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v1.10.2
...
5e5778b1e6
| Author | SHA1 | Date | |
|---|---|---|---|
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5e5778b1e6 | ||
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cba2e49211 | ||
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c5db3baac0 | ||
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274d7666ea | ||
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890e00fb5c | ||
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042e63812b | ||
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53dde70f26 | ||
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92c78a92ff | ||
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c210f8bff0 | ||
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5c6fac59b2 | ||
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ea34294fa7 | ||
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810716e4e4 | ||
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88e9202c2f | ||
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c0cb29bf53 | ||
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dbc24d965d | ||
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4d826ef55f | ||
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6e6f022234 | ||
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b3823094d6 | ||
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3525777fb4 | ||
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406f7854b7 | ||
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e48eda4332 | ||
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92ff8efe39 | ||
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676fbb8ee4 | ||
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5b54d7bc5f | ||
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609aa5d27d | ||
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6bd8f7e8a4 | ||
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133b0314c5 | ||
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2bed78915f | ||
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2c1b8f4c28 |
+55
-5
@@ -15,9 +15,17 @@ DATABASE_URL="postgresql://cockpit:bitte-aendern@localhost:5432/betreuungs_cockp
|
||||
# 32 zufaellige Bytes, base64. Erzeugen: npm run schluessel
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||||
AUTH_SECRET=
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# Oeffentliche Basis-URL der Anwendung (ohne abschliessenden Slash).
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# Hinter einem Proxy die Adresse, die im Browser in der Adresszeile steht -
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# nicht die interne. Passkeys pruefen dagegen.
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AUTH_URL=http://localhost:3000
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# Hinter einem Reverse Proxy auf true setzen.
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AUTH_TRUST_HOST=true
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# Darf der Host-Kopf der Anfrage die Adresse bestimmen?
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#
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# Solange AUTH_URL gesetzt ist: nein, und die Zeile bleibt weg. Die Adresse
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||||
# ist dann bekannt und muss nicht aus einer Kopfzeile abgeleitet werden, die
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||||
# von aussen kommt. Ein "X-Forwarded-Host: fremde.example" schlaegt sonst in
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# erzeugte Adressen durch.
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# AUTH_TRUST_HOST=true
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# --- Erreichbarkeit: HIER MUSST DU DICH ENTSCHEIDEN -------------------------
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#
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@@ -73,15 +81,57 @@ LOGIN_MAX_VERSUCHE=5
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||||
LOGIN_FENSTER_SEKUNDEN=900
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LOGIN_SPERRE_SEKUNDEN=900
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||||
# Geheimnis fuer die Ersteinrichtung. OHNE DIESEN WERT LAESST SICH DER ERSTE
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# ZUGANG NICHT ANLEGEN - das ist Absicht.
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#
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# Zwischen dem ersten Start und dem Anlegen des Zugangs stand die
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# Einrichtungsseite sonst offen: Wer sie in diesem Fenster findet, wird
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# Administrator. Erzeugen: npm run schluessel
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ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS=
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# Steht ein Reverse Proxy davor?
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#
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# Nur mit "true" wird "X-Forwarded-For" geglaubt - und dann von HINTEN
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# gelesen, weil der vordere Teil der Liste vom Aufrufer selbst kommt.
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||||
# Ohne diese Zeile zaehlt die Anmeldesperre nur nach E-Mail-Adresse.
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#
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# Der dokumentierte Betrieb (Reverse Proxy davor) braucht sie also:
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VERTRAUE_PROXY=true
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# Bei mehreren gestaffelten Proxys deren Anzahl. Sonst weglassen.
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||||
# VERTRAUE_PROXY_STUFEN=1
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||||
# --- Objektspeicher (S3-kompatibel, EU!) ------------------------------------
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# Wird ab Etappe 3 verwendet. Beispiel: Hetzner Object Storage, Falkenstein.
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||||
# ACHTUNG: Mit dem Anbieter muss ein AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVO bestehen.
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||||
S3_ENDPOINT=https://fsn1.your-objectstorage.com
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# Bleibt AUSKOMMENTIERT, solange das mitgelieferte MinIO benutzt wird.
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#
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||||
# Die docker-compose.yml setzt dann von selbst http://minio:9000 - aber
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# nur, wenn die Variable leer ist. Steht hier ein Wert, gewinnt er, und
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||||
# die Anwendung spricht mit einem fremden Host statt mit dem Speicher
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# nebenan. Genau das ist am 31.08.2026 passiert: Jede Ablage scheiterte
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# monatelang mit "NoSuchBucket", und die Zugangs-ID ging bei jedem Versuch
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# nach draussen.
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#
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||||
# Nur setzen, wenn ein EXTERNER Objektspeicher benutzt wird, z.B.:
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# S3_ENDPOINT=https://fsn1.your-objectstorage.com
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||||
S3_REGION=eu-central
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||||
S3_BUCKET=betreuungs-cockpit
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S3_ACCESS_KEY_ID=
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||||
S3_SECRET_ACCESS_KEY=
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# Serverseitige Verschluesselung durch den Anbieter.
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#
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# Bleibt leer, und das ist die richtige Voreinstellung: Die Anwendung
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# verschluesselt jede Datei selbst, bevor sie den Server verlaesst. Eine
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# zweite Lage durch den Anbieter schuetzt vor nichts, was der eigene
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||||
# Umschlag nicht schon abdeckt.
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#
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# Das mitgelieferte MinIO kann sie ohnehin nicht - es laeuft ohne KMS und
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||||
# lehnt jede Ablage mit "NotImplemented" ab, sobald hier etwas steht.
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#
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# Nur setzen, wenn ein externer Anbieter sie ausdruecklich verlangt:
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||||
# S3_SSE=AES256
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||||
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# --- E-Mail-Erinnerungen (optional, ab Etappe 2) ----------------------------
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||||
SMTP_HOST=
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||||
SMTP_PORT=587
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||||
@@ -91,5 +141,5 @@ SMTP_FROM="Betreuungs-Cockpit <cockpit@example.de>"
|
||||
|
||||
# --- Erstanmeldung ----------------------------------------------------------
|
||||
# Wird nur vom Seed benutzt, um den ersten Betreuer-Zugang anzulegen.
|
||||
SEED_ADMIN_EMAIL=fw@wildeflorian.de
|
||||
SEED_ADMIN_PASSWORT=bitte-beim-ersten-login-aendern
|
||||
SEED_ADMIN_EMAIL=
|
||||
SEED_ADMIN_PASSWORT=
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||||
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||||
@@ -11,6 +11,14 @@ dist/
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||||
next-env.d.ts
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||||
*.tsbuildinfo
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||||
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# Eigene Anpassungen der Installation.
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#
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# Docker Compose liest diese Datei automatisch zusaetzlich zur
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# docker-compose.yml. Sie ist der vorgesehene Ort fuer Aenderungen, die ein
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||||
# Update ueberleben sollen: update.sh prueft nur versionierte Dateien
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||||
# (git status --untracked-files=no) und laesst sie deshalb in Ruhe.
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||||
docker-compose.override.yml
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||||
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||||
# Umgebung - enthaelt Schluessel, gehoert NIE ins Repo
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||||
.env
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||||
.env.local
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||||
+177
-1
@@ -26,6 +26,180 @@ Wiederherstellung*.
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||||
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||||
_Noch nichts._
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||||
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||||
## [1.12.0] – 2026-09-01
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||||
Diese Fassung geht aus einer Fehlersuche im laufenden Betrieb hervor. Ein
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||||
Schreiben ließ sich nicht in der Akte ablegen — und hinter derselben
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Meldung lagen nacheinander drei verschiedene Ursachen. Beim Nachsehen kam
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||||
ein vierter Punkt dazu, der schwerer wiegt als alle anderen zusammen.
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||||
### Nach dem Update: einmal die Sicherung prüfen
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||||
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||||
```bash
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||||
docker compose up -d
|
||||
docker compose exec sicherung /bin/sh /sicherung.sh
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||||
```
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||||
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||||
Erwartet werden drei Zeilen: `Datenbank gesichert`, `Dokumente gesichert`
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||||
und `Selbstpruefung bestanden - Datenbank und Dokumente.`
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||||
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### Behoben
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||||
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||||
- **Deine Dokumente waren in keiner Sicherung.** Der Sicherungsdienst
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machte täglich ein `pg_dump` und sonst nichts. Nach einem Plattenschaden
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||||
wäre die Akte vollständig wiederhergestellt worden — mit allen
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||||
Einträgen, Verweisen und Prüfsummen, aber ohne eine einzige Datei
|
||||
dahinter. Die Prüfsumme in der Akte hätte dann ein Dokument belegt, das
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||||
es nicht mehr gibt.
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||||
Je Lauf entstehen jetzt zwei verschlüsselte Dateien mit demselben
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||||
Zeitstempel — der Datenbankstand und ein Archiv der Dokumente. Beide mit
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||||
Prüfsumme, beide in der Aufbewahrung, beide in der Selbstprüfung.
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||||
Schlägt der Dokumententeil fehl, bricht der Lauf ab und räumt den
|
||||
angefangenen Datenbankstand weg: Eine Sicherung, die nur die halbe
|
||||
Wahrheit enthält, aber vollständig aussieht, ist schlimmer als gar
|
||||
keine.
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||||
|
||||
- **Der mitgelieferte Objektspeicher konnte keine Dokumente aufnehmen.**
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||||
Die Anwendung verlangte bei jeder Ablage serverseitige Verschlüsselung,
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||||
das mitgelieferte MinIO kann sie ohne Zusatzdienst nicht. Wer der
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||||
Installationsanleitung folgte, landete zwangsläufig dort. Sie ist jetzt
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||||
abschaltbar und standardmäßig aus — gebraucht wird sie nicht, weil die
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||||
Anwendung seit 1.11.0 selbst verschlüsselt.
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||||
|
||||
- **„Das Schreiben konnte nicht abgelegt werden" sagte nichts.** Jetzt
|
||||
steht dort, was los ist: fehlender Ablagebereich mit Verweis auf den
|
||||
Installationsschritt, abgelehnte Zugangsdaten, nicht erreichbarer
|
||||
Speicher. Und in jedem Fall, ob deine Eingaben erhalten bleiben.
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||||
|
||||
- **Zwei Einstellungen erreichten die Anwendung nie.**
|
||||
`ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS` und `VERTRAUE_PROXY` standen zwar in der
|
||||
Anleitung, wurden aber nicht an den Behälter durchgereicht. Bei
|
||||
`VERTRAUE_PROXY` fiel das nicht auf: Die Anmeldesperre zählte still eine
|
||||
Dimension weniger.
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||||
- **Die Beispielkonfiguration zeigte auf einen fremden Anbieter.**
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||||
`S3_ENDPOINT` war mit einer externen Adresse vorbelegt und hebelte damit
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||||
den richtigen Standard aus. Die Zeile ist jetzt auskommentiert.
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||||
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||||
### Neu
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||||
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||||
- **Die Anwendung prüft ihre Dateiablage selbst.** Sie schreibt eine
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||||
winzige Datei, liest sie zurück und räumt sie weg — und beantwortet
|
||||
damit auf einmal, ob der Speicher erreichbar ist, der Ablagebereich
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||||
existiert und geschrieben werden darf. Das Ergebnis steht unter
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||||
`/api/gesundheit` und im Log. Bisher fiel eine kaputte Konfiguration
|
||||
erst auf, wenn jemand ein Dokument ablegen wollte.
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||||
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||||
- **Ein neuer Abschnitt in der Anleitung: „Wo deine Daten liegen".**
|
||||
Die drei Orte, der Pfad auf der Platte, welche Schlüssel unverzichtbar
|
||||
sind — und wie man prüft, ob zu jedem Akteneintrag auch eine Datei
|
||||
gehört.
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||||
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||||
### Geändert
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- **Ausschlussfristen warnen nur noch, wenn sie näherrücken.** Auf dem
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||||
Dashboard standen dauerhaft drei rote Kästen mit Warndreieck — für
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||||
Aufwandspauschalen, die 2027, 2028 und 2029 ablaufen. Eine Warnung, die
|
||||
monatelang dasteht und nichts von einem will, stumpft ab; man übersieht
|
||||
die vierte, die etwas will. Ab drei Monaten vor Ablauf meldet sich eine
|
||||
Frist wieder, Versäumtes immer. In der Fristenliste stehen sie
|
||||
unverändert weiter.
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||||
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||||
## [1.11.0] – 2026-08-24
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||||
Diese Fassung geht aus einer Sicherheitsprüfung hervor. Sie ändert nichts
|
||||
an der Bedienung, schließt aber mehrere Lücken — darunter drei, bei denen
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||||
im Code eine Zusage stand, die so nicht galt.
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||||
### Vor dem Update: zwei neue Zeilen in der `.env`
|
||||
|
||||
```bash
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||||
ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS=<zufälliger Wert, npm run schluessel erzeugt einen>
|
||||
VERTRAUE_PROXY=true
|
||||
```
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||||
|
||||
Beide sind nicht zwingend, aber beide haben Folgen, wenn sie fehlen:
|
||||
|
||||
- Ohne `ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS` läuft alles weiter — nur der **erste**
|
||||
Zugang ließe sich nicht mehr anlegen. Auf einer bestehenden Installation
|
||||
ist das genau richtig; bei einer Neuinstallation brauchst du den Wert.
|
||||
- Ohne `VERTRAUE_PROXY=true` zählt die Anmeldesperre nur noch nach
|
||||
E-Mail-Adresse, nicht mehr zusätzlich nach Anschluss. Beim ersten Mal
|
||||
steht eine erklärende Zeile im Log.
|
||||
|
||||
### Nach dem Update, nur mit Objektspeicher
|
||||
|
||||
Bereits abgelegte Dateien liegen weiter unverschlüsselt, bis sie einmal
|
||||
umgeschrieben werden. Lesen funktioniert durchgehend, der Lauf lässt sich
|
||||
jederzeit abbrechen und wiederholen:
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
npm run speicher:verschluesseln # erst schauen
|
||||
npm run speicher:verschluesseln -- --anwenden
|
||||
```
|
||||
|
||||
Wer beim Dateitreiber bleibt, muss nichts tun — dort wurde immer schon
|
||||
verschlüsselt.
|
||||
|
||||
### Behoben
|
||||
|
||||
- **Der zweite Faktor war eine Anzeige, keine Grenze.** „TOTP ist Pflicht"
|
||||
galt nur für Seiten. Server Actions und Downloads liefen daran vorbei:
|
||||
Wer sich mit Passwort angemeldet, die Einrichtung aber nie abgeschlossen
|
||||
hatte, kam an die Daten. Die Prüfung sitzt jetzt an der Stelle, durch die
|
||||
alles muss.
|
||||
|
||||
- **Ein Dokumenten-Download fragte nur nach der Anmeldung.** Dieselbe
|
||||
Lücke, an einer Stelle, die bei der ersten Durchsicht übersehen wurde.
|
||||
|
||||
- **Die Anmeldesperre sperrte dauerhaft aus.** Jeder Versuch während einer
|
||||
laufenden Sperre verlängerte sie um die volle Dauer. Wer alle zehn
|
||||
Minuten ein falsches Passwort an eine fremde Adresse schickte, sperrte
|
||||
deren Inhaber aus — ohne das Passwort zu kennen. Nebenbei wuchs die
|
||||
Tabelle mit jedem Versuch.
|
||||
|
||||
- **Ein Code aus der Authenticator-App galt mehrfach.** Bis zu 90 Sekunden
|
||||
lang ließ sich derselbe Code erneut einlösen — abgelesen, abgefangen
|
||||
oder aus dem Browserverlauf. Jetzt gilt jeder genau einmal.
|
||||
|
||||
- **Passkeys ließen sich ohne Rückfrage anlegen und entfernen.** An einem
|
||||
unbeaufsichtigten Rechner waren das zwei Klicks zu einem dauerhaften
|
||||
eigenen Zugang, der auch einen Passwortwechsel überlebt hätte. Jetzt
|
||||
fragt die Anwendung vorher nach Passwort und Code — wie beim Export.
|
||||
|
||||
- **Die Ersteinrichtung stand offen.** Zwischen dem ersten Start und dem
|
||||
Anlegen des Zugangs konnte jeder, der die Seite fand, Administrator
|
||||
werden. Zwei gleichzeitige Anfragen legten außerdem beide einen Zugang
|
||||
an.
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||||
|
||||
- **Dateien im Objektspeicher lagen mit dem Schlüssel des Anbieters da.**
|
||||
Gegen eine verlorene Festplatte im Rechenzentrum half das, gegen den
|
||||
Anbieter und gegen gestohlene Zugangsdaten zum Speicher nicht. Jetzt
|
||||
liegt derselbe Umschlag darum wie bei der Ablage auf dem eigenen Server,
|
||||
mit einem Schlüssel, der die Anwendung nie verlässt.
|
||||
|
||||
- **Ein präpariertes PDF konnte den Server umbringen.** Beim Auslesen des
|
||||
eingebetteten Texts gab es keine Obergrenze: Wenige Kilobyte Füllung
|
||||
blähen sich beim Auspacken auf Gigabyte auf. Ebenso beim Umwandeln in
|
||||
Bilder — die Seitengröße steht im Dokument, und bei fester Auflösung
|
||||
ergab eine künstlich große Seite ein Bild von mehreren Gigabyte.
|
||||
|
||||
- **32 Schwachstellen in mitgelieferten Paketen, davon 5 kritische.**
|
||||
Jetzt keine.
|
||||
|
||||
### Geändert
|
||||
|
||||
- **Downloads laufen jetzt immer über die Anwendung**, auch mit
|
||||
Objektspeicher. Das ist die Folge der Verschlüsselung — entschlüsseln
|
||||
kann nur die Anwendung. Nebeneffekt: Jeder Abruf prüft die Berechtigung
|
||||
und wird protokolliert. Ein weitergeleiteter Link allein öffnet nichts
|
||||
mehr.
|
||||
|
||||
- **`docs/SICHERHEIT.md`** ist neu: Bedrohungsmodell, der Durchgang entlang
|
||||
der OWASP Top 10 — und ein Abschnitt darüber, was ausdrücklich **nicht**
|
||||
geschützt ist.
|
||||
|
||||
## [1.10.2] – 2026-08-24
|
||||
|
||||
### Behoben
|
||||
@@ -1171,7 +1345,9 @@ Was davon wann angegangen wird, steht in [`docs/ROADMAP.md`](docs/ROADMAP.md).
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
[Unveröffentlicht]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.10.2...HEAD
|
||||
[Unveröffentlicht]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.12.0...HEAD
|
||||
[1.12.0]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.11.0...v1.12.0
|
||||
[1.11.0]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.10.2...v1.11.0
|
||||
[1.10.2]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.10.1...v1.10.2
|
||||
[1.10.1]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.10.0...v1.10.1
|
||||
[1.10.0]: https://git.wilde-server.de/florian.wilde/betreuungs-cockpit/compare/v1.9.0...v1.10.0
|
||||
|
||||
@@ -93,6 +93,15 @@ services:
|
||||
AUTH_SECRET: ${AUTH_SECRET:?AUTH_SECRET fehlt in der .env}
|
||||
AUTH_URL: ${AUTH_URL:?AUTH_URL fehlt in der .env}
|
||||
AUTH_TRUST_HOST: 'true'
|
||||
# Ohne diesen Wert laesst sich der erste Zugang nicht anlegen - siehe
|
||||
# src/server/actions/ersteinrichtung.ts. Leer heisst: gesperrt.
|
||||
ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS: ${ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS:-}
|
||||
# Bewusst OHNE Vorgabe "true": Die strengere Einstellung bleibt die
|
||||
# Voreinstellung. Wer einen Reverse Proxy davorstellt - der
|
||||
# dokumentierte Betrieb tut das -, sagt es in der .env ausdruecklich.
|
||||
# Ohne den Wert zaehlt die Anmeldesperre nur nach E-Mail-Adresse.
|
||||
VERTRAUE_PROXY: ${VERTRAUE_PROXY:-}
|
||||
VERTRAUE_PROXY_STUFEN: ${VERTRAUE_PROXY_STUFEN:-}
|
||||
ENC_KEY_V1: ${ENC_KEY_V1:?ENC_KEY_V1 fehlt in der .env - ohne ihn sind die verschluesselten Felder nicht lesbar}
|
||||
# Bleibt leer, solange nicht rotiert wird. Die Anwendung ueberspringt
|
||||
# leere Schluesselvariablen - siehe src/lib/env.ts.
|
||||
@@ -110,6 +119,9 @@ services:
|
||||
S3_BUCKET: ${S3_BUCKET:-betreuungs-cockpit}
|
||||
S3_ACCESS_KEY_ID: ${S3_ACCESS_KEY_ID}
|
||||
S3_SECRET_ACCESS_KEY: ${S3_SECRET_ACCESS_KEY}
|
||||
# Leer lassen. Das mitgelieferte MinIO laeuft ohne KMS und lehnt jede
|
||||
# Ablage ab, sobald hier etwas steht - siehe .env.example.
|
||||
S3_SSE: ${S3_SSE:-}
|
||||
UPLOAD_MAX_BYTES: ${UPLOAD_MAX_BYTES:-26214400}
|
||||
OCR_AKTIV: ${OCR_AKTIV:-true}
|
||||
SMTP_HOST: ${SMTP_HOST:-}
|
||||
@@ -155,9 +167,20 @@ services:
|
||||
PGDATABASE: ${POSTGRES_DB:-betreuungs_cockpit}
|
||||
SICHERUNG_PASSWORT: ${SICHERUNG_PASSWORT:?SICHERUNG_PASSWORT fehlt in der .env}
|
||||
SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE: ${SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE:-30}
|
||||
SICHERUNG_DOKUMENTE_QUELLE: /dokumente
|
||||
TZ: Europe/Berlin
|
||||
volumes:
|
||||
- ./backups:/backups
|
||||
# Die Dokumente, ausdruecklich NUR LESEND.
|
||||
#
|
||||
# Der Sicherungsdienst laeuft unbeaufsichtigt per cron. Ein Dienst,
|
||||
# der die Daten zerstoeren kann, die er sichern soll, ist ein Risiko
|
||||
# ohne Gegenwert - ein Fehler im Skript oder ein kompromittierter
|
||||
# Behaelter wuerde beides auf einmal treffen.
|
||||
#
|
||||
# Zurueckspielen geschieht deshalb nicht hierher, sondern in ein
|
||||
# Verzeichnis unter ./backups; siehe scripts/wiederherstellung.sh.
|
||||
- minio-daten:/dokumente:ro
|
||||
- ./scripts/sicherung.sh:/sicherung.sh:ro
|
||||
- ./scripts/wiederherstellung.sh:/wiederherstellung.sh:ro
|
||||
entrypoint: ['/bin/sh', '-c']
|
||||
|
||||
@@ -332,6 +332,136 @@ Anwendung jederzeit verlassen. Verlangt eine erneute Anmeldung.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Der Jahresabschluss, Schritt für Schritt
|
||||
|
||||
Einmal im Jahr will das Gericht zwei Dinge: einen **Bericht über die
|
||||
Person** und eine **Rechnung über das Vermögen**. Beides bezieht sich auf
|
||||
dein Betreuungsjahr, nicht auf das Kalenderjahr.
|
||||
|
||||
Die Reihenfolge unten ist keine Formalie. Der erste Schritt liegt sechs
|
||||
Wochen vor dem Stichtag, weil manche Auskünfte so lange brauchen — wer erst
|
||||
am Stichtag daran denkt, wartet und gerät in Verzug.
|
||||
|
||||
### Sechs Wochen vorher: anfordern, was du nicht selbst hast
|
||||
|
||||
Manche Werte kannst du nicht nachsehen, sondern nur erfragen:
|
||||
|
||||
- **Rückkaufswerte** aller Lebens-, Renten- und Sterbegeldversicherungen
|
||||
- **Bescheinigungen** über Geschäftsguthaben, Bausparguthaben, Depotwerte
|
||||
- **Jahresabrechnungen**, die noch ausstehen
|
||||
|
||||
Die Anwendung legt dir dafür rechtzeitig eine Frist an. Schreib die Briefe
|
||||
gleich, wenn sie fällig wird — unter **Vorgänge** oder direkt am Vertrag.
|
||||
Jedes Schreiben bekommt eine **Wiedervorlage**: Kommt in drei Wochen keine
|
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Antwort, fasst du nach. Ohne Wiedervorlage geht eine unbeantwortete Anfrage
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unter, und das merkst du am Stichtag.
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### Am Stichtag: Stände eintragen
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**Konten** — *Vermögen & Kasse → Konten → Konto öffnen → „Neuen Kontostand
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festhalten"*. Für jedes Konto einzeln: Stichtag, Betrag, **Quelle**.
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Die Quelle ist kein Beiwerk. Sie steht später neben der Zahl im Bericht,
|
||||
und ein Betrag ohne Herkunft ist gegenüber dem Gericht wenig wert. Schreib
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hinein, woher du die Zahl hast: „Kontoauszug 11/2026", „Online-Banking,
|
||||
abgerufen am 07.11.".
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||||
Vergiss die kleinen nicht: **Verwahrgeld im Heim** und die **Barkasse**
|
||||
sind Konten wie jedes andere.
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||||
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||||
**Vermögen** — *Vermögen & Kasse → Vermögen*. Immobilie, Fahrzeug,
|
||||
Wertgegenstände, Forderungen, Schulden. Jeder Posten bekommt einen
|
||||
**Wertstand** zum Stichtag, ebenfalls mit Quelle — und hier kannst du das
|
||||
**Nachweisdokument gleich anhängen**.
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||||
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> **Du musst nicht auf den Tag genau treffen.** Die Anwendung nimmt je
|
||||
> Konto den letzten Stand am oder vor dem Stichtag. Weicht er ab, schreibt
|
||||
> sie es in den Bericht: „Der Stand von ‚Sparbuch' stammt vom 31.10.2026,
|
||||
> nicht vom Stichtag." Fehlt ein Stand ganz, steht das Konto ohne Betrag
|
||||
> drin — mit Hinweis, nicht mit einer erfundenen Null.
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||||
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||||
### Dann die Berichte
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1. **Vermögensübersicht oder Rechnungslegung** — *Vermögen & Kasse →
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||||
Berichte*, Betreuungsjahr wählen.
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||||
2. **Belegmappe** — *Berichte → Belegmappe*, derselbe Zeitraum. Das ist die
|
||||
Anlage.
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3. **Jahresbericht** — *Berichte → Jahresbericht*. Entwurf überarbeiten,
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||||
dann ausgeben.
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Vorher lohnt ein Blick ins **Kassenbuch**: Buchungen ohne Beleg und ohne
|
||||
Begründung fallen dem Gericht auf. Entweder den Beleg nachreichen oder in
|
||||
einem Satz begründen, warum es keinen gibt.
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---
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## Was aussieht wie ein Konto, aber keines ist
|
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||||
**Genossenschaftsanteile** sind der Leitfall. Im Alltag redet man von einem
|
||||
Konto, das Gericht fragt einen „Kontoauszug" an — nur gibt es keinen. Am
|
||||
Automaten schon gar nicht.
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||||
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||||
Der Grund: Ein Geschäftsguthaben bei einer Genossenschaft ist **kein
|
||||
Zahlungskonto**, sondern eine **Forderung gegen die Genossenschaft**. Es
|
||||
laufen keine Buchungen darüber, es gibt keine Umsätze, und ausgezahlt wird
|
||||
erst nach Kündigung der Mitgliedschaft — mit Frist.
|
||||
|
||||
### Deshalb: als Vermögensposten anlegen, nicht als Konto
|
||||
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||||
*Vermögen & Kasse → Vermögen → Posten anlegen*, Art **Forderung**.
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||||
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||||
Das ist kein Formalismus, sondern hat zwei handfeste Gründe:
|
||||
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||||
1. **Nur am Vermögensposten kannst du den Nachweis anhängen.** Ein
|
||||
Kontostand trägt eine Quellenangabe, aber kein Dokument. Die
|
||||
Bescheinigung der Genossenschaft — genau das Blatt, das das Gericht
|
||||
sehen will — hätte am Konto keinen Platz.
|
||||
2. **Als Konto stünde es in der Kontenliste** und würde dort einen Auszug
|
||||
und Buchungen erwarten, die es nie geben wird.
|
||||
|
||||
Trag dann einen **Wertstand** zum Stichtag ein, mit der Bescheinigung als
|
||||
Nachweisdokument.
|
||||
|
||||
### Den „Kontoauszug" bekommst du schriftlich
|
||||
|
||||
Die Genossenschaft stellt dir auf Anfrage eine **Bescheinigung über das
|
||||
Geschäftsguthaben** zum Stichtag aus. Viele verschicken ohnehin einmal
|
||||
jährlich eine Abrechnung nach der Generalversammlung — dann genügt es,
|
||||
diese abzuwarten und einzuscannen.
|
||||
|
||||
Fehlt sie, schreib hin. Unter **Vorlagen** liegt das *Auskunftsersuchen*
|
||||
als Kopiervorlage; darin änderst du die Bitte auf „Bescheinigung über das
|
||||
Geschäftsguthaben zum <Stichtag>". Und setz eine Wiedervorlage.
|
||||
|
||||
> **„Der Wert bleibt doch immer gleich."** Meistens ja — aber nicht
|
||||
> zwangsläufig. Wird eine **Dividende dem Geschäftsguthaben
|
||||
> gutgeschrieben** statt ausgezahlt, wächst es. Ebenso, wenn weitere
|
||||
> Anteile gezeichnet wurden. Genau deshalb fragt man einmal im Jahr nach,
|
||||
> statt den Vorjahreswert fortzuschreiben.
|
||||
|
||||
### Dieselbe Bauform, andere Namen
|
||||
|
||||
Nach demselben Muster behandelst du alles, was „Konto" heißt und keinen
|
||||
Auszug kennt:
|
||||
|
||||
| Was | Als was anlegen | Nachweis |
|
||||
|---|---|---|
|
||||
| Genossenschaftsanteile | Vermögensposten, *Forderung* | Bescheinigung der Genossenschaft |
|
||||
| Bausparvertrag | Vermögensposten, *Forderung* | Jahreskontoauszug der Bausparkasse |
|
||||
| Sterbegeld-, Lebensversicherung | **Vertrag**, Rückkaufswert am Vertrag | Rückkaufswertmitteilung |
|
||||
| Wertpapierdepot | Konto, Art *Depot* | Depotauszug zum Stichtag |
|
||||
| Darlehen, das die Person schuldet | Vermögensposten, *Verbindlichkeit* | Saldenbestätigung der Bank |
|
||||
|
||||
Das Depot ist die Ausnahme: Dort laufen Umsätze, es gibt einen Auszug, und
|
||||
es verhält sich wie ein Konto.
|
||||
|
||||
Bei Versicherungen nimmst du **nicht** den Vermögensbereich, sondern den
|
||||
Vertrag selbst — dort gehört der Rückkaufswert hin, samt Historie über die
|
||||
Jahre.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
|
||||
## Anmelden mit dem Finger: Passkeys
|
||||
|
||||
Drei Felder auszufüllen, nur um kurz eine Frist nachzusehen, ist lästig —
|
||||
|
||||
+216
-24
@@ -34,6 +34,7 @@ durchgeht — dann weißt du im Fehlerfall genau, wo es hakt.
|
||||
- [Schritt 9 — Sicherung prüfen](#schritt-9--sicherung-prüfen)
|
||||
- [Schritt 10 — Wartungslauf einrichten](#schritt-10--wartungslauf-einrichten)
|
||||
- [Schritt 11 — Schlüssel in Sicherheit bringen](#schritt-11--schlüssel-in-sicherheit-bringen)
|
||||
- [Wo deine Daten liegen](#wo-deine-daten-liegen)
|
||||
- [Aktualisieren](#aktualisieren)
|
||||
- [Wenn etwas nicht klappt](#wenn-etwas-nicht-klappt)
|
||||
- [Abnahmeliste](#abnahmeliste)
|
||||
@@ -156,6 +157,7 @@ const w = n => b(n).replace(/[+/=]/g,'x');
|
||||
console.log('AUTH_SECRET=' + b(32));
|
||||
console.log('ENC_KEY_V1=' + b(32));
|
||||
console.log('INDEX_KEY=' + b(32));
|
||||
console.log('ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS=' + w(24));
|
||||
console.log('POSTGRES_PASSWORD=' + w(24));
|
||||
console.log('SICHERUNG_PASSWORT=' + w(24));
|
||||
console.log('S3_ACCESS_KEY_ID=' + w(12));
|
||||
@@ -183,6 +185,13 @@ cp .env.example .env
|
||||
nano .env
|
||||
```
|
||||
|
||||
> **Die `.env` allein genügt nicht.** Die `docker-compose.yml` reicht die
|
||||
> Werte einzeln an den Behälter durch — sie hat kein `env_file:`. Ein
|
||||
> selbst ergänzter Wert, der dort nicht aufgeführt ist, erreicht die
|
||||
> Anwendung nicht, auch wenn er in der `.env` steht. Alle hier
|
||||
> beschriebenen Werte sind eingetragen; ein Test wacht darüber
|
||||
> (`tests/umgebung-durchreichen.test.ts`).
|
||||
|
||||
Diese Werte **musst** du setzen:
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
@@ -192,7 +201,15 @@ POSTGRES_PASSWORD=<aus Schritt 2>
|
||||
# --- Anmeldung ---
|
||||
AUTH_SECRET=<aus Schritt 2>
|
||||
AUTH_URL=https://cockpit.deine-domain.de # exakt deine Adresse, mit https
|
||||
AUTH_TRUST_HOST=true
|
||||
|
||||
# Ohne diesen Wert laesst sich der erste Zugang nicht anlegen. Absicht:
|
||||
# sonst steht die Einrichtungsseite bis zum ersten Anlegen fuer jeden offen.
|
||||
ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS=<aus Schritt 2>
|
||||
|
||||
# Ein Reverse Proxy steht davor (Schritt 7). Nur damit wird der
|
||||
# weitergereichte Kopf geglaubt, aus dem die Anmeldesperre den Anschluss
|
||||
# liest. Ohne die Zeile zaehlt sie nur nach E-Mail-Adresse.
|
||||
VERTRAUE_PROXY=true
|
||||
|
||||
# --- Verschlüsselung ---
|
||||
ENC_KEY_V1=<aus Schritt 2>
|
||||
@@ -202,6 +219,9 @@ INDEX_KEY=<aus Schritt 2>
|
||||
# --- Objektspeicher ---
|
||||
S3_ACCESS_KEY_ID=<aus Schritt 2>
|
||||
S3_SECRET_ACCESS_KEY=<aus Schritt 2>
|
||||
# S3_ENDPOINT bleibt AUSKOMMENTIERT, solange du das mitgelieferte MinIO
|
||||
# benutzt. Nur dann setzt die docker-compose.yml von selbst
|
||||
# http://minio:9000 - steht dort ein Wert, gewinnt er.
|
||||
|
||||
# --- Sicherung ---
|
||||
SICHERUNG_PASSWORT=<aus Schritt 2>
|
||||
@@ -258,12 +278,16 @@ chmod 600 .env
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
# Sind alle Pflichtwerte gefüllt? Zeigt nur die Namen, nicht die Werte.
|
||||
grep -E '^(POSTGRES_PASSWORD|AUTH_SECRET|AUTH_URL|ENC_KEY_V1|INDEX_KEY|S3_ACCESS_KEY_ID|S3_SECRET_ACCESS_KEY|SICHERUNG_PASSWORT)=.+' .env \
|
||||
grep -E '^(POSTGRES_PASSWORD|AUTH_SECRET|AUTH_URL|ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS|VERTRAUE_PROXY|ENC_KEY_V1|INDEX_KEY|S3_ACCESS_KEY_ID|S3_SECRET_ACCESS_KEY|SICHERUNG_PASSWORT)=.+' .env \
|
||||
| sed 's/=.*/ = gesetzt/'
|
||||
```
|
||||
|
||||
Acht Zeilen müssen erscheinen. Fehlt eine, startet die Anwendung nicht —
|
||||
und sagt dir beim Start auch, welche.
|
||||
Zehn Zeilen müssen erscheinen. Fehlt eine, startet die Anwendung nicht —
|
||||
und sagt dir beim Start auch, welche. Zwei Ausnahmen: Fehlt
|
||||
`ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS`, startet die Anwendung, aber der erste Zugang
|
||||
lässt sich nicht anlegen. Fehlt `VERTRAUE_PROXY`, läuft alles — die
|
||||
Anmeldesperre zählt dann nur nach E-Mail-Adresse und schreibt beim ersten
|
||||
Mal eine Zeile ins Log.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
@@ -299,7 +323,8 @@ betreuungs-cockpit-sicherung-1 Up
|
||||
```bash
|
||||
# Antwortet die Anwendung? (Port anpassen, falls du APP_PORT gesetzt hast)
|
||||
curl -s http://127.0.0.1:3000/api/gesundheit
|
||||
# {"status":"bereit","version":"1.10.2","commit":"..."}
|
||||
# {"status":"bereit","version":"1.12.0","commit":"...",
|
||||
# "speicher":{"status":"bereit","treiber":"s3"}}
|
||||
```
|
||||
|
||||
Kommt hier nichts, sieh in die Logs:
|
||||
@@ -351,20 +376,42 @@ nichts kaputtmacht.
|
||||
Der Objektspeicher braucht einen Ablagebereich für die Dokumente:
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
set -a && source .env && set +a
|
||||
|
||||
docker compose exec minio mc alias set lokal \
|
||||
http://localhost:9000 "$S3_ACCESS_KEY_ID" "$S3_SECRET_ACCESS_KEY"
|
||||
|
||||
docker compose exec minio mc mb lokal/betreuungs-cockpit
|
||||
docker compose exec minio sh -c '
|
||||
mc alias set lokal http://localhost:9000 "$MINIO_ROOT_USER" "$MINIO_ROOT_PASSWORD" >/dev/null &&
|
||||
mc mb "lokal/$S3_BUCKET" 2>/dev/null || true
|
||||
mc ls lokal
|
||||
'
|
||||
```
|
||||
|
||||
### Kontrolle
|
||||
Es muss eine Zeile mit dem Namen deines Ablagebereichs erscheinen —
|
||||
standardmäßig `betreuungs-cockpit/`.
