5e5778b1e6385670d6f702d5079219414cca09f9
42
Commits
| Author | SHA1 | Message | Date | |
|---|---|---|---|---|
|
|
cba2e49211 |
Anleitung: Jahresabschluss und was aussieht wie ein Konto
Zwei Fragen aus der Praxis, die die Anleitung nicht beantwortete. ## Der Jahresabschluss Sie beschrieb, was in jedem Bericht steht, aber nicht die Reihenfolge und nicht, was man vorher besorgen muss. Der neue Abschnitt beginnt deshalb sechs Wochen vor dem Stichtag: Rueckkaufswerte und Bescheinigungen brauchen Wochen, und wer erst am Stichtag daran denkt, geraet in Verzug. Danach die Staende mit Quellenangabe, dann die Berichte in der Reihenfolge, in der sie aufeinander aufbauen. ## Genossenschaftsanteile Das Gericht fragt einen "Kontoauszug" an, den es nicht gibt: Ein Geschaeftsguthaben ist kein Zahlungskonto, sondern eine Forderung gegen die Genossenschaft. Es laufen keine Buchungen darueber, und ausgezahlt wird erst nach Kuendigung der Mitgliedschaft. Der Fall fuehrt zu einem stillen Fehler: Wer die Anteile als Konto anlegt, kann die Bescheinigung nicht am Wert hinterlegen - genau das Blatt, das das Gericht sehen will. Ein Saldostand traegt eine Quellenangabe, aber kein Dokument; ein Wertstand am Vermoegensposten schon. Deshalb steht im Text nicht nur, was zu tun ist, sondern warum - sonst legt der naechste Leser es wieder als Konto an. Dazu der Hinweis, dass "der Wert bleibt doch gleich" nicht traegt: Wird eine Dividende dem Geschaeftsguthaben gutgeschrieben statt ausgezahlt, waechst es. Genau deshalb fragt man jaehrlich nach, statt den Vorjahreswert fortzuschreiben. Eine Uebersicht behandelt die verwandten Faelle mit - Bausparvertrag, Depot, Verbindlichkeit. Das Depot ist die Ausnahme: Dort laufen Umsaetze, es gibt einen Auszug, es ist ein Konto. Versicherungen gehoeren an den Vertrag, nicht ins Vermoegen. Zehn Pruefungen in tests/anleitung.test.ts, gegen vier Mutationen geprueft: als Konto geraten, Dividendenhinweis entfernt, Vorlauf entfernt, Abschnitt entfernt - jede wird rot. Refs #55 |
||
|
|
274d7666ea | chore: Version 1.12.0 | ||
|
|
042e63812b |
Anleitung: wo die Daten liegen, und drei Fallen aus dem Betrieb
Aus einer Fehlersuche am 31.08.2026 sind vier Luecken in der Anleitung uebriggeblieben. Keine davon war falsch formuliert - alle vier waren schlicht nicht durchdacht. 1. Es stand nirgends, wo die Daten liegen. Der neue Abschnitt nennt die drei Orte, zeigt den Pfad auf der Platte, sagt ausdruecklich, dass dort keine anklickbaren PDFs liegen, und beschreibt den Abgleich zwischen Akte und Speicher: Zu jedem Eintrag muss eine Datei gehoeren, sonst belegt eine Pruefsumme ein Dokument, das es nicht mehr gibt. 2. Der mc-Alias wurde einmalig gesetzt. Er liegt in /root/.mc IM Behaelter und ist nach jedem "docker compose up -d minio" weg - "mc ls lokal" liefert dann kommentarlos nichts, und man haelt seine Dokumente fuer verschwunden. Genau das ist passiert. Jeder Aufruf setzt den Alias jetzt selbst, aus den Variablen des Behaelters. 3. Der Bucket-Name stand fest im Befehl, die Anwendung liest ihn aus S3_BUCKET. Weichen sie ab, zeigen beide aneinander vorbei. 4. "set -a && source .env" wurde empfohlen, ohne zu sagen, dass die exportierten Werte danach jedes "docker compose up" ueberstimmen. Wer spaeter die .env aendert und neu startet, sieht keine Wirkung und sucht den Fehler ueberall, nur nicht in der eigenen Shell. Der Kniff ist nicht mehr noetig - der neue Befehl kommt ohne ihn aus - und die Falle steht als Erklaerung daneben. Dazu docker-compose.override.yml in der .gitignore und in der Anleitung als vorgesehener Ort fuer Anpassungen, die ein Update ueberleben sollen: update.sh prueft nur versionierte Dateien und laesst sie in Ruhe. Die Aussage zur Sicherung ist mitgezogen - sie stimmt seit #41 nicht mehr, die Dokumente sind jetzt enthalten. Neun Pruefungen in tests/anleitung.test.ts, gegen vier Mutationen geprueft: Name fest verdrahtet, Alias nicht gesetzt, source .env zurueck, Abschnitt entfernt - jede wird rot. Refs #46 |
||
|
|
92c78a92ff |
Speicherfehler erklaeren und die Ablage von selbst pruefen
Beim Ablegen eines Schreibens stand in der Oberflaeche "Das Schreiben konnte nicht abgelegt werden." Bei einer Fehlersuche am 31.08.2026 lagen hinter genau diesem Satz nacheinander DREI verschiedene Ursachen: ein fehlender Ablagebereich, ein Endpunkt, der auf einen fremden Anbieter zeigte, und eine Verschluesselung, die der Speicher nicht anbietet. Ohne Zugang zum Serverlog waere die Suche aussichtslos gewesen. Jetzt uebersetzt src/lib/speicher/fehler.ts die bekannten Faelle in Saetze, die sagen, was zu tun ist - fehlender Ablagebereich mit Verweis auf Schritt 6 der Installation, abgelehnte Zugangsdaten mit den Namen der beiden Variablen, nicht unterstuetzte Verschluesselung mit dem Hinweis auf S3_SSE, und nicht erreichbarer Speicher mit der Zusicherung, dass die Eingaben bleiben. Durchgereicht wird dabei nichts. Fremde Fehlertexte tragen Hostnamen, Eimernamen und Anfragekennungen - das gehoert ins Log, nicht auf den Bildschirm eines Betreuers. Uebersetzt werden nur die bekannten Faelle; alles andere bleibt bei der allgemeinen Meldung. Dazu eine Bereitschaftspruefung: Sie schreibt eine winzige Datei, liest sie zurueck und raeumt sie weg - und beantwortet damit erreichbar, Ablagebereich vorhanden und Schreibrecht auf einmal. Das Ergebnis steht in /api/gesundheit und als Zeile im Log. ## Warum nicht instrumentation.ts Der naheliegende Ort waere der Starthaken von Next. Der wird aber auch fuer die Edge-Laufzeit gebuendelt, und ueber die Treiber kaeme node:path in ein Buendel, in dem es das nicht gibt - der Build schlaegt fehl. Das war ausprobiert, nicht vermutet. Die Pruefung haengt deshalb an der Gesundheitsabfrage. Der Healthcheck ruft sie ab 40 Sekunden nach dem Start alle 30 Sekunden auf; die erste Pruefung passiert also von selbst kurz nach dem Hochfahren. Eine Schonfrist von fuenf Minuten verhindert, dass dabei alle 30 Sekunden eine Probedatei in den Objektspeicher geht, und gemeldet wird nur bei einer Aenderung. Ein gestoerter Speicher fuehrt ausdruecklich NICHT zu 503. Sonst startete der Healthcheck den Behaelter neu und machte die ganze Akte unerreichbar - wegen eines Teils, den ein Neustart nicht repariert. Gegen drei Mutationen geprueft: NotImplemented ohne Textpruefung, alte Reihenfolge bei der Codeermittlung, Erklaerung nicht benutzt - jede wird rot. Refs #44 |
||
|
|
5c6fac59b2 |
Beispielkonfiguration entschaerfen
.env.example belegte S3_ENDPOINT mit der Adresse eines externen
Anbieters. Gedacht war das als Beispiel - in der kopierten .env stand es
aber aktiv, und damit sprach die Anwendung mit einem fremden Host statt
mit dem Objektspeicher nebenan.
