit, wichtige Dienste, Plattenplatz, Ergebnis der
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Datensicherung, Ablauf von Zertifikaten, Zustand von RAID und Platten (SMART), USV und
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Temperatur im Serverraum.
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- **Zwei Schwellen:** Warnung, wenn Zeit zum Handeln bleibt, kritisch, wenn sofort gehandelt
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werden muss. Eine Platte, die von 70 auf 90 Prozent in einer Woche wächst, ist schlimmer als
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eine, die seit einem Jahr bei 92 steht.
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- **Trends ansehen.** Eine Kurve über Wochen sagt mehr als der aktuelle Wert. Sie zeigt, wann
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die Platte voll sein wird, bevor sie es ist.
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- **Jeder Alarm braucht eine Handlung** und einen Empfänger. Ein Alarm, auf den niemand
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reagieren muss, ist eine Information und gehört in einen Bericht, nicht aufs Handy.
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- **Alarmmüdigkeit** ist die größte Gefahr. Wer täglich zwanzig unwichtige Meldungen bekommt,
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übersieht die eine wichtige.
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- **Die Überwachung überwachen.** Fällt das Überwachungssystem aus, ist alles still – und Stille
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sieht aus wie „alles in Ordnung". Ein externer Check oder ein täglicher Lebenszeichen-Alarm
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hilft.
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- **Werkzeuge:** Checkmk, Zabbix, PRTG für ganze Umgebungen, Uptime Kuma für einfache
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Erreichbarkeitsprüfungen. Wichtiger als das Werkzeug ist, was man damit überwacht.
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## Übersicht
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| Prüfung | Warnung | Kritisch | Handlung |
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|---|---|---|---|
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| Plattenplatz | 80 % | 90 % | Aufräumen oder erweitern |
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| Webanwendung erreichbar | Antwort über 2 s | keine Antwort | Dienst und Server prüfen |
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| Datensicherung | ein Lauf fehlgeschlagen | zwei Läufe in Folge | Ursache finden, Lauf wiederholen |
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| Zertifikat | läuft in 30 Tagen ab | läuft in 7 Tagen ab | Verlängern |
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| RAID | – | Platte ausgefallen | Platte tauschen |
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| Temperatur Serverraum | 27 °C | 32 °C | Klimaanlage prüfen |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ihr Ausbilder bittet Sie, eine Überwachung für den neuen Dateiserver einzurichten.
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Nennen Sie fünf Prüfungen mit sinnvollen Schwellwerten und begründen Sie, warum eine
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Überwachung nur des Prozessors nicht genügt.
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**Antwort:** Fünf aus: (1) Erreichbarkeit per Ping und SMB – kritisch bei Ausfall. (2)
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Plattenplatz je Laufwerk – Warnung 80 %, kritisch 90 %. (3) Ergebnis der nächtlichen Sicherung –
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Warnung bei einem, kritisch bei zwei fehlgeschlagenen Läufen. (4) Zustand von RAID und SMART –
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kritisch bei ausgefallener oder auffälliger Platte. (5) Arbeitsspeicher – Warnung über 85 %
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über längere Zeit. (6) Dienst „Server" bzw. Freigabedienst läuft. (7) Ablauf von Zertifikaten,
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falls verwendet. Der Prozessor allein genügt nicht, weil die häufigsten Ausfälle eines
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Dateiservers gar nicht mit Rechenlast zusammenhängen: Eine volle Platte, ein ausgefallener
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Dienst oder eine fehlgeschlagene Sicherung lassen die Prozessorlast unauffällig.
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@@ -0,0 +1,61 @@
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id: V1
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titel: Virtualisierung – viele Server auf einer Maschine
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block: server
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woche: 9
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worum: Ein Hypervisor teilt einen physischen Rechner in viele virtuelle auf. Das spart Hardware, aber nur, wenn man die Ressourcen plant, statt sie zu verteilen, bis nichts mehr geht.
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rahmenplan: [B1, A8, A3]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Typ 1 für Server, Typ 2 für den Schreibtisch. Ressourcen planen, Überbuchung bewusst entscheiden.
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karten:
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- frage: Was unterscheidet einen Hypervisor vom Typ 1 von einem vom Typ 2?
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antwort: Typ 1 läuft direkt auf der Hardware, ohne Betriebssystem darunter – etwa Proxmox VE, Hyper-V oder VMware ESXi. Typ 2 läuft als Programm auf einem normalen Betriebssystem – etwa VirtualBox. Server virtualisiert man mit Typ 1.
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- frage: Was bedeutet Überbuchung bei der Virtualisierung?
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antwort: Den virtuellen Maschinen zusammen mehr Prozessorkerne oder Arbeitsspeicher zuzuweisen, als physisch vorhanden ist. Bei Prozessoren ist das üblich, weil selten alle gleichzeitig rechnen; beim Arbeitsspeicher ist es riskant, weil der Host dann auslagern muss.
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- frage: Nenne drei Vorteile der Servervirtualisierung.
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antwort: Bessere Auslastung der Hardware, schnelle Bereitstellung neuer Server aus Vorlagen und die Möglichkeit, virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb auf einen anderen Host zu verschieben. Ebenfalls richtig – Snapshots vor Änderungen und einfachere Testumgebungen.
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## Das Wesentliche
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- **Der Hypervisor** verteilt Prozessor, Arbeitsspeicher, Speicher und Netz eines
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physischen Rechners (des **Hosts**) auf mehrere **virtuelle Maschinen** (VMs, auch
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**Gäste**). Jede VM glaubt, einen eigenen Rechner zu haben.
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- **Typ 1** („bare metal") läuft direkt auf der Hardware: Proxmox VE, Microsoft Hyper-V,
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VMware ESXi. Das ist die Wahl für Server.
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- **Typ 2** läuft als Programm auf Windows, Linux oder macOS: VirtualBox, VMware
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Workstation. Gut für Tests am Arbeitsplatz, nicht für den Betrieb.
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- **Ressourcen planen.** Eine VM bekommt so viel, wie sie braucht – nicht so viel, wie da
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ist. Zu viele virtuelle Prozessoren machen eine VM sogar langsamer, weil der Hypervisor
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sie gleichzeitig bereitstellen muss.
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- **Überbuchung:** Bei Prozessorkernen ist ein Verhältnis von mehreren virtuellen zu einem
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physischen Kern üblich. Arbeitsspeicher überbucht man höchstens bewusst und knapp.
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- **Ein Host ist ein einzelner Ausfallpunkt.** Fällt er aus, fallen alle VMs darauf aus.
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Abhilfe schafft ein Verbund aus mehreren Hosts mit gemeinsamem oder repliziertem Speicher,
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der VMs auf einen anderen Host umzieht.
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- **Container** (etwa Docker) sind leichter als VMs: Sie teilen sich den Kern des
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Host-Betriebssystems. Schneller und sparsamer, aber weniger stark voneinander getrennt.
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## Übersicht
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| | Physischer Server | Virtuelle Maschine | Container |
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|---|---|---|---|
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| Eigenes Betriebssystem | ja | ja | nein, teilt den Kern des Hosts |
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| Bereitstellung | Tage bis Wochen | Minuten | Sekunden |
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| Trennung voneinander | vollständig | stark | schwächer |
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| Typischer Einsatz | Host selbst, Spezialhardware | Server aller Art | einzelne Anwendungen und Dienste |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Ein Betrieb betreibt fünf ältere physische Server mit geringer Auslastung und
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möchte sie virtualisieren. Nennen Sie zwei Vorteile und zwei Risiken und je eine Maßnahme
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gegen die Risiken.
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**Antwort:** Vorteile: (1) Weniger Hardware, Strom, Kühlung und Platz, weil ein oder zwei Hosts
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die Last der fünf Server tragen. (2) Neue Server lassen sich schnell aus Vorlagen bereitstellen,
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und vor Änderungen sind Snapshots möglich. Risiken: (1) Der Host wird zum einzelnen
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Ausfallpunkt – Maßnahme: zwei Hosts im Verbund mit gemeinsamem oder repliziertem Speicher,
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damit VMs bei einem Ausfall auf dem anderen Host weiterlaufen. (2) Die VMs teilen sich die
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Ressourcen; eine VM unter Last bremst die anderen – Maßnahme: Ressourcen vorab anhand der
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gemessenen Auslastung planen, Arbeitsspeicher nicht überbuchen und die Auslastung des Hosts
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überwachen.
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@@ -0,0 +1,62 @@
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id: V2
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titel: Snapshots, virtuelle Netze und virtueller Speicher
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block: server
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woche: 9
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worum: Drei Dinge, die bei der Virtualisierung anders funktionieren als bei echter Hardware – und an denen man sich am häufigsten verschätzt.
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rahmenplan: [B1, B2, A9]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Ein Snapshot ist ein Rückweg für Stunden, keine Sicherung für Wochen.
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karten:
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- frage: Warum ist ein Snapshot keine Datensicherung?
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antwort: Er liegt auf demselben Speicher wie die VM und hängt von ihrer Ausgangsdatei ab. Geht der Speicher kaputt, sind VM und Snapshot gemeinsam weg. Außerdem wächst er mit jeder Änderung und bremst die VM, je länger er besteht.
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen Thin und Thick Provisioning?
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antwort: Beim Thin Provisioning belegt eine virtuelle Festplatte nur so viel Platz, wie tatsächlich beschrieben ist, und wächst mit. Beim Thick Provisioning wird die volle Größe sofort reserviert. Thin spart Platz, kann den Speicher aber unbemerkt volllaufen lassen.
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- frage: Wie kommt eine virtuelle Maschine ins echte Netz?
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antwort: Über einen virtuellen Switch auf dem Host, der mit einer physischen Netzwerkkarte verbunden ist. Die VM hängt am virtuellen Switch wie ein Rechner an einem echten Switch – auch VLANs lassen sich dort zuordnen.
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## Das Wesentliche
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- **Snapshot:** ein eingefrorener Zustand der VM. Ab dem Snapshot schreibt die VM ihre
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Änderungen in eine eigene Datei; zurückgehen heißt, diese Datei zu verwerfen.
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- **Wofür Snapshots gut sind:** vor einem Update, einer Konfigurationsänderung, einem Test.
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Ist alles in Ordnung, wird der Snapshot **gelöscht** – das führt die Änderungen zurück in
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die eigentliche Festplattendatei.
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- **Wofür nicht:** als Sicherung. Er liegt auf demselben Speicher, hängt von der
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Ausgangsdatei ab und wird mit jedem Tag größer und langsamer.
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- **Bei Datenbanken und Domänencontrollern Vorsicht:** Ein Zurücksetzen kann die
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Daten durcheinanderbringen, wenn andere Systeme in der Zwischenzeit mit ihnen gearbeitet
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haben. Hier gilt, was der Hersteller dazu empfiehlt.
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- **Virtueller Switch:** verbindet die VMs untereinander und über eine physische
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Netzwerkkarte mit dem echten Netz. Ein Switch ohne physische Karte ergibt ein
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abgeschlossenes Netz – gut für Testumgebungen.
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- **Virtuelle Festplatten** sind Dateien auf dem Speicher des Hosts. **Thin** wächst mit,
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**thick** ist sofort voll belegt. Wer thin bereitstellt, muss den tatsächlichen
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Füllstand überwachen, sonst bleiben irgendwann alle VMs gleichzeitig stehen.
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- **Vorlagen:** Eine fertig eingerichtete VM wird zur Vorlage, aus der neue VMs entstehen.
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Bei Windows vorher mit Sysprep verallgemeinern, sonst haben alle Kopien dieselbe Kennung.
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## Übersicht
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| Vorhaben | Passendes Werkzeug |
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|---|---|
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| Vor dem Update für zwei Stunden einen Rückweg haben | Snapshot, danach löschen |
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| Den Stand von letzter Woche wiederherstellen | Datensicherung |
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| Zehn gleiche Test-VMs bereitstellen | Vorlage |
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| Eine VM ohne Verbindung zum Firmennetz betreiben | Virtueller Switch ohne physische Karte |
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| Wissen, wann der Speicher voll ist | Überwachung des tatsächlichen Füllstands |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Auf einem Host laufen zehn VMs mit Thin-Provisioning, insgesamt 4 TB zugesagt auf
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einem Speicher von 2 TB. Ein Kollege hält das für unproblematisch, weil derzeit nur 1,2 TB
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belegt sind. Bewerten Sie das.
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**Antwort:** Die Zusage übersteigt den physischen Speicher um das Doppelte. Solange die VMs
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wenig schreiben, geht das gut; wachsen ihre Daten aber – etwa durch Protokolldateien, Updates
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oder einen Fehler, der eine Datei vollschreibt –, läuft der gemeinsame Speicher voll. Dann
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können **alle** VMs nicht mehr schreiben und bleiben stehen, nicht nur die verursachende. Die
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Überbuchung ist nur vertretbar mit einer Überwachung des tatsächlichen Füllstands mit
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Warnschwellen (etwa bei 70 und 85 Prozent), einem Plan zur Erweiterung des Speichers und
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dem Verzicht auf alte Snapshots, die zusätzlich Platz belegen.