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
docker compose exec minio mc ls lokal
|
||||
# [...] betreuungs-cockpit/
|
||||
```
|
||||
> **Warum der Befehl so umständlich aussieht.** Er holt die Zugangsdaten
|
||||
> aus den Variablen, die im MinIO-Behälter ohnehin stehen. Das hat drei
|
||||
> Gründe, und jeder davon hat schon einmal Zeit gekostet:
|
||||
>
|
||||
> 1. **Kein Passwort in der Befehlszeile** — es stünde sonst in der
|
||||
> Verlaufsdatei deiner Shell.
|
||||
> 2. **Kein `source .env`** — exportierte Werte haben Vorrang vor der
|
||||
> `.env`-Datei und überstimmen danach *jedes* `docker compose up`. Wer
|
||||
> später die `.env` ändert und neu startet, sieht keine Wirkung und
|
||||
> sucht den Fehler überall, nur nicht in der eigenen Shell.
|
||||
> 3. **Der Alias überlebt kein Neuerstellen.** `mc alias set` schreibt
|
||||
> nach `/root/.mc` **im Behälter**. Nach jedem `docker compose up -d
|
||||
> minio` ist er weg, und `mc ls lokal` liefert dann kommentarlos nichts
|
||||
> — man hält seine Dokumente für verschwunden. Deshalb setzt jeder
|
||||
> Aufruf den Alias selbst.
|
||||
>
|
||||
> Der Bucket-Name kommt aus `$S3_BUCKET` und ist nicht fest verdrahtet:
|
||||
> Sonst zeigen Anwendung und Ablagebereich aneinander vorbei, sobald
|
||||
> jemand den Namen ändert.
|
||||
|
||||
> **Serverseitige Verschlüsselung?** Brauchst du nicht. Die Anwendung
|
||||
> verschlüsselt jede Datei selbst, bevor sie den Server verlässt — mit
|
||||
> `ENC_KEY_V1`, der den Anbieter nie erreicht. Das mitgelieferte MinIO
|
||||
> läuft ohne KMS und würde jede Ablage ablehnen, sobald `S3_SSE` in der
|
||||
> `.env` steht. Setz den Wert nur, wenn ein externer Anbieter ihn
|
||||
> ausdrücklich verlangt.
|
||||
|
||||
> **Externer Objektspeicher statt MinIO?** Wenn du einen S3-Dienst in der
|
||||
> EU benutzt (z. B. Hetzner Object Storage, Falkenstein), streich den
|
||||
@@ -375,6 +422,21 @@ docker compose exec minio mc ls lokal
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
> **Der Abschnitt `speicher`** sagt, ob die Dateiablage benutzbar ist:
|
||||
> erreichbar, Ablagebereich vorhanden, Schreibrecht da. Steht dort
|
||||
> `gestoert`, lässt sich kein Dokument ablegen — alles andere funktioniert
|
||||
> weiter. Die Erklärung steht im Log:
|
||||
>
|
||||
> ```bash
|
||||
> docker compose logs app | grep '\[speicher\]'
|
||||
> ```
|
||||
>
|
||||
> Geprüft wird beim ersten Aufruf dieser Adresse und danach höchstens alle
|
||||
> fünf Minuten. Der Healthcheck ruft sie ohnehin auf, die Zeile steht also
|
||||
> kurz nach dem Start im Log.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Schritt 7 — In den Reverse Proxy eintragen
|
||||
|
||||
Der Proxy steht auf einem **anderen Server**. Damit sind zwei Dinge zu
|
||||
@@ -718,13 +780,19 @@ Erwartete Ausgabe, in dieser Reihenfolge:
|
||||
|
||||
```
|
||||
Sicherung beginnt: /backups/cockpit_2026-08-22_1430.dump.enc
|
||||
Sicherung fertig (1.2M)
|
||||
Selbstpruefung bestanden.
|
||||
Datenbank gesichert (1.2M)
|
||||
Dokumente gesichert (18M)
|
||||
Selbstpruefung bestanden - Datenbank und Dokumente.
|
||||
```
|
||||
|
||||
Die **Selbstprüfung** ist der eigentliche Punkt: Das Skript entschlüsselt
|
||||
die eben geschriebene Datei sofort wieder. Schlägt das fehl, endet der
|
||||
Lauf mit einem Fehler statt mit einem stillen Scheinerfolg.
|
||||
beide Dateien sofort wieder und liest sie einmal durch. Schlägt das fehl,
|
||||
endet der Lauf mit einem Fehler statt mit einem stillen Scheinerfolg.
|
||||
|
||||
Fehlt die Zeile `Dokumente gesichert`, ist das Ablageverzeichnis nicht in
|
||||
den Sicherungsdienst eingehängt. Das Skript bricht dann ab und räumt den
|
||||
angefangenen Datenbankstand wieder weg — eine Sicherung, die nur die halbe
|
||||
Wahrheit enthält, aber vollständig aussieht, wäre schlimmer als gar keine.
|
||||
|
||||
### Und jetzt einmal zurückspielen
|
||||
|
||||
@@ -747,6 +815,25 @@ docker compose exec db psql -U cockpit probe \
|
||||
docker compose exec db dropdb -U cockpit probe
|
||||
```
|
||||
|
||||
Beim Zurückspielen packt das Skript auch das Dokumentenarchiv aus — nach
|
||||
`backups/dokumente-wiederhergestellt_<datum>/`. An ihren Platz schreibt es
|
||||
die Dateien **nicht**: Der Sicherungsdienst hat auf das Ablageverzeichnis
|
||||
bewusst nur Lesezugriff, und in ein laufendes MinIO hineinzuschreiben würde
|
||||
dessen Datenbestand beschädigen. Wie der letzte Handgriff aussieht, gibt
|
||||
das Skript am Ende selbst aus.
|
||||
|
||||
Für die Übung genügt ein Blick in das ausgepackte Verzeichnis:
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
find backups/dokumente-wiederhergestellt_*/ -type f | head
|
||||
rm -rf backups/dokumente-wiederhergestellt_*
|
||||
```
|
||||
|
||||
> **Im Ernstfall gehört beides zusammen.** Eine Datenbank ohne die
|
||||
> zugehörigen Dateien ergibt eine Akte, deren Prüfsummen Dokumente
|
||||
> belegen, die es nicht mehr gibt. Spiel immer das Paar mit demselben
|
||||
> Zeitstempel zurück.
|
||||
|
||||
### Kontrolle
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
@@ -754,12 +841,18 @@ ls -lh backups/
|
||||
# cockpit_....dump.enc und cockpit_....dump.enc.sha256
|
||||
```
|
||||
|
||||
> **Was das Backup nicht enthält:** den Schlüssel `ENC_KEY_V1` und die
|
||||
> Dateien im Objektspeicher. Für die Dateien:
|
||||
> **Was das Backup enthält:** die Datenbank *und* die Dokumente. Je Lauf
|
||||
> entstehen zwei verschlüsselte Dateien mit demselben Zeitstempel:
|
||||
>
|
||||
> ```bash
|
||||
> docker compose exec minio mc mirror lokal/betreuungs-cockpit /backups/dokumente
|
||||
> ```
|
||||
> cockpit_2026-09-01_0315.dump.enc <- Akte, Fristen, Buchungen
|
||||
> dokumente_2026-09-01_0315.tar.gz.enc <- Bescheide, Schreiben, Belege
|
||||
> ```
|
||||
>
|
||||
> **Was es nicht enthält:** den Schlüssel `ENC_KEY_V1`. Ohne ihn bleiben
|
||||
> auch aus einer vollständig zurückgespielten Sicherung die Diagnosen,
|
||||
> IBANs, Notizen und Dokumente unlesbar. Er gehört an die zwei Orte aus
|
||||
> Schritt 11.
|
||||
>
|
||||
> Und kopier die Sicherungen regelmäßig **weg vom Server** — ein Backup,
|
||||
> das neben dem Original liegt, hilft bei einem Serverausfall nicht.
|
||||
@@ -836,6 +929,105 @@ Denk an die letzten Pflichten:
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Wo deine Daten liegen
|
||||
|
||||
Drei Orte, und keiner davon ist ein Ordner, den du einfach öffnest.
|
||||
|
||||
| Was | Wo | In der täglichen Sicherung? |
|
||||
|---|---|---|
|
||||
| **Dokumente** (Bescheide, Schreiben, Belege) | Docker-Volume `minio-daten` | ja |
|
||||
| **Datenbank** (Akte, Fristen, Buchungen) | Docker-Volume `postgres-daten` | ja |
|
||||
| **Sicherungen** | `./backups` neben der `docker-compose.yml` | — |
|
||||
|
||||
### Den Pfad auf der Platte finden
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
docker volume inspect betreuungs-cockpit_minio-daten --format '{{.Mountpoint}}'
|
||||
# /var/lib/docker/volumes/betreuungs-cockpit_minio-daten/_data
|
||||
```
|
||||
|
||||
Heißt dein Projektverzeichnis anders, heißen auch die Volumes anders —
|
||||
Docker stellt den Verzeichnisnamen voran:
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
docker volume ls | grep -E "minio-daten|postgres-daten"
|
||||
```
|
||||
|
||||
> **Dort hineinzusehen bringt nichts.** MinIO legt jedes Dokument als
|
||||
> eigenes Verzeichnis mit Metadatei und Datenteilen ab, und der Inhalt ist
|
||||
> verschlüsselt. Du fändest dort keine anklickbaren PDFs, sondern
|
||||
> Fragmente. Wer die Dokumente sehen will, nimmt die Anwendung.
|
||||
|
||||
### Nachsehen, was abgelegt ist
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
docker compose exec minio sh -c '
|
||||
mc alias set lokal http://localhost:9000 "$MINIO_ROOT_USER" "$MINIO_ROOT_PASSWORD" >/dev/null &&
|
||||
mc ls --recursive "lokal/$S3_BUCKET"
|
||||
'
|
||||
```
|
||||
|
||||
Je Dokument eine Zeile unter `betreute/<id>/dokumente/<uuid>.pdf`.
|
||||
|
||||
### Prüfen, ob Akte und Speicher übereinstimmen
|
||||
|
||||
Die wichtigste Kontrolle: Zu **jedem** Eintrag in der Akte muss eine Datei
|
||||
gehören. Fehlt sie, belegt eine Prüfsumme ein Dokument, das es nicht mehr
|
||||
gibt — gegenüber dem Betreuungsgericht der schlechteste Zustand.
|
||||
|
||||
```bash
|
||||
docker compose exec -T db sh -c 'psql -U "$POSTGRES_USER" -d "$POSTGRES_DB" -At -c "SELECT \"objektSchluessel\" FROM dokument WHERE \"geloeschtAm\" IS NULL ORDER BY 1;"' | sort > /tmp/erwartet.txt
|
||||
|
||||
docker compose exec minio sh -c '
|
||||
mc alias set lokal http://localhost:9000 "$MINIO_ROOT_USER" "$MINIO_ROOT_PASSWORD" >/dev/null &&
|
||||
mc ls --recursive "lokal/$S3_BUCKET"
|
||||
' | awk '{print $NF}' | sort > /tmp/vorhanden.txt
|
||||
|
||||
echo "In der Akte: $(wc -l < /tmp/erwartet.txt) Im Speicher: $(wc -l < /tmp/vorhanden.txt)"
|
||||
echo "--- Fehlt im Speicher (Handlungsbedarf): ---"
|
||||
comm -23 /tmp/erwartet.txt /tmp/vorhanden.txt
|
||||
echo "--- Verwaist im Speicher (harmlos): ---"
|
||||
comm -13 /tmp/erwartet.txt /tmp/vorhanden.txt
|
||||
```
|
||||
|
||||
Beide Zahlen gleich und beide Listen leer — dann passt es.
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Ein Eintrag unter *„Fehlt im Speicher"* ist ein Akteneintrag ohne Datei.
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Er entsteht, wenn eine Ablage scheitert. Solche Einträge löschen und das
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Dokument neu anlegen.
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### Ohne welche Schlüssel nichts davon lesbar ist
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| Schlüssel | Ohne ihn |
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|---|---|
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| `ENC_KEY_V1` | Diagnosen, IBANs, Notizen und alle Dokumente bleiben unlesbar — auch aus jeder Sicherung |
|
||||
| `SICHERUNG_PASSWORT` | keine Sicherung lässt sich öffnen |
|
||||
| `MINIO_KMS_SECRET_KEY` | nur falls gesetzt: MinIO gibt die Objekte nicht mehr heraus |
|
||||
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||||
Alle gehören an die zwei Orte aus Schritt 11, und keiner davon ist dieser
|
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Server.
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||||
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||||
### Eigene Anpassungen, die ein Update überleben
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||||
Änderungen an der `docker-compose.yml` legt `scripts/update.sh` bei jedem
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||||
Update per `git stash` beiseite — sie sind versioniert. Wer etwas dauerhaft
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ändern will, legt stattdessen eine **`docker-compose.override.yml`**
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||||
daneben:
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||||
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```yaml
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||||
services:
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||||
app:
|
||||
environment:
|
||||
EIGENER_WERT: ${EIGENER_WERT:-}
|
||||
```
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||||
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||||
Docker Compose liest sie automatisch mit. `update.sh` prüft nur
|
||||
versionierte Dateien (`git status --untracked-files=no`) und lässt sie
|
||||
deshalb unangetastet.
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---
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||||
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||||
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||||
## Aktualisieren
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||||
```bash
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@@ -0,0 +1,168 @@
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||||
# Sicherheit
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||||
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||||
Was in dieser Anwendung gegen welche Bedrohung steht — und was
|
||||
ausdrücklich **nicht**. Der zweite Teil ist der wichtigere: Eine Zusage,
|
||||
die nicht gilt, ist gefährlicher als eine fehlende, weil man sich auf sie
|
||||
verlässt.
|
||||
|
||||
Stand: v1.11.0. Die Fassung entstand beim Abarbeiten von Issue #38
|
||||
(Sicherheitsprüfung durch ein zweites Modell) und dem eigenen Durchgang
|
||||
entlang der OWASP Top 10 (2021).
|
||||
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||||
---
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||||
## Das Bedrohungsmodell
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||||
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||||
Eine ehrenamtliche rechtliche Betreuung. Ein Benutzer, eine betreute
|
||||
Person, ein kleiner Server hinter einem Reverse Proxy. In der Datenbank
|
||||
liegen Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO), Kontobewegungen und
|
||||
Vermögensverzeichnisse.
|
||||
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||||
Nach Wahrscheinlichkeit geordnet:
|
||||
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||||
| Was | Wie wahrscheinlich | Was dagegen steht |
|
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|---|---|---|
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||||
| Offene Sitzung an einem unbeaufsichtigten Rechner | hoch | Abmeldung nach 30 min Leerlauf; erneute Bestätigung vor Export, Löschen, Benutzer- und Passkey-Verwaltung |
|
||||
| Verlorenes oder gestohlenes Gerät | mittel | Zweiter Faktor ist Pflicht; Passkeys verlangen Nutzerverifikation |
|
||||
| Kopiertes Backup, falsch gerechtetes Verzeichnis | mittel | Feldverschlüsselung (AES-256-GCM), Dateien im Umschlag, Schlüssel nur in der Umgebung |
|
||||
| Zugangsdaten zum Objektspeicher abhandengekommen | mittel | Objekte liegen verschlüsselt, an ihren Ablageort gebunden |
|
||||
| Raten von Passwörtern über das Formular | mittel | Anmeldesperre nach E-Mail **und** Anschluss, Argon2id |
|
||||
| Einbruch in den Server selbst | gering | Kaum etwas — wer dort Wurzelrechte hat, hat die Schlüssel |
|
||||
|
||||
Der letzte Punkt ist keine Nachlässigkeit, sondern eine Grenze: Die
|
||||
Anwendung braucht die Schlüssel zur Laufzeit. Wer den Prozess kontrolliert,
|
||||
kommt an sie heran. Dagegen hilft Betriebssicherheit, kein Anwendungscode.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Was ausdrücklich nicht geschützt ist
|
||||
|
||||
- **Der Server selbst.** Siehe oben.
|
||||
- **Metadaten in der Datenbank.** Verschlüsselt sind einzelne Felder —
|
||||
Diagnosen, IBANs, Verwendungszwecke, Notizen. Dass es einen Vorgang
|
||||
„Betreuungsgericht" gibt und wann er angelegt wurde, steht im Klartext.
|
||||
Sonst ließe sich nichts mehr sortieren oder filtern.
|
||||
- **Symlinks im Ablageverzeichnis.** `resolve()` folgt keinen Links. Wer
|
||||
dort einen anlegen kann, hat bereits Schreibrechte im Datenverzeichnis —
|
||||
dann ist der Umweg über einen Link die geringste Sorge. Bis v1.10.2 stand
|
||||
im Code das Gegenteil; der Satz ist entfernt.
|
||||
- **Die Middleware prüft keine Anmeldung.** Sie setzt Kopfzeilen, mehr
|
||||
nicht. Der Zugriffsschutz sitzt in `src/lib/auth/sitzung.ts`, und nur
|
||||
dort. Bis v1.10.2 behauptete ein Kommentar das Gegenteil.
|
||||
- **Verfügbarkeit.** Es gibt keinen Schutz gegen jemanden, der den Server
|
||||
mit Anfragen überzieht. Bei einem Nutzer hinter einem Proxy ist das die
|
||||
Aufgabe des Proxys.
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Der Durchgang entlang der OWASP Top 10 (2021)
|
||||
|
||||
### A01 Broken Access Control
|
||||
|
||||
Jede Server Action und jede Seite geht durch `erfordereZugang()`, das
|
||||
zeilenweise gegen die `betreuteId` prüft — nie nur im UI ausgeblendet.
|
||||
Fremdschlüssel aus Formularen werden über `src/lib/auth/verweise.ts`
|
||||
geprüft; ein verändertes Auswahlfeld kann keine fremde Akte verknüpfen
|
||||
(e2e-Test `fremdakte.spec.ts`).
|
||||
|
||||
Weiterleitungsziele laufen durch `sicheresZiel()` — kein offener Redirect.
|
||||
|
||||
**Behoben in dieser Runde:** Die MFA-Pflicht galt nur für Seiten, nicht
|
||||
für Server Actions und Route Handler. Sie steckt jetzt in
|
||||
`erfordereBenutzer()` selbst. `tests/mfa-grenze.test.ts` liest den
|
||||
Quelltext und schlägt an, sobald eine weitere Umgehung dazukommt.
|
||||
|
||||
### A02 Cryptographic Failures
|
||||
|
||||
- Felder: AES-256-GCM, Umschlag `bc1.<version>.<iv>.<tag>.<ct>`, Feldname
|
||||
als Zusatzdaten — ein Geheimtext lässt sich nicht von einem Feld in ein
|
||||
anderes kopieren.
|
||||
- Dateien: AES-256-GCM, Umschlag `BCD1`, seit v1.11.0 **beide** Treiber,
|
||||
mit dem Ablageschlüssel als Zusatzdaten.
|
||||
- Passwörter: Argon2id, Parameter im Hash, Nachziehen beim Anmelden.
|
||||
- Schlüsselrotation über `ENC_KEY_V<n>` / `ENC_KEY_AKTIV`; alte Schlüssel
|
||||
bleiben zum Entschlüsseln stehen.
|
||||
- Alle Geheimnisvergleiche laufen über `timingSafeEqual` — geprüft für
|
||||
Reauth-Cookie, Zugriffstoken, ICS-Signatur, Wartungsschlüssel und das
|
||||
Einrichtungsgeheimnis.
|
||||
|
||||
**Behoben in dieser Runde:** Der Objektspeicher verließ sich auf
|
||||
`ServerSideEncryption: 'AES256'` — den Schlüssel des Anbieters.
|
||||
|
||||
### A03 Injection
|
||||
|
||||
Prisma parametrisiert. Die fünf Rohabfragen benutzen ausnahmslos
|
||||
`Prisma.sql`-Templates; `Prisma.join()` in `suche.ts` fügt nur bereits
|
||||
parametrisierte Fragmente zusammen und ist damit unbedenklich.
|
||||
|
||||
Zu XSS: `ts_headline` liefert `<mark>`-Marker im Suchausschnitt, und die
|
||||
Quelle ist der OCR-Text hochgeladener Dokumente. Gerendert wird er in
|
||||
`dokument-liste.tsx` aber nicht als HTML, sondern zerlegt und als React-
|
||||
Kinder ausgegeben — also escaped. Das einzige
|
||||
`dangerouslySetInnerHTML` der Anwendung setzt eine feste Konstante für die
|
||||
Themenumschaltung. **Kein Fund.**
|
||||
|
||||
### A04 Insecure Design
|
||||
|
||||
Erneute Bestätigung vor den folgenschweren Handlungen. Anmeldesperre nach
|
||||
zwei Dimensionen. Löschen ist ein Papierkorb mit 30 Tagen Frist.
|
||||
|
||||
**Behoben in dieser Runde:** Passkeys ließen sich ohne erneute
|
||||
Bestätigung anlegen und entfernen — ein Passkey ist ein vollwertiger
|
||||
Zugang, der einen Passwortwechsel überlebt.
|
||||
|
||||
### A05 Security Misconfiguration
|
||||
|
||||
CSP mit Nonce pro Anfrage und `strict-dynamic` im Produktivbetrieb; dazu
|
||||
`X-Content-Type-Options`, `X-Frame-Options: DENY`, `Referrer-Policy:
|
||||
no-referrer`, `Permissions-Policy`, HSTS mit zwei Jahren.
|
||||
`poweredByHeader` aus.
|
||||
|
||||
**Behoben in dieser Runde:** `trustHost` stand fest auf `true`, obwohl
|
||||
`AUTH_URL` gesetzt ist. `X-Forwarded-For` wurde ohne Proxy geglaubt und
|
||||
aus dem falschen Ende gelesen.
|
||||
|
||||
### A06 Vulnerable and Outdated Components
|
||||
|
||||
`npm audit`: 0 Schwachstellen (vorher 32, davon 5 kritisch).
|
||||
|
||||
### A07 Identification and Authentication Failures
|
||||
|
||||
Passwort + TOTP in einem Schritt, kein Zwischenzustand. Passkeys mit
|
||||
erzwungener Nutzerverifikation zählen als zwei Faktoren.
|
||||
`sitzungsGeneration` macht alle Sitzungen auf einen Schlag ungültig.
|
||||
Antwortzeiten sind angeglichen, damit sich keine E-Mail-Adressen abfragen
|
||||
lassen.
|
||||
|
||||
**Behoben in dieser Runde:** TOTP-Codes galten mehrfach; die Anmeldesperre
|
||||
verlängerte sich selbst; die Ersteinrichtung stand offen und war nicht
|
||||
atomar.
|
||||
|
||||
### A08 Software and Data Integrity Failures
|
||||
|
||||
Zu jedem abgelegten Dokument steht eine SHA-256-Prüfsumme über den
|
||||
Klartext in der Datenbank — der Nachweis der Unverändertheit gegenüber dem
|
||||
Gericht. Der Umschlag ist authentifiziert (GCM), Veränderungen fallen beim
|
||||
Lesen auf.
|
||||
|
||||
### A09 Security Logging and Monitoring Failures
|
||||
|
||||
`AuditLog` hält Anmeldungen, Fehlversuche, Exporte, Löschungen und
|
||||
Passkey-Änderungen fest. Anmeldeversuche stehen zusätzlich in
|
||||
`login_versuch` und werden nach 30 Tagen aufgeräumt.
|
||||
|
||||
**Behoben in dieser Runde:** Während einer Sperre entstand pro Anfrage
|
||||
eine Zeile — die Tabelle ließ sich vollschreiben. Jetzt eine je Sperre.
|
||||
|
||||
### A10 Server-Side Request Forgery
|
||||
|
||||
Die Anwendung ruft nichts von außen ab: kein `fetch`, keine
|
||||
HTTP-Bibliothek, keine Webhooks, keine URL-Vorschauen. Ausgehend geht nur
|
||||
SMTP an den konfigurierten Server. **Keine Angriffsfläche.**
|
||||
|
||||
---
|
||||
|
||||
## Wenn etwas gefunden wird
|
||||
|
||||
Kein öffentliches Issue. Der Weg führt über das Dashboard; dort wird
|
||||
entschieden, ob und wie es hier landet.
|
||||
Generated
+1563
-2269
File diff suppressed because it is too large
Load Diff
+18
-14
@@ -1,6 +1,6 @@
|
||||
{
|
||||
"name": "betreuungs-cockpit",
|
||||
"version": "1.10.2",
|
||||
"version": "1.12.0",
|
||||
"private": true,
|
||||
"description": "Arbeits- und Dokumentationswerkzeug fuer die ehrenamtliche rechtliche Betreuung",
|
||||
"engines": {
|
||||
@@ -18,6 +18,7 @@
|
||||
"db:migrate": "prisma migrate dev",
|
||||
"db:deploy": "prisma migrate deploy",
|
||||
"db:migration": "node scripts/migration-erzeugen.mjs",
|
||||
"speicher:verschluesseln": "tsx --env-file=.env scripts/speicher-verschluesseln.mts",
|
||||
"db:pruefen": "node -e \"import('./scripts/migration-erzeugen.mjs').then(m => m.indizesPruefen())\"",
|
||||
"db:volltext": "prisma db execute --schema prisma/schema.prisma --file prisma/sql/volltextsuche.sql",
|
||||
"db:seed": "prisma db seed",
|
||||
@@ -37,8 +38,8 @@
|
||||
"seed": "tsx prisma/seed.ts"
|
||||
},
|
||||
"dependencies": {
|
||||
"@aws-sdk/client-s3": "3.735.0",
|
||||
"@aws-sdk/s3-request-presigner": "3.735.0",
|
||||
"@aws-sdk/client-s3": "3.1116.0",
|
||||
"@aws-sdk/s3-request-presigner": "3.1116.0",
|
||||
"@node-rs/argon2": "2.0.2",
|
||||
"@prisma/client": "6.3.1",
|
||||
"@radix-ui/react-dialog": "1.1.4",
|
||||
@@ -54,9 +55,9 @@
|
||||
"date-fns": "4.1.0",
|
||||
"docx": "9.1.1",
|
||||
"lucide-react": "0.474.0",
|
||||
"next": "15.1.6",
|
||||
"next-auth": "5.0.0-beta.25",
|
||||
"nodemailer": "6.10.0",
|
||||
"next": "15.5.23",
|
||||
"next-auth": "5.0.0-beta.32",
|
||||
"nodemailer": "9.0.5",
|
||||
"otpauth": "9.3.6",
|
||||
"pdf-lib": "1.17.1",
|
||||
"qrcode": "1.5.4",
|
||||
@@ -69,22 +70,22 @@
|
||||
"zod": "3.24.1"
|
||||
},
|
||||
"devDependencies": {
|
||||
"@playwright/test": "1.50.1",
|
||||
"@playwright/test": "1.62.1",
|
||||
"@types/archiver": "6.0.3",
|
||||
"@types/node": "22.13.1",
|
||||
"@types/nodemailer": "6.4.17",
|
||||
"@types/nodemailer": "7.0.4",
|
||||
"@types/qrcode": "1.5.5",
|
||||
"@types/react": "19.0.8",
|
||||
"@types/react-dom": "19.0.3",
|
||||
"autoprefixer": "10.4.20",
|
||||
"eslint": "9.19.0",
|
||||
"eslint-config-next": "15.1.6",
|
||||
"postcss": "8.5.1",
|
||||
"eslint": "9.39.1",
|
||||
"eslint-config-next": "15.5.23",
|
||||
"postcss": "8.5.26",
|
||||
"prisma": "6.3.1",
|
||||
"tailwindcss": "3.4.17",
|
||||
"tsx": "4.19.2",
|
||||
"tsx": "4.20.6",
|
||||
"typescript": "5.7.3",
|
||||
"vitest": "3.0.5"
|
||||
"vitest": "3.2.6"
|
||||
},
|
||||
"allowScripts": {
|
||||
"@prisma/client@6.3.1": true,
|
||||
@@ -99,6 +100,9 @@
|
||||
"next-auth": {
|
||||
"@simplewebauthn/server": "$@simplewebauthn/server",
|
||||
"@simplewebauthn/browser": "$@simplewebauthn/browser"
|
||||
}
|
||||
},
|
||||
"nodemailer": "9.0.5",
|
||||
"postcss": "8.5.26",
|
||||
"sharp": "0.35.3"
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,31 @@
|
||||
-- sicherheitsaudit
|
||||
--
|
||||
-- Erzeugt mit "npm run db:migration". Entfernt wurden die
|
||||
-- DROP-INDEX-Anweisungen zu diesen Indizes:
|
||||
-- dokument_absender_trgm
|
||||
-- vorgang_titel_trgm
|
||||
--
|
||||
-- Sie stammen aus prisma/sql/volltextsuche.sql und sind Prisma unbekannt;
|
||||
-- ohne sie waere die Volltextsuche still langsam geworden.
|
||||
|
||||
-- AlterTable
|
||||
ALTER TABLE "benutzer" ADD COLUMN "totpLetzterSchritt" INTEGER;
|
||||
|
||||
-- CreateTable
|
||||
CREATE TABLE "ersteinrichtung" (
|
||||
"id" TEXT NOT NULL,
|
||||
"abgeschlossenAm" TIMESTAMP(3) NOT NULL DEFAULT CURRENT_TIMESTAMP,
|
||||
"userId" TEXT,
|
||||
|
||||
CONSTRAINT "ersteinrichtung_pkey" PRIMARY KEY ("id")
|
||||
);
|
||||
|
||||
-- Bestehende Installationen nachziehen.
|
||||
--
|
||||
-- Die Tabelle oben ist die Sperre fuer die Ersteinrichtung. Auf einem
|
||||
-- System, das schon laeuft, ist die Einrichtung laengst erledigt - ohne
|
||||
-- diese Zeile stuende die Sperre nach dem Update offen, und der Weg zum
|
||||
-- Anlegen eines Administrators waere wieder frei.
|
||||
INSERT INTO "ersteinrichtung" ("id", "userId")
|
||||
SELECT 'einmalig', (SELECT "id" FROM "benutzer" ORDER BY "erstelltAm" ASC LIMIT 1)
|
||||
WHERE EXISTS (SELECT 1 FROM "benutzer");
|
||||
@@ -70,6 +70,13 @@ model User {
|
||||
// TOTP ist Pflicht. Das Secret liegt verschluesselt, nicht im Klartext.
|
||||
totpSecretVerschluesselt String?
|
||||
totpAktiviertAm DateTime?
|
||||
/// Der zuletzt akzeptierte TOTP-Zeitschritt (Unixzeit / 30).
|
||||
///
|
||||
/// Ein TOTP-Code gilt 30 Sekunden, mit Toleranz bis zu 90. In dieser Zeit
|
||||
/// liesse sich derselbe Code ein zweites Mal einloesen - abgelesen ueber
|
||||
/// die Schulter oder abgefangen. Deshalb wird der Schritt festgehalten
|
||||
/// und nur noch ein groesserer akzeptiert.
|
||||
totpLetzterSchritt Int?
|
||||
// Einmal-Wiederherstellungscodes, einzeln Argon2id-gehasht.
|
||||
wiederherstellungscodes String[] @default([])
|
||||
|
||||
@@ -128,6 +135,25 @@ model BetreuungsZugang {
|
||||
@@map("betreuungs_zugang")
|
||||
}
|
||||
|
||||
/// Haelt fest, dass die Ersteinrichtung stattgefunden hat.
|
||||
///
|
||||
/// Die Tabelle hat genau eine Zeile mit fester Id. Das ist kein Protokoll,
|
||||
/// sondern eine Sperre: Vorher stand im Code "wenn es noch keinen Benutzer
|
||||
/// gibt, lege einen an" - zwei Anfragen gleichzeitig kamen beide durch die
|
||||
/// Pruefung und legten beide einen Administrator an. Ueber den
|
||||
/// Primaerschluessel entscheidet das jetzt die Datenbank, und zwar fuer
|
||||
/// genau einen Gewinner.
|
||||
model Ersteinrichtung {
|
||||
/// Immer "einmalig". Der feste Wert ist die Sperre.
|
||||
id String @id
|
||||
|
||||
abgeschlossenAm DateTime @default(now())
|
||||
/// Wer den Zugang angelegt hat - nur zum Nachvollziehen.
|
||||
userId String?
|
||||
|
||||
@@map("ersteinrichtung")
|
||||
}
|
||||
|
||||
/// Fehlgeschlagene und erfolgreiche Anmeldeversuche - Grundlage fuer das
|
||||
/// Rate-Limiting am Login. Wird nach 30 Tagen aufgeraeumt.
|
||||
model LoginVersuch {
|
||||
|
||||
@@ -112,6 +112,14 @@ async function ersterZugang() {
|
||||
},
|
||||
})
|
||||
|
||||
// Die Ersteinrichtung ist damit erledigt. Ohne diese Zeile stuende die
|
||||
// Einrichtungsseite nach dem Seed weiter offen.
|
||||
await db.ersteinrichtung.upsert({
|
||||
where: { id: 'einmalig' },
|
||||
update: {},
|
||||
create: { id: 'einmalig', userId: benutzer.id },
|
||||
})
|
||||
|
||||
console.log(`Zugang ${email} angelegt.`)
|
||||
if (devSecret) {
|
||||
console.log(' Zweiter Faktor mit dem Entwicklungs-Geheimnis vorbelegt.')
|
||||
|
||||
@@ -18,6 +18,7 @@ AUTH_SECRET=${b64(32)}
|
||||
ENC_KEY_V1=${b64(32)}
|
||||
ENC_KEY_AKTIV=1
|
||||
INDEX_KEY=${b64(32)}
|
||||
ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS=${b64(24)}
|
||||
POSTGRES_PASSWORD=${b64(24).replace(/[+/=]/g, 'x')}
|
||||
|
||||
# WICHTIG: ENC_KEY_V1 geht NICHT verloren gehen duerfen.
|
||||
|
||||
+81
-18
@@ -1,6 +1,6 @@
|
||||
#!/bin/sh
|
||||
# =============================================================================
|
||||
# Taegliche Sicherung der Datenbank
|
||||
# Taegliche Sicherung: Datenbank UND Dokumente
|
||||
# =============================================================================
|
||||
#
|
||||
# Laeuft im Behaelter "sicherung" per cron um 03:15 Uhr. Von Hand:
|
||||
@@ -10,17 +10,44 @@
|
||||
# Was passiert:
|
||||
# 1. pg_dump im eigenen Format (-Fc), damit einzelne Tabellen
|
||||
# wiederherstellbar bleiben.
|
||||
# 2. Verschluesselung mit AES-256 und PBKDF2 aus SICHERUNG_PASSWORT.
|
||||
# 2. Die abgelegten Dokumente als Archiv.
|
||||
# 3. Beides verschluesselt mit AES-256 und PBKDF2 aus SICHERUNG_PASSWORT.
|
||||
# Das Backup liegt oft auf fremdem Speicher - unverschluesselt waere
|
||||
# es ein Datenleck mit Ansage.
|
||||
# 3. SHA-256-Pruefsumme daneben.
|
||||
# 4. Staende, die aelter sind als SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE, entfernen.
|
||||
# 4. SHA-256-Pruefsumme je Datei.
|
||||
# 5. Staende, die aelter sind als SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE, entfernen.
|
||||
# Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt stehen.
|
||||
#
|
||||
# WICHTIG: Dieses Backup enthaelt die verschluesselten Felder, aber NICHT
|
||||
# den Schluessel ENC_KEY_V1. Ohne ihn sind Diagnosen, IBANs und Notizen
|
||||
# auch aus einer wiederhergestellten Datenbank nicht lesbar. Den Schluessel
|
||||
# getrennt sichern - Passwortmanager oder ausgedruckt im Ordner.
|
||||
# ## Warum die Dokumente dazugehoeren
|
||||
#
|
||||
# Bis v1.11.0 sicherte dieses Skript nur die Datenbank. Nach einem
|
||||
# Plattenschaden waere die Akte vollstaendig wiederhergestellt worden -
|
||||
# mit allen Eintraegen, Verweisen und Pruefsummen, aber ohne eine einzige
|
||||
# Datei dahinter. Die Pruefsumme in der Akte haette dann ein Dokument
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||||
# belegt, das es nicht mehr gibt. Gegenueber dem Betreuungsgericht ist das
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# der schlechteste denkbare Zustand.
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#
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||||
# ## Warum das Ablageverzeichnis roh eingepackt wird
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#
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||||
# Der naheliegende Weg waere "mc mirror" aus dem MinIO-Client. Der ist in
|
||||
# diesem Behaelter aber nicht vorhanden und muesste bei jedem Lauf aus dem
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||||
# Netz geholt werden - eine Internetabhaengigkeit im Sicherungspfad ist
|
||||
# genau das, was man dort nicht will.
|
||||
#
|
||||
# Stattdessen wird das Datenverzeichnis direkt eingepackt. Das ist
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||||
# vertretbar, weil MinIO ein Objekt erst vollstaendig unter .minio.sys/tmp
|
||||
# schreibt und dann an seinen Platz umbenennt: Ein laufender Upload liegt
|
||||
# also nie halbfertig im Archiv, er fehlt hoechstens. Bei einem Lauf um
|
||||
# 03:15 Uhr auf einem Einzelplatzsystem ist auch das unwahrscheinlich.
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||||
#
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||||
# Derselbe Weg deckt den Dateitreiber mit ab - dort liegen die Dateien
|
||||
# ebenfalls einfach im Verzeichnis.
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||||
#
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||||
# WICHTIG: Dieses Backup enthaelt die verschluesselten Felder und die
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||||
# verschluesselten Dateien, aber NICHT den Schluessel ENC_KEY_V1. Ohne ihn
|
||||
# sind Diagnosen, IBANs, Notizen und Dokumente auch aus einer
|
||||
# wiederhergestellten Sicherung nicht lesbar. Den Schluessel getrennt
|
||||
# sichern - Passwortmanager oder ausgedruckt im Ordner.
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# =============================================================================
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||||
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set -eu
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||||
@@ -30,6 +57,11 @@ AUFBEWAHRUNG="${SICHERUNG_AUFBEWAHRUNG_TAGE:-30}"
|
||||
ZEITSTEMPEL="$(date +%Y-%m-%d_%H%M)"
|
||||
TAG_IM_MONAT="$(date +%d)"
|
||||
DATEI="$ZIEL/cockpit_${ZEITSTEMPEL}.dump.enc"
|
||||
DOKUMENTE_DATEI="$ZIEL/dokumente_${ZEITSTEMPEL}.tar.gz.enc"
|
||||
|
||||
# Wo die Dokumente liegen. Der Behaelter bekommt das Ablageverzeichnis
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||||
# eingehaengt - siehe docker-compose.yml, Dienst "sicherung".
|
||||
DOKUMENTE_QUELLE="${SICHERUNG_DOKUMENTE_QUELLE:-/dokumente}"
|
||||
|
||||
if [ -z "${SICHERUNG_PASSWORT:-}" ]; then
|
||||
echo "$(date -Iseconds) FEHLER: SICHERUNG_PASSWORT ist nicht gesetzt. Abbruch." >&2
|
||||
@@ -50,17 +82,39 @@ pg_dump --format=custom --compress=6 --no-owner --no-privileges \
|
||||
GROESSE="$(du -h "$DATEI" | cut -f1)"
|
||||
sha256sum "$DATEI" > "$DATEI.sha256"
|
||||
|
||||
# Der jeweils erste Stand eines Monats bekommt eine Markierung und bleibt
|
||||
# beim Aufraeumen verschont.
|
||||
if [ "$TAG_IM_MONAT" = "01" ]; then
|
||||
touch "$DATEI.monatsstand"
|
||||
echo "$(date -Iseconds) Datenbank gesichert ($GROESSE)"
|
||||
|
||||
# --- Dokumente ---------------------------------------------------------------
|
||||
# Schlaegt dieser Teil fehl, bricht der ganze Lauf ab (set -e). Das ist
|
||||
# Absicht: Eine Sicherung, die nur die halbe Wahrheit enthaelt, aber
|
||||
# vollstaendig aussieht, ist schlimmer als gar keine - man verlaesst sich
|
||||
# darauf und merkt es erst im Ernstfall.
|
||||
if [ ! -d "$DOKUMENTE_QUELLE" ]; then
|
||||
echo "$(date -Iseconds) FEHLER: Das Ablageverzeichnis $DOKUMENTE_QUELLE ist nicht eingehaengt." >&2
|
||||
echo " Ohne die Dokumente ist die Sicherung unvollstaendig." >&2
|
||||
echo " Siehe docker-compose.yml, Dienst \"sicherung\"." >&2
|
||||
rm -f "$DATEI" "$DATEI.sha256"
|
||||
exit 1
|
||||
fi
|
||||
|
||||
echo "$(date -Iseconds) Sicherung fertig ($GROESSE)"
|
||||
# "tar" ohne Leitung an einen Verbraucher, der frueh schliesst - sonst
|
||||
# SIGPIPE, siehe die Anmerkung zur Selbstpruefung weiter unten.
|
||||
tar -czf - -C "$DOKUMENTE_QUELLE" . | openssl enc -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 -salt -pass env:SICHERUNG_PASSWORT -out "$DOKUMENTE_DATEI"
|
||||
|
||||
DOK_GROESSE="$(du -h "$DOKUMENTE_DATEI" | cut -f1)"
|
||||
sha256sum "$DOKUMENTE_DATEI" > "$DOKUMENTE_DATEI.sha256"
|
||||
|
||||
echo "$(date -Iseconds) Dokumente gesichert ($DOK_GROESSE)"
|
||||
|
||||
# Der jeweils erste Stand eines Monats bekommt eine Markierung und bleibt
|
||||
# beim Aufraeumen verschont. Beide Teile, sonst faellt die Haelfte weg.
|
||||
if [ "$TAG_IM_MONAT" = "01" ]; then
|
||||
touch "$DATEI.monatsstand" "$DOKUMENTE_DATEI.monatsstand"
|
||||
fi
|
||||
|
||||
# --- Aufraeumen --------------------------------------------------------------
|
||||
ENTFERNT=0
|
||||
for alt in "$ZIEL"/cockpit_*.dump.enc; do
|
||||
for alt in "$ZIEL"/cockpit_*.dump.enc "$ZIEL"/dokumente_*.tar.gz.enc; do
|
||||
[ -e "$alt" ] || continue
|
||||
[ -e "$alt.monatsstand" ] && continue
|
||||
|
||||
@@ -87,9 +141,18 @@ KOPF="$(openssl enc -d -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 \
|
||||
-pass env:SICHERUNG_PASSWORT -in "$DATEI" 2>/dev/null \
|
||||
| dd bs=1 count=5 2>/dev/null || true)"
|
||||
|
||||
if [ "$KOPF" = "PGDMP" ]; then
|
||||
echo "$(date -Iseconds) Selbstpruefung bestanden."
|
||||
else
|
||||
echo "$(date -Iseconds) FEHLER: Die Sicherung laesst sich nicht entschluesseln!" >&2
|
||||
if [ "$KOPF" != "PGDMP" ]; then
|
||||
echo "$(date -Iseconds) FEHLER: Der Datenbankstand laesst sich nicht entschluesseln!" >&2
|
||||
exit 1
|
||||
fi
|
||||
|
||||
# Dasselbe fuer die Dokumente: entschluesseln und das Archiv auflisten
|
||||
# lassen. "tar -tzf" liest die ganze Datei und meldet jeden Schaden - das
|
||||
# ist bei den Groessenordnungen hier bezahlbar und sagt mehr aus als ein
|
||||
# Blick auf die ersten Bytes.
|
||||
if ! openssl enc -d -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 -pass env:SICHERUNG_PASSWORT -in "$DOKUMENTE_DATEI" 2>/dev/null | tar -tzf - >/dev/null 2>&1; then
|
||||
echo "$(date -Iseconds) FEHLER: Das Dokumentenarchiv laesst sich nicht lesen!" >&2
|
||||
exit 1
|
||||
fi
|
||||
|
||||
echo "$(date -Iseconds) Selbstpruefung bestanden - Datenbank und Dokumente."
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,184 @@
|
||||
/**
|
||||
* Bestehende Dateien nachtraeglich in den Umschlag stecken.
|
||||
*
|
||||
* npm run speicher:verschluesseln # nur schauen
|
||||
* npm run speicher:verschluesseln -- --anwenden
|
||||
*
|
||||
* Warum es diesen Lauf gibt: Der Objektspeicher-Treiber hat bis v1.10.2
|
||||
* unverschluesselt abgelegt - es stand nur ServerSideEncryption: 'AES256'
|
||||
* darauf, also Verschluesselung mit dem Schluessel des Anbieters. Seit
|
||||
* v1.11.0 liegt derselbe Umschlag darum wie beim Dateitreiber. Neue Dateien
|
||||
* bekommen ihn beim Ablegen; die alten liegen weiter im Klartext, bis sie
|
||||
* hier einmal umgeschrieben werden.
|
||||
*
|
||||
* Lesen funktioniert waehrenddessen durchgehend: Der Treiber erkennt am
|
||||
* Kopf, ob ein Umschlag da ist, und reicht alles andere unveraendert durch.
|
||||
* Der Lauf laesst sich also jederzeit starten, abbrechen und wiederholen.
|
||||
*
|
||||
* Er ist absichtlich langsam und einfach: ein Objekt nach dem anderen,
|
||||
* lesen, pruefen, zurueckschreiben. Bei ein paar hundert Dokumenten dauert
|
||||
* das Sekunden, und ein Fehler betrifft immer nur eine Datei.
|
||||
*
|
||||
* OHNE --anwenden wird nichts geschrieben.
|
||||
*/
|
||||
import { createRequire } from 'node:module'
|
||||
import { readFile, writeFile } from 'node:fs/promises'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* "server-only" fuer diesen Lauf neutralisieren.
|
||||
*
|
||||
* Das Paket wirft beim Import ausserhalb einer Server-Umgebung - genau
|
||||
* dafuer ist es da. Hier laufen wir aber bewusst ausserhalb von Next, und
|
||||
* die Alternative waere, den Umschlag im Skript noch einmal zu schreiben.
|
||||
* Zwei Fassungen derselben Krypto sind die schlechtere Wahl: Wenn eine
|
||||
* davon abweicht, merkt es niemand, bis eine Datei nicht mehr aufgeht.
|
||||
*
|
||||
* Deshalb wird der Modullader vorher umgebogen und danach dynamisch
|
||||
* importiert - statische Importe wuerden vorgezogen und liefen in den
|
||||
* Fehler.
|
||||
*/
|
||||
const verlangen = createRequire(import.meta.url)
|
||||
const modulLader = verlangen('node:module') as {
|
||||
_load: (anfrage: string, ...rest: unknown[]) => unknown
|
||||
}
|
||||
const echterLader = modulLader._load
|
||||
modulLader._load = function (anfrage: string, ...rest: unknown[]) {
|
||||
if (anfrage === 'server-only') return {}
|
||||
return echterLader.call(this, anfrage, ...rest)
|
||||
}
|
||||
|
||||
const { env } = await import('../src/lib/env')
|
||||
const { istVerschluesselt, verschluesselnBinaer } = await import('../src/lib/speicher/umschlag')
|
||||
|
||||
const anwenden = process.argv.includes('--anwenden')
|
||||
|
||||
type Bilanz = { geprueft: number; umgeschrieben: number; schonGut: number; fehler: number }
|
||||
|
||||
function zeile(text = ''): void {
|
||||
console.log(text)
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Objektspeicher: auflisten, lesen, bei Bedarf zurueckschreiben. */
|
||||
async function s3Durchgehen(): Promise<Bilanz> {
|
||||
const s3 = await import('../src/lib/speicher/s3')
|
||||
const bilanz: Bilanz = { geprueft: 0, umgeschrieben: 0, schonGut: 0, fehler: 0 }
|
||||
|
||||
const schluessel = await s3.objekteAuflisten()
|
||||
zeile(` ${schluessel.length} Objekte im Eimer "${env.s3.bucket}".`)
|
||||
zeile()
|
||||
|
||||
for (const eintrag of schluessel) {
|
||||
bilanz.geprueft += 1
|
||||
try {
|
||||
const roh = await s3.rohLesen(eintrag)
|
||||
|
||||
if (istVerschluesselt(roh)) {
|
||||
bilanz.schonGut += 1
|
||||
continue
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (anwenden) {
|
||||
// schreiben() legt den Umschlag selbst an - der Inhalt geht also
|
||||
// als Klartext hinein und kommt verschluesselt im Eimer an.
|
||||
await s3.schreiben(eintrag, roh, 'application/octet-stream')
|
||||
}
|
||||
bilanz.umgeschrieben += 1
|
||||
zeile(` ${anwenden ? 'umgeschrieben' : 'waere umzuschreiben'}: ${eintrag}`)
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
bilanz.fehler += 1
|
||||
zeile(` FEHLER bei ${eintrag}: ${fehler instanceof Error ? fehler.message : fehler}`)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
return bilanz
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Dateitreiber: dasselbe fuer das Ablageverzeichnis. */
|
||||
async function dateienDurchgehen(): Promise<Bilanz> {
|
||||
const { readdir, stat } = await import('node:fs/promises')
|
||||
const { join, relative, sep } = await import('node:path')
|
||||
const treiber = await import('../src/lib/speicher/datei')
|
||||
const bilanz: Bilanz = { geprueft: 0, umgeschrieben: 0, schonGut: 0, fehler: 0 }
|
||||
|
||||
const wurzel = treiber.ablageverzeichnis()
|
||||
zeile(` Verzeichnis ${wurzel}`)
|
||||
zeile()
|
||||
|
||||
async function absteigen(verzeichnis: string): Promise<void> {
|
||||
let eintraege: string[]
|
||||
try {
|
||||
eintraege = await readdir(verzeichnis)
|
||||
} catch {
|
||||
return // gibt es noch nicht
|
||||
}
|
||||
|
||||
for (const name of eintraege) {
|
||||
const pfad = join(verzeichnis, name)
|
||||
if ((await stat(pfad)).isDirectory()) {
|
||||
await absteigen(pfad)
|
||||
continue
|
||||
}
|
||||
|
||||
bilanz.geprueft += 1
|
||||
try {
|
||||
const roh = await readFile(pfad)
|
||||
if (istVerschluesselt(roh)) {
|
||||
bilanz.schonGut += 1
|
||||
continue
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Der Ablageschluessel ist der Pfad unterhalb der Wurzel, mit
|
||||
// Schraegstrichen - genau das, was der Treiber beim Schreiben
|
||||
// benutzt. Er gehoert in die Zusatzdaten, sonst waere die Datei
|
||||
// hinterher zwar verschluesselt, aber nicht an ihren Platz
|
||||
// gebunden, und liesse sich unter fremdem Namen wieder einspielen.
|
||||
const ablageschluessel = relative(wurzel, pfad).split(sep).join('/')
|
||||
|
||||
if (anwenden) {
|
||||
await writeFile(pfad, verschluesselnBinaer(roh, ablageschluessel), { mode: 0o600 })
|
||||
}
|
||||
bilanz.umgeschrieben += 1
|
||||
zeile(` ${anwenden ? 'umgeschrieben' : 'waere umzuschreiben'}: ${pfad}`)
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
bilanz.fehler += 1
|
||||
zeile(` FEHLER bei ${pfad}: ${fehler instanceof Error ? fehler.message : fehler}`)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
await absteigen(wurzel)
|
||||
return bilanz
|
||||
}
|
||||
|
||||
async function main(): Promise<void> {
|
||||
zeile()
|
||||
zeile(' Bestehende Dateien in den Umschlag stecken')
|
||||
zeile(' ' + '-'.repeat(50))
|
||||
zeile()
|
||||
|
||||
if (!anwenden) {
|
||||
zeile(' TROCKENLAUF - es wird nichts geschrieben.')
|
||||
zeile(' Zum Anwenden: npm run speicher:verschluesseln -- --anwenden')
|
||||
zeile()
|
||||
}
|
||||
|
||||
const treiber = env.speicherTreiber
|
||||
zeile(` Treiber: ${treiber}`)
|
||||
zeile()
|
||||
|
||||
const bilanz = treiber === 's3' ? await s3Durchgehen() : await dateienDurchgehen()
|
||||
|
||||
zeile()
|
||||
zeile(` Geprueft: ${bilanz.geprueft}`)
|
||||
zeile(` Schon im Umschlag: ${bilanz.schonGut}`)
|
||||
zeile(` ${anwenden ? 'Umgeschrieben' : 'Umzuschreiben'}: ${bilanz.umgeschrieben}`)
|
||||
if (bilanz.fehler > 0) zeile(` Fehler: ${bilanz.fehler}`)
|
||||
zeile()
|
||||
|
||||
if (bilanz.fehler > 0) process.exitCode = 1
|
||||
}
|
||||
|
||||
main().catch((fehler) => {
|
||||
console.error(fehler)
|
||||
process.exitCode = 1
|
||||
})
|
||||
@@ -9,7 +9,7 @@
|
||||
# ausdruecklich nach, weil dabei der aktuelle Datenbestand ueberschrieben
|
||||
# wird.
|
||||
#
|
||||
# ZWEI DINGE, DIE MAN VORHER WISSEN MUSS:
|
||||
# DREI DINGE, DIE MAN VORHER WISSEN MUSS:
|
||||
#
|
||||
# 1. Die Sicherung enthaelt die anwendungsseitig verschluesselten Felder,
|
||||
# aber NICHT den Schluessel. Ohne den passenden ENC_KEY_Vn aus der .env
|
||||
@@ -20,6 +20,14 @@
|
||||
# das hier einmal im Jahr auf einer Testdatenbank aus, bevor du es im
|
||||
# Ernstfall zum ersten Mal brauchst. Siehe README, Abschnitt
|
||||
# "Wiederherstellung ueben".
|
||||
#
|
||||
# 3. Die Dokumente werden NICHT selbsttaetig an ihren Platz geschrieben.
|
||||
# Dieses Skript packt sie nach ./backups aus und sagt, wie es
|
||||
# weitergeht. Grund: Der Sicherungsdienst hat auf das Ablageverzeichnis
|
||||
# bewusst nur Lesezugriff (siehe docker-compose.yml), und in ein
|
||||
# laufendes MinIO hineinzuschreiben wuerde dessen Datenbestand
|
||||
# beschaedigen. Der letzte Handgriff bleibt beim Menschen - er ist ein
|
||||
# Einzeiler und im Klartext beschrieben.
|
||||
# =============================================================================
|
||||
|
||||
set -eu
|
||||
@@ -87,7 +95,44 @@ openssl enc -d -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 \
|
||||
| pg_restore --clean --if-exists --no-owner --no-privileges \
|
||||
--dbname="${PGDATABASE:-postgres}" --exit-on-error
|
||||
|
||||
echo "$(date -Iseconds) Wiederherstellung abgeschlossen."
|
||||
echo "$(date -Iseconds) Datenbank wiederhergestellt."
|
||||
|
||||
# --- Dokumente ---------------------------------------------------------------
|
||||
# Zu "cockpit_2026-09-01_0315.dump.enc" gehoert
|
||||
# "dokumente_2026-09-01_0315.tar.gz.enc" - gleicher Zeitstempel, anderer
|
||||
# Name. Fehlt sie, stammt die Sicherung aus einer Fassung vor v1.12.0.
|
||||
ZEITSTEMPEL="$(basename "$DATEI" | sed -n 's/^cockpit_\(.*\)\.dump\.enc$/\1/p')"
|
||||
DOKUMENTE_DATEI="$(dirname "$DATEI")/dokumente_${ZEITSTEMPEL}.tar.gz.enc"
|
||||
AUSPACKZIEL="$(dirname "$DATEI")/dokumente-wiederhergestellt_${ZEITSTEMPEL}"
|
||||
|
||||
if [ ! -f "$DOKUMENTE_DATEI" ]; then
|
||||
echo ""
|
||||
echo "WARNUNG: Zu dieser Sicherung gibt es kein Dokumentenarchiv."
|
||||
echo " Erwartet wurde: $DOKUMENTE_DATEI"
|
||||
echo " Sicherungen aus Fassungen vor v1.12.0 enthalten nur die"
|
||||
echo " Datenbank. Die Akte ist dann vollstaendig, die Dateien"
|
||||
echo " dahinter fehlen."
|
||||
else
|
||||
if [ -f "$DOKUMENTE_DATEI.sha256" ]; then
|
||||
echo "Pruefsumme des Dokumentenarchivs wird geprueft ..."
|
||||
if sha256sum -c "$DOKUMENTE_DATEI.sha256" >/dev/null 2>&1; then
|
||||
echo " in Ordnung."
|
||||
else
|
||||
echo "FEHLER: Die Pruefsumme des Dokumentenarchivs stimmt nicht." >&2
|
||||
exit 1
|
||||
fi
|
||||
fi
|
||||
|
||||
mkdir -p "$AUSPACKZIEL"
|
||||
openssl enc -d -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 \
|
||||
-pass env:SICHERUNG_PASSWORT -in "$DOKUMENTE_DATEI" \
|
||||
| tar -xzf - -C "$AUSPACKZIEL"
|
||||
|
||||
ANZAHL="$(find "$AUSPACKZIEL" -type f | wc -l)"
|
||||
echo "$(date -Iseconds) Dokumente ausgepackt: $ANZAHL Dateien nach"
|
||||
echo " $AUSPACKZIEL"
|
||||
fi
|
||||
|
||||
echo ""
|
||||
echo "Naechste Schritte:"
|
||||
echo " 1. Die SQL-Skripte erneut ausfuehren (Volltextsuche und Audit-Schutz):"
|
||||
@@ -95,6 +140,21 @@ echo " docker compose exec app npm run db:sql"
|
||||
echo " 2. Pruefen, ob ENC_KEY_V1 in der .env zu diesem Bestand passt -"
|
||||
echo " ohne den richtigen Schluessel bleiben die verschluesselten"
|
||||
echo " Felder unlesbar."
|
||||
echo " 3. In der Anwendung eine betreute Person oeffnen und nachsehen, ob"
|
||||
echo " die Diagnosen im Klartext erscheinen. Erst dann ist die"
|
||||
echo " 3. Die Dokumente an ihren Platz bringen. Dazu MinIO anhalten, das"
|
||||
echo " Datenverzeichnis ersetzen und wieder starten - auf dem Host,"
|
||||
echo " nicht in diesem Behaelter:"
|
||||
echo ""
|
||||
echo " docker compose stop minio app"
|
||||
echo " docker run --rm \\"
|
||||
echo " -v betreuungs-cockpit_minio-daten:/ziel \\"
|
||||
echo " -v \"\$PWD/backups:/quelle:ro\" alpine \\"
|
||||
echo " sh -c 'rm -rf /ziel/* /ziel/..?* && cp -a /quelle/dokumente-wiederhergestellt_*/. /ziel/'"
|
||||
echo " docker compose up -d"
|
||||
echo ""
|
||||
echo " Steht mehr als ein ausgepacktes Verzeichnis unter ./backups,"
|
||||
echo " vorher das richtige auswaehlen statt des Sternchens."
|
||||
echo ""
|
||||
echo " 4. In der Anwendung eine betreute Person oeffnen und nachsehen, ob"
|
||||
echo " die Diagnosen im Klartext erscheinen. Dann ein Dokument"
|
||||
echo " herunterladen. Erst wenn beides klappt, ist die"
|
||||
echo " Wiederherstellung wirklich gelungen."
|
||||
|
||||
@@ -1,6 +1,6 @@
|
||||
import { Readable } from 'node:stream'
|
||||
import type { NextRequest } from 'next/server'
|
||||
import { aktiveBetreute, erfordereBenutzer, reauthGueltig } from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
import { aktiveBetreute, benutzerFuerRoute, reauthGueltig } from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
import { darf } from '@/lib/auth/rollen'
|
||||
import { db, nichtGeloescht } from '@/lib/db'
|
||||
import { protokollieren } from '@/lib/audit'
|
||||
@@ -33,7 +33,11 @@ function abgelehnt(nachricht: string, status: number): Response {
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function GET(anfrage: NextRequest): Promise<Response> {
|
||||
const benutzer = await erfordereBenutzer('/berichte/export')
|
||||
// Eine Route antwortet mit einem Statuscode, nicht mit einer
|
||||
// Anmeldeseite als Dateiinhalt.
|
||||
const angemeldet = await benutzerFuerRoute()
|
||||
if (!angemeldet.ok) return angemeldet.antwort
|
||||
const benutzer = angemeldet.benutzer
|
||||
|
||||
const gewuenscht = anfrage.nextUrl.searchParams.get('betreute')
|
||||
const aktive = await aktiveBetreute(benutzer)
|
||||
|
||||
@@ -21,8 +21,16 @@ export const dynamic = 'force-dynamic'
|
||||
export default async function ErsteinrichtungSeite() {
|
||||
const anzahlBenutzer = await db.user.count({ where: { geloeschtAm: null } })
|
||||
|
||||
// Die Sperrzeile ist die eigentliche Auskunft darueber, ob eingerichtet
|
||||
// wurde. Der Benutzerzaehler allein genuegt nicht: Liegt der erste Zugang
|
||||
// im Papierkorb, stuende Schritt 1 sonst wieder offen.
|
||||
const sperre = await db.ersteinrichtung.findUnique({
|
||||
where: { id: 'einmalig' },
|
||||
select: { id: true },
|
||||
})
|
||||
|
||||
// --- Schritt 1: Es gibt noch keinen Zugang -------------------------------
|
||||
if (anzahlBenutzer === 0) {
|
||||
if (anzahlBenutzer === 0 && !sperre) {
|
||||
return (
|
||||
<>
|
||||
<Card>
|
||||
|
||||
@@ -61,6 +61,23 @@ export function ZugangFormular() {
|
||||
/>
|
||||
</Feld>
|
||||
|
||||
<Feld
|
||||
id="geheimnis"
|
||||
beschriftung="Einrichtungsgeheimnis"
|
||||
erklaerung="Der Wert von ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS aus der .env. Er verhindert, dass jemand
|
||||
anders diesen Zugang anlegt, solange die Seite noch offensteht."
|
||||
fehler={zustand.felder?.geheimnis}
|
||||
pflicht
|
||||
>
|
||||
<Input
|
||||
name="geheimnis"
|
||||
type="password"
|
||||
autoComplete="off"
|
||||
spellCheck={false}
|
||||
required
|
||||
/>
|
||||
</Feld>
|
||||
|
||||
<Feld
|
||||
id="passwort"
|
||||
beschriftung="Passwort"
|
||||
|
||||
@@ -2,7 +2,7 @@ import { NextResponse } from 'next/server'
|
||||
import type { Modul } from '@prisma/client'
|
||||
import { protokollieren } from '@/lib/audit'
|
||||
import { darf } from '@/lib/auth/rollen'
|
||||
import { aktuellerBenutzer } from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
import { benutzerFuerRoute } from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
import { db, nichtGeloescht } from '@/lib/db'
|
||||
import { typErkennen } from '@/lib/speicher/dateityp'
|
||||
import { betreuteIdAusSchluessel, lesen } from '@/lib/speicher'
|
||||
@@ -55,7 +55,10 @@ function nurText(status: number, meldung: string): NextResponse {
|
||||
export async function GET(
|
||||
_anfrage: Request,
|
||||
{ params }: { params: Promise<{ signatur: string }> },
|
||||
): Promise<NextResponse> {
|
||||
// Response statt NextResponse: Die Abweisung ohne zweiten Faktor kommt
|
||||
// aus benutzerFuerRoute() und ist eine schlichte Response. NextResponse
|
||||
// erbt davon, die uebrigen Rueckgaben passen also weiterhin.
|
||||
): Promise<Response> {
|
||||
const { signatur } = await params
|
||||
|
||||
// 1. Signatur und Ablauf
|
||||
@@ -70,9 +73,14 @@ export async function GET(
|
||||
}
|
||||
const schluessel = geprueft.schluessel
|
||||
|
||||
// 2. Angemeldet?
|
||||
const benutzer = await aktuellerBenutzer()
|
||||
if (!benutzer) return nurText(401, 'Bitte melde dich an.')
|
||||
// 2. Angemeldet - und mit abgeschlossenem zweitem Faktor.
|
||||
//
|
||||
// Frueher stand hier nur die Frage nach der Anmeldung. Damit kam jemand,
|
||||
// der die TOTP-Einrichtung nie abgeschlossen hatte, an jedes Dokument -
|
||||
// die MFA-Pflicht galt nur fuer Seiten, nicht fuer diesen Abruf.
|
||||
const angemeldet = await benutzerFuerRoute()
|
||||
if (!angemeldet.ok) return angemeldet.antwort
|
||||
const benutzer = angemeldet.benutzer
|
||||
|
||||
// 3. Zugriff auf genau diese betreute Person
|
||||
const betreuteId = betreuteIdAusSchluessel(schluessel)
|
||||
|
||||
@@ -1,12 +1,18 @@
|
||||
import { NextResponse } from 'next/server'
|
||||
import { db } from '@/lib/db'
|
||||
import { COMMIT, VERSION } from '@/lib/version'
|
||||
import { speicherZustand } from '@/lib/speicher/pruefung'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Betriebsbereitschaft fuer den Healthcheck in docker-compose.
|
||||
*
|
||||
* Bewusst ohne Anmeldung, aber ohne jede Auskunft ueber Inhalte: geprueft
|
||||
* wird nur, ob die Datenbank antwortet.
|
||||
* wird, ob Datenbank und Dateiablage antworten.
|
||||
*
|
||||
* Nur die Datenbank entscheidet ueber 503. Ein gestoerter Speicher wird
|
||||
* gemeldet, laesst den Behaelter aber laufen - sonst wuerde der
|
||||
* Healthcheck ihn neu starten, und die ganze Akte waere weg wegen eines
|
||||
* Teils, den ein Neustart nicht repariert.
|
||||
*
|
||||
* Die Version steht dabei: sie wird beim Aktualisieren gebraucht, um zu
|
||||
* sehen, ob der neue Stand tatsaechlich laeuft. Das ist keine Auskunft
|
||||
@@ -19,14 +25,29 @@ export const dynamic = 'force-dynamic'
|
||||
export async function GET() {
|
||||
try {
|
||||
await db.$queryRaw`SELECT 1`
|
||||
return NextResponse.json(
|
||||
{ status: 'bereit', version: VERSION, commit: COMMIT || undefined },
|
||||
{ headers: { 'Cache-Control': 'no-store' } },
|
||||
)
|
||||
} catch {
|
||||
return NextResponse.json(
|
||||
{ status: 'datenbank nicht erreichbar', version: VERSION },
|
||||
{ status: 503, headers: { 'Cache-Control': 'no-store' } },
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Der Speicher wird mitgeprueft, aber er entscheidet NICHT ueber die
|
||||
// Betriebsbereitschaft: Faellt er aus, funktioniert alles ausser dem
|
||||
// Ablegen von Dateien. Ein 503 wuerde den Behaelter neu starten lassen
|
||||
// und die ganze Akte unerreichbar machen - wegen eines Teils, den ein
|
||||
// Neustart nicht repariert.
|
||||
const speicher = await speicherZustand()
|
||||
|
||||
return NextResponse.json(
|
||||
{
|
||||
status: 'bereit',
|
||||
version: VERSION,
|
||||
commit: COMMIT || undefined,
|
||||
speicher: speicher.ok
|
||||
? { status: 'bereit', treiber: speicher.treiber }
|
||||
: { status: 'gestoert', treiber: speicher.treiber, art: speicher.art },
|
||||
},
|
||||
{ headers: { 'Cache-Control': 'no-store' } },
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
+19
-33
@@ -3,15 +3,17 @@ import Credentials from 'next-auth/providers/credentials'
|
||||
import type { Rolle } from '@prisma/client'
|
||||
import { db } from '@/lib/db'
|
||||
import { env } from '@/lib/env'
|
||||
import { hashVeraltet, passwortHashen, passwortPruefen, wiederherstellungscodeFinden } from '@/lib/crypto/hash'
|
||||
import { totpPruefen, totpSecretEntschluesseln } from '@/lib/crypto/totp'
|
||||
import { hashVeraltet, passwortHashen, passwortPruefen } from '@/lib/crypto/hash'
|
||||
import {
|
||||
anmeldungErlaubt,
|
||||
aufMindestdauerWarten,
|
||||
fehlversucheZuruecksetzen,
|
||||
sperreVermerken,
|
||||
versuchFesthalten,
|
||||
} from '@/lib/auth/ratelimit'
|
||||
import { protokollieren } from '@/lib/audit'
|
||||
import { zweitenFaktorEinloesen } from '@/lib/auth/zweiter-faktor'
|
||||
import { anschlussAus } from '@/lib/auth/anschluss'
|
||||
import { PasskeyFehler, anmeldungPruefen } from '@/lib/auth/passkey'
|
||||
import type { AuthenticationResponseJSON } from '@simplewebauthn/server'
|
||||
|
||||
@@ -64,12 +66,13 @@ export class PasskeyAnmeldeFehler extends CredentialsSignin {
|
||||
|
||||
function ipAusAnfrage(anfrage: Request | undefined): string | null {
|
||||
if (!anfrage) return null
|
||||
const weitergeleitet = anfrage.headers.get('x-forwarded-for')?.split(',')[0]?.trim()
|
||||
return weitergeleitet || anfrage.headers.get('x-real-ip') || null
|
||||
return anschlussAus(anfrage.headers)
|
||||
}
|
||||
|
||||
export const { handlers, signIn, signOut, auth } = NextAuth({
|
||||
trustHost: true,
|
||||
// Siehe env.vertraueHost: Ist AUTH_URL gesetzt, wird dem Host-Kopf nicht
|
||||
// geglaubt. Vorher stand hier fest "true".
|
||||
trustHost: env.vertraueHost,
|
||||
secret: process.env.AUTH_SECRET,
|
||||
|
||||
session: {
|
||||
@@ -110,7 +113,7 @@ export const { handlers, signIn, signOut, auth } = NextAuth({
|
||||
// 1. Sperre pruefen, bevor teuer gerechnet wird.
|
||||
const sperre = await anmeldungErlaubt(email, ip)
|
||||
if (sperre.gesperrt) {
|
||||
await versuchFesthalten(email, ip, false, 'gesperrt')
|
||||
await sperreVermerken(email, ip)
|
||||
throw new AnmeldeFehler('gesperrt', sperre.nochSekunden)
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -141,33 +144,13 @@ export const { handlers, signIn, signOut, auth } = NextAuth({
|
||||
throw new AnmeldeFehler('konto-inaktiv')
|
||||
}
|
||||
|
||||
// 3. Zweiter Faktor. Ohne eingerichtetes TOTP kommt der Benutzer
|
||||
// zwar herein, das App-Layout schickt ihn aber sofort zur
|
||||
// Einrichtung - er kann nichts anderes tun.
|
||||
// 3. Zweiter Faktor. Ist er noch nicht eingerichtet, kommt der
|
||||
// Benutzer nur bis zur Einrichtungsseite - erzwungen in
|
||||
// erfordereBenutzer(), nicht erst im Layout.
|
||||
if (benutzer.totpSecretVerschluesselt && benutzer.totpAktiviertAm) {
|
||||
const codeOhneTrenner = code.replace(/[\s-]/g, '')
|
||||
let zweiterFaktorOk = false
|
||||
const eingeloest = await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, code)
|
||||
|
||||
if (/^\d{6}$/.test(codeOhneTrenner)) {
|
||||
const secret = totpSecretEntschluesseln(benutzer.totpSecretVerschluesselt)
|
||||
zweiterFaktorOk = totpPruefen(secret, benutzer.email, codeOhneTrenner).gueltig
|
||||
} else if (codeOhneTrenner.length >= 12) {
|
||||
// Wiederherstellungscode - wird nach Gebrauch entfernt.
|
||||
const treffer = await wiederherstellungscodeFinden(
|
||||
benutzer.wiederherstellungscodes,
|
||||
code,
|
||||
)
|
||||
if (treffer >= 0) {
|
||||
zweiterFaktorOk = true
|
||||
const rest = benutzer.wiederherstellungscodes.filter((_, i) => i !== treffer)
|
||||
await db.user.update({
|
||||
where: { id: benutzer.id },
|
||||
data: { wiederherstellungscodes: rest },
|
||||
})
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (!zweiterFaktorOk) {
|
||||
if (!eingeloest.ok) {
|
||||
await versuchFesthalten(email, ip, false, 'code-falsch')
|
||||
await protokollieren({
|
||||
aktion: 'ANMELDUNG_FEHLGESCHLAGEN',
|
||||
@@ -175,7 +158,10 @@ export const { handlers, signIn, signOut, auth } = NextAuth({
|
||||
entitaetId: benutzer.id,
|
||||
userEmail: email,
|
||||
userId: benutzer.id,
|
||||
bezeichnung: 'Zweiter Faktor falsch',
|
||||
bezeichnung:
|
||||
eingeloest.grund === 'wiederverwendet'
|
||||
? 'Zweiter Faktor bereits verbraucht'
|
||||
: 'Zweiter Faktor falsch',
|
||||
})
|
||||
await aufMindestdauerWarten(begonnen)
|
||||
throw new AnmeldeFehler('code-falsch')
|
||||
@@ -274,7 +260,7 @@ export const { handlers, signIn, signOut, auth } = NextAuth({
|
||||
// anmeldet - erraten laesst sich ein Passkey ohnehin nicht.
|
||||
const sperre = await anmeldungErlaubt(benutzer.email, ip)
|
||||
if (sperre.gesperrt) {
|
||||
await versuchFesthalten(benutzer.email, ip, false, 'gesperrt')
|
||||
await sperreVermerken(benutzer.email, ip)
|
||||
throw new AnmeldeFehler('gesperrt', sperre.nochSekunden)
|
||||
}
|
||||
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,92 @@
|
||||
import 'server-only'
|
||||
import { env } from '@/lib/env'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Von welchem Anschluss kommt diese Anfrage?
|
||||
*
|
||||
* Gebraucht wird das nur fuer eines: die zweite Dimension der Anmeldesperre.
|
||||
* Gezaehlt wird nach E-Mail UND nach Anschluss, damit es weder hilft,
|
||||
* dieselbe Adresse von vielen Anschluessen zu probieren, noch viele
|
||||
* Adressen von einem.
|
||||
*
|
||||
* ## Warum das vorher nichts geschuetzt hat
|
||||
*
|
||||
* Der Wert kam aus "x-forwarded-for", und zwar aus dem ERSTEN Eintrag:
|
||||
*
|
||||
* kopf.get('x-forwarded-for')?.split(',')[0]?.trim()
|
||||
*
|
||||
* Dieser Kopf ist eine Liste, an die jeder Zwischenknoten hinten anhaengt.
|
||||
* Der erste Eintrag ist deshalb der, den der Aufrufer selbst geschickt hat -
|
||||
* frei erfunden. Wer bei jeder Anfrage eine andere Zahl hineinschrieb, sah
|
||||
* fuer die Sperre wie tausend verschiedene Anschluesse aus. Die Zaehlung
|
||||
* nach Anschluss war damit nicht nur wirkungslos, sondern irrefuehrend: Im
|
||||
* Protokoll standen tausend Anschluesse, wo einer war.
|
||||
*
|
||||
* Richtig ist das andere Ende: Was der vertraute Proxy anhaengt, hat er
|
||||
* selbst gesehen und nicht der Aufrufer geschrieben.
|
||||
*
|
||||
* ## Und wenn kein Proxy davor steht
|
||||
*
|
||||
* Dann ist der Kopf vollstaendig fremdbestimmt und es gibt hier nichts zu
|
||||
* holen - also null. Keine Zaehlung nach Anschluss ist besser als eine, die
|
||||
* sich mit einer Kopfzeile aushebeln laesst. Deshalb muss der Betrieb
|
||||
* ausdruecklich sagen, dass ein Proxy davorsteht (VERTRAUE_PROXY=true).
|
||||
*/
|
||||
|
||||
let gewarnt = false
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Warnt einmal, wenn weitergereichte Koepfe ankommen, ihnen aber nicht
|
||||
* geglaubt wird. Genau dann fehlt die Einstellung im Betrieb.
|
||||
*/
|
||||
function einmalWarnen(): void {
|
||||
if (gewarnt) return
|
||||
gewarnt = true
|
||||
console.warn(
|
||||
'[anschluss] Es kommen "x-forwarded-for"-Koepfe an, aber VERTRAUE_PROXY ist nicht gesetzt. ' +
|
||||
'Die Anmeldesperre zaehlt deshalb nur nach E-Mail-Adresse, nicht nach Anschluss. ' +
|
||||
'Steht ein Reverse Proxy davor, setze VERTRAUE_PROXY=true (und, bei mehreren, ' +
|
||||
'VERTRAUE_PROXY_STUFEN=<Anzahl>). Steht keiner davor, ist das hier richtig so.',
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Liest die Adresse des Aufrufers aus den Koepfen.
|
||||
*
|
||||
* @param kopf Die Kopfzeilen der Anfrage.
|
||||
* @returns Die Adresse, oder null, wenn sie sich nicht vertrauenswuerdig
|
||||
* bestimmen laesst.
|
||||
*/
|
||||
export function anschlussAus(kopf: Headers): string | null {
|
||||
const weitergereicht = kopf.get('x-forwarded-for')
|
||||
const echterIp = kopf.get('x-real-ip')
|
||||
|
||||
if (!env.vertraueProxy) {
|
||||
if (weitergereicht || echterIp) einmalWarnen()
|
||||
return null
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (weitergereicht) {
|
||||
const kette = weitergereicht
|
||||
.split(',')
|
||||
.map((teil) => teil.trim())
|
||||
.filter((teil) => teil.length > 0)
|
||||
|
||||
// Von hinten zaehlen: Der letzte Eintrag stammt vom naechsten
|
||||
// Zwischenknoten, der zweitletzte von dem davor. Bei einer Stufe ist
|
||||
// der letzte Eintrag der Aufrufer, wie der Proxy ihn gesehen hat.
|
||||
if (kette.length > 0) {
|
||||
const stelle = kette.length - env.vertraueProxyStufen
|
||||
return kette[Math.max(0, stelle)] ?? null
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Manche Proxys setzen nur diesen Kopf. Er enthaelt genau eine Adresse,
|
||||
// also gibt es hier nichts abzuzaehlen.
|
||||
return echterIp?.trim() || null
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Nur fuer Tests: setzt die einmalige Warnung zurueck. */
|
||||
export function warnungZuruecksetzen(): void {
|
||||
gewarnt = false
|
||||
}
|
||||
+82
-14
@@ -14,8 +14,32 @@ import { ipHashen } from '@/lib/crypto/hash'
|
||||
* Gezaehlt wird nach E-Mail UND nach Anschluss (IP-Hash). Damit hilft es
|
||||
* weder, dieselbe Adresse von vielen Anschluessen zu probieren, noch viele
|
||||
* Adressen von einem Anschluss.
|
||||
*
|
||||
* ## Warum abgewiesene Versuche nicht mitzaehlen
|
||||
*
|
||||
* Frueher wurde jeder Aufruf festgehalten, auch der, der wegen einer
|
||||
* laufenden Sperre gar nicht geprueft wurde. Zusammen mit einer Frist, die
|
||||
* vom juengsten Fehlversuch aus gerechnet wurde, ergab das eine
|
||||
* Rueckkopplung: Jeder abgewiesene Aufruf schob die Frist um die volle
|
||||
* Sperrdauer nach hinten. Wer alle zehn Minuten ein falsches Passwort an
|
||||
* eine fremde Adresse schickte, sperrte deren Inhaber dauerhaft aus - ohne
|
||||
* das Passwort zu kennen. Und jeder dieser Aufrufe hinterliess eine Zeile,
|
||||
* die erst der Wartungslauf nach 30 Tagen wieder los wurde.
|
||||
*
|
||||
* Deshalb jetzt zwei getrennte Dinge:
|
||||
*
|
||||
* - Ein *geprueft* fehlgeschlagener Versuch (falsches Passwort, falscher
|
||||
* Code, unbekannte Adresse) zaehlt und wird einzeln festgehalten.
|
||||
* - Ein *abgewiesener* Aufruf waehrend der Sperre zaehlt nicht und wird
|
||||
* hoechstens einmal je Sperre vermerkt.
|
||||
*
|
||||
* Damit steht die Frist fest, sobald sie einmal gesetzt ist, und die
|
||||
* Tabelle waechst nicht mit der Zahl der Angriffsversuche.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/** Grund fuer eine Zeile, die nur den abgewiesenen Aufruf dokumentiert. */
|
||||
const GRUND_ABGEWIESEN = 'gesperrt'
|
||||
|
||||
export type SperrErgebnis =
|
||||
| { gesperrt: false; verbleibendeVersuche: number }
|
||||
| { gesperrt: true; nochSekunden: number }
|
||||
@@ -29,33 +53,49 @@ function fensterStart(): Date {
|
||||
* Passwortvergleich aufgerufen - ein gesperrter Zugang soll gar nicht erst
|
||||
* Rechenzeit fuer Argon2 kosten.
|
||||
*/
|
||||
export async function anmeldungErlaubt(
|
||||
email: string,
|
||||
ip: string | null,
|
||||
): Promise<SperrErgebnis> {
|
||||
const seit = fensterStart()
|
||||
export async function anmeldungErlaubt(email: string, ip: string | null): Promise<SperrErgebnis> {
|
||||
const jetzt = Date.now()
|
||||
const kennung = email.trim().toLowerCase()
|
||||
const ipH = ipHashen(ip)
|
||||
|
||||
const fehlversuche = await db.loginVersuch.findMany({
|
||||
where: {
|
||||
erfolg: false,
|
||||
zeitpunkt: { gte: seit },
|
||||
// Abgewiesene Aufrufe zaehlen nicht mit - sonst haelt sich die Sperre
|
||||
// selbst am Leben, siehe Kopf dieser Datei.
|
||||
grund: { not: GRUND_ABGEWIESEN },
|
||||
zeitpunkt: { gte: new Date(jetzt - env.loginFensterSekunden * 1000) },
|
||||
OR: [{ email: kennung }, ...(ipH ? [{ ipHash: ipH }] : [])],
|
||||
},
|
||||
orderBy: { zeitpunkt: 'desc' },
|
||||
orderBy: { zeitpunkt: 'asc' },
|
||||
select: { zeitpunkt: true },
|
||||
take: env.loginMaxVersuche + 1,
|
||||
// Deckel gegen eine ausufernde Abfrage. Mehr als eine Handvoll Runden
|
||||
// passt ohnehin nicht in ein Zeitfenster, in dem jede Runde gesperrt
|
||||
// wird.
|
||||
take: 200,
|
||||
})
|
||||
|
||||
if (fehlversuche.length >= env.loginMaxVersuche) {
|
||||
const juengster = fehlversuche[0]!.zeitpunkt.getTime()
|
||||
const frei = juengster + env.loginSperreSekunden * 1000
|
||||
const nochSekunden = Math.max(1, Math.ceil((frei - Date.now()) / 1000))
|
||||
return { gesperrt: true, nochSekunden }
|
||||
// Von alt nach neu durchgehen und die Runden nachvollziehen: Sobald das
|
||||
// Mass voll ist, beginnt an genau diesem Versuch eine Sperre, und der
|
||||
// Zaehler faengt von vorn an. Ist ihre Frist inzwischen abgelaufen, sind
|
||||
// die Versuche davor abgegolten - sonst bliebe der Zugang bis zum Ende
|
||||
// des Zeitfensters dicht, obwohl die Sperre laengst um ist.
|
||||
let zaehler = 0
|
||||
let sperreBis = 0
|
||||
|
||||
for (const versuch of fehlversuche) {
|
||||
zaehler += 1
|
||||
if (zaehler >= env.loginMaxVersuche) {
|
||||
sperreBis = versuch.zeitpunkt.getTime() + env.loginSperreSekunden * 1000
|
||||
zaehler = 0
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
return { gesperrt: false, verbleibendeVersuche: env.loginMaxVersuche - fehlversuche.length }
|
||||
if (sperreBis > jetzt) {
|
||||
return { gesperrt: true, nochSekunden: Math.max(1, Math.ceil((sperreBis - jetzt) / 1000)) }
|
||||
}
|
||||
|
||||
return { gesperrt: false, verbleibendeVersuche: env.loginMaxVersuche - zaehler }
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Haelt einen Versuch fest. Der Grund hilft spaeter beim Nachvollziehen. */
|
||||
@@ -75,6 +115,34 @@ export async function versuchFesthalten(
|
||||
})
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Vermerkt einen abgewiesenen Aufruf - aber nur den ersten je Sperre.
|
||||
*
|
||||
* Dass eine Sperre gegriffen hat, will man im Protokoll sehen. Wie oft
|
||||
* dagegen geklopft wurde, ist die Information nicht wert: Sie kostet eine
|
||||
* Zeile pro Anfrage, und genau daraus laesst sich die Tabelle vollschreiben.
|
||||
* Eine Zeile je Sperre reicht, um den Vorgang zu erkennen.
|
||||
*
|
||||
* @returns true, wenn tatsaechlich vermerkt wurde.
|
||||
*/
|
||||
export async function sperreVermerken(email: string, ip: string | null): Promise<boolean> {
|
||||
const kennung = email.trim().toLowerCase()
|
||||
const vorhanden = await db.loginVersuch.findFirst({
|
||||
where: {
|
||||
email: kennung,
|
||||
erfolg: false,
|
||||
grund: GRUND_ABGEWIESEN,
|
||||
zeitpunkt: { gte: fensterStart() },
|
||||
},
|
||||
select: { id: true },
|
||||
})
|
||||
|
||||
if (vorhanden) return false
|
||||
|
||||
await versuchFesthalten(kennung, ip, false, GRUND_ABGEWIESEN)
|
||||
return true
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Nach einer erfolgreichen Anmeldung werden die Fehlversuche dieser
|
||||
* Adresse geloescht - sonst bliebe der Zaehler bis zum Fensterende stehen.
|
||||
|
||||
+68
-4
@@ -46,8 +46,46 @@ export async function aktuellerBenutzer(): Promise<User | null> {
|
||||
return benutzer
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Wie aktuellerBenutzer, leitet aber zum Anmeldeformular um. */
|
||||
/** Hat dieser Benutzer den zweiten Faktor abgeschlossen? */
|
||||
export function zweiterFaktorFertig(benutzer: User): boolean {
|
||||
return Boolean(benutzer.totpAktiviertAm && benutzer.totpSecretVerschluesselt)
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der angemeldete Benutzer - mit abgeschlossenem zweitem Faktor.
|
||||
*
|
||||
* Die MFA-Pflicht steckt bewusst HIER und nicht im App-Layout. Ein Layout
|
||||
* schuetzt nur, was durch das Layout gerendert wird; Server Actions und
|
||||
* Route Handler laufen daran vorbei. Wer eine Passwort-Sitzung hat, aber
|
||||
* die TOTP-Einrichtung nie abgeschlossen hat, konnte sie frueher direkt
|
||||
* aufrufen - "MFA ist Pflicht" war damit eine Aussage ueber die
|
||||
* Oberflaeche, keine Sicherheitsgrenze.
|
||||
*
|
||||
* Massgeblich ist der Datenbankstand aus aktuellerBenutzer(), nicht das
|
||||
* Feld im Sitzungstoken: Das laesst sich ueber session.update() vom
|
||||
* Client beeinflussen.
|
||||
*
|
||||
* Die Ausnahmen sind klein und aufgezaehlt - Einrichtung des zweiten
|
||||
* Faktors und Abmelden. Wer eine weitere braucht, nimmt bewusst
|
||||
* erfordereBenutzerOhneZweitenFaktor() und begruendet es dort.
|
||||
*/
|
||||
export async function erfordereBenutzer(zielNachAnmeldung?: string): Promise<User> {
|
||||
const benutzer = await erfordereBenutzerOhneZweitenFaktor(zielNachAnmeldung)
|
||||
if (!zweiterFaktorFertig(benutzer)) {
|
||||
redirect('/zwei-faktor/einrichten')
|
||||
}
|
||||
return benutzer
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Nur fuer die Handvoll Stellen, die VOR abgeschlossener MFA erreichbar
|
||||
* sein muessen: die Einrichtung selbst und das Abmelden. Jede weitere
|
||||
* Verwendung ist ein Loch in der MFA-Pflicht und braucht eine
|
||||
* Begruendung im Code.
|
||||
*/
|
||||
export async function erfordereBenutzerOhneZweitenFaktor(
|
||||
zielNachAnmeldung?: string,
|
||||
): Promise<User> {
|
||||
const benutzer = await aktuellerBenutzer()
|
||||
if (!benutzer) {
|
||||
const ziel = zielNachAnmeldung ? `?weiter=${encodeURIComponent(zielNachAnmeldung)}` : ''
|
||||
@@ -57,11 +95,37 @@ export async function erfordereBenutzer(zielNachAnmeldung?: string): Promise<Use
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Erzwingt den eingerichteten zweiten Faktor. Wird im App-Layout
|
||||
* aufgerufen: ohne TOTP kommt niemand an Fachdaten.
|
||||
* Fuer Route Handler: Statt umzuleiten wird abgewiesen.
|
||||
*
|
||||
* Ein Redirect ist bei einer Datei- oder Kalenderantwort die falsche
|
||||
* Antwort - der Aufrufer will Daten, nicht eine Anmeldeseite als Inhalt.
|
||||
*/
|
||||
export async function benutzerFuerRoute(): Promise<
|
||||
{ ok: true; benutzer: User } | { ok: false; antwort: Response }
|
||||
> {
|
||||
const benutzer = await aktuellerBenutzer()
|
||||
if (!benutzer) {
|
||||
return { ok: false, antwort: new Response('Nicht angemeldet.', { status: 401 }) }
|
||||
}
|
||||
if (!zweiterFaktorFertig(benutzer)) {
|
||||
return {
|
||||
ok: false,
|
||||
antwort: new Response('Zweiter Faktor ist nicht eingerichtet.', { status: 403 }),
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
return { ok: true, benutzer }
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Erzwingt den eingerichteten zweiten Faktor.
|
||||
*
|
||||
* Bleibt als eigener Aufruf im App-Layout bestehen, obwohl
|
||||
* erfordereBenutzer() das inzwischen selbst tut: Zwei Sperren an
|
||||
* derselben Stelle kosten nichts und die aeussere ist die, die man beim
|
||||
* Lesen des Layouts sieht.
|
||||
*/
|
||||
export async function erfordereZweitenFaktor(benutzer: User): Promise<void> {
|
||||
if (!benutzer.totpAktiviertAm || !benutzer.totpSecretVerschluesselt) {
|
||||
if (!zweiterFaktorFertig(benutzer)) {
|
||||
redirect('/zwei-faktor/einrichten')
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,93 @@
|
||||
import 'server-only'
|
||||
import type { User } from '@prisma/client'
|
||||
import { db } from '@/lib/db'
|
||||
import { wiederherstellungscodeFinden } from '@/lib/crypto/hash'
|
||||
import { totpPruefen, totpSchritt, totpSecretEntschluesseln } from '@/lib/crypto/totp'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Einloesen des zweiten Faktors - einmal und nur einmal.
|
||||
*
|
||||
* Ein TOTP-Code gilt 30 Sekunden, mit der Toleranz von einem Fenster bis zu
|
||||
* 90. Wer ihn in dieser Zeit noch einmal einreicht, kommt ohne die
|
||||
* Toleranz ein zweites Mal herein: abgelesen ueber die Schulter,
|
||||
* mitgeschrieben von einem Zwischenglied, oder aus einem Formular, das im
|
||||
* Browserverlauf steht. Der Kommentar in totp.ts versprach seit dem Anfang,
|
||||
* der Aufrufer speichere das getroffene Fenster - getan hat es niemand.
|
||||
*
|
||||
* Deshalb hier: Der Schritt wird festgehalten, und angenommen wird nur ein
|
||||
* groesserer. Damit ist jeder Code genau einmal gut.
|
||||
*
|
||||
* ## Warum updateMany und nicht update
|
||||
*
|
||||
* Die Bedingung steht im WHERE, nicht in einem if davor. Zwei Anfragen mit
|
||||
* demselben Code, gleichzeitig abgeschickt, wuerden sonst beide den
|
||||
* Vergleich bestehen, bevor eine von ihnen schreibt. So entscheidet die
|
||||
* Datenbank: Genau eine trifft eine Zeile, die andere keine.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
export type ZweiterFaktorErgebnis =
|
||||
| { ok: true; art: 'totp' | 'wiederherstellungscode' }
|
||||
| { ok: false; grund: 'falsch' | 'wiederverwendet' }
|
||||
|
||||
/** Ab dieser Laenge wird die Eingabe als Wiederherstellungscode gelesen. */
|
||||
const CODE_MINDESTLAENGE = 12
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Prueft die Eingabe und verbraucht sie.
|
||||
*
|
||||
* Nimmt sowohl einen sechsstelligen TOTP-Code als auch einen
|
||||
* Wiederherstellungscode. Letzterer wird nach Gebrauch aus der Liste
|
||||
* entfernt - auch das eine Einmalverwendung, nur mit anderem Mechanismus.
|
||||
*
|
||||
* @param benutzer Der Datensatz aus der Datenbank, nicht aus der Sitzung.
|
||||
* @param eingabe Was im Formular stand, ungereinigt.
|
||||
*/
|
||||
export async function zweitenFaktorEinloesen(
|
||||
benutzer: User,
|
||||
eingabe: string,
|
||||
): Promise<ZweiterFaktorErgebnis> {
|
||||
const ohneTrenner = eingabe.replace(/[\s-]/g, '')
|
||||
|
||||
if (/^\d{6}$/.test(ohneTrenner)) {
|
||||
if (!benutzer.totpSecretVerschluesselt) return { ok: false, grund: 'falsch' }
|
||||
|
||||
const secret = totpSecretEntschluesseln(benutzer.totpSecretVerschluesselt)
|
||||
const { gueltig, delta } = totpPruefen(secret, benutzer.email, ohneTrenner)
|
||||
if (!gueltig || delta === null) return { ok: false, grund: 'falsch' }
|
||||
|
||||
const schritt = totpSchritt(delta)
|
||||
|
||||
const { count } = await db.user.updateMany({
|
||||
where: {
|
||||
id: benutzer.id,
|
||||
OR: [{ totpLetzterSchritt: null }, { totpLetzterSchritt: { lt: schritt } }],
|
||||
},
|
||||
data: { totpLetzterSchritt: schritt },
|
||||
})
|
||||
|
||||
// Keine Zeile getroffen: Dieser Schritt war schon einmal dran. Der Code
|
||||
// ist rechnerisch richtig und trotzdem verbraucht.
|
||||
if (count === 0) return { ok: false, grund: 'wiederverwendet' }
|
||||
|
||||
return { ok: true, art: 'totp' }
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (ohneTrenner.length >= CODE_MINDESTLAENGE) {
|
||||
const treffer = await wiederherstellungscodeFinden(benutzer.wiederherstellungscodes, eingabe)
|
||||
if (treffer < 0) return { ok: false, grund: 'falsch' }
|
||||
|
||||
// Auch hier die Bedingung in die Abfrage: Sonst koennten zwei
|
||||
// gleichzeitige Anmeldungen denselben Code einloesen, weil beide noch
|
||||
// die alte Liste sehen.
|
||||
const rest = benutzer.wiederherstellungscodes.filter((_, i) => i !== treffer)
|
||||
const { count } = await db.user.updateMany({
|
||||
where: { id: benutzer.id, wiederherstellungscodes: { equals: benutzer.wiederherstellungscodes } },
|
||||
data: { wiederherstellungscodes: rest },
|
||||
})
|
||||
if (count === 0) return { ok: false, grund: 'wiederverwendet' }
|
||||
|
||||
return { ok: true, art: 'wiederherstellungscode' }
|
||||
}
|
||||
|
||||
return { ok: false, grund: 'falsch' }
|
||||
}
|
||||
+19
-2
@@ -20,6 +20,9 @@ const ZIFFERN = 6
|
||||
const PERIODE = 30
|
||||
const TOLERANZ_FENSTER = 1
|
||||
|
||||
/** Laenge eines TOTP-Fensters in Sekunden - fuer den Wiederverwendungsschutz. */
|
||||
export const TOTP_PERIODE = PERIODE
|
||||
|
||||
function totpBauen(secret: string, kennung: string): TOTP {
|
||||
return new TOTP({
|
||||
issuer: AUSSTELLER,
|
||||
@@ -54,10 +57,24 @@ export async function totpQrCode(secret: string, kennung: string): Promise<strin
|
||||
})
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der absolute Zeitschritt, auf den ein Code passt.
|
||||
*
|
||||
* validate() gibt nur die Abweichung zum aktuellen Fenster zurueck (delta).
|
||||
* Zum Festhalten braucht es eine Zahl, die nicht davon abhaengt, wann
|
||||
* geprueft wurde - sonst waere ein spaeter geprueftes Fenster kleiner als
|
||||
* ein frueher geprueftes.
|
||||
*/
|
||||
export function totpSchritt(delta: number, jetztMs = Date.now()): number {
|
||||
return Math.floor(jetztMs / 1000 / PERIODE) + delta
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Prueft einen eingegebenen Sechsstelligen gegen das Geheimnis.
|
||||
* Gibt zusaetzlich das getroffene Zeitfenster zurueck - der Aufrufer
|
||||
* speichert es, um eine Wiederverwendung desselben Codes zu verhindern.
|
||||
*
|
||||
* Gibt zusaetzlich das getroffene Zeitfenster zurueck. Wer damit anmeldet,
|
||||
* muss es ueber zweitenFaktorEinloesen() festhalten - sonst gilt derselbe
|
||||
* Code bis zu 90 Sekunden lang ein zweites Mal.
|
||||
*/
|
||||
export function totpPruefen(
|
||||
secret: string,
|
||||
|
||||
@@ -24,6 +24,42 @@ export const WARTEZEIT_DRINGEND_TAGE = 21
|
||||
/** Wie viele Ausschlussfristen zeigt die Warnung hoechstens? */
|
||||
const AUSSCHLUSSFRISTEN_MAX = 3
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Wie weit im Voraus eine Ausschlussfrist die Warnung ausloest.
|
||||
*
|
||||
* Frueher gab es diese Grenze nicht: Der Warnblock fragte nur, OB etwas
|
||||
* eine Ausschlussfrist ist, nie WANN sie faellig wird. Auf dem Dashboard
|
||||
* standen deshalb dauerhaft drei rote Kaesten mit Warndreieck - fuer
|
||||
* Aufwandspauschalen, die 2027, 2028 und 2029 ablaufen. Die Pflichtfristen
|
||||
* werden bewusst drei Jahre im Voraus angelegt (jahreVoraus in
|
||||
* pflichtfristen.ts), und alle landeten ungefiltert in der Warnung.
|
||||
*
|
||||
* Das ist nicht nur laestig, sondern gefaehrlich: Eine Warnung, die
|
||||
* monatelang dasteht und nichts von einem will, stumpft ab. Man uebersieht
|
||||
* die vierte, die etwas will - und bei § 1878 BGB ist das die
|
||||
* Jahrespauschale, die ersatzlos erlischt.
|
||||
*
|
||||
* 90 Tage, weil die kuerzeste hier vorkommende Ausschlussfrist sechs
|
||||
* Monate Zeit laesst. Drei Monate Vorlauf sind reichlich, und solange
|
||||
* nichts ansteht, bleibt der Kasten leer - dann bedeutet er etwas.
|
||||
*
|
||||
* Verschwinden tut nichts: Was ausserhalb des Horizonts liegt, steht
|
||||
* weiterhin in der Fristenliste.
|
||||
*/
|
||||
const AUSSCHLUSSFRIST_HORIZONT_TAGE = 90
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Gehoert diese Frist in den hervorgehobenen Warnblock?
|
||||
*
|
||||
* Abgelaufenes immer - eine versaeumte Ausschlussfrist bleibt eine
|
||||
* schlechte Nachricht, auch wenn sie lange zurueckliegt. Sonst nur, was
|
||||
* innerhalb des Horizonts faellig wird.
|
||||
*/
|
||||
function warntJetzt(eintrag: { ausschlussfrist: boolean; tage: number }): boolean {
|
||||
if (!eintrag.ausschlussfrist) return false
|
||||
return eintrag.tage < 0 || eintrag.tage <= AUSSCHLUSSFRIST_HORIZONT_TAGE
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Datumsfelder ohne Uhrzeit (@db.Date) kommen als UTC-Mitternacht aus der
|
||||
* Datenbank. Wer sie unbesehen mit einem lokalen "heute" vergleicht,
|
||||
@@ -126,7 +162,7 @@ export function fristenEinordnen(fristen: FristRoh[], heute: Date): FristenAmpel
|
||||
dieseWoche: eintraege.filter((e) => e.stufe === 'orange'),
|
||||
diesenMonat: eintraege.filter((e) => e.stufe === 'gelb'),
|
||||
weitereOffen: eintraege.filter((e) => e.stufe === 'gruen').length,
|
||||
ausschlussfristen: eintraege.filter((e) => e.ausschlussfrist).slice(0, AUSSCHLUSSFRISTEN_MAX),
|
||||
ausschlussfristen: eintraege.filter(warntJetzt).slice(0, AUSSCHLUSSFRISTEN_MAX),
|
||||
gesamtOffen: eintraege.length,
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -31,6 +31,18 @@ function zahl(name: string, standard: number): number {
|
||||
return n
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Ein Ja/Nein-Schalter. Bewusst nur "true"/"1"/"ja" als Ja - alles andere,
|
||||
* auch ein Tippfehler, gilt als Nein. Bei einem Sicherheitsschalter ist das
|
||||
* die richtige Richtung: Wer sich verschreibt, bekommt die strengere
|
||||
* Einstellung, nicht die laxere.
|
||||
*/
|
||||
function schalter(name: string, standard = false): boolean {
|
||||
const wert = process.env[name]?.trim().toLowerCase()
|
||||
if (wert === undefined || wert === '') return standard
|
||||
return wert === 'true' || wert === '1' || wert === 'ja'
|
||||
}
|
||||
|
||||
function schluessel32(name: string): Buffer {
|
||||
const roh = pflicht(name)
|
||||
const buf = Buffer.from(roh, 'base64')
|
||||
@@ -151,6 +163,26 @@ export const env = {
|
||||
bucket: pflicht('S3_BUCKET'),
|
||||
accessKeyId: pflicht('S3_ACCESS_KEY_ID'),
|
||||
secretAccessKey: pflicht('S3_SECRET_ACCESS_KEY'),
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Serverseitige Verschluesselung - nur, wenn ausdruecklich gewuenscht.
|
||||
*
|
||||
* Frueher stand im Treiber fest ServerSideEncryption: 'AES256'. Das
|
||||
* mitgelieferte MinIO laeuft ohne KMS und lehnt das mit
|
||||
* "NotImplemented" ab: Es liess sich kein einziges Dokument ablegen,
|
||||
* und wer der INSTALLATION.md folgte, landete zwangslaeufig dort.
|
||||
*
|
||||
* Gebraucht wird sie ohnehin nicht mehr. Seit v1.11.0 verschluesselt
|
||||
* die Anwendung jede Datei selbst, bevor sie den Server verlaesst
|
||||
* (src/lib/speicher/umschlag.ts). Serverseitige Verschluesselung
|
||||
* schuetzt vor nichts, was der eigene Umschlag nicht schon abdeckt -
|
||||
* sie ist hoechstens eine zweite Lage fuer Anbieter, die sie
|
||||
* anbieten.
|
||||
*
|
||||
* Leer bedeutet aus. Wer sie will, setzt S3_SSE=AES256 oder den Wert,
|
||||
* den sein Anbieter erwartet.
|
||||
*/
|
||||
serverseitigeVerschluesselung: process.env.S3_SSE?.trim() || null,
|
||||
}
|
||||
},
|
||||
|
||||
@@ -214,6 +246,65 @@ export const env = {
|
||||
}
|
||||
},
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Darf der Host-Kopf der Anfrage die oeffentliche Adresse bestimmen?
|
||||
*
|
||||
* Standard: nur dann, wenn AUTH_URL nicht gesetzt ist. Ist die Adresse
|
||||
* konfiguriert - der dokumentierte Betrieb setzt sie, Passkeys brauchen
|
||||
* sie ohnehin -, gibt es keinen Grund, sie aus einer Kopfzeile von aussen
|
||||
* abzuleiten. Vorher stand in auth.ts fest "true", und ein
|
||||
* "X-Forwarded-Host: fremde.example" haette in erzeugte Adressen
|
||||
* durchgeschlagen.
|
||||
*
|
||||
* AUTH_TRUST_HOST bleibt wirksam, damit die dokumentierte Einstellung
|
||||
* nicht stillschweigend uebergangen wird.
|
||||
*/
|
||||
get vertraueHost() {
|
||||
return schalter('AUTH_TRUST_HOST', !process.env.AUTH_URL)
|
||||
},
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Geheimnis fuer die Ersteinrichtung.
|
||||
*
|
||||
* Zwischen dem ersten Start und dem Anlegen des Zugangs steht die Seite
|
||||
* offen: Wer sie in diesem Fenster findet, legt sich selbst einen
|
||||
* Administratorzugang an. Das Fenster ist kurz, aber es ist da - und bei
|
||||
* einer Anwendung mit Gesundheits- und Finanzdaten ist "kurz" kein
|
||||
* Argument.
|
||||
*
|
||||
* Ohne diesen Wert ist die Ersteinrichtung gesperrt. Das ist Absicht:
|
||||
* Eine Installation, bei der das Feld vergessen wurde, soll nicht
|
||||
* einrichtbar sein, sondern eine Meldung zeigen.
|
||||
*/
|
||||
get ersteinrichtungGeheimnis() {
|
||||
return process.env.ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS?.trim() ?? ''
|
||||
},
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Steht ein Reverse Proxy davor, dem die weitergereichten Koepfe zu
|
||||
* glauben sind?
|
||||
*
|
||||
* Standard ist nein. Das ist die unbequeme, aber richtige Voreinstellung:
|
||||
* Ohne Proxy ist "x-forwarded-for" frei erfunden, und eine Sperre, die
|
||||
* darauf zaehlt, laesst sich mit einer Kopfzeile aushebeln. Wer einen
|
||||
* Proxy davorstellt - der dokumentierte Betrieb tut das -, sagt es hier
|
||||
* ausdruecklich. Siehe src/lib/auth/anschluss.ts.
|
||||
*/
|
||||
get vertraueProxy() {
|
||||
return schalter('VERTRAUE_PROXY', false)
|
||||
},
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Wie viele Zwischenknoten vertraut werden. Bei einem Proxy: 1.
|
||||
*
|
||||
* Die Zahl sagt, wie weit von hinten in der Kette der Aufrufer steht.
|
||||
* Zu hoch gesetzt liest man wieder fremdbestimmte Eintraege, deshalb
|
||||
* bleibt es bei eins, solange nichts anderes dasteht.
|
||||
*/
|
||||
get vertraueProxyStufen() {
|
||||
return Math.max(1, zahl('VERTRAUE_PROXY_STUFEN', 1))
|
||||
},
|
||||
|
||||
get istProduktion() {
|
||||
return process.env.NODE_ENV === 'production'
|
||||
},
|
||||
|
||||
+50
-5
@@ -1,6 +1,6 @@
|
||||
import 'server-only'
|
||||
import { execFile } from 'node:child_process'
|
||||
import { mkdtemp, readdir, readFile, rm, writeFile } from 'node:fs/promises'
|
||||
import { mkdtemp, readdir, readFile, rm, stat, writeFile } from 'node:fs/promises'
|
||||
import { tmpdir } from 'node:os'
|
||||
import { join } from 'node:path'
|
||||
import { promisify } from 'node:util'
|
||||
@@ -43,6 +43,26 @@ const MAX_SEITEN = 30
|
||||
/** Mehr als das braucht keine Volltextsuche - und die Spalte bleibt handhabbar. */
|
||||
const MAX_ZEICHEN = 400_000
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Laengste Kante einer gerenderten Seite in Pixeln.
|
||||
*
|
||||
* Vorher wurde mit festen 300 dpi gerendert. Bei einer normalen A4-Seite
|
||||
* sind das rund 2480 x 3510 Pixel - unproblematisch. Die Seitengroesse
|
||||
* steht aber im PDF und kann beliebig gross angegeben werden: Bei einer
|
||||
* Seite von 200 x 200 Zoll ergeben 300 dpi ein Bild von 60000 x 60000
|
||||
* Pixeln, also mehrere Gigabyte auf der Platte, und das je Seite. Ein
|
||||
* Dokument, das jemand in die Akte legt, haette so den Server vollschreiben
|
||||
* koennen.
|
||||
*
|
||||
* "-scale-to" haengt die Aufloesung an die Pixelzahl statt an die
|
||||
* angegebene Papiergroesse. 3500 Pixel entsprechen bei A4 etwa 300 dpi -
|
||||
* fuer den Regelfall bleibt also alles wie vorher.
|
||||
*/
|
||||
const MAX_KANTE_PIXEL = 3500
|
||||
|
||||
/** Wie viel die gerenderten Seiten zusammen belegen duerfen. */
|
||||
const MAX_BILDER_BYTES = 512 * 1024 * 1024
|
||||
|
||||
// -----------------------------------------------------------------------------
|
||||
// Verfuegbarkeit
|
||||
// -----------------------------------------------------------------------------
|
||||
@@ -146,14 +166,39 @@ async function tesseractAufDatei(pfad: string): Promise<{ text: string; meldung?
|
||||
async function pdfInBilder(verzeichnis: string, pdfPfad: string): Promise<string[]> {
|
||||
await ausfuehren(
|
||||
'pdftoppm',
|
||||
['-r', '300', '-gray', '-png', '-l', String(MAX_SEITEN), pdfPfad, join(verzeichnis, 'seite')],
|
||||
{ timeout: ZEITGRENZE_JE_SEITE_MS * 4, windowsHide: true },
|
||||
[
|
||||
// Statt fester dpi: Die laengste Kante wird auf eine feste Pixelzahl
|
||||
// gebracht. Siehe MAX_KANTE_PIXEL - eine im PDF angegebene Riesenseite
|
||||
// ergibt sonst ein Riesenbild.
|
||||
'-scale-to',
|
||||
String(MAX_KANTE_PIXEL),
|
||||
'-gray',
|
||||
'-png',
|
||||
'-l',
|
||||
String(MAX_SEITEN),
|
||||
pdfPfad,
|
||||
join(verzeichnis, 'seite'),
|
||||
],
|
||||
{ timeout: ZEITGRENZE_JE_SEITE_MS * 4, maxBuffer: 1024 * 1024, windowsHide: true },
|
||||
)
|
||||
const dateien = await readdir(verzeichnis)
|
||||
return dateien
|
||||
|
||||
const dateien = (await readdir(verzeichnis))
|
||||
.filter((name) => name.startsWith('seite') && name.endsWith('.png'))
|
||||
.sort()
|
||||
.map((name) => join(verzeichnis, name))
|
||||
|
||||
// Zweiter Deckel, hinterher: Was pdftoppm trotz -scale-to abgelegt hat,
|
||||
// wird nur bis zu einer Gesamtgroesse weiterverarbeitet. Der Rest bleibt
|
||||
// liegen und wird mit dem Arbeitsverzeichnis geloescht.
|
||||
const genommen: string[] = []
|
||||
let gesamt = 0
|
||||
for (const pfad of dateien) {
|
||||
const { size } = await stat(pfad)
|
||||
if (gesamt + size > MAX_BILDER_BYTES) break
|
||||
gesamt += size
|
||||
genommen.push(pfad)
|
||||
}
|
||||
return genommen
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
|
||||
+55
-7
@@ -15,8 +15,33 @@ import { inflateSync, inflateRawSync, unzipSync } from 'node:zlib'
|
||||
* "nicht_verfuegbar", und der Nutzer traegt die Metadaten von Hand ein.
|
||||
*
|
||||
* Rein, ohne Seiteneffekte, ohne Netz.
|
||||
*
|
||||
* ## Grenzen, und warum es sie braucht
|
||||
*
|
||||
* Ein Flate-Strom sagt nicht, wie gross er ausgepackt wird. Ein paar
|
||||
* Kilobyte Nullen komprimieren auf fast nichts und blaehen sich beim
|
||||
* Auspacken auf Gigabyte auf - die klassische Dekompressionsbombe. Vorher
|
||||
* lief das Auspacken ohne Obergrenze, und ein Dokument, das jemand in die
|
||||
* Akte legt, haette den Server damit aus dem Speicher werfen koennen.
|
||||
*
|
||||
* Deshalb drei Deckel: einer je Strom, einer fuer die Summe, und die
|
||||
* bestehende Obergrenze von 2000 Stroemen. Wird einer erreicht, bricht das
|
||||
* Auspacken ab und der Text ist eben unvollstaendig - besser ein
|
||||
* "nicht_verfuegbar" als ein Serverneustart.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Wie gross ein einzelner ausgepackter Strom werden darf.
|
||||
*
|
||||
* Acht Megabyte sind fuer eine Seite Text absurd viel - ein
|
||||
* Behoerdenbescheid liegt bei einigen Kilobyte. Die Grenze ist bewusst
|
||||
* grosszuegig: Sie soll Bomben abfangen, nicht ungewoehnliche PDFs.
|
||||
*/
|
||||
const MAX_STROM_BYTES = 8 * 1024 * 1024
|
||||
|
||||
/** Und wie viel es ueber alle Stroeme zusammen sein darf. */
|
||||
const MAX_GESAMT_BYTES = 64 * 1024 * 1024
|
||||
|
||||
/** Oktal-Escapes und Standard-Escapes in PDF-Literalstrings. */
|
||||
function literalEntpacken(roh: string): string {
|
||||
let ergebnis = ''
|
||||
@@ -108,8 +133,9 @@ function stroemeAuspacken(pdf: Buffer): string[] {
|
||||
const roh = pdf.toString('latin1')
|
||||
const stroeme: string[] = []
|
||||
let suchAb = 0
|
||||
let gesamt = 0
|
||||
|
||||
while (stroeme.length < 2000) {
|
||||
while (stroeme.length < 2000 && gesamt < MAX_GESAMT_BYTES) {
|
||||
const beginn = roh.indexOf('stream', suchAb)
|
||||
if (beginn < 0) break
|
||||
|
||||
@@ -131,28 +157,50 @@ function stroemeAuspacken(pdf: Buffer): string[] {
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (/\/Filter\s*(\/FlateDecode|\[\s*\/FlateDecode)/.test(kopf)) {
|
||||
const entpackt = flateVersuchen(daten)
|
||||
if (entpackt) stroeme.push(entpackt.toString('latin1'))
|
||||
const entpackt = flateVersuchen(daten, MAX_GESAMT_BYTES - gesamt)
|
||||
if (entpackt) {
|
||||
gesamt += entpackt.length
|
||||
stroeme.push(entpackt.toString('latin1'))
|
||||
}
|
||||
continue
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (!/\/Filter/.test(kopf)) {
|
||||
// Unkomprimiert: Hier gibt es nichts, was sich aufblaehen koennte -
|
||||
// die Bytes stehen so in der Datei. Sie zaehlen trotzdem mit, damit
|
||||
// die Summe stimmt.
|
||||
gesamt += daten.length
|
||||
stroeme.push(daten.toString('latin1'))
|
||||
continue
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Unbekannter Filter: trotzdem einen Flate-Versuch wagen.
|
||||
const entpackt = flateVersuchen(daten)
|
||||
if (entpackt) stroeme.push(entpackt.toString('latin1'))
|
||||
const entpackt = flateVersuchen(daten, MAX_GESAMT_BYTES - gesamt)
|
||||
if (entpackt) {
|
||||
gesamt += entpackt.length
|
||||
stroeme.push(entpackt.toString('latin1'))
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
return stroeme
|
||||
}
|
||||
|
||||
function flateVersuchen(daten: Buffer): Buffer | null {
|
||||
/**
|
||||
* Packt einen Strom aus - mit Deckel.
|
||||
*
|
||||
* maxOutputLength laesst zlib abbrechen, sobald die Ausgabe die Grenze
|
||||
* ueberschreitet; der Fehler landet im catch wie jeder andere. Ohne diese
|
||||
* Angabe entpackt Node so lange, wie Speicher da ist.
|
||||
*
|
||||
* @param rest Wie viele Bytes ueber alle Stroeme noch uebrig sind.
|
||||
*/
|
||||
function flateVersuchen(daten: Buffer, rest: number): Buffer | null {
|
||||
const grenze = Math.min(MAX_STROM_BYTES, rest)
|
||||
if (grenze <= 0) return null
|
||||
|
||||
for (const fn of [inflateSync, unzipSync, inflateRawSync]) {
|
||||
try {
|
||||
return fn(daten)
|
||||
return fn(daten, { maxOutputLength: grenze })
|
||||
} catch {
|
||||
// naechster Versuch
|
||||
}
|
||||
|
||||
+47
-54
@@ -1,8 +1,8 @@
|
||||
import 'server-only'
|
||||
import { createCipheriv, createDecipheriv, randomBytes } from 'node:crypto'
|
||||
import { mkdir, readFile, rm, stat, writeFile } from 'node:fs/promises'
|
||||
import { dirname, join, resolve, sep } from 'node:path'
|
||||
import { env } from '@/lib/env'
|
||||
import { entschluesselnBinaer, verschluesselnBinaer } from '@/lib/speicher/umschlag'
|
||||
import {
|
||||
dateiRoutePfad,
|
||||
schluesselErfordern,
|
||||
@@ -23,15 +23,10 @@ import {
|
||||
* gibt sonst Bescheide, Arztbriefe und Kontoauszuege im Klartext preis.
|
||||
* Der Schluessel liegt in der Umgebung, nicht neben den Daten.
|
||||
*
|
||||
* Umschlag (binaer):
|
||||
* "BCD1" | Schluesselversion (uint32 BE) | IV (12) | AuthTag (16) | Geheimtext
|
||||
* Der Umschlag selbst steht in src/lib/speicher/umschlag.ts - der
|
||||
* Objektspeicher benutzt denselben.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const MAGIE = Buffer.from('BCD1', 'ascii')
|
||||
const IV_LAENGE = 12
|
||||
const TAG_LAENGE = 16
|
||||
const KOPF_LAENGE = MAGIE.length + 4 + IV_LAENGE + TAG_LAENGE
|
||||
|
||||
function wurzel(): string {
|
||||
return resolve(process.cwd(), env.dateiSpeicherPfad)
|
||||
}
|
||||
@@ -39,8 +34,18 @@ function wurzel(): string {
|
||||
/**
|
||||
* Baut den Dateipfad - und prueft danach noch einmal, dass er wirklich
|
||||
* unterhalb des Ablageverzeichnisses liegt. Der Schluessel ist zwar bereits
|
||||
* streng geprueft, aber diese zweite Sperre kostet nichts und faengt auch
|
||||
* Symlink-Tricks und Windows-Eigenheiten ab.
|
||||
* streng geprueft, aber diese zweite Sperre kostet nichts.
|
||||
*
|
||||
* Was sie NICHT abfaengt, obwohl hier lange das Gegenteil stand: Symlinks.
|
||||
* resolve() rechnet nur mit Zeichenketten und folgt keinem Link - dafuer
|
||||
* braeuchte es realpath(). Ein untergeschobener Symlink im Ablageverzeichnis
|
||||
* wuerde also nicht auffallen.
|
||||
*
|
||||
* Nachgeruestet wird das trotzdem nicht, und zwar aus einem Grund und nicht
|
||||
* aus Bequemlichkeit: Wer dort einen Symlink anlegen kann, hat bereits
|
||||
* Schreibrechte im Datenverzeichnis des Servers - dann ist der Umweg ueber
|
||||
* einen Link die Sorge, die am wenigsten draengt. Der Satz musste
|
||||
* verschwinden, weil er eine Sicherheit versprach, die es nie gab.
|
||||
*/
|
||||
function pfadFuer(schluessel: string): string {
|
||||
const geprueft = schluesselErfordern(schluessel)
|
||||
@@ -52,57 +57,15 @@ function pfadFuer(schluessel: string): string {
|
||||
return ziel
|
||||
}
|
||||
|
||||
function verschluesselnBinaer(inhalt: Buffer): Buffer {
|
||||
const version = env.aktiveSchluesselversion
|
||||
const schluessel = env.verschluesselungsschluessel.get(version)
|
||||
if (!schluessel) throw new Error(`Verschlüsselungsschlüssel Version ${version} fehlt.`)
|
||||
|
||||
const iv = randomBytes(IV_LAENGE)
|
||||
const cipher = createCipheriv('aes-256-gcm', schluessel, iv, { authTagLength: TAG_LAENGE })
|
||||
cipher.setAAD(Buffer.from(`bcd:${version}`, 'utf8'))
|
||||
const geheim = Buffer.concat([cipher.update(inhalt), cipher.final()])
|
||||
|
||||
const versionBytes = Buffer.alloc(4)
|
||||
versionBytes.writeUInt32BE(version, 0)
|
||||
|
||||
return Buffer.concat([MAGIE, versionBytes, iv, cipher.getAuthTag(), geheim])
|
||||
}
|
||||
|
||||
function entschluesselnBinaer(roh: Buffer): Buffer {
|
||||
// Dateien ohne Umschlag (von Hand hineingelegt, aus einer aelteren
|
||||
// Installation uebernommen) werden unveraendert durchgereicht.
|
||||
if (roh.length < KOPF_LAENGE || !roh.subarray(0, MAGIE.length).equals(MAGIE)) return roh
|
||||
|
||||
const version = roh.readUInt32BE(MAGIE.length)
|
||||
const schluessel = env.verschluesselungsschluessel.get(version)
|
||||
if (!schluessel) {
|
||||
throw new Error(
|
||||
`Zum Entschlüsseln dieser Datei fehlt ENC_KEY_V${version}. Alte Schlüssel dürfen beim ` +
|
||||
`Rotieren nicht aus der Umgebung entfernt werden.`,
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
const ivVon = MAGIE.length + 4
|
||||
const iv = roh.subarray(ivVon, ivVon + IV_LAENGE)
|
||||
const tag = roh.subarray(ivVon + IV_LAENGE, ivVon + IV_LAENGE + TAG_LAENGE)
|
||||
const geheim = roh.subarray(KOPF_LAENGE)
|
||||
|
||||
const decipher = createDecipheriv('aes-256-gcm', schluessel, iv, { authTagLength: TAG_LAENGE })
|
||||
decipher.setAAD(Buffer.from(`bcd:${version}`, 'utf8'))
|
||||
decipher.setAuthTag(tag)
|
||||
|
||||
return Buffer.concat([decipher.update(geheim), decipher.final()])
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function schreiben(schluessel: string, inhalt: Buffer): Promise<void> {
|
||||
const pfad = pfadFuer(schluessel)
|
||||
await mkdir(dirname(pfad), { recursive: true })
|
||||
await writeFile(pfad, verschluesselnBinaer(inhalt), { mode: 0o600 })
|
||||
await writeFile(pfad, verschluesselnBinaer(inhalt, schluessel), { mode: 0o600 })
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function lesen(schluessel: string): Promise<Buffer> {
|
||||
const roh = await readFile(pfadFuer(schluessel))
|
||||
return entschluesselnBinaer(roh)
|
||||
return entschluesselnBinaer(roh, schluessel)
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function entfernen(schluessel: string): Promise<void> {
|
||||
@@ -130,6 +93,36 @@ export async function signierteUrl(
|
||||
return dateiRoutePfad(zugriffTokenErzeugen(schluessel, sekunden))
|
||||
}
|
||||
|
||||
// -----------------------------------------------------------------------------
|
||||
// Bereitschaftspruefung
|
||||
// -----------------------------------------------------------------------------
|
||||
//
|
||||
// Ohne Umschlag und ohne die strenge Schluesselpruefung: Der Probeschluessel
|
||||
// gehoert zu keiner betreuten Person und faellt durch das Muster.
|
||||
|
||||
function probepfad(schluessel: string): string {
|
||||
const basis = wurzel()
|
||||
const ziel = resolve(basis, ...schluessel.split('/'))
|
||||
if (ziel !== basis && !ziel.startsWith(basis + sep)) {
|
||||
throw new Error('Der Ablagepfad läge außerhalb des Dokumentenverzeichnisses.')
|
||||
}
|
||||
return ziel
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function rohSchreiben(schluessel: string, inhalt: Buffer): Promise<void> {
|
||||
const pfad = probepfad(schluessel)
|
||||
await mkdir(dirname(pfad), { recursive: true })
|
||||
await writeFile(pfad, inhalt, { mode: 0o600 })
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function rohLesen(schluessel: string): Promise<Buffer> {
|
||||
return readFile(probepfad(schluessel))
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function rohEntfernen(schluessel: string): Promise<void> {
|
||||
await rm(probepfad(schluessel), { force: true })
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Nur fuer Wartungsskripte: das Ablageverzeichnis. */
|
||||
export function ablageverzeichnis(): string {
|
||||
return wurzel()
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,129 @@
|
||||
import 'server-only'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Speicherfehler in Sätze übersetzen, mit denen jemand etwas anfangen kann.
|
||||
*
|
||||
* Anlass ist eine Fehlersuche vom 31.08.2026. Beim Ablegen eines Schreibens
|
||||
* stand in der Oberfläche:
|
||||
*
|
||||
* Das Schreiben konnte nicht abgelegt werden.
|
||||
*
|
||||
* Dahinter lagen nacheinander DREI verschiedene Ursachen — ein fehlender
|
||||
* Ablagebereich, ein falsch konfigurierter Endpunkt und eine
|
||||
* Verschlüsselung, die der Speicher nicht anbietet. Jedes Mal derselbe
|
||||
* Satz. Die Suche dauerte entsprechend, und ohne Zugang zum Serverlog wäre
|
||||
* sie aussichtslos gewesen.
|
||||
*
|
||||
* ## Was hier NICHT passiert
|
||||
*
|
||||
* Es wird nichts durchgereicht, was der Speicher sagt. Fremde
|
||||
* Fehlertexte können Hostnamen, Eimernamen und Anfragekennungen
|
||||
* enthalten - das gehört ins Log, nicht auf den Bildschirm eines
|
||||
* Betreuers. Übersetzt werden nur die Fälle, die wir kennen; alles andere
|
||||
* bleibt bei der allgemeinen Meldung des Aufrufers.
|
||||
*
|
||||
* Die technische Ursache steht weiterhin vollständig im Log.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/** Ein erkannter Speicherfehler samt Sprachfassung. */
|
||||
export type Speicherfehler = {
|
||||
/** Kurzform für Protokoll und Gesundheitsauskunft. */
|
||||
art: 'kein-ablagebereich' | 'verschluesselung' | 'zugang' | 'nicht-erreichbar'
|
||||
/** Was in der Oberfläche stehen soll. */
|
||||
meldung: string
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Holt den Fehlercode heraus.
|
||||
*
|
||||
* Die Reihenfolge ist wichtig und war zuerst falsch: "name" traegt bei
|
||||
* einem gewoehnlichen Node-Fehler den Wert "Error" - eine nichtssagende
|
||||
* Zeichenkette, die aber nicht leer ist. Stuende sie vorn, kaeme der
|
||||
* eigentliche Code aus "code" (ECONNREFUSED und Verwandte) nie zum Zug.
|
||||
*
|
||||
* Deshalb: erst "Code" (AWS-SDK), dann "code" (Node-Systemaufruf), und
|
||||
* "name" nur als letzte Zuflucht.
|
||||
*/
|
||||
function code(fehler: unknown): string {
|
||||
if (typeof fehler !== 'object' || fehler === null) return ''
|
||||
const mitCode = fehler as { Code?: unknown; code?: unknown; name?: unknown }
|
||||
for (const wert of [mitCode.Code, mitCode.code, mitCode.name]) {
|
||||
if (typeof wert === 'string' && wert !== '' && wert !== 'Error') return wert
|
||||
}
|
||||
return ''
|
||||
}
|
||||
|
||||
function nachricht(fehler: unknown): string {
|
||||
return fehler instanceof Error ? fehler.message : ''
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Erkennt die häufigen Speicherfehler.
|
||||
*
|
||||
* @returns null, wenn es keiner der bekannten Fälle ist - dann bleibt es
|
||||
* bei der allgemeinen Meldung des Aufrufers.
|
||||
*/
|
||||
export function speicherfehlerErkennen(fehler: unknown): Speicherfehler | null {
|
||||
const kennung = code(fehler)
|
||||
const text = nachricht(fehler)
|
||||
|
||||
if (kennung === 'NoSuchBucket') {
|
||||
return {
|
||||
art: 'kein-ablagebereich',
|
||||
meldung:
|
||||
'Im Objektspeicher fehlt der Ablagebereich für die Dokumente. Er wird bei der ' +
|
||||
'Installation einmalig angelegt — siehe INSTALLATION.md, Schritt 6. Bis dahin lässt ' +
|
||||
'sich nichts ablegen; deine Eingaben gehen aber nicht verloren.',
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// MinIO ohne KMS antwortet so, sobald S3_SSE gesetzt ist.
|
||||
if (kennung === 'NotImplemented' && /encryption/i.test(text)) {
|
||||
return {
|
||||
art: 'verschluesselung',
|
||||
meldung:
|
||||
'Der Objektspeicher unterstützt die eingestellte serverseitige Verschlüsselung nicht. ' +
|
||||
'Der mitgelieferte Speicher braucht sie auch nicht — die Anwendung verschlüsselt selbst. ' +
|
||||
'Nimm S3_SSE aus der .env heraus.',
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (
|
||||
kennung === 'AccessDenied' ||
|
||||
kennung === 'SignatureDoesNotMatch' ||
|
||||
kennung === 'InvalidAccessKeyId'
|
||||
) {
|
||||
return {
|
||||
art: 'zugang',
|
||||
meldung:
|
||||
'Die Zugangsdaten zum Objektspeicher werden abgelehnt. Prüfe S3_ACCESS_KEY_ID und ' +
|
||||
'S3_SECRET_ACCESS_KEY in der .env — und ob sie zu dem Speicher gehören, auf den ' +
|
||||
'S3_ENDPOINT zeigt.',
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (
|
||||
['ECONNREFUSED', 'ENOTFOUND', 'ETIMEDOUT', 'EAI_AGAIN', 'TimeoutError'].includes(kennung) ||
|
||||
/ECONNREFUSED|ENOTFOUND|ETIMEDOUT/.test(text)
|
||||
) {
|
||||
return {
|
||||
art: 'nicht-erreichbar',
|
||||
meldung:
|
||||
'Der Objektspeicher antwortet nicht. Läuft er, und zeigt S3_ENDPOINT auf die richtige ' +
|
||||
'Adresse? Deine Eingaben gehen nicht verloren.',
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
return null
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Bequemer Aufruf für die Stellen, die eine Meldung brauchen.
|
||||
*
|
||||
* @param allgemein Was stehen soll, wenn der Fehler keiner der bekannten
|
||||
* ist - z.B. "Das Schreiben konnte nicht abgelegt werden."
|
||||
*/
|
||||
export function speicherfehlerMeldung(fehler: unknown, allgemein: string): string {
|
||||
const erkannt = speicherfehlerErkennen(fehler)
|
||||
return erkannt ? erkannt.meldung : allgemein
|
||||
}
|
||||
@@ -0,0 +1,154 @@
|
||||
import 'server-only'
|
||||
import { randomUUID } from 'node:crypto'
|
||||
import { env } from '@/lib/env'
|
||||
import { speicherfehlerErkennen } from '@/lib/speicher/fehler'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Ist die Dateiablage benutzbar?
|
||||
*
|
||||
* Bis v1.12.0 fiel eine kaputte Speicherkonfiguration erst auf, wenn
|
||||
* jemand ein Dokument ablegen wollte. Auf dem Livesystem waren das
|
||||
* mehrere Wochen nach der Installation - und dann mitten in der Arbeit,
|
||||
* mit einer Meldung, die nichts sagte.
|
||||
*
|
||||
* Diese Pruefung schreibt eine winzige Datei, liest sie zurueck und raeumt
|
||||
* sie weg. Sie beantwortet damit alle drei Fragen auf einmal: erreichbar,
|
||||
* Ablagebereich vorhanden, Schreibrecht da.
|
||||
*
|
||||
* ## Sie verhindert den Start nicht
|
||||
*
|
||||
* Eine Anwendung, die wegen des Objektspeichers nicht hochkommt, ist
|
||||
* schlimmer als eine, die ihn meldet: Ohne Oberflaeche sieht niemand die
|
||||
* Erklaerung, und der Rest der Akte - Fristen, Buchungen, Stammdaten -
|
||||
* waere ohne Not mit abgeschaltet.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
export type Speicherzustand =
|
||||
| { ok: true; treiber: string }
|
||||
| { ok: false; treiber: string; art: string; meldung: string }
|
||||
|
||||
/** Der Ablageschluessel fuer die Probe. Liegt im eigenen Bereich. */
|
||||
function probeschluessel(): string {
|
||||
return `pruefung/${randomUUID()}.txt`
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Schreibt, liest und loescht eine Probedatei.
|
||||
*
|
||||
* Bewusst ueber die Treiber und nicht ueber die Fassade in index.ts: Die
|
||||
* prueft den Ablageschluessel gegen das Muster fuer Dokumente einer
|
||||
* betreuten Person, und darum geht es hier nicht.
|
||||
*/
|
||||
export async function speicherPruefen(): Promise<Speicherzustand> {
|
||||
const treiber = env.speicherTreiber
|
||||
const schluessel = probeschluessel()
|
||||
const inhalt = Buffer.from(`bereitschaftspruefung ${new Date().toISOString()}`, 'utf8')
|
||||
|
||||
try {
|
||||
if (treiber === 's3') {
|
||||
const s3 = await import('@/lib/speicher/s3')
|
||||
await s3.rohSchreiben(schluessel, inhalt)
|
||||
await s3.rohLesen(schluessel)
|
||||
await s3.rohEntfernen(schluessel)
|
||||
} else {
|
||||
const datei = await import('@/lib/speicher/datei')
|
||||
await datei.rohSchreiben(schluessel, inhalt)
|
||||
await datei.rohLesen(schluessel)
|
||||
await datei.rohEntfernen(schluessel)
|
||||
}
|
||||
return { ok: true, treiber }
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
const erkannt = speicherfehlerErkennen(fehler)
|
||||
return {
|
||||
ok: false,
|
||||
treiber,
|
||||
art: erkannt?.art ?? 'unbekannt',
|
||||
meldung: erkannt?.meldung ?? 'Die Dateiablage ist nicht benutzbar.',
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// -----------------------------------------------------------------------------
|
||||
// Gemerkter Zustand
|
||||
// -----------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Warum die Pruefung an der Gesundheitsabfrage haengt und nicht an einem
|
||||
* Startaufruf.
|
||||
*
|
||||
* Der naheliegende Ort waere instrumentation.ts - der Haken von Next.js
|
||||
* fuer "einmal beim Hochfahren". Der wird aber auch fuer die
|
||||
* Edge-Laufzeit gebuendelt, und ueber die Treiber kaeme node:path in ein
|
||||
* Buendel, in dem es das nicht gibt: Der Build schlaegt fehl. Es gibt
|
||||
* Kunstgriffe dagegen; sie sind fragil und muessten bei jedem
|
||||
* Next-Wechsel nachgezogen werden.
|
||||
*
|
||||
* Der Healthcheck aus docker-compose ruft /api/gesundheit ohnehin ab 40
|
||||
* Sekunden nach dem Start alle 30 Sekunden auf. Die erste Pruefung
|
||||
* passiert damit von selbst kurz nach dem Hochfahren, und die Zeile steht
|
||||
* im Log, wo man sie sucht. Ohne Behaelter geschieht dasselbe beim ersten
|
||||
* Aufruf der Adresse.
|
||||
*/
|
||||
const NEU_PRUEFEN_NACH_MS = 5 * 60 * 1000
|
||||
|
||||
let gemerkt: { zustand: Speicherzustand; zeitpunkt: number } | null = null
|
||||
let zuletztGemeldet: string | null = null
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der Zustand der Ablage, hoechstens alle fuenf Minuten frisch geholt.
|
||||
*
|
||||
* Ohne diese Schonfrist schriebe der Healthcheck alle 30 Sekunden eine
|
||||
* Probedatei in den Objektspeicher - unnoetiger Verkehr fuer eine Frage,
|
||||
* deren Antwort sich selten aendert.
|
||||
*/
|
||||
export async function speicherZustand(): Promise<Speicherzustand> {
|
||||
const jetzt = Date.now()
|
||||
if (gemerkt && jetzt - gemerkt.zeitpunkt < NEU_PRUEFEN_NACH_MS) {
|
||||
return gemerkt.zustand
|
||||
}
|
||||
|
||||
const zustand = await speicherPruefen()
|
||||
gemerkt = { zustand, zeitpunkt: jetzt }
|
||||
melden(zustand)
|
||||
return zustand
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Schreibt eine Zeile ins Protokoll - aber nur, wenn sich etwas geaendert
|
||||
* hat. Sonst stuende alle fuenf Minuten dieselbe Meldung im Log und
|
||||
* niemand liest sie mehr.
|
||||
*/
|
||||
function melden(zustand: Speicherzustand): void {
|
||||
const kennung = zustand.ok ? 'ok' : `fehler:${zustand.art}`
|
||||
if (kennung === zuletztGemeldet) return
|
||||
zuletztGemeldet = kennung
|
||||
|
||||
if (zustand.ok) {
|
||||
console.log(`[speicher] Ablage bereit (Treiber: ${zustand.treiber}).`)
|
||||
return
|
||||
}
|
||||
|
||||
console.error(
|
||||
`[speicher] Die Dateiablage ist NICHT benutzbar (Treiber: ${zustand.treiber}, ` +
|
||||
`${zustand.art}). ${zustand.meldung} ` +
|
||||
`Die Anwendung laeuft trotzdem weiter - alles ausser dem Ablegen von ` +
|
||||
`Dateien funktioniert.`,
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Nur fuer Tests: die Schonfrist ueberspringen.
|
||||
*
|
||||
* Bewusst OHNE zuletztGemeldet zurueckzusetzen - das entspricht dem, was
|
||||
* nach fuenf Minuten im Betrieb passiert: neu geprueft, aber nur bei einer
|
||||
* Aenderung gemeldet.
|
||||
*/
|
||||
export function schonfristUeberspringen(): void {
|
||||
gemerkt = null
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Nur fuer Tests: auch das Meldegedaechtnis leeren. */
|
||||
export function zustandVergessen(): void {
|
||||
gemerkt = null
|
||||
zuletztGemeldet = null
|
||||
}
|
||||
+121
-20
@@ -3,12 +3,19 @@ import {
|
||||
DeleteObjectCommand,
|
||||
GetObjectCommand,
|
||||
HeadObjectCommand,
|
||||
ListObjectsV2Command,
|
||||
PutObjectCommand,
|
||||
S3Client,
|
||||
type ServerSideEncryption,
|
||||
} from '@aws-sdk/client-s3'
|
||||
import { getSignedUrl } from '@aws-sdk/s3-request-presigner'
|
||||
import { env } from '@/lib/env'
|
||||
import { schluesselErfordern, TOKEN_STANDARD_SEKUNDEN } from '@/lib/speicher/schluessel'
|
||||
import {
|
||||
dateiRoutePfad,
|
||||
schluesselErfordern,
|
||||
zugriffTokenErzeugen,
|
||||
TOKEN_STANDARD_SEKUNDEN,
|
||||
} from '@/lib/speicher/schluessel'
|
||||
import { entschluesselnBinaer, verschluesselnBinaer } from '@/lib/speicher/umschlag'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Treiber "s3": S3-kompatibler Objektspeicher, betrieben in der EU.
|
||||
@@ -17,10 +24,33 @@ import { schluesselErfordern, TOKEN_STANDARD_SEKUNDEN } from '@/lib/speicher/sch
|
||||
* Art. 28 DSGVO mit dem Anbieter - hier liegen Gesundheits- und
|
||||
* Finanzdaten. Ohne diesen Vertrag bleibt es beim Dateitreiber.
|
||||
*
|
||||
* Ausgeliefert wird nur ueber kurzlebige presigned URLs. Sie tragen
|
||||
* Content-Disposition: attachment und einen festen Content-Type, damit der
|
||||
* Objektspeicher eine hochgeladene Datei niemals als HTML im Browser
|
||||
* rendern kann.
|
||||
* ## Anwendungsseitige Verschluesselung
|
||||
*
|
||||
* Frueher stand hier nur ServerSideEncryption: 'AES256'. Das ist
|
||||
* Verschluesselung mit dem Schluessel des Anbieters: Er entschluesselt beim
|
||||
* Ausliefern selbst. Gegen eine verlorene Festplatte im Rechenzentrum hilft
|
||||
* das, gegen den Anbieter und gegen gestohlene Zugangsdaten zum Eimer
|
||||
* nicht - und in diesem Eimer liegen Bescheide, Arztbriefe und
|
||||
* Kontoauszuege.
|
||||
*
|
||||
* Deshalb liegt jetzt derselbe Umschlag darum wie beim Dateitreiber, mit
|
||||
* einem Schluessel aus der Umgebung.
|
||||
*
|
||||
* Die serverseitige Verschluesselung ist damit ueberfluessig und wird nur
|
||||
* noch gesendet, wenn S3_SSE gesetzt ist. Im Kommentar stand hier einmal,
|
||||
* sie "kostet nichts" - das war falsch: Das mitgelieferte MinIO laeuft
|
||||
* ohne KMS und lehnte jedes PutObject mit "NotImplemented" ab. Sie kostete
|
||||
* die gesamte Funktion.
|
||||
*
|
||||
* ## Und deshalb keine presigned URLs mehr
|
||||
*
|
||||
* Eine presigned URL laesst den Browser direkt beim Objektspeicher laden.
|
||||
* Was dort liegt, ist jetzt aber Geheimtext - der Browser bekaeme
|
||||
* unlesbare Bytes. Die Auslieferung geht darum ueber dieselbe eigene Route
|
||||
* wie beim Dateitreiber: Sie prueft zusaetzlich die Berechtigung des
|
||||
* angemeldeten Benutzers und schreibt einen Audit-Eintrag. Dass jeder
|
||||
* Abruf durch die Anwendung laeuft, ist bei einer Handvoll Dokumenten am
|
||||
* Tag kein Thema.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
let klient: S3Client | null = null
|
||||
@@ -42,22 +72,34 @@ function eimer(): string {
|
||||
return env.s3.bucket
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Legt ein Objekt ab - verschluesselt.
|
||||
*
|
||||
* Der gemeldete MIME-Typ wird nicht mehr gebraucht: Was hier landet, ist
|
||||
* Geheimtext und wird als application/octet-stream ausgezeichnet. Der
|
||||
* Parameter bleibt in der Signatur, damit die Fassade beide Treiber gleich
|
||||
* aufrufen kann.
|
||||
*/
|
||||
export async function schreiben(
|
||||
schluessel: string,
|
||||
inhalt: Buffer,
|
||||
mimeTyp: string,
|
||||
_mimeTyp: string,
|
||||
): Promise<void> {
|
||||
const geprueft = schluesselErfordern(schluessel)
|
||||
const sse = env.s3.serverseitigeVerschluesselung
|
||||
await s3().send(
|
||||
new PutObjectCommand({
|
||||
Bucket: eimer(),
|
||||
Key: geprueft,
|
||||
Body: inhalt,
|
||||
ContentType: mimeTyp,
|
||||
Body: verschluesselnBinaer(inhalt, geprueft),
|
||||
// Bewusst nicht der echte Typ: Was hier liegt, ist Geheimtext. Ein
|
||||
// "application/pdf" darauf waere eine Falschauskunft, und der einzige
|
||||
// Weg zum Inhalt fuehrt ohnehin durch die Anwendung.
|
||||
ContentType: 'application/octet-stream',
|
||||
// Auch beim direkten Abruf niemals im Browser darstellen.
|
||||
ContentDisposition: 'attachment',
|
||||
// Serverseitige Verschluesselung, wo der Anbieter sie unterstuetzt.
|
||||
ServerSideEncryption: 'AES256',
|
||||
// Nur mitschicken, wenn konfiguriert - siehe env.s3.
|
||||
...(sse ? { ServerSideEncryption: sse as ServerSideEncryption } : {}),
|
||||
}),
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
@@ -67,7 +109,10 @@ export async function lesen(schluessel: string): Promise<Buffer> {
|
||||
const antwort = await s3().send(new GetObjectCommand({ Bucket: eimer(), Key: geprueft }))
|
||||
if (!antwort.Body) throw new Error(`Objekt ${geprueft} ist leer.`)
|
||||
const bytes = await antwort.Body.transformToByteArray()
|
||||
return Buffer.from(bytes)
|
||||
// Objekte, die vor dieser Aenderung abgelegt wurden, tragen keinen
|
||||
// Umschlag und kommen unveraendert zurueck. Der Migrationslauf
|
||||
// (npm run speicher:verschluesseln) schreibt sie nach und nach um.
|
||||
return entschluesselnBinaer(Buffer.from(bytes), geprueft)
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function entfernen(schluessel: string): Promise<void> {
|
||||
@@ -85,20 +130,76 @@ export async function existiert(schluessel: string): Promise<boolean> {
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Zeigt auf die eigene, signierte Route - nicht mehr auf den
|
||||
* Objektspeicher.
|
||||
*
|
||||
* Der direkte Weg zum Anbieter lieferte den Rohinhalt aus. Solange der
|
||||
* Klartext war, ging das; jetzt ist es Geheimtext, und entschluesseln kann
|
||||
* nur die Anwendung. Der Nebeneffekt ist erwuenscht: Die Route prueft die
|
||||
* Berechtigung des angemeldeten Benutzers und schreibt einen Audit-Eintrag.
|
||||
* Ein weitergeleiteter Link allein oeffnet also nichts mehr.
|
||||
*/
|
||||
export async function signierteUrl(
|
||||
schluessel: string,
|
||||
sekunden: number = TOKEN_STANDARD_SEKUNDEN,
|
||||
): Promise<string> {
|
||||
const geprueft = schluesselErfordern(schluessel)
|
||||
return getSignedUrl(
|
||||
s3(),
|
||||
new GetObjectCommand({
|
||||
return dateiRoutePfad(zugriffTokenErzeugen(geprueft, sekunden))
|
||||
}
|
||||
|
||||
// -----------------------------------------------------------------------------
|
||||
// Wartung
|
||||
// -----------------------------------------------------------------------------
|
||||
//
|
||||
// Nur fuer den Migrationslauf, der bestehende Objekte nachtraeglich in den
|
||||
// Umschlag steckt. Bewusst hier und nicht im Skript: Der Zugang zum Eimer
|
||||
// wird an genau einer Stelle aufgebaut.
|
||||
|
||||
/** Alle Ablageschluessel im Eimer, seitenweise geholt. */
|
||||
export async function objekteAuflisten(): Promise<string[]> {
|
||||
const gefunden: string[] = []
|
||||
let weiter: string | undefined
|
||||
|
||||
do {
|
||||
const antwort = await s3().send(
|
||||
new ListObjectsV2Command({ Bucket: eimer(), ContinuationToken: weiter }),
|
||||
)
|
||||
for (const eintrag of antwort.Contents ?? []) {
|
||||
if (eintrag.Key) gefunden.push(eintrag.Key)
|
||||
}
|
||||
weiter = antwort.IsTruncated ? antwort.NextContinuationToken : undefined
|
||||
} while (weiter)
|
||||
|
||||
return gefunden
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Legt Bytes ohne Umschlag ab. Nur fuer die Bereitschaftspruefung.
|
||||
*
|
||||
* Bewusst ohne schluesselErfordern(): Der Probeschluessel gehoert zu
|
||||
* keiner betreuten Person und faellt durch das Muster.
|
||||
*/
|
||||
export async function rohSchreiben(schluessel: string, inhalt: Buffer): Promise<void> {
|
||||
await s3().send(
|
||||
new PutObjectCommand({
|
||||
Bucket: eimer(),
|
||||
Key: geprueft,
|
||||
// Die Antwort des Objektspeichers wird hier festgenagelt: Anhang,
|
||||
// niemals HTML, egal was beim Hochladen gemeldet wurde.
|
||||
ResponseContentDisposition: 'attachment',
|
||||
Key: schluessel,
|
||||
Body: inhalt,
|
||||
ContentType: 'application/octet-stream',
|
||||
ContentDisposition: 'attachment',
|
||||
}),
|
||||
{ expiresIn: Math.min(Math.max(Math.floor(sekunden), 1), 60 * 60) },
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Raeumt die Probedatei wieder weg. */
|
||||
export async function rohEntfernen(schluessel: string): Promise<void> {
|
||||
await s3().send(new DeleteObjectCommand({ Bucket: eimer(), Key: schluessel }))
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Der Inhalt, wie er im Eimer liegt - ohne den Umschlag abzunehmen. */
|
||||
export async function rohLesen(schluessel: string): Promise<Buffer> {
|
||||
const antwort = await s3().send(new GetObjectCommand({ Bucket: eimer(), Key: schluessel }))
|
||||
if (!antwort.Body) throw new Error(`Objekt ${schluessel} ist leer.`)
|
||||
return Buffer.from(await antwort.Body.transformToByteArray())
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,119 @@
|
||||
import 'server-only'
|
||||
import { createCipheriv, createDecipheriv, randomBytes } from 'node:crypto'
|
||||
import { env } from '@/lib/env'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Anwendungsseitiger Umschlag fuer abgelegte Dateien (AES-256-GCM).
|
||||
*
|
||||
* Der Dateitreiber hat das von Anfang an getan, der Objektspeicher nicht:
|
||||
* Dort stand nur ServerSideEncryption: 'AES256'. Das ist Verschluesselung
|
||||
* mit dem Schluessel des Anbieters - er entschluesselt beim Ausliefern
|
||||
* selbst. Gegen ein kopiertes Backup hilft es, gegen den Anbieter und gegen
|
||||
* gestohlene Zugangsdaten zum Eimer nicht. Bei Bescheiden, Arztbriefen und
|
||||
* Kontoauszuegen ist das der falsche Zuschnitt.
|
||||
*
|
||||
* Jetzt liegt derselbe Umschlag um beides. Der Schluessel kommt aus der
|
||||
* Umgebung und nie aus der Datenbank oder vom Anbieter.
|
||||
*
|
||||
* ## Format
|
||||
*
|
||||
* "BCD1" | Schluesselversion (uint32 BE) | IV (12) | AuthTag (16) | Geheimtext
|
||||
*
|
||||
* Bewusst dasselbe Format wie bisher im Dateitreiber - bestehende Dateien
|
||||
* bleiben ohne Umschreiben lesbar.
|
||||
*
|
||||
* ## Zusatzdaten
|
||||
*
|
||||
* Mitauthentifiziert wird die Schluesselversion und, wo der Aufrufer ihn
|
||||
* angibt, der Ablageschluessel des Objekts. Letzteres bindet den Geheimtext
|
||||
* an seinen Platz: Wer Schreibrechte auf den Eimer hat, kann die Bytes von
|
||||
* Dokument A nicht unter dem Namen von Dokument B ablegen - beim Lesen
|
||||
* schlaegt die Pruefung fehl, statt den falschen Bescheid auszuliefern.
|
||||
*
|
||||
* Ohne Angabe bleibt es bei "bcd:<version>", damit die Dateien, die der
|
||||
* Dateitreiber frueher geschrieben hat, weiter aufgehen.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const MAGIE = Buffer.from('BCD1', 'ascii')
|
||||
const IV_LAENGE = 12
|
||||
const TAG_LAENGE = 16
|
||||
|
||||
export const KOPF_LAENGE = MAGIE.length + 4 + IV_LAENGE + TAG_LAENGE
|
||||
|
||||
function zusatzdaten(version: number, ablageschluessel?: string): Buffer {
|
||||
return Buffer.from(
|
||||
ablageschluessel ? `bcd:${version}:${ablageschluessel}` : `bcd:${version}`,
|
||||
'utf8',
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Traegt dieser Inhalt bereits einen Umschlag? */
|
||||
export function istVerschluesselt(roh: Buffer): boolean {
|
||||
return roh.length >= KOPF_LAENGE && roh.subarray(0, MAGIE.length).equals(MAGIE)
|
||||
}
|
||||
|
||||
export function verschluesselnBinaer(inhalt: Buffer, ablageschluessel?: string): Buffer {
|
||||
const version = env.aktiveSchluesselversion
|
||||
const schluessel = env.verschluesselungsschluessel.get(version)
|
||||
if (!schluessel) throw new Error(`Verschlüsselungsschlüssel Version ${version} fehlt.`)
|
||||
|
||||
const iv = randomBytes(IV_LAENGE)
|
||||
const cipher = createCipheriv('aes-256-gcm', schluessel, iv, { authTagLength: TAG_LAENGE })
|
||||
cipher.setAAD(zusatzdaten(version, ablageschluessel))
|
||||
const geheim = Buffer.concat([cipher.update(inhalt), cipher.final()])
|
||||
|
||||
const versionBytes = Buffer.alloc(4)
|
||||
versionBytes.writeUInt32BE(version, 0)
|
||||
|
||||
return Buffer.concat([MAGIE, versionBytes, iv, cipher.getAuthTag(), geheim])
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Nimmt den Umschlag ab.
|
||||
*
|
||||
* Inhalte ohne Umschlag werden unveraendert durchgereicht: Dateien aus
|
||||
* einer aelteren Installation, von Hand hineingelegte, und - bis der
|
||||
* Migrationslauf durch ist - die Objekte, die vor dieser Aenderung im
|
||||
* Objektspeicher lagen.
|
||||
*/
|
||||
export function entschluesselnBinaer(roh: Buffer, ablageschluessel?: string): Buffer {
|
||||
if (!istVerschluesselt(roh)) return roh
|
||||
|
||||
const version = roh.readUInt32BE(MAGIE.length)
|
||||
const schluessel = env.verschluesselungsschluessel.get(version)
|
||||
if (!schluessel) {
|
||||
throw new Error(
|
||||
`Zum Entschlüsseln dieser Datei fehlt ENC_KEY_V${version}. Alte Schlüssel dürfen beim ` +
|
||||
`Rotieren nicht aus der Umgebung entfernt werden.`,
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
const ivVon = MAGIE.length + 4
|
||||
const iv = roh.subarray(ivVon, ivVon + IV_LAENGE)
|
||||
const tag = roh.subarray(ivVon + IV_LAENGE, ivVon + IV_LAENGE + TAG_LAENGE)
|
||||
const geheim = roh.subarray(KOPF_LAENGE)
|
||||
|
||||
// Zwei Anlaeufe: erst mit dem Ablageschluessel als Zusatzdaten, dann ohne.
|
||||
// Der zweite Anlauf ist fuer alles, was vor der Bindung an den Platz
|
||||
// geschrieben wurde - ohne ihn waeren die alten Dateien nicht mehr
|
||||
// lesbar, und das waere ein Datenverlust fuer eine Verbesserung.
|
||||
const varianten = ablageschluessel ? [ablageschluessel, undefined] : [undefined]
|
||||
|
||||
let letzterFehler: unknown = null
|
||||
for (const variante of varianten) {
|
||||
try {
|
||||
const decipher = createDecipheriv('aes-256-gcm', schluessel, iv, {
|
||||
authTagLength: TAG_LAENGE,
|
||||
})
|
||||
decipher.setAAD(zusatzdaten(version, variante))
|
||||
decipher.setAuthTag(tag)
|
||||
return Buffer.concat([decipher.update(geheim), decipher.final()])
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
letzterFehler = fehler
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
throw letzterFehler instanceof Error
|
||||
? letzterFehler
|
||||
: new Error('Die Datei ließ sich nicht entschlüsseln.')
|
||||
}
|
||||
+1
-1
@@ -17,7 +17,7 @@
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/** Muss zur "version" in der package.json passen. */
|
||||
export const VERSION = '1.10.2'
|
||||
export const VERSION = '1.12.0'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Kurzer Git-Stand, beim Bauen hineingereicht:
|
||||
|
||||
+16
-3
@@ -30,8 +30,21 @@ import { NextResponse, type NextRequest } from 'next/server'
|
||||
* Data-URI eingebettet, statt sie ueber einen Fremddienst zu holen.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/** Ohne Authentifizierungs-Cookie gar nicht erst weiterreichen. */
|
||||
const OEFFENTLICHE_PFADE = [
|
||||
/**
|
||||
* Seiten, die auch ohne Anmeldung sinnvoll im Verlauf stehen duerfen.
|
||||
*
|
||||
* ACHTUNG - was diese Liste NICHT ist: eine Zugriffskontrolle. Frueher
|
||||
* stand hier "Ohne Authentifizierungs-Cookie gar nicht erst weiterreichen",
|
||||
* und das war schlicht falsch: Die Middleware prueft keine Anmeldung, sie
|
||||
* setzt Kopfzeilen. Ausgewertet wird die Liste einzig fuer die Frage, ob
|
||||
* "Cache-Control: no-store" gesetzt wird.
|
||||
*
|
||||
* Der Irrtum waere teuer geworden: Wer den Satz glaubt, verzichtet an einer
|
||||
* neuen Seite auf erfordereBenutzer() - "die Middleware faengt das ja ab".
|
||||
* Sie faengt nichts ab. Der Zugriffsschutz sitzt in
|
||||
* src/lib/auth/sitzung.ts, und nur dort.
|
||||
*/
|
||||
const OHNE_CACHE_SPERRE = [
|
||||
'/anmelden',
|
||||
'/ersteinrichtung',
|
||||
'/datenschutz',
|
||||
@@ -79,7 +92,7 @@ export function middleware(anfrage: NextRequest) {
|
||||
|
||||
// Verhindert, dass ein Bericht oder Beleg im Verlauf des Browsers
|
||||
// zwischengespeichert wird.
|
||||
if (!OEFFENTLICHE_PFADE.some((pfad) => anfrage.nextUrl.pathname.startsWith(pfad))) {
|
||||
if (!OHNE_CACHE_SPERRE.some((pfad) => anfrage.nextUrl.pathname.startsWith(pfad))) {
|
||||
antwort.headers.set('Cache-Control', 'no-store, must-revalidate')
|
||||
}
|
||||
|
||||
|
||||
@@ -5,6 +5,7 @@ import { headers } from 'next/headers'
|
||||
import { z } from 'zod'
|
||||
import { signIn } from '@/auth'
|
||||
import { anmeldungErlaubt } from '@/lib/auth/ratelimit'
|
||||
import { anschlussAus } from '@/lib/auth/anschluss'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Server Action fuer das Anmeldeformular.
|
||||
@@ -43,11 +44,10 @@ function istWeiterleitung(fehler: unknown): boolean {
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Hinter dem Reverse Proxy steht die echte Adresse im weitergereichten Kopf. */
|
||||
/** Siehe src/lib/auth/anschluss.ts - der Kopf wird nur mit Proxy geglaubt. */
|
||||
async function ipDerAnfrage(): Promise<string | null> {
|
||||
try {
|
||||
const kopf = await headers()
|
||||
return kopf.get('x-forwarded-for')?.split(',')[0]?.trim() || kopf.get('x-real-ip') || null
|
||||
return anschlussAus(await headers())
|
||||
} catch {
|
||||
return null
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -5,7 +5,7 @@ import { z } from 'zod'
|
||||
import { db } from '@/lib/db'
|
||||
import { erfordereBenutzer, reauthBestaetigen } from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
import { passwortPruefen } from '@/lib/crypto/hash'
|
||||
import { totpPruefen, totpSecretEntschluesseln } from '@/lib/crypto/totp'
|
||||
import { zweitenFaktorEinloesen } from '@/lib/auth/zweiter-faktor'
|
||||
import { aufMindestdauerWarten } from '@/lib/auth/ratelimit'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
@@ -56,10 +56,14 @@ export async function anmeldungBestaetigen(
|
||||
|
||||
const passwortStimmt = await passwortPruefen(frisch.passwortHash, gelesen.data.passwort)
|
||||
|
||||
// Der Code wird nur eingeloest, wenn das Passwort stimmt. Sonst
|
||||
// verbrauchte ein falsches Passwort mit richtigem Code das Zeitfenster,
|
||||
// und der Benutzer muesste dreissig Sekunden auf den naechsten warten -
|
||||
// ohne zu verstehen, warum.
|
||||
let codeStimmt = true
|
||||
if (frisch.totpSecretVerschluesselt && frisch.totpAktiviertAm) {
|
||||
const secret = totpSecretEntschluesseln(frisch.totpSecretVerschluesselt)
|
||||
codeStimmt = totpPruefen(secret, frisch.email, gelesen.data.code).gueltig
|
||||
if (passwortStimmt && frisch.totpSecretVerschluesselt && frisch.totpAktiviertAm) {
|
||||
const eingeloest = await zweitenFaktorEinloesen(frisch, gelesen.data.code)
|
||||
codeStimmt = eingeloest.ok
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (!passwortStimmt || !codeStimmt) {
|
||||
|
||||
@@ -11,6 +11,7 @@ import { bekannteAbsender } from '@/lib/dokumente/suche'
|
||||
import { erkennungsvorschlaege, type Erkennungsergebnis } from '@/lib/dokumente/erkennung'
|
||||
import { ocrAnstossen } from '@/lib/dokumente/ocr-nachlauf'
|
||||
import { ablegenMitTyp, DateiAbgelehnt, entfernen, signierteUrl } from '@/lib/speicher'
|
||||
import { speicherfehlerMeldung } from '@/lib/speicher/fehler'
|
||||
import {
|
||||
DokumentMetadatenSchema,
|
||||
FristUebernehmenSchema,
|
||||
@@ -217,7 +218,10 @@ export async function dokumenteHochladen(
|
||||
const meldung =
|
||||
fehler instanceof DateiAbgelehnt
|
||||
? fehler.message
|
||||
: `„${anzeigename}“ konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.`
|
||||
: speicherfehlerMeldung(
|
||||
fehler,
|
||||
`„${anzeigename}“ konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.`,
|
||||
)
|
||||
if (!(fehler instanceof DateiAbgelehnt)) {
|
||||
console.error('[dokumente] Upload gescheitert:', fehler)
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -1,25 +1,49 @@
|
||||
'use server'
|
||||
|
||||
import { redirect } from 'next/navigation'
|
||||
import { createHash, timingSafeEqual } from 'node:crypto'
|
||||
import { z } from 'zod'
|
||||
import { db } from '@/lib/db'
|
||||
import { env } from '@/lib/env'
|
||||
import { passwortHashen } from '@/lib/crypto/hash'
|
||||
import { protokollieren } from '@/lib/audit'
|
||||
import { aufMindestdauerWarten } from '@/lib/auth/ratelimit'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Anlegen des allerersten Zugangs.
|
||||
*
|
||||
* Diese Aktion ist nur so lange erreichbar, wie es noch keinen Benutzer
|
||||
* gibt. Danach sperrt sie sich selbst - sonst koennte sich jemand von
|
||||
* aussen einen Administratorzugang anlegen.
|
||||
* Diese Aktion ist die einzige Stelle der Anwendung, an der jemand ohne
|
||||
* Anmeldung etwas schreiben darf. Entsprechend eng ist sie gebaut - zwei
|
||||
* Dinge sichern sie ab:
|
||||
*
|
||||
* ## 1. Ein Geheimnis aus der Umgebung
|
||||
*
|
||||
* Vorher galt: "Wenn es noch keinen Benutzer gibt, darf jeder einen
|
||||
* anlegen." Zwischen dem ersten Start und dem Anlegen des Zugangs stand die
|
||||
* Seite damit offen - wer sie in diesem Fenster fand, wurde Administrator
|
||||
* einer Anwendung mit Gesundheits- und Finanzdaten. Das Fenster ist kurz,
|
||||
* aber Zufall ist keine Zugriffskontrolle. Jetzt muss ERSTEINRICHTUNG_
|
||||
* GEHEIMNIS aus der .env mit eingegeben werden.
|
||||
*
|
||||
* ## 2. Eine Sperre in der Datenbank
|
||||
*
|
||||
* Die Pruefung "gibt es schon einen Benutzer?" und das Anlegen waren zwei
|
||||
* getrennte Schritte. Zwei Anfragen gleichzeitig kamen beide durch die
|
||||
* Pruefung, bevor eine von ihnen schrieb - und legten beide einen
|
||||
* Administrator an. Jetzt entscheidet der Primaerschluessel der Tabelle
|
||||
* ersteinrichtung, und der laesst genau einen Gewinner zu.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const PASSWORT_MINDESTLAENGE = 12
|
||||
|
||||
/** Fester Schluessel der einen Zeile, die die Sperre bildet. */
|
||||
const SPERRE = 'einmalig'
|
||||
|
||||
const ZugangSchema = z
|
||||
.object({
|
||||
name: z.string().trim().min(2, 'Bitte deinen Namen angeben.').max(120),
|
||||
email: z.string().trim().toLowerCase().email('Bitte eine gültige E-Mail-Adresse angeben.'),
|
||||
geheimnis: z.string().min(1, 'Bitte das Einrichtungsgeheimnis aus der .env eingeben.'),
|
||||
passwort: z
|
||||
.string()
|
||||
.min(
|
||||
@@ -37,22 +61,54 @@ const ZugangSchema = z
|
||||
|
||||
export type ZugangZustand = {
|
||||
fehler?: string
|
||||
felder?: Partial<Record<'name' | 'email' | 'passwort' | 'passwortWiederholung', string>>
|
||||
felder?: Partial<
|
||||
Record<'name' | 'email' | 'passwort' | 'passwortWiederholung' | 'geheimnis', string>
|
||||
>
|
||||
werte?: { name?: string; email?: string }
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Vergleicht zwei Zeichenketten in gleichbleibender Zeit.
|
||||
*
|
||||
* Ueber die Laenge wird gehasht, nicht abgeschnitten: timingSafeEqual will
|
||||
* gleich lange Puffer, und ein vorgeschalteter Laengenvergleich verriete
|
||||
* die Laenge des Geheimnisses.
|
||||
*/
|
||||
function gleich(eingabe: string, erwartet: string): boolean {
|
||||
const a = createHash('sha256').update(eingabe).digest()
|
||||
const b = createHash('sha256').update(erwartet).digest()
|
||||
return timingSafeEqual(a, b)
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function erstenZugangAnlegen(
|
||||
_vorher: ZugangZustand,
|
||||
formular: FormData,
|
||||
): Promise<ZugangZustand> {
|
||||
const vorhandene = await db.user.count()
|
||||
if (vorhandene > 0) {
|
||||
const begonnen = Date.now()
|
||||
|
||||
// Ist die Einrichtung schon gelaufen, ist hier Schluss - unabhaengig
|
||||
// davon, ob der Benutzer inzwischen im Papierkorb liegt.
|
||||
const bereitsErledigt = await db.ersteinrichtung.findUnique({
|
||||
where: { id: SPERRE },
|
||||
select: { id: true },
|
||||
})
|
||||
if (bereitsErledigt || (await db.user.count()) > 0) {
|
||||
return { fehler: 'Es gibt bereits einen Zugang. Bitte melde dich an.' }
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (env.ersteinrichtungGeheimnis === '') {
|
||||
return {
|
||||
fehler:
|
||||
'Die Ersteinrichtung ist gesperrt, weil ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS in der .env fehlt. ' +
|
||||
'Trage dort einen zufälligen Wert ein („npm run schluessel“ erzeugt passende), starte ' +
|
||||
'die Anwendung neu und gib ihn hier ein.',
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
const gelesen = ZugangSchema.safeParse({
|
||||
name: formular.get('name'),
|
||||
email: formular.get('email'),
|
||||
geheimnis: formular.get('geheimnis'),
|
||||
passwort: formular.get('passwort'),
|
||||
passwortWiederholung: formular.get('passwortWiederholung'),
|
||||
})
|
||||
@@ -64,6 +120,7 @@ export async function erstenZugangAnlegen(
|
||||
felder: {
|
||||
name: felder.name?.[0],
|
||||
email: felder.email?.[0],
|
||||
geheimnis: felder.geheimnis?.[0],
|
||||
passwort: felder.passwort?.[0],
|
||||
passwortWiederholung: felder.passwortWiederholung?.[0],
|
||||
},
|
||||
@@ -74,24 +131,50 @@ export async function erstenZugangAnlegen(
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
const { name, email, passwort } = gelesen.data
|
||||
const { name, email, passwort, geheimnis } = gelesen.data
|
||||
|
||||
const benutzer = await db.user.create({
|
||||
data: {
|
||||
name,
|
||||
email,
|
||||
passwortHash: await passwortHashen(passwort),
|
||||
// Der erste Zugang verwaltet auch die Anwendung.
|
||||
rolle: 'ADMIN',
|
||||
},
|
||||
})
|
||||
if (!gleich(geheimnis, env.ersteinrichtungGeheimnis)) {
|
||||
// Dieselbe Mindestdauer wie am Anmeldeformular: Sonst verraet die
|
||||
// Antwortzeit, ob das Geheimnis stimmte und erst das Anlegen scheiterte.
|
||||
await aufMindestdauerWarten(begonnen)
|
||||
return {
|
||||
fehler: 'Das Einrichtungsgeheimnis stimmt nicht.',
|
||||
felder: { geheimnis: 'Stimmt nicht mit ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS überein.' },
|
||||
werte: { name, email },
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Anlegen und Sperren in einem Zug. Kommt eine zweite Anfrage gleichzeitig
|
||||
// hier an, scheitert sie am Primaerschluessel der Sperrzeile - und zwar
|
||||
// bevor ein zweiter Administrator entstanden ist.
|
||||
let benutzerId: string
|
||||
try {
|
||||
const ergebnis = await db.$transaction(async (tx) => {
|
||||
const benutzer = await tx.user.create({
|
||||
data: {
|
||||
name,
|
||||
email,
|
||||
passwortHash: await passwortHashen(passwort),
|
||||
// Der erste Zugang verwaltet auch die Anwendung.
|
||||
rolle: 'ADMIN',
|
||||
},
|
||||
})
|
||||
await tx.ersteinrichtung.create({ data: { id: SPERRE, userId: benutzer.id } })
|
||||
return benutzer
|
||||
})
|
||||
benutzerId = ergebnis.id
|
||||
} catch {
|
||||
// Der haeufigste Fall ist die verlorene Wettlauf-Anfrage. Für den, der
|
||||
// davorsitzt, ist die Auskunft dieselbe wie oben.
|
||||
return { fehler: 'Es gibt bereits einen Zugang. Bitte melde dich an.' }
|
||||
}
|
||||
|
||||
await protokollieren({
|
||||
aktion: 'ERSTELLT',
|
||||
entitaet: 'User',
|
||||
entitaetId: benutzer.id,
|
||||
entitaetId: benutzerId,
|
||||
bezeichnung: `${name} (erster Zugang)`,
|
||||
userId: benutzer.id,
|
||||
userId: benutzerId,
|
||||
userEmail: email,
|
||||
userName: name,
|
||||
})
|
||||
|
||||
@@ -20,7 +20,11 @@ import {
|
||||
registrierungPruefen,
|
||||
registrierungVorbereiten,
|
||||
} from '@/lib/auth/passkey'
|
||||
import { erfordereBenutzer, reauthBestaetigen } from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
import {
|
||||
erfordereBenutzer,
|
||||
erfordereFrischeAnmeldung,
|
||||
reauthBestaetigen,
|
||||
} from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Server Actions rund um Passkeys.
|
||||
@@ -42,6 +46,21 @@ export type PasskeyStart<T> = { ok: true; optionen: T } | { ok: false; fehler: s
|
||||
/** Ergebnis eines abschliessenden Schritts. */
|
||||
export type PasskeyErgebnis = { ok: true; meldung?: string } | { ok: false; fehler: string }
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Erkennt die Weiterleitung, die Next.js intern als Ausnahme wirft.
|
||||
* Wie in anmelden.ts ueber das digest-Feld statt ueber einen Import aus
|
||||
* next/dist - interne Pfade aendern sich zwischen Nebenversionen.
|
||||
*/
|
||||
function istWeiterleitung(fehler: unknown): boolean {
|
||||
return (
|
||||
typeof fehler === 'object' &&
|
||||
fehler !== null &&
|
||||
'digest' in fehler &&
|
||||
typeof (fehler as { digest?: unknown }).digest === 'string' &&
|
||||
(fehler as { digest: string }).digest.startsWith('NEXT_REDIRECT')
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
function alsFehler(fehler: unknown): { ok: false; fehler: string } {
|
||||
if (fehler instanceof PasskeyFehler) {
|
||||
return { ok: false, fehler: PASSKEY_MELDUNG[fehler.grund] }
|
||||
@@ -50,6 +69,18 @@ function alsFehler(fehler: unknown): { ok: false; fehler: string } {
|
||||
return { ok: false, fehler: PASSKEY_MELDUNG.ungueltig }
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Wie alsFehler, wirft aber die Weiterleitung von Next durch.
|
||||
*
|
||||
* Ohne das verschwindet der Ruf nach einer erneuten Bestaetigung in der
|
||||
* allgemeinen Meldung "Der Passkey konnte nicht geprueft werden" - der
|
||||
* Benutzer sieht einen Fehler, wo eine Zwischenfrage gemeint war.
|
||||
*/
|
||||
function alsFehlerOderWeiter(fehler: unknown): { ok: false; fehler: string } {
|
||||
if (istWeiterleitung(fehler)) throw fehler
|
||||
return alsFehler(fehler)
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Parst die Antwort des Browsers.
|
||||
*
|
||||
@@ -74,14 +105,26 @@ function antwortLesen<T>(roh: string): T {
|
||||
// Einrichten (angemeldet, unter "Mein Konto")
|
||||
// ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Ein Passkey ist ein vollwertiger Zugang - wer einen anlegt, kommt danach
|
||||
* ohne Passwort und ohne Code herein. Deshalb dasselbe Vorzimmer wie beim
|
||||
* Vollexport: Die Anmeldung muss frisch sein.
|
||||
*
|
||||
* Das ist genau der Fall, gegen den die erneute Bestaetigung da ist: Eine
|
||||
* offene Sitzung an einem unbeaufsichtigten Rechner ist in diesem Umfeld
|
||||
* der wahrscheinlichste Angriffsweg. Wer daran vorbeikaeme, richtete sich
|
||||
* in zwei Klicks einen dauerhaften eigenen Zugang ein - und der ueberlebte
|
||||
* auch einen Passwortwechsel.
|
||||
*/
|
||||
export async function passkeyEinrichtungStarten(): Promise<
|
||||
PasskeyStart<PublicKeyCredentialCreationOptionsJSON>
|
||||
> {
|
||||
try {
|
||||
const benutzer = await erfordereBenutzer()
|
||||
await erfordereFrischeAnmeldung(benutzer, '/konto')
|
||||
return { ok: true, optionen: await registrierungVorbereiten(benutzer) }
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
return alsFehler(fehler)
|
||||
return alsFehlerOderWeiter(fehler)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -97,6 +140,11 @@ export async function passkeyEinrichtungAbschliessen(
|
||||
): Promise<PasskeyErgebnis> {
|
||||
try {
|
||||
const benutzer = await erfordereBenutzer()
|
||||
// Auch im zweiten Schritt: Zwischen Optionen holen und Antwort
|
||||
// einreichen liegt der Griff zum Sensor, und die Frist kann in dieser
|
||||
// Zeit ablaufen. Ohne die Pruefung waere der erste Schritt nur eine
|
||||
// Empfehlung.
|
||||
await erfordereFrischeAnmeldung(benutzer, '/konto')
|
||||
|
||||
const geprueft = NameSchema.safeParse(name)
|
||||
if (!geprueft.success) {
|
||||
@@ -122,7 +170,7 @@ export async function passkeyEinrichtungAbschliessen(
|
||||
revalidatePath('/konto')
|
||||
return { ok: true, meldung: `„${passkey.name}“ ist eingerichtet.` }
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
return alsFehler(fehler)
|
||||
return alsFehlerOderWeiter(fehler)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -130,9 +178,15 @@ export async function passkeyEinrichtungAbschliessen(
|
||||
// Verwalten
|
||||
// ---------------------------------------------------------------------------
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Entfernen braucht die frische Anmeldung genauso wie das Anlegen: Wer
|
||||
* einem Betreuer alle Passkeys wegnimmt, sperrt ihn von dem Weg aus, auf
|
||||
* dem er hereinkommt.
|
||||
*/
|
||||
export async function passkeyEntfernen(id: string): Promise<PasskeyErgebnis> {
|
||||
try {
|
||||
const benutzer = await erfordereBenutzer()
|
||||
await erfordereFrischeAnmeldung(benutzer, '/konto')
|
||||
|
||||
// Zeilenweise Pruefung: Es genuegt nicht, dass die ID existiert - sie
|
||||
// muss zu DIESEM Benutzer gehoeren. deleteMany mit userId im WHERE
|
||||
@@ -163,7 +217,7 @@ export async function passkeyEntfernen(id: string): Promise<PasskeyErgebnis> {
|
||||
revalidatePath('/konto')
|
||||
return { ok: true, meldung: `„${passkey.name}“ wurde entfernt.` }
|
||||
} catch (fehler) {
|
||||
return alsFehler(fehler)
|
||||
return alsFehlerOderWeiter(fehler)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
@@ -187,21 +241,6 @@ function sicheresZiel(ziel: string): string {
|
||||
return ziel
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Erkennt die Weiterleitung, die Next.js intern als Ausnahme wirft.
|
||||
* Wie in anmelden.ts ueber das digest-Feld statt ueber einen Import aus
|
||||
* next/dist - interne Pfade aendern sich zwischen Nebenversionen.
|
||||
*/
|
||||
function istWeiterleitung(fehler: unknown): boolean {
|
||||
return (
|
||||
typeof fehler === 'object' &&
|
||||
fehler !== null &&
|
||||
'digest' in fehler &&
|
||||
typeof (fehler as { digest?: unknown }).digest === 'string' &&
|
||||
(fehler as { digest: string }).digest.startsWith('NEXT_REDIRECT')
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Uebersetzt den Fehlercode aus authorize() in einen lesbaren Satz.
|
||||
* "passkey:<grund>" kommt aus PasskeyAnmeldeFehler, alles andere aus dem
|
||||
|
||||
@@ -6,6 +6,7 @@ import { db, nichtGeloescht } from '@/lib/db'
|
||||
import { erfordereZugang, ZugriffVerweigert } from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
import { protokollieren } from '@/lib/audit'
|
||||
import { ablegenMitTyp } from '@/lib/speicher'
|
||||
import { speicherfehlerMeldung } from '@/lib/speicher/fehler'
|
||||
import { heuteAlsTag } from '@/lib/fristen/datum'
|
||||
import { tagAusText } from '@/lib/finanzen/datum'
|
||||
import {
|
||||
@@ -228,7 +229,9 @@ export async function schreibenAblegen(
|
||||
const verweigert = zugriffsfehler(ausnahme)
|
||||
if (verweigert) return verweigert
|
||||
console.error('[schreiben] Ablegen fehlgeschlagen:', ausnahme)
|
||||
return { fehler: 'Das Schreiben konnte nicht abgelegt werden.' }
|
||||
return {
|
||||
fehler: speicherfehlerMeldung(ausnahme, 'Das Schreiben konnte nicht abgelegt werden.'),
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
|
||||
@@ -3,10 +3,15 @@
|
||||
import { revalidatePath } from 'next/cache'
|
||||
import { z } from 'zod'
|
||||
import { db } from '@/lib/db'
|
||||
import { erfordereBenutzer, erfordereFrischeAnmeldung } from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
import {
|
||||
erfordereBenutzer,
|
||||
erfordereBenutzerOhneZweitenFaktor,
|
||||
erfordereFrischeAnmeldung,
|
||||
} from '@/lib/auth/sitzung'
|
||||
import { protokollieren } from '@/lib/audit'
|
||||
import {
|
||||
totpPruefen,
|
||||
totpSchritt,
|
||||
totpQrCode,
|
||||
totpSecretEntschluesseln,
|
||||
totpSecretErzeugen,
|
||||
@@ -40,7 +45,9 @@ export type EinrichtungsDaten = {
|
||||
}
|
||||
|
||||
export async function zweitenFaktorVorbereiten(): Promise<EinrichtungsDaten> {
|
||||
const benutzer = await erfordereBenutzer()
|
||||
// Ausnahme von der MFA-Pflicht, und zwar die offensichtliche: Wer den
|
||||
// zweiten Faktor gerade einrichtet, hat ihn noch nicht.
|
||||
const benutzer = await erfordereBenutzerOhneZweitenFaktor()
|
||||
|
||||
if (benutzer.totpAktiviertAm && benutzer.totpSecretVerschluesselt) {
|
||||
// Schon eingerichtet - kein neues Geheimnis, sonst waere die alte App
|
||||
@@ -78,7 +85,8 @@ export async function zweitenFaktorBestaetigen(
|
||||
_vorher: BestaetigungsZustand,
|
||||
formular: FormData,
|
||||
): Promise<BestaetigungsZustand> {
|
||||
const benutzer = await erfordereBenutzer()
|
||||
// Zweite und letzte Ausnahme: der Abschluss der Einrichtung selbst.
|
||||
const benutzer = await erfordereBenutzerOhneZweitenFaktor()
|
||||
|
||||
if (benutzer.totpAktiviertAm) {
|
||||
return { fehler: 'Der zweite Faktor ist bereits eingerichtet.' }
|
||||
@@ -93,9 +101,9 @@ export async function zweitenFaktorBestaetigen(
|
||||
}
|
||||
|
||||
const secret = totpSecretEntschluesseln(benutzer.totpSecretVerschluesselt)
|
||||
const { gueltig } = totpPruefen(secret, benutzer.email, gelesen.data)
|
||||
const { gueltig, delta } = totpPruefen(secret, benutzer.email, gelesen.data)
|
||||
|
||||
if (!gueltig) {
|
||||
if (!gueltig || delta === null) {
|
||||
return {
|
||||
fehler:
|
||||
'Der Code stimmt nicht. Prüfe, ob die Uhrzeit deines Geräts automatisch gestellt wird — ' +
|
||||
@@ -108,7 +116,14 @@ export async function zweitenFaktorBestaetigen(
|
||||
|
||||
await db.user.update({
|
||||
where: { id: benutzer.id },
|
||||
data: { totpAktiviertAm: new Date(), wiederherstellungscodes: hashes },
|
||||
data: {
|
||||
totpAktiviertAm: new Date(),
|
||||
wiederherstellungscodes: hashes,
|
||||
// Der Code, mit dem gerade bestaetigt wurde, ist verbraucht. Ohne
|
||||
// diese Zeile liesse er sich unmittelbar danach fuer die erste
|
||||
// Anmeldung noch einmal verwenden.
|
||||
totpLetzterSchritt: totpSchritt(delta),
|
||||
},
|
||||
})
|
||||
|
||||
await protokollieren({
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,192 @@
|
||||
import { readFileSync } from 'node:fs'
|
||||
import { describe, expect, it } from 'vitest'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Installationsanleitung muss ausführbar sein, nicht nur lesbar.
|
||||
*
|
||||
* Anlass ist eine Fehlersuche vom 31.08.2026. Drei Stellen der Anleitung
|
||||
* haben dabei Zeit gekostet — keine davon war falsch formuliert, alle drei
|
||||
* waren schlicht nicht durchdacht:
|
||||
*
|
||||
* 1. `mc alias set` wurde einmalig gesetzt. Der Alias liegt in `/root/.mc`
|
||||
* **im Behälter** und ist nach jedem `docker compose up -d minio` weg.
|
||||
* `mc ls lokal` liefert dann kommentarlos nichts — man hält seine
|
||||
* Dokumente für verschwunden.
|
||||
* 2. Der Bucket-Name stand fest im Befehl, die Anwendung liest ihn aus
|
||||
* `S3_BUCKET`. Weichen sie ab, zeigen beide aneinander vorbei.
|
||||
* 3. `set -a && source .env` exportiert alle Werte in die Shell — und die
|
||||
* haben danach Vorrang vor der `.env`-Datei. Wer später etwas ändert
|
||||
* und neu startet, sieht keine Wirkung.
|
||||
*
|
||||
* Diese Prüfungen lesen den Text. Sie können die Anleitung nicht
|
||||
* ausführen, aber sie schlagen an, sobald jemand in eine der Fallen
|
||||
* zurückfällt.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const anleitung = readFileSync('docs/INSTALLATION.md', 'utf8')
|
||||
|
||||
/** Alle Zeilen mit einem mc-Aufruf, ohne Fließtext und Zitate. */
|
||||
function mcZeilen(): string[] {
|
||||
return anleitung
|
||||
.split('\n')
|
||||
.filter((zeile) => /\bmc (ls|mb|mirror|cp|rm|stat)\b/.test(zeile))
|
||||
.filter((zeile) => !zeile.trim().startsWith('>'))
|
||||
}
|
||||
|
||||
describe('Installationsanleitung', () => {
|
||||
it('setzt bei jedem mc-Aufruf den Alias selbst', () => {
|
||||
// Sonst funktioniert der Befehl nur, solange der Behaelter nicht neu
|
||||
// erstellt wurde - und das sagt einem niemand.
|
||||
const abschnitte = anleitung.split('```')
|
||||
const ohneAlias = abschnitte
|
||||
.filter((block) => /\bmc (ls|mb|mirror|cp|rm|stat)\b/.test(block))
|
||||
.filter((block) => !block.includes('mc alias set'))
|
||||
|
||||
expect(
|
||||
ohneAlias.length,
|
||||
'Ein mc-Befehl ohne "mc alias set" im selben Block läuft nur, solange ' +
|
||||
'der MinIO-Behälter nicht neu erstellt wurde.',
|
||||
).toBe(0)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('verdrahtet den Namen des Ablagebereichs nicht fest', () => {
|
||||
const festVerdrahtet = mcZeilen().filter((zeile) => /lokal\/betreuungs-cockpit/.test(zeile))
|
||||
|
||||
expect(
|
||||
festVerdrahtet,
|
||||
'Der Name gehört aus $S3_BUCKET - sonst zeigen Anwendung und ' +
|
||||
'Ablagebereich aneinander vorbei, sobald jemand ihn ändert.',
|
||||
).toEqual([])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('empfiehlt kein "source .env" mehr', () => {
|
||||
// Exportierte Werte ueberstimmen danach jedes "docker compose up".
|
||||
const zeilen = anleitung
|
||||
.split('\n')
|
||||
.filter((zeile) => !zeile.trim().startsWith('>'))
|
||||
.filter((zeile) => !zeile.trim().startsWith('#'))
|
||||
.filter((zeile) => /source \.env/.test(zeile))
|
||||
|
||||
expect(zeilen).toEqual([])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('erklärt trotzdem, warum es nicht empfohlen wird', () => {
|
||||
// Weglassen allein hilft nicht: Wer den Kniff von woanders kennt,
|
||||
// benutzt ihn weiter.
|
||||
expect(anleitung).toMatch(/Vorrang vor der/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('sagt, wo die Daten liegen', () => {
|
||||
expect(anleitung).toMatch(/## Wo deine Daten liegen/)
|
||||
expect(anleitung).toMatch(/docker volume inspect/)
|
||||
expect(anleitung).toMatch(/minio-daten/)
|
||||
expect(anleitung).toMatch(/postgres-daten/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('zeigt, wie man Akte und Speicher abgleicht', () => {
|
||||
// Die wichtigste Kontrolle: Zu jedem Akteneintrag muss eine Datei
|
||||
// gehoeren, sonst belegt eine Pruefsumme ein Dokument, das es nicht
|
||||
// mehr gibt.
|
||||
expect(anleitung).toMatch(/objektSchluessel/)
|
||||
expect(anleitung).toMatch(/comm -23/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('nennt die Schlüssel, ohne die nichts mehr lesbar ist', () => {
|
||||
const abschnitt = anleitung.slice(anleitung.indexOf('## Wo deine Daten liegen'))
|
||||
for (const schluessel of ['ENC_KEY_V1', 'SICHERUNG_PASSWORT', 'MINIO_KMS_SECRET_KEY']) {
|
||||
expect(abschnitt, `${schluessel} fehlt in der Aufzählung`).toContain(schluessel)
|
||||
}
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('weist docker-compose.override.yml als Ort für eigene Anpassungen aus', () => {
|
||||
expect(anleitung).toMatch(/docker-compose\.override\.yml/)
|
||||
expect(readFileSync('.gitignore', 'utf8')).toMatch(/docker-compose\.override\.yml/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('behauptet nicht mehr, die Dokumente seien ungesichert', () => {
|
||||
// Stand bis v1.12.0 so drin und stimmt seit der Sicherung nicht mehr.
|
||||
expect(anleitung).not.toMatch(/Was das Backup nicht enthält:.*Dateien im Objektspeicher/s)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Bedienungsanleitung muss die Fragen beantworten, die tatsächlich
|
||||
* gestellt werden.
|
||||
*
|
||||
* Zwei davon kamen aus der Praxis:
|
||||
*
|
||||
* 1. „Wie mache ich den Jahresabschluss?" — die Anleitung beschrieb, was
|
||||
* in jedem Bericht steht, aber nicht die Reihenfolge und nicht, was man
|
||||
* vorher besorgen muss. Rückkaufswerte brauchen Wochen.
|
||||
* 2. „Das Gericht will einen Kontoauszug für die Genossenschaftsanteile —
|
||||
* den kann ich nicht am Automaten holen." Richtig: Es ist kein
|
||||
* Zahlungskonto, sondern eine Forderung, und der Nachweis ist eine
|
||||
* Bescheinigung, die man anfordert.
|
||||
*
|
||||
* Der zweite Fall ist der wichtigere, weil er zu einem stillen Fehler
|
||||
* führt: Wer die Anteile als Konto anlegt, kann die Bescheinigung nicht am
|
||||
* Wert hinterlegen — genau das Dokument, das das Gericht sehen will.
|
||||
*/
|
||||
describe('Bedienungsanleitung', () => {
|
||||
const bedienung = readFileSync('docs/ANLEITUNG.md', 'utf8')
|
||||
|
||||
it('erklärt den Jahresabschluss mit Reihenfolge', () => {
|
||||
expect(bedienung).toMatch(/## Der Jahresabschluss, Schritt für Schritt/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('sagt, was vor dem Stichtag zu besorgen ist', () => {
|
||||
// Wer erst am Stichtag daran denkt, wartet Wochen auf die Auskunft.
|
||||
const abschnitt = bedienung.slice(bedienung.indexOf('## Der Jahresabschluss'))
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Sechs Wochen vorher/)
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Rückkaufswerte/)
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Wiedervorlage/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('besteht auf der Quellenangabe beim Kontostand', () => {
|
||||
// Ein Betrag ohne Herkunft ist gegenueber dem Gericht wenig wert.
|
||||
const abschnitt = bedienung.slice(bedienung.indexOf('## Der Jahresabschluss'))
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Quelle/)
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Kontoauszug 11\/2026|Online-Banking/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('Was aussieht wie ein Konto', () => {
|
||||
const abschnitt = bedienung.slice(bedienung.indexOf('## Was aussieht wie ein Konto'))
|
||||
|
||||
it('gibt es überhaupt', () => {
|
||||
expect(abschnitt.length).toBeGreaterThan(500)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('führt Genossenschaftsanteile als Forderung, nicht als Konto', () => {
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Genossenschaftsanteile/)
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Art \*\*Forderung\*\*/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('nennt den Grund, statt ihn vorauszusetzen', () => {
|
||||
// Ohne Begruendung legt der naechste Leser es wieder als Konto an.
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Nachweis anhängen|Nachweis anhaengen/)
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/kein Dokument/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('warnt davor, den Vorjahreswert einfach fortzuschreiben', () => {
|
||||
// "Der Wert bleibt doch gleich" stimmt meistens - aber eine
|
||||
// gutgeschriebene Dividende erhoeht das Geschaeftsguthaben.
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Dividende/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('sagt, wie man den Nachweis bekommt', () => {
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Bescheinigung über das\s+Geschäftsguthaben/)
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/Auskunftsersuchen/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('behandelt die verwandten Fälle mit', () => {
|
||||
for (const fall of ['Bausparvertrag', 'Depot', 'Verbindlichkeit']) {
|
||||
expect(abschnitt, `${fall} fehlt in der Übersicht`).toContain(fall)
|
||||
}
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('schickt Versicherungen zum Vertrag, nicht ins Vermögen', () => {
|
||||
// Der Rueckkaufswert gehoert an den Vertrag, samt Historie.
|
||||
expect(abschnitt).toMatch(/nicht\*\* den Vermögensbereich|Vertrag selbst/)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -0,0 +1,250 @@
|
||||
import { beforeEach, describe, expect, it, vi } from 'vitest'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Anmeldesperre - und warum sie sich frueher selbst am Leben hielt.
|
||||
*
|
||||
* Bis v1.10.2 wurde jeder Aufruf festgehalten, auch der, der wegen einer
|
||||
* laufenden Sperre gar nicht geprueft wurde. Gleichzeitig lief die Frist ab
|
||||
* dem juengsten Fehlversuch. Beides zusammen ergab eine Rueckkopplung: Wer
|
||||
* regelmaessig gegen eine gesperrte Adresse klopfte, verlaengerte die Sperre
|
||||
* bei jedem Klopfen um die volle Dauer - und sperrte den Inhaber damit
|
||||
* dauerhaft aus, ohne dessen Passwort zu kennen. Nebenbei wuchs die Tabelle
|
||||
* mit jedem Versuch.
|
||||
*
|
||||
* Diese Tests laufen gegen eine Attrappe der Datenbank. Das reicht: Was hier
|
||||
* geprueft wird, ist die Rechnung, nicht die Abfrage.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
// Kuerzere Sperre als Zeitfenster - nur so wird sichtbar, ob die Frist
|
||||
// wirklich ablaeuft oder bis zum Fensterende stehen bleibt.
|
||||
process.env.LOGIN_MAX_VERSUCHE = '5'
|
||||
process.env.LOGIN_FENSTER_SEKUNDEN = '3600'
|
||||
process.env.LOGIN_SPERRE_SEKUNDEN = '900'
|
||||
|
||||
type Zeile = {
|
||||
id: string
|
||||
email: string
|
||||
ipHash: string | null
|
||||
erfolg: boolean
|
||||
grund: string | null
|
||||
zeitpunkt: Date
|
||||
}
|
||||
|
||||
let tabelle: Zeile[] = []
|
||||
let laufendeNummer = 0
|
||||
|
||||
/** Nur die Abfrageformen, die in ratelimit.ts wirklich vorkommen. */
|
||||
function passt(zeile: Zeile, wo: Record<string, unknown>): boolean {
|
||||
if ('erfolg' in wo && zeile.erfolg !== wo.erfolg) return false
|
||||
if ('email' in wo && zeile.email !== wo.email) return false
|
||||
|
||||
if ('grund' in wo) {
|
||||
const bedingung = wo.grund
|
||||
if (typeof bedingung === 'object' && bedingung !== null && 'not' in bedingung) {
|
||||
if (zeile.grund === (bedingung as { not: string }).not) return false
|
||||
} else if (zeile.grund !== bedingung) {
|
||||
return false
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
if ('zeitpunkt' in wo) {
|
||||
const { gte, lt } = wo.zeitpunkt as { gte?: Date; lt?: Date }
|
||||
if (gte && zeile.zeitpunkt < gte) return false
|
||||
if (lt && zeile.zeitpunkt >= lt) return false
|
||||
}
|
||||
|
||||
if ('OR' in wo) {
|
||||
const zweige = wo.OR as Record<string, unknown>[]
|
||||
if (!zweige.some((zweig) => passt(zeile, zweig))) return false
|
||||
}
|
||||
|
||||
if ('ipHash' in wo && zeile.ipHash !== wo.ipHash) return false
|
||||
|
||||
return true
|
||||
}
|
||||
|
||||
vi.mock('@/lib/db', () => ({
|
||||
db: {
|
||||
loginVersuch: {
|
||||
findMany: async ({
|
||||
where,
|
||||
orderBy,
|
||||
take,
|
||||
}: {
|
||||
where: Record<string, unknown>
|
||||
orderBy?: { zeitpunkt?: 'asc' | 'desc' }
|
||||
take?: number
|
||||
}) => {
|
||||
const treffer = tabelle.filter((zeile) => passt(zeile, where))
|
||||
treffer.sort((a, b) =>
|
||||
orderBy?.zeitpunkt === 'desc'
|
||||
? b.zeitpunkt.getTime() - a.zeitpunkt.getTime()
|
||||
: a.zeitpunkt.getTime() - b.zeitpunkt.getTime(),
|
||||
)
|
||||
return take ? treffer.slice(0, take) : treffer
|
||||
},
|
||||
|
||||
findFirst: async ({ where }: { where: Record<string, unknown> }) =>
|
||||
tabelle.find((zeile) => passt(zeile, where)) ?? null,
|
||||
|
||||
create: async ({ data }: { data: Omit<Zeile, 'id' | 'zeitpunkt'> }) => {
|
||||
laufendeNummer += 1
|
||||
const zeile: Zeile = {
|
||||
id: `z${laufendeNummer}`,
|
||||
email: data.email,
|
||||
ipHash: data.ipHash ?? null,
|
||||
erfolg: data.erfolg,
|
||||
grund: data.grund ?? null,
|
||||
zeitpunkt: new Date(),
|
||||
}
|
||||
tabelle.push(zeile)
|
||||
return zeile
|
||||
},
|
||||
|
||||
deleteMany: async ({ where }: { where: Record<string, unknown> }) => {
|
||||
const vorher = tabelle.length
|
||||
tabelle = tabelle.filter((zeile) => !passt(zeile, where))
|
||||
return { count: vorher - tabelle.length }
|
||||
},
|
||||
},
|
||||
},
|
||||
}))
|
||||
|
||||
const { anmeldungErlaubt, sperreVermerken, versuchFesthalten, fehlversucheZuruecksetzen } =
|
||||
await import('@/lib/auth/ratelimit')
|
||||
|
||||
const OPFER = 'opfer@example.de'
|
||||
const ANSCHLUSS = '198.51.100.7'
|
||||
const FREMD = '203.0.113.9'
|
||||
const START = new Date('2026-08-24T12:00:00Z').getTime()
|
||||
|
||||
/** Setzt die Uhr auf START plus so viele Sekunden. */
|
||||
function beiSekunde(sekunden: number): void {
|
||||
vi.setSystemTime(new Date(START + sekunden * 1000))
|
||||
}
|
||||
|
||||
async function fehlversuch(sekunde: number): Promise<void> {
|
||||
beiSekunde(sekunde)
|
||||
await versuchFesthalten(OPFER, ANSCHLUSS, false, 'passwort-falsch')
|
||||
}
|
||||
|
||||
describe('Anmeldesperre', () => {
|
||||
beforeEach(() => {
|
||||
tabelle = []
|
||||
laufendeNummer = 0
|
||||
vi.useFakeTimers()
|
||||
beiSekunde(0)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('sperrt erst, wenn das Mass voll ist', async () => {
|
||||
for (let i = 0; i < 4; i += 1) await fehlversuch(i)
|
||||
|
||||
beiSekunde(10)
|
||||
expect((await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)).gesperrt).toBe(false)
|
||||
|
||||
await fehlversuch(11)
|
||||
beiSekunde(12)
|
||||
expect((await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)).gesperrt).toBe(true)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('laesst die Frist ablaufen, obwohl die Fehlversuche noch im Zeitfenster stehen', async () => {
|
||||
for (let i = 0; i < 5; i += 1) await fehlversuch(i)
|
||||
|
||||
beiSekunde(890)
|
||||
expect((await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)).gesperrt).toBe(true)
|
||||
|
||||
// Kurz danach offen - und mit vollem Kontingent, nicht mit null
|
||||
// Restversuchen. Das Zeitfenster laeuft noch (3600 s), die fuenf
|
||||
// Fehlversuche stehen also weiterhin in der Tabelle.
|
||||
beiSekunde(905)
|
||||
const frei = await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)
|
||||
expect(frei.gesperrt).toBe(false)
|
||||
if (!frei.gesperrt) expect(frei.verbleibendeVersuche).toBe(5)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('laesst sich durch Klopfen waehrend der Sperre nicht verlaengern', async () => {
|
||||
for (let i = 0; i < 5; i += 1) await fehlversuch(i)
|
||||
|
||||
// Der Angreifer klopft mitten in der Sperre weiter. Genau das hat die
|
||||
// Frist frueher jedes Mal um volle 900 s nach hinten geschoben.
|
||||
for (const sekunde of [100, 300, 600, 880]) {
|
||||
beiSekunde(sekunde)
|
||||
expect((await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)).gesperrt).toBe(true)
|
||||
await sperreVermerken(OPFER, FREMD)
|
||||
}
|
||||
|
||||
// Die Frist haengt am fuenften echten Fehlversuch (Sekunde 4), nicht am
|
||||
// letzten Klopfen (Sekunde 880).
|
||||
beiSekunde(905)
|
||||
expect((await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)).gesperrt).toBe(false)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('rechnet einen abgewiesenen Aufruf nicht als Fehlversuch', async () => {
|
||||
// Vier echte Fehlversuche - das Mass ist noch nicht voll.
|
||||
for (let i = 0; i < 4; i += 1) await fehlversuch(i)
|
||||
|
||||
// Dazu ein Vermerk ueber einen abgewiesenen Aufruf. Er steht als
|
||||
// fuenfte Zeile in der Tabelle, darf aber nicht mitzaehlen: Geprueft
|
||||
// wurde bei ihm nichts, also sagt er ueber die Zugangsdaten nichts aus.
|
||||
beiSekunde(5)
|
||||
await sperreVermerken(OPFER, FREMD)
|
||||
expect(tabelle.length).toBe(5)
|
||||
|
||||
beiSekunde(6)
|
||||
const stand = await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)
|
||||
expect(stand.gesperrt).toBe(false)
|
||||
if (!stand.gesperrt) expect(stand.verbleibendeVersuche).toBe(1)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('rechnet die Frist ab dem Versuch, der das Mass vollgemacht hat', async () => {
|
||||
// Vier Fehlversuche ganz frueh, der fuenfte deutlich spaeter. Die
|
||||
// Sperre beginnt beim fuenften - nicht beim ersten und nicht beim
|
||||
// naechsten, der noch kommt.
|
||||
for (let i = 0; i < 4; i += 1) await fehlversuch(i)
|
||||
await fehlversuch(600)
|
||||
|
||||
beiSekunde(1400)
|
||||
expect((await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)).gesperrt).toBe(true)
|
||||
|
||||
beiSekunde(1510)
|
||||
expect((await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)).gesperrt).toBe(false)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('schreibt je Sperre hoechstens eine Zeile, egal wie oft geklopft wird', async () => {
|
||||
for (let i = 0; i < 5; i += 1) await fehlversuch(i)
|
||||
const nachSperre = tabelle.length
|
||||
|
||||
for (let i = 0; i < 200; i += 1) {
|
||||
beiSekunde(10 + i)
|
||||
await sperreVermerken(OPFER, FREMD)
|
||||
}
|
||||
|
||||
expect(tabelle.length).toBe(nachSperre + 1)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('zaehlt die naechste Runde erst nach Ablauf der Sperre wieder hoch', async () => {
|
||||
for (let i = 0; i < 5; i += 1) await fehlversuch(i)
|
||||
|
||||
await fehlversuch(906)
|
||||
const stand = await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)
|
||||
expect(stand.gesperrt).toBe(false)
|
||||
if (!stand.gesperrt) expect(stand.verbleibendeVersuche).toBe(4)
|
||||
|
||||
// Vier weitere - dann greift die zweite Sperre.
|
||||
for (let i = 1; i < 5; i += 1) await fehlversuch(906 + i)
|
||||
beiSekunde(915)
|
||||
expect((await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)).gesperrt).toBe(true)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('raeumt die Fehlversuche nach erfolgreicher Anmeldung ab', async () => {
|
||||
for (let i = 0; i < 5; i += 1) await fehlversuch(i)
|
||||
beiSekunde(10)
|
||||
expect((await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)).gesperrt).toBe(true)
|
||||
|
||||
await fehlversucheZuruecksetzen(OPFER)
|
||||
|
||||
const frei = await anmeldungErlaubt(OPFER, ANSCHLUSS)
|
||||
expect(frei.gesperrt).toBe(false)
|
||||
if (!frei.gesperrt) expect(frei.verbleibendeVersuche).toBe(5)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -0,0 +1,136 @@
|
||||
import { afterEach, beforeEach, describe, expect, it, vi } from 'vitest'
|
||||
import { anschlussAus, warnungZuruecksetzen } from '@/lib/auth/anschluss'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Aus welchem Kopf die Adresse des Aufrufers gelesen wird.
|
||||
*
|
||||
* Vorher stand dort der ERSTE Eintrag von "x-forwarded-for". Das ist die
|
||||
* klassische Verwechslung: Der Kopf ist eine Liste, an die jeder
|
||||
* Zwischenknoten hinten anhaengt - der erste Eintrag ist also der, den der
|
||||
* Aufrufer selbst mitgeschickt hat. Wer bei jeder Anfrage eine andere Zahl
|
||||
* hineinschrieb, sah fuer die Anmeldesperre wie tausend Anschluesse aus.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
function koepfe(werte: Record<string, string>): Headers {
|
||||
return new Headers(werte)
|
||||
}
|
||||
|
||||
describe('Anschluss des Aufrufers', () => {
|
||||
beforeEach(() => {
|
||||
warnungZuruecksetzen()
|
||||
delete process.env.VERTRAUE_PROXY
|
||||
delete process.env.VERTRAUE_PROXY_STUFEN
|
||||
})
|
||||
|
||||
afterEach(() => {
|
||||
delete process.env.VERTRAUE_PROXY
|
||||
delete process.env.VERTRAUE_PROXY_STUFEN
|
||||
vi.restoreAllMocks()
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('ohne vertrauten Proxy', () => {
|
||||
it('glaubt dem weitergereichten Kopf nicht', () => {
|
||||
const warnung = vi.spyOn(console, 'warn').mockImplementation(() => {})
|
||||
|
||||
expect(anschlussAus(koepfe({ 'x-forwarded-for': '203.0.113.9' }))).toBeNull()
|
||||
expect(warnung).toHaveBeenCalledOnce()
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('warnt nur einmal, nicht bei jeder Anfrage', () => {
|
||||
const warnung = vi.spyOn(console, 'warn').mockImplementation(() => {})
|
||||
|
||||
for (let i = 0; i < 20; i += 1) {
|
||||
anschlussAus(koepfe({ 'x-forwarded-for': `203.0.113.${i}` }))
|
||||
}
|
||||
|
||||
expect(warnung).toHaveBeenCalledOnce()
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('schweigt, wenn gar kein solcher Kopf ankommt', () => {
|
||||
const warnung = vi.spyOn(console, 'warn').mockImplementation(() => {})
|
||||
|
||||
expect(anschlussAus(koepfe({}))).toBeNull()
|
||||
expect(warnung).not.toHaveBeenCalled()
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('mit einem vertrauten Proxy', () => {
|
||||
beforeEach(() => {
|
||||
process.env.VERTRAUE_PROXY = 'true'
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('nimmt den letzten Eintrag, nicht den ersten', () => {
|
||||
// Links das, was der Aufrufer selbst behauptet hat; rechts das, was
|
||||
// der Proxy gesehen hat. Nur letzteres ist etwas wert.
|
||||
const kopf = koepfe({ 'x-forwarded-for': '10.0.0.1, 198.51.100.7' })
|
||||
|
||||
expect(anschlussAus(kopf)).toBe('198.51.100.7')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('laesst sich durch eine erfundene Kette nicht taeuschen', () => {
|
||||
const kopf = koepfe({
|
||||
'x-forwarded-for': '1.1.1.1, 2.2.2.2, 3.3.3.3, 198.51.100.7',
|
||||
})
|
||||
|
||||
expect(anschlussAus(kopf)).toBe('198.51.100.7')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('nimmt den einzigen Eintrag, wenn der Aufrufer keinen mitschickte', () => {
|
||||
expect(anschlussAus(koepfe({ 'x-forwarded-for': '198.51.100.7' }))).toBe('198.51.100.7')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('faellt auf x-real-ip zurueck', () => {
|
||||
expect(anschlussAus(koepfe({ 'x-real-ip': '198.51.100.7' }))).toBe('198.51.100.7')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('gibt null, wenn nichts da ist', () => {
|
||||
expect(anschlussAus(koepfe({}))).toBeNull()
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('kommt mit Leerraum und leeren Gliedern zurecht', () => {
|
||||
const kopf = koepfe({ 'x-forwarded-for': ' 10.0.0.1 , , 198.51.100.7 ' })
|
||||
|
||||
expect(anschlussAus(kopf)).toBe('198.51.100.7')
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('mit mehreren Stufen', () => {
|
||||
it('zaehlt die angegebene Anzahl von hinten ab', () => {
|
||||
process.env.VERTRAUE_PROXY = 'true'
|
||||
process.env.VERTRAUE_PROXY_STUFEN = '2'
|
||||
|
||||
// Zwei eigene Zwischenknoten: der aeussere haengt 198.51.100.7 an,
|
||||
// der innere 10.0.0.5. Der Aufrufer steht eine Stelle weiter links.
|
||||
const kopf = koepfe({ 'x-forwarded-for': 'erfunden, 198.51.100.7, 10.0.0.5' })
|
||||
|
||||
expect(anschlussAus(kopf)).toBe('198.51.100.7')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('greift nicht ueber den Anfang der Kette hinaus', () => {
|
||||
process.env.VERTRAUE_PROXY = 'true'
|
||||
process.env.VERTRAUE_PROXY_STUFEN = '9'
|
||||
|
||||
expect(anschlussAus(koepfe({ 'x-forwarded-for': '198.51.100.7' }))).toBe('198.51.100.7')
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('der Schalter selbst', () => {
|
||||
it('gilt nur bei ausdruecklichem Ja', () => {
|
||||
for (const wert of ['false', 'nein', '0', 'vielleicht', '']) {
|
||||
warnungZuruecksetzen()
|
||||
vi.spyOn(console, 'warn').mockImplementation(() => {})
|
||||
process.env.VERTRAUE_PROXY = wert
|
||||
|
||||
expect(anschlussAus(koepfe({ 'x-forwarded-for': '198.51.100.7' }))).toBeNull()
|
||||
}
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('nimmt true, 1 und ja', () => {
|
||||
for (const wert of ['true', '1', 'ja', 'TRUE', ' Ja ']) {
|
||||
process.env.VERTRAUE_PROXY = wert
|
||||
|
||||
expect(anschlussAus(koepfe({ 'x-forwarded-for': '198.51.100.7' }))).toBe('198.51.100.7')
|
||||
}
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
+77
-1
@@ -92,9 +92,10 @@ describe('Fristen-Ampel', () => {
|
||||
[
|
||||
frist({ id: 'normal', datum: dbTag('2026-08-20') }),
|
||||
frist({
|
||||
// Weit genug weg fuer "gruen", nah genug fuer die Warnung.
|
||||
id: 'pauschale',
|
||||
titel: 'Aufwandspauschale 2026',
|
||||
datum: dbTag('2026-12-31'),
|
||||
datum: dbTag('2026-10-15'),
|
||||
ausschlussfrist: true,
|
||||
rechtsgrundlage: '§ 1878 BGB',
|
||||
}),
|
||||
@@ -103,6 +104,81 @@ describe('Fristen-Ampel', () => {
|
||||
)
|
||||
|
||||
expect(daten.ausschlussfristen.map((e) => e.id)).toEqual(['pauschale'])
|
||||
// Nicht in einem der Faelligkeitstoepfe - der Warnblock steht daneben.
|
||||
expect(daten.weitereOffen).toBe(1)
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('Ausschlussfristen: nur warnen, wenn es etwas zu tun gibt', () => {
|
||||
/**
|
||||
* Der Anlass: Auf dem Dashboard standen dauerhaft drei rote Kaesten mit
|
||||
* Warndreieck - Aufwandspauschalen mit Verfall 2027, 2028 und 2029. Die
|
||||
* Pflichtfristen werden bewusst drei Jahre im Voraus angelegt, und der
|
||||
* Warnblock fragte nur, OB etwas eine Ausschlussfrist ist, nie WANN sie
|
||||
* faellig wird.
|
||||
*
|
||||
* Eine Warnung, die monatelang dasteht und nichts von einem will,
|
||||
* stumpft ab. Genau davor schuetzen diese Tests.
|
||||
*/
|
||||
function pauschale(id: string, datum: string) {
|
||||
return frist({
|
||||
id,
|
||||
titel: `Aufwandspauschale ${id}`,
|
||||
datum: dbTag(datum),
|
||||
ausschlussfrist: true,
|
||||
rechtsgrundlage: '§ 1878 BGB',
|
||||
})
|
||||
}
|
||||
|
||||
it('lässt Fristen weit in der Zukunft aus der Warnung heraus', () => {
|
||||
const daten = fristenEinordnen(
|
||||
[
|
||||
pauschale('2027', '2027-05-06'),
|
||||
pauschale('2028', '2028-05-06'),
|
||||
pauschale('2029', '2029-05-06'),
|
||||
],
|
||||
HEUTE,
|
||||
)
|
||||
|
||||
expect(daten.ausschlussfristen).toEqual([])
|
||||
// Verschwunden sind sie deshalb nicht - sie stehen in der Liste.
|
||||
expect(daten.weitereOffen).toBe(3)
|
||||
expect(daten.gesamtOffen).toBe(3)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('warnt, sobald eine in den Horizont rückt', () => {
|
||||
// 90 Tage nach dem 19.08.2026 ist der 17.11.2026.
|
||||
const daten = fristenEinordnen([pauschale('bald', '2026-11-17')], HEUTE)
|
||||
|
||||
expect(daten.ausschlussfristen.map((e) => e.id)).toEqual(['bald'])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('warnt einen Tag davor noch nicht', () => {
|
||||
const daten = fristenEinordnen([pauschale('knapp-drueber', '2026-11-18')], HEUTE)
|
||||
|
||||
expect(daten.ausschlussfristen).toEqual([])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('warnt bei einer versäumten Frist immer, egal wie lange sie zurückliegt', () => {
|
||||
// Eine verfallene Aufwandspauschale bleibt eine schlechte Nachricht.
|
||||
// Sie stillschweigend aus der Warnung zu nehmen, waere das Gegenteil
|
||||
// von dem, was hier gewollt ist.
|
||||
const daten = fristenEinordnen([pauschale('verpasst', '2024-05-06')], HEUTE)
|
||||
|
||||
expect(daten.ausschlussfristen.map((e) => e.id)).toEqual(['verpasst'])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('mischt Fälliges und Fernes richtig', () => {
|
||||
const daten = fristenEinordnen(
|
||||
[
|
||||
pauschale('verpasst', '2025-05-06'),
|
||||
pauschale('bald', '2026-10-01'),
|
||||
pauschale('fern', '2029-05-06'),
|
||||
],
|
||||
HEUTE,
|
||||
)
|
||||
|
||||
expect(daten.ausschlussfristen.map((e) => e.id)).toEqual(['verpasst', 'bald'])
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('warnt bei einer Ausschlussfrist ausdrücklich vor dem ersatzlosen Verfall', () => {
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,100 @@
|
||||
import { readFileSync } from 'node:fs'
|
||||
import { describe, expect, it } from 'vitest'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Beispielkonfiguration darf keine Falle enthalten.
|
||||
*
|
||||
* `.env.example` wird nach `.env` kopiert und dann Zeile für Zeile
|
||||
* ausgefüllt. Was schon einen Wert hat, wird dabei leicht überlesen — und
|
||||
* genau das ist am 31.08.2026 passiert:
|
||||
*
|
||||
* S3_ENDPOINT=https://fsn1.your-objectstorage.com
|
||||
*
|
||||
* Die Zeile war als Beispiel gedacht. Sie stand aber aktiv in der `.env`,
|
||||
* und damit sprach die Anwendung monatelang mit einem fremden Anbieter
|
||||
* statt mit dem Objektspeicher nebenan. Jede Ablage scheiterte mit
|
||||
* `NoSuchBucket`, und die Zugangs-ID des lokalen Speichers ging bei jedem
|
||||
* Versuch nach draußen.
|
||||
*
|
||||
* Verschärfend: Die `docker-compose.yml` hatte längst einen brauchbaren
|
||||
* Standard (`${S3_ENDPOINT:-http://minio:9000}`). Der greift aber nur bei
|
||||
* leerer Variable — die Beispieldatei hebelte ihn aus. Der Mechanismus,
|
||||
* der den Fehler verhindern sollte, war durch die Beispieldatei
|
||||
* wirkungslos.
|
||||
*
|
||||
* Diese Tests halten fest: Ein Wert steht in der Beispieldatei nur, wenn
|
||||
* er für die mitgelieferte Zusammenstellung auch richtig ist.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const beispiel = readFileSync('.env.example', 'utf8')
|
||||
|
||||
/** Alle aktiven Zuweisungen - Kommentarzeilen zählen nicht. */
|
||||
function zuweisungen(): [string, string][] {
|
||||
return beispiel
|
||||
.split('\n')
|
||||
.map((zeile) => zeile.trim())
|
||||
.filter((zeile) => zeile !== '' && !zeile.startsWith('#'))
|
||||
.map((zeile) => {
|
||||
const stelle = zeile.indexOf('=')
|
||||
return [zeile.slice(0, stelle), zeile.slice(stelle + 1)] as [string, string]
|
||||
})
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Rechner, die zur mitgelieferten Zusammenstellung gehören. Alles andere
|
||||
* ist ein fremder Host und hat in der Beispieldatei nichts verloren.
|
||||
*/
|
||||
const EIGENE_HOSTS = ['localhost', '127.0.0.1', '0.0.0.0', 'minio', 'db']
|
||||
|
||||
describe('Beispielkonfiguration', () => {
|
||||
it('zeigt mit keinem aktiven Wert auf einen fremden Host', () => {
|
||||
const fremde = zuweisungen()
|
||||
.filter(([, wert]) => /https?:\/\//.test(wert))
|
||||
.filter(([, wert]) => {
|
||||
const treffer = wert.match(/https?:\/\/([^:/"']+)/)
|
||||
return treffer ? !EIGENE_HOSTS.includes(treffer[1]!) : false
|
||||
})
|
||||
.map(([name, wert]) => `${name}=${wert}`)
|
||||
|
||||
expect(
|
||||
fremde,
|
||||
'Diese Zeilen zeigen nach draußen. Wer die Datei kopiert und die ' +
|
||||
'Zeile übersieht, schickt seine Daten an einen fremden Rechner.',
|
||||
).toEqual([])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('lässt S3_ENDPOINT auskommentiert, damit der Compose-Standard greift', () => {
|
||||
const aktiv = zuweisungen().some(([name]) => name === 'S3_ENDPOINT')
|
||||
|
||||
expect(
|
||||
aktiv,
|
||||
'Mit gesetztem S3_ENDPOINT greift ${S3_ENDPOINT:-http://minio:9000} ' +
|
||||
'aus der docker-compose.yml nicht mehr.',
|
||||
).toBe(false)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('erklärt trotzdem, wann man S3_ENDPOINT braucht', () => {
|
||||
// Auskommentieren allein hilft nicht - dann sucht jemand mit externem
|
||||
// Speicher vergeblich nach der Einstellung.
|
||||
expect(beispiel).toMatch(/#\s*S3_ENDPOINT=/)
|
||||
expect(beispiel).toMatch(/EXTERNER Objektspeicher/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('enthält keine persönliche E-Mail-Adresse', () => {
|
||||
// Stand einmal drin: die Adresse des Betreibers als Vorgabe fuer den
|
||||
// Seed. In einer mitgelieferten Beispieldatei hat sie nichts zu suchen.
|
||||
const adressen = zuweisungen()
|
||||
// Verbindungszeichenfolgen tragen ein "@" vor dem Rechnernamen -
|
||||
// das ist keine E-Mail-Adresse.
|
||||
.filter(([, wert]) => !wert.includes('://'))
|
||||
.filter(([, wert]) => /[\w.+-]+@[\w-]+\.[a-z]{2,}/i.test(wert))
|
||||
.filter(([, wert]) => !/example\.(de|com|org)/.test(wert))
|
||||
.map(([name, wert]) => `${name}=${wert}`)
|
||||
|
||||
expect(adressen).toEqual([])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('findet überhaupt Zuweisungen - sonst prüft der Test nichts', () => {
|
||||
expect(zuweisungen().length).toBeGreaterThan(15)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -0,0 +1,133 @@
|
||||
import { readFileSync, readdirSync, statSync } from 'node:fs'
|
||||
import { join, relative, sep } from 'node:path'
|
||||
import { describe, expect, it } from 'vitest'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die MFA-Pflicht als Grenze, nicht als Behauptung.
|
||||
*
|
||||
* "Der zweite Faktor ist Pflicht" stand lange im Kopf von src/auth.ts,
|
||||
* durchgesetzt wurde es aber nur im App-Layout. Ein Layout schuetzt, was
|
||||
* durch das Layout gerendert wird - Server Actions und Route Handler laufen
|
||||
* daran vorbei. Wer eine Passwort-Sitzung hatte, die TOTP-Einrichtung aber
|
||||
* nie abgeschlossen hat, kam trotzdem an die Daten.
|
||||
*
|
||||
* Seitdem steckt die Pruefung in erfordereBenutzer() selbst. Damit sie dort
|
||||
* bleibt, prueft dieser Test die Bauform statt des Verhaltens: Er liest den
|
||||
* Quelltext und besteht darauf, dass die Umgehungen aufgezaehlt bleiben.
|
||||
*
|
||||
* Ein Integrationstest waere schoener, braeuchte aber eine Sitzung mit
|
||||
* halbfertigem zweitem Faktor - also genau den Zustand, den die Anwendung
|
||||
* nicht mehr herstellen laesst. Diese Pruefung greift dafuer bei jedem
|
||||
* neuen Endpunkt, auch bei dem, an den beim Testeschreiben niemand denkt.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const WURZEL = join(__dirname, '..', 'src')
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Wer an aktuellerBenutzer() oder erfordereBenutzerOhneZweitenFaktor()
|
||||
* vorbei darf - und warum.
|
||||
*
|
||||
* Gemeinsam ist allen: Sie geben keine Daten einer betreuten Person heraus.
|
||||
* Wer hier etwas ergaenzt, hebelt die MFA-Pflicht fuer diesen Pfad aus und
|
||||
* schuldet eine Begruendung.
|
||||
*/
|
||||
const ERLAUBT = new Map<string, string>([
|
||||
['lib/auth/sitzung.ts', 'definiert die Funktionen'],
|
||||
['app/(auth)/anmelden/page.tsx', 'leitet bereits Angemeldete weiter, zeigt nichts an'],
|
||||
['app/(auth)/ersteinrichtung/page.tsx', 'laeuft, bevor es einen zweiten Faktor geben kann'],
|
||||
['app/(auth)/zwei-faktor/einrichten/page.tsx', 'ist die Einrichtung selbst'],
|
||||
['server/actions/zwei-faktor.ts', 'Vorbereiten und Bestaetigen der Einrichtung'],
|
||||
])
|
||||
|
||||
/** Route Handler, die absichtlich ohne Anmeldung erreichbar sind. */
|
||||
const OEFFENTLICHE_ROUTEN = new Map<string, string>([
|
||||
['app/api/auth/[...nextauth]/route.ts', 'die Anmeldung selbst'],
|
||||
['app/api/gesundheit/route.ts', 'Statusabfrage fuer die Ueberwachung, ohne Daten'],
|
||||
['app/api/kalender/[signatur]/route.ts', 'signierter Abo-Link, eigene Pruefung'],
|
||||
['app/api/wartung/route.ts', 'Aufruf per Geheimnis aus dem Systemdienst'],
|
||||
])
|
||||
|
||||
/** Alles, was einen angemeldeten Benutzer mit fertigem zweitem Faktor sichert. */
|
||||
const WAECHTER = [
|
||||
'benutzerFuerRoute',
|
||||
'erfordereZugang',
|
||||
'erfordereBenutzer(',
|
||||
'finanzKontext',
|
||||
'berichtsKontext',
|
||||
]
|
||||
|
||||
function dateienUnter(verzeichnis: string, endungen: string[]): string[] {
|
||||
const gefunden: string[] = []
|
||||
|
||||
for (const eintrag of readdirSync(verzeichnis)) {
|
||||
if (eintrag === 'node_modules' || eintrag === '.next') continue
|
||||
const pfad = join(verzeichnis, eintrag)
|
||||
|
||||
if (statSync(pfad).isDirectory()) {
|
||||
gefunden.push(...dateienUnter(pfad, endungen))
|
||||
} else if (endungen.some((endung) => eintrag.endsWith(endung))) {
|
||||
gefunden.push(pfad)
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
return gefunden
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Pfad relativ zu src/, immer mit Schraegstrich - auch unter Windows. */
|
||||
function kennung(pfad: string): string {
|
||||
return relative(WURZEL, pfad).split(sep).join('/')
|
||||
}
|
||||
|
||||
describe('MFA-Grenze', () => {
|
||||
it('umgeht die Pflicht nur an den aufgezaehlten Stellen', () => {
|
||||
const umgehungen = dateienUnter(WURZEL, ['.ts', '.tsx'])
|
||||
.filter((pfad) => {
|
||||
const quelltext = readFileSync(pfad, 'utf-8')
|
||||
return (
|
||||
quelltext.includes('aktuellerBenutzer') ||
|
||||
quelltext.includes('erfordereBenutzerOhneZweitenFaktor')
|
||||
)
|
||||
})
|
||||
.map(kennung)
|
||||
.sort()
|
||||
|
||||
expect(umgehungen).toEqual([...ERLAUBT.keys()].sort())
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('sichert jeden Route Handler oder erklaert, warum nicht', () => {
|
||||
const ungesichert = dateienUnter(join(WURZEL, 'app'), ['route.ts'])
|
||||
.map(kennung)
|
||||
.filter((datei) => !OEFFENTLICHE_ROUTEN.has(datei))
|
||||
.filter((datei) => {
|
||||
const quelltext = readFileSync(join(WURZEL, datei), 'utf-8')
|
||||
return !WAECHTER.some((waechter) => quelltext.includes(waechter))
|
||||
})
|
||||
|
||||
expect(ungesichert).toEqual([])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('weist einen Abruf ohne zweiten Faktor ab, statt ihn umzuleiten', () => {
|
||||
// Ein Redirect auf die Anmeldeseite waere bei einer Datei die falsche
|
||||
// Antwort: Der Aufrufer bekaeme HTML, wo er ein Dokument erwartet, und
|
||||
// ein Skript wertete das womoeglich als Erfolg.
|
||||
const quelltext = readFileSync(join(WURZEL, 'lib', 'auth', 'sitzung.ts'), 'utf-8')
|
||||
const abschnitt = quelltext.slice(quelltext.indexOf('export async function benutzerFuerRoute'))
|
||||
|
||||
expect(abschnitt).toContain('status: 401')
|
||||
expect(abschnitt).toContain('status: 403')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('prueft den zweiten Faktor am Datenbankstand, nicht am Sitzungstoken', () => {
|
||||
const quelltext = readFileSync(join(WURZEL, 'lib', 'auth', 'sitzung.ts'), 'utf-8')
|
||||
const funktion = quelltext.slice(
|
||||
quelltext.indexOf('export function zweiterFaktorFertig'),
|
||||
quelltext.indexOf('export async function erfordereBenutzer'),
|
||||
)
|
||||
|
||||
// Die Felder kommen aus dem User-Datensatz. Stuende hier etwas aus der
|
||||
// Sitzung, liesse es sich ueber session.update() vom Client setzen.
|
||||
expect(funktion).toContain('benutzer.totpAktiviertAm')
|
||||
expect(funktion).toContain('benutzer.totpSecretVerschluesselt')
|
||||
expect(funktion).not.toContain('sitzung')
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -0,0 +1,104 @@
|
||||
import { deflateSync } from 'node:zlib'
|
||||
import { describe, expect, it } from 'vitest'
|
||||
import { pdfTextLesen } from '@/lib/ocr/pdf-text'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Was passiert, wenn jemand ein praepariertes PDF in die Akte legt?
|
||||
*
|
||||
* Ein Flate-Strom sagt nicht, wie gross er ausgepackt wird. Ein paar
|
||||
* Kilobyte Nullen komprimieren auf fast nichts und blaehen sich beim
|
||||
* Auspacken auf Gigabyte auf - die klassische Dekompressionsbombe. Der
|
||||
* Textleser packte vorher ohne Obergrenze aus.
|
||||
*
|
||||
* Der Test rechnet nicht mit Gigabyte - das waere in einer Testsuite
|
||||
* unhoeflich. Er baut eine Bombe, die die eingebaute Grenze knapp
|
||||
* ueberschreitet, und besteht darauf, dass sie nicht ausgepackt wird.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/** Baut ein minimales PDF mit einem einzigen Flate-Strom. */
|
||||
function pdfMitStrom(nutzlast: Buffer, filter = '/FlateDecode'): Buffer {
|
||||
const kopf = Buffer.from(
|
||||
`%PDF-1.4\n1 0 obj\n<< /Length ${nutzlast.length} /Filter ${filter} >>\nstream\n`,
|
||||
'latin1',
|
||||
)
|
||||
const fuss = Buffer.from('\nendstream\nendobj\n%%EOF\n', 'latin1')
|
||||
return Buffer.concat([kopf, nutzlast, fuss])
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Text, den der Extraktor tatsaechlich findet: Er springt nur an, wenn im
|
||||
* Strom PDF-Textoperatoren stehen.
|
||||
*/
|
||||
function inhaltsstrom(text: string): Buffer {
|
||||
return Buffer.from(`BT /F1 12 Tf (${text}) Tj ET\n`, 'latin1')
|
||||
}
|
||||
|
||||
describe('PDF-Textleser gegen praeparierte Dateien', () => {
|
||||
it('liest einen gewoehnlichen Flate-Strom', () => {
|
||||
const pdf = pdfMitStrom(deflateSync(inhaltsstrom('Bescheid vom Sozialamt')))
|
||||
|
||||
expect(pdfTextLesen(pdf)).toContain('Bescheid vom Sozialamt')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('packt eine Bombe nicht aus, die die Stromgrenze ueberschreitet', () => {
|
||||
// Die Nutzlast traegt eine erkennbare Marke UND 9 MB Fuellung. Beides
|
||||
// ist wichtig: Ohne die Marke waere das Ergebnis auch ohne Grenze leer,
|
||||
// und der Test bewiese nichts. Die Fuellung komprimiert auf wenige
|
||||
// Kilobyte, die Grenze je Strom liegt bei 8 MB - zlib bricht ab, der
|
||||
// Strom wird verworfen, und die Marke erscheint eben nicht.
|
||||
const bombe = deflateSync(
|
||||
Buffer.concat([inhaltsstrom('BOMBE-MARKE'), Buffer.alloc(9 * 1024 * 1024, 0x20)]),
|
||||
)
|
||||
const pdf = pdfMitStrom(bombe)
|
||||
|
||||
// Kein Absturz, kein Aufblaehen: einfach kein Text.
|
||||
expect(pdfTextLesen(pdf)).toBe('')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('liest denselben Strom, wenn er unter der Grenze bleibt', () => {
|
||||
// Gegenprobe zum Test darueber: Dieselbe Bauform, nur 4 MB Fuellung.
|
||||
// Damit ist belegt, dass oben die Grenze greift und nicht die Bauform
|
||||
// des Testfalls.
|
||||
const knappDrunter = deflateSync(
|
||||
Buffer.concat([inhaltsstrom('BOMBE-MARKE'), Buffer.alloc(4 * 1024 * 1024, 0x20)]),
|
||||
)
|
||||
|
||||
expect(pdfTextLesen(pdfMitStrom(knappDrunter))).toContain('BOMBE-MARKE')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('bleibt handhabbar, wenn viele mittelgrosse Stroeme zusammenkommen', () => {
|
||||
// Zwoelf Stroeme mit je 6 MB Nutzlast liegen einzeln unter der
|
||||
// Stromgrenze, zusammen aber ueber der Gesamtgrenze von 64 MB. Ohne den
|
||||
// zweiten Deckel waeren das 72 MB im Speicher, und zwar je Dokument.
|
||||
const einer = deflateSync(Buffer.concat([inhaltsstrom('Seite'), Buffer.alloc(6 * 1024 * 1024, 0x20)]))
|
||||
const teile: Buffer[] = [Buffer.from('%PDF-1.4\n', 'latin1')]
|
||||
for (let i = 0; i < 12; i += 1) {
|
||||
teile.push(
|
||||
Buffer.from(`${i + 1} 0 obj\n<< /Length ${einer.length} /Filter /FlateDecode >>\nstream\n`, 'latin1'),
|
||||
einer,
|
||||
Buffer.from('\nendstream\nendobj\n', 'latin1'),
|
||||
)
|
||||
}
|
||||
teile.push(Buffer.from('%%EOF\n', 'latin1'))
|
||||
|
||||
const text = pdfTextLesen(Buffer.concat(teile))
|
||||
|
||||
// Etwas wird gelesen - aber nicht alle zwoelf Stroeme. Waere der
|
||||
// Gesamtdeckel weg, stuende "Seite" zwoelfmal darin.
|
||||
const treffer = text.split('Seite').length - 1
|
||||
expect(treffer).toBeGreaterThan(0)
|
||||
expect(treffer).toBeLessThan(12)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('kommt mit einem kaputten Strom zurecht, ohne zu werfen', () => {
|
||||
const pdf = pdfMitStrom(Buffer.from('das ist kein zlib-strom', 'latin1'))
|
||||
|
||||
expect(() => pdfTextLesen(pdf)).not.toThrow()
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('ignoriert Bilddaten, statt sie auszupacken zu versuchen', () => {
|
||||
const pdf = pdfMitStrom(deflateSync(inhaltsstrom('unsichtbar')), '/DCTDecode')
|
||||
|
||||
expect(pdfTextLesen(pdf)).toBe('')
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -132,3 +132,90 @@ describe('Skripte mit pipefail', () => {
|
||||
).toEqual([])
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Sicherung muss die Dokumente enthalten - nicht nur die Datenbank.
|
||||
*
|
||||
* Bis v1.11.0 sicherte scripts/sicherung.sh ausschliesslich die Datenbank.
|
||||
* Nach einem Plattenschaden waere die Akte vollstaendig wiederhergestellt
|
||||
* worden - mit allen Eintraegen, Verweisen und Pruefsummen, aber ohne eine
|
||||
* einzige Datei dahinter. Die Pruefsumme in der Akte haette dann ein
|
||||
* Dokument belegt, das es nicht mehr gibt.
|
||||
*
|
||||
* Aufgefallen ist das nicht durch einen Test, sondern beim Nachsehen, wo
|
||||
* die Daten eigentlich liegen. Die folgenden Pruefungen lesen deshalb den
|
||||
* Skripttext: Sie koennen die Sicherung nicht ausfuehren - dafuer braeuchte
|
||||
* es Postgres, MinIO und einen Behaelter -, aber sie schlagen an, sobald
|
||||
* einer der Bausteine wieder herausfaellt.
|
||||
*/
|
||||
describe('Sicherung umfasst die Dokumente', () => {
|
||||
const sicherung = readFileSync('scripts/sicherung.sh', 'utf8')
|
||||
const wiederherstellung = readFileSync('scripts/wiederherstellung.sh', 'utf8')
|
||||
|
||||
it('packt das Ablageverzeichnis ein', () => {
|
||||
expect(sicherung).toMatch(/tar -czf - -C "\$DOKUMENTE_QUELLE"/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('verschlüsselt das Archiv mit demselben Verfahren wie den Datenbankstand', () => {
|
||||
// Zwei Aufrufe: einer fuer den Dump, einer fuer die Dokumente.
|
||||
const verschluesselt = sicherung.match(/openssl enc -aes-256-cbc -pbkdf2 -iter 200000 -salt/g)
|
||||
expect(verschluesselt).toHaveLength(2)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('legt zu beiden Teilen eine Prüfsumme', () => {
|
||||
expect(sicherung).toMatch(/sha256sum "\$DATEI"/)
|
||||
expect(sicherung).toMatch(/sha256sum "\$DOKUMENTE_DATEI"/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('bricht ab, wenn das Ablageverzeichnis nicht eingehängt ist', () => {
|
||||
// Eine Sicherung, die nur die halbe Wahrheit enthaelt, aber
|
||||
// vollstaendig aussieht, ist schlimmer als gar keine.
|
||||
expect(sicherung).toMatch(/if \[ ! -d "\$DOKUMENTE_QUELLE" \]/)
|
||||
expect(sicherung).toMatch(/rm -f "\$DATEI" "\$DATEI\.sha256"/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('prüft am Ende beide Teile, nicht nur den Datenbankstand', () => {
|
||||
expect(sicherung).toMatch(/tar -tzf -/)
|
||||
expect(sicherung).toMatch(/Datenbank und Dokumente/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('räumt alte Dokumentenarchive genauso auf wie alte Datenbankstände', () => {
|
||||
expect(sicherung).toMatch(/dokumente_\*\.tar\.gz\.enc/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('verschont beim Monatsstand beide Teile', () => {
|
||||
expect(sicherung).toMatch(/touch "\$DATEI\.monatsstand" "\$DOKUMENTE_DATEI\.monatsstand"/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('holt die Dokumente beim Zurückspielen mit zurück', () => {
|
||||
expect(wiederherstellung).toMatch(/DOKUMENTE_DATEI=/)
|
||||
expect(wiederherstellung).toMatch(/tar -xzf - -C "\$AUSPACKZIEL"/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('sagt beim Zurückspielen deutlich, wenn kein Dokumentenarchiv dabei ist', () => {
|
||||
// Sonst haelt man eine halbe Wiederherstellung fuer eine ganze.
|
||||
expect(wiederherstellung).toMatch(/kein Dokumentenarchiv/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('schreibt die Dokumente nicht selbst an ihren Platz', () => {
|
||||
// Der Sicherungsdienst hat auf das Ablageverzeichnis nur Lesezugriff.
|
||||
// In ein laufendes MinIO hineinzuschreiben wuerde dessen Datenbestand
|
||||
// beschaedigen - der letzte Handgriff bleibt beim Menschen.
|
||||
expect(wiederherstellung).toMatch(/docker compose stop minio app/)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der Sicherungsdienst darf die Daten, die er sichert, nicht zerstoeren
|
||||
* koennen.
|
||||
*
|
||||
* Er laeuft unbeaufsichtigt per cron. Ein Fehler im Skript oder ein
|
||||
* kompromittierter Behaelter wuerde sonst Sicherung und Bestand auf einmal
|
||||
* treffen - genau der Fall, gegen den eine Sicherung da ist.
|
||||
*/
|
||||
describe('Sicherungsdienst greift nur lesend auf die Dokumente zu', () => {
|
||||
it('hängt das Ablageverzeichnis mit :ro ein', () => {
|
||||
const compose = readFileSync('docker-compose.yml', 'utf8')
|
||||
expect(compose).toMatch(/minio-daten:\/dokumente:ro/)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
@@ -0,0 +1,105 @@
|
||||
import { mkdtemp, readdir, rm, writeFile } from 'node:fs/promises'
|
||||
import { tmpdir } from 'node:os'
|
||||
import { join } from 'node:path'
|
||||
import { afterEach, beforeEach, describe, expect, it, vi } from 'vitest'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Die Bereitschaftsprüfung der Dateiablage.
|
||||
*
|
||||
* Bis v1.12.0 fiel eine kaputte Speicherkonfiguration erst auf, wenn
|
||||
* jemand ein Dokument ablegen wollte. Auf dem Livesystem waren das
|
||||
* mehrere Wochen nach der Installation — und dann mitten in der Arbeit,
|
||||
* mit einer Meldung, die nichts sagte.
|
||||
*
|
||||
* Die Prüfung schreibt eine winzige Datei, liest sie zurück und räumt sie
|
||||
* weg. Sie beantwortet damit drei Fragen auf einmal: erreichbar,
|
||||
* Ablagebereich vorhanden, Schreibrecht da.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
let verzeichnis = ''
|
||||
|
||||
beforeEach(async () => {
|
||||
verzeichnis = await mkdtemp(join(tmpdir(), 'bc-pruefung-'))
|
||||
process.env.SPEICHER_TREIBER = 'datei'
|
||||
process.env.DATEI_SPEICHER_PFAD = verzeichnis
|
||||
vi.resetModules()
|
||||
})
|
||||
|
||||
afterEach(async () => {
|
||||
await rm(verzeichnis, { recursive: true, force: true })
|
||||
delete process.env.SPEICHER_TREIBER
|
||||
delete process.env.DATEI_SPEICHER_PFAD
|
||||
vi.restoreAllMocks()
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('Bereitschaftsprüfung', () => {
|
||||
it('meldet eine benutzbare Ablage', async () => {
|
||||
const { speicherPruefen } = await import('@/lib/speicher/pruefung')
|
||||
|
||||
const zustand = await speicherPruefen()
|
||||
|
||||
expect(zustand.ok).toBe(true)
|
||||
expect(zustand.treiber).toBe('datei')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('lässt nichts liegen', async () => {
|
||||
// Eine Pruefung, die bei jedem Aufruf eine Datei zuruecklaesst, waere
|
||||
// nach einem Jahr Betrieb ein Verzeichnis voller Muell.
|
||||
const { speicherPruefen } = await import('@/lib/speicher/pruefung')
|
||||
|
||||
await speicherPruefen()
|
||||
await speicherPruefen()
|
||||
await speicherPruefen()
|
||||
|
||||
const inhalt = await readdir(join(verzeichnis, 'pruefung')).catch(() => [])
|
||||
expect(inhalt).toEqual([])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('meldet einen Fehler, statt zu werfen', async () => {
|
||||
// Der Aufrufer ist die Gesundheitsauskunft. Wirft die Pruefung, ist
|
||||
// die Auskunft weg - und mit ihr die Erklaerung.
|
||||
// Eine Datei als Ablageverzeichnis: Das Anlegen des Unterordners
|
||||
// scheitert dann zuverlaessig und auf jedem System.
|
||||
const alsDatei = join(verzeichnis, 'keine-ablage')
|
||||
await writeFile(alsDatei, 'ich bin eine Datei')
|
||||
process.env.DATEI_SPEICHER_PFAD = alsDatei
|
||||
const { speicherPruefen } = await import('@/lib/speicher/pruefung')
|
||||
|
||||
const zustand = await speicherPruefen()
|
||||
|
||||
expect(zustand.ok).toBe(false)
|
||||
if (!zustand.ok) expect(zustand.meldung.length).toBeGreaterThan(10)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('Gemerkter Zustand', () => {
|
||||
it('prüft nicht bei jedem Aufruf neu', async () => {
|
||||
// Der Healthcheck fragt alle 30 Sekunden. Ohne Schonfrist schriebe er
|
||||
// ebenso oft eine Probedatei in den Objektspeicher.
|
||||
const modul = await import('@/lib/speicher/pruefung')
|
||||
modul.zustandVergessen()
|
||||
|
||||
const erste = await modul.speicherZustand()
|
||||
const zweite = await modul.speicherZustand()
|
||||
|
||||
expect(zweite).toBe(erste)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('meldet denselben Zustand nicht wieder und wieder', async () => {
|
||||
const protokoll = vi.spyOn(console, 'log').mockImplementation(() => {})
|
||||
const modul = await import('@/lib/speicher/pruefung')
|
||||
modul.zustandVergessen()
|
||||
|
||||
await modul.speicherZustand()
|
||||
// Wie nach fuenf Minuten: neu pruefen, aber das Meldegedaechtnis bleibt.
|
||||
modul.schonfristUeberspringen()
|
||||
await modul.speicherZustand()
|
||||
|
||||
// Zweimal geprueft, aber nur die erste Meldung - sonst stuende alle
|
||||
// fuenf Minuten dieselbe Zeile im Log und niemand liest sie mehr.
|
||||
const speicherzeilen = protokoll.mock.calls.filter((aufruf) =>
|
||||
String(aufruf[0]).startsWith('[speicher]'),
|
||||
)
|
||||
expect(speicherzeilen).toHaveLength(1)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -0,0 +1,136 @@
|
||||
import { afterEach, beforeEach, describe, expect, it, vi } from 'vitest'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Was der S3-Treiber tatsächlich an den Objektspeicher schickt.
|
||||
*
|
||||
* Anlass: Der Treiber setzte bei jedem PutObject fest
|
||||
* `ServerSideEncryption: 'AES256'`. Das mitgelieferte MinIO läuft ohne KMS
|
||||
* und lehnte das mit `NotImplemented` ab — es ließ sich kein einziges
|
||||
* Dokument ablegen, und wer der INSTALLATION.md folgte, landete
|
||||
* zwangsläufig dort.
|
||||
*
|
||||
* Gemerkt hat das kein Test, weil in der Entwicklung der Dateitreiber
|
||||
* läuft und der S3-Pfad nie ausgeführt wurde. Diese Datei schließt genau
|
||||
* diese Lücke: Sie fängt den Befehl ab, bevor er das Netz sieht, und
|
||||
* schaut hinein.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
process.env.S3_ENDPOINT = 'http://minio:9000'
|
||||
process.env.S3_BUCKET = 'betreuungs-cockpit'
|
||||
process.env.S3_ACCESS_KEY_ID = 'probe-zugang'
|
||||
process.env.S3_SECRET_ACCESS_KEY = 'probe-geheimnis'
|
||||
|
||||
/** Der letzte Befehl, den der Treiber abgeschickt hat. */
|
||||
let letzterBefehl: Record<string, unknown> | null = null
|
||||
|
||||
vi.mock('@aws-sdk/client-s3', () => {
|
||||
class PutObjectCommand {
|
||||
input: Record<string, unknown>
|
||||
constructor(input: Record<string, unknown>) {
|
||||
this.input = input
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
class GetObjectCommand extends PutObjectCommand {}
|
||||
class DeleteObjectCommand extends PutObjectCommand {}
|
||||
class HeadObjectCommand extends PutObjectCommand {}
|
||||
class ListObjectsV2Command extends PutObjectCommand {}
|
||||
|
||||
class S3Client {
|
||||
async send(befehl: { input: Record<string, unknown> }) {
|
||||
letzterBefehl = befehl.input
|
||||
return {}
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
|
||||
return {
|
||||
S3Client,
|
||||
PutObjectCommand,
|
||||
GetObjectCommand,
|
||||
DeleteObjectCommand,
|
||||
HeadObjectCommand,
|
||||
ListObjectsV2Command,
|
||||
}
|
||||
})
|
||||
|
||||
const SCHLUESSEL = 'betreute/cmt4ey0jm0003o001wq4rc3m9/dokumente/ba7a8c1a-d4c5-41c7-8f5f-ebfb4805b0e5.pdf'
|
||||
const INHALT = Buffer.from('%PDF-1.4 ein Bescheid', 'utf8')
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der Treiber baut seinen Klienten einmal und merkt ihn sich. Damit die
|
||||
* Umgebungsvariable je Testfall neu gelesen wird, muss das Modul frisch
|
||||
* geladen werden.
|
||||
*/
|
||||
async function treiberFrisch() {
|
||||
vi.resetModules()
|
||||
return import('@/lib/speicher/s3')
|
||||
}
|
||||
|
||||
describe('S3-Treiber: serverseitige Verschlüsselung', () => {
|
||||
beforeEach(() => {
|
||||
letzterBefehl = null
|
||||
delete process.env.S3_SSE
|
||||
})
|
||||
|
||||
afterEach(() => {
|
||||
delete process.env.S3_SSE
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('schickt ohne S3_SSE keinen Verschlüsselungskopf mit', async () => {
|
||||
const s3 = await treiberFrisch()
|
||||
await s3.schreiben(SCHLUESSEL, INHALT, 'application/pdf')
|
||||
|
||||
expect(letzterBefehl).not.toBeNull()
|
||||
expect(letzterBefehl).not.toHaveProperty('ServerSideEncryption')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('schickt ihn mit, wenn S3_SSE gesetzt ist', async () => {
|
||||
process.env.S3_SSE = 'AES256'
|
||||
const s3 = await treiberFrisch()
|
||||
await s3.schreiben(SCHLUESSEL, INHALT, 'application/pdf')
|
||||
|
||||
expect(letzterBefehl?.ServerSideEncryption).toBe('AES256')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('übernimmt auch einen anderen Wert, den ein Anbieter verlangt', async () => {
|
||||
process.env.S3_SSE = 'aws:kms'
|
||||
const s3 = await treiberFrisch()
|
||||
await s3.schreiben(SCHLUESSEL, INHALT, 'application/pdf')
|
||||
|
||||
expect(letzterBefehl?.ServerSideEncryption).toBe('aws:kms')
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('behandelt eine leere Angabe wie "aus"', async () => {
|
||||
// Sonst schickte eine leergelassene Zeile in der .env einen leeren
|
||||
// Kopf, und der Anbieter antwortete mit einem Fehler, den niemand
|
||||
// versteht.
|
||||
process.env.S3_SSE = ' '
|
||||
const s3 = await treiberFrisch()
|
||||
await s3.schreiben(SCHLUESSEL, INHALT, 'application/pdf')
|
||||
|
||||
expect(letzterBefehl).not.toHaveProperty('ServerSideEncryption')
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('S3-Treiber: was sonst noch mitgeht', () => {
|
||||
beforeEach(() => {
|
||||
letzterBefehl = null
|
||||
delete process.env.S3_SSE
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('legt den Inhalt verschlüsselt ab, nicht im Klartext', async () => {
|
||||
const s3 = await treiberFrisch()
|
||||
await s3.schreiben(SCHLUESSEL, INHALT, 'application/pdf')
|
||||
|
||||
const koerper = letzterBefehl?.Body as Buffer
|
||||
expect(koerper.subarray(0, 4).toString('ascii')).toBe('BCD1')
|
||||
expect(koerper.includes(Buffer.from('ein Bescheid', 'utf8'))).toBe(false)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('meldet den Inhaltstyp nicht als PDF - dort liegt Geheimtext', async () => {
|
||||
const s3 = await treiberFrisch()
|
||||
await s3.schreiben(SCHLUESSEL, INHALT, 'application/pdf')
|
||||
|
||||
expect(letzterBefehl?.ContentType).toBe('application/octet-stream')
|
||||
expect(letzterBefehl?.ContentDisposition).toBe('attachment')
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -0,0 +1,129 @@
|
||||
import { describe, expect, it } from 'vitest'
|
||||
import {
|
||||
entschluesselnBinaer,
|
||||
istVerschluesselt,
|
||||
KOPF_LAENGE,
|
||||
verschluesselnBinaer,
|
||||
} from '@/lib/speicher/umschlag'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Der Umschlag um abgelegte Dateien.
|
||||
*
|
||||
* Der Dateitreiber hat ihn von Anfang an benutzt, der Objektspeicher nicht:
|
||||
* Dort stand nur ServerSideEncryption: 'AES256' - Verschluesselung mit dem
|
||||
* Schluessel des Anbieters, der beim Ausliefern selbst entschluesselt.
|
||||
* Gegen eine verlorene Platte im Rechenzentrum hilft das, gegen den
|
||||
* Anbieter und gegen gestohlene Zugangsdaten zum Eimer nicht.
|
||||
*
|
||||
* Seit v1.11.0 liegt derselbe Umschlag um beides. Diese Tests halten die
|
||||
* drei Eigenschaften fest, auf die es dabei ankommt: Er geht wieder auf,
|
||||
* er merkt Veraenderungen, und er bindet den Inhalt an seinen Platz.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const INHALT = Buffer.from('Bescheid des Sozialamts vom 3. Maerz, Seite 1 von 2.', 'utf8')
|
||||
const ORT = 'betreute/abc123/dokumente/eins.pdf'
|
||||
|
||||
describe('Umschlag um abgelegte Dateien', () => {
|
||||
it('geht wieder auf', () => {
|
||||
const zu = verschluesselnBinaer(INHALT, ORT)
|
||||
|
||||
expect(entschluesselnBinaer(zu, ORT).equals(INHALT)).toBe(true)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('sieht dem Geheimtext den Klartext nicht an', () => {
|
||||
const zu = verschluesselnBinaer(INHALT, ORT)
|
||||
|
||||
expect(zu.includes(Buffer.from('Sozialamt', 'utf8'))).toBe(false)
|
||||
expect(istVerschluesselt(zu)).toBe(true)
|
||||
expect(zu.length).toBe(KOPF_LAENGE + INHALT.length)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('erzeugt bei gleichem Inhalt zwei verschiedene Geheimtexte', () => {
|
||||
// Sonst liesse sich an zwei gleich aussehenden Objekten ablesen, dass
|
||||
// dasselbe Dokument zweimal in der Akte liegt.
|
||||
const a = verschluesselnBinaer(INHALT, ORT)
|
||||
const b = verschluesselnBinaer(INHALT, ORT)
|
||||
|
||||
expect(a.equals(b)).toBe(false)
|
||||
expect(entschluesselnBinaer(a, ORT).equals(entschluesselnBinaer(b, ORT))).toBe(true)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('merkt, wenn am Geheimtext gedreht wurde', () => {
|
||||
const zu = verschluesselnBinaer(INHALT, ORT)
|
||||
const letzte = zu.length - 1
|
||||
zu.writeUInt8(zu.readUInt8(letzte) ^ 0x01, letzte)
|
||||
|
||||
expect(() => entschluesselnBinaer(zu, ORT)).toThrow()
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('merkt, wenn am Kopf gedreht wurde', () => {
|
||||
const zu = verschluesselnBinaer(INHALT, ORT)
|
||||
// Ein Bit im IV.
|
||||
zu.writeUInt8(zu.readUInt8(8) ^ 0x01, 8)
|
||||
|
||||
expect(() => entschluesselnBinaer(zu, ORT)).toThrow()
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('Bindung an den Ablageort', () => {
|
||||
it('laesst sich nicht unter einem anderen Namen auspacken', () => {
|
||||
// Der Angriff dahinter: Wer Schreibrechte auf den Eimer hat, legt die
|
||||
// Bytes von Dokument A unter dem Namen von Dokument B ab. Ohne die
|
||||
// Bindung lieferte die Anwendung anschliessend den falschen Bescheid
|
||||
// aus - und zwar mit gueltiger Pruefsumme fuer den falschen Inhalt.
|
||||
const zu = verschluesselnBinaer(INHALT, ORT)
|
||||
|
||||
expect(() =>
|
||||
entschluesselnBinaer(zu, 'betreute/abc123/dokumente/zwei.pdf'),
|
||||
).toThrow()
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('laesst sich nicht in eine fremde Akte verschieben', () => {
|
||||
const zu = verschluesselnBinaer(INHALT, ORT)
|
||||
|
||||
expect(() => entschluesselnBinaer(zu, 'betreute/xyz789/dokumente/eins.pdf')).toThrow()
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('Rueckwaertsvertraeglichkeit', () => {
|
||||
it('reicht Inhalte ohne Umschlag unveraendert durch', () => {
|
||||
// Genau der Zustand, in dem die Objekte im Speicher liegen, bis der
|
||||
// Migrationslauf sie umgeschrieben hat. Wuerde hier geworfen, waere
|
||||
// nach dem Update kein einziges altes Dokument mehr abrufbar.
|
||||
const roh = Buffer.from('%PDF-1.4 ganz gewoehnlich', 'utf8')
|
||||
|
||||
expect(istVerschluesselt(roh)).toBe(false)
|
||||
expect(entschluesselnBinaer(roh, ORT).equals(roh)).toBe(true)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('haelt auch etwas fuer unverpackt, das zufaellig kurz ist', () => {
|
||||
const winzig = Buffer.from('abc', 'utf8')
|
||||
|
||||
expect(istVerschluesselt(winzig)).toBe(false)
|
||||
expect(entschluesselnBinaer(winzig, ORT).equals(winzig)).toBe(true)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('oeffnet einen Umschlag, der noch ohne Ortsbindung geschrieben wurde', () => {
|
||||
// So hat der Dateitreiber bis v1.10.2 geschrieben. Diese Dateien
|
||||
// muessen weiter aufgehen, sonst waere die Verbesserung ein
|
||||
// Datenverlust.
|
||||
const alt = verschluesselnBinaer(INHALT)
|
||||
|
||||
expect(entschluesselnBinaer(alt, ORT).equals(INHALT)).toBe(true)
|
||||
expect(entschluesselnBinaer(alt).equals(INHALT)).toBe(true)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('kommt mit einer leeren Datei zurecht', () => {
|
||||
const leer = Buffer.alloc(0)
|
||||
const zu = verschluesselnBinaer(leer, ORT)
|
||||
|
||||
expect(entschluesselnBinaer(zu, ORT).length).toBe(0)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('kommt mit einer groesseren Datei zurecht', () => {
|
||||
const gross = Buffer.alloc(3 * 1024 * 1024, 0x41)
|
||||
const zu = verschluesselnBinaer(gross, ORT)
|
||||
|
||||
expect(entschluesselnBinaer(zu, ORT).equals(gross)).toBe(true)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -0,0 +1,112 @@
|
||||
import { describe, expect, it } from 'vitest'
|
||||
import { speicherfehlerErkennen, speicherfehlerMeldung } from '@/lib/speicher/fehler'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Speicherfehler müssen sagen, was zu tun ist.
|
||||
*
|
||||
* Anlass ist eine Fehlersuche vom 31.08.2026. In der Oberfläche stand
|
||||
* dreimal hintereinander derselbe Satz — „Das Schreiben konnte nicht
|
||||
* abgelegt werden." — und dahinter lagen drei völlig verschiedene
|
||||
* Ursachen: ein fehlender Ablagebereich, ein Endpunkt, der auf einen
|
||||
* fremden Anbieter zeigte, und eine Verschlüsselung, die der Speicher
|
||||
* nicht anbietet.
|
||||
*
|
||||
* Ohne Zugang zum Serverlog wäre die Suche aussichtslos gewesen.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
/** Baut einen Fehler, wie ihn das AWS-SDK wirft. */
|
||||
function sdkFehler(code: string, nachricht = ''): Error {
|
||||
const fehler = new Error(nachricht || code) as Error & { Code: string }
|
||||
fehler.Code = code
|
||||
return fehler
|
||||
}
|
||||
|
||||
describe('Speicherfehler erklären', () => {
|
||||
it('erkennt den fehlenden Ablagebereich und nennt den Installationsschritt', () => {
|
||||
const erkannt = speicherfehlerErkennen(sdkFehler('NoSuchBucket'))
|
||||
|
||||
expect(erkannt?.art).toBe('kein-ablagebereich')
|
||||
expect(erkannt?.meldung).toMatch(/Schritt 6/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('erkennt die nicht unterstützte Verschlüsselung und nennt die Stellschraube', () => {
|
||||
const erkannt = speicherfehlerErkennen(
|
||||
sdkFehler('NotImplemented', 'Server side encryption specified but KMS is not configured'),
|
||||
)
|
||||
|
||||
expect(erkannt?.art).toBe('verschluesselung')
|
||||
expect(erkannt?.meldung).toMatch(/S3_SSE/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('verwechselt ein anderes NotImplemented nicht damit', () => {
|
||||
// "NotImplemented" schicken S3-Nachbauten fuer allerlei; nur der Fall
|
||||
// mit der Verschluesselung hat eine passende Erklaerung.
|
||||
expect(speicherfehlerErkennen(sdkFehler('NotImplemented', 'Versioning not supported'))).toBeNull()
|
||||
})
|
||||
|
||||
it.each(['AccessDenied', 'SignatureDoesNotMatch', 'InvalidAccessKeyId'])(
|
||||
'erkennt %s als Zugangsproblem',
|
||||
(code) => {
|
||||
const erkannt = speicherfehlerErkennen(sdkFehler(code))
|
||||
|
||||
expect(erkannt?.art).toBe('zugang')
|
||||
expect(erkannt?.meldung).toMatch(/S3_ACCESS_KEY_ID/)
|
||||
},
|
||||
)
|
||||
|
||||
it.each(['ECONNREFUSED', 'ENOTFOUND', 'ETIMEDOUT'])(
|
||||
'erkennt %s als nicht erreichbar',
|
||||
(code) => {
|
||||
const fehler = new Error('connect failed') as Error & { code: string }
|
||||
fehler.code = code
|
||||
|
||||
expect(speicherfehlerErkennen(fehler)?.art).toBe('nicht-erreichbar')
|
||||
},
|
||||
)
|
||||
|
||||
it('verspricht bei einem Netzfehler, dass die Eingaben bleiben', () => {
|
||||
const fehler = new Error('connect ECONNREFUSED 172.18.0.3:9000')
|
||||
|
||||
expect(speicherfehlerErkennen(fehler)?.meldung).toMatch(/gehen nicht verloren/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('gibt bei einem unbekannten Fehler null zurück', () => {
|
||||
// Dann bleibt es bei der allgemeinen Meldung des Aufrufers. Fremde
|
||||
// Fehlertexte durchzureichen waere die schlechtere Wahl.
|
||||
expect(speicherfehlerErkennen(new Error('irgendwas ging schief'))).toBeNull()
|
||||
expect(speicherfehlerErkennen(null)).toBeNull()
|
||||
expect(speicherfehlerErkennen('kaputt')).toBeNull()
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('verrät nichts über Hostnamen, Eimer oder Anfragekennungen', () => {
|
||||
// Solche Angaben stehen in den Fehlern des SDK und gehoeren ins Log,
|
||||
// nicht auf den Bildschirm eines Betreuers.
|
||||
const fehler = sdkFehler('NoSuchBucket', 'The specified bucket does not exist') as Error & {
|
||||
BucketName: string
|
||||
RequestId: string
|
||||
}
|
||||
fehler.BucketName = 'betreuungs-cockpit'
|
||||
fehler.RequestId = '18D0FEDD87C08296'
|
||||
|
||||
const meldung = speicherfehlerErkennen(fehler)!.meldung
|
||||
|
||||
expect(meldung).not.toContain('betreuungs-cockpit')
|
||||
expect(meldung).not.toContain('18D0FEDD87C08296')
|
||||
expect(meldung).not.toContain('bucket')
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
describe('speicherfehlerMeldung', () => {
|
||||
it('nimmt die erkannte Erklärung, wenn es eine gibt', () => {
|
||||
const meldung = speicherfehlerMeldung(sdkFehler('NoSuchBucket'), 'Allgemeine Meldung.')
|
||||
|
||||
expect(meldung).not.toBe('Allgemeine Meldung.')
|
||||
expect(meldung).toMatch(/Ablagebereich/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('fällt sonst auf die Meldung des Aufrufers zurück', () => {
|
||||
const meldung = speicherfehlerMeldung(new Error('unbekannt'), 'Allgemeine Meldung.')
|
||||
|
||||
expect(meldung).toBe('Allgemeine Meldung.')
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -0,0 +1,190 @@
|
||||
import { beforeEach, describe, expect, it, vi } from 'vitest'
|
||||
import type { User } from '@prisma/client'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Ein TOTP-Code gilt genau einmal.
|
||||
*
|
||||
* Ein Code ist 30 Sekunden gueltig, mit der Toleranz von einem Fenster bis
|
||||
* zu 90. In dieser Zeit liess er sich beliebig oft einloesen: abgelesen
|
||||
* ueber die Schulter, mitgeschrieben von einem Zwischenglied, oder aus einem
|
||||
* Formular im Browserverlauf. Der Kommentar in totp.ts versprach von Anfang
|
||||
* an, der Aufrufer speichere das getroffene Fenster - getan hat es niemand.
|
||||
*
|
||||
* Geprueft wird gegen eine Attrappe der Datenbank, die das WHERE von
|
||||
* updateMany nachbildet. Genau darauf beruht die Einmalverwendung: Die
|
||||
* Bedingung steht in der Abfrage, nicht in einem if davor.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
let benutzer: User
|
||||
let updateAufrufe = 0
|
||||
|
||||
function passtSchritt(bedingung: Record<string, unknown>, wert: number | null): boolean {
|
||||
if ('OR' in bedingung) {
|
||||
const zweige = bedingung.OR as Record<string, unknown>[]
|
||||
return zweige.some((zweig) => passtSchritt(zweig, wert))
|
||||
}
|
||||
if ('totpLetzterSchritt' in bedingung) {
|
||||
const erwartet = bedingung.totpLetzterSchritt
|
||||
if (erwartet === null) return wert === null
|
||||
if (typeof erwartet === 'object' && erwartet !== null && 'lt' in erwartet) {
|
||||
return wert !== null && wert < (erwartet as { lt: number }).lt
|
||||
}
|
||||
}
|
||||
return true
|
||||
}
|
||||
|
||||
vi.mock('@/lib/db', () => ({
|
||||
db: {
|
||||
user: {
|
||||
updateMany: async ({
|
||||
where,
|
||||
data,
|
||||
}: {
|
||||
where: Record<string, unknown>
|
||||
data: Partial<User>
|
||||
}) => {
|
||||
updateAufrufe += 1
|
||||
|
||||
if (where.id !== benutzer.id) return { count: 0 }
|
||||
|
||||
// Die Liste der Wiederherstellungscodes muss noch die sein, die der
|
||||
// Aufrufer gesehen hat - sonst war jemand schneller.
|
||||
if ('wiederherstellungscodes' in where) {
|
||||
const erwartet = (where.wiederherstellungscodes as { equals: string[] }).equals
|
||||
const gleich =
|
||||
erwartet.length === benutzer.wiederherstellungscodes.length &&
|
||||
erwartet.every((wert, i) => wert === benutzer.wiederherstellungscodes[i])
|
||||
if (!gleich) return { count: 0 }
|
||||
}
|
||||
|
||||
if (('OR' in where || 'totpLetzterSchritt' in where) && !passtSchritt(where, benutzer.totpLetzterSchritt)) {
|
||||
return { count: 0 }
|
||||
}
|
||||
|
||||
benutzer = { ...benutzer, ...data }
|
||||
return { count: 1 }
|
||||
},
|
||||
},
|
||||
},
|
||||
}))
|
||||
|
||||
const { zweitenFaktorEinloesen } = await import('@/lib/auth/zweiter-faktor')
|
||||
const { totpAktuellerCode, totpSchritt, totpSecretErzeugen, totpSecretVerschluesseln } =
|
||||
await import('@/lib/crypto/totp')
|
||||
const { wiederherstellungscodeHashen, wiederherstellungscodesErzeugen } = await import(
|
||||
'@/lib/crypto/hash'
|
||||
)
|
||||
|
||||
const EMAIL = 'betreuer@example.de'
|
||||
const SECRET = totpSecretErzeugen()
|
||||
|
||||
function grundstand(): User {
|
||||
return {
|
||||
id: 'benutzer-1',
|
||||
email: EMAIL,
|
||||
totpSecretVerschluesselt: totpSecretVerschluesseln(SECRET),
|
||||
totpAktiviertAm: new Date('2026-01-01T00:00:00Z'),
|
||||
totpLetzterSchritt: null,
|
||||
wiederherstellungscodes: [],
|
||||
} as unknown as User
|
||||
}
|
||||
|
||||
describe('Zweiten Faktor einloesen', () => {
|
||||
beforeEach(() => {
|
||||
benutzer = grundstand()
|
||||
updateAufrufe = 0
|
||||
vi.useFakeTimers()
|
||||
vi.setSystemTime(new Date('2026-08-24T12:00:15Z'))
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('nimmt einen gueltigen Code an und haelt das Fenster fest', async () => {
|
||||
const code = totpAktuellerCode(SECRET, EMAIL)
|
||||
|
||||
const ergebnis = await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, code)
|
||||
|
||||
expect(ergebnis).toEqual({ ok: true, art: 'totp' })
|
||||
expect(benutzer.totpLetzterSchritt).toBe(totpSchritt(0))
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('lehnt denselben Code beim zweiten Mal ab', async () => {
|
||||
const code = totpAktuellerCode(SECRET, EMAIL)
|
||||
|
||||
expect(await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, code)).toEqual({ ok: true, art: 'totp' })
|
||||
|
||||
// Noch im selben Fenster - der Code waere rechnerisch weiter richtig.
|
||||
vi.setSystemTime(new Date('2026-08-24T12:00:25Z'))
|
||||
expect(await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, code)).toEqual({
|
||||
ok: false,
|
||||
grund: 'wiederverwendet',
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('lehnt ihn auch im Toleranzfenster danach ab', async () => {
|
||||
const code = totpAktuellerCode(SECRET, EMAIL)
|
||||
await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, code)
|
||||
|
||||
// Ein Fenster weiter: Die Toleranz liesse den alten Code noch gelten.
|
||||
vi.setSystemTime(new Date('2026-08-24T12:00:45Z'))
|
||||
expect(await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, code)).toEqual({
|
||||
ok: false,
|
||||
grund: 'wiederverwendet',
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('nimmt den naechsten Code an', async () => {
|
||||
await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, totpAktuellerCode(SECRET, EMAIL))
|
||||
const vorher = benutzer.totpLetzterSchritt
|
||||
|
||||
vi.setSystemTime(new Date('2026-08-24T12:00:45Z'))
|
||||
const naechster = totpAktuellerCode(SECRET, EMAIL)
|
||||
expect(await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, naechster)).toEqual({ ok: true, art: 'totp' })
|
||||
expect(benutzer.totpLetzterSchritt!).toBeGreaterThan(vorher!)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('lehnt einen falschen Code ab, ohne zu schreiben', async () => {
|
||||
expect(await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, '000000')).toEqual({
|
||||
ok: false,
|
||||
grund: 'falsch',
|
||||
})
|
||||
expect(updateAufrufe).toBe(0)
|
||||
expect(benutzer.totpLetzterSchritt).toBeNull()
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('toleriert Leerzeichen und Bindestriche in der Eingabe', async () => {
|
||||
const code = totpAktuellerCode(SECRET, EMAIL)
|
||||
const zerlegt = `${code.slice(0, 3)} ${code.slice(3)}`
|
||||
|
||||
expect(await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, zerlegt)).toEqual({ ok: true, art: 'totp' })
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('loest einen Wiederherstellungscode genau einmal ein', async () => {
|
||||
const codes = wiederherstellungscodesErzeugen(3)
|
||||
benutzer = {
|
||||
...grundstand(),
|
||||
wiederherstellungscodes: await Promise.all(codes.map(wiederherstellungscodeHashen)),
|
||||
} as User
|
||||
|
||||
const erster = codes[0]!
|
||||
expect(await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, erster)).toEqual({
|
||||
ok: true,
|
||||
art: 'wiederherstellungscode',
|
||||
})
|
||||
expect(benutzer.wiederherstellungscodes).toHaveLength(2)
|
||||
|
||||
// Derselbe Code noch einmal: Er steht nicht mehr in der Liste.
|
||||
expect(await zweitenFaktorEinloesen(benutzer, erster)).toEqual({
|
||||
ok: false,
|
||||
grund: 'falsch',
|
||||
})
|
||||
expect(benutzer.wiederherstellungscodes).toHaveLength(2)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('haelt die Reihenfolge der Zeitschritte ein', () => {
|
||||
const frueh = totpSchritt(0, Date.parse('2026-08-24T12:00:00Z'))
|
||||
const spaet = totpSchritt(0, Date.parse('2026-08-24T12:00:30Z'))
|
||||
|
||||
expect(spaet).toBe(frueh + 1)
|
||||
// Das Delta verschiebt um ganze Fenster, nicht um Sekunden.
|
||||
expect(totpSchritt(1, Date.parse('2026-08-24T12:00:00Z'))).toBe(spaet)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
@@ -0,0 +1,113 @@
|
||||
import { readFileSync } from 'node:fs'
|
||||
import { describe, expect, it } from 'vitest'
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Was die Anwendung liest, muss der Behälter auch bekommen.
|
||||
*
|
||||
* Die `docker-compose.yml` zählt die Umgebungsvariablen des Dienstes `app`
|
||||
* einzeln auf — sie hat kein `env_file:`. Wer einen neuen Wert einführt,
|
||||
* ihn in `.env.example` dokumentiert und in `env.ts` ausliest, hat damit
|
||||
* noch nichts erreicht: Im Behälter kommt er nicht an.
|
||||
*
|
||||
* Genau das ist mit v1.11.0 passiert. `ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS` und
|
||||
* `VERTRAUE_PROXY` standen in der Anleitung, in der Beispieldatei und im
|
||||
* Code — nur nicht in der Compose-Datei. Die Anleitung war damit schlicht
|
||||
* falsch, und der Fehler war von außen nicht zu sehen: `VERTRAUE_PROXY`
|
||||
* fehlt still, die Anmeldesperre zählt dann eine Dimension weniger.
|
||||
*
|
||||
* Dieser Test liest beide Seiten und vergleicht sie. Er prüft kein
|
||||
* Verhalten, sondern die Verpackung — wie `skripte.test.ts`.
|
||||
*/
|
||||
|
||||
const compose = readFileSync('docker-compose.yml', 'utf8')
|
||||
const envDatei = readFileSync('src/lib/env.ts', 'utf8')
|
||||
const beispiel = readFileSync('.env.example', 'utf8')
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Alles, was `env.ts` über seine Helfer ausliest.
|
||||
*
|
||||
* `process.env.X` direkt wird mitgenommen, ebenso `pflicht('X')`,
|
||||
* `zahl('X', …)`, `schalter('X', …)` und `schluessel32('X')`.
|
||||
*/
|
||||
function gelesen(): Set<string> {
|
||||
const namen = new Set<string>()
|
||||
|
||||
for (const treffer of envDatei.matchAll(/process\.env\.([A-Z_0-9]+)/g)) {
|
||||
namen.add(treffer[1]!)
|
||||
}
|
||||
for (const treffer of envDatei.matchAll(
|
||||
/(?:pflicht|zahl|schalter|schluessel32)\('([A-Z_0-9]+)'/g,
|
||||
)) {
|
||||
namen.add(treffer[1]!)
|
||||
}
|
||||
|
||||
return namen
|
||||
}
|
||||
|
||||
/** Die Variablen, die der Dienst `app` durchreicht. */
|
||||
function durchgereicht(): Set<string> {
|
||||
const abschnitt = compose.slice(compose.indexOf('\n app:'), compose.indexOf('\n sicherung:'))
|
||||
const namen = new Set<string>()
|
||||
for (const treffer of abschnitt.matchAll(/^ {6}([A-Z_0-9]+):/gm)) {
|
||||
namen.add(treffer[1]!)
|
||||
}
|
||||
return namen
|
||||
}
|
||||
|
||||
/**
|
||||
* Was absichtlich nicht durchgereicht wird - jeweils mit Grund.
|
||||
*
|
||||
* Wer hier etwas ergänzt, nimmt es bewusst aus der Prüfung. Das ist
|
||||
* erlaubt, aber es soll dabeistehen, warum.
|
||||
*/
|
||||
const AUSNAHMEN = new Map<string, string>([
|
||||
['NODE_ENV', 'wird im Dienst gesetzt, kommt nicht aus der .env'],
|
||||
['NEXT_PUBLIC_GIT_COMMIT', 'Bauargument, steckt schon im Abbild'],
|
||||
['NEXT_PUBLIC_BUILD_ZEIT', 'Bauargument, steckt schon im Abbild'],
|
||||
['DATEI_SPEICHER_PFAD', 'nur fuer den Dateitreiber; im Behaelter laeuft s3'],
|
||||
['TESSERACT_BEFEHL', 'Standard "tesseract" stimmt im Abbild immer'],
|
||||
])
|
||||
|
||||
describe('Umgebungsvariablen erreichen den Behälter', () => {
|
||||
it('reicht jede Variable durch, die die Anwendung ausliest', () => {
|
||||
const fehlend = [...gelesen()]
|
||||
.filter((name) => !durchgereicht().has(name))
|
||||
.filter((name) => !AUSNAHMEN.has(name))
|
||||
// ENC_KEY_V2, V3 ... werden dynamisch gesucht; nur V1 ist Pflicht.
|
||||
.filter((name) => !/^ENC_KEY_V\d+$/.test(name))
|
||||
.sort()
|
||||
|
||||
expect(
|
||||
fehlend,
|
||||
'Diese Werte liest die Anwendung, aber die docker-compose.yml gibt sie ' +
|
||||
'dem Dienst "app" nicht mit. In der .env stehen sie dann wirkungslos.',
|
||||
).toEqual([])
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('erklärt jede Ausnahme', () => {
|
||||
for (const [name, grund] of AUSNAHMEN) {
|
||||
expect(grund.length, `Ausnahme ${name} ohne Begründung`).toBeGreaterThan(10)
|
||||
}
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('dokumentiert die beiden Werte aus v1.11.0 in der Beispieldatei', () => {
|
||||
// Sie waren der Anlass. Verschwinden sie aus .env.example, merkt es
|
||||
// sonst niemand, bis jemand eine Neuinstallation versucht.
|
||||
expect(beispiel).toMatch(/ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS=/)
|
||||
expect(beispiel).toMatch(/VERTRAUE_PROXY=/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('lässt VERTRAUE_PROXY ohne Vorgabewert', () => {
|
||||
// Die strengere Einstellung bleibt die Voreinstellung. Ein Vorgabewert
|
||||
// "true" waere bequem und falsch: Ohne Proxy ist der weitergereichte
|
||||
// Kopf frei erfunden.
|
||||
expect(compose).toMatch(/VERTRAUE_PROXY: \$\{VERTRAUE_PROXY:-\}/)
|
||||
})
|
||||
|
||||
it('findet überhaupt etwas - sonst prüft der Test nichts', () => {
|
||||
// Ein stiller Ausfall der Erkennung waere schlimmer als eine Luecke:
|
||||
// Der Test staende gruen da und pruefte nichts.
|
||||
expect(gelesen().size).toBeGreaterThan(15)
|
||||
expect(durchgereicht().size).toBeGreaterThan(15)
|
||||
})
|
||||
})
|
||||
Reference in New Issue
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