Verschaerfend: Die docker-compose.yml hatte laengst einen brauchbaren
Standard, ${S3_ENDPOINT:-http://minio:9000}. Der greift nur bei leerer
Variable - die Beispieldatei hebelte ihn aus. Der Mechanismus, der genau
diesen Fehler verhindern sollte, war durch die Beispieldatei wirkungslos.
Auf dem Livesystem hat das monatelang jede Ablage scheitern lassen, und
die Zugangs-ID des lokalen Speichers ging bei jedem Versuch nach draussen.
Die Zeile ist jetzt auskommentiert, mit einer Erklaerung, wann man sie
braucht.
Nebenbei stand dort SEED_ADMIN_EMAIL mit der Adresse des Betreibers. In
einer mitgelieferten Beispieldatei hat eine persoenliche Adresse nichts
zu suchen - jetzt leer.
Der Test prueft beides und dazu die allgemeine Regel: Kein aktiver Wert
in der Beispieldatei zeigt auf einen fremden Rechner. Er prueft auch,
dass ueberhaupt Zuweisungen gefunden werden - sonst staende er gruen da
und pruefte nichts.
Gegen zwei Mutationen geprueft: Endpunkt wieder aktiv, persoenliche
Adresse wieder eingetragen - beide werden rot.
Refs #45
|
||
|
|
810716e4e4 |
Fehlende Umgebungsvariablen durchreichen - und dauerhaft absichern
Der Dienst "app" zaehlt seine Umgebungsvariablen einzeln auf; ein env_file gibt es nicht. Drei Werte, die die Anwendung ausliest, standen dort nicht: ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS, VERTRAUE_PROXY (beide seit v1.11.0) und S3_SSE (seit v1.11.1). Wer sie laut .env.example und INSTALLATION.md eintrug, brachte sie damit nicht in den Behaelter - die Anleitung war an dieser Stelle schlicht falsch. Besonders unangenehm bei VERTRAUE_PROXY: Der Wert fehlt still, die Anmeldesperre zaehlt dann nur nach E-Mail-Adresse statt zusaetzlich nach Anschluss, und im Betrieb faellt nichts auf. VERTRAUE_PROXY bekommt bewusst KEINE Vorgabe "true". Die strengere Einstellung bleibt die Voreinstellung; wer einen Proxy davorstellt, sagt es ausdruecklich. Ohne Proxy ist der weitergereichte Kopf frei erfunden. Der eigentliche Ertrag ist der Test: Er liest, welche Variablen env.ts ausliest - ueber process.env ebenso wie ueber pflicht(), zahl(), schalter() und schluessel32() -, vergleicht das mit dem, was die Compose-Datei dem Dienst mitgibt, und meldet jede Luecke. Ausnahmen sind aufgezaehlt und begruendet. Damit wiederholt sich der Fehler beim naechsten neuen Wert nicht: Wer ihn einfuehrt und das Durchreichen vergisst, sieht es sofort. Gegen drei Mutationen geprueft: Wert wieder entfernt, Vorgabe "true" gesetzt, S3_SSE entfernt - jede wird rot. Refs #43 |
||
|
|
c0cb29bf53 |
Serverseitige Verschluesselung optional machen
Der S3-Treiber setzte bei jedem PutObject fest ServerSideEncryption: 'AES256'. Das mitgelieferte MinIO laeuft ohne KMS und lehnt das mit "NotImplemented" ab - es liess sich kein einziges Dokument ablegen. Wer der INSTALLATION.md folgte, landete zwangslaeufig dort; es war kein Konfigurationsfehler des Betreibers, sondern der Auslieferungszustand. Gebraucht wird die Zeile ohnehin nicht mehr. Seit v1.11.0 verschluesselt die Anwendung jede Datei selbst, bevor sie den Server verlaesst. Eine zweite Lage durch den Anbieter schuetzt vor nichts, was der eigene Umschlag nicht schon abdeckt. Jetzt steuert S3_SSE, ob der Kopf mitgeht. Leer bedeutet aus - auch eine Zeile mit Leerzeichen, sonst schickte eine leergelassene .env-Zeile einen leeren Kopf und der Anbieter antwortete mit einem Fehler, den niemand versteht. Im Kommentar von v1.11.0 stand, die serverseitige Verschluesselung "kostet nichts". Das war falsch: Auf MinIO ohne KMS kostete sie die gesamte Funktion. Der Satz ist korrigiert. Aufgefallen ist das erst im Betrieb, und der Grund ist derselbe wie beim Ausloeser: In der Entwicklung laeuft der Dateitreiber, der S3-Pfad wurde von keinem Test ausgefuehrt. Deshalb pruefen die neuen Tests den Befehl ab, bevor er das Netz sieht - was hineingeschrieben wird, ist jetzt belegt, nicht angenommen. Gegen drei Mutationen geprueft: SSE wieder fest verdrahtet, leere Angabe nicht abgefangen, Inhalt unverschluesselt - jede wird rot. Refs #42 |
||
|
|
4d826ef55f |
Dokumente mitsichern - eine Akte ohne ihre Dateien ist wertlos
Der Sicherungsdienst machte taeglich ein pg_dump und sonst nichts. Nach einem Plattenschaden waere die Akte vollstaendig wiederhergestellt worden - mit allen Eintraegen, Verweisen und Pruefsummen, aber ohne eine einzige Datei dahinter. Die Pruefsumme in der Akte haette dann ein Dokument belegt, das es nicht mehr gibt. Gegenueber dem Betreuungsgericht ist das der schlechteste denkbare Zustand. Je Lauf entstehen jetzt zwei verschluesselte Dateien mit demselben Zeitstempel: der Datenbankstand und ein Archiv des Ablageverzeichnisses. Beide mit Pruefsumme, beide in der Aufbewahrung, beide im Monatsstand, beide in der Selbstpruefung. Schlaegt der Dokumententeil fehl, bricht der Lauf ab und raeumt den angefangenen Datenbankstand wieder weg. Eine Sicherung, die nur die halbe Wahrheit enthaelt, aber vollstaendig aussieht, ist schlimmer als gar keine: Man verlaesst sich darauf und merkt es erst im Ernstfall. ## Abweichung von der urspruenglichen Idee Im Issue stand "mc mirror statt rohem Verzeichnis". Beim Umsetzen zeigte sich, dass der MinIO-Client in diesem Behaelter fehlt und bei jedem Lauf aus dem Netz geholt werden muesste. Eine Internetabhaengigkeit im Sicherungspfad ist genau das, was man dort nicht will. Stattdessen wird das Verzeichnis direkt eingepackt. Das ist vertretbar, weil MinIO ein Objekt erst vollstaendig unter .minio.sys/tmp schreibt und dann an seinen Platz umbenennt: Ein laufender Upload liegt nie halbfertig im Archiv, er fehlt hoechstens. Derselbe Weg deckt den Dateitreiber mit ab. ## Nur lesend Der Sicherungsdienst bekommt das Ablageverzeichnis mit ":ro" eingehaengt. Er laeuft unbeaufsichtigt per cron; ein Fehler im Skript oder ein kompromittierter Behaelter wuerde sonst Sicherung und Bestand auf einmal treffen - genau der Fall, gegen den eine Sicherung da ist. Deshalb schreibt die Wiederherstellung die Dateien auch nicht selbst an ihren Platz, sondern packt sie nach ./backups aus und gibt den letzten Handgriff als Einzeiler aus. In ein laufendes MinIO hineinzuschreiben wuerde dessen Datenbestand ohnehin beschaedigen. ## Geprueft Die Kernlogik einmal von Hand durchgespielt: packen, verschluesseln, Selbstpruefung, zurueckholen - der Inhalt kam bitgleich zurueck, der Klartext war im Archiv nicht auffindbar, und die Selbstpruefung schlug sowohl bei einem beschaedigten Archiv als auch bei falschem Passwort an. Dazu elf Pruefungen in tests/skripte.test.ts gegen vier Mutationen: Dokumententeil entfernt, Abbruch entfernt, Aufraeumen halbiert, Schreibrecht erteilt - jede wird rot. Refs #41 |
||
|
|
b3823094d6 |