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@@ -0,0 +1,60 @@
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id: V3
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titel: Eine virtuelle Maschine planen und bereitstellen
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block: server
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woche: 9
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worum: Eine VM ist in fünf Minuten angelegt – und in fünf Jahren noch in Betrieb. Die Planung entscheidet, ob man sie dann noch versteht.
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rahmenplan: [B1, B3, A5]
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lernfeld: LF9
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merksatz: Zweck, Ressourcen, Netz, Sicherung, Verantwortlicher – vor dem Anlegen aufgeschrieben.
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karten:
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- frage: Welche Angaben gehören zu jeder VM in die Dokumentation?
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antwort: Zweck, Verantwortlicher, Betriebssystem, zugewiesene Ressourcen, Netz bzw. VLAN und IP-Adresse, Speicherort, ob und wie sie gesichert wird, und das Datum der Bereitstellung.
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- frage: Woran orientiert man sich bei den Ressourcen einer neuen VM?
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antwort: An den Mindestanforderungen der Software und an gemessenen Werten vergleichbarer Systeme – mit wenig Reserve beginnen und nach Messung erweitern. Erweitern geht leicht, Verkleinern oft nicht.
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## Das Wesentliche
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- **Vorher aufschreiben:** Wofür ist die VM, wer ist verantwortlich, wie lange wird sie
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gebraucht? Eine VM ohne Verantwortlichen wird nie wieder abgeschaltet.
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- **Ressourcen nach Bedarf**, nicht nach Gefühl. Mindestanforderungen der Software, gemessene
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Werte vergleichbarer Systeme, etwas Reserve. Erweitern ist einfach, Verkleinern einer
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Festplatte oft nicht.
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- **Getrennte Festplatten** für System und Daten. Dann lassen sich Daten anders sichern,
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größer machen oder auf einen anderen Speicher legen.
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- **Netz bewusst wählen:** richtiger virtueller Switch, richtiges VLAN, feste IP-Adresse für
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Server, Eintrag im DNS.
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- **Gasterweiterungen installieren** (bei Proxmox der QEMU Guest Agent, bei Hyper-V die
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Integrationsdienste). Ohne sie fährt die VM nicht sauber herunter, und Sicherungen
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können inkonsistent werden.
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- **In die Sicherung aufnehmen**, bevor die VM in Betrieb geht – nicht, wenn die erste Datei
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verloren ist.
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- **Namen nach Regel:** Der Name sagt, was die VM tut und wo sie steht, etwa `SRV-DATEI-01`.
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`Test-neu-Peter` ist in einem halben Jahr ein Rätsel.
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## Übersicht
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| Planungsfrage | Beispielantwort |
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|---|---|
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| Zweck | Dateiserver für die Verwaltung |
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| Verantwortlich | IT, Ansprechpartner: Ausbilder |
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| Betriebssystem | Windows Server 2025 Standard |
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| Prozessor / Arbeitsspeicher | 2 virtuelle Kerne / 8 GB |
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| Festplatten | 80 GB System, 500 GB Daten (thick) |
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| Netz | VLAN Server, 10.10.20.21, DNS-Eintrag `srv-datei-01` |
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| Sicherung | täglich inkrementell, wöchentlich voll |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Sie sollen für einen neuen Dienst eine VM bereitstellen. Beschreiben Sie die
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Schritte von der Anfrage bis zur Übergabe in den Betrieb.
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**Antwort:** (1) Anforderungen klären: Zweck, Verantwortlicher, benötigte Software und ihre
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Mindestanforderungen, Verfügbarkeitsbedarf. (2) Ressourcen, Festplatten, Netz bzw. VLAN und
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IP-Adresse planen und prüfen, ob der Host die Ressourcen hergibt. (3) Die VM aus einer Vorlage
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oder neu anlegen, Betriebssystem installieren, Gasterweiterungen und Updates einspielen.
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(4) Netzwerk, DNS-Eintrag und Zugriffsrechte einrichten, den Dienst installieren und testen.
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(5) Die VM in Sicherung und Überwachung aufnehmen und einen Wiederherstellungstest
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einplanen. (6) Alles dokumentieren und die VM mit Übergabe an den Verantwortlichen in Betrieb
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nehmen.
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@@ -0,0 +1,63 @@
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id: V4
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titel: Active Directory – Domäne, Organisationseinheiten, Gruppen
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block: server
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woche: 10
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worum: Active Directory ist das Verzeichnis, in dem steht, wer jemand ist und was er darf. Seine Struktur entscheidet, ob es nach fünf Jahren noch beherrschbar ist.
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rahmenplan: [B3, A6, B1]
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lernfeld: LF10
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merksatz: OUs ordnen, Gruppen berechtigen. Konten in globale Gruppen, globale in domänenlokale, Rechte an die domänenlokalen.
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karten:
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- frage: Wozu dienen Organisationseinheiten und wozu Gruppen im Active Directory?
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antwort: Organisationseinheiten ordnen Objekte und sind der Ort, an dem Gruppenrichtlinien verknüpft und Verwaltungsaufgaben delegiert werden. Gruppen vergeben Berechtigungen. Ein Konto liegt in genau einer OU, kann aber in vielen Gruppen sein.
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- frage: Wofür steht AGDLP?
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antwort: Accounts in Global groups, Global groups in Domain Local groups, Permissions an die Domain Local groups. Die globale Gruppe beschreibt die Rolle (etwa Buchhaltung), die domänenlokale das Recht (etwa Ablage Buchhaltung ändern).
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- frage: Warum betreibt man mindestens zwei Domänencontroller?
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antwort: Weil ohne Domänencontroller niemand sich anmelden kann und die Namensauflösung oft ebenfalls ausfällt. Mit zwei Domänencontrollern übernimmt der zweite, wenn einer ausfällt oder gewartet wird.
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## Das Wesentliche
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- **Die Domäne** ist der Verwaltungsbereich: Benutzer, Computer, Gruppen und Richtlinien an
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einer zentralen Stelle. Ein Rechner, der Mitglied der Domäne ist, lässt Anmeldungen mit
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Domänenkonten zu.
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- **Domänencontroller** halten das Verzeichnis und prüfen Anmeldungen. Mindestens zwei, damit
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ein Ausfall oder eine Wartung niemanden aussperrt.
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- **Active Directory braucht DNS.** Clients finden die Domänencontroller über DNS-Einträge.
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Ein Client mit falschem DNS-Server findet die Domäne nicht – die häufigste Ursache für
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„Domäne nicht verfügbar".
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- **Organisationseinheiten (OUs)** ordnen: nach Standort, nach Abteilung oder nach Art des
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Objekts. An OUs werden Gruppenrichtlinien verknüpft und Verwaltung delegiert. Konten und
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Computer gehören nicht in die Standardcontainer, sondern in eigene OUs.
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- **Gruppen berechtigen.** Die Struktur nach **AGDLP**: Konten (A) kommen in globale Gruppen
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nach Rolle (G), diese in domänenlokale Gruppen nach Recht (DL), und nur die domänenlokalen
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Gruppen bekommen Berechtigungen (P).
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- **Namen nach Regel:** `GG-Buchhaltung` für die Rolle, `DL-FS-Buchhaltung-Aendern` für das
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Recht. Aus dem Namen soll hervorgehen, wofür die Gruppe da ist.
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- **Ein Konto einrichten heißt nicht, einen Kollegen zu kopieren.** Wer kopiert, kopiert auch
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alle Rechte, die der Kollege über die Jahre angesammelt hat.
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## Übersicht
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| Gruppenbereich | Mitglieder | Typischer Zweck |
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|---|---|---|
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| Global | Konten und globale Gruppen derselben Domäne | Rolle: Buchhaltung, Vertrieb, IT |
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| Domänenlokal | Konten und Gruppen aus allen Domänen | Recht an einer Ressource dieser Domäne |
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| Universal | Konten und Gruppen aus allen Domänen | Rollen über mehrere Domänen hinweg |
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In einem Betrieb mit einer einzigen Domäne genügen globale und domänenlokale Gruppen.
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Die Mitarbeiter der Buchhaltung sollen auf der Freigabe `Buchhaltung` Dateien
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ändern dürfen, die Geschäftsführung soll sie nur lesen. Beschreiben Sie die Umsetzung nach
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AGDLP.
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**Antwort:** Konten der Buchhaltung kommen in die globale Gruppe `GG-Buchhaltung`, Konten der
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Geschäftsführung in `GG-Geschaeftsfuehrung`. Für die Rechte werden zwei domänenlokale Gruppen
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angelegt: `DL-FS-Buchhaltung-Aendern` und `DL-FS-Buchhaltung-Lesen`. `GG-Buchhaltung` wird
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Mitglied von `DL-FS-Buchhaltung-Aendern`, `GG-Geschaeftsfuehrung` Mitglied von
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`DL-FS-Buchhaltung-Lesen`. Nur die beiden domänenlokalen Gruppen erhalten NTFS-Berechtigungen
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auf dem Ordner – Ändern bzw. Lesen. Wechselt jemand die Abteilung, wird nur seine
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Mitgliedschaft in der globalen Gruppe geändert; an den Berechtigungen auf dem Ordner ändert
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sich nichts.
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@@ -0,0 +1,64 @@
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id: V5
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titel: Gruppenrichtlinien – Einstellungen für alle auf einmal
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block: server
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woche: 10
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worum: Mit Gruppenrichtlinien setzt man Einstellungen zentral, statt sie an jedem Rechner von Hand vorzunehmen. Wer die Reihenfolge der Anwendung nicht kennt, sucht lange nach dem Grund, warum eine Einstellung nicht greift.
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rahmenplan: [B3, A6, A8]
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lernfeld: LF10
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merksatz: Lokal, Standort, Domäne, OU – was zuletzt kommt, gewinnt. gpresult sagt, was wirklich angekommen ist.
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karten:
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- frage: In welcher Reihenfolge werden Gruppenrichtlinien angewendet, und welche setzt sich durch?
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antwort: Lokal, Standort, Domäne, Organisationseinheit (von oben nach unten) – kurz LSDOU. Bei widersprüchlichen Einstellungen gewinnt die zuletzt angewendete, also die der untersten OU – es sei denn, eine höhere Richtlinie ist als erzwungen markiert.
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- frage: Mit welchen Befehlen prüft und erzwingt man die Anwendung von Gruppenrichtlinien auf einem Client?
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antwort: gpupdate /force wendet die Richtlinien sofort neu an. gpresult /r zeigt, welche Richtlinien für Computer und Benutzer tatsächlich angewendet oder herausgefiltert wurden.
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- frage: Was ist der Unterschied zwischen Computer- und Benutzerkonfiguration einer Gruppenrichtlinie?
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antwort: Die Computerkonfiguration wirkt auf Computerkonten und greift beim Start des Rechners, die Benutzerkonfiguration wirkt auf Benutzerkonten und greift bei der Anmeldung. Eine Richtlinie mit Benutzereinstellungen an einer OU, die nur Computer enthält, bewirkt deshalb nichts.
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## Das Wesentliche
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- **Ein Gruppenrichtlinienobjekt (GPO)** bündelt Einstellungen – etwa Bildschirmsperre,
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Laufwerkszuordnungen, Updates, Sicherheitsoptionen – und wird an einen Standort, die
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Domäne oder eine OU **verknüpft**.
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- **Computer- und Benutzerkonfiguration:** Die eine wirkt auf Rechner beim Start, die andere
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auf Benutzer bei der Anmeldung. Wirksam wird nur, was zu den Objekten in der verknüpften OU
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passt.
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- **Reihenfolge LSDOU:** lokal, Standort, Domäne, OU, bei geschachtelten OUs von oben nach
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unten. Was später kommt, überschreibt Früheres.
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- **Ausnahmen:** Eine als **erzwungen** markierte Verknüpfung setzt sich gegen tiefere durch.
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An einer OU lässt sich die **Vererbung deaktivieren**. Beides sparsam einsetzen – jede
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Ausnahme ist eine Stelle, an der man später sucht.
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- **Filtern** nach Sicherheitsgruppe, wenn eine Richtlinie nur für einen Teil der Objekte
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gelten soll – statt dafür eine eigene OU anzulegen.
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- **Aktualisierung:** Clients holen Richtlinien beim Start, bei der Anmeldung und danach etwa
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alle 90 Minuten. Manche Einstellungen, etwa Softwareverteilung, greifen erst nach Neustart
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oder Neuanmeldung.
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- **Prüfen statt raten:** `gpresult /r` zeigt am Client, was angekommen ist und was
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herausgefiltert wurde. `gpupdate /force` wendet sofort neu an.
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- **Eine Richtlinie, ein Zweck.** `GPO-Clients-Bildschirmsperre` ist auffindbar und
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abschaltbar; eine Richtlinie mit 80 gemischten Einstellungen ist es nicht.
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## Übersicht
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| Vorhaben | Wo einstellen |
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| Bildschirmsperre nach 10 Minuten für alle Clients | Computerkonfiguration, verknüpft an die OU der Clients |
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| Laufwerk `S:` für die Buchhaltung | Benutzerkonfiguration (Einstellungen), gefiltert auf die Gruppe der Buchhaltung |
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| Kennwortrichtlinie der Domäne | Standard-Domänenrichtlinie |
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| Ausnahme für einen einzelnen Testrechner | Eigene OU oder Filterung – nicht die Vererbung für alle abschalten |
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Eine neue Gruppenrichtlinie für eine Bildschirmsperre wirkt auf den Rechnern der
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Verwaltung nicht. Beschreiben Sie Ihr Vorgehen bei der Fehlersuche.
