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Florian Wilde 38f4d8d91f fix: Skripte lagen ohne Ausfuehrungsrecht im Repository
Die Anleitung sagt "./scripts/update.sh" - auf Linux kam dort
"Permission denied". Die drei .sh-Dateien lagen mit Modus 644 statt 755
im Index.

Ursache ist der Entwicklungsrechner: Unter Windows steht
core.filemode=false, git nimmt ein fehlendes Ausfuehrungsrecht dort gar
nicht wahr. Gemeldet hat es der Betrieb, nicht der Bau.

Wer von 1.1.0 oder aelter kommt, braucht einmalig "bash
scripts/update.sh" - das alte Skript ist ja noch das nicht ausfuehrbare.
Steht jetzt in README und Installationsanleitung.

Zusaetzlich setzt update.sh nach dem Umschalten selbst ein chmod +x auf
scripts/*.sh. Das faengt den Fall ab, dass jemand Dateien von Hand
kopiert und das Recht dabei verliert - genau so kam man bisher an dieses
Skript, bevor es in der laufenden Fassung existierte.

Neu: tests/skripte.test.ts prueft nicht Verhalten, sondern Verpackung -
Ausfuehrungsrecht im Index, Shebang, scripts/ im Docker-Abbild, die
Sicherungsskripte in der Compose-Datei. Es ist der zweite Fehler dieser
Art (vorher fehlte scripts/ ganz im Abbild, 1.0.1); beide Male war der
Code richtig und kein Test sah hin, wie die Dateien beim Server
ankommen. Gegenprobe gemacht: mit zurueckgesetztem Recht schlaegt er
fehl und nennt die Datei.

Nebenbei aufgefallen: scripts/version.mjs datierte in UTC. Diese Fassung
waere um 00:08 deutscher Zeit auf den Vortag datiert worden. Rechnet
jetzt in Europe/Berlin.
2026-08-23 00:13:05 +02:00
Florian Wilde c38c988c3c feat: Anmelden mit Passkey
Passkeys (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg - auf der Anmeldeseite
und bei der erneuten Bestaetigung vor sensiblen Aktionen. Verwaltet unter
"Mein Konto".

Der Passkey ERSETZT den zweiten Faktor, statt zu ihm hinzuzukommen. Das
ist tragbar, weil er zwei Faktoren in sich vereint: Besitz des Geraets
und dessen Entsperrung. Damit das keine Annahme bleibt, wird die
Nutzerverifikation angefordert (userVerification: 'required') und
serverseitig nachgeprueft - eine Antwort ohne sie wird abgewiesen.

TOTP muss vorher eingerichtet sein. Ein Passkey haengt an einem Geraet;
waere er der einzige Weg hinein, koennte ein verlorenes Handy die Akte
schliessen.

Aufbau:
- Die Pruefung laeuft vollstaendig im Credentials-Provider "passkey",
  nicht in der Server Action davor. Ein "war schon geprueft" ueber die
  Grenze zu reichen waere die Stelle, an der sich Anmeldungen faelschen
  lassen.
- Challenges liegen serverseitig und werden per DELETE genau einmal
  verbraucht - die Datenbank entscheidet, wer sie bekommt.
- Bereichskennung und Herkunft kommen aus AUTH_URL, nicht aus einer
  zweiten Konfigurationsquelle.
- Ohne https wird der Knopf gar nicht erst angeboten.
- Rate-Limiting, Kontosperre und Audit-Log gelten unveraendert; die
  Anmeldung nennt den verwendeten Passkey namentlich.

Zwei Anmerkungen zur Migration:
- "prisma migrate diff" wollte zusaetzlich die Trigramm-Indizes aus
  prisma/sql/suche.sql loeschen, die Prisma nicht kennt. Die Zeilen sind
  entfernt und im Migrationskopf vermerkt - ein DROP haette die unscharfe
  Suche stillgelegt, ohne dass etwas fehlgeschlagen waere.
- "prisma format" hat das Schema durchgaengig neu ausgerichtet. Ohne
  Whitespace betrachtet sind es 88 hinzugefuegte Zeilen und keine
  geloeschte.

Geprueft: 21 Einheitstests, drei End-to-End-Tests gegen Chromiums
virtuellen Authenticator (einrichten, anmelden, bestaetigen, entfernen,
Geraet ohne Verifikation abgewiesen), beide Geraeteprofile. 496 Tests,
null Typfehler, Produktionsbau steht.

Nebenbei: Die Zahlen im README waren veraltet (24 statt 33 Modelle, 46
statt 79 Seiten). Sie stehen jetzt mit dem Befehl daneben, mit dem man
sie nachzaehlt.
2026-08-22 18:44:56 +02:00
Florian Wilde 42eb242767 feat: Update-Skript, das die vergessenen Schritte mitnimmt
Bisher war Aktualisieren eine Folge von Befehlen aus der Anleitung, und
zwei davon vergisst man zuverlaessig: die Sicherung vorher und die beiden
SQL-Skripte hinterher. Genau die hat es hier schon gekostet.