Ausschlussfristen nur hervorheben, wenn sie etwas von einem wollen
Auf dem Dashboard standen dauerhaft drei rote Kaesten mit Warndreieck und Knopf "Frist jetzt bearbeiten": Aufwandspauschalen mit Verfall 2027, 2028 und 2029. Alle anderen Bloecke des Dashboards filtern nach Dringlichkeit. Dieser fragte nur, OB etwas eine Ausschlussfrist ist, und nie, WANN sie faellig wird - eine Frist im Mai 2029 landete damit in derselben Aufmachung wie eine, die morgen ablaeuft. Die Daten sind richtig: Pflichtfristen werden bewusst drei Jahre im Voraus angelegt. Sie gehoeren nur nicht in die Warnung, sondern in die Liste. Neu ist ein Horizont von 90 Tagen. Er ist grosszuegig gewaehlt, weil die kuerzeste hier vorkommende Ausschlussfrist sechs Monate laesst. Abgelaufene warnen weiterhin immer - eine versaeumte Aufwandspauschale bleibt eine schlechte Nachricht, auch wenn sie lange zurueckliegt. Der Grund ist nicht Bequemlichkeit: Eine Warnung, die monatelang dasteht und nichts von einem will, stumpft ab. Man uebersieht die vierte, die etwas will - und bei § 1878 BGB ist das die Jahrespauschale, die ersatzlos erlischt. Ein bestehender Test behauptete "unabhaengig vom Faelligkeitstopf" und belegte das mit einer Frist 134 Tage in der Zukunft. Die Aussage stimmt weiterhin, das Beispiel nicht mehr - es liegt jetzt innerhalb des Horizonts, aber ausserhalb aller Faelligkeitstoepfe. Gegen drei Mutationen geprueft: Filter entfernt, Abgelaufenes ausgeschlossen, Horizont um einen Tag verschoben - jede wird rot. Refs #40 |
||
|
|
92ff8efe39 |
Objektspeicher verschluesseln, statt es dem Anbieter zu ueberlassen
Im S3-Treiber stand nur ServerSideEncryption: 'AES256'. Das ist
Verschluesselung mit dem Schluessel des Anbieters - er entschluesselt beim
Ausliefern selbst. Gegen eine verlorene Platte im Rechenzentrum hilft das,
gegen den Anbieter und gegen gestohlene Zugangsdaten zum Eimer nicht. In
diesem Eimer liegen Bescheide, Arztbriefe und Kontoauszuege.
Der Dateitreiber hat es von Anfang an richtig gemacht. Der Umschlag zieht
deshalb nach src/lib/speicher/umschlag.ts um und wird von beiden benutzt,
statt ihn ein zweites Mal zu schreiben.
Neu ist die Bindung an den Ablageort: Der Schluessel des Objekts wandert
in die Zusatzdaten. Wer Schreibrechte auf den Eimer hat, kann die Bytes
von Dokument A damit nicht unter dem Namen von Dokument B ablegen - beim
Lesen schlaegt die Pruefung fehl, statt den falschen Bescheid mit
gueltiger Pruefsumme auszuliefern.
Damit fallen die presigned URLs weg. Sie liessen den Browser direkt beim
Anbieter laden; was dort liegt, ist jetzt Geheimtext. Die Auslieferung
geht ueber dieselbe eigene Route wie beim Dateitreiber - die prueft
zusaetzlich die Berechtigung und schreibt einen Audit-Eintrag. Ein
weitergeleiteter Link allein oeffnet also nichts mehr.
Bestehende Dateien bleiben durchgehend lesbar: Der Treiber erkennt am
Kopf, ob ein Umschlag da ist, und reicht alles andere unveraendert durch.
Auch die alten Umschlaege ohne Ortsbindung gehen weiter auf - sonst waere
die Verbesserung ein Datenverlust. Nachgezogen wird mit
npm run speicher:verschluesseln # nur schauen
npm run speicher:verschluesseln -- --anwenden
Geprueft: 12 Tests gegen drei Mutationen, ein Trockenlauf ueber die 120
Dateien der Entwicklungsablage, und eine Probe mit einer Klartextdatei,
die nach dem Lauf verschluesselt auf der Platte liegt und sich trotzdem
korrekt zurueeklesen laesst.
Refs #38
|
||
|
|
676fbb8ee4 |
Texterkennung in Grenzen zwingen, die das Dokument nicht selbst setzt
Zwei Wege, auf denen ein hochgeladenes Dokument den Server umbringen konnte. Beide haben gemeinsam, dass die Groesse aus der Datei kam. 1. Dekompressionsbombe. Die PDF-Stroeme wurden mit inflateSync ohne maxOutputLength ausgepackt. Ein Flate-Strom sagt nicht, wie gross er ausgepackt wird - ein paar Kilobyte Fuellung blaehen sich auf Gigabyte auf. Jetzt ein Deckel je Strom (8 MB) und einer ueber die Summe (64 MB); zlib bricht selbst ab, der Strom wird verworfen, der Text ist eben unvollstaendig. 2. Riesenseiten. "pdftoppm -r 300" rendert mit fester Aufloesung, aber die Seitengroesse steht im PDF. Bei 200 x 200 Zoll ergeben 300 dpi ein Bild von 60000 x 60000 Pixeln, und zwar je Seite. Jetzt "-scale-to" statt fester dpi: Die laengste Kante bekommt eine feste Pixelzahl, unabhaengig davon, was im Dokument als Papierformat steht. Fuer A4 entspricht das etwa den bisherigen 300 dpi. Dazu ein Deckel auf die Gesamtgroesse der gerenderten Dateien. Der erste Bombentest war wertlos: Die Nutzlast enthielt keine PDF-Textoperatoren, also war das Ergebnis mit und ohne Grenze leer. Mit einer Marke in der Nutzlast und einer Gegenprobe knapp unter der Grenze schlagen beide Mutationen an. Refs #38 |
||
|
|
609aa5d27d |
Anmeldung haerten: Einmalcodes, Anschluss, Host, Passkey-Vorzimmer
Vier Stellen, an denen eine Zusage nicht gehalten wurde. 1. Ein TOTP-Code galt mehrfach. Der Kommentar in totp.ts versprach seit dem Anfang, der Aufrufer speichere das getroffene Zeitfenster - getan hat es niemand. Damit liess sich ein abgelesener Code innerhalb von 90 Sekunden noch einmal einloesen. Jetzt geht jede Pruefung durch zweitenFaktorEinloesen(), und die Bedingung steht im WHERE von updateMany: Zwei gleichzeitige Anmeldungen mit demselben Code treffen nicht beide eine Zeile. 2. Der Anschluss kam aus dem ERSTEN Eintrag von "x-forwarded-for". Das ist der Teil, den der Aufrufer selbst schreibt. Wer bei jeder Anfrage eine andere Zahl hineinschrieb, sah fuer die Anmeldesperre wie tausend Anschluesse aus - die Zaehlung war nicht nur wirkungslos, sondern irrefuehrend. Jetzt von hinten gelesen, und nur wenn VERTRAUE_PROXY gesetzt ist. Ohne Proxy ist der Kopf fremdbestimmt; dann lieber keine Zaehlung nach Anschluss als eine, die eine Kopfzeile aushebelt. Beim ersten Mal steht eine Zeile im Log, damit das Fehlen auffaellt. 3. trustHost stand fest auf true. Ist AUTH_URL gesetzt - der dokumentierte Betrieb setzt es, Passkeys brauchen es -, gibt es keinen Grund, die Adresse aus einer Kopfzeile von aussen abzuleiten. AUTH_TRUST_HOST bleibt wirksam, damit die dokumentierte Einstellung nicht stillschweigend uebergangen wird. 4. Passkeys liessen sich ohne erneute Bestaetigung anlegen und entfernen. Ein Passkey ist ein vollwertiger Zugang, der einen Passwortwechsel ueberlebt - an einem unbeaufsichtigten Rechner waren das zwei Klicks. Jetzt dasselbe Vorzimmer wie beim Vollexport. Dabei musste alsFehler() lernen, die Weiterleitung von Next durchzulassen: Sonst verschwand die Zwischenfrage in "Der Passkey konnte nicht geprueft werden". Refs #38 |
||
|
|
133b0314c5 |
Anmeldesperre gegen Selbstverlaengerung und Schreiblast sichern
Die Sperre hielt sich selbst am Leben. Jeder Aufruf wurde festgehalten, auch der, der wegen der laufenden Sperre gar nicht geprueft wurde; die Frist lief zugleich ab dem juengsten Fehlversuch. Wer also alle zehn Minuten ein falsches Passwort an eine fremde Adresse schickte, sperrte deren Inhaber dauerhaft aus - ohne das Passwort zu kennen. Jeder dieser Aufrufe hinterliess ausserdem eine Zeile, die erst der Wartungslauf nach 30 Tagen wieder los wurde. Jetzt zwei getrennte Dinge: Ein geprueft fehlgeschlagener Versuch zaehlt und wird einzeln festgehalten. Ein waehrend der Sperre abgewiesener Aufruf zaehlt nicht und wird hoechstens einmal je Sperre vermerkt. Die Auswertung geht die Versuche von alt nach neu durch und zieht die Runden nach: Ist das Mass voll, beginnt an diesem Versuch eine Sperre und der Zaehler faengt von vorn an. Damit laeuft die Frist auch dann ab, wenn die Fehlversuche noch im Zeitfenster stehen - vorher blieb der Zugang bis zum Fensterende dicht. Die Tests sind gegen vier Mutationen geprueft; jede wird rot. Refs #38 |
||
|
|
2bed78915f |
Zweiten Faktor zur Grenze machen, nicht nur zur Anzeige
"Der zweite Faktor ist Pflicht" stand im Kopf von auth.ts, durchgesetzt wurde es aber nur im App-Layout. Ein Layout schuetzt, was durch das Layout gerendert wird - Server Actions und Route Handler laufen daran vorbei. Wer eine Passwort-Sitzung hatte, die TOTP-Einrichtung aber nie abgeschlossen hat, kam an die Daten. Die Pruefung steckt jetzt in erfordereBenutzer() selbst und damit ueber erfordereZugang() automatisch in jeder Server Action. Massgeblich ist der Datenbankstand, nicht das Feld im Sitzungstoken - das laesst sich ueber session.update() vom Client beeinflussen. Fuer Route Handler gibt es benutzerFuerRoute(): 401 bzw. 403 statt einer Umleitung. Eine Anmeldeseite als Inhalt einer Word-Datei waere die falsche Antwort. Dabei aufgefallen: Der Dokumentenabruf unter /api/dokumente/datei fragte nur nach der Anmeldung. Auch geschlossen. Ausnahmen sind aufgezaehlt und werden von tests/mfa-grenze.test.ts festgehalten - der Test liest den Quelltext und schlaegt an, sobald eine weitere dazukommt. Refs #38 |
||
|
|
107406e3c0 |
Update brach ohne Meldung ab
Beim Sprung von 1.5.0 auf 1.10.1 endete scripts/update.sh mitten in der Ausgabe. Kein Fehler, keine Zeile, einfach zurueck zur Eingabeaufforderung. Ursache war eine abgeschnittene Leitung: git log --oneline "HEAD..$ZIEL" | head -15 | sed ... head schliesst die Leitung nach 15 Zeilen, git log schreibt weiter und bekommt SIGPIPE (141). Mit "set -o pipefail" gilt die ganze Kette als gescheitert, "set -e" beendet das Skript - stumm. Zeitabhaengig, deshalb monatelang unauffaellig: Solange git log fertig wurde, bevor head zumachte, ging es gut. Die Schwelle liegt exakt bei 15 Commits, und v1.5.0..v1.10.0 waren die ersten 16. Behoben, indem der Erzeuger selbst begrenzt (git log -15) statt die Leitung zu kappen. Dieselbe Behandlung fuer die beiden Tag-Listen. Dieselbe Falle steckte in der Selbstpruefung von sicherung.sh: openssl enc -d ... | head -c 5 | grep -q "PGDMP" Beide Leser schliessen frueh. Bei kleiner Datenbank steht alles im Puffer und es faellt nicht auf; mit wachsender Datenbank kippt es - und dann meldet das Skript eine INTAKTE Sicherung als kaputt und verweigert das Update. Jetzt liest dd eine feste Menge und endet regulaer. Damit so etwas nicht wieder stumm passiert: - Eine ERR-Falle nennt Zeilennummer und Exitcode und erklaert bei 141, dass es SIGPIPE ist und ein Fehler im Skript, nicht beim Benutzer. - Ein Test verbietet "| head" in Skripten mit pipefail und nennt die Zeile. Gegenprobe gemacht: Er schlaegt an. - Bei mehr als 15 Commits steht "... und N weitere" darunter, statt sie wortlos wegzulassen. Nachgestellt: der Ablauf von 1.5.0 auf 1.10.1 laeuft durch. |
||
|
|
1ed19eb76e |
Zeilenenden der 24 verbliebenen Dateien normalisieren
Ausschliesslich Zeilenenden. Nachgewiesen mit "git diff --cached --ignore-cr-at-eol": Der Diff ist leer, es hat sich kein Zeichen Inhalt geaendert. Deshalb ein eigener Commit: 7448 geaenderte Zeilen in einem Commit mit echten Aenderungen zu verstecken, macht die Historie an dieser Stelle unlesbar. So laesst er sich beim Durchsehen ueberspringen. Refs #26 |
||
|
|
18709a8e49 |
Ein Jahr Kontobewegungen im Beispielfall
Der Demofall brachte Konten und Kontostaende mit, aber keine einzige Buchung. Kassenbuch, Belegpflicht, Dauerzahlungen und die Erkennung wiederkehrender Zahlungen liefen darin also leer - wer die Anwendung zum ersten Mal ansah, musste erst eine CSV importieren. Neu sind 107 Buchungen ueber zwoelf Monate, erzeugt aus einem Muster statt einzeln abgetippt: Rente, Betriebsrente und Pflegekasse als Einnahmen, Heimentgelt, Barbetrag, Sterbegeldbeitrag, Telefon und Kontofuehrung monatlich, dazu Rundfunkbeitrag und Grundsteuer vierteljaehrlich sowie eine Handvoll Einzelposten. Was der Fall damit zeigt: - Das Heimentgelt steht in drei Schreibweisen auf dem Auszug und wird trotzdem als eine monatliche Zahlung gefuehrt. - Genau eine Buchung hat weder Quittung noch Begruendung. Eine, nicht zwanzig: Die Liste soll etwas zu zeigen haben und nicht rot leuchten. - Die Sterbegeld-Lastschriften bleiben unzugeordnet, damit sich der Handgriff "zwoelf Zahlungen als belegt zuordnen" ausprobieren laesst. Der Beitrag steigt im Mai von 18,40 auf 19,80 - damit auch die Abweichungspruefung sichtbar wird. - Der Kontostand zum 31.07. wird aus Anfangsstand und Buchungen gerechnet, nicht behauptet. Ein Beispielfall, der sich selbst widerspricht, waere schlimmer als einer ohne Buchungen. Zwei Funde beim Bauen: Der Unique-Index auf (kontoId, importReferenz) hat einen echten Fehler in den Daten gefangen: Zwei Renten am Monatsersten ergaben dieselbe Referenz. Genau dafuer ist er da. "gGmbH" fehlte in der Rechtsformliste. Dadurch galten "Seniorenzentrum St. Katharina" und "... gGmbH" als zwei Empfaenger - und die Gruppe zerfiel ausgerechnet in dem Fachgebiet, in dem fast jeder Traeger eine gGmbH ist. Ergaenzt, mit Test. Geprueft: ein Einheitstest fuer die Rechtsform, vier End-to-End-Tests am Beispielfall - Umfang und Zeitraum, Kontostand gegen Buchungssumme, die erkannten Gruppen und das Kassenbuch. Refs #22 |
||
|
|
848aaf1b9f |
Absenderanschrift in jedem Schreiben
Jeder erzeugte Brief ging bisher ohne Ruecksendeadresse hinaus: Im Absenderblock stand nur der Name, in der Datumszeile fehlte der Ort. Bei einer Versicherung oder Behoerde wirkt das unserioes und macht es der Gegenstelle unnoetig schwer zu antworten. Neu unter "Mein Konto" ein Feld fuer Strasse, PLZ und Ort. Ab da stehen sie im Absenderblock jedes Schreibens, und die Datumszeile lautet "Bayreuth, den 23.08.2026". Die Anschrift haengt am Benutzer, nicht an der betreuten Person: Sie gehoert zu mir und gilt fuer alle Akten. Nicht die Logik fehlte, sondern die Datenquelle - absenderBlock() und datumsZeile() konnten die Felder schon, briefkopfBauen() hat sie mit einem Kommentar auf null gesetzt, weil es sie im Datenmodell nicht gab. Aufbau: - Drei Felder am Benutzer, Migration ueber den Wrapper aus #24. Das war sein erster echter Einsatz: erzeugte Datei ohne Handarbeit brauchbar, DROP-INDEX-Zeilen bereits heraus. - Ein Absender-Typ statt eines blossen Namens, durchgereicht bis in den Serienlauf - der hat bisher {name} gebaut und haette die Anschrift sonst still verloren. - Zwei Platzhalter fuer eigene Vorlagen: betreuer_anschrift, betreuer_ort. Was fehlt, bleibt weg: Jede der drei Angaben ist einzeln freiwillig. Nur ein Ort ergibt eine Datumszeile mit Ort und einen Absenderblock, der weiterhin nur aus dem Namen besteht. Eine halb ausgefuellte Adresse sieht nach Fehler aus, ein blosser Name nach Absicht. Geprueft: sieben Einheitstests fuer den Absenderblock inklusive jeder Teilbefuellung und der Gegenprobe, dass nie die Heimadresse der betreuten Person im Absender landet; vier End-to-End-Tests vom leeren Zustand ueber das Speichern bis zum fertigen Brief. Refs #21 |
||
|
|
3153e6179d |
Migrationen erzeugen, ohne die Suche kaputtzumachen
"prisma migrate diff" kennt die Trigramm-Indizes aus prisma/sql/volltextsuche.sql nicht und schreibt deshalb in jede Migration ein DROP INDEX dafuer. Fuenfmal mussten die Zeilen von Hand raus. Auf dem Server waere es folgenlos geblieben - update.sh legt die Indizes hinterher neu an -, in der Entwicklung dagegen waere die Suche still langsam geworden. npm run db:migration -- <name> [--anwenden] npm run db:pruefen Aufbau: - Die Liste der geschuetzten Indizes steht an einer Stelle. Wer in prisma/sql/ einen hinzufuegt, traegt ihn dort ein. - dropZeilenEntfernen() ist bewusst eng: Nur eine DROP-Anweisung, die einen geschuetzten Index nennt, faellt weg. Ein DROP INDEX auf einen Prisma-eigenen Index bleibt stehen - der soll ja weg. Ein Kommentar, der den Namen bloss erwaehnt, ebenfalls. - Der Kopf der erzeugten Datei sagt, was entfernt wurde und warum. - Nach --anwenden wird gegen die Datenbank geprueft, ob die Indizes wirklich noch stehen. Das ist der Unterschied zwischen "sollte gutgegangen sein" und "nachgesehen". Beim Probelauf gefunden und behoben: Stimmen Schema und Datenbank ueberein, besteht der ganze Diff aus den beiden bekannten DROP-Zeilen. Das Skript legte dafuer eine leere Migration an - und eine leere Migration in der Historie ist schlimmer als keine, weil sie als angewendet gilt und niemand mehr weiss, wofuer sie gut war. Jetzt bricht es vorher ab, ohne einen Ordner zu hinterlassen. Die Typen liegen als .d.mts daneben: Das Skript bleibt .mjs und laeuft ohne Bauschritt, die Tests laufen trotzdem nicht gegen "any". Geprueft: zwoelf Einheitstests, dazu von Hand der Lauf mit echter Schemaaenderung und der Lauf ohne. Refs #24 |
||
|
|
9e68d10787 |
Ansprechpartner am Vorgang hinterlegen
Ein namentlich adressiertes Schreiben landet bei der Person, die den Vorgang kennt, statt in der Poststelle. Am Vorgang laesst sich jetzt ein Kontakt aus dem Verzeichnis als Ansprechpartner benennen; die Sachstandsanfrage redet ihn an, und sein Name steht ueber der Behoerde. Die Sachstandsanfrage konnte das schon - sie bekam den Namen nur nie uebergeben. entwurf.ts lud einen der verknuepften Kontakte und verwarf ihn wieder. Wer angeredet wird, ist jetzt eine Entscheidung und kein Zufall. Aufbau: - Migration: ansprechpartnerId am Vorgang (SetNull - ein Vorgang darf nicht daran haengen, dass es den Kontakt noch gibt) und anrede am Kontakt. - Die Anrede als reine Funktion in kontakte/anrede.ts. Geraten wird nie: ohne hinterlegte Anrede wird mit vollem Namen angeredet. Ein leerer Name mit gesetzter Anrede faellt auf die allgemeine Anrede zurueck - "Sehr geehrte Frau ," darf nie herausgehen. - Der Wechsel des Ansprechpartners steht mit NAMEN im Protokoll. Zwei cuids nebeneinander waeren protokolliert, aber nicht nachvollziehbar, und nachvollziehbar war die Anforderung. - Der Ansprechpartner wird gegen die Akte geprueft, bevor er gespeichert wird - sein Name steht anschliessend im Briefkopf. Nebenbei behoben: Der Schreiben-Editor verwarf die empfaengerAnschrift aus dem Entwurf, sein State startete immer leer. Jetzt kommt die Anschrift des Ansprechpartners im Formular an. Geprueft: neun Einheitstests fuer die Anrede, fuenf End-to-End-Tests von der Auswahl bis zum Protokolleintrag. Refs #9 |
||
|
|
09a4528c4b |
Rueckkaufswert am Vertrag sichtbar machen
Am Telefon mit der Gesellschaft braucht man die Zahl dort, wo man sie gefragt hat. Auf der Vertragsseite steht jetzt oben der zuletzt mitgeteilte Wert mit Stichtag und Quelle, darunter die Historie; in der Uebersicht traegt ein Wert, der aelter als ein Jahr ist, ein Abzeichen. Ohne Migration, und das ist keine Einsparung, sondern der Punkt: Die Werthistorie gibt es schon als Wertstand am Vermoegensposten, und der kann auf einen Vertrag zeigen. Ein Feld am Vertrag waere genau die zweite Wahrheit, die das Issue ausschliesst - dieselbe Zahl steht im Vermoegensverzeichnis, weil es dieselbe Zahl ist. Aufbau: - Die Ein-Jahres-Grenze als eine getestete Regel in finanzen/wertalter.ts. Sie stand bisher als "> 365" mitten in der Vermoegensseite; jetzt gilt sie am Vertrag genauso. - wertHistorie() fuehrt die Wertstaende aller mit dem Vertrag verknuepften Posten zu einer Reihe zusammen. - Wo ein Rueckkaufswert zu erwarten waere, aber keiner erfasst ist, steht "noch nicht erfasst" statt einer leeren Zelle. Zwei Fehler dabei behoben: - Vertrag und Vermoegensposten wurden ueber die ART des Postens zusammengefuehrt. Ein von Hand als "Sonstiges" angelegter Posten wurde nicht gefunden, und beim ersten Erfassen am Vertrag entstand still ein zweiter - Bericht und Vertrag haetten verschiedene Zahlen gezeigt. Massgeblich ist jetzt die Verknuepfung. - Beim Speichern eines Vermoegenspostens wurde geprueft, ob das verknuepfte Konto zur betreuten Person gehoert; bei Vertrag und Immobilie fehlte die Pruefung, beim Vertragsverweis einer Buchung ebenso. Bei mehreren betreuten Personen haette ein manipuliertes Formular ueber Aktengrenzen hinweg verknuepfen koennen. Geprueft: zehn Einheitstests, vier End-to-End-Tests - darunter der neu eingetragene Wert, der unveraendert im Vermoegensverzeichnis wiederauftaucht, und der Posten mit abweichender Art. Refs #8 |
||
|
|
f8d7752c27 |
Eigene Vorlagen fuer Anschreiben
Wer zum dritten Mal denselben Brief tippt, tippt ihn beim vierten Mal
falsch. Neu unter Einstellungen -> Schreibvorlagen: eigene Texte
hinterlegen, beim freien Schreiben auswaehlen, Platzhalter fuellen sich
aus den Daten, die ohnehin im System stehen.
Aufbau:
- Die Ersetzung als reine Funktionen in schreiben/platzhalter.ts. Drei
Faelle, keiner davon still: Wert einsetzen, sichtbare Luecke
[Aktenzeichen des Gerichts], unbekannter Platzhalter markiert. Ein
Tippfehler in der Vorlage darf das Schreiben nicht verhindern - aber
er muss ins Auge springen.
- Die Bestellungsabsatz-Warnung ist zweistufig: Der erste Speicherversuch
ohne ihn kommt mit einer Rueckfrage zurueck, erst die Bestaetigung
speichert. Ohne den Nachweis der Vertretungsmacht kommt keine Auskunft,
und das faellt erst nach vier Wochen auf. Ein ausformulierter Absatz
zaehlt so viel wie der Platzhalter, ein halber Nachweis ("Beschluss der
Eigentuemerversammlung") nicht.
- Vier mitgelieferte Vorlagen bleiben Code und damit unveraenderlich;
"Als Kopie uebernehmen" legt eine eigene Fassung an. Fuer Rueckkaufswert
und Kuendigung fuehrt die Oberflaeche weiter zuerst zu den
fallbezogenen Erzeugern - die rechnen Kuendigungstermine aus, was eine
Vorlage nicht kann.
- Vorlagen haengen an der betreuten Person, nicht am Benutzer: Sie
beziehen sich auf ihren Fall, liegen im Papierkorb wie alles andere und
sind im Vollexport ihrer Akte enthalten.
Der Editor haelt Betreff und Text als eigenen State. Beim Wechsel der
Vorlage ueberlebte der alte Entwurf die Navigation, die Vorlage kam nie
im Textfeld an - ein key auf dem Editor setzt ihn neu auf. Gefunden hat
das erst der End-to-End-Test.
Geprueft: dreizehn Einheitstests fuer die Ersetzung, sechs
End-to-End-Tests fuer Warnung, Kopie, Aufloesung und Papierkorb.
Refs #7
|
||
|
|
9fe6f10f25 |
Rueckkaufswerte aller Versicherungen in einem Zug anfragen
Vor Vermoegensverzeichnis und Jahresbericht braucht es von jeder Lebens- und Rentenversicherung den Rueckkaufswert zum Stichtag - jedes Mal dieselben fuenf bis zehn Briefe. Neu unter Vertraege: Stichtag waehlen, Liste pruefen, ein Klick. Heraus kommt ein ZIP mit einer Word-Datei je Gesellschaft plus Begleitblatt; je Vertrag entstehen nebenbei die PDF-Fassung in der Akte, die Wiedervorlage nach 28 Tagen und der Anfragevermerk. Aufbau: - Auswahllogik als reine Funktionen in vertraege/serienabfrage.ts: Vorauswahl, Hindernisse mit Begruendung statt stummem Ausblenden, 28-Tage-Sperre im Gleichschritt mit der Wiedervorlage. - Der Lauf in vertraege/serienlauf.ts: je Vertrag das volle Paket aus Issue #4, aber in einem Durchgang. Kein Alles-oder-nichts - ein gescheiterter Vertrag steht mit Grund im Begleitblatt, die uebrigen laufen durch. Eine Transaktion ueber alle waere die falsche Zusage. - Dublettenschutz tagesgenau: Der Doppelklick erzeugt nichts Doppeltes, die bewusste zweite Anfrage nach einer Woche bleibt moeglich. - Die Anzahl steht vor dem Klick auf dem Knopf. Gekuendigte Vertraege bleiben anfragbar: Bis zum Wirksamwerden besteht der Vertrag, und genau dann will der Sozialhilfetraeger den Wert sehen. Geprueft: zwoelf Einheitstests, drei End-to-End-Tests inklusive der Nebenwirkungen in der Datenbank und des Dublettenschutzes. 602 Unit-Tests, 87 e2e, null Typfehler. Refs #6 |
||
|
|
b59d11c9b4 |
Schreiben als E-Mail uebernehmen
Im Schreiben-Editor gibt es jetzt den Umschalter Brief/E-Mail. Die E-Mail-Fassung wird aus dem - womoeglich bearbeiteten - Brieftext abgeleitet: ohne Absenderblock, Anschrift und Datumszeile, aber mit dem Bestellungsabsatz. Betreff und Text einzeln kopierbar. Die offene Entscheidung aus dem Issue (mailto oder .eml) ist nach Rueckfrage mit BEIDES beantwortet: - mailto fuer kurze Texte. Der Knopf verschwindet, sobald der kodierte Link 1800 Zeichen uebersteigt - mailto uebergibt den Text in der Adresszeile, deren Laenge nirgends zugesichert ist, und ein halbierter Brief faellt erst beim Empfaenger auf. Die Grenze wird NACH der URL-Kodierung gerechnet; 900 Umlaute sind roh harmlos und kodiert weit drueber. - .eml immer: RFC 5322 mit X-Unsent: 1, quoted-printable fuer den Rumpf, RFC-2047-Kodierung fuer Umlaute im Betreff. Bewusst ohne From-Kopf - ein erfundener Absender wuerde je nach Programm uebernommen. Beide Knoepfe erscheinen nur mit E-Mail-Adresse (aus dem Kontakt uebernommen oder von Hand). Ohne Adresse bleibt das Kopieren. Die Ablage kennt den Unterschied: Eine E-Mail heisst in der Akte "E-Mail: ...", und abgelegt wird die E-Mail-Fassung samt Empfaengeradresse im Kopf der PDF - in der Akte soll stehen, was tatsaechlich hinausging. Sicherung in emailFassung(): Findet sich keine Anrede (frei umgebauter Text), wird NICHTS entfernt. Lieber ein Briefkopf zu viel in der Mail als stillschweigend verlorener Inhalt. Geprueft: 20 Einheitstests, vier End-to-End-Tests auf beiden Geraeteprofilen. 590 Unit-Tests, 81 e2e, null Typfehler. Refs #5 |
||
|
|
c21d03abf6 |
Schreiben erzeugen, ausgeben und ablegen
Die Anschreiben gab es bisher nur als Text zum Kopieren. Danach war
Handarbeit: in Word nachbauen, ausdrucken, abschicken - und noch einmal
von Hand als Dokument in die Akte legen. Der letzte Schritt wurde am
haeufigsten vergessen, und dann fehlt der Nachweis im Bericht.
Neu unter /schreiben/neu: bearbeiten, als Word-Datei herunterladen, in
die Akte legen, Wiedervorlage setzen - in einem Zug. Eine Seite fuer alle
Arten und alle drei Empfaengerwege, statt die Bearbeitung dreimal an
Vertrag, Vorgang und Freitext nachzubauen.
Der dritte Weg ist der eigentliche Zugewinn: Schreiben an eine Stelle,
zu der es noch keinen Datensatz gibt. Am Anfang einer Betreuung ist das
der Normalfall - man fragt ja an, um zu erfahren, ob dort ueberhaupt
etwas besteht. Aus der freien Anschrift laesst sich mit einem Klick ein
Kontakt anlegen.
Zwei Entscheidungen, die erklaert gehoeren:
Die Akte bekommt ein PDF, heruntergeladen wird .docx. Der
Objektspeicher nimmt nur PDF und Bilder an, geprueft an den Magic Bytes.
Eine .docx ist ein ZIP-Archiv; sie durchzulassen hiesse jedes ZIP
durchzulassen, und diese Pruefung ist eine bewusste Zusage der
Anwendung. Sachlich ist PDF fuer den Nachweis ohnehin richtiger: Es
aendert sich nicht mehr. Die Oberflaeche sagt dazu, dass eine spaeter in
Word geaenderte Fassung von der Akte abweicht.
Der Berichtssatz in berichte/docx.ts bleibt unangetastet. Er setzt einen
Bericht mit Kopfzeilen und Unterschriftenblock; ein Brief braucht
Absender, Anschriftenfeld, Datumszeile und Grussformel. Beides in eine
Funktion zu zwingen haette beide Ausgaben schlechter gemacht. Der
Umsetzungshinweis im Issue ("muss nur angebunden werden") war insoweit
falsch - von mir selbst geschrieben.
Die vorhandenen Erzeuger (Rueckkaufswert, Kuendigung, Sachstandsanfrage)
bleiben unveraendert; ihr Wortlaut ist getestet und erprobt.
Geprueft: zehn Einheitstests, darunter der Gleichschritt der
Wiedervorlagefristen ueber zwei Module hinweg. Fuenf End-to-End-Tests
auf beiden Geraeteprofilen: Entwurf, Vertragsbezug, Word-Download,
Ablage samt Wiedervorlage, Kontakt aus freier Anschrift.
Refs #4
|
||
|
|
fa994350d6 |
Dauerzahlungen zu einem Vertrag gelten als belegt
Bei einer monatlichen Praemie gibt es keinen Beleg - es gibt einen Vertrag, und der wird einmal abgeschlossen, nicht monatlich quittiert. Bisher blieb nur ein Freitextfeld pro Buchung: zwoelfmal im Jahr derselbe Satz, mal Anzahl der Vertraege. Buchung.vertragId mit onDelete: SetNull. Der Belegzustand kennt jetzt drei Faelle statt zwei, getrennt ausgewiesen - ein Vertrag belegt, eine Begruendung erklaert nur; zusammengeworfen verliert die Belegquote ihre Aussage gegenueber dem Rechtspfleger. Dazu: automatische Zuordnung beim Import bei eindeutiger Gegenstelle, Sammelzuordnung ueber die Gruppen aus Issue #3, und die Rechnungslegung nennt den Vertrag samt Nummer statt "ohne Beleg". Die Sicherung dagegen: Weicht der Betrag um mehr als ein Fuenftel vom hinterlegten Beitrag ab, faellt die Anerkennung weg und die Buchung wird als "Betrag pruefen" markiert. Sonst waere die Zuordnung eine Hintertuer. Zur Toleranz - ein Entwurf und seine Korrektur: Zuerst verglich ich den Betrag gegen alle ueblichen Zahlweisen, damit es auch passt, wenn die Bank anders abbucht als der Vertrag es fuehrt. Der eigene Test hat das widerlegt: Bei 42,50 monatlich liegen 420 innerhalb von 20 Prozent des Jahresbetrags von 510 - ausgerechnet der Fall aus der Aufgabenstellung waere durchgerutscht. Jetzt wird stur gegen den hinterlegten Beitrag verglichen. Bucht die Bank anders ab, stimmen die Vertragsdaten nicht, und das soll auffallen. Behoben: Die Buchungsliste hatte eine eigene, fast gleiche Datenabfrage neben der aus berichte/gemeinsam.ts. Nur eine von beiden wurde nachgezogen, in der Liste stand weiter "Beleg fehlt". Beide benutzen jetzt BUCHUNG_EINBEZUG und zuBuchungEingabe - das kann nicht halb vergessen werden. Gefunden hat es der Browsertest. Nebenbei: Die Roadmap trug noch "Aktuelle Fassung 1.1.2" - Nachwirkung der parallelen Bearbeitung von #3 und #10. Nachgezogen wie zugesagt. Geprueft: 23 neue Einheitstests, die Haelfte davon darauf gerichtet, dass die Anerkennung auch wirklich wegfaellt. Fuenf End-to-End-Tests auf beiden Geraeteprofilen. 560 Unit-Tests, 63 e2e, null Typfehler. Refs #11 |
||
|
|
aa0cc66292 |
Wiederkehrende Zahlungen aufspueren
Am Anfang einer Betreuung weiss niemand, welche Vertraege es gibt. Die Antwort steht aber im Kontoauszug: Wer regelmaessig abbucht, hat einen Vertrag. Neu unter Vermoegen & Kasse wird aus hunderten Buchungszeilen eine Arbeitsliste. Aufbau: - Die Erkennung liegt als reine Funktionen in src/lib/finanzen/wiederkehrend.ts, ohne Datenbank. Nur so laesst sich jede Einordnung einzeln nachrechnen. - Der Datenzugriff steht getrennt in wiederkehrend-laden.ts. - Ein kleines Modell haelt fest, was bewusst KEIN Vertrag ist. Es haengt am normalisierten Empfaengernamen, nicht an Buchungen - nur so ueberlebt die Entscheidung den naechsten Import. Zwei Haltungen liegen der Erkennung zugrunde: Im Zweifel getrennt lassen. Zusammengefasst wird nur das Unstrittige: Gross- und Kleinschreibung, Satzzeichen, Umlaute, Rechtsform am Ende. Keine Aehnlichkeitssuche - "Stadtwerke Bamberg" und "Stadtwerke Bayreuth" trennen drei Zeichen und zwei Rechnungssteller. Zwei Zeilen zu viel sind harmlos; eine falsche Gruppe verbirgt einen Vertrag. Nichts behaupten, was nicht belegt ist. Statt "monatlich" steht dort "6 Zahlungen, etwa monatlich". Schwankt der Betrag, wird die Spanne genannt. Ohne erkennbaren Abstand wird nicht hochgerechnet, sondern gezeigt, was geflossen ist. Dazu eine zweite Liste fuer einzelne groessere Zahlungen: Die Gruppierung braucht zwei Zahlungen, ein Jahresbeitrag erscheint bei einem importierten Jahr aber nur einmal - und ausgerechnet Versicherungen zahlt man oft jaehrlich. Geprueft: 37 Einheitstests, die Haelfte davon in der Gegenrichtung, plus vier End-to-End-Tests auf beiden Geraeteprofilen. Der Browsertest hat zwei Fehler gefunden, die Typpruefung und Einheitstests durchgelassen haben - darunter ein verlorener Backslash, der die Vorbelegung des Beitrags stillschweigend verschluckte. Nebenbei: .claude/ ins .gitignore. Dort legen parallel arbeitende Agenten ihre Worktrees ab; ein "git add -A" haette einen kompletten zweiten Checkout eingecheckt. Refs #3 |
||
|
|
38f4d8d91f |
fix: Skripte lagen ohne Ausfuehrungsrecht im Repository
Die Anleitung sagt "./scripts/update.sh" - auf Linux kam dort "Permission denied". Die drei .sh-Dateien lagen mit Modus 644 statt 755 im Index. Ursache ist der Entwicklungsrechner: Unter Windows steht core.filemode=false, git nimmt ein fehlendes Ausfuehrungsrecht dort gar nicht wahr. Gemeldet hat es der Betrieb, nicht der Bau. Wer von 1.1.0 oder aelter kommt, braucht einmalig "bash scripts/update.sh" - das alte Skript ist ja noch das nicht ausfuehrbare. Steht jetzt in README und Installationsanleitung. Zusaetzlich setzt update.sh nach dem Umschalten selbst ein chmod +x auf scripts/*.sh. Das faengt den Fall ab, dass jemand Dateien von Hand kopiert und das Recht dabei verliert - genau so kam man bisher an dieses Skript, bevor es in der laufenden Fassung existierte. Neu: tests/skripte.test.ts prueft nicht Verhalten, sondern Verpackung - Ausfuehrungsrecht im Index, Shebang, scripts/ im Docker-Abbild, die Sicherungsskripte in der Compose-Datei. Es ist der zweite Fehler dieser Art (vorher fehlte scripts/ ganz im Abbild, 1.0.1); beide Male war der Code richtig und kein Test sah hin, wie die Dateien beim Server ankommen. Gegenprobe gemacht: mit zurueckgesetztem Recht schlaegt er fehl und nennt die Datei. Nebenbei aufgefallen: scripts/version.mjs datierte in UTC. Diese Fassung waere um 00:08 deutscher Zeit auf den Vortag datiert worden. Rechnet jetzt in Europe/Berlin. |
||
|
|
c38c988c3c |
feat: Anmelden mit Passkey
Passkeys (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg - auf der Anmeldeseite und bei der erneuten Bestaetigung vor sensiblen Aktionen. Verwaltet unter "Mein Konto". Der Passkey ERSETZT den zweiten Faktor, statt zu ihm hinzuzukommen. Das ist tragbar, weil er zwei Faktoren in sich vereint: Besitz des Geraets und dessen Entsperrung. Damit das keine Annahme bleibt, wird die Nutzerverifikation angefordert (userVerification: 'required') und serverseitig nachgeprueft - eine Antwort ohne sie wird abgewiesen. TOTP muss vorher eingerichtet sein. Ein Passkey haengt an einem Geraet; waere er der einzige Weg hinein, koennte ein verlorenes Handy die Akte schliessen. Aufbau: - Die Pruefung laeuft vollstaendig im Credentials-Provider "passkey", nicht in der Server Action davor. Ein "war schon geprueft" ueber die Grenze zu reichen waere die Stelle, an der sich Anmeldungen faelschen lassen. - Challenges liegen serverseitig und werden per DELETE genau einmal verbraucht - die Datenbank entscheidet, wer sie bekommt. - Bereichskennung und Herkunft kommen aus AUTH_URL, nicht aus einer zweiten Konfigurationsquelle. - Ohne https wird der Knopf gar nicht erst angeboten. - Rate-Limiting, Kontosperre und Audit-Log gelten unveraendert; die Anmeldung nennt den verwendeten Passkey namentlich. Zwei Anmerkungen zur Migration: - "prisma migrate diff" wollte zusaetzlich die Trigramm-Indizes aus prisma/sql/suche.sql loeschen, die Prisma nicht kennt. Die Zeilen sind entfernt und im Migrationskopf vermerkt - ein DROP haette die unscharfe Suche stillgelegt, ohne dass etwas fehlgeschlagen waere. - "prisma format" hat das Schema durchgaengig neu ausgerichtet. Ohne Whitespace betrachtet sind es 88 hinzugefuegte Zeilen und keine geloeschte. Geprueft: 21 Einheitstests, drei End-to-End-Tests gegen Chromiums virtuellen Authenticator (einrichten, anmelden, bestaetigen, entfernen, Geraet ohne Verifikation abgewiesen), beide Geraeteprofile. 496 Tests, null Typfehler, Produktionsbau steht. Nebenbei: Die Zahlen im README waren veraltet (24 statt 33 Modelle, 46 statt 79 Seiten). Sie stehen jetzt mit dem Befehl daneben, mit dem man sie nachzaehlt. |
||
|
|
7780739a1a |
fix: Ersteinrichtung liess sich nicht abschliessen, Betreute nicht loeschen
Zwei Fehler, beide erst im Betrieb sichtbar. 1. Schritt 3 der Ersteinrichtung meldete "Bitte pruefe die markierten Felder" - und markierte keines. Man kam dort nicht weiter. Das kurze Formular schickt neun Felder, das vollstaendige unter Stammdaten alle. Beide gehen durch dasselbe Schema, und die optionalen Felder waren zwar nullable, aber nicht optional: Ein Feld, das gar nicht abgeschickt wurde, ist undefined, nicht null. Beanstandet wurden also zwei Dutzend Felder, die auf dem Bildschirm nie standen. Damit das nicht wiederkommt, unterscheidet die Aktion jetzt zwischen Eingabefehler und Formular-Schema-Bruch: Beanstandet die Pruefung ein Feld, das nicht abgeschickt wurde, sagt sie das ausdruecklich und schreibt es ins Serverlog, statt es dem Nutzer als Eingabefehler unterzuschieben, den er nirgends finden kann. 2. Eine betreute Person liess sich nicht endgueltig loeschen. Postgres setzt beim Loeschen den Verweis im Audit-Log auf NULL, und genau dieses UPDATE hat der Unveraenderlichkeits-Trigger abgewiesen. Damit scheiterte auch das Leeren des Papierkorbs nach 30 Tagen. Der Trigger erlaubt jetzt genau eine Ausnahme: das Nullen der beiden Fremdschluessel. Jede andere Aenderung bleibt verboten, auch das Setzen eines Fremdschluessels auf einen anderen Wert. Der Nachweis bleibt vollstaendig - es verschwindet nur der Verweis auf einen Datensatz, den es nicht mehr gibt. Geprueft: sieben neue Tests gegen die tatsaechlichen Formularinhalte, der Ablauf einmal komplett im Browser bis zum Dashboard, und der Trigger gegen eine laufende Datenbank - Loeschen gelingt, Faelschen scheitert. Etappe: 8 Phase: Haertung |
||
|
|
232543e2aa |
fix: Leere Schluesselvariable legte die Verschluesselung lahm
docker-compose.yml reicht ENC_KEY_V2 immer an den Behaelter durch - mit leerem Wert, wenn in der .env keiner steht. src/lib/env.ts erkannte Schluessel aber am Variablennamen statt am Inhalt, fand also ein leeres ENC_KEY_V2 und brach ab mit "Umgebungsvariable ENC_KEY_V2 fehlt". Die Meldung war doppelt irrefuehrend: Sie nannte einen Schluessel, den niemand wollte, und sie erschien an einer Stelle, die damit nichts zu tun hat - beim Einrichten des zweiten Faktors, als Serverfehler ohne Text. Betroffen war jede Stelle, die verschluesselte Felder schreibt oder liest, also praktisch alles ausser der Anmeldung selbst. Die kam durch, weil sie ohne Verschluesselung auskommt - der Fehler trat deshalb erst auf der naechsten Seite auf, und der Zusammenhang war nