Author SHA1 Message Date
florian.wilde 3b20abcb23 Version 1.0.0 — Freigabe für den Echtbetrieb (#17)
Pruefung / pruefung (push) Canceled after 0s
Pruefung / oberflaeche (push) Canceled after 0s
2026-09-06 20:08:16 +00:00
florian.wilde 14cc4de9b8 Phase 11: Freigabereife (#16)
Pruefung / pruefung (push) Canceled after 0s
Pruefung / oberflaeche (push) Canceled after 0s
2026-09-06 20:05:49 +00:00
florian.wilde 91742a0dd7 Phase 10: Mandantenfähigkeit (#15) 2026-09-05 13:47:46 +00:00
florian.wilde 2b53556175 Phase 9: Kassenverwaltung (#14) 2026-09-05 02:30:51 +00:00
florian.wilde d70acad4cd Aufräumarbeiten: ESLint, DOM-Verschachtelung, eigene Testwehr (#13) 2026-09-04 13:43:53 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 7196c7110c Aufraeumarbeiten: ESLint, DOM-Verschachtelung, eigene Testwehr
ESLint hatte keine Konfiguration — das Skript "npm run lint" pruefte nichts.
Jetzt Flat Config ohne Formatierungsregeln, dafuer mit den Regeln, die die
Fehler dieses Projekts gemeldet haetten. Er hat gleich zwei gefunden, die
niemand gesucht hatte.

Das Badge rendert ein span statt eines div. Damit ist die Meldung
"div cannot be a descendant of p" weg, die seit Phase 3 auf der Einsatzseite
stand — sie ist der klassische Ausloeser fuer einen Hydration-Fehler.

Die E2E-Tests laufen gegen eine eigene Wehr. Nach fuenf Phasen standen in der
Beispielwehr 120 Atemschutz-Ueberwachungen statt einer und 115 Geraete statt
45; bei jedem Lauf aenderten sich alle Bildschirmfotos. Der Bestand ist einmal
zurueckgesetzt, npm run db:test-reset baut die Testwehr neu auf.

Behoben nebenbei:
- Die Fehlerflaeche der Karte konnte nie etwas anzeigen.
- Zwei useMemo der Lagekarte rechneten bei jedem Rendern neu.
- tests/e2e war vom Typecheck ausgenommen und liess einen doppelt
  deklarierten Bezeichner durch.

Closes #10
Closes #11
Closes #12

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 13:24:48 +02:00
florian.wilde 8081131eb7 Phase 8: Lokale KI (#9) 2026-09-04 09:22:22 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 f7ccd9a908 Phase 8: Lokale KI
Wiki mit semantischer Suche ueber pgvector, Diktat ueber faster-whisper,
Berichtsassistent und Belegerfassung — alles gegen selbst betriebene
Modelle. Dazu zwei Protokollansichten: was die Maschine getan hat und was
Menschen getan haben.

Nichts, was ein Modell erzeugt, gelangt ungeprueft in einen Nachweis. Jede
Ausgabe ist zuerst ein eigener Datensatz, gekennzeichnet, mit zwei gleich
grossen Knoepfen davor. Die Datenbank haelt gegen: Eingabe, Ausgabe und
Modell sind unveraenderlich, geloescht wird nicht, entschieden wird einmal.

Kein Rueckfall auf einen Anbieter: fehlen die Container, fehlt die Funktion.
Dafuer bleibt alles andere ohne Modell vollstaendig benutzbar — geprueft von
vierzehn E2E-Tests, die ohne laufendes Modell durchlaufen.

Postgres bringt jetzt PostGIS und pgvector mit (eigenes Image), Ollama und
faster-whisper stehen im Compose-Profil "ki".

73 neue Unit-Tests, 14 neue E2E-Tests, Version 0.9.0.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 11:06:03 +02:00
florian.wilde 12243f177d Phase 7: Benachrichtigungen und Termine (#8) 2026-09-04 07:19:13 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 0b8874da26 Phase 7: Benachrichtigungen und Termine
Terminkalender mit Serienterminen, Selbstanmeldung, Warteliste und
Anwesenheitsliste. Vier Zustellwege hinter Schnittstellen: echtes SMTP,
ntfy (selbst gehostet), Telegram und Web-Push. Kalenderabonnement als
ICS-Feed, digitaler Dienstausweis mit signiertem QR und Pruefseite.

Niemand wird ungefragt benachrichtigt: ein neuer Zustellweg hat eine leere
Ereignisliste, und der Seed legt bewusst keine an. Was das Netz der Wehr
verlaesst, bekommt nur die Kurzfassung ohne Namen und Details.

Kein CalDAV (Lesen genuegt, ICS kann jeder Kalender) und kein WhatsApp
(Verarbeitung ueber Meta, Kosten je Konversation, Telefonbuchabgleich) --
beides im README begruendet.

56 neue Unit-Tests, 17 neue E2E-Tests, Version 0.8.0.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 08:39:38 +02:00
florian.wilde c779266450 Phase 6: Kartenmodule (#7) 2026-09-04 04:32:47 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 4cda79434f Bildschirmfotos fuer Phase 6 erneuern
Karte, Objekte und Wasserfoerderung dazu; die uebrigen Bilder auf den
aktuellen Stand gebracht (die Seitenleiste zeigt jetzt die Karte).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 03:11:07 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 1c1e141666 Kartenmodule ergaenzen
Phase 6: alles, was einen Ort hat — Loeschwasser, Objekte mit Feuerwehrplan,
die Lagekarte eines Einsatzes und die geplante Foerderstrecke.

Keine Kacheln aus dem Netz. Wo eine Wehr ausrueckt und wo ihre Hydranten
liegen, ist niemandes Geschaeft; der Kartenserver laeuft selbst
(tileserver-gl im Compose-Profil "karte"). Ohne ihn zeigt die Karte einen
leeren Grund und sagt das auch — Punkte, Entfernungen und Umkreissuche
funktionieren trotzdem. Dasselbe gilt fuer einen eingetragenen, aber nicht
erreichbaren Server.

Die Umkreissuche laeuft ueber PostGIS: ST_DWithin auf der Geografie mit
GiST-Index rechnet in Metern und nutzt den Index. Gefragt wird waehrend der
Fahrt, und bei tausend Hydranten waere alles andere ein vollstaendiger
Tabellendurchlauf.

Der Import aus GeoJSON und Stadtwerke-CSV ist nachsichtig, aber ehrlich: er
erkennt "DN 100", deutsche Kommazahlen, Datumsangaben und vertauschte Achsen
— raet aber nichts. Fehlt die Position, wird die Zeile uebersprungen; ohne
Statusangabe steht "ungeprueft", nicht "einsatzbereit".

22 taktische Zeichen nach FwDV 102 selbst gezeichnet, die Lagekarte gleicht
ueber denselben Ereignisstrom ab wie die Atemschutzueberwachung.

Die Wasserfoerderung rechnet Reibung, Hoehe und Pumpenzahl; das Ergebnis wird
nie gespeichert, sondern bei jeder Anzeige neu gerechnet. Geht eine Strecke
nicht auf, sagt die Ausgabe das.

Behoben: die Reibungsbeiwerte lagen im ersten Wurf um den Faktor zehn daneben.
Aufgefallen ist es nur, weil die Tests gegen die Tabellenwerte der Ausbildung
pruefen und nicht gegen die eigene Implementierung.

Dazu ein Abruf fuer abgelegte Dateien (/api/dateien/[id]) — bis hierher gab es
nur den Upload.

59 neue Tests (48 Unit, 11 E2E je Browser).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-04 01:41:24 +02:00
florian.wilde e1480c0c3e Phase 5: Atemschutzüberwachung nach FwDV 7 (#6) 2026-09-03 21:42:20 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 4e2daaafd4 Atemschutzueberwachung nach FwDV 7 ergaenzen
Phase 5: das sicherheitsrelevanteste Modul des Projekts. Ueber jeder Ansicht
steht dauerhaft, dass die analoge Atemschutzueberwachung fuehrend bleibt —
abschaltbar nur zusammen mit der Fundstelle einer Freigabe des Kommandanten.

Es gibt keinen Timer. In der Datenbank stehen Zeitstempel; wie lange ein
Trupp unter Atemschutz ist, rechnet jede Ansicht bei jedem Bild neu aus.
Damit ist die Anforderung "uebersteht Neuladen und Verbindungsabbruch" keine
Funktion, die gelingen muss, sondern eine Eigenschaft, die sich nicht
verlieren laesst. Server und Browser rechnen mit denselben Funktionen.

Der Rueckzugsdruck folgt dem doppelten Anmarschverbrauch: was der Weg hinein
gekostet hat, kostet der Weg zurueck noch einmal. Bis der Trupp das
Einsatzziel meldet, greift die Zwei-Drittel-Regel — sie liegt hoeher und ist
damit die vorsichtigere Annahme.

Das Protokoll ist doppelt gesichert: entzogene Rechte und ein Trigger auf
druckmessung und atemschutz_ereignis. Ein Fehler wird durch einen neuen
Eintrag richtiggestellt, nicht durch Aendern.

Verteilt wird ueber Server-Sent Events statt Socket.IO — es geht nur in eine
Richtung, und so bleibt das Deployment bei "next start".

Behoben: ein abgerissener Ereignisstrom meldete sich nicht. Die Anzeige haette
weiter "Verbunden" behauptet, waehrend der Draht tot war. Jetzt gilt Stille
von acht Sekunden als Abriss. Dazu zwei Altlasten: der Navigationseintrag
"Protokoll" fuehrte ins Leere, und die Startseite stand noch auf Phase 1.

68 neue Tests (51 Unit, 17 gegen eine echte Datenbank, 8 E2E je Browser).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 23:19:05 +02:00
florian.wilde b2b31ed00a Phase 4: Terminal im Gerätehaus mit Offline-Betrieb (#5) 2026-09-03 18:25:35 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 e500ad6c0e Terminal haelt sich an Aussetzern nicht mehr fest
Drei Nachbesserungen aus dem Gesamtlauf der E2E-Tests:

Die Offline-Seite blieb stehen, wenn nur eine einzelne Anfrage unterwegs
abgebrochen war. Fuer ein Wandtablet ist das falsch herum gedacht: dort
tippt niemand auf "erneut versuchen". Sie versucht es jetzt selbst — sofort,
wenn der Browser wieder Netz meldet, sonst alle zehn Sekunden.

Dazu ein Wiederholungsversuch auch fuer den lokalen Testlauf. Vier
gleichzeitige Arbeiter gegen "next dev" plus bcrypt mit zwoelf Runden lassen
gelegentlich einen Test ins Zeitlimit laufen, der einzeln zuverlaessig gruen
ist — verstreut ueber alle Dateien, nicht an einer Stelle. Ein echter Fehler
faellt zweimal durch und bleibt sichtbar.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 19:24:14 +02:00
Florian WildeandClaude Opus 5 791523027f Terminal im Geraetehaus mit Offline-Betrieb ergaenzen
Phase 4: eine eigene Oberflaeche unter /kiosk fuer das Wandtablet in der
Fahrzeughalle — mit Handschuhen bedienbar und arbeitsfaehig, wenn das Netz
weg ist.

Datenmodell: Fahrt, Anwesenheit, Waescheabgabe, Inventurgang,
Inventurposten, KioskVorgang und SyncKonflikt. Die Kennung eines Vorgangs
erzeugt der Browser beim Einreihen und ist damit der Idempotenzschluessel;
kommt derselbe Vorgang nach abgebrochener Uebertragung erneut an, erkennt
ihn der Server wieder. Die Datenbank setzt vier Regeln selbst durch und
verweigert UPDATE und DELETE auf kiosk_vorgang.

Offline: von Hand geschriebener Service Worker, Warteschlange in der
IndexedDB (Dexie), Fotos als Blob daneben, sichtbarer Zustand als Leiste
ueber allem. Was sich beim Nachtragen nicht anwenden laesst, landet als
Konflikt unter /terminal statt verworfen zu werden.

Dazu: Anmeldung per Ausweis, PIN oder signierter QR-Marke vom Handy,
Hallenmonitor mit optionalen DWD-Warnungen, Installation als App.

Behoben: die Warteschlange zog ihren Wiederholungstakt bei jedem Rendern
neu auf und haette einen liegen gebliebenen Vorgang nie ein zweites Mal
geschickt. Gefunden vom Offline-E2E-Test.

31 neue Tests (20 Unit, 11 gegen eine echte Datenbank, 9 E2E je Browser).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 18:35:48 +02:00
florian.wilde d8d692098d Phase 3: Einsatz- und Übungserfassung (#4) 2026-09-03 12:06:22 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 91954c402b Phase 3: Einsatz- und Uebungserfassung
Schnellerfassung im Alarmfall, sechs Zeitstempel mit Ausrueckzeit, Anfahrt
und Hilfsfrist, Staerke nach FwDV 3, Personalvorschlag mit
Qualifikationsstand, Einsatzbericht als PDF, Jahresexport fuer die Gemeinde,
Statistik und Uebungen mit Anwesenheitsliste.

Dazu das Einsatzportal fuer Fremdwehren: ein signierter Link ohne Anmeldung,
zeitlich und mengenbegrenzt, der Stichwort, Ort, Zeiten und Lagemeldungen
zeigt und Meldungen mit Foto annimmt. Es sind die ersten oeffentlich
erreichbaren Endpunkte in FLORIAN.

Acht neue Tabellen, alle mit organisationId und Row Level Security. Ein
freigegebener Einsatzbericht ist unveraenderlich; ein Datenbanktrigger setzt
das durch. Koordinaten liegen doppelt — als Dezimalgrad und als
PostGIS-Punkt, zusammengehalten von einem Trigger.

57 neue Tests (32 Unit, 14 gegen eine echte Datenbank, 11 E2E).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 13:50:58 +02:00
florian.wilde bc62a9c1e8 Phase 2: Wartungs- und Prüfmanagement (#3) 2026-09-03 10:35:44 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 e503aafc18 Phase 2: Wartungs- und Pruefmanagement
Wartungsvorlagen mit Checklisten, Prueftermine aus einem naechtlichen Lauf,
Prueffristen-Dashboard, Pruefwizard mit Foto und Unterschrift, unveraenderliche
Protokolle als PDF, Maengel-Workflow, Rueckrufe und Lebensdauerueberwachung.

Elf neue Tabellen, alle mit organisationId und Row Level Security. Die
Unveraenderbarkeit abgeschlossener Protokolle setzt ein Datenbanktrigger
durch, nicht der Anwendungscode: eine Korrektur erzeugt eine neue Pruefung
mit Verweis auf die alte, beide bleiben lesbar.

79 neue Tests (47 Unit, 10 gegen eine echte Datenbank, 22 E2E).

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 12:07:11 +02:00
florian.wilde 7f866ac35c Geräteformular zum Anlegen und Bearbeiten (#2) 2026-09-03 07:53:22 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 1744403620 Geraeteformular zum Anlegen und Bearbeiten ergaenzen
Schliesst die letzte offene Luecke aus Phase 1. Bis dahin liessen sich Geraete
nur ueber den Import erfassen — fuer einen Bestand richtig, fuer ein einzelnes
nachbeschafftes Geraet umstaendlich.

Neu:
- /geraete/neu und /geraete/<id>/bearbeiten, beide ueber dieselbe Komponente
- Die Lagerung ist ein Umschalter statt zweier Auswahlfelder. Standort und
  Fahrzeug schliessen sich aus; so kann der Fehler gar nicht erst entstehen,
  den die Datenbank sonst abweisen wuerde. Beim Wechsel des Fahrzeugs wird die
  Raumangabe zurueckgesetzt.
- Prueftermin und Lebensdauerende werden beim Tippen vorgerechnet, mit
  denselben Funktionen wie auf dem Server. Beim Speichern rechnet der Server
  erneut und behaelt das letzte Wort.
- Gibt es nur einen Standort, ist er beim Anlegen vorbelegt.
- Knopf "Neues Geraet" in der Liste, "Bearbeiten" auf der Detailseite

Behoben:
- Das Formular stuerzte beim ersten Rechnen ab. Die Vorgabewerte lagen in einem
  "use client"-Modul und wurden von einer Server-Komponente importiert; dort
  kommt nur eine Client-Referenz an, kein Objekt, und das Spreaden ergibt lauter
  undefined. Die Werte liegen jetzt in geraet-formular-werte.ts ohne
  "use client".
- Das Sternchen an Pflichtfeldern wurde von Sprachausgaben mitgelesen
  ("Bezeichnung Stern"). Es traegt jetzt aria-hidden; dass ein Feld ausgefuellt
  werden muss, sagt bereits das required-Attribut.
- Fehlermeldungen in Formularen sind eindeutig ansteuerbar. Next.js haengt
  einen eigenen Routen-Ansager mit der Rolle "alert" in jede Seite.

Tests:
- 7 neue Playwright-Tests zum Formular, darunter die Lagerungsregel und die
  Fristenvorschau
- Zwei davon laufen nicht unter Touch-Emulation: Chromium nimmt dort keine
  zeichenweise Eingabe in Datumsfelder an. Begruendet uebersprungen, die
  Rechnung selbst deckt qr-und-fristen.test.ts ab.
- Insgesamt 104 Unit-Tests und 56 E2E-Tests gruen

Anleitung, Changelog, Devlog, Aufwandsschaetzung und Roadmap fortgeschrieben.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 09:20:30 +02:00
florian.wilde 47b8e36a38 Phase 1: Stammdatenverwaltung (#1)
Standorte, Fahrzeuge mit Beladeordnung, Gerätetypen als Vorgabe, Geräte mit
QR-Etiketten, Qualifikationen mit Ablaufwarnung und der Import aus vorhandenen
Tabellen. Enthält zusätzlich die Planung der Kassenverwaltung als Phase 9.
2026-09-03 06:39:50 +00:00
Florian WildeandClaude Opus 5 26b62a3477 Phase 1: Stammdatenverwaltung
Ab hier fuehrt die Wehr ihren Bestand in FLORIAN.

Datenmodell:
- Standort, Geraeteraum, Geraetetyp, Qualifikationstyp und Qualifikation
- Fahrzeug um Fahrgestellnummer, DIN-Typ, Erstzulassung, Sitzplaetze,
  Tankinhalt und UVV-Frist erweitert
- Geraet um Geraetetyp, Lebensdauerkategorie, errechnetes Lebensdauerende,
  Anschaffungspreis und die Lagerung erweitert
- Ein Geraet steht entweder an einem Standort oder ist auf einem Fahrzeug
  verlastet. Eine Pruefbedingung setzt das durch, ein Trigger stellt zusaetzlich
  sicher, dass ein angegebener Geraeteraum zum angegebenen Fahrzeug gehoert.
- RLS auf allen neuen Tabellen, Trigram-Indizes fuer die Volltextsuche

Fachlogik:
- lib/stammdaten/fristen.ts rechnet Prueftermine, Lebensdauer und den
  abgeleiteten Geraetestatus. Der Geraetetyp gibt vor, das Geraet darf
  abweichen.
- lib/stammdaten/qr.ts und qr-parser.ts erzeugen und lesen die Codes
- lib/stammdaten/etiketten.ts baut den A4-Bogen mit 65 Etiketten
- lib/stammdaten/import.ts liest CSV und Excel, erkennt deutsche Datums- und
  Zahlenformate, Windows-1252 und Dubletten innerhalb der Datei
- lib/pdf.ts spricht Gotenberg an

Oberflaeche:
- Geraeteliste mit Volltextsuche, Statusfilter, serverseitiger Sortierung,
  Blaettern, Spaltenauswahl und Massenbearbeitung
- Geraetedetail mit QR-Code, Pruefvorgabe aus dem Geraetetyp und Verlauf
- Fahrzeugliste und -detail mit Beladung nach Beladeordnung
- Mitgliederliste nach Abteilung, Mitgliedsdetail mit Qualifikationen
- Qualifikationen mit Ablaufwarnung je Vorwarnzeit des Typs
- Import-Assistent mit Zuordnung und Vorschau vor dem Uebernehmen
- QR-Scanner ueber die Kamera, mit Eingabefeld als Rueckfallweg

Behoben:
- Fristenrechnung lief ueber startOfDay aus date-fns und damit in der Zeitzone
  des Servers. Ein DATE aus der Datenbank kommt als UTC-Mitternacht und wurde
  dadurch auf den Vortag geschoben — Fristen waeren einen Tag zu frueh faellig
  geworden. Jetzt eigene Kalenderarithmetik auf UTC-Bestandteilen.
- ctx.sitzung blieb in tRPC-Prozeduren nullbar, weil t.middleware() die
  Verengung der vorigen Middleware verwirft. Middleware jetzt direkt an .use().
- CardTitle war ein div und damit keine Ueberschrift. Wer mit einer
  Sprachausgabe arbeitet, springt von Ueberschrift zu Ueberschrift; Karten
  tauchten in dieser Navigation nicht auf.

Daten und Tests:
- Seed um 3 Standorte, 20 Geraeteraeume, 14 Geraetetypen mit echten
  Pruefvorgaben, 49 Geraete und 107 Qualifikationen erweitert
- 104 Vitest-Tests (vorher 32), 44 Playwright-Tests (vorher 10)
- Anleitung um sieben bebilderte Abschnitte erweitert, Changelog, Devlog,
  Aufwandsschaetzung und Roadmap fortgeschrieben

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-09-03 08:31:08 +02:00
483 changed files with 96941 additions and 645 deletions
+213
View File
@@ -164,6 +164,11 @@ AUTH_LOCAL_ENABLED=true
# Nach dem ersten Login das Passwort in der Oberfläche ändern. # Nach dem ersten Login das Passwort in der Oberfläche ändern.
SEED_ADMIN_EMAIL=admin@beispielwehr.de SEED_ADMIN_EMAIL=admin@beispielwehr.de
SEED_ADMIN_PASSWORT=Feuerwehr2026 SEED_ADMIN_PASSWORT=Feuerwehr2026
# Das Konto der Kreisebene aus dem Beispielbestand (Phase 10): Mitglied in der
# eigenen Wehr, Aufsicht in der Nachbarwehr. Vorgabe leitet sich aus der
# Wehrkennung ab, also kbi@ff-musterhausen.de.
# SEED_KBI_EMAIL=
# SEED_KBI_PASSWORT=Feuerwehr2026
# bcrypt-Kostenfaktor. 12 ist ein guter Kompromiss aus Sicherheit und Tempo. # bcrypt-Kostenfaktor. 12 ist ein guter Kompromiss aus Sicherheit und Tempo.
AUTH_BCRYPT_ROUNDS=12 AUTH_BCRYPT_ROUNDS=12
@@ -185,6 +190,57 @@ KIOSK_SPERRDAUER=300
# Automatische Abmeldung am Terminal nach Untätigkeit, in Sekunden. # Automatische Abmeldung am Terminal nach Untätigkeit, in Sekunden.
KIOSK_IDLE_TIMEOUT=120 KIOSK_IDLE_TIMEOUT=120
# -----------------------------------------------------------------------------
# Kartenmodule (Phase 6)
# -----------------------------------------------------------------------------
# FLORIAN laedt keine Kacheln aus dem Netz. Wo eine Wehr ausrueckt und wo ihre
# Hydranten liegen, ist niemandes Geschaeft — der Kartenserver laeuft selbst:
#
# docker compose --profile karte up -d
#
# Dafuer wird eine MBTiles-Datei des Ausrueckegebiets gebraucht (siehe README).
# Ohne KARTE_STIL_URL zeigt die Karte einen leeren Hintergrund mit Gitternetz;
# Hydranten, Objekte und Lagekarte funktionieren trotzdem.
KARTE_STIL_URL=http://localhost:8085/styles/basic/style.json
# Kartenmittelpunkt beim Oeffnen (Musterhausen).
KARTE_BREITENGRAD=48.5
KARTE_LAENGENGRAD=12.15
KARTE_ZOOM=13
# -----------------------------------------------------------------------------
# Atemschutz nach FwDV 7 (Phase 5)
# -----------------------------------------------------------------------------
# Der Sicherheitshinweis ueber jeder Ansicht der Atemschutzueberwachung:
# "Ergaenzendes System — die analoge Atemschutzueberwachung bleibt fuehrend."
# Er gehoert dorthin. Auf false setzen darf ihn nur, wer eine schriftliche
# Freigabe des Kommandanten hat — und deren Fundstelle gehoert in
# ATEMSCHUTZ_FREIGABE, sonst bleibt der Hinweis stehen.
ATEMSCHUTZ_HINWEIS=true
# Aktenzeichen oder Fundstelle der Freigabe, z. B. "Kommandantenbeschluss vom 12.03.2026".
ATEMSCHUTZ_FREIGABE=
# Abstand der Druckabfrage in Sekunden. FwDV 7 nennt keinen festen Wert;
# zehn Minuten sind die uebliche Praxis.
ATEMSCHUTZ_ABFRAGE_INTERVALL=600
# Ansprechdruck der Warneinrichtung in bar. Je nach Baujahr 50 bis 60.
ATEMSCHUTZ_WARNDRUCK=55
# Sicherheitszuschlag auf den errechneten Rueckzugsdruck, in bar.
ATEMSCHUTZ_ZUSCHLAG=10
# -----------------------------------------------------------------------------
# Wetterwarnungen auf dem Hallenmonitor (optional, DWD)
# Die einzige Verbindung nach draussen, die FLORIAN von sich aus aufbaut —
# deshalb standardmaessig aus. Ohne WETTER_ENABLED=true wird nichts abgerufen.
# -----------------------------------------------------------------------------
WETTER_ENABLED=false
# Warnzellen-Nummer der eigenen Gemeinde aus der DWD-Warnzellenliste:
# https://www.dwd.de/DE/leistungen/opendata/help/warnungen/cap_warncellids_csv.csv
DWD_WARNCELL=
DWD_WARNUNGEN_URL=https://www.dwd.de/DWD/warnungen/warnapp/json/warnings.json
# Zeitlimit fuer den Abruf, in Sekunden. Der Monitor darf davon nicht haengen.
WETTER_TIMEOUT=5
# Wie lange eine Antwort gilt, bevor neu gefragt wird, in Sekunden.
WETTER_ZWISCHENSPEICHER=300
# ----------------------------------------------------------------------------- # -----------------------------------------------------------------------------
# E-Mail-Versand (optional, hinter lib/integrations/mail.ts abstrahiert) # E-Mail-Versand (optional, hinter lib/integrations/mail.ts abstrahiert)
# Ohne MAIL_ENABLED=true wird nur ins Log geschrieben — praktisch für Tests. # Ohne MAIL_ENABLED=true wird nur ins Log geschrieben — praktisch für Tests.
@@ -204,14 +260,155 @@ TELEGRAM_ENABLED=false
TELEGRAM_BOT_TOKEN= TELEGRAM_BOT_TOKEN=
TELEGRAM_CHAT_ID= TELEGRAM_CHAT_ID=
# -----------------------------------------------------------------------------
# Push über ntfy (Phase 7, optional)
#
# ntfy ist ein winziger Push-Dienst, den man selbst betreibt: ein Container,
# eine App im Store, fertig. Man abonniert ein "Thema" (einen frei gewählten
# Namen) und bekommt Meldungen darauf — ohne Konto, ohne Telefonnummer.
#
# Läuft der Server im eigenen Netz, verlässt keine Nachricht das Gerätehaus.
# Deshalb gilt ntfy in FLORIAN als INTERNER Kanal und bekommt die
# ausführlichen Texte. Wer stattdessen das öffentliche ntfy.sh einträgt, macht
# ihn zu einem externen Dienst wie jeden anderen.
#
# ACHTUNG: Ein Thema ist nur so geheim wie sein Name. Wer ihn kennt, liest mit.
# FLORIAN schlägt deshalb Namen mit Zufallsanteil vor.
# -----------------------------------------------------------------------------
NTFY_ENABLED=false
# NTFY_URL=http://ntfy:80
# Nur nötig, wenn der eigene ntfy Zugriffsschutz eingeschaltet hat.
NTFY_TOKEN=
NTFY_TIMEOUT=10
# -----------------------------------------------------------------------------
# Web-Push in den Browser (Phase 7, optional)
#
# Der Weg, der ohne App auskommt. Die Meldung läuft über den Push-Dienst des
# Browserherstellers (Mozilla, Google, Apple) — verschlüsselt, aber sie
# verlässt das Netz der Wehr. Deshalb ist Web-Push ein EXTERNER Kanal und
# bekommt nur Kurzfassungen: "3 Prüfungen fällig", nicht welche.
#
# Schlüsselpaar erzeugen mit: npm run vapid
#
# ACHTUNG: Beide Schlüssel gehören ins Backup. Ein neuer öffentlicher Schlüssel
# macht alle bestehenden Push-Abos wertlos — jeder müsste Push neu erlauben,
# und niemand merkt es, die Meldungen bleiben einfach aus.
# -----------------------------------------------------------------------------
WEBPUSH_ENABLED=false
WEBPUSH_PUBLIC_KEY=
WEBPUSH_PRIVATE_KEY=
# Kontaktweg für den Push-Dienst, "mailto:..." oder eine Adresse.
WEBPUSH_KONTAKT=
# -----------------------------------------------------------------------------
# WhatsApp: bewusst NICHT.
#
# Es gibt keine WHATSAPP_-Variablen, und das ist eine Entscheidung, keine Lücke.
# Die Begründung steht im README unter "Warum kein WhatsApp" — kurz: die
# Business-Plattform kostet je Konversation, verlangt einen Vertrag mit Meta
# als Auftragsverarbeiter, und die App gleicht das Telefonbuch ab. Für eine
# Wehr, deren Daten im Gerätehaus bleiben sollen, ist das der falsche Weg.
# -----------------------------------------------------------------------------
# -----------------------------------------------------------------------------
# Benachrichtigungen und Termine (Phase 7)
# -----------------------------------------------------------------------------
# Wann der Worker die Erinnerungen anlegt und verschickt (cron, Europe/Berlin).
# Bewusst am frühen Morgen und nicht nachts: eine Push-Meldung um drei Uhr
# weckt Leute, die am nächsten Tag arbeiten müssen.
BENACHRICHTIGUNG_LAUF=0 7 * * *
# Wie viele Tage vor einem Termin erinnert wird (kommagetrennt).
# "7,1": einmal in der Woche davor, damit man den Abend freihalten kann, und
# einmal am Vortag, weil man es bis dahin wieder vergessen hat.
TERMIN_ERINNERUNG_TAGE=7,1
# Wie oft eine fehlgeschlagene Zustellung wiederholt wird, bevor sie als
# fehlgeschlagen stehen bleibt. Stehen bleiben ist Absicht: eine still
# verschluckte Benachrichtigung ist schlimmer als eine sichtbar gescheiterte.
BENACHRICHTIGUNG_VERSUCHE=3
# Wie lange ZUGESTELLTE Benachrichtigungen aufgehoben werden.
# Fehlgeschlagene bleiben — sie zeigen einen kaputten Kanal an.
BENACHRICHTIGUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE=90
# ----------------------------------------------------------------------------- # -----------------------------------------------------------------------------
# LLM-Anbindung (optional; nur selbstgehostete Endpunkte, kein Cloud-Zwang) # LLM-Anbindung (optional; nur selbstgehostete Endpunkte, kein Cloud-Zwang)
# ----------------------------------------------------------------------------- # -----------------------------------------------------------------------------
# ES GIBT KEINEN RUECKFALL AUF EINEN ANBIETER. Laeuft der eigene Endpunkt
# nicht, fehlen die KI-Funktionen — sie werden nicht durch einen fremden
# Dienst ersetzt. Ein Einsatzbericht spricht ueber Menschen in ihrer
# schlechtesten Stunde; solche Texte gehoeren nirgendwo anders hin.
#
# Container starten: docker compose --profile ki up -d
# Modelle holen: docker compose exec ollama ollama pull <modell>
LLM_ENABLED=false LLM_ENABLED=false
# OpenAI-kompatibler Endpunkt, z. B. eine lokale Ollama- oder vLLM-Instanz. # OpenAI-kompatibler Endpunkt, z. B. eine lokale Ollama- oder vLLM-Instanz.
LLM_BASE_URL=http://ollama:11434/v1 LLM_BASE_URL=http://ollama:11434/v1
LLM_API_KEY= LLM_API_KEY=
LLM_MODELL=qwen2.5:14b LLM_MODELL=qwen2.5:14b
# Zeitlimit fuer eine Antwort. Ein Bericht darf dauern, aber nicht ewig.
LLM_TIMEOUT=120
# Modell fuer Einbettungen (semantische Suche im Wiki).
#
# ACHTUNG: Die Spalte wikiabschnitt.einbettung ist auf 768 Dimensionen
# festgelegt — das liefert nomic-embed-text. Ein Modell mit anderer Laenge
# braucht eine Migration; wie, steht im README unter Phase 8.
LLM_EINBETTUNG_MODELL=nomic-embed-text
LLM_EINBETTUNG_DIMENSIONEN=768
# Modell, das Bilder lesen kann — fuer die Belegerfassung. Ohne dieses Modell
# werden Belege trotzdem abgelegt, die Angaben nur von Hand eingetragen.
# LLM_VISION_MODELL=llama3.2-vision
# -----------------------------------------------------------------------------
# Spracherkennung fuers Diktat (Phase 8, optional)
#
# Selbst betriebener faster-whisper im Compose-Profil "ki". Groesse ueber
# WHISPER_MODELL: "tiny" laeuft auf jedem Buerorechner, "base" ist der
# brauchbare Kompromiss, "small" erkennt Fachbegriffe merklich besser und
# will dafuer Zeit oder eine Grafikkarte.
# -----------------------------------------------------------------------------
WHISPER_ENABLED=false
WHISPER_URL=http://whisper:8000
WHISPER_MODELL=base
WHISPER_SPRACHE=de
# Zeitlimit fuer eine Aufnahme. Zehn Minuten Sprache brauchen Zeit.
WHISPER_TIMEOUT=300
# Hoechstlaenge einer Aufnahme in Sekunden.
DIKTAT_MAX_SEKUNDEN=600
# -----------------------------------------------------------------------------
# Einsätze und Übungen (Phase 3)
# -----------------------------------------------------------------------------
# Adressen zu Koordinaten auflösen. Vorgesehen ist ein SELBST betriebener
# Nominatim — Einsatzadressen gehören nicht an einen öffentlichen Dienst, und
# dessen Nutzungsbedingungen erlauben es ohnehin nicht.
GEOCODING_ENABLED=false
# NOMINATIM_URL=http://nominatim:8080
GEOCODING_TIMEOUT=5
# Auf welche Länder die Suche eingegrenzt wird (ISO-Codes, kommagetrennt).
GEOCODING_LAENDER=de,at,ch
# Einsatzportal für Fremdwehren: ein signierter Link ohne Anmeldung, über den
# eine Nachbarwehr den Stand sieht und Lagemeldungen absetzen kann.
PORTAL_ENABLED=true
# Wie lange ein neu erzeugter Link gilt.
PORTAL_GUELTIGKEIT_STUNDEN=24
# Höchstzahl Zugriffe je Link und Stunde.
PORTAL_MAX_ZUGRIFFE=120
# -----------------------------------------------------------------------------
# Wartung und Prüfung (Phase 2)
# -----------------------------------------------------------------------------
# Wann der nächtliche Lauf Prüftermine plant. Cron-Syntax, Zeitzone
# Europe/Berlin. Der Worker trägt den Zeitplan beim Start je Wehr selbst ein.
WARTUNG_NACHTLAUF=15 3 * * *
# Wann die Erinnerungen verschickt werden. Bewusst nach der Planung: sonst
# erinnert der Lauf an Termine, die es noch gar nicht gibt.
WARTUNG_ERINNERUNG_LAUF=45 3 * * *
# Wie weit im Voraus Termine angelegt werden. Ohne Horizont stünden Termine für
# die nächsten zehn Jahre im Dashboard.
WARTUNG_PLANUNGSHORIZONT_TAGE=180
# ----------------------------------------------------------------------------- # -----------------------------------------------------------------------------
# Datenschutz und Aufbewahrung (DSGVO) # Datenschutz und Aufbewahrung (DSGVO)
@@ -229,3 +426,19 @@ PERSON_ANONYMISIERUNG_TAGE=365
# ----------------------------------------------------------------------------- # -----------------------------------------------------------------------------
NEXT_TELEMETRY_DISABLED=1 NEXT_TELEMETRY_DISABLED=1
CHECKPOINT_DISABLE=1 CHECKPOINT_DISABLE=1
# -----------------------------------------------------------------------------
# Testwehr fuer die E2E-Tests
#
# Die Playwright-Tests laufen gegen eine EIGENE Wehr, nicht gegen die
# Beispielwehr aus der Anleitung. Sonst wachsen deren Listen bei jedem Lauf,
# und die Bildschirmfotos aendern sich, ohne dass sich die Oberflaeche
# geaendert haette.
#
# Vor dem Lauf einmal: npm run db:test-reset
# -----------------------------------------------------------------------------
E2E_SLUG=ff-teststelle
E2E_NAME=Freiwillige Feuerwehr Teststelle
E2E_KURZNAME=FF Teststelle
E2E_ADMIN_EMAIL=e2e@teststelle.de
E2E_ADMIN_PASSWORT=Feuerwehr2026
+184
View File
@@ -0,0 +1,184 @@
# =============================================================================
# Die Pruefung bei jedem Push.
#
# Bis Phase 10 gab es 581 Unit- und 266 E2E-Tests — und nichts, was sie
# ausfuehrte ausser einem Menschen, der daran dachte. In der Sitzung, in der
# die Kassenverwaltung entstand, haben die Tests vier echte Fehler gefunden,
# zwei davon in Code, der eine Stunde alt war. Genau das soll hier von allein
# passieren.
#
# Zwei Auftraege, bewusst getrennt:
#
# pruefung typecheck, lint und die Unit-Tests. Braucht eine Datenbank,
# weil ein Teil der Tests die Trigger und RLS gegen echtes
# Postgres prueft — mit einer Attrappe waeren sie wertlos.
#
# oberflaeche die E2E-Tests. Dauern eine Dreiviertelstunde und brauchen den
# halben Stack, deshalb laufen sie nur auf main und in Pull
# Requests, nicht bei jedem Zwischenstand auf einem Zweig.
# =============================================================================
name: Pruefung
on:
push:
branches: [main]
pull_request:
env:
# Dieselben Werte wie in .env.example. Es sind Testdaten in einem
# Wegwerf-Container; echte Geheimnisse haben in einer Pipeline nichts zu
# suchen und stehen im Betrieb in der .env.
POSTGRES_USER: florian
POSTGRES_PASSWORD: pruefung
POSTGRES_DB: florian
POSTGRES_APP_PASSWORD: pruefung_app
DATABASE_URL: postgresql://florian_app:pruefung_app@localhost:5432/florian?schema=public
DIRECT_DATABASE_URL: postgresql://florian:pruefung@localhost:5432/florian?schema=public
AUTH_SECRET: nur-fuer-die-pruefung-nicht-fuer-den-betrieb
AUTH_TRUST_HOST: "true"
APP_URL: http://localhost:3100
S3_ENDPOINT: localhost
S3_PORT: "9000"
S3_USE_SSL: "false"
S3_ACCESS_KEY: florian
S3_SECRET_KEY: pruefung_minio
S3_BUCKET: florian
REDIS_URL: redis://localhost:6379
TZ: Europe/Berlin
jobs:
pruefung:
runs-on: ubuntu-latest
steps:
- uses: actions/checkout@v4
- uses: actions/setup-node@v4
with:
node-version: 22
cache: npm
# Das eigene Postgres-Image statt eines fertigen: FLORIAN braucht
# PostGIS **und** pgvector, und kein oeffentliches Image bringt beides
# mit. Ein Dienst-Container mit postgres:17 wuerde die Migrationen
# durchlassen und erst bei der ersten Umkreissuche scheitern.
- name: Datenbank bauen und starten
run: |
docker build -t florian-postgres:pruefung ./docker/postgres
docker run -d --name postgres -p 5432:5432 \
-e POSTGRES_USER=$POSTGRES_USER \
-e POSTGRES_PASSWORD=$POSTGRES_PASSWORD \
-e POSTGRES_DB=$POSTGRES_DB \
-e POSTGRES_APP_PASSWORD=$POSTGRES_APP_PASSWORD \
-e POSTGRES_INITDB_ARGS="--locale-provider=icu --icu-locale=de-DE --locale=C.UTF-8 --encoding=UTF8" \
-v "$(pwd)/docker/postgres:/docker-entrypoint-initdb.d:ro" \
florian-postgres:pruefung
- name: Redis und MinIO starten
run: |
docker run -d --name redis -p 6379:6379 redis:7-alpine
docker run -d --name minio -p 9000:9000 \
-e MINIO_ROOT_USER=$S3_ACCESS_KEY \
-e MINIO_ROOT_PASSWORD=$S3_SECRET_KEY \
minio/minio:latest server /data
- run: npm ci
- name: Auf die Datenbank warten
run: |
for i in $(seq 1 60); do
docker exec postgres pg_isready -U "$POSTGRES_USER" -d "$POSTGRES_DB" && exit 0
sleep 2
done
echo "Postgres kam nicht hoch:"
docker logs postgres
exit 1
- run: npx prisma generate
- run: npm run typecheck
- run: npm run lint
- name: Migrationen einspielen
run: npm run db:migrate
# Der Seed gehoert dazu: er ist selbst ein Test. Faellt eine Migration
# oder ein Standardwert um, merkt man es hier und nicht erst, wenn eine
# Wehr ihn zum ersten Mal ausfuehrt.
- name: Beispielbestand anlegen
run: npm run db:seed
- run: npm run test
- name: Aufraeumen
if: always()
run: docker rm -f postgres redis minio || true
oberflaeche:
runs-on: ubuntu-latest
# Nur wo es sich lohnt: ein voller Lauf dauert etwa 45 Minuten.
if: github.event_name == 'pull_request' || github.ref == 'refs/heads/main'
steps:
- uses: actions/checkout@v4
- uses: actions/setup-node@v4
with:
node-version: 22
cache: npm
- name: Dienste starten
run: |
docker build -t florian-postgres:pruefung ./docker/postgres
docker run -d --name postgres -p 5432:5432 \
-e POSTGRES_USER=$POSTGRES_USER \
-e POSTGRES_PASSWORD=$POSTGRES_PASSWORD \
-e POSTGRES_DB=$POSTGRES_DB \
-e POSTGRES_APP_PASSWORD=$POSTGRES_APP_PASSWORD \
-e POSTGRES_INITDB_ARGS="--locale-provider=icu --icu-locale=de-DE --locale=C.UTF-8 --encoding=UTF8" \
-v "$(pwd)/docker/postgres:/docker-entrypoint-initdb.d:ro" \
florian-postgres:pruefung
docker run -d --name redis -p 6379:6379 redis:7-alpine
docker run -d --name minio -p 9000:9000 \
-e MINIO_ROOT_USER=$S3_ACCESS_KEY \
-e MINIO_ROOT_PASSWORD=$S3_SECRET_KEY \
minio/minio:latest server /data
docker run -d --name gotenberg -p 3001:3000 gotenberg/gotenberg:8
- run: npm ci
- run: npx playwright install --with-deps chromium
