Phase 2 stand bisher nur als acht Stichpunkte im Epic. Jetzt je Meilenstein eine Datei mit Ziel, Aufgaben und Akzeptanzkriterien, dazu im Tracker gespiegelt: #48 bis #55, zusammen 76 h geschaetzt. Die Reihenfolge ist nicht beliebig. M15 fuehrt die Quellenart ein, die M16 braucht; M17 legt die Zusammensetzung fest, auf der M18 aufsitzt. Die anderen vier haengen an nichts und koennen jederzeit dazwischen. Drei Entscheidungen fallen vor dem Code und stehen je Meilenstein als erste Aufgabe mit Empfehlung: - Wie ein Baustein die Unveraenderlichkeit einer veroeffentlichten Version ueberlebt (Verweis im Entwurf, tiefe Kopie beim Veroeffentlichen). Ein Lauf sieht weiterhin konkrete Schritte und muss nichts lernen. - Wo Anhaenge liegen (Dateisystem, Metadaten in der Datenbank) -- mit der Folge, dass Compose-Stand, native Installation und sicherung.md ein Volume brauchen. Eine Sicherung, die nur die Datenbank mitnimmt, verliert ab dort Daten. - Was eine Selbstauskunft zeigt: Titel, Status, Zeitraum, Geraet, aber keine Schritte, Notizen, Kommentare oder Anhaenge. In einem Lauf stehen Arbeitsnotizen ueber Menschen; eine Selbstauskunft ist keine Akteneinsicht. Refs #2
3.2 KiB
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#034 M21 – Benachrichtigungen per Mail und Webhook
Status: offen Im Tracker: #54 Meilenstein: v0.2.0 Labels: phase-2, backend, frontend, infra Geschätzt: 10 h Tatsächlich: –
Ziel
Ein zugewiesener Lauf fällt heute nur auf, wenn jemand die Übersicht öffnet. Ein überfälliger überhaupt nicht. Vier Ereignisse sind es wert, gemeldet zu werden: zugewiesen, überfällig, abgeschlossen, Verzeichnisabgleich fehlgeschlagen.
Zu entscheiden
- Nur diese vier Ereignisse, je Empfänger abschaltbar — Empfehlung. Ein allgemeiner Benachrichtigungsbaukasten ist eine Phase für sich; vier Ereignisse decken ab, was im Betrieb wirklich fehlt.
- Mail über SMTP, keine Dienstanbindung. Eine selbst gehostete Anwendung soll an den Mailserver des Hauses können, und das ist SMTP. Zugangsdaten verschlüsselt wie das LDAP-Bind-Passwort.
- Zustellung in einer Warteschlange in der Datenbank, nicht im Anfrage-Pfad. Ein hängender
Mailserver darf kein Abhaken blockieren. Dieselbe Sperre wie beim Abgleich
(
AbgleichSperre) verhindert, dass zwei Instanzen dasselbe zweimal schicken.
Aufgaben
- Modell
Zustellung: Ereignis, Empfänger, Weg (MAIL | WEBHOOK), Versuche, letzter Fehler, Zustand; mit Index auf das, was der Zeitplan abholt - SMTP-Einstellungen unter Admin → Einstellungen: Host, Port, TLS, Benutzer, Passwort (verschlüsselt, nie in einer Antwort), Absender, „Testmail schicken“
- Webhook: Ziel-URL, Geheimnis, HMAC-SHA256 über den Rumpf im Kopf
X-Laufzettel-Signatur, dazu ein Zeitstempel gegen Wiedereinspielen - Wiederholung mit wachsendem Abstand (1, 5, 30, 120 Minuten), dann aufgeben und sichtbar machen. Eine stille Warteschlange ist schlimmer als keine
- Überfälligkeit erkennt der Zeitplan, der schon läuft (
node-cronim Prozess) — kein zweiter Dienst - Je Benutzer abschaltbar; ein Benutzer ohne Mailadresse bekommt keine Mail und keinen Fehler
- Admin: die letzten Zustellungen mit Zustand und Grund
{{generiertes_passwort}}kommt in keine Nachricht. Eine Mail mit dem Lauf-Inhalt wäre genau die Lücke, die das Projekt an jeder anderen Stelle geschlossen hat. Die Nachricht enthält Titel, Status und einen Link — keine Schrittinhaltedocs/betrieb/: SMTP einrichten, Webhook prüfen, Signatur nachrechnen- Anleitung Kapitel 07
Akzeptanzkriterien
- Test gegen einen echten SMTP-Fänger im Container (mailpit): zugewiesen, überfällig, abgeschlossen, Abgleich fehlgeschlagen — vier Mails, richtige Empfänger
- Test gegen einen lokalen Empfänger: die Signatur lässt sich mit dem Geheimnis nachrechnen, mit einem falschen nicht
- Test: eine fehlgeschlagene Zustellung wird wiederholt und ist danach sichtbar
- Test: zwei gleichzeitige Durchgänge schicken nichts zweimal
- Test: in keiner Nachricht steht ein erzeugtes Passwort — über alle Rumpftexte geprüft, wie in #012
- Test: ein Benutzer mit abgeschalteter Benachrichtigung bekommt nichts