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**Antwort:** (1) Prüfen, ob die Richtlinie an die richtige OU verknüpft und die Verknüpfung
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aktiviert ist – und ob die Rechner tatsächlich in dieser OU liegen. (2) Prüfen, ob die
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Einstellung im passenden Teil steht: Liegen in der OU nur Computerkonten, muss sie in der
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Computerkonfiguration stehen. (3) Am Client `gpupdate /force` ausführen, ggf. neu starten,
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und mit `gpresult /r` prüfen, ob die Richtlinie angewendet oder herausgefiltert wurde –
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etwa durch eine Sicherheitsfilterung. (4) Prüfen, ob eine später angewendete oder erzwungene
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Richtlinie die Einstellung überschreibt oder die Vererbung an einer OU deaktiviert ist.
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(5) Bei Fehlern in `gpresult` die Erreichbarkeit des Domänencontrollers und die
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DNS-Einstellungen des Clients prüfen.
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@@ -0,0 +1,66 @@
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id: V6
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titel: Datei- und Druckdienste zentral bereitstellen
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block: server
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woche: 10
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worum: Ein zentraler Dateiserver und ein Druckserver sind unspektakulär – solange sie geplant sind. Ungeplant werden sie zur größten Rumpelkammer im Betrieb.
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rahmenplan: [B3, A9, A8]
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lernfeld: LF10
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merksatz: Struktur nach Abteilungen, Rechte nach Gruppen, Laufwerke per Richtlinie, Treiber nur von der IT.
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karten:
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- frage: Was sind Schattenkopien auf einem Dateiserver, und ersetzen sie die Datensicherung?
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antwort: Zeitpunktkopien eines Laufwerks, über die Benutzer selbst frühere Fassungen einer Datei zurückholen können (Vorgängerversionen). Sie liegen auf demselben Laufwerk und ersetzen deshalb keine Datensicherung.
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- frage: Welchen Vorteil hat ein Druckserver gegenüber direkt verbundenen Druckern an jedem Client?
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antwort: Treiber, Warteschlangen und Einstellungen werden an einer Stelle gepflegt und per Gruppenrichtlinie verteilt. Ein Treiberwechsel oder ein neuer Drucker muss nicht an jedem Rechner einzeln eingerichtet werden.
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- frage: Warum ordnet man Laufwerke per Gruppenrichtlinie statt per Hand zu?
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antwort: Weil die Zuordnung dann für alle gleich ist, sich nach Gruppenzugehörigkeit richtet und bei einem Abteilungswechsel von selbst angepasst wird. Handzuordnungen sind nach dem ersten Rechnerwechsel weg.
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## Das Wesentliche
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- **Eine Ablagestruktur, die der Betrieb versteht:** oben die Abteilungen, darunter, was die
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Abteilung selbst gliedert. Dazu ein Bereich für abteilungsübergreifende Projekte und ein
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Austauschordner, der regelmäßig geleert wird.
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- **Rechte nach AGDLP** und so flach wie möglich: Berechtigungen auf der obersten Ebene einer
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Abteilung setzen und vererben lassen. Jede Unterbrechung der Vererbung tiefer unten ist
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eine künftige Supportanfrage.
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- **Freigabe und NTFS:** Freigabe meist „Authentifizierte Benutzer – Ändern" oder
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„Vollzugriff", die eigentliche Steuerung über NTFS. Siehe Handout S2.
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- **Laufwerke per Gruppenrichtlinie** zuordnen, gefiltert auf die Gruppe. Dann bekommt jeder
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genau die Laufwerke seiner Rolle – auch am neuen Rechner.
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- **Schattenkopien** einschalten: Benutzer holen versehentlich überschriebene Dateien selbst
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zurück. Sie ersetzen keine Sicherung, sparen aber viele Tickets.
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- **Kontingente und Dateiprüfung** verhindern, dass ein einzelner Ordner den Server füllt –
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oder dass dort private Videosammlungen landen.
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- **Druckserver:** Drucker zentral einrichten, Treiber zentral pflegen, Zuordnung per
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Richtlinie. Standardbenutzer dürfen Druckertreiber seit 2021 nicht mehr ohne Weiteres selbst
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installieren – Treiber verteilt deshalb die IT.
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- **Drucker an Standorte binden**, nicht an Personen: Wer im Lager arbeitet, braucht den
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Drucker im Lager, egal an welchem Rechner.
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## Übersicht
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```
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\\srv-datei-01\Daten
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├── Buchhaltung DL-FS-Buchhaltung-Aendern / -Lesen
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├── Einkauf DL-FS-Einkauf-Aendern / -Lesen
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├── Vertrieb DL-FS-Vertrieb-Aendern / -Lesen
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├── Projekte je Projekt eine eigene Gruppe
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├── Vorlagen alle lesen, nur Verwaltung ändert
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└── Austausch alle ändern, wird jeden Freitag geleert
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```
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## Prüfungsfrage
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**Frage:** Eine Mitarbeiterin hat am Vormittag eine wichtige Tabelle auf dem Dateiserver
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versehentlich überschrieben. Welche Möglichkeiten der Wiederherstellung gibt es, und in
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welcher Reihenfolge prüfen Sie sie?
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**Antwort:** (1) Schattenkopien: Sind sie eingeschaltet, kann die Mitarbeiterin über
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„Vorgängerversionen" im Eigenschaftendialog selbst die letzte Fassung vor der Änderung
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zurückholen – am schnellsten und ohne Eingriff der IT. (2) Programmeigene Versionen, etwa die
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Versionsverwaltung der Anwendung oder automatisch gespeicherte Fassungen. (3) Die
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Datensicherung: Die Datei wird aus der letzten Sicherung vor dem Überschreiben
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wiederhergestellt, am besten unter einem anderen Namen, damit die Mitarbeiterin vergleichen
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kann. Die Reihenfolge folgt dem Aufwand und der Aktualität: Eine Schattenkopie vom Vormittag
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ist näher am verlorenen Stand als die Sicherung der letzten Nacht.
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@@ -0,0 +1,90 @@
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id: woche-09
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woche: 9
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titel: Lernzielkontrolle Woche 9 – Virtualisierung
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dauer_minuten: 40
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hinweis: >-
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Offene Fragen. Produktnamen sind als Beispiel willkommen, aber nicht
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gefordert – es zählt das Prinzip.
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fragen:
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- id: f1
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frage: >-
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Erklären Sie den Unterschied zwischen einem Hypervisor vom Typ 1 und vom
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Typ 2 und nennen Sie je einen typischen Einsatz.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Typ 1 läuft direkt auf der Hardware ohne darunterliegendes Betriebssystem
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und verwaltet die Ressourcen selbst – Einsatz: Servervirtualisierung im
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Rechenzentrum, z. B. Proxmox VE, Hyper-V, VMware ESXi. Typ 2 läuft als
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Anwendung auf einem Wirtsbetriebssystem – Einsatz: Test- und
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Schulungsumgebungen am Arbeitsplatz, z. B. VirtualBox. (Unterschied 3 P.,
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Einsatz je 1 P.)
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- id: f2
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frage: >-
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Ein Kollege möchte vor einem Update einen Snapshot anlegen und ihn
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„sicherheitshalber" die nächsten drei Monate behalten. Was raten Sie ihm,
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und warum?
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Den Snapshot vor dem Update anlegen ist richtig. Nach einer kurzen
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Beobachtungszeit, wenn das Update fehlerfrei läuft, sollte er ihn aber
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löschen: Der Snapshot wächst mit jeder Änderung, belegt Speicher und
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verlangsamt die VM; außerdem hängt er von der Ausgangsdatei ab und liegt
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auf demselben Speicher, schützt also nicht vor dessen Ausfall. Für einen
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Rückweg über Wochen ist die Datensicherung zuständig. (Empfehlung 2 P.,
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Begründung 4 P.)
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- id: f3
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frage: >-
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Ein Host hat 16 physische Kerne und 128 GB Arbeitsspeicher. Darauf sollen
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zwölf VMs mit je 4 virtuellen Kernen und 12 GB laufen. Beurteilen Sie die
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Planung.
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Prozessor: 48 virtuelle auf 16 physische Kerne, also 3 zu 1 überbucht. Das
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ist bei Servern mit gemischter Last üblich und meist unproblematisch,
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sollte aber anhand der Auslastung beobachtet werden. Arbeitsspeicher:
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12 × 12 GB = 144 GB bei 128 GB physisch – überbucht, zumal der Host selbst
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ebenfalls Speicher braucht. Das führt zu Auslagerung und spürbaren
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Einbrüchen. Abhilfe: Speicher je VM nach gemessenem Bedarf verringern,
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Arbeitsspeicher aufrüsten oder VMs auf einen zweiten Host verteilen.
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(Prozessor 2 P., Speicher mit Rechnung 3 P., Abhilfe 1 P.)
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- id: f4
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frage: >-
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Was versteht man unter Thin Provisioning, und welches Risiko entsteht
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dabei? Nennen Sie eine Gegenmaßnahme.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Eine virtuelle Festplatte belegt nur den tatsächlich beschriebenen Platz
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und wächst bei Bedarf bis zur zugesagten Größe. Werden insgesamt mehr
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zugesagt als physisch vorhanden, kann der Speicher volllaufen; dann
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bleiben alle VMs auf diesem Speicher stehen. Gegenmaßnahme: den
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tatsächlichen Füllstand überwachen und bei Warnschwellen rechtzeitig
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erweitern oder aufräumen. (Begriff 2 P., Risiko 2 P., Maßnahme 1 P.)
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- id: f5
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frage: >-
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Nennen Sie vier Angaben, die zu jeder virtuellen Maschine dokumentiert
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werden sollten, und begründen Sie eine davon.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Vier aus: Zweck, Verantwortlicher, Betriebssystem, Ressourcen, Netz bzw.
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VLAN und IP-Adresse, Speicherort, Sicherung, Datum der Bereitstellung.
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Beispielbegründung Verantwortlicher: Ohne ihn weiß niemand, ob die VM noch
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gebraucht wird, wer Änderungen freigibt und wen man bei einer Störung
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fragt – solche VMs werden nie abgeschaltet und nie gepflegt.
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(Je Angabe 1 P., Begründung 1 P.)
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- id: f6
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frage: >-
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Worin unterscheidet sich ein Container von einer virtuellen Maschine?
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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Eine virtuelle Maschine hat ein vollständiges eigenes Betriebssystem auf
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virtueller Hardware. Ein Container teilt sich den Kern des
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Host-Betriebssystems und bringt nur die Anwendung mit ihren
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Abhängigkeiten mit. Container starten dadurch schneller und brauchen
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weniger Ressourcen, sind aber weniger stark voneinander getrennt.
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||||||
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(Unterschied 2 P., Folgen 2 P.)
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@@ -0,0 +1,95 @@
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id: woche-11
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||||||
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woche: 11
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titel: Lernzielkontrolle Woche 11 – Netze trennen und verbinden
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dauer_minuten: 45
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hinweis: >-
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Offene Fragen. Bei Rechen- und Zuordnungsaufgaben zählt die Begründung.
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||||||
|
fragen:
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- id: f1
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frage: >-
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Erklären Sie den Unterschied zwischen einem Access-Port und einem
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Trunk-Port und nennen Sie je ein Gerät, das typischerweise daran
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angeschlossen wird.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Ein Access-Port gehört zu genau einem VLAN und überträgt Rahmen ohne
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VLAN-Markierung; angeschlossen wird ein Endgerät wie ein Arbeitsplatzrechner
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oder Drucker. Ein Trunk-Port überträgt mehrere VLANs und markiert die Rahmen
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nach IEEE 802.1Q mit der VLAN-ID; angeschlossen werden ein weiterer Switch,
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ein Router bzw. eine Firewall oder ein Access Point mit mehreren
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Funknetzen. (Unterschied 3 P., Geräte je 1 P.)
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- id: f2
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frage: >-
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Aus 10.20.0.0/24 sollen drei VLANs mit je höchstens 50 Geräten versorgt
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werden. Geben Sie für jedes VLAN Netzadresse, Maske und Gateway an.
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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50 Geräte brauchen 52 Adressen, also Blockgröße 64 (/26) mit 62 nutzbaren.
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VLAN A: 10.20.0.0/26, Gateway 10.20.0.1. VLAN B: 10.20.0.64/26, Gateway
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10.20.0.65. VLAN C: 10.20.0.128/26, Gateway 10.20.0.129. Ein Block
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(10.20.0.192/26) bleibt als Reserve. Als Gateway ist auch die jeweils
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letzte nutzbare Adresse richtig, wenn die Wahl einheitlich ist.
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(Maske mit Begründung 2 P., je VLAN 1 P., Reserve erkannt 1 P.)
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- id: f3
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frage: >-
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Eine Firewall hat für das Gästenetz folgende Regeln in dieser Reihenfolge:
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(1) Gäste nach beliebig, HTTP und HTTPS – erlauben.
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(2) Gäste nach 10.10.0.0/16, alle Dienste – blockieren.
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(3) Gäste nach Firewall, DNS – erlauben.
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(4) beliebig nach beliebig – blockieren.
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Ein Gast ruft https://10.10.20.21 auf, einen internen Server. Was passiert,
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und wie beheben Sie den Fehler?
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Die Verbindung wird erlaubt: Regeln werden von oben nach unten geprüft, und
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die erste passende entscheidet. HTTPS an eine beliebige Adresse passt auf
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Regel 1, Regel 2 wird nie erreicht. Behebung: Die Sperre der internen Netze
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muss vor der allgemeinen Erlaubnis stehen. Die DNS-Regel gehört an den
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Anfang: Liegt die Adresse der Firewall im Gästenetz ebenfalls in
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10.10.0.0/16, würde die Sperre sonst auch die Namensauflösung blockieren.
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Richtige Reihenfolge also 3, 2, 1, 4. (Ergebnis 2 P., Begründung 2 P.,
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||||||
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Behebung 2 P. – die Reihenfolge 2, 3, 1, 4 gibt 1 P., wenn die Sperre vor der
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Erlaubnis erkannt ist.)
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- id: f4
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frage: >-
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Ein Router kennt die Routen 0.0.0.0/0 über 192.0.2.1 und 172.16.0.0/12 über
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10.0.0.2 sowie 172.16.5.0/24 über 10.0.0.3. Wohin gehen Pakete an
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172.16.5.20, 172.20.1.1 und 172.32.0.1?
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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||||||
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172.16.5.20 passt auf alle drei Routen; die genaueste ist 172.16.5.0/24,
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||||||
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also über 10.0.0.3. 172.20.1.1 liegt in 172.16.0.0/12 (172.16.0.0 bis
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||||||
|
172.31.255.255), also über 10.0.0.2. 172.32.0.1 liegt außerhalb davon und
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||||||
|
passt nur auf die Standardroute, also über 192.0.2.1. (Je Ziel 2 P.)
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||||||
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- id: f5
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|
frage: >-
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|
Warum ist WPA2/WPA3-Enterprise für ein Firmen-WLAN besser geeignet als ein
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gemeinsamer Schlüssel? Nennen Sie zwei Gründe.
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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(1) Jeder meldet sich mit eigenen Zugangsdaten oder einem Zertifikat an; beim
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Ausscheiden eines Mitarbeiters wird nur dessen Zugang gesperrt, statt den
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Schlüssel für alle zu ändern. (2) Anmeldungen lassen sich einer Person
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zuordnen und protokollieren. Ebenfalls richtig: Der Zugang lässt sich an
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Gruppen im Verzeichnisdienst koppeln und einem VLAN zuweisen; ein
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||||||
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weitergegebener Schlüssel öffnet nicht das ganze Netz. (Je Grund 2 P.)
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- id: f6
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frage: >-
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Im Lager ist das WLAN trotz voller Sendeleistung der beiden Access Points
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schlecht. Nennen Sie drei mögliche Ursachen und je eine Maßnahme.
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||||||
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Drei aus: (1) Dämpfung durch Stahlregale und Waren – Ausleuchtung messen und
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zusätzliche Access Points an den Gängen anbringen. (2) Beide Access Points
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|
auf demselben oder einem überlappenden Kanal im 2,4-GHz-Band – auf 1, 6 und
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||||||
|
11 verteilen oder 5 GHz nutzen. (3) Zu hohe Sendeleistung, Endgeräte
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||||||
|
bleiben am fernen Access Point hängen – Sendeleistung senken, mehr Access
|
||||||
|
Points. (4) Störungen durch Fremdnetze oder Geräte – Kanalwahl anhand einer
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||||||
|
Messung. (5) Veraltete Endgeräte, die nur 2,4 GHz oder alte Standards können –
|
||||||
|
Geräte tauschen oder ein eigenes Funknetz dafür. (Je Ursache mit Maßnahme 2 P.)
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||||||
@@ -0,0 +1,79 @@
|
|||||||
|
id: woche-13
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||||||
|
woche: 13
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titel: Lernzielkontrolle Woche 13 – Linux-Grundlagen
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||||||
|
dauer_minuten: 40
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||||||
|
hinweis: >-
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|
Offene Fragen. Befehle dürfen mit oder ohne sudo geschrieben werden, wenn
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||||||
|
aus der Antwort hervorgeht, dass Administratorrechte nötig sind.
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||||||
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|
fragen:
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- id: f1
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||||||
|
frage: >-
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||||||
|
Nennen Sie die Verzeichnisse, in denen unter Linux (a) die Konfiguration
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||||||
|
des SSH-Servers, (b) die Protokolldateien und (c) die Heimatverzeichnisse
|
||||||
|
der Benutzer liegen.
|
||||||
|
punkte: 3
|
||||||
|
musterloesung: >-
|
||||||
|
(a) /etc/ssh, die Datei heißt sshd_config. (b) /var/log, ergänzend das
|
||||||
|
Journal von systemd. (c) /home, für den Administrator /root. (Je 1 P.)
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: f2
|
||||||
|
frage: >-
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||||||
|
Die Ausgabe von ls -l lautet: -rwxr-x--- 1 lena technik pruefen.sh.
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||||||
|
Erklären Sie die Rechte und geben Sie den passenden chmod-Befehl als Zahl an.
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||||||
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punkte: 5
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||||||
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musterloesung: >-
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||||||
|
Es handelt sich um eine Datei (erstes Zeichen „-"). Besitzerin lena darf
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||||||
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lesen, schreiben und ausführen (rwx = 7). Die Gruppe technik darf lesen
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|
und ausführen (r-x = 5). Alle anderen dürfen nichts (--- = 0). Befehl:
|
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chmod 750 pruefen.sh. (Besitzer 1 P., Gruppe 1 P., andere 1 P., Befehl 2 P.)
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- id: f3
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frage: >-
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Ein Benutzer soll zusätzlich in die Gruppe docker aufgenommen werden.
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Ein Kollege schlägt sudo usermod -G docker anna vor. Was ist daran falsch?
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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Ohne die Option -a ersetzt -G alle bisherigen Zusatzgruppen durch die
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angegebene – anna verlöre also etwa die Gruppe sudo oder ihre
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Abteilungsgruppen. Richtig ist sudo usermod -aG docker anna. Die
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Änderung wird erst nach erneuter Anmeldung wirksam. (Fehler 2 P., richtiger
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Befehl 1 P., Hinweis auf Neuanmeldung 1 P.)
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- id: f4
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frage: >-
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Der Webserver nginx startet nach einer Änderung nicht mehr. Mit welchen
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zwei Befehlen finden Sie die Ursache, und was zeigen sie?
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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systemctl status nginx zeigt den Zustand des Dienstes und die letzten
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Protokollzeilen, oft schon mit der Fehlermeldung. journalctl -u nginx -b
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zeigt alle Meldungen des Dienstes seit dem letzten Systemstart.
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Ebenfalls richtig: nginx -t prüft die Konfiguration und nennt Datei und
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Zeile des Fehlers. (Je Befehl mit Erklärung 2 P.)
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- id: f5
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frage: >-
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Beschreiben Sie, wie Sie einen Server so einrichten, dass die Anmeldung per
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SSH nur noch mit Schlüssel möglich ist, und worauf Sie dabei achten, um sich
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nicht auszusperren.
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Auf dem eigenen Rechner mit ssh-keygen ein Schlüsselpaar erzeugen und den
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öffentlichen Schlüssel mit ssh-copy-id beim Benutzer auf dem Server
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hinterlegen. Die Anmeldung mit Schlüssel testen. Dann in
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/etc/ssh/sshd_config PasswordAuthentication no und PermitRootLogin no
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setzen und den Dienst neu laden. Gegen das Aussperren: die bestehende
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Sitzung offen lassen und in einer zweiten Sitzung testen; außerdem den
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Konsolenzugang über Hypervisor oder Fernwartungskarte als Notausgang
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bereithalten. (Schlüssel 2 P., Konfiguration 2 P., Schutz vor Aussperren 2 P.)
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- id: f6
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frage: >-
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Was unterscheidet systemctl start nginx von systemctl enable nginx?
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punkte: 3
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musterloesung: >-
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start startet den Dienst sofort, ohne dass er beim nächsten Systemstart
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wieder mitstartet. enable sorgt dafür, dass er bei jedem Systemstart
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gestartet wird, startet ihn aber nicht sofort. enable --now erledigt beides.
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(Je Befehl 1 P., enable --now 1 P.)
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@@ -0,0 +1,94 @@
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id: woche-15
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woche: 15
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titel: Lernzielkontrolle Woche 15 – Serviceanfragen bearbeiten
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dauer_minuten: 40
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hinweis: >-
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Offene Fragen. Es zählt die Begründung – bei Priorisierungen sind auch
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abweichende Einstufungen richtig, wenn sie schlüssig begründet sind.
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fragen:
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- id: f1
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frage: >-
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Ordnen Sie zu und begründen Sie kurz, ob es sich um eine Störung, eine
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Serviceanfrage, ein Problem oder eine Änderung handelt: (a) Ein neuer
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Mitarbeiter braucht ein Konto. (b) Das VPN bricht bei allen
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Außendienstlern seit drei Wochen jeden Montag ab. (c) Die Firewall soll eine
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neue Firmware bekommen. (d) Ein Nutzer kann keine Mails mehr senden.
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punkte: 8
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musterloesung: >-
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(a) Serviceanfrage – nichts ist kaputt, verlangt wird eine vorgesehene
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Standardleistung. (b) Problem – eine wiederkehrende Ursache hinter vielen
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Störungen, die dauerhaft beseitigt werden muss; die einzelnen Meldungen
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sind jeweils Störungen. (c) Änderung – ein geplanter Eingriff in ein
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laufendes System, der bewertet, freigegeben und mit Rückweg umgesetzt
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wird. (d) Störung – eine ungeplante Beeinträchtigung, Ziel ist die schnelle
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Wiederherstellung. (Je Zuordnung mit Begründung 2 P.)
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- id: f2
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frage: >-
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Erklären Sie, wie die Priorität eines Tickets ermittelt wird, und wenden Sie
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das auf folgenden Fall an: Der Server mit der Lohnbuchhaltung ist am
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Tag vor der Gehaltsabrechnung nicht erreichbar.
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punkte: 6
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musterloesung: >-
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Die Priorität ergibt sich aus Auswirkung (wie viele Nutzer bzw. wie
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wichtige Abläufe) und Dringlichkeit (wie schnell entsteht Schaden, gibt es
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eine Umgehung), die in einer Matrix verknüpft werden. Fall: Die Auswirkung
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ist hoch, weil die Gehaltszahlung aller Beschäftigten betroffen ist und
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gesetzliche bzw. vertragliche Fristen drohen. Die Dringlichkeit ist hoch,
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weil die Abrechnung am nächsten Tag laufen muss und es keine Umgehung
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gibt. Ergebnis: höchste Priorität (P1). (Verfahren 2 P., Auswirkung 2 P.,
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Dringlichkeit und Ergebnis 2 P.)
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- id: f3
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frage: >-
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Was ist der Unterschied zwischen funktionaler und hierarchischer
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Eskalation? Nennen Sie je ein Beispiel.
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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Funktional: Weitergabe an eine Stelle mit mehr Fachwissen, z. B. vom
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ersten Level an den Netzwerkadministrator, weil die Ursache im Switch
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liegt. Hierarchisch: Einbeziehung der Führungsebene, z. B. weil die
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vereinbarte Lösungszeit nicht zu halten ist oder für die Lösung eine
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Anschaffung freigegeben werden muss. (Je Begriff mit Beispiel 2 P.)
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- id: f4
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frage: >-
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Was ist ein Workaround, und warum wird ein Ticket geschlossen, sobald er
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greift, obwohl die Ursache noch besteht?
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punkte: 4
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musterloesung: >-
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Ein Workaround ist eine Umgehung, mit der der Nutzer weiterarbeiten kann,
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obwohl die Ursache noch nicht beseitigt ist. Die Störung wird geschlossen,
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weil ihr Ziel – die Arbeitsfähigkeit des Nutzers – erreicht ist. Die
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Ursache wird getrennt im zugehörigen Problem weiterverfolgt; so bleibt
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sichtbar, dass noch etwas offen ist, ohne dass das Ticket des Nutzers
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wochenlang offen steht. (Begriff 2 P., Begründung 2 P.)
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- id: f5
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frage: >-
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|
Nennen Sie fünf Angaben, die vor einer normalen Änderung feststehen
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müssen.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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|
Fünf aus: Beschreibung der Änderung; Grund bzw. Ziel; betroffene Systeme
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und Nutzer; Risikoeinschätzung; Rückweg; Sicherung bzw. Snapshot vorher;
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Freigabe durch die zuständige Person; Zeitpunkt bzw. Wartungsfenster;
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Ankündigung an die Betroffenen; Verantwortlicher für die Umsetzung;
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Kriterien, an denen der Erfolg geprüft wird. (Je Angabe 1 P.)
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- id: f6
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frage: >-
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|
Formulieren Sie den Titel und die Gliederung eines Wissensartikels zu
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folgender Störung: Nutzer können nach dem Kennwortwechsel nicht mehr auf
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ihr Netzlaufwerk zugreifen, weil Windows noch das alte Kennwort gespeichert
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hat.
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Titel nach dem Symptom in Nutzersprache, z. B. „Netzlaufwerk nach
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Kennwortwechsel nicht erreichbar – Zugriff verweigert". Gliederung: Gilt
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für (Windows-Version, betroffene Laufwerke); Symptom mit Fehlermeldung im
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|
Wortlaut; Ursache (altes Kennwort in der Anmeldeinformationsverwaltung
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||||||
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gespeichert); Lösung in Schritten (Eintrag entfernen, neu anmelden bzw.
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||||||
|
Laufwerk neu verbinden); Prüfen; Stand und Verfasser. (Titel 2 P.,
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|
Gliederung 3 P.)
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@@ -0,0 +1,202 @@
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|
id: woche-16
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||||||
|
woche: 16
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|
titel: Probeprüfung Teil 1 – Einrichten eines IT-gestützten Arbeitsplatzes
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|
dauer_minuten: 90
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hinweis: >-
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|
Nachempfunden dem Aufbau von Teil 1 der Abschlussprüfung, keine Original-
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aufgabe der Kammer. Ausgangslage für alle Aufgaben: Die Muster GmbH, ein
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Betrieb mit 130 Beschäftigten, richtet für ihre neue Abteilung
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Qualitätssicherung fünf Bildschirmarbeitsplätze und ein Abteilungs-NAS ein.
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|
Sie unterstützen die IT-Abteilung. Hilfsmittel – ein nicht
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programmierbarer Taschenrechner. Bei Rechenaufgaben zählt der Rechenweg.
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|
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|
fragen:
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- id: f1
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frage: >-
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Die Abteilungsleiterin sagt: „Wir brauchen schnelle, moderne Rechner."
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Nennen Sie drei Fragen, die Sie ihr stellen, bevor Sie Angebote einholen,
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und formulieren Sie eine der Antworten als prüfbare Muss-Anforderung.
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punkte: 8
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musterloesung: >-
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|
Drei aus: Welche Anwendungen laufen darauf (z. B. Mess- oder
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CAD-Software und deren Systemanforderungen)? Werden große Datenmengen
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verarbeitet oder Messgeräte angeschlossen – welche Schnittstellen? Wird
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mobil gearbeitet? Wie viele Bildschirme, welche Größe? Budget und
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Termin? Gibt es Vorgaben zu Lautstärke oder Datenschutz? (Je Frage 2 P.)
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|
Beispiel einer prüfbaren Muss-Anforderung: „Die Messsoftware öffnet ein
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|
Prüfprotokoll mit 10.000 Messpunkten in weniger als 5 Sekunden." oder
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|
„Jeder Arbeitsplatz hat zwei 27-Zoll-Bildschirme mit mindestens 2560 × 1440
|
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|
Bildpunkten." (2 P., nur wenn prüfbar formuliert)
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- id: f2
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frage: >-
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Für die fünf Arbeitsplätze werden je ein Bildschirm benötigt. Ein Händler
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|
bietet ihn zum Listenpreis von 289,00 € netto je Stück an, gewährt 12 %
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Rabatt und 2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen. Die
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||||||
|
Versandkosten betragen pauschal 19,90 €. Berechnen Sie den Bezugspreis für
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|
alle fünf Bildschirme.
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||||||
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punkte: 10
|
||||||
|
musterloesung: >-
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Listeneinkaufspreis 5 × 289,00 € = 1.445,00 €. Rabatt 12 % = 173,40 €,
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||||||
|
Zieleinkaufspreis 1.271,60 €. Skonto 2 % vom Zieleinkaufspreis = 25,43 €,
|
||||||
|
Bareinkaufspreis 1.246,17 €. Bezugskosten 19,90 €. Bezugspreis
|
||||||
|
1.266,07 € netto. (Listenpreis 1 P., Rabatt und Zieleinkaufspreis 3 P.,
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||||||
|
Skonto vom richtigen Betrag und Bareinkaufspreis 3 P., Bezugspreis 3 P.)
|
||||||
|
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- id: f3
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frage: >-
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|
Je Arbeitsplatz nehmen Rechner und Bildschirm im Betrieb zusammen 58 W auf.
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Gearbeitet wird 8 Stunden an 220 Tagen im Jahr. (a) Berechnen Sie die
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jährlichen Stromkosten für alle fünf Arbeitsplätze bei 0,32 € je kWh.
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||||||
|
(b) Bisher bleiben die Rechner nach Feierabend an den Arbeitstagen
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16 Stunden mit 25 W im Leerlauf eingeschaltet. Wie hoch sind die
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|
zusätzlichen Kosten im Jahr?
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punkte: 10
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musterloesung: >-
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(a) 0,058 kW × 8 h × 220 = 102,08 kWh je Arbeitsplatz; × 5 = 510,4 kWh;
|
||||||
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× 0,32 €/kWh = 163,33 €. (5 P.) (b) 0,025 kW × 16 h × 220 = 88 kWh je
|
||||||
|
Arbeitsplatz; × 5 = 440 kWh; × 0,32 €/kWh = 140,80 €. (5 P.) Je Teilaufgabe:
|
||||||
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Umrechnung in kW 1 P., Stunden 1 P., kWh 1 P., Kosten 2 P.
|
||||||
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||||||
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- id: f4
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frage: >-
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||||||
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Die Abteilung bekommt ein eigenes VLAN. Aus dem Bereich 10.20.40.0/24 soll
|
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ein Subnetz für höchstens 25 Geräte zuzüglich Gateway gebildet werden, so
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|
klein wie möglich. Geben Sie Präfix, Netzadresse, Broadcastadresse, den
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||||||
|
nutzbaren Bereich und eine Gateway-Adresse an. Begründen Sie das Präfix.
|
||||||
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punkte: 10
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musterloesung: >-
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||||||
|
26 Adressen für Geräte und Gateway plus Netz- und Broadcastadresse ergeben
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||||||
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28; die nächste Blockgröße ist 32, also /27 (Maske 255.255.255.224) mit 30
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nutzbaren Adressen; /28 hätte nur 14. Netzadresse 10.20.40.0,
|
||||||
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Broadcast 10.20.40.31, nutzbar 10.20.40.1 bis 10.20.40.30, Gateway z. B.
|
||||||
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10.20.40.1. (Begründung und Präfix 4 P., Netz 1 P., Broadcast 2 P.,
|
||||||
|
Bereich 2 P., Gateway 1 P.)
|
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||||||
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- id: f5
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frage: >-
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|
Das Abteilungs-NAS erhält vier Festplatten mit je 6 TB. Vergleichen Sie
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RAID 5 und RAID 10 hinsichtlich nutzbarer Kapazität und Ausfallsicherheit
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||||||
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und erklären Sie, warum das NAS trotzdem gesichert werden muss.
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||||||
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punkte: 8
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||||||
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musterloesung: >-
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||||||
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RAID 5: (4 − 1) × 6 TB = 18 TB nutzbar, eine beliebige Platte darf
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||||||
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ausfallen. RAID 10: 4 / 2 × 6 TB = 12 TB nutzbar, je Spiegelpaar darf eine
|
||||||
|
Platte ausfallen – fallen beide Platten desselben Paares aus, sind die
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Daten verloren. (Je Stufe 3 P.) Ein RAID schützt nur gegen den Ausfall von
|
||||||
|
Platten, nicht gegen Löschen, Verschlüsselung durch Schadsoftware,
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||||||
|
Bedienfehler oder den Verlust des ganzen Geräts; diese Fehler übernimmt es
|
||||||
|
sofort auf alle Platten. (2 P.)
|
||||||
|
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- id: f6
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frage: >-
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In der Qualitätssicherung entstehen Prüfprotokolle, mit denen der Betrieb
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gegenüber Kunden nachweist, dass Teile maßhaltig sind. (a) Bestimmen Sie
|
||||||
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den Schutzbedarf der Prüfprotokolle für die drei Schutzziele mit
|
||||||
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Begründung. (b) Nennen Sie je eine Maßnahme für das Schutzziel mit dem
|
||||||
|
höchsten Bedarf und für die Anmeldung an den Arbeitsplätzen.
|
||||||
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punkte: 10
|
||||||
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musterloesung: >-
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(a) Integrität hoch bis sehr hoch – verfälschte Protokolle können zu
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||||||
|
Haftung, Vertragsstrafen und Rückrufen führen. Verfügbarkeit normal bis
|
||||||
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hoch – ein kurzer Ausfall verzögert, ein Verlust der Protokolle verhindert
|
||||||
|
den Nachweis gegenüber Kunden. Vertraulichkeit normal bis hoch – sie
|
||||||
|
können Konstruktions- und Kundendaten enthalten. Abweichende Einstufungen
|
||||||
|
zählen bei schlüssiger Begründung. (Je Schutzziel 2 P.) (b) Integrität:
|
||||||
|
Schreibrechte nur für die Prüfer, Protokolle nach Freigabe schreibgeschützt
|
||||||
|
ablegen, Änderungen protokollieren, Sicherung mit Generationen. Anmeldung:
|
||||||
|
persönliche Konten mit zweitem Faktor bzw. Smartcard, Bildschirmsperre.
|
||||||
|
(Je Maßnahme 2 P.)
|
||||||
|
|
||||||
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- id: f7
|
||||||
|
frage: >-
|
||||||
|
Die fünf bisherigen Rechner der Abteilung sollen entsorgt werden. Auf ihren
|
||||||
|
Festplatten liegen Prüfprotokolle mit Namen von Kunden und Prüfern.
|
||||||
|
Beschreiben Sie das richtige Vorgehen.
|
||||||
|
punkte: 8
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||||||
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musterloesung: >-
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||||||
|
(1) Prüfen, ob noch Daten gebraucht werden, und sie ggf. sichern. (2) Die
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||||||
|
Datenträger ausbauen und nachweisbar löschen oder vernichten – nach DIN
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||||||
|
66399, für personenbezogene Daten mindestens Sicherheitsstufe 3; ein
|
||||||
|
Formatieren genügt nicht. (3) Die Vernichtung mit Seriennummern
|
||||||
|
protokollieren bzw. das Vernichtungszertifikat des Dienstleisters ablegen.
|
||||||
|
(4) Die Geräte über einen zertifizierten Entsorger oder eine Rücknahmestelle
|
||||||
|
nach dem ElektroG abgeben, nicht in den Restmüll. (5) Die Geräte in der
|
||||||
|
Geräteliste als ausgesondert kennzeichnen. Ebenfalls richtig: Weitergabe zur
|
||||||
|
Wiederverwendung nach sicherer Löschung. (2 P. für Löschen/Vernichten mit
|
||||||
|
Norm, 2 P. Nachweis, 2 P. Entsorgung nach ElektroG, 2 P. für weitere
|
||||||
|
Schritte)
|
||||||
|
|
||||||
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- id: f8
|
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|
frage: >-
|
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|
Ein Messgerät liefert eine Liste von Messwerten in Millimetern. Ein Teil ist
|
||||||
|
in Ordnung, wenn der Wert zwischen 24,95 und 25,05 liegt, Grenzen
|
||||||
|
eingeschlossen. Schreiben Sie einen Pseudocode, der die Anzahl der Teile
|
||||||
|
außerhalb der Toleranz und den größten gemessenen Wert ausgibt. Führen Sie
|
||||||
|
einen Schreibtischtest mit den Werten 25,01; 24,90; 25,06 durch.
|
||||||
|
punkte: 12
|
||||||
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musterloesung: >-
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||||||
|
ausserhalb ← 0; groesster ← werte[0]; FÜR jeden wert IN werte: WENN wert
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< 24,95 ODER wert > 25,05 DANN ausserhalb ← ausserhalb + 1; WENN wert >
|
||||||
|
groesster DANN groesster ← wert; ENDE FÜR; AUSGABE ausserhalb, groesster.
|
||||||
|
Schreibtischtest: Start ausserhalb 0, groesster 25,01. Wert 25,01 – in
|
||||||
|
Toleranz, groesster bleibt 25,01. Wert 24,90 – außerhalb, ausserhalb 1.
|
||||||
|
Wert 25,06 – außerhalb, ausserhalb 2, groesster 25,06. Ausgabe 2 und 25,06.
|
||||||
|
(Initialisierung 2 P., Schleife 2 P., Bedingung mit ODER und richtigen
|
||||||
|
Grenzen 3 P., Maximum 2 P., Schreibtischtest 3 P.)
|
||||||
|
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||||||
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- id: f9
|
||||||
|
frage: >-
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||||||
|
Eine Mitarbeiterin der Abteilung klagt nach einer Woche über
|
||||||
|
Nackenschmerzen und Blendung. Ihr Bildschirm steht vor dem Fenster.
|
||||||
|
Nennen Sie vier Maßnahmen und die Vorschrift, die die Anforderungen an
|
||||||
|
Bildschirmarbeitsplätze regelt.
|
||||||
|
punkte: 8
|
||||||
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musterloesung: >-
|
||||||
|
Vier aus: Arbeitsplatz so drehen, dass die Blickrichtung parallel zum
|
||||||
|
Fenster verläuft; Bildschirm so einstellen, dass die oberste Zeile auf oder
|
||||||
|
knapp unter Augenhöhe liegt; Abstand etwa eine Armlänge; Hauptbildschirm
|
||||||
|
direkt vor den Körper; Stuhl und Tischhöhe anpassen; Sonnenschutz am
|
||||||
|
Fenster; Hinweis auf die Angebotsvorsorge für die Augen. (Je Maßnahme
|
||||||
|
1,5 P., zusammen 6 P.) Vorschrift: Arbeitsstättenverordnung, Anhang Nr. 6.
|
||||||
|
(2 P.)
|
||||||
|
|
||||||
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- id: f10
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||||||
|
frage: >-
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||||||
|
Ein externer Dienstleister richtet das NAS ein. Um welche Vertragsart
|
||||||
|
handelt es sich, und welche Folgen hat die Abnahme?
|
||||||
|
punkte: 6
|
||||||
|
musterloesung: >-
|
||||||
|
Werkvertrag, weil ein Erfolg geschuldet ist – ein eingerichtetes,
|
||||||
|
funktionierendes NAS. (2 P.) Folgen der Abnahme (vier aus, je 1 P.): Die
|
||||||
|
Vergütung wird fällig; die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beginnt;
|
||||||
|
die Gefahr geht auf den Auftraggeber über; bekannte, nicht vorbehaltene
|
||||||
|
Mängel können später nur eingeschränkt geltend gemacht werden; Restmängel
|
||||||
|
werden im Protokoll festgehalten.
|
||||||
|
|
||||||
|
- id: f11
|
||||||
|
frage: >-
|
||||||
|
Am ersten Arbeitstag gehen zwei Tickets ein: (a) Eine Prüferin kann die
|
||||||
|
Messsoftware nicht starten, die Abteilung kann deshalb keine Teile
|
||||||
|
freigeben. (b) Ein Prüfer möchte ein anderes Hintergrundbild. Ordnen Sie
|
||||||
|
Art und Priorität zu und begründen Sie.
|
||||||
|
punkte: 5
|
||||||
|
musterloesung: >-
|
||||||
|
(a) Störung mit hoher Priorität – hohe Auswirkung, weil ohne Freigabe der
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Ablauf der Abteilung steht, und hohe Dringlichkeit, weil Teile nicht
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ausgeliefert werden können. (3 P.) (b) Serviceanfrage mit geringer
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Priorität – nichts ist beeinträchtigt, die Anfrage wird nach dem üblichen
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Ablauf bzw. den Vorgaben des Betriebs erledigt oder abgelehnt. (2 P.)
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- id: f12
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frage: >-
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Die Abteilungsleiterin verkraftet höchstens einen Arbeitstag Datenverlust.
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Wie oft muss das NAS mindestens gesichert werden, und welche Regel gilt
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für die Aufbewahrung der Kopien?
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punkte: 5
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musterloesung: >-
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Mindestens einmal täglich, z. B. jede Nacht nach Arbeitsende, weil das
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RPO einen Arbeitstag beträgt. (2 P.) Für die Aufbewahrung gilt die
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3-2-1-Regel: drei Kopien auf zwei verschiedenen Medien, eine davon außer
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Haus; zusätzlich eine Kopie offline oder unveränderlich gegen
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Schadsoftware. (3 P.)
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@@ -211,3 +211,7 @@ bloecke:
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kuerzel: P
|
kuerzel: P
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titel: Skripting und Automatisierung
|
titel: Skripting und Automatisierung
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farbe: petrol
|
farbe: petrol
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- id: server
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kuerzel: V
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titel: Server und Virtualisierung
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farbe: petrol
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@@ -0,0 +1,30 @@
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nummer: 9
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|
titel: Virtualisierung
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block: server
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leitfrage: Wofür ist diese VM eigentlich da – und wer würde es merken, wenn sie fehlt?
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ziel: >-
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Du kannst Hypervisoren einordnen, eine virtuelle Maschine planen und
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bereitstellen, Snapshots richtig einsetzen und erklären, warum sie keine
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Datensicherung ersetzen.
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handouts: [V1, V2, V3]
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aufgaben: ["9.1"]
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checklisten: [07-vm-bereitstellen]
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lernzielkontrolle: woche-09
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tage:
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- tag: Montag
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theorie: [V1]
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praxis: Die virtuelle Umgebung des Betriebs mit dem Ausbilder durchgehen – Hosts, VMs, Auslastung – und eine Übersicht zeichnen.
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- tag: Dienstag
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theorie: [V2]
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praxis: Auf dem Testhost eine Test-VM anlegen, Snapshot anlegen, Änderung vornehmen, zurücksetzen und Snapshot löschen.
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- tag: Mittwoch
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theorie: [V3]
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praxis: Praxisaufgabe 9.1 beginnen – Planungsblatt ausfüllen und freigeben lassen, VM anlegen, Betriebssystem installieren.
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|
- tag: Donnerstag
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theorie: []
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praxis: Praxisaufgabe 9.1 abschließen – einbinden, sichern, Rückweg üben, dokumentieren.
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|
- tag: Freitag
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theorie: []
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praxis: Lernzielkontrolle, danach Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,30 @@
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|
nummer: 10
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|
titel: Verzeichnisdienst und Serverdienste
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block: server
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leitfrage: Woran erkennt man in fünf Jahren noch, warum jemand ein Recht hat?
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ziel: >-
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Du kannst eine Abteilung im Active Directory mit OUs und Gruppen nach AGDLP
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abbilden, Einstellungen per Gruppenrichtlinie verteilen und prüfen, und
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Datei- und Druckdienste so einrichten, dass sie pflegbar bleiben.
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handouts: [V4, V5, V6]
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aufgaben: ["10.1"]
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checklisten: [08-mitarbeiter-einrichten]
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lernzielkontrolle: null
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tage:
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|
- tag: Montag
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theorie: [V4]
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praxis: Die OU- und Gruppenstruktur des Betriebs mit dem Ausbilder durchgehen, drei Gruppen auf Zweck und Mitglieder prüfen.
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- tag: Dienstag
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theorie: [V5]
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praxis: In der Testdomäne eine Richtlinie für die Bildschirmsperre anlegen, verknüpfen und mit gpresult nachweisen.
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|
- tag: Mittwoch
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theorie: [V6]
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praxis: Praxisaufgabe 10.1 beginnen – Plan schreiben, Ablage anlegen, Rechte vergeben.
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|
- tag: Donnerstag
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theorie: []
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praxis: Praxisaufgabe 10.1 abschließen – Testkonten nach Checkliste, Richtlinien, Nachweis per Anmeldung, Abteilungswechsel.
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|
- tag: Freitag
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theorie: []
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|
praxis: Einen echten Neuzugang mit dem Ausbilder nach Checkliste einrichten, falls einer ansteht – sonst Ergebnis 10.1 vorstellen. Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,30 @@
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|
nummer: 11
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|
titel: Netze trennen und verbinden
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|
block: netzwerk
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leitfrage: Wer soll wen erreichen dürfen – und wo im Netz steht das geschrieben?
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|
ziel: >-
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|
Du kannst ein Netz mit VLANs aufteilen, Routing-Entscheidungen nachvollziehen,
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Firewallregeln in der richtigen Reihenfolge formulieren und ein getrenntes
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Gäste-WLAN einrichten und prüfen.
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|
handouts: [N5, N6, N7]
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|
aufgaben: ["11.1"]
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|
checklisten: []
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|
lernzielkontrolle: woche-11
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|
tage:
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|
- tag: Montag
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theorie: [N5]
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praxis: VLAN-Übersicht des Betriebs mit dem Ausbilder durchgehen, an einem Switch Access- und Trunk-Ports nachvollziehen und mit der Dokumentation abgleichen.
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- tag: Dienstag
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theorie: [N6]
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praxis: Routingtabelle und Firewallregeln des Betriebs lesen, zu fünf Regeln Zweck und Reihenfolge erklären.
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|
- tag: Mittwoch
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theorie: [N7]
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praxis: Praxisaufgabe 11.1 beginnen – Plan schreiben, Switch und Firewall einrichten.
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|
- tag: Donnerstag
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theorie: []
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|
praxis: Praxisaufgabe 11.1 abschließen – Access Point, Nachweise mit zwei Gastgeräten, Dokumentation.
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|
- tag: Freitag
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|
theorie: []
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||||||
|
praxis: Lernzielkontrolle, danach Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,30 @@
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|
nummer: 12
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|
titel: Ein Kundenauftrag von der Anfrage bis zur Abnahme
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block: arbeitsalltag
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leitfrage: Woran erkennen Kunde und IT am Ende gemeinsam, dass der Auftrag erfüllt ist?
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|
ziel: >-
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Du kannst Anforderungen prüfbar aufnehmen, Angebote bis zum Bezugspreis
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|
rechnen und vergleichen, die passende Vertragsart erkennen und einen Auftrag
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mit Protokoll abnehmen lassen.
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|
handouts: [A7, A8, A9]
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|
aufgaben: ["12.1"]
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checklisten: [09-auftrag-abnehmen-lassen]
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|
lernzielkontrolle: null
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|
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|
tage:
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|
- tag: Montag
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|
theorie: [A7]
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praxis: Praxisaufgabe 12.1 beginnen – Gespräch mit dem Kunden, Lastenheft schreiben und bestätigen lassen, Anfrage verschicken.
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|
- tag: Dienstag
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|
theorie: [A8]
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|
praxis: Zehn Übungsaufgaben zur Bezugskalkulation rechnen, danach die ersten eingegangenen Angebote auswerten.
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|
- tag: Mittwoch
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|
theorie: [A9]
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|
praxis: Drei bestehende Verträge des Betriebs (Wartung, Leasing, Support) lesen und Vertragsart, Leistung und Fristen herausschreiben.
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||||||
|
- tag: Donnerstag
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|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Praxisaufgabe 12.1 abschließen – Nutzwertanalyse, Pflichtenheft, Empfehlung vorstellen.
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||||||
|
- tag: Freitag
|
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|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Monatliches Feedbackgespräch, danach Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,30 @@
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|
nummer: 13
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|
titel: Linux-Grundlagen
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|
block: system
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|
leitfrage: Wo steht unter Linux, warum etwas nicht funktioniert?
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ziel: >-
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|
Du kannst dich auf der Linux-Kommandozeile sicher bewegen, Benutzer und
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|
Dateirechte richtig setzen, Software und Dienste verwalten und einen Server
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|
so einrichten, dass er nur per SSH-Schlüssel erreichbar ist.
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|
handouts: [S6, S7, S8]
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|
aufgaben: ["13.1"]
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|
checklisten: [10-linux-server-einrichten]
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|
lernzielkontrolle: woche-13
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|
|
||||||
|
tage:
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||||||
|
- tag: Montag
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|
theorie: [S6]
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|
praxis: Auf einem Testsystem zwanzig Fragen mit Befehlen beantworten – wo liegt was, wie voll ist was, was steht im Protokoll.
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|
- tag: Dienstag
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|
theorie: [S7]
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|
praxis: Benutzer, Gruppen und ein gemeinsames Verzeichnis für eine Abteilung anlegen und mit zwei Konten prüfen.
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|
- tag: Mittwoch
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|
theorie: [S8]
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|
praxis: Praxisaufgabe 13.1 beginnen – VM planen, installieren, Benutzer und Schlüssel einrichten.
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|
- tag: Donnerstag
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|
theorie: []
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|
praxis: Praxisaufgabe 13.1 abschließen – SSH absichern, Firewall, nginx, Fehlersuche mit journalctl.
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|
- tag: Freitag
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|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Lernzielkontrolle, danach Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,30 @@
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|
nummer: 14
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|
titel: Betrieb und Überwachung
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block: system
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|
leitfrage: Wer merkt zuerst, dass etwas nicht stimmt – die IT oder der Nutzer?
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ziel: >-
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|
Du kannst eine Überwachung mit begründeten Schwellwerten einrichten, eine
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|
Störung anhand der Protokolle zeitlich eingrenzen und Updates so planen, dass
|
||||||
|
sie zuverlässig ankommen, ohne den Betrieb zu stören.
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|
handouts: [S9, S10, S11]
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|
aufgaben: ["14.1"]
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checklisten: []
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lernzielkontrolle: null
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|
tage:
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|
- tag: Montag
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|
theorie: [S9]
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|
praxis: Die Überwachung des Betriebs mit dem Ausbilder durchgehen – was wird überwacht, welche Alarme kamen im letzten Monat, welche davon waren nützlich.
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|
- tag: Dienstag
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|
theorie: [S10]
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|
praxis: Drei echte Störungen aus dem Ticketsystem nehmen und in den Protokollen nachvollziehen, wann und warum sie auftraten.
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|
- tag: Mittwoch
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|
theorie: [S11]
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|
praxis: Den Update-Stand aller Arbeitsplätze und Netzwerkgeräte erheben, Geräte ohne aktuellen Stand und mit End of Life auflisten.
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|
- tag: Donnerstag
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|
theorie: []
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|
praxis: Praxisaufgabe 14.1 – Prüfungen und Schwellen festlegen, einrichten, Ausfall testen, dokumentieren.
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|
- tag: Freitag
|
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|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Ergebnis der Bestandsaufnahme vom Mittwoch dem Ausbilder vorstellen, Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,30 @@
|
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|
nummer: 15
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|
titel: Serviceanfragen bearbeiten
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|
block: arbeitsalltag
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|
leitfrage: Welches Ticket ist wirklich das dringendste – und woran erkennst du das?
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|
ziel: >-
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|
Du kannst Störungen, Serviceanfragen, Probleme und Änderungen unterscheiden,
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|
Tickets nachvollziehbar priorisieren und eskalieren und Lösungen so
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|
festhalten, dass andere sie wiederfinden.
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|
handouts: [A10, A11, A12]
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|
aufgaben: ["15.1"]
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|
checklisten: [11-aenderung-durchfuehren]
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|
lernzielkontrolle: woche-15
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|
tage:
|
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|
- tag: Montag
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|
theorie: [A10]
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praxis: Vormittags Praxisaufgabe 15.1 – erster Level im Ticketsystem. Nachmittags zwanzig geschlossene Tickets nach Art einordnen.
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|
- tag: Dienstag
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|
theorie: [A11]
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praxis: Vormittags Praxisaufgabe 15.1. Nachmittags die Prioritätenmatrix des Betriebs mit dem Ausbilder durchgehen und an zehn Beispielen anwenden.
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|
- tag: Mittwoch
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|
theorie: [A12]
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|
praxis: Vormittags Praxisaufgabe 15.1. Nachmittags eine geplante Änderung nach Checkliste vorbereiten und vom Ausbilder freigeben lassen.
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|
- tag: Donnerstag
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|
theorie: []
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|
praxis: Vormittags Praxisaufgabe 15.1 abschließen. Nachmittags zwei Wissensartikel schreiben und das Problem anlegen.
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|
- tag: Freitag
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|
theorie: []
|
||||||
|
praxis: Lernzielkontrolle, danach Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,31 @@
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|
nummer: 16
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|
titel: Den Arbeitsplatz als Ganzes – Vorbereitung auf Teil 1
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block: hardware
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leitfrage: Was gehört zu einem Arbeitsplatz außer dem Rechner?
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|
ziel: >-
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|
Du kannst einen Bildschirmarbeitsplatz ergonomisch beurteilen, Energiekosten
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|
berechnen und Nachhaltigkeit bei Beschaffung und Entsorgung berücksichtigen,
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|
Abläufe in Pseudocode beschreiben und eine Aufgabe im Stil von Teil 1 der
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|
Abschlussprüfung in der vorgegebenen Zeit bearbeiten.
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|
handouts: [H4, H5, P4]
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|
aufgaben: ["16.1"]
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|
checklisten: [12-bildschirmarbeitsplatz-pruefen]
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|
lernzielkontrolle: woche-16
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|
|
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|
tage:
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|
- tag: Montag
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|
theorie: [H4]
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|
praxis: Den eigenen Arbeitsplatz nach Checkliste prüfen und einstellen, danach Praxisaufgabe 16.1 beginnen.
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|
- tag: Dienstag
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|
theorie: [H5]
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|
praxis: Praxisaufgabe 16.1 – Messungen und Hochrechnung, zehn Übungsaufgaben zu Energiekosten.
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|
- tag: Mittwoch
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|
theorie: [P4]
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|
praxis: Fünf Abläufe aus dem Arbeitsalltag in Pseudocode beschreiben und je einen Schreibtischtest machen. Praxisaufgabe 16.1 abschließen.
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|
- tag: Donnerstag
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|
theorie: []
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|
praxis: Probeprüfung Teil 1 unter Prüfungsbedingungen – 90 Minuten, ohne Hilfsmittel außer Taschenrechner.
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|
- tag: Freitag
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|
theorie: []
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|
praxis: Monatliches Feedbackgespräch mit Besprechung der Probeprüfung, danach Berichtsheft schreiben.
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@@ -0,0 +1,260 @@
|
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|
# Lern-Bar auf Proxmox betreiben
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|
Diese Anleitung führt von einer leeren Proxmox-Umgebung zur laufenden Lern-Bar im
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|
Betriebsnetz: eine virtuelle Maschine mit Debian, darin Docker mit der Lern-Bar und Caddy
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als Reverse Proxy mit HTTPS. Rechne mit etwa zwei Stunden.
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|
> **HTTPS ist Pflicht, nicht Kür.** Die Lern-Bar setzt das Anmeldecookie im Betrieb mit dem
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|
> Merkmal `Secure`. Über `http://` nimmt der Browser es nicht an – die Anmeldung scheitert
|
||||||
|
> dann ohne Fehlermeldung, man landet einfach wieder auf der Anmeldeseite.
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|
## Inhalt
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1. [VM oder LXC?](#1-vm-oder-lxc)
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2. [Die VM anlegen](#2-die-vm-anlegen)
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|
3. [Grundeinrichtung](#3-grundeinrichtung)
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|
4. [Docker installieren](#4-docker-installieren)
|
||||||
|
5. [Die Lern-Bar holen und starten](#5-die-lern-bar-holen-und-starten)
|
||||||
|
6. [HTTPS mit Caddy](#6-https-mit-caddy)
|
||||||
|
7. [Das erste Konto](#7-das-erste-konto)
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||||||
|
8. [Sicherung](#8-sicherung)
|
||||||
|
9. [Aktualisieren](#9-aktualisieren)
|
||||||
|
10. [Abnahme vor dem Echtbetrieb](#10-abnahme-vor-dem-echtbetrieb)
|
||||||
|
|
||||||
|
---
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|
|
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|
## 1. VM oder LXC?
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**Eine VM.** Docker läuft auch in einem LXC-Container, braucht dort aber `nesting` und
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|
`keyctl`, und in unprivilegierten Containern gibt es immer wieder Ärger mit dem
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|
Speichertreiber und den Rechten auf Volumes. Eine VM ist sauber vom Host getrennt, wird von
|
||||||
|
Proxmox Backup als Ganzes gesichert und verhält sich wie jeder andere Server. Der zusätzliche
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|
Arbeitsspeicher von ein paar hundert Megabyte fällt nicht ins Gewicht.
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|
## 2. Die VM anlegen
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|
| Einstellung | Wert |
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|---|---|
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| Betriebssystem | Debian 13 („trixie"), Netinstall-Abbild |
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| Prozessor | 2 Kerne, Typ `host` |
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||||||
|
| Arbeitsspeicher | 2 GB (der Bau des Abbilds braucht kurzzeitig mehr als der Betrieb) |
|
||||||
|
| Festplatte | 32 GB, VirtIO SCSI, auf einem Speicher, der in die Proxmox-Sicherung fällt |
|
||||||
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| Netz | VirtIO, im **Server-VLAN** |
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|
| Optionen | QEMU Guest Agent aktivieren |
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||||||
|
Bei der Installation nur **SSH-Server** und **Standard-Systemwerkzeuge** auswählen, keine
|
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|
grafische Oberfläche.
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|
Danach:
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- feste IP-Adresse vergeben oder im DHCP reservieren
|
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|
- DNS-Eintrag anlegen, etwa `lernbar.betrieb.local` – diesen Namen nutzen die Azubis
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|
- in der VM `sudo apt install qemu-guest-agent && sudo systemctl enable --now qemu-guest-agent`
|
||||||
|
|
||||||
|
## 3. Grundeinrichtung
|
||||||
|
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|
Die Lern-Bar bringt dafür ihre eigene Checkliste mit: **Checklisten → Linux-Server
|
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|
grundlegend einrichten** (Woche 13). Kurzfassung:
|
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|
```bash
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|
# Persönlicher Benutzer mit sudo, SSH nur mit Schlüssel (Schritte siehe Handout S8)
|
||||||
|
sudo apt update && sudo apt upgrade -y
|
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|
sudo apt install -y unattended-upgrades ufw git
|
||||||
|
sudo dpkg-reconfigure -plow unattended-upgrades
|
||||||
|
|
||||||
|
# Firewall: SSH nur aus dem Verwaltungsnetz, Web für alle im LAN
|
||||||
|
sudo ufw default deny incoming
|
||||||
|
sudo ufw allow from 10.10.99.0/24 to any port 22 proto tcp # Verwaltungsnetz anpassen
|
||||||
|
sudo ufw allow 80/tcp
|
||||||
|
sudo ufw allow 443/tcp
|
||||||
|
sudo ufw enable
|
||||||
|
```
|
||||||
|
|
||||||
|
> **Docker und ufw:** Ports, die Docker veröffentlicht, laufen an ufw vorbei. Bei der
|
||||||
|
> Lern-Bar ist das unkritisch, weil `docker-compose.yml` Port 3000 nur auf `127.0.0.1`
|
||||||
|
> veröffentlicht – von außen ist er nicht erreichbar. Wer das ändert, öffnet den Port für
|
||||||
|
> alle, egal was ufw sagt.
|
||||||
|
|
||||||
|
## 4. Docker installieren
|
||||||
|
|
||||||
|
Aus dem Paketarchiv von Docker, nicht aus Debian – dort fehlt die Compose-Erweiterung in
|
||||||
|
aktueller Fassung.
|
||||||
|
|
||||||
|
```bash
|
||||||
|
sudo apt install -y ca-certificates curl
|
||||||
|
sudo install -m 0755 -d /etc/apt/keyrings
|
||||||
|
sudo curl -fsSL https://download.docker.com/linux/debian/gpg -o /etc/apt/keyrings/docker.asc
|
||||||
|
sudo chmod a+r /etc/apt/keyrings/docker.asc
|
||||||
|
echo "deb [arch=$(dpkg --print-architecture) signed-by=/etc/apt/keyrings/docker.asc] \
|
||||||
|
https://download.docker.com/linux/debian $(. /etc/os-release && echo "$VERSION_CODENAME") stable" \
|
||||||
|
| sudo tee /etc/apt/sources.list.d/docker.list > /dev/null
|
||||||
|
sudo apt update
|
||||||
|
sudo apt install -y docker-ce docker-ce-cli containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin
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# Den eigenen Benutzer berechtigen – danach einmal ab- und wieder anmelden
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sudo usermod -aG docker "$USER"
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```
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Prüfen: `docker compose version` zeigt eine Fassung 2.x.
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## 5. Die Lern-Bar holen und starten
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Für den Server einen **eigenen Lesezugang** zum Git-Repository anlegen, nicht die eigenen
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Zugangsdaten hinterlegen. In Gitea: Repository → Einstellungen → **Deploy-Schlüssel**, einen
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SSH-Schlüssel der VM ohne Schreibrecht eintragen.
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```bash
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ssh-keygen -t ed25519 -f ~/.ssh/lernbar_deploy -N ""
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cat ~/.ssh/lernbar_deploy.pub # als Deploy-Schlüssel in Gitea eintragen
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cat >> ~/.ssh/config <<'EOF'
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Host git.wilde-server.de
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IdentityFile ~/.ssh/lernbar_deploy
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EOF
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sudo mkdir -p /opt/lernbar && sudo chown "$USER": /opt/lernbar
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git clone --branch feat/lernbar-erstfassung \
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git@git.wilde-server.de:florian.wilde/lernbar.git /opt/lernbar
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```
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> Solange `main` noch nicht freigegeben ist, läuft der Betrieb vom Zweig
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> `feat/lernbar-erstfassung`. Nach der Freigabe einmal `git -C /opt/lernbar checkout main`,
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> danach holt `update.sh` von dort.
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Bauen und starten:
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```bash
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cd /opt/lernbar
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docker compose up -d --build # der erste Bau dauert einige Minuten
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curl -s http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit
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# {"zustand":"in Ordnung"}
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```
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Die Daten liegen im Docker-Volume `lernbar_lernbar-daten`, auf dem Host unter
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`/var/lib/docker/volumes/lernbar_lernbar-daten/_data`.
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## 6. HTTPS mit Caddy
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Caddy läuft direkt auf der VM, nimmt die Verbindungen auf 443 an und reicht sie an
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`127.0.0.1:3000` weiter.
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```bash
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sudo apt install -y caddy
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```
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`/etc/caddy/Caddyfile`:
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```caddyfile
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lernbar.betrieb.local {
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# Variante A: Zertifikat der eigenen Zertifizierungsstelle (empfohlen)
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tls /etc/caddy/lernbar.crt /etc/caddy/lernbar.key
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# Variante B: Caddys eigene Zertifizierungsstelle – siehe unten
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# tls internal
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request_body {
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max_size 30MB # Fotos als Anhang, die Anwendung selbst begrenzt auf 25 MB
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}
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reverse_proxy 127.0.0.1:3000
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|
}
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```
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```bash
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sudo systemctl reload caddy
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```
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**Welches Zertifikat?**
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- **Variante A – eigene Zertifizierungsstelle:** Gibt es im Betrieb eine Zertifizierungsstelle
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(etwa die Active-Directory-Zertifikatsdienste), ein Serverzertifikat für
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`lernbar.betrieb.local` ausstellen. Die Rechner in der Domäne vertrauen ihr bereits.
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Datei und Schlüssel nach `/etc/caddy/` legen, Rechte `640`, Gruppe `caddy`.
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- **Variante B – `tls internal`:** Caddy stellt das Zertifikat selbst aus. Damit Browser es
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annehmen, muss das Wurzelzertifikat
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`/var/lib/caddy/.local/share/caddy/pki/authorities/local/root.crt` auf allen Geräten als
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vertrauenswürdig hinterlegt werden – an Domänenrechnern per Gruppenrichtlinie, an Handys von
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Hand.
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- **Ist die Lern-Bar aus dem Internet erreichbar** (öffentlicher DNS-Name, Port 443 offen),
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holt Caddy ohne `tls`-Zeile selbst ein Zertifikat von Let's Encrypt.
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> Für die **Installation auf dem Handy** (Startbildschirm, Offline-Lernen) verlangen die
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|
> Browser ein Zertifikat, dem das Gerät vertraut. Mit Variante B heißt das: Wurzelzertifikat
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> auch auf den Diensthandys installieren.
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## 7. Das erste Konto
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```bash
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cd /opt/lernbar
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docker compose exec lernbar node werkzeuge/konto.js \
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--name "Vorname Nachname" --email ausbilder@betrieb.de --rolle ausbilder
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```
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Das ausgegebene Passwort notieren, unter `https://lernbar.betrieb.local` anmelden und es unter
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**Verwaltung → Eigenes Passwort** ändern. Danach unter **Verwaltung** die Azubikonten anlegen
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und im **Wochenplan** die Wochen einplanen.
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Hat das einzige Ausbilderkonto sein Passwort vergessen, setzt derselbe Befehl es neu.
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## 8. Sicherung
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Zwei Ebenen, die sich ergänzen:
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1. **Proxmox sichert die ganze VM**, etwa nächtlich auf Proxmox Backup Server. Damit lässt sich
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der ganze Server zurückholen.
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2. **Die Lern-Bar sichert ihre Daten selbst** – Datenbank und Anhänge in einem Archiv, das sich
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auch auf einem neuen Server einspielen lässt.
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`/etc/cron.d/lernbar-sicherung`:
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```cron
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SHELL=/bin/sh
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PATH=/usr/local/bin:/usr/bin:/bin
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# 02:30 sichern, 02:45 Archive älter als 30 Tage aufräumen
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30 2 * * * root cd /opt/lernbar && docker compose exec -T lernbar /app/werkzeuge/sicherung.sh /daten/sicherungen >> /var/log/lernbar-sicherung.log 2>&1
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45 2 * * * root cd /opt/lernbar && docker compose exec -T lernbar find /daten/sicherungen -name 'lernbar-*.tar.gz' -mtime +30 -delete
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# 03:00 eine Kopie vom Server wegschaffen – Ziel und Zugang anpassen
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0 3 * * * root rsync -a /var/lib/docker/volumes/lernbar_lernbar-daten/_data/sicherungen/ sicherung@nas.betrieb.local:/lernbar/ >> /var/log/lernbar-sicherung.log 2>&1
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```
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Die Uhrzeiten liegen vor der Proxmox-Sicherung, damit das frische Archiv mit in die
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VM-Sicherung fällt.
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**Zurückspielen** steht in der [README](../README.md#zurückspielen). Und: Eine Sicherung, die
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nie zurückgespielt wurde, ist keine Sicherung. Einmal im Quartal nach der Checkliste
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**Wiederherstellung testen** (Woche 8) auf eine Test-VM zurückspielen.
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## 9. Aktualisieren
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```bash
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cd /opt/lernbar
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./update.sh
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```
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Das Skript sichert, holt den neuen Stand, baut, schaltet um und wartet auf das Lebenszeichen.
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Meldet sich die neue Fassung nicht gesund, schaltet es von selbst auf die vorherige zurück.
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|
Neue Inhalte – etwa weitere Wochen – kommen auf demselben Weg, weil sie Teil des Repositorys
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sind. Neue Wochen erscheinen danach im Wochenplan unter „noch nicht eingeplant".
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Updates des Systems selbst spielt `unattended-upgrades` ein. Docker und Caddy kommen dabei mit,
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weil sie aus Paketquellen installiert sind.
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## 10. Abnahme vor dem Echtbetrieb
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Bevor die Azubis die Adresse bekommen:
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- [ ] Anmeldung über `https://lernbar.betrieb.local` von einem Arbeitsplatz – ohne
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Zertifikatswarnung
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- [ ] Anmeldung vom Handy, Installation auf dem Startbildschirm
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- [ ] Ein Anhang mit 20 MB lässt sich hochladen
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- [ ] Ein Berichtsheft-PDF lässt sich herunterladen
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- [ ] `http://lernbar.betrieb.local` leitet auf HTTPS um
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- [ ] `http://<IP>:3000` ist von einem anderen Rechner aus **nicht** erreichbar
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||||||
|
- [ ] Sicherung von Hand ausgelöst, Archiv liegt auf dem NAS
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||||||
|
- [ ] Die Sicherung auf eine Test-VM zurückgespielt, Konten und Daten sind da
|
||||||
|
- [ ] `./update.sh` einmal durchgelaufen
|
||||||
|
- [ ] Die VM erscheint in der Proxmox-Sicherung und in der Überwachung
|
||||||
Generated
+2
-2
@@ -1,12 +1,12 @@
|
|||||||
{
|
{
|
||||||
"name": "lernbar",
|
"name": "lernbar",
|
||||||
"version": "1.0.3",
|
"version": "1.0.5",
|
||||||
"lockfileVersion": 3,
|
"lockfileVersion": 3,
|
||||||
"requires": true,
|
"requires": true,
|
||||||
"packages": {
|
"packages": {
|
||||||
"": {
|
"": {
|
||||||
"name": "lernbar",
|
"name": "lernbar",
|
||||||
"version": "1.0.3",
|
"version": "1.0.5",
|
||||||
"dependencies": {
|
"dependencies": {
|
||||||
"@node-rs/argon2": "^2.0.2",
|
"@node-rs/argon2": "^2.0.2",
|
||||||
"better-sqlite3": "^12.11.1",
|
"better-sqlite3": "^12.11.1",
|
||||||
|
|||||||
+1
-1
@@ -1,6 +1,6 @@
|
|||||||
{
|
{
|
||||||
"name": "lernbar",
|
"name": "lernbar",
|
||||||
"version": "1.0.3",
|
"version": "1.0.5",
|
||||||
"private": true,
|
"private": true,
|
||||||
"description": "Lern-Bar – betriebliche Ausbildung Fachinformatiker Systemintegration",
|
"description": "Lern-Bar – betriebliche Ausbildung Fachinformatiker Systemintegration",
|
||||||
"engines": {
|
"engines": {
|
||||||
|
|||||||
@@ -87,26 +87,38 @@ export function verlinkeGlossar(html: string, glossar: GlossarEintrag[]): string
|
|||||||
if (teil.trim() === '') continue;
|
if (teil.trim() === '') continue;
|
||||||
if (offen.some((element) => gemiedeneElemente.has(element))) continue;
|
if (offen.some((element) => gemiedeneElemente.has(element))) continue;
|
||||||
|
|
||||||
let text = teil;
|
// Ein gesetzter Verweis wird als festes Stück herausgelöst. Die folgenden
|
||||||
|
// Muster durchsuchen nur noch den freien Text – sonst fände etwa „OU" sein
|
||||||
|
// Gegenstück in der Erklärung von „Gruppenrichtlinie" im title-Attribut,
|
||||||
|
// und mitten im Attribut entstünde ein zweiter Verweis.
|
||||||
|
const stuecke: { text: string; fest: boolean }[] = [{ text: teil, fest: false }];
|
||||||
for (const { muster: regex, eintrag } of muster) {
|
for (const { muster: regex, eintrag } of muster) {
|
||||||
if (bereitsVerlinkt.has(eintrag.begriff)) continue;
|
if (bereitsVerlinkt.has(eintrag.begriff)) continue;
|
||||||
|
|
||||||
const gefunden = regex.exec(text);
|
for (let s = 0; s < stuecke.length; s += 1) {
|
||||||
if (!gefunden) continue;
|
const stueck = stuecke[s]!;
|
||||||
|
if (stueck.fest) continue;
|
||||||
|
|
||||||
const erklaerung = eintrag.steht_fuer
|
const gefunden = regex.exec(stueck.text);
|
||||||
? `${eintrag.steht_fuer} – ${eintrag.erklaerung}`
|
if (!gefunden) continue;
|
||||||
: eintrag.erklaerung;
|
|
||||||
|
|
||||||
text =
|
const erklaerung = eintrag.steht_fuer
|
||||||
text.slice(0, gefunden.index) +
|
? `${eintrag.steht_fuer} – ${eintrag.erklaerung}`
|
||||||
gefunden[1] +
|
: eintrag.erklaerung;
|
||||||
`<a class="glossarbegriff" href="/glossar#${glossarAnker(eintrag.begriff)}" title="${maskiere(erklaerung)}">${gefunden[2]}</a>` +
|
const verweis = `<a class="glossarbegriff" href="/glossar#${glossarAnker(eintrag.begriff)}" title="${maskiere(erklaerung)}">${gefunden[2]}</a>`;
|
||||||
text.slice(gefunden.index + gefunden[0].length);
|
|
||||||
|
|
||||||
bereitsVerlinkt.add(eintrag.begriff);
|
stuecke.splice(
|
||||||
|
s,
|
||||||
|
1,
|
||||||
|
{ text: stueck.text.slice(0, gefunden.index) + gefunden[1], fest: false },
|
||||||
|
{ text: verweis, fest: true },
|
||||||
|
{ text: stueck.text.slice(gefunden.index + gefunden[0].length), fest: false },
|
||||||
|
);
|
||||||
|
bereitsVerlinkt.add(eintrag.begriff);
|
||||||
|
break;
|
||||||
|
}
|
||||||
}
|
}
|
||||||
teile[i] = text;
|
teile[i] = stuecke.map((stueck) => stueck.text).join('');
|
||||||
}
|
}
|
||||||
|
|
||||||
return teile.join('');
|
return teile.join('');
|
||||||
|
|||||||
@@ -122,6 +122,41 @@ describe('Glossarbegriffe verlinken', () => {
|
|||||||
expect(html).not.toContain('title="Ein "Anführungszeichen"');
|
expect(html).not.toContain('title="Ein "Anführungszeichen"');
|
||||||
});
|
});
|
||||||
|
|
||||||
|
it('verlinkt nicht in die Erklärung eines schon gesetzten Verweises hinein', () => {
|
||||||
|
// Die Erklärung von „Gruppenrichtlinie" enthält „OU". Ein zweiter Verweis
|
||||||
|
// darf nicht im title-Attribut des ersten landen – sonst bricht das HTML auf.
|
||||||
|
const eintraege = [
|
||||||
|
{ begriff: 'Gruppenrichtlinie', formen: [], erklaerung: 'Verknüpft an eine OU – was zuletzt kommt, gewinnt.', siehe_auch: [] },
|
||||||
|
{ begriff: 'OU', formen: [], erklaerung: 'Ein Ordner im Verzeichnis.', siehe_auch: [] },
|
||||||
|
];
|
||||||
|
const html = verlinkeGlossar('<p>Laufwerke per Gruppenrichtlinie zuordnen.</p>', eintraege);
|
||||||
|
expect(html.match(/<a /g)).toHaveLength(1);
|
||||||
|
expect(html).toContain('title="Verknüpft an eine OU – was zuletzt kommt, gewinnt."');
|
||||||
|
expect(html).toContain('>Gruppenrichtlinie</a> zuordnen.');
|
||||||
|
});
|
||||||
|
|
||||||
|
it('verlinkt beide Begriffe, wenn beide im Text stehen', () => {
|
||||||
|
const eintraege = [
|
||||||
|
{ begriff: 'Gruppenrichtlinie', formen: [], erklaerung: 'Verknüpft an eine OU.', siehe_auch: [] },
|
||||||
|
{ begriff: 'OU', formen: [], erklaerung: 'Ein Ordner im Verzeichnis.', siehe_auch: [] },
|
||||||
|
];
|
||||||
|
const html = verlinkeGlossar('<p>Die Gruppenrichtlinie hängt an der OU.</p>', eintraege);
|
||||||
|
expect(html.match(/<a /g)).toHaveLength(2);
|
||||||
|
expect(html).toContain('>OU</a>.</p>');
|
||||||
|
expect(html).toContain('title="Verknüpft an eine OU."');
|
||||||
|
});
|
||||||
|
|
||||||
|
it('erzeugt für alle Handouts wohlgeformte Verweise', () => {
|
||||||
|
// Gegen das echte Glossar und die echten Handouts: In keinem title-Attribut
|
||||||
|
// darf ein weiterer Verweis stecken.
|
||||||
|
for (const handout of alle.handouts) {
|
||||||
|
if (!handout.wesentlich) continue;
|
||||||
|
const html = verlinkeGlossar(handout.wesentlich.html, glossar);
|
||||||
|
expect(html, handout.id).not.toMatch(/title="[^"]*<a /);
|
||||||
|
expect((html.match(/<a /g) ?? []).length, handout.id).toBe((html.match(/<\/a>/g) ?? []).length);
|
||||||
|
}
|
||||||
|
});
|
||||||
|
|
||||||
it('lässt HTML unverändert, wenn das Glossar leer ist', () => {
|
it('lässt HTML unverändert, wenn das Glossar leer ist', () => {
|
||||||
expect(verlinkeGlossar('<p>DNS</p>', [])).toBe('<p>DNS</p>');
|
expect(verlinkeGlossar('<p>DNS</p>', [])).toBe('<p>DNS</p>');
|
||||||
});
|
});
|
||||||
|
|||||||
Reference in New Issue
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