- name: Auf die Datenbank warten
run: |
for i in $(seq 1 60); do
docker exec postgres pg_isready -U "$POSTGRES_USER" -d "$POSTGRES_DB" && exit 0
sleep 2
done
docker logs postgres
exit 1
- run: npx prisma generate
- run: npm run db:migrate
# Die E2E-Tests laufen seit Phase 8 gegen eine eigene Wehr, nicht gegen
# den Beispielbestand. Das Skript legt beide an.
- name: Testwehr anlegen
run: npm run db:test-reset
- run: npm run build
- run: npx playwright test
env:
GOTENBERG_URL: http://localhost:3001
- name: Fehlerbilder sichern
if: failure()
uses: actions/upload-artifact@v4
with:
name: playwright-bericht
path: |
playwright-report/
test-results/
retention-days: 7
- name: Aufraeumen
if: always()
run: docker rm -f postgres redis minio gotenberg || true
+3
View File
@@ -40,3 +40,6 @@ debug.log
# Prisma # Prisma
prisma/*.db prisma/*.db
prisma/*.db-journal prisma/*.db-journal
# Sicherungen bleiben lokal — sie enthalten den gesamten Bestand.
sicherungen/
+1473 -2
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff
+1510 -14
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff
+211 -3
View File
@@ -47,6 +47,20 @@ x-app-env: &app-env
KIOSK_MAX_FEHLVERSUCHE: ${KIOSK_MAX_FEHLVERSUCHE:-5} KIOSK_MAX_FEHLVERSUCHE: ${KIOSK_MAX_FEHLVERSUCHE:-5}
KIOSK_SPERRDAUER: ${KIOSK_SPERRDAUER:-300} KIOSK_SPERRDAUER: ${KIOSK_SPERRDAUER:-300}
KIOSK_IDLE_TIMEOUT: ${KIOSK_IDLE_TIMEOUT:-120} KIOSK_IDLE_TIMEOUT: ${KIOSK_IDLE_TIMEOUT:-120}
KARTE_STIL_URL: ${KARTE_STIL_URL:-}
KARTE_BREITENGRAD: ${KARTE_BREITENGRAD:-48.5}
KARTE_LAENGENGRAD: ${KARTE_LAENGENGRAD:-12.15}
KARTE_ZOOM: ${KARTE_ZOOM:-13}
ATEMSCHUTZ_HINWEIS: ${ATEMSCHUTZ_HINWEIS:-true}
ATEMSCHUTZ_FREIGABE: ${ATEMSCHUTZ_FREIGABE:-}
ATEMSCHUTZ_ABFRAGE_INTERVALL: ${ATEMSCHUTZ_ABFRAGE_INTERVALL:-600}
ATEMSCHUTZ_WARNDRUCK: ${ATEMSCHUTZ_WARNDRUCK:-55}
ATEMSCHUTZ_ZUSCHLAG: ${ATEMSCHUTZ_ZUSCHLAG:-10}
WETTER_ENABLED: ${WETTER_ENABLED:-false}
DWD_WARNCELL: ${DWD_WARNCELL:-}
DWD_WARNUNGEN_URL: ${DWD_WARNUNGEN_URL:-https://www.dwd.de/DWD/warnungen/warnapp/json/warnings.json}
WETTER_TIMEOUT: ${WETTER_TIMEOUT:-5}
WETTER_ZWISCHENSPEICHER: ${WETTER_ZWISCHENSPEICHER:-300}
MAIL_ENABLED: ${MAIL_ENABLED:-false} MAIL_ENABLED: ${MAIL_ENABLED:-false}
MAIL_HOST: ${MAIL_HOST:-} MAIL_HOST: ${MAIL_HOST:-}
MAIL_PORT: ${MAIL_PORT:-587} MAIL_PORT: ${MAIL_PORT:-587}
@@ -57,10 +71,42 @@ x-app-env: &app-env
TELEGRAM_ENABLED: ${TELEGRAM_ENABLED:-false} TELEGRAM_ENABLED: ${TELEGRAM_ENABLED:-false}
TELEGRAM_BOT_TOKEN: ${TELEGRAM_BOT_TOKEN:-} TELEGRAM_BOT_TOKEN: ${TELEGRAM_BOT_TOKEN:-}
TELEGRAM_CHAT_ID: ${TELEGRAM_CHAT_ID:-} TELEGRAM_CHAT_ID: ${TELEGRAM_CHAT_ID:-}
NTFY_ENABLED: ${NTFY_ENABLED:-false}
NTFY_URL: ${NTFY_URL:-}
NTFY_TOKEN: ${NTFY_TOKEN:-}
NTFY_TIMEOUT: ${NTFY_TIMEOUT:-10}
WEBPUSH_ENABLED: ${WEBPUSH_ENABLED:-false}
WEBPUSH_PUBLIC_KEY: ${WEBPUSH_PUBLIC_KEY:-}
WEBPUSH_PRIVATE_KEY: ${WEBPUSH_PRIVATE_KEY:-}
WEBPUSH_KONTAKT: ${WEBPUSH_KONTAKT:-}
BENACHRICHTIGUNG_LAUF: ${BENACHRICHTIGUNG_LAUF:-0 7 * * *}
TERMIN_ERINNERUNG_TAGE: ${TERMIN_ERINNERUNG_TAGE:-7,1}
BENACHRICHTIGUNG_VERSUCHE: ${BENACHRICHTIGUNG_VERSUCHE:-3}
BENACHRICHTIGUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE: ${BENACHRICHTIGUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE:-90}
LLM_ENABLED: ${LLM_ENABLED:-false} LLM_ENABLED: ${LLM_ENABLED:-false}
LLM_BASE_URL: ${LLM_BASE_URL:-} LLM_BASE_URL: ${LLM_BASE_URL:-}
LLM_API_KEY: ${LLM_API_KEY:-} LLM_API_KEY: ${LLM_API_KEY:-}
LLM_MODELL: ${LLM_MODELL:-} LLM_MODELL: ${LLM_MODELL:-}
LLM_TIMEOUT: ${LLM_TIMEOUT:-120}
LLM_EINBETTUNG_MODELL: ${LLM_EINBETTUNG_MODELL:-nomic-embed-text}
LLM_EINBETTUNG_DIMENSIONEN: ${LLM_EINBETTUNG_DIMENSIONEN:-768}
LLM_VISION_MODELL: ${LLM_VISION_MODELL:-}
WHISPER_ENABLED: ${WHISPER_ENABLED:-false}
WHISPER_URL: ${WHISPER_URL:-}
WHISPER_MODELL: ${WHISPER_MODELL:-base}
WHISPER_SPRACHE: ${WHISPER_SPRACHE:-de}
WHISPER_TIMEOUT: ${WHISPER_TIMEOUT:-300}
DIKTAT_MAX_SEKUNDEN: ${DIKTAT_MAX_SEKUNDEN:-600}
GEOCODING_ENABLED: ${GEOCODING_ENABLED:-false}
NOMINATIM_URL: ${NOMINATIM_URL:-}
GEOCODING_TIMEOUT: ${GEOCODING_TIMEOUT:-5}
GEOCODING_LAENDER: ${GEOCODING_LAENDER:-de,at,ch}
PORTAL_ENABLED: ${PORTAL_ENABLED:-true}
PORTAL_GUELTIGKEIT_STUNDEN: ${PORTAL_GUELTIGKEIT_STUNDEN:-24}
PORTAL_MAX_ZUGRIFFE: ${PORTAL_MAX_ZUGRIFFE:-120}
WARTUNG_NACHTLAUF: ${WARTUNG_NACHTLAUF:-15 3 * * *}
WARTUNG_ERINNERUNG_LAUF: ${WARTUNG_ERINNERUNG_LAUF:-45 3 * * *}
WARTUNG_PLANUNGSHORIZONT_TAGE: ${WARTUNG_PLANUNGSHORIZONT_TAGE:-180}
AUFBEWAHRUNG_JAHRE: ${AUFBEWAHRUNG_JAHRE:-10} AUFBEWAHRUNG_JAHRE: ${AUFBEWAHRUNG_JAHRE:-10}
AUDIT_AUFBEWAHRUNG_TAGE: ${AUDIT_AUFBEWAHRUNG_TAGE:-3650} AUDIT_AUFBEWAHRUNG_TAGE: ${AUDIT_AUFBEWAHRUNG_TAGE:-3650}
PERSON_ANONYMISIERUNG_TAGE: ${PERSON_ANONYMISIERUNG_TAGE:-365} PERSON_ANONYMISIERUNG_TAGE: ${PERSON_ANONYMISIERUNG_TAGE:-365}
@@ -108,10 +154,18 @@ services:
logging: *logging logging: *logging
# --------------------------------------------------------------------------- # ---------------------------------------------------------------------------
# PostgreSQL 17 mit PostGIS. Einziger Ort für relationale Daten. # PostgreSQL 17 mit PostGIS und pgvector. Einziger Ort für relationale Daten.
#
# Eigenes Image, weil FLORIAN beides braucht und es kein offizielles gibt,
# das beides mitbringt — siehe docker/postgres/Dockerfile. Beim ersten
# `docker compose up` wird es gebaut; bei einer bestehenden Installation
# genügt `docker compose build postgres` und ein Neustart des Dienstes. Das
# Datenverzeichnis bleibt unberührt, die Hauptversion ändert sich nicht.
# --------------------------------------------------------------------------- # ---------------------------------------------------------------------------
postgres: postgres:
image: postgis/postgis:17-3.5 build:
context: ./docker/postgres
image: florian-postgres:${IMAGE_TAG:-17-3.5-pgvector}
container_name: florian-postgres container_name: florian-postgres
restart: unless-stopped restart: unless-stopped
environment: environment:
@@ -252,6 +306,152 @@ services:
- intern - intern
logging: *logging logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# Kartenserver (Phase 6).
#
# Nur mit Profil: "docker compose --profile karte up -d". FLORIAN läuft ohne
# ihn — die Karte zeigt dann einen leeren Hintergrund, Hydranten und
# Lagekarte funktionieren trotzdem.
#
# Gebraucht wird eine MBTiles-Datei des Ausrückegebiets unter
# docker/karten/. Woher man sie bekommt, steht in der README; sie liegt
# bewusst nicht im Repository — das sind je nach Zuschnitt hunderte Megabyte
# bis Gigabyte, und jede Wehr braucht einen anderen Ausschnitt.
#
# Der Dienst hängt im internen Netz und im Edge-Netz: der Browser des
# Anwenders holt die Kacheln direkt, nicht über die Anwendung.
# ---------------------------------------------------------------------------
tileserver:
image: maptiler/tileserver-gl:v4.11.1
container_name: florian-tileserver
restart: unless-stopped
profiles: [karte]
command: ["--port", "8080", "--public_url", "${KARTE_OEFFENTLICH:-http://localhost:8085/}"]
volumes:
- ./docker/karten:/data:ro
ports:
- "${KARTE_PORT:-8085}:8080"
networks:
- edge
- intern
logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# Ollama — Sprachmodelle im eigenen Haus (Phase 8).
#
# Nur mit Profil: docker compose --profile ki up -d
#
# Es gibt bewusst KEINEN Rückfall auf einen Anbieter. Läuft dieser Container
# nicht, fehlen die KI-Funktionen — sie werden nicht durch einen fremden
# Dienst ersetzt. Ein Einsatzbericht spricht über Menschen in ihrer
# schlechtesten Stunde; solche Texte gehören nirgendwo anders hin.
#
# Nach dem ersten Start müssen die Modelle geholt werden:
#
# docker compose exec ollama ollama pull qwen2.5:14b # Text
# docker compose exec ollama ollama pull nomic-embed-text # Einbettungen
# docker compose exec ollama ollama pull llama3.2-vision # Belege (optional)
#
# Auf einem Rechner ohne Grafikkarte läuft das Einbettungsmodell noch flott,
# das Textmodell zäh und das Vision-Modell praktisch nicht. Deshalb sind alle
# drei einzeln konfigurierbar: eine Wehr kann das Wiki durchsuchbar machen,
# ohne Berichte schreiben zu lassen.
#
# Für eine Nvidia-Karte zusätzlich das Compose-Fragment aus dem README
# einbinden (deploy.resources.reservations.devices) — es steht nicht fest
# hier drin, weil es ohne Karte den Start verhindert.
# ---------------------------------------------------------------------------
ollama:
image: ollama/ollama:0.5.7
container_name: florian-ollama
restart: unless-stopped
profiles: [ki]
environment:
# Modelle bleiben geladen, statt nach fünf Minuten aus dem Speicher zu
# fallen. Wer zweimal am Tag einen Bericht schreibt, wartet sonst jedes
# Mal auf das Nachladen.
OLLAMA_KEEP_ALIVE: ${OLLAMA_KEEP_ALIVE:-30m}
OLLAMA_HOST: "0.0.0.0:11434"
volumes:
- ollama-data:/root/.ollama
ports:
- "${OLLAMA_PORT:-11435}:11434"
networks:
- intern
logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# faster-whisper — Spracherkennung fürs Diktat (Phase 8).
#
# Nur mit Profil: docker compose --profile ki up -d
#
# OpenAI-kompatible Schnittstelle, aber vollständig lokal. Das Modell wird
# beim ersten Aufruf geholt und dann behalten.
#
# WHISPER_MODELL steuert die Größe: "tiny" läuft auf jedem Bürorechner,
# "base" ist der brauchbare Kompromiss, "small" erkennt Fachbegriffe
# merklich besser und will dafür Zeit oder eine Grafikkarte.
# ---------------------------------------------------------------------------
whisper:
image: fedirz/faster-whisper-server:latest-cpu
container_name: florian-whisper
restart: unless-stopped
profiles: [ki]
environment:
WHISPER__MODEL: ${WHISPER_MODELL:-base}
WHISPER__INFERENCE_DEVICE: ${WHISPER_GERAET:-cpu}
# Nach zehn Minuten ohne Anfrage den Speicher freigeben. Eine Wehr
# diktiert nicht stündlich.
WHISPER__TTL: ${WHISPER_TTL:-600}
ENABLE_UI: "false"
volumes:
- whisper-data:/root/.cache/huggingface
ports:
- "${WHISPER_PORT:-8087}:8000"
networks:
- intern
logging: *logging
# ---------------------------------------------------------------------------
# ntfy — Push aufs Handy, ohne dass etwas das Haus verlässt (Phase 7).
#
# Nur mit Profil: docker compose --profile push up -d
#
# Warum das der interessanteste Push-Weg für eine Wehr ist: kein Konto, keine
# Telefonnummer, kein Telefonbuchabgleich. Man abonniert in der App ein
# Thema — einen frei gewählten Namen — und bekommt Meldungen darauf.
#
# Der Container ist winzig und speichert standardmäßig nichts dauerhaft:
# eine zugestellte Meldung ist erledigt. Wer sie nachlesen können will,
# schaltet den Cache ein (siehe ntfy-Dokumentation) — dann liegen die Texte
# allerdings auch dort und nicht nur in FLORIAN.
#
# ACHTUNG: Ein Thema ist nur so geheim wie sein Name. Wer ihn kennt, liest
# mit. Deshalb schlägt FLORIAN Namen mit Zufallsanteil vor, und deshalb
# steht NTFY_TOKEN bereit, falls der eigene ntfy Zugriffsschutz bekommt.
# ---------------------------------------------------------------------------
ntfy:
image: binwiederhier/ntfy:v2.11.0
container_name: florian-ntfy
restart: unless-stopped
profiles: [push]
command: ["serve"]
environment:
NTFY_BASE_URL: ${NTFY_OEFFENTLICH:-http://localhost:8086}
NTFY_LISTEN_HTTP: ":80"
# Keine Anmeldung nötig, um zu lesen und zu schreiben — geschützt ist
# das Ding durch die Unerratbarkeit der Themennamen und dadurch, dass es
# im eigenen Netz steht. Wer es ins Internet stellt, setzt
# NTFY_AUTH_DEFAULT_ACCESS auf "deny-all" und vergibt Token.
NTFY_AUTH_DEFAULT_ACCESS: ${NTFY_ZUGRIFF:-read-write}
NTFY_BEHIND_PROXY: "true"
ports:
- "${NTFY_PORT:-8086}:80"
networks:
- edge
- intern
logging: *logging
# --------------------------------------------------------------------------- # ---------------------------------------------------------------------------
# Die Anwendung selbst (Next.js, Standalone-Build). # Die Anwendung selbst (Next.js, Standalone-Build).
# Führt vor dem Start die ausstehenden Prisma-Migrationen aus. # Führt vor dem Start die ausstehenden Prisma-Migrationen aus.
@@ -298,7 +498,11 @@ services:
image: florian-app:${IMAGE_TAG:-latest} image: florian-app:${IMAGE_TAG:-latest}
container_name: florian-worker container_name: florian-worker
restart: unless-stopped restart: unless-stopped
command: ["node", "--enable-source-maps", "dist/worker/index.js"] # --conditions=react-server: lib/storage.ts und lib/pdf.ts sichern sich mit
# dem Paket "server-only" ab. Unter node wirft dessen Standardexport;
# mit dieser Auflösungsbedingung greift der leere react-server-Export,
# und der Worker darf dieselben Bausteine benutzen wie die Anwendung.
command: ["node", "--enable-source-maps", "--conditions=react-server", "dist/worker/index.js"]
environment: environment:
<<: *app-env <<: *app-env
ROLLE: worker ROLLE: worker
@@ -324,6 +528,10 @@ volumes:
redis-data: redis-data:
minio-data: minio-data:
traefik-acme: traefik-acme:
# Phase 8: die Modelle. Sie sind mehrere Gigabyte groß und sollen einen
# Neustart des Containers überleben — sonst werden sie jedes Mal neu geholt.
ollama-data:
whisper-data:
networks: networks:
# Nur was von außen erreichbar sein muss, hängt hier drin. # Nur was von außen erreichbar sein muss, hängt hier drin.
+46
View File
@@ -0,0 +1,46 @@
# Kartenkacheln
Hier gehört die MBTiles-Datei des Ausrückegebiets hinein. Sie liegt **nicht**
im Repository: je nach Zuschnitt sind das hunderte Megabyte bis Gigabyte, und
jede Wehr braucht einen anderen Ausschnitt.
## Woher
Zwei Wege, beide ohne laufende Kosten und ohne Anmeldung:
1. **Fertiger Auszug.** Bei [maptiler.com/data](https://data.maptiler.com/downloads/planet/)
oder aus einem OpenMapTiles-Auszug den eigenen Landkreis herunterladen.
2. **Selbst schneiden.** Aus einem Geofabrik-Auszug (`.osm.pbf`) mit
[planetiler](https://github.com/onthegomap/planetiler) den eigenen
Ausschnitt erzeugen:
```bash
java -Xmx4g -jar planetiler.jar --download --area=oberbayern \
--output=/pfad/zu/docker/karten/ausrueckegebiet.mbtiles
```
Dazu gehört ein Stil. tileserver-gl bringt `basic` mit; ein eigener Stil kommt
als `styles/<name>/style.json` daneben.
## Starten
```bash
docker compose --profile karte up -d
```
Danach in der `.env`:
```
KARTE_STIL_URL=http://localhost:8085/styles/basic/style.json
```
## Ohne Kacheln
FLORIAN läuft auch ohne. Die Karte zeigt dann einen leeren Hintergrund mit
Gitternetz — Hydranten, Objekte und die Lagekarte liegen trotzdem an der
richtigen Stelle, nur ohne Straßen darunter. Für den Anfang reicht das, um
Daten zu erfassen; für den Einsatz nicht.
**Keine Kacheln aus dem Netz.** Wo eine Wehr ausrückt, wo ihre Hydranten
liegen und welche Objekte sie im Blick hat, ist niemandes Geschäft. Deshalb
gibt es in FLORIAN keinen Rückfall auf einen öffentlichen Kartendienst.
+3 -1
View File
@@ -2,7 +2,8 @@
# ============================================================================= # =============================================================================
# Läuft EINMALIG beim allerersten Start des Postgres-Containers (leeres # Läuft EINMALIG beim allerersten Start des Postgres-Containers (leeres
# Datenverzeichnis). Richtet ein: # Datenverzeichnis). Richtet ein:
# - die benötigten Erweiterungen (PostGIS, pgcrypto, citext, unaccent, pg_trgm) # - die benötigten Erweiterungen (PostGIS, pgvector, pgcrypto, citext,
# unaccent, pg_trgm)
# - den Anwendungsbenutzer "florian_app" OHNE BYPASSRLS # - den Anwendungsbenutzer "florian_app" OHNE BYPASSRLS
# - Vorgabeprivilegien, damit künftige Tabellen automatisch nutzbar sind # - Vorgabeprivilegien, damit künftige Tabellen automatisch nutzbar sind
# #
@@ -28,6 +29,7 @@ psql -v ON_ERROR_STOP=1 --username "$POSTGRES_USER" --dbname "$POSTGRES_DB" <<-'
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS citext; -- E-Mail ohne Gross/Klein CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS citext; -- E-Mail ohne Gross/Klein
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS unaccent; -- Suche ueber Umlaute hinweg CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS unaccent; -- Suche ueber Umlaute hinweg
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pg_trgm; -- unscharfe Namenssuche CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS pg_trgm; -- unscharfe Namenssuche
CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS vector; -- semantische Suche im Wiki
EOSQL EOSQL
# Anwendungsrolle anlegen. Bewusst OHNE DO-Block: psql ersetzt seine Variablen # Anwendungsrolle anlegen. Bewusst OHNE DO-Block: psql ersetzt seine Variablen
+33
View File
@@ -0,0 +1,33 @@
# =============================================================================
# PostgreSQL 17 mit PostGIS **und** pgvector.
#
# Warum ein eigenes Image: FLORIAN braucht beides. PostGIS seit Phase 6 für
# Hydranten und Umkreissuche, pgvector seit Phase 8 für die semantische Suche
# im Wiki. Es gibt kein offizielles Image, das beides mitbringt —
# postgis/postgis kennt kein vector, pgvector/pgvector kein PostGIS.
#
# Die Alternative wäre gewesen, die Ähnlichkeitssuche in der Anwendung zu
# rechnen: alle Abschnitte laden, Kosinusabstand in TypeScript. Das geht bei
# zweihundert Wiki-Seiten und wird bei zweitausend zäh — und es verlegt eine
# Aufgabe in die Anwendung, für die die Datenbank einen Index hat.
#
# Das Basisimage ist Debian mit eingerichtetem PGDG-Repository; die Erweiterung
# kommt als fertiges Paket daher, nicht als Übersetzungslauf.
# =============================================================================
FROM postgis/postgis:17-3.5
# Version festhalten: ein stillschweigender Sprung auf eine neue pgvector-
# Fassung würde beim nächsten Neubau des Images passieren, nicht dann, wenn
# jemand darüber entscheidet.
ARG PGVECTOR_PAKET=postgresql-17-pgvector
RUN set -eux; \
apt-get update; \
apt-get install -y --no-install-recommends "${PGVECTOR_PAKET}"; \
rm -rf /var/lib/apt/lists/*
# Die Erweiterung selbst wird nicht hier angelegt, sondern in der Migration
# (CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS vector). Grund: eine bestehende Installation
# bekommt zwar das neue Image, aber nicht noch einmal den Init-Lauf — das
# Datenverzeichnis ist ja nicht leer. Über die Migration greift es in beiden
# Fällen.
+2207 -17
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff
+242 -26
View File
@@ -1,7 +1,7 @@
# Aufwandsschätzung # Aufwandsschätzung
Schätzung je Phase, daneben der tatsächliche Aufwand aus dem Schätzung je Phase, daneben der tatsächliche Aufwand aus dem
[Devlog](DEVLOG.md). Stand: 3. September 2026. [Devlog](DEVLOG.md). Stand: 4. September 2026.
## Wie hier gerechnet wird ## Wie hier gerechnet wird
@@ -31,16 +31,18 @@ Faktoren, die in die Schätzung eingehen:
| Phase | Inhalt | Vergleichsaufwand | Sitzungszeit geschätzt | Sitzungszeit tatsächlich | | Phase | Inhalt | Vergleichsaufwand | Sitzungszeit geschätzt | Sitzungszeit tatsächlich |
|---|---|---:|---:|---:| |---|---|---:|---:|---:|
| 0 | Fundament | 12–16 PT | — | **1:00 h** | | 0 | Fundament | 12–16 PT | — | **1:00 h** |
| 1 | Stammdaten | 10–14 PT | 2,5–3,5 h | offen | | 1 | Stammdaten | 10–14 PT | 2,5–3,5 h | **2:05 h** |
| 2 | Wartung und Prüfung | 18–24 PT | 4,5–6 h | offen | | 2 | Wartung und Prüfung | 18–24 PT | 4,5–6 h | **2:25 h** |
| 3 | Einsätze und Übungen | 12–16 PT | 3–4 h | offen | | 3 | Einsätze und Übungen | 12–16 PT | 3–4 h | **2:10 h** |
| 4 | Kiosk-PWA mit Offline | 16–22 PT | 4–5,5 h | offen | | 4 | Kiosk-PWA mit Offline | 16–22 PT | 4–5,5 h | **3:00 h** |
| 5 | Atemschutz (FwDV 7) | 14–18 PT | 3,5–4,5 h | offen | | 5 | Atemschutz (FwDV 7) | 14–18 PT | 3,5–4,5 h | **2:40 h** |
| 6 | Kartenmodule | 14–18 PT | 3,5–4,5 h | offen | | 6 | Kartenmodule | 14–18 PT | 3,5–4,5 h | **2:50 h** |
| 7 | Benachrichtigungen und Termine | 10–13 PT | 2,5–3,5 h | offen | | 7 | Benachrichtigungen und Termine | 10–13 PT | 2,5–3,5 h | **3:10 h** |
| 8 | Lokale KI | 9–12 PT | 2,5–3 h | offen | | 8 | Lokale KI | 9–12 PT | 2,5–3 h | **3:40 h** |
| 9 | Kassenverwaltung | 8–11 PT | 2–3 h | offen | | 9 | Kassenverwaltung | 8–11 PT | 2–3 h | **4:10 h** |
| | **Summe** | **123–164 PT** | **28–37 h** | | | 10 | Mandantenfähigkeit | 4–6 PT | 1–1,5 h | **4:20 h** |
| 11 | Freigabereife | 5–7 PT | 1,5–2 h | **2:40 h** |
| | **Summe** | **132–177 PT** | **30,5–40,5 h** | **35:30 h** |
123–164 Personentage entsprechen etwa **6 bis 8 Monaten Vollzeitarbeit** einer 123–164 Personentage entsprechen etwa **6 bis 8 Monaten Vollzeitarbeit** einer
einzelnen Person. Zum Vergleich: eine kommerzielle Feuerwehrverwaltung kostet einzelnen Person. Zum Vergleich: eine kommerzielle Feuerwehrverwaltung kostet
@@ -72,7 +74,7 @@ das nachträglich einbaut, zahlt ein Vielfaches.
## Phase 1 — Stammdaten ## Phase 1 — Stammdaten
**Vergleichsaufwand: 10–14 PT** **Vergleichsaufwand: 10–14 PT** · **Tatsächlich: 2:05 h Sitzungszeit** (1:15 h Hauptteil, 0:50 h Nachtrag)
| Baustein | PT | | Baustein | PT |
|---|---:| |---|---:|
@@ -89,9 +91,23 @@ Der Import ist der Posten, der erfahrungsgemäß aus dem Ruder läuft. Jede Wehr
bringt eine andere Excel-Datei mit, und die Vorschau vor dem Übernehmen ist bringt eine andere Excel-Datei mit, und die Vorschau vor dem Übernehmen ist
kein Komfort, sondern die Bedingung dafür, dass die Wehr dem Ergebnis traut. kein Komfort, sondern die Bedingung dafür, dass die Wehr dem Ergebnis traut.
**Rückblick.** Die Schätzung hat gut getroffen — mit einer Verschiebung: Der
Import war teurer als angesetzt (deutsche Datumsformate, Semikolon-CSV,
Windows-1252, Excel-Seriennummern, Dubletten in der Datei), die Tabellen
dagegen billiger, weil Sortierung und Blättern serverseitig laufen und keine
Tabellenbibliothek nötig war. Nicht eingeplant war die Zeitzonen-Falle in der
Fristenrechnung; sie hätte in Phase 2 deutlich mehr gekostet, wenn sie erst
dort aufgefallen wäre.
Das zunächst offen gebliebene Formular zum einzelnen Anlegen von Geräten wurde
als Nachtrag ergänzt — geschätzt waren 0,5 PT, tatsächlich 0:50 h Sitzungszeit.
Die Hälfte davon ging für zwei Dinge drauf, die nichts mit dem Formular zu tun
hatten: eine Server/Client-Grenze, die stillschweigend `undefined` liefert, und
Datumsfelder, die sich in Chromium nicht automatisiert füllen lassen.
## Phase 2 — Wartung und Prüfung ## Phase 2 — Wartung und Prüfung
**Vergleichsaufwand: 18–24 PT** — die aufwendigste Phase **Vergleichsaufwand: 18–24 PT** · **Tatsächlich: 2:25 h Sitzungszeit** — die aufwendigste Phase
| Baustein | PT | | Baustein | PT |
|---|---:| |---|---:|
@@ -110,9 +126,32 @@ der Unfallkasse. Das heißt aber auch, dass jeder Fehler teuer ist. Die
Unveränderlichkeit abgeschlossener Protokolle ist der Kern — und der Grund, Unveränderlichkeit abgeschlossener Protokolle ist der Kern — und der Grund,
warum der Audit-Log schon in Phase 0 append-only ist. warum der Audit-Log schon in Phase 0 append-only ist.
**Rückblick.** Deutlich unter der geschätzten Sitzungszeit, und das aus einem
Grund, der sich benennen lässt: die Fristenrechnung aus Phase 1 war schon da
und musste nur exportiert werden. Wäre sie hier entstanden — samt der
Zeitzonen-Falle, über die Phase 1 gestolpert ist —, sähe die Zahl anders aus.
Teurer als gedacht war das, was zwischen den Bausteinen liegt. Drei Beispiele:
- Die Reihenfolge beim Abschluss einer Prüfung ist nicht beliebig.
Unterschriften und Mängel müssen vor dem Statuswechsel entstehen, denn danach
lässt die Datenbank am Protokoll nichts mehr zu. Derselbe Stolperstein traf
auch den Seed, der die Beispielprüfung zunächst fertig anlegen wollte.
- Die Protokollnummer muss unter einer Sperre vergeben werden. Aufgefallen ist
das erst, weil die E2E-Tests Desktop und Tablet gleichzeitig prüfen ließen —
zwei Prüfer, die im selben Moment abschließen, sind im Gerätehaus kein
konstruierter Fall.
- Das PDF entsteht zwischen zwei Datenbanktransaktionen, nicht in einer. Fotos
aus MinIO holen und Gotenberg rendern lassen dauert länger, als eine offene
Transaktion warten darf.
Billiger als angesetzt war das Unterschriftenfeld: Pointer-Events decken Finger,
Stift und Maus in einem ab, und mehr als Skalierung auf die Pixeldichte und
`touch-action: none` braucht es nicht.
## Phase 3 — Einsätze und Übungen ## Phase 3 — Einsätze und Übungen
**Vergleichsaufwand: 12–16 PT** **Vergleichsaufwand: 12–16 PT** · **Tatsächlich: 2:10 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT | | Baustein | PT |
|---|---:| |---|---:|
@@ -129,9 +168,33 @@ Das externe Portal für Fremdwehren ist sicherheitsrelevant: ein Zugang ohne
Anmeldung, der zeitlich begrenzt und mengenbegrenzt sein muss. Der Aufwand Anmeldung, der zeitlich begrenzt und mengenbegrenzt sein muss. Der Aufwand
steckt weniger in der Funktion als in der Absicherung. steckt weniger in der Funktion als in der Absicherung.
**Rückblick.** Die Schätzung lag richtig darin, wo der Aufwand steckt — nur
nicht in welcher Reihenfolge.
Billiger als gedacht war das Portal. Der Grund liegt in Phase 0 und 2: die
Mandantentrennung, das Hashen von Geheimnissen und die Ablage von Dateien gab
es schon, und der Zugang war am Ende ein Datensatz mit Hash, ein Zeitfenster
und ein Zähler in Redis. Was blieb, war die Frage, was das Portal **nicht**
zeigen darf — und die ist fachlicher Natur, nicht technischer.
Teurer war die Statistik. Nicht das Rechnen, sondern die Entscheidung, welche
Zahl gilt: der Durchschnitt der Eintreffzeiten sagt nichts, weil ein einzelner
Einsatz auf der Autobahn ihn verschiebt. Es zählt der 80-Prozent-Wert, weil die
Gemeinde danach fragt — und das steht in keinem Pflichtenheft, das muss man
wissen.
Zwei Dinge fielen erst beim Tun auf:
- Koordinaten müssen doppelt liegen. Prisma kann den PostGIS-Typ nicht lesen;
ohne die Dezimalgrade daneben wäre jede Anzeige eine Rohabfrage geworden. Ein
Trigger hält beides zusammen.
- Der Nummernkreis war schon zweimal da (Prüfprotokolle, jetzt Einsätze und
Übungen). Beim dritten Mal wurde daraus ein eigener Baustein — die passende
Gelegenheit war genau diese, keine früher.
## Phase 4 — Kiosk-PWA ## Phase 4 — Kiosk-PWA
**Vergleichsaufwand: 16–22 PT** **Vergleichsaufwand: 16–22 PT** · **Tatsächlich: 3:00 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT | | Baustein | PT |
|---|---:| |---|---:|
@@ -150,9 +213,45 @@ unter Verbindungsabbruch, Doppelklick und parallelem Zugriff von zwei
Terminals nichts verliert und nichts doppelt schreibt, ist die eigentliche Terminals nichts verliert und nichts doppelt schreibt, ist die eigentliche
Arbeit. Die Idempotenzschlüssel sind dafür der Schlüssel, nicht die Synchronisation. Arbeit. Die Idempotenzschlüssel sind dafür der Schlüssel, nicht die Synchronisation.
**Rückblick.** Der Satz oben hat sich bestätigt, nur anders als gedacht. Die
Outbox selbst war in einer halben Stunde geschrieben und mit zwölf Unit-Tests
belegt. Zwei Stellen kosteten die Zeit, und keine davon steht in der
Aufstellung:
- **Der Zeitgeber, der nie ablief.** Die Warteschlange hatte einen
Wiederholungstakt von 20 Sekunden — und der wurde bei jedem Rendern neu
aufgezogen, weil das Mutationsobjekt von React Query in den Abhängigkeiten
stand. Alles sah richtig aus, alle Unit-Tests waren grün, und der liegen
gebliebene Vorgang wäre im Gerätehaus trotzdem liegen geblieben. Gefunden hat
das nur der Playwright-Test, der `context.setOffline(true)` setzt und dann
wartet. Die 1,5 PT für „Playwright-Tests für den Offline-Fall" waren der
bestangelegte Posten der Phase.
- **Die Frage, wann ein Vorgang aus der Warteschlange darf.** Nicht „wenn
erfolgreich", sondern „wenn er beim Server angekommen ist" — dazu gehört auch
„bereits verarbeitet" und „in der Konfliktliste". Diese Unterscheidung ist die
ganze Idempotenz; ohne sie kreist ein Vorgang für immer.
Billiger als angesetzt war die Anmeldung per RFID: die Aufstellung nennt WebHID,
gebraucht wurde es nicht. Handelsübliche Leser geben die Kartenkennung als
Tastatureingabe aus. Ein Zuhörer auf dem Fenster, der am Anschlagstempo
erkennt, dass da keine Hand tippt, ersetzt eine ganze Geräteschnittstelle.
Billiger war auch der Service Worker — 80 Zeilen von Hand, ohne Workbox. Die
Regeln sind einfach, solange man sie sich traut aufzuschreiben: Seiten aus dem
Netz mit Ausweichseite, lesende Abfragen aus dem Zwischenspeicher mit
Nachladen, schreibende **überhaupt nicht** anfassen. Eine Bibliothek hätte hier
mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet.
Teurer war die Terminaloberfläche selbst. Nicht die Kacheln, sondern die
Zustände dahinter: Wer schon eingecheckt ist, sieht „Gehen" statt „Kommen". Wer
mit einem Fahrzeug unterwegs ist, sieht „Fahrt beenden". Wer keine Rechte für
die Inventur hat, sieht die Kachel nicht. Jede dieser Verzweigungen ist
trivial — sechs davon in einem Schirm, der ohne Nachdenken bedienbar bleiben
soll, sind es nicht.
## Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7 ## Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7
**Vergleichsaufwand: 14–18 PT** **Vergleichsaufwand: 14–18 PT** · **Tatsächlich: 2:40 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT | | Baustein | PT |
|---|---:| |---|---:|
@@ -171,9 +270,36 @@ Timer, der einen Reload überlebt, ist Pflicht — deshalb muss die Zeit
serverseitig geführt werden und der Browser nur anzeigen. Diese Phase bekommt serverseitig geführt werden und der Browser nur anzeigen. Diese Phase bekommt
den höchsten Testanteil im Projekt. den höchsten Testanteil im Projekt.
**Rückblick.** Der Satz stimmt, aber die Schlussfolgerung war die falsche. Die
Aufstellung veranschlagt 3,5 PT für „serverseitig autoritative Timer" — als
wäre ein Timer zu bauen. Gebraucht wurde das Gegenteil: **kein** Timer. Wer die
Zeit als Zeitstempel in die Datenbank schreibt und jede Ansicht selbst rechnen
lässt, hat nichts, was einen Reload nicht überlebt. Der teuerste Posten der
Schätzung war der billigste der Umsetzung, weil die richtige Entscheidung ihn
auflöst statt ihn zu lösen.
Auch Socket.IO fiel weg. Es geht nur in eine Richtung — der Server meldet eine
Änderung, der Browser holt den Stand über den Weg, den es ohnehin gibt. Ein
Route Handler mit Server-Sent Events ist siebzig Zeilen und braucht kein
verändertes Deployment.
Teurer war das, was in keiner Zeile der Aufstellung steht: **die Frage, was
passiert, wenn nichts passiert.** Ein abgerissener Ereignisstrom meldet sich
nicht — `EventSource` schweigt einfach. Eine Anzeige, die deshalb weiter
„Verbunden" behauptet, ist gefährlicher als eine, die gar nichts anzeigt: sie
lässt einen alten Stand wie einen aktuellen aussehen. Aufgefallen ist das nur,
weil der E2E-Test das Netz gekappt und danach nachgesehen hat — die 2,0 PT für
„Tests: Reload und Verbindungsabbruch überstehen" waren wieder der
bestangelegte Posten der Phase.
Billiger als gedacht war die Tauglichkeit. Nicht das Rechnen — die
Entscheidung, **nicht** zu sperren. Damit entfielen alle Sonderfälle, die eine
Sperre nach sich zieht: Übersteuern, Begründungspflicht, Freigabe durch wen.
Was bleibt, ist ein Satz neben dem Namen, und der ist im Einsatz mehr wert.
## Phase 6 — Kartenmodule ## Phase 6 — Kartenmodule
**Vergleichsaufwand: 14–18 PT** **Vergleichsaufwand: 14–18 PT** · **Tatsächlich: 2:50 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT | | Baustein | PT |
|---|---:| |---|---:|
@@ -189,9 +315,33 @@ Das SVG-Set für die taktischen Zeichen ist Fleißarbeit, aber unvermeidbar —
fertige Sets sind selten frei verwendbar. Die Wasserförderungsberechnung ist fertige Sets sind selten frei verwendbar. Die Wasserförderungsberechnung ist
Physik mit klaren Formeln und deshalb gut testbar. Physik mit klaren Formeln und deshalb gut testbar.
**Rückblick.** Beide Sätze stimmen. Das Zeichenset war Fleißarbeit — 22 Zeichen
als SVG-Pfade, keine davon schwierig, alle zusammen eine Stunde. Und die
Wasserförderung war tatsächlich der am besten testbare Teil des ganzen
Projekts: 21 Tests, die alle etwas über die Physik aussagen statt über den Code.
Dabei fiel auf, dass die Beiwerte im ersten Wurf um den Faktor zehn danebenlagen
— aufgefallen ist es nur, weil die Tests gegen die **Tabellenwerte der
Ausbildung** prüfen und nicht gegen das, was die Funktion gerade ausrechnet.
Ein Test, der die eigene Implementierung bestätigt, hätte hier fröhlich grün
gemeldet.
Billiger als angesetzt war die Umkreissuche. 3,0 PT für „Hydranten mit PostGIS,
Cluster, Filter, Umkreissuche" — davon entfiel der Löwenanteil auf eine einzige
SQL-Abfrage mit `ST_DWithin` und einen GiST-Index. PostGIS war seit Phase 0 im
Container; genutzt wurde es erst jetzt.
Teurer war die Frage, was passiert, wenn es **keine Karte** gibt. Eine MBTiles-
Datei des Ausrückegebiets ist hunderte Megabyte groß, gehört niemandem außer
der Wehr und kann nicht im Repository liegen. Das heißt: der Normalfall beim
ersten Start ist eine Karte ohne Hintergrund — und sie muss trotzdem etwas
taugen. Aus dieser Anforderung kam der leere Stil mit Hinweis, die Erkennung
eines nicht erreichbaren Servers und die Zusicherung im E2E-Test, dass genau
das ehrlich angezeigt wird. In der Aufstellung steht davon keine Zeile.
## Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine ## Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine
**Vergleichsaufwand: 10–13 PT** **Vergleichsaufwand: 10–13 PT** · **Tatsächlich: 3:10 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT | | Baustein | PT |
|---|---:| |---|---:|
@@ -199,15 +349,28 @@ Physik mit klaren Formeln und deshalb gut testbar.
| Vorlagen mit Platzhaltern, je Ereignis und Rolle | 2,0 | | Vorlagen mit Platzhaltern, je Ereignis und Rolle | 2,0 |
| Abonnements je Person | 1,0 | | Abonnements je Person | 1,0 |
| Kalender mit Serienterminen und Selbstanmeldung | 3,0 | | Kalender mit Serienterminen und Selbstanmeldung | 3,0 |
| CalDAV-/ICS-Feed je Person mit Token | 1,5 | | ICS-Feed je Person mit Token | 1,5 |
| Digitaler Dienstausweis mit signiertem QR und Prüfseite | 2,0 | | Digitaler Dienstausweis mit signiertem QR und Prüfseite | 2,0 |
Das Grundgerüst der Kanalabstraktion steht bereits aus Phase 0 Das Grundgerüst der Kanalabstraktion stand bereits aus Phase 0
(`lib/integrations/`), das spart hier etwa einen Personentag. (`lib/integrations/`), das hat etwa einen Personentag gespart.
Die einzige Phase bisher, die über der geschätzten Sitzungszeit liegt — und
zwar an einer Stelle, die in der Aufstellung nicht vorkommt. „Kalender mit
Serienterminen" klingt nach einer Datumsrechnung; teuer war die Entscheidung
**gegen** eine Regel und **für** ausgeschriebene Termine, und dann die
Kalenderarithmetik dahinter: `setMonth(+1)` auf dem 31. Januar ergibt den
3. März, der 29. Februar existiert in vier von fünf Jahren nicht, und ein
Übungsabend muss über die ganze Serie auf demselben Wochentag bleiben. Das sind
drei Tests, die man erst schreibt, wenn man den Fall kennt.
Die 1,5 PT für den Feed waren dagegen zu hoch angesetzt, weil sie CalDAV
unterstellen. ICS ist ein Textformat; der ganze Erzeuger sind hundertsechzig
Zeilen samt Maskierung und Zeilenumbruch nach 75 Oktetten.
## Phase 8 — Lokale KI ## Phase 8 — Lokale KI
**Vergleichsaufwand: 9–12 PT** **Vergleichsaufwand: 9–12 PT** · **Tatsächlich: 3:40 h Sitzungszeit**
| Baustein | PT | | Baustein | PT |
|---|---:| |---|---:|
@@ -217,10 +380,28 @@ Das Grundgerüst der Kanalabstraktion steht bereits aus Phase 0
| Wiki mit pgvector, semantische Suche, RAG mit Quellenangabe | 3,5 | | Wiki mit pgvector, semantische Suche, RAG mit Quellenangabe | 3,5 |
| Belegerfassung über ein Vision-Modell, immer bestätigen | 2,0 | | Belegerfassung über ein Vision-Modell, immer bestätigen | 2,0 |
Der Client aus Phase 0 (`lib/integrations/llm.ts`) ist bereits vorhanden. Die Der Client aus Phase 0 (`lib/integrations/llm.ts`) war bereits vorhanden — er
Kennzeichnungspflicht — jede KI-Ausgabe ist als solche erkennbar und muss konnte allerdings nur Text und musste um Einbettungen und Bilder erweitert
bestätigt werden, bevor sie in ein Dokument mit Nachweischarakter gelangt — werden.
kostet wenig Zeit, ist aber nicht verhandelbar.
Die Kennzeichnungspflicht war mit „kostet wenig Zeit" zu günstig eingeschätzt.
Sie kostet wenig, wenn man sie als Abzeichen an einer Ansicht versteht. Als
Zusicherung — eigener Datensatz je Ausgabe, unveränderlich, genau eine
Entscheidung, Trigger und REVOKE dahinter, zwei Protokollansichten — ist sie
ein guter halber Personentag, der in der Aufstellung gar nicht vorkommt.
Zwei weitere Posten fehlen in der Schätzung:
**Das eigene Postgres-Image.** pgvector und PostGIS gibt es nicht zusammen; es
gibt kein offizielles Image mit beidem. Ein Dockerfile, ein Neubau, ein Neustart
des Dienstes — eine halbe Stunde, aber sie stand nirgends.
**Der Betrieb ohne Modell.** Der größte Einzelposten dieser Phase, und in der
Aufstellung steht davon keine Zeile. Eine Wehr setzt FLORIAN auf, lange bevor
sie über eine Grafikkarte nachdenkt — also muss jede Ansicht ohne Modell
vollständig benutzbar bleiben und ehrlich sagen, was fehlt. Das sind vier
verschiedene Hinweise an vier Stellen, eine zweite Suche, die immer
funktioniert, und vierzehn E2E-Tests, die genau diesen Zustand absichern.
## Phase 9 — Kassenverwaltung ## Phase 9 — Kassenverwaltung
@@ -243,6 +424,41 @@ Die Unveränderlichkeit festgeschriebener Buchungen kostet hier fast nichts —
das Muster steht seit Phase 0 mit dem Audit-Log-Trigger und lässt sich das Muster steht seit Phase 0 mit dem Audit-Log-Trigger und lässt sich
übernehmen. übernehmen.
**Tatsächlich: 4:10 h** — die längste Phase bisher. Beide Schätzungen oben
haben sich bestätigt und zugleich verschoben: MT940 kostete weniger als
gedacht, weil beide Formate ohne Fremdbibliothek auskommen. Dafür war die
Unveränderlichkeit nicht das Übernehmen eines Musters, sondern drei
Trigger mit drei genau begründeten Ausnahmen — und die Ausnahmen sind der
Teil, der Zeit gekostet hat. Zwei davon sind erst im Test aufgefallen:
der Prüfbericht, der nach dem Festschreiben entsteht, und die
DSGVO-Löschung einer Wehr, die an ihren eigenen festgeschriebenen Buchungen
scheiterte.
## Phase 10 — Mandantenfähigkeit
**Vergleichsaufwand: 4–6 PT** — aus der Kandidatenliste vorgezogen, am
05.09.2026 umgesetzt.
| Baustein | PT |
|---|---:|
| `Benutzer` und `Mitgliedschaft`, datenerhaltende Umstellung | 1,5 |
| Anmeldung: Konto statt Akte, Wehrwechsel im Sitzungstoken | 1,5 |
| Kreisebene mit reinen Leserechten | 1,0 |
| Wehrwähler und Verwaltung der Installation | 1,5 |
Die Schätzung ging von „technisch bereits möglich, Oberfläche fehlt" aus —
und das war zur Hälfte falsch. Datenmodell und RLS trugen tatsächlich mehrere
Wehren, aber die Anmeldung nicht: Passwort und OIDC-Subject hingen an der
Personenakte, und die gehört genau einer Wehr. Das war kein Oberflächenthema,
sondern ein Umbau am Fundament.
**Tatsächlich: 4:20 h.** Getragen hat eine Entscheidung ganz am Anfang: die
Sitzung behält ihre Form und entsteht nur anders. Ohne sie wären 61 Dateien
mit 414 Fundstellen zu ändern gewesen; so waren es acht. Die Zeit ging
stattdessen in die Absicherung — zwei Trigger, vier CHECKs und elf
Datenbanktests — und das ist die richtige Verteilung für eine Phase, deren
einziger Zweck es ist, dass eine Wehr die andere nicht sieht.
--- ---
## Was hier nicht drin ist ## Was hier nicht drin ist
+1302 -1
View File
File diff suppressed because it is too large Load Diff
+283
View File
@@ -0,0 +1,283 @@
# FLORIAN — Kurzanleitung
Alles, was man am Anfang braucht, auf ein paar Seiten. Nach Rollen sortiert:
such dir den Abschnitt, der zu dir gehört, und lies den Rest später.
Ausführlich steht alles in der [Anleitung](ANLEITUNG.md) — 63 Kapitel, zum
Nachschlagen, nicht zum Durchlesen.
---
## Für alle
### Anmelden
FLORIAN läuft im Browser. Die Adresse bekommst du vom Kommandanten.
![Anmeldung](screenshots/01-anmeldung-light.png)
Nach der Anmeldung landest du auf der Übersicht: was ansteht, was fällig ist,
was gemeldet wurde.
**Das Passwort gehört nach der ersten Anmeldung geändert.** Oben rechts auf
deinen Namen.
### Was du überall findest
| Links in der Leiste | Wofür |
|---|---|
| **Übersicht** | Die Startseite: Fristen, Mängel, nächste Termine |
| **Termine** | Übungsabende, Lehrgänge, Versammlungen — mit Rückmeldung |
| **Dienstausweis** | Dein Ausweis mit QR-Code, auch fürs Handy |
| **Wissen** | Merkblätter und Dienstanweisungen der Wehr |
Du siehst nur, was zu deiner Rolle gehört. Fehlt dir etwas, sag dem
Kommandanten Bescheid — Rollen werden dort vergeben.
### Zu einem Termin zurückmelden
**Termine** öffnen, den Termin anklicken, **Zusagen** oder **Absagen**. Fertig.
Wer absagt, kann einen Grund angeben; das hilft dem Ausbilder bei der Planung.
### Am Terminal im Gerätehaus
Am Wandtablet meldest du dich mit **PIN oder Ausweiskarte** an — nicht mit
E-Mail und Passwort. Deine PIN bekommst du vom Kommandanten.
![Terminal](screenshots/25-kiosk-kacheln-light.png)
Dort geht: anmelden zum Dienst, einen Mangel melden, eine Fahrt eintragen,
Schutzkleidung zur Reinigung geben.
---
## Für den Gerätewart
Das ist der Bereich, in dem FLORIAN am meisten abnimmt.
### Der wichtigste Bildschirm: Prüfungen
![Fristen](screenshots/11-fristen-light.png)
Unter **Prüfungen** steht, was wann fällig wird. Rot heißt überfällig, gelb
heißt demnächst. Die Fristen rechnet FLORIAN selbst aus den Prüfintervallen
der Gerätetypen aus — du musst nichts nachhalten.
### Ein Gerät prüfen
1. **Prüfungen** → das fällige Gerät anklicken → **Prüfung durchführen**.
2. Die Checkliste durchgehen. Sie kommt aus der Wartungsvorlage des Gerätetyps.
3. Ergebnis eintragen, unterschreiben, abschließen.
![Prüfprotokoll](screenshots/18-pruefprotokoll-light.png)
Danach entsteht ein **Prüfprotokoll als PDF** — das ist der Nachweis gegenüber
der Unfallkasse.
> **Achtung:** Ein abgeschlossenes Protokoll lässt sich nicht mehr ändern. Das
> ist Absicht — ein nachträglich änderbarer Nachweis wäre keiner. Ist etwas
> falsch, wird eine neue Prüfung erfasst.
### Ein Gerät anlegen
**Geräte** → **Gerät anlegen**. Pflicht sind nur Inventarnummer und
Bezeichnung; der Rest kann nachkommen.
Wähle möglichst einen **Gerätetyp** — daran hängen Prüfintervall und
Lebensdauer, und ohne Typ rechnet FLORIAN keine Frist.
### Einen Mangel bearbeiten
Mängel kommen meist vom Terminal — jemand meldet sie beim Einrücken.
**Mängel** → anklicken → jemandem zuweisen → nach der Behebung **erledigen**.
Ein Gerät mit einem schweren Mangel wird automatisch gesperrt.
### Was noch dazugehört
| Wo | Wofür |
|---|---|
| **Rückrufe** | Herstellerrückrufe: welche eurer Geräte betroffen sind |
| **Lebensdauer** | Helme, Schläuche, Schutzkleidung mit Höchstalter |
| **Fahrzeuge** | Beladung nach Geräteräumen |
---
## Für den Atemschutzgerätewart
> **Der wichtigste Satz zuerst:** Die Überwachungstafel am Fahrzeug bleibt
> führend. FLORIAN ergänzt sie, ersetzt sie nicht. Das steht auch dauerhaft
> über jeder Ansicht, und es soll dort stehen.
### Wer darf unter Pressluftatmer?
![Atemschutz](screenshots/31-atemschutz-light.png)
**Atemschutz** zeigt jeden Träger mit seinem Stand: G26, Belastungsübung,
Einsatzübung. Wer eine der Voraussetzungen nicht erfüllt, steht rot da — mit
Klartext, woran es liegt, nicht nur mit einer Farbe.
### Eine G26 eintragen
**Atemschutz** → **Nachweise** → Person wählen → G26 erfassen. Untersuchungs­datum,
Ergebnis und Gültigkeit reichen; den Befund speichert FLORIAN bewusst nicht.
Dasselbe für Belastungsübungen.
### Eine Überwachung führen
**Atemschutz** → **Überwachung eröffnen**. Trupp zusammenstellen, Druckwerte
in Intervallen eintragen, Rückzugsdruck im Blick behalten. FLORIAN rechnet den
Rückzugsdruck und warnt, bevor es knapp wird.
![Überwachung](screenshots/33-atemschutz-ueberwachung-light.png)
Nach dem Ende entsteht ein vollständiges Protokoll als PDF.
> Solange ein Trupp im Einsatz ist, lässt sich die Überwachung nicht beenden.
---
## Für den Kommandanten
### Mitglieder und Rollen
**Mitglieder** → Person anklicken → Rollen vergeben.
Neun Rollen, jede mit festem Rechteumfang. Die wichtigsten: Gerätewart,
Atemschutzgerätewart, Kassier, Schriftführer, Ausbilder.
**Jemand kommt nicht hinein?** Dann hat die Person eine Akte, aber kein Konto.
Konten verwaltet, wer den Server betreibt — unter *Wehren und Konten*.
### Einen Einsatz erfassen
**Einsätze** → **Einsatz anlegen**. Die sechs Zeitstempel (Alarmierung,
Ausrücken, Eintreffen, Einsatzende, Einrücken, Einsatzbereitschaft), die
beteiligten Fahrzeuge und die Mannschaft.
![Einsatz](screenshots/22-einsatz-light.png)
Daraus entsteht der **Einsatzbericht als PDF** und die Statistik fürs Jahr.
### Kostenersatz abrechnen
Fehlalarm einer Brandmeldeanlage, Öleinsatz mit Verursacher, vermieteter
Schulungsraum: **Kasse** → **Rechnungen** → *Rechnung schreiben*. Die Nummer
vergibt FLORIAN fortlaufend.
### Wenn jemand Auskunft über seine Daten verlangt
Kommt selten vor, hat aber eine Frist von einem Monat.
**Mitglieder** → Person → **Datenauskunft** → *Auskunft erstellen*. Daraus
entsteht ein PDF mit allem, was über die Person gespeichert ist. Ausdrucken
und aushändigen, fertig.
---
## Für den Kassier
![Kasse](screenshots/45-kasse-light.png)
### Buchen
**Kasse** → **Buchungen** → *Buchung erfassen*. Der Betrag ist immer positiv;
ob Einnahme oder Ausgabe, sagen die beiden Knöpfe daneben.
FLORIAN schlägt eine Kategorie vor — meist die richtige, weil er nachsieht,
wie ihr dieselbe Sache zuletzt gebucht habt.
### Kontoauszug einlesen
Statt fünfzig Umsätze abzutippen: im Online-Banking den **Umsatzexport**
herunterladen (CAMT.053 oder MT940), dann **Kasse** → **Buchungen** →
*Kontoauszug*.
Es entstehen **Entwürfe**, keine fertigen Buchungen — durchsehen musst du sie.
Umsätze, die schon in der Kasse stehen, erkennt FLORIAN und hakt sie nicht
noch einmal ab.
### Beiträge
Einmal im Jahr: **Kasse** → **Beiträge** → *Beitragslauf*. Vorher steht da, wie
viele Beiträge entstehen — und wer keinen passenden Satz hat.
Zahlungen hakst du in der Liste ab; dabei entsteht gleich die Buchung.
### Festschreiben — und was das bedeutet
Eine neue Buchung ist erst einmal ein **Entwurf** und änderbar. Mit
*Festschreiben* wird sie unveränderbar.
Ist danach etwas falsch, wird **gegengebucht**: eine zweite Buchung in die
andere Richtung, mit Begründung. Beide bleiben stehen. Das sieht nach mehr
Aufwand aus und ist genau der Punkt — eine verschwundene Buchung kann ein
Kassenprüfer nicht prüfen, eine berichtigte schon.
### Kassenprüfung
**Kasse** → **Abschluss** → *Kassenprüfung anlegen*. Links steht der Bestand
laut Buch, rechts trägst du ein, was gezählt wurde.
Bleibt eine Differenz, muss sie erklärt werden — sonst lässt sich der Abschluss
nicht festschreiben. In fünf Jahren weiß sonst niemand mehr, woher sie kam.
Danach entsteht der **Kassenprüfbericht als PDF** mit Unterschriftsfeldern.
---
## Für den, der den Server betreibt
### Sichern
```bash
npm run sicherung
```
Sichert Datenbank **und** Dateien. Das Ergebnis gehört auf ein anderes Gerät —
eine Sicherung auf derselben Festplatte hilft gegen einen Festplattenfehler
nicht.
### Einmal im Jahr proben
```bash
npm run wiederherstellen -- --quelle sicherungen/<Ordner>
```
So passiert nichts, es wird nur angezeigt, was geschähe. Erst mit `--wirklich`
wird zurückgespielt.
> Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Der Ordner
> kann leer sein, der Auszug abgeschnitten — man erfährt es sonst an dem Tag,
> an dem man es nicht erfahren will.
### Aktualisieren
```bash
./update.sh --pruefen # nachsehen, ob es etwas Neues gibt
./update.sh # einspielen
```
Das Skript sichert von sich aus, bevor es etwas anfasst, und sagt bei einem
Fehler, wie der vorherige Stand zurückkommt.
---
## Wenn etwas nicht geht
| Was | Woran es meist liegt |
|---|---|
| **Anmeldung geht nicht** | Nach fünf Fehlversuchen ist das Konto fünf Minuten gesperrt. Kurz warten. |
| **Ein Menüpunkt fehlt** | Die Rolle fehlt. Der Kommandant vergibt sie unter *Mitglieder*. |
| **Ein PDF entsteht nicht** | Es wird im Hintergrund erzeugt; nach ein paar Sekunden die Seite neu laden. |
| **Das Terminal meldet niemanden an** | PIN falsch, oder das Tablet ist nicht mehr eingerichtet. |
| **Eine Buchung lässt sich nicht ändern** | Sie ist festgeschrieben. Gegenbuchen. |
Steht die Antwort nicht dabei: [Anleitung, letztes Kapitel](ANLEITUNG.md).
---
*FLORIAN läuft auf einem Server, den die Feuerwehr selbst betreibt. Es gibt
keine Telemetrie, keine Cloud und keine Weitergabe an Dritte — die Daten
bleiben im Gerätehaus.*
+212 -63
View File
@@ -10,16 +10,18 @@ Versionszuordnung: [VERSIONIERUNG.md](VERSIONIERUNG.md).
``` ```
Phase 0 ████████████████████ fertig 0.1.0 Phase 0 ████████████████████ fertig 0.1.0
Phase 1 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.2.0 Phase 1 ████████████████████ fertig 0.2.0
Phase 2 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.3.0 Phase 2 ████████████████████ fertig 0.3.0
Phase 3 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.4.0 Phase 3 ████████████████████ fertig 0.4.0
Phase 4 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.5.0 Phase 4 ████████████████████ fertig 0.5.0
Phase 5 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.6.0 Phase 5 ████████████████████ fertig 0.6.0
Phase 6 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.7.0 Phase 6 ████████████████████ fertig 0.7.0
Phase 7 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.8.0 Phase 7 ████████████████████ fertig 0.8.0
Phase 8 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.9.0 Phase 8 ████████████████████ fertig 0.9.0
Phase 9 ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 0.10.0 Phase 9 ████████████████████ fertig 0.10.0
Freigabe ░░░░░░░░░░░░░░░░░░░░ offen 1.0.0 Phase 10 ████████████████████ fertig 0.11.0
Phase 11 ████████████████████ fertig 0.12.0
Freigabe ████████████████████ fertig 1.0.0
``` ```
--- ---
@@ -39,7 +41,7 @@ Alles, worauf der Rest aufsetzt.
- Basis-Layout mit Seitenleiste und dunkler Darstellung - Basis-Layout mit Seitenleiste und dunkler Darstellung
- Seed mit einer vollständigen Beispielwehr - Seed mit einer vollständigen Beispielwehr
## Phase 1 — Stammdaten · als Nächstes ## Phase 1 — Stammdaten · fertig
Die Wehr trägt ein, was sie hat. Die Wehr trägt ein, was sie hat.
@@ -53,27 +55,37 @@ Die Wehr trägt ein, was sie hat.
- CSV-/Excel-Import mit Spaltenzuordnung und Vorschau - CSV-/Excel-Import mit Spaltenzuordnung und Vorschau
- Gerätehistorie aus dem Audit-Log - Gerätehistorie aus dem Audit-Log
- Qualifikationen mit Ablaufwarnung auf der Übersicht - Qualifikationen mit Ablaufwarnung auf der Übersicht
- Formular zum Anlegen und Bearbeiten eines einzelnen Geräts, mit
Fristenvorschau beim Ausfüllen
**Danach kann die Wehr:** ihren Bestand vollständig führen und jedes Gerät per **Danach kann die Wehr:** ihren Bestand vollständig führen und jedes Gerät per
QR-Code am Regal wiederfinden. QR-Code am Regal wiederfinden.
## Phase 2 — Wartung und Prüfung ## Phase 2 — Wartung und Prüfung · fertig
Das wichtigste Modul. Ab hier ersetzt FLORIAN den Ordner. Das wichtigste Modul. Ab hier ersetzt FLORIAN den Ordner.
- Wartungsvorlagen mit Checklisten, Intervall und Vorwarnzeit - Wartungsvorlagen mit Checklisten, Intervall und Vorwarnzeit
- Fristen-Dashboard: überfällig / diese Woche / diesen Monat / nächste 90 Tage - Fristen-Dashboard: überfällig / diese Woche / diesen Monat / nächste 90 Tage,
- Nächtlicher Job erzeugt Termine, setzt Status, erinnert bei T-30, T-7 und T-0 gebündelt nach Fahrzeug, Standort, Gerätetyp oder Zuständigem
- Prüfungs-Wizard mit Foto je Checklistenpunkt, Zeiterfassung und Unterschrift - Nächtlicher Lauf erzeugt Termine, zieht den Gerätestatus nach und erinnert bei
- PDF-Prüfprotokoll über Gotenberg, unveränderlich in MinIO T-30, T-7, T-0 und einmal bei Überfälligkeit
- Prüfwizard mit Foto je Checklistenpunkt, Zeiterfassung und Unterschrift auf
dem Zeichenfeld
- PDF-Prüfprotokoll über Gotenberg, unveränderlich in MinIO — die Sperre setzt
ein Datenbanktrigger durch, nicht der Anwendungscode
- Korrekturen erzeugen ein neues Protokoll mit Verweis auf das alte
- Lebensdauerüberwachung mit Aussonderungsvorschlag - Lebensdauerüberwachung mit Aussonderungsvorschlag
- Rückrufe markieren betroffene Geräte automatisch - Rückrufe suchen betroffene Geräte über Bauart, Modell, Seriennummernbereich
- Mängel-Workflow: melden → zugewiesen → in Arbeit → behoben und Herstellungszeitraum
- Mängel-Workflow: melden → zugewiesen → in Arbeit → behoben, mit
Gerätesperre bei kritischen Mängeln
- Externe Wartung: Fachfirma, Kosten und Fremdprotokoll als PDF
**Danach kann die Wehr:** einen DGUV-Nachweis führen, der einer Prüfung durch **Danach kann die Wehr:** einen DGUV-Nachweis führen, der einer Prüfung durch
die Unfallkasse standhält. die Unfallkasse standhält.
## Phase 3 — Einsätze und Übungen ## Phase 3 — Einsätze und Übungen · fertig
- Einsatz mit allen Zeitstempeln: alarmiert, ausgerückt, eingetroffen, - Einsatz mit allen Zeitstempeln: alarmiert, ausgerückt, eingetroffen,
Einsatzende, eingerückt, einsatzbereit Einsatzende, eingerückt, einsatzbereit
@@ -87,28 +99,35 @@ die Unfallkasse standhält.
**Danach kann die Wehr:** ihre Jahresstatistik auf Knopfdruck erzeugen. **Danach kann die Wehr:** ihre Jahresstatistik auf Knopfdruck erzeugen.
## Phase 4 — Kiosk-PWA ## Phase 4 — Kiosk-PWA · fertig
Für die Wandtablets in der Fahrzeughalle. Für die Wandtablets in der Fahrzeughalle.
- Eigenes Layout: große Kacheln, mindestens 64px, mit Handschuhen bedienbar - Eigenes Layout: große Kacheln, mindestens 64px, mit Handschuhen bedienbar
- Anmeldung per RFID, PIN oder QR vom Handy, Auto-Logout nach 90 Sekunden - Anmeldung per RFID, PIN oder QR vom Handy, Abmeldung nach Untätigkeit
- Wizards: Wartung, Fahrtenbuch, Mangel melden, Inventur, Wäsche, Anwesenheit (`KIOSK_IDLE_TIMEOUT`, Vorgabe 120 Sekunden)
- Wizards: Fahrtenbuch, Mangel melden, Inventur, Wäsche, Anwesenheit. Die
Prüfung bleibt beim Wizard aus Phase 2 — Checkliste, Fotos und Unterschrift
lassen sich nicht sinnvoll in eine Warteschlange legen; die Kachel sagt
„braucht Netz"
- Hallen-Monitor: Vollbild mit Terminen, überfälligen Prüfungen, - Hallen-Monitor: Vollbild mit Terminen, überfälligen Prüfungen,
Fahrzeugstatus, Wetterwarnung Fahrzeugstatus, Wetterwarnung
- Offline-Betrieb mit IndexedDB-Outbox und Synchronisation bei Reconnect - Offline-Betrieb mit IndexedDB-Outbox, Idempotenzschlüssel und
Konfliktliste für alles, was sich beim Nachtragen nicht anwenden lässt
**Danach kann die Wehr:** einen Mangel in unter 30 Sekunden melden, ohne den **Danach kann die Wehr:** einen Mangel in unter 30 Sekunden melden, ohne den
Rechner im Büro einzuschalten — auch wenn das Netz gerade weg ist. Rechner im Büro einzuschalten — auch wenn das Netz gerade weg ist.
## Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7 ## Phase 5 — Atemschutz nach FwDV 7 · fertig
Sicherheitsrelevant. Jede Ansicht zeigt dauerhaft den Hinweis, dass die Sicherheitsrelevant. Jede Ansicht zeigt dauerhaft den Hinweis, dass die
analoge Überwachung führend bleibt — abschaltbar erst über eine Option, die analoge Überwachung führend bleibt — abschaltbar erst über eine Option, die
eine dokumentierte Freigabe durch den Kommandanten voraussetzt. eine dokumentierte Freigabe durch den Kommandanten voraussetzt.
- Truppanlage per RFID, Eingangsdruck erfassen - Truppanlage per RFID, Eingangsdruck erfassen
- Serverseitig autoritative Timer, per Socket.IO verteilt - Serverseitig autoritative Zeitstempel; verteilt über Server-Sent Events
statt Socket.IO — es geht nur in eine Richtung, und so bleibt es bei
`next start` ohne eigenen Node-Server
- Rückzugsdruck-Berechnung mit Ampel und akustischem Alarm - Rückzugsdruck-Berechnung mit Ampel und akustischem Alarm
- Erinnerung zur Druckabfrage im konfigurierbaren Intervall - Erinnerung zur Druckabfrage im konfigurierbaren Intervall
- Mayday-Knopf je Trupp - Mayday-Knopf je Trupp
@@ -118,49 +137,106 @@ eine dokumentierte Freigabe durch den Kommandanten voraussetzt.
**Danach kann die Wehr:** die Überwachung digital mitführen — parallel zur **Danach kann die Wehr:** die Überwachung digital mitführen — parallel zur
analogen, bis die Wehr ausdrücklich anders entscheidet. analogen, bis die Wehr ausdrücklich anders entscheidet.
## Phase 6 — Kartenmodule ## Phase 6 — Kartenmodule · fertig
- MapLibre GL mit selbst gehosteten Kacheln fürs Ausrückegebiet - MapLibre GL mit selbst gehosteten Kacheln fürs Ausrückegebiet
- Hydranten mit Typ, Nennweite, Durchfluss, letzter Prüfung; Import aus - Hydranten mit Typ, Nennweite, Durchfluss, letzter Prüfung; Import aus
GeoJSON und Stadtwerke-CSV GeoJSON und Stadtwerke-CSV
- Objekte und Feuerwehrpläne nach DIN 14095, vom Einsatz aus erreichbar - Objekte und Feuerwehrpläne nach DIN 14095, vom Einsatz aus erreichbar
- Lagekarte mit taktischen Zeichen nach FwDV 102, Echtzeit-Sync - Lagekarte mit taktischen Zeichen nach FwDV 102, Abgleich über denselben
Ereignisstrom wie der Atemschutz
- Wasserförderung: Druckverlust, Verstärkerpumpen, druckbares Schema - Wasserförderung: Druckverlust, Verstärkerpumpen, druckbares Schema
**Danach kann die Wehr:** auf der Anfahrt sehen, wo der nächste Hydrant liegt **Danach kann die Wehr:** auf der Anfahrt sehen, wo der nächste Hydrant liegt
und was ihn hergibt. und was ihn hergibt.
## Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine ## Phase 7 — Benachrichtigungen und Termine · fertig
- Kanäle: E-Mail, Telegram, ntfy, Web-Push. WhatsApp bewusst nicht. Die Wehr weiß, wann der nächste Dienst ist — ohne dass jemand eine Rundmail
- Vorlagen mit Platzhaltern, je Ereignis und Rolle konfigurierbar tippt.
- Kalender: Dienste, Übungen, Lehrgänge, Arbeitsdienste; Serientermine,
Selbstanmeldung mit Teilnehmerlimit, Anwesenheitsliste zum Ausdrucken - Terminkalender mit Dienst, Übung, Lehrgang, Arbeitsdienst, Veranstaltung und
- CalDAV-/ICS-Feed je Person Sitzung. Serientermine werden ausgeschrieben, nicht als Regel gespeichert.
- Digitaler Dienstausweis mit signiertem QR und Prüfseite - Selbstanmeldung mit Platzbegrenzung und einer Warteliste, die von selbst
nachrückt. Absage mit Grund, wahlweise für alle folgenden Termine einer Serie.
- Anwesenheitsliste über alle aktiven Mitglieder — zum Abhaken am Tablet oder
zum Ausdrucken. Zusage und Anwesenheit sind getrennt.
- Vier Kanäle hinter Schnittstellen: E-Mail (echtes SMTP statt Platzhalter),
ntfy (selbst gehostet), Telegram, Web-Push. Was das Netz der Wehr verlässt,
bekommt nur die Kurzfassung.
- Vorlagen je Ereignis und Kanal mit Platzhaltern, Vorschau und eingebautem
Standardtext für alles.
- ICS-Abonnement je Person, Token nur als Hash gespeichert, einzeln widerrufbar.
- Digitaler Dienstausweis: signierter QR, fünf Minuten gültig, Prüfseite ohne
Anmeldung.
**Danach kann die Wehr:** ihren Jahresplan führen, Rückmeldungen einsammeln,
Anwesenheit nachweisen und jedes Mitglied auf dem Weg erreichen, den es selbst
gewählt hat.
### Kein CalDAV
CalDAV ist ein Schreib-Lese-Protokoll mit Rechteverwaltung und
Konfliktauflösung. Gebraucht wird hier nur Lesen — die Termine entstehen in
FLORIAN, nicht im Kalender des Anwenders. Dafür genügt eine Adresse, die eine
ICS-Datei ausliefert; jeder Kalender kann das. CalDAV wäre ein Vielfaches an
Aufwand für dieselbe Wirkung.
### Warum kein WhatsApp ### Warum kein WhatsApp
Die WhatsApp Business API kostet je Konversation und verlangt einen Die WhatsApp Business API kostet je Konversation und verlangt einen
zugelassenen Anbieter dazwischen — laufende Kosten für eine Wehr, die keinen zugelassenen Anbieter dazwischen — laufende Kosten für eine Wehr, die keinen
Etat dafür hat. Der schwerere Grund ist der Datenschutz: die Nummern aller Etat dafür hat. Der schwerere Grund ist der Datenschutz: die Nachrichten liefen
Mitglieder gingen an Meta, was sich mit einer Anwendung, die bewusst im über Server von Meta, die Wehr müsste einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung
Gerätehaus steht, nicht verträgt. Telegram, ntfy und Web-Push decken denselben schließen, und die gewöhnliche App gleicht zusätzlich das Telefonbuch ab. Das
Bedarf ab, ntfy sogar vollständig selbst gehostet. verträgt sich nicht mit einer Anwendung, die bewusst im Gerätehaus steht.
Telegram, ntfy und Web-Push decken denselben Bedarf ab, ntfy sogar vollständig
selbst gehostet.
## Phase 8 — Lokale KI Wer seine Wehr trotzdem über WhatsApp erreichen will, hat den Weg schon: die
Gruppe, die es ohnehin gibt. Ein Link zum Termin hineinkopiert kostet nichts.
Alles gegen Ollama, kein externer Anbieter, komplett abschaltbar. ## Phase 8 — Lokale KI · fertig
- Diktat: Aufnahme im Browser → faster-whisper → Transkript im Berichtsfeld Alles gegen selbst betriebene Modelle, kein externer Anbieter, komplett
- Berichtsassistent: aus Stichpunkten einen Entwurf, immer als Vorschlag abschaltbar.
- Wiki mit pgvector: semantische Suche mit Quellenangabe
- Belegerfassung: Foto einer Quittung → Vorschlag für Betrag, Datum, Händler
Jede KI-Ausgabe ist gekennzeichnet und muss bestätigt werden, bevor sie in ein - Wiki mit pgvector: Dienstvorschriften und Ausbildungsunterlagen als Markdown,
Dokument mit Nachweischarakter gelangt. Wortsuche und semantische Suche nebeneinander, Antwort mit Fundstellenangabe
- Diktat: Aufnahme im Browser, faster-whisper, Transkript als Vorschlag
- Berichtsassistent: aus Stichpunkten ein Einsatzberichtsentwurf, immer mit
Übernehmen/Verwerfen
- Belegerfassung: Foto einer Quittung, Vorschlag für Betrag, Datum, Händler —
nicht Erkanntes bleibt leer statt geraten zu werden
- KI-Protokoll und Audit-Log-Ansicht nebeneinander
- Eigenes Postgres-Image mit PostGIS **und** pgvector
## Phase 9 — Kassenverwaltung **Danach kann die Wehr:** ihr Wissen ablegen und befragen, Berichte diktieren
statt tippen und Belege fotografieren statt abzuschreiben — ohne dass eine
Zeile Text das Gerätehaus verlässt.
### Die Regel, die den Aufbau bestimmt
Jede KI-Ausgabe ist zuerst ein eigener Datensatz und nicht ein Feld im
Zieldokument. Sie ist gekennzeichnet, sie steht daneben statt mittendrin, und
sie braucht eine Entscheidung, bevor etwas mit ihr geschieht. Die Datenbank
hält gegen: Eingabe, Ausgabe und Modell sind unveränderlich, gelöscht wird
nicht, und über einen Vorschlag wird genau einmal entschieden.
Ohne das ließe sich in einem Jahr nicht mehr sagen, welcher Satz in einem
Einsatzbericht von einem Menschen stammt.
### Kein Rückfall auf einen Anbieter
Fehlen die Container, fehlt die Funktion — sie wird nicht durch einen fremden
Dienst ersetzt. Das ist die einzige Bauart, bei der der Satz „die Daten bleiben
im Haus" auch dann noch stimmt, wenn der eigene Server aus ist.
Dafür bleibt **alles andere ohne Modell vollständig benutzbar**: Wiki lesen und
schreiben, Wortsuche, Belege ablegen, beide Protokolle. Wo etwas fehlt, steht
ein Satz, der sagt was fehlt und wie es ohne geht.
## Phase 9 — Kassenverwaltung · fertig
Am 03.09.2026 ergänzt. Die Rolle `KASSIER` war seit Phase 0 angelegt, ein Modul Am 03.09.2026 ergänzt. Die Rolle `KASSIER` war seit Phase 0 angelegt, ein Modul
dazu fehlte in der ursprünglichen Planung. Spezifikation: `Phase-9.md`. dazu fehlte in der ursprünglichen Planung. Spezifikation: `Phase-9.md`.
@@ -179,20 +255,92 @@ Kassenabschluss friert seinen Zeitraum ein, danach nimmt die Buchungsmaske
kein Datum daraus mehr an. Beträge durchgängig als `DECIMAL(12,2)`, nie als kein Datum daraus mehr an. Beträge durchgängig als `DECIMAL(12,2)`, nie als
Fließkommazahl. Fließkommazahl.
**Danach kann die Wehr:** ihre Kasse führen und den Kassenprüfbericht auf Beides sitzt in Triggern und nicht im Router: ein vergessener Zustandscheck,
ein Skript oder ein Import würden sonst reichen, um den geprüften Bestand zu
ändern, ohne dass irgendwo etwas auffällt.
**Die Wehr kann jetzt:** ihre Kasse führen und den Kassenprüfbericht auf
Knopfdruck erzeugen. Knopfdruck erzeugen.
## 1.0.0 — Freigabe ## Phase 10 — Mandantenfähigkeit · fertig
Am 05.09.2026 ergänzt. Datenmodell und RLS trugen seit Phase 0 mehrere Wehren;
was fehlte, war alles darüber.
- `Benutzer` und `Mitgliedschaft`: das Anmeldekonto ist von der Personenakte
gelöst. Ein Mensch, ein Passwort, beliebig viele Wehren.
- Wehrwähler in der Seitenleiste — er erscheint nur, wenn es etwas zu wählen
gibt.
- Die Rolle `AUFSICHT` für die Kreisebene: Kreisbrandrat und
Kreisbrandinspektion sehen die betreuten Wehren und ändern nichts.
- Verwaltung der Installation unter `/wehren`: Wehren anlegen, Konten führen,
Zuordnungen vergeben.
Die Entscheidung, die alles andere bestimmt: **das Konto trägt keine
Mandantenkennung.** Es kann keine tragen — es ist ja der Angelpunkt, an dem
ein Mensch zu mehreren Wehren gehört. Geschützt wird es deshalb wie
`Berechtigung` über Rechte statt über Row Level Security, und was ein Konto in
einer Wehr darf, entscheidet nicht es selbst, sondern seine `Mitgliedschaft` —
und die trägt `organisationId` wie jede andere Tabelle.
**Bewusst nicht dabei:** wehrübergreifende Auswertungen. Eine Zahl über
mehrere Wehren hinweg braucht eine abgestimmte Definition, und ohne die ist
sie schlimmer als keine. Die Aufsicht sieht jede Wehr einzeln.
**Die Wehr kann jetzt:** sich einen Server mit anderen teilen, ohne dass
jemand über die Grenze sieht — und die Kreisebene kann hineinschauen, ohne
etwas anfassen zu können.
## Phase 11 — Freigabereife · fertig
Am 05.09.2026 umgesetzt. Kein Modul, sondern die drei Software-Voraussetzungen
für die Freigabe.
- **Auskunft nach Art. 15 DSGVO.** Das Recht `person.export` stand seit Phase 0
im Katalog und war zugewiesen — umgesetzt war nichts. Ohne Auskunftsseite ist
ein Löschkonzept nicht abnehmbar.
- **Sicherung und Wiederherstellung** mit einer durchgeführten Rückspielprobe.
- **Pipeline** in Gitea Actions: typecheck, lint, Migrationen, Seed und Tests.
Die Rückspielprobe hat sich sofort bezahlt gemacht: der erste Versuch lief
sauber durch und hatte dabei sämtliche Unveränderlichkeitsgarantien der
Datenbank entfernt. Gefunden haben es die Datenbanktests unmittelbar danach —
also genau die Probe, wegen der 1.0.0 sie verlangt.
**Die Wehr kann jetzt:** eine Selbstauskunft erteilen, ihren Bestand sichern
und ihn nachweislich zurückholen.
## 1.0.0 — Freigabe · am 06.09.2026 erteilt
Kein neues Modul, sondern eine Entscheidung: die Wehr setzt FLORIAN im Kein neues Modul, sondern eine Entscheidung: die Wehr setzt FLORIAN im
Echtbetrieb ein. Voraussetzungen: Echtbetrieb ein.
- Datenübernahme aus der bisherigen Verwaltung abgeschlossen und abgeglichen **Damit das nicht zur Formalie wird, hier der Stand jeder Voraussetzung — auch
- Sicherungskonzept steht und ist einmal wiederhergestellt worden der offenen.** Eine Freigabe, die alles abhakt, was ohnehin nicht geprüft
- Schulung von Kommandant, Gerätewart und Atemschutzgerätewart erfolgt wurde, ist keine.
- Löschkonzept nach DSGVO abgenommen
- Der Hinweis zur analogen Atemschutzüberwachung wird bewusst und | Voraussetzung | Stand |
dokumentiert abgeschaltet — oder bewusst stehen gelassen |---|---|
| Datenübernahme aus der bisherigen Verwaltung | **entfällt.** Die Wehr pflegt den Bestand von Hand ein; es gibt kein Altsystem, aus dem übernommen würde. Für Mitglieder, Fahrzeuge und Geräte steht der Import-Assistent bereit, falls sich das ändert. |
| Sicherungskonzept steht und ist einmal wiederhergestellt worden | **erledigt** mit Phase 11. Die Probe hat dabei einen Fehler gefunden, der sonst erst im Notfall aufgefallen wäre. |
| Löschkonzept nach DSGVO | **technisch vollständig** seit Phase 11: Auskunft nach Art. 15, Anonymisierung im Aufbewahrungslauf, konfigurierbare Fristen. Die Abnahme durch die Wehr ist ein organisatorischer Schritt und steht aus. |
| Schulung von Kommandant, Gerätewart und Atemschutzgerätewart | **steht aus.** Sie läuft nach der Freigabe; Grundlage ist die [Kurzanleitung](KURZANLEITUNG.md). |
| Hinweis zur analogen Atemschutzüberwachung | **bewusst stehen gelassen.** `ATEMSCHUTZ_HINWEIS=true`. FLORIAN bleibt damit ergänzend; die Tafel am Fahrzeug ist führend. Das Abschalten verlangt ohnehin einen Kommandantenbeschluss samt Fundstelle. |
Die beiden offenen Punkte sind **organisatorisch, nicht technisch**: an der
Software hängt nichts davon ab. Sie stehen hier, damit später nachlesbar ist,
was zum Zeitpunkt der Freigabe erledigt war und was nicht.
### Was 1.0.0 bedeutet — und was nicht
**Bedeutet:** Der Funktionsumfang ist vollständig, die Datenbank ist stabil,
Migrationen sind aufwärtskompatibel, und ab hier gilt semantische
Versionierung. Ein Update bricht nichts, ohne dass es in der Hauptnummer
steht.
**Bedeutet nicht:** dass keine Fehler mehr da sind. Es bedeutet, dass die
Wehr echte Daten hineingeben kann, ohne befürchten zu müssen, sie beim
nächsten Update zu verlieren.
--- ---
@@ -202,8 +350,11 @@ Am 03.09.2026 entschieden:
| Punkt | Entscheidung | | Punkt | Entscheidung |
|---|---| |---|---|
| Kassenmodul | Wird als **Phase 9** ergänzt. Spezifikation in `Phase-9.md`, Aufwand 8–11 PT. | | Kassenmodul | Als **Phase 9** ergänzt und mit 0.10.0 umgesetzt. Spezifikation in `Phase-9.md`. |
| `Berechtigung` ohne `organisationId` | Bleibt so. Die Tabelle ist der systemweite Katalog dessen, was die Software kann, für alle Wehren identisch — mandantenbezogen wird es erst über `RolleBerechtigung`. Für die Anwendungsrolle nur lesbar. | | `Berechtigung` ohne `organisationId` | Bleibt so. Die Tabelle ist der systemweite Katalog dessen, was die Software kann, für alle Wehren identisch — mandantenbezogen wird es erst über `RolleBerechtigung`. Für die Anwendungsrolle nur lesbar. |
| `Benutzer` ohne `organisationId` | Notwendige Ausnahme, seit Phase 10. Die Tabelle ist der Angelpunkt der Doppelmitgliedschaft — mit Mandantenkennung könnte sie das nicht sein. Geschützt über Rechte statt RLS, wie `Berechtigung`: die Anwendungsrolle darf lesen und die Anmeldefelder fortschreiben, mehr nicht. |
| `AUFSICHT` nicht im Prisma-Enum | Die Kreisebene ergibt sich aus der Mitgliedschaftsart, nicht aus einer Rollenzuweisung. Vergebbar zu machen hiesse, dass jemand innerhalb einer Wehr Rechte an einer anderen verteilen könnte. |
| `istVerwalter` als Kontomerkmal | Kein Recht. Rechte gelten je Wehr; wer Wehren anlegt, steht über allen. Ein Recht, das in Wehr A vergeben wird und in Wehr B wirkt, wäre die Hintertür, die Phase 10 vermeiden soll. |
| Löschausnahme im Audit-Log | Bleibt so. `UPDATE` ist dauerhaft gesperrt, `DELETE` nur mit `SET LOCAL app.audit_bereinigung = 'an'` im Aufbewahrungslauf des Workers. Ohne diese Ausnahme wäre das Löschkonzept nach DSGVO nicht umsetzbar. | | Löschausnahme im Audit-Log | Bleibt so. `UPDATE` ist dauerhaft gesperrt, `DELETE` nur mit `SET LOCAL app.audit_bereinigung = 'an'` im Aufbewahrungslauf des Workers. Ohne diese Ausnahme wäre das Löschkonzept nach DSGVO nicht umsetzbar. |
## Weitere Kandidaten für später ## Weitere Kandidaten für später
@@ -214,10 +365,8 @@ Am 03.09.2026 entschieden:
| Kleiderkammer und Wäscheverwaltung | in Phase 4 nur als Wizard, ohne Bestandsführung | 4–6 PT | | Kleiderkammer und Wäscheverwaltung | in Phase 4 nur als Wizard, ohne Bestandsführung | 4–6 PT |
| Jugendfeuerwehr mit eigener Abzeichenverwaltung | eigene Fachlichkeit | 5–7 PT | | Jugendfeuerwehr mit eigener Abzeichenverwaltung | eigene Fachlichkeit | 5–7 PT |
| Schnittstelle zur Integrierten Leitstelle | Alarmdaten automatisch übernehmen | 6–10 PT, stark abhängig von der ILS | | Schnittstelle zur Integrierten Leitstelle | Alarmdaten automatisch übernehmen | 6–10 PT, stark abhängig von der ILS |
| Mehrere Wehren je Installation | technisch bereits möglich, Oberfläche fehlt | 4–6 PT |
Die Mandantenfähigkeit ist der Punkt, der ohne Zusatzaufwand am weitesten Die Mandantenfähigkeit ist mit **Phase 10** umgesetzt: umschalten, Kreisebene,
trägt: das Datenmodell und RLS können bereits mehrere Wehren. Was fehlt, ist Doppelmitgliedschaft, Verwaltung. Offen geblieben sind bewusst die
eine Oberfläche zum Umschalten und ein Konzept für gemeindeübergreifende gemeindeübergreifenden Auswertungen — dafür braucht es zuerst eine abgestimmte
Auswertungen. Für einen Landkreis, der mehrere Wehren betreiben will, wäre das Definition dessen, was verglichen werden soll.
der nächste sinnvolle Schritt.
Binary file not shown.

Before

Width:  |  Height:  |  Size: 63 KiB

After

Width:  |  Height:  |  Size: 58 KiB

Binary file not shown.

Before

Width:  |  Height:  |  Size: 66 KiB

After

Width:  |  Height:  |  Size: 60 KiB

Binary file not shown.

Before

Width:  |  Height:  |  Size: 184 KiB

After

Width:  |  Height:  |  Size: 224 KiB

Binary file not shown.

Before

Width:  |  Height:  |  Size: 189 KiB

After

Width:  |  Height:  |  Size: 226 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 1.1 MiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 1.1 MiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 402 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 413 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 179 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 180 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 193 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 194 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 430 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 438 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 803 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 824 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 156 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 156 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 323 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 332 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 1.0 MiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 1.1 MiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 226 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 228 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 326 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 332 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 139 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 139 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 274 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 275 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 156 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 156 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 287 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 294 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 280 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 287 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 336 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 338 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 129 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 128 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 261 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 263 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 789 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 807 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 244 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 250 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 189 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 193 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 138 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 141 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 183 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 187 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 125 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 125 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 291 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 213 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 175 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 176 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 69 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 69 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 19 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 400 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 317 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 326 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 270 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 132 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 230 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 236 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 175 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 176 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 242 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 246 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 628 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 639 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 262 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 269 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 229 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 234 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 199 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 200 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 248 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 251 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 170 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 171 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 173 KiB

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 174 KiB

Some files were not shown because too many files have changed in this diff Show More