./scripts/update.sh macht das in einem Durchgang - mit zwei
Eigenschaften, auf die es ankommt:

Bis zur Rueckfrage wird nichts veraendert. Der erste Entwurf hat die
eigenen Aenderungen beiseite gelegt und danach am Serverzugriff
abgebrochen - Halbzustand, aus dem man erst wieder herausfinden muss.
Jetzt laufen Pruefung, Abgleich und Changelog-Anzeige vollstaendig
durch, bevor irgendetwas angefasst wird.

Eigene Aenderungen an versionierten Dateien blockieren nicht. Im Betrieb
passt man die docker-compose.yml an, bis etwas laeuft; genau diese
Anpassungen sind spaeter oft schon eingearbeitet. Das Skript legt sie mit
git stash beiseite - rueckholbar, nicht weggeworfen - und sagt, wie man
sie zurueckbekommt. Wer sie wirklich loswerden will, nimmt --verwerfen.
Die .env bleibt immer unangetastet.

Schlaegt die Sicherung fehl, wird nicht aktualisiert. Schlaegt der Bau
fehl, nennt das Skript den Weg zurueck.

Nebenbei behoben: Der Port der MinIO-Konsole stand fest auf 9001. Lief
dort schon etwas, startete der ganze Stapel nicht. Jetzt ueber
MINIO_KONSOLE_PORT einstellbar - dieselbe Moeglichkeit, die APP_PORT
schon hatte. Aufgefallen beim Aufsetzen einer Testumgebung.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 15:09:01 +02:00
Florian Wilde c35fc16133 docs: Installationsanleitung fuer vorhandenes Docker und externen Proxy
Die Anleitung setzt jetzt voraus, was ohnehin da ist: ein Server mit
laufendem Docker und ein Reverse Proxy, der schon steht - auch auf einem
anderen Rechner. Docker-Installation und Betriebssystemhaertung sind
raus, dafuer ist der Proxy-Abschnitt der ausfuehrlichste geworden.

Damit ein externer Proxy die Anwendung ueberhaupt erreicht, war eine
Aenderung noetig: Die Bindeadresse stand fest auf 127.0.0.1. Jetzt gibt
es APP_BIND, Standard bleibt die Loopback-Adresse.

Der Weg dorthin ist nach Vorzug sortiert - privates Netz, dann
WireGuard, dann als Notloesung oeffentliche Adresse mit Firewallregel.
Zwischen Proxy und Anwendung laeuft unverschluesseltes HTTP; das gehoert
nicht ins offene Netz. Deshalb steht in der Kontrolle eine Gegenprobe,
die fehlschlagen MUSS: Antwortet der Anwendungsport von aussen, ist die
Firewallregel falsch.

Fertige Konfigurationen fuer Caddy, nginx und Traefik, jeweils mit den
Werten, die sonst uebersehen werden:

- Zeitgrenze 10 Minuten - sonst brechen Belegmappe, Rechnungslegung und
  Vollexport mitten im Erzeugen ab. Die Standardwerte von nginx liegen
  bei 60 Sekunden.
- Antwort nicht puffern - der Vollexport kommt als Strom. Puffert der
  Proxy, wartet der Browser, bis alles im Speicher des Proxys liegt, und
  laeuft dabei in die Zeitgrenze.
- Und der Hinweis, dass der Proxy KEINE eigene CSP setzen darf: Sie
  enthaelt eine Nonce, die pro Anfrage neu ist. Eine feste CSP blockiert
  die eigenen Skripte - die Seite laedt dann, laesst sich aber nicht
  bedienen.

Der A-Record zeigt auf den Proxy-Server, nicht auf den Anwendungsserver.
Stand vorher falsch da.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 11:00:29 +02:00
Florian Wilde 89bc5fe5a8 docs: Installationsanleitung Schritt fuer Schritt
Die README hatte Installationsabschnitte, aber keine durchgehende
Anleitung fuer jemanden, der vor einem frischen Server sitzt. Genau da
faengt diese hier an.

Dreizehn Schritte vom leeren Server bis zur laufenden Anwendung, jeder
mit einer Kontrolle am Ende - man geht nicht weiter, ohne geprueft zu
haben, ob der letzte Schritt geklappt hat. Am Ende eine Abnahmeliste
zum Abhaken, bevor echte Daten hineinkommen.

Aufgenommen sind die Fallstricke, die tatsaechlich Zeit kosten:

- AV-Vertrag klaeren, BEVOR der Server bestellt wird
- Zeitzone setzen, sonst rechnet der Server in UTC und verschiebt Fristen
- AUTH_URL muss exakt der aufgerufenen Adresse entsprechen - sonst landet
  die Anmeldung stumm wieder auf dem Formular, ohne Fehlermeldung. Das
  ist der Fehler, den man am laengsten sucht.
- Der Proxy muss X-Forwarded-For weiterreichen, sonst zaehlt die
  Login-Sperre alle Zugriffe als denselben Anschluss.
- Die beiden SQL-Skripte laufen nicht mit den Migrationen mit.

Zwei Kontrollen sind keine Formalie, sondern Nachweise: Der Schutz des
Audit-Logs wird geprueft, indem ein UPDATE ausdruecklich fehlschlagen
MUSS. Und die Sicherung wird nicht nur angestossen, sondern einmal
zurueckgespielt - solange noch nichts drinsteht, was weh tut.

Der letzte Schritt bringt ENC_KEY_V1 in Sicherheit, an zwei Orte, von
denen keiner der Server ist. Ein gestohlenes Backup ist ohne ihn
wertlos - und ein verlorener Schluessel macht auch das eigene Backup
wertlos. Das ist dieselbe Eigenschaft von zwei Seiten.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 10:54:21 +02:00
Florian Wilde 6865bae05e docs: Betriebswissen und Stand in die README
Vier Dinge, die beim Bauen Zeit gekostet haben und die nirgends stehen:

- Dev-Server und Build schreiben beide nach .next. Laufen sie
  gleichzeitig, fehlen dem Build einzelne Chunks, und die Meldung
  (Cannot find module './638.js') zeigt nicht auf die Ursache.
- AUTH_URL muss exakt der aufgerufenen Adresse entsprechen. Steht dort
  localhost und man ruft 127.0.0.1 auf, wird das Sitzungs-Cookie fuer
  die falsche Herkunft gesetzt - die Anmeldung landet stumm wieder auf
  dem Formular, ohne Fehlermeldung.
- Der Standalone-Server liest keine .env. Im Behaelter kommen alle
  Variablen aus dem environment-Abschnitt.
- Die beiden SQL-Skripte laufen nicht mit den Migrationen mit.

Dazu ein kurzer Abschnitt mit dem Stand: 71.051 Zeilen, 24 Modelle,
46 Seiten, 458 Unit-Tests, 34 End-to-End-Tests, null Typfehler.

Etappe: 8
Phase: Haertung
2026-08-22 07:32:32 +02:00
Florian Wilde 3833a9dd8f docs: README, Datenschutztexte, Dockerfile und Sicherungsskripte
Damit ist Etappe 1 abgeschlossen und betriebsfertig dokumentiert.

README mit beiden Betriebswegen. Docker Compose auf eigenem Server ist
der Hauptweg; Vercel und Neon sind vollstaendig beschrieben, aber mit
einer klaren Begruendung, warum ich davon abrate: beide Anbieter sind
US-Unternehmen und unterliegen auch bei EU-Region potenziell dem
CLOUD-Act. Bei Gesundheitsdaten einer nicht entscheidungsfaehigen Person
ist das eine Abwaegung, die man bewusst treffen muss.

Reverse-Proxy-Beispiele fuer Caddy, nginx und Traefik - der Proxy selbst
ist nicht Teil des Compose-Setups, weil er auf dem Zielserver schon
steht. Die Datenbank hat keine Portfreigabe.

Sicherung: pg_dump schreibt direkt in die Verschluesselung, der Klartext
landet nie auf der Platte. Danach eine Selbstpruefung - laesst sich die
Datei nicht wieder entschluesseln, endet der Lauf mit Fehler statt mit
einem stillen Scheinerfolg. Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt
dauerhaft stehen.

Die README sagt ausdruecklich, was das Backup NICHT enthaelt: den
Schluessel ENC_KEY_V1 und die Dateien im Objektspeicher. Dazu eine
Anleitung, die Wiederherstellung einmal im Jahr zu ueben - mit dem
letzten Schritt, in der Anwendung nachzusehen, ob die Diagnosen im
Klartext erscheinen. Erst dann stimmt nicht nur die Datenbank, sondern
auch der Schluessel.

Verarbeitungsverzeichnis und Datenschutzhinweise als ausfuellbare
Textbausteine. Die Hinweise sind in einfacher Sprache geschrieben - sie
sollen der betreuten Person vorgelesen werden koennen. Die Seite
/datenschutz liest denselben Text aus docs/, damit es nicht zwei
Fassungen gibt, die auseinanderlaufen.

Dockerfile in drei Stufen mit Tesseract, deutschen Sprachdaten und
poppler-utils. Zeitzone Europe/Berlin ist gesetzt - ohne sie rechnet der
Server in UTC und verschiebt Fristen um einen Tag.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 02:35:08 +02:00
Florian Wilde cc72f5efd7 chore: Projektgeruest mit Next.js, TypeScript und Tailwind
Grundgeruest der Anwendung: Next.js 15 (App Router), TypeScript im
strict-Modus, Tailwind mit shadcn/ui-Farbtokens.

Bewusste Festlegungen:
- Nur Systemschriften, keine externen Fonts, kein CDN.
- Grundschrift eine Stufe groesser, Fokusring immer sichtbar,
  Touchziele mindestens 44px.
- Ampelfarben fuer Fristen als eigene Design-Tokens.
- Betraege werden als Cent-Ganzzahl gefuehrt, damit die Rechnungslegung
  keine Rundungsfehler erbt.
- .env.example dokumentiert alle Geheimnisse; npm run schluessel erzeugt sie.

Etappe: 1
Phase: Fundament
2026-08-22 01:31:17 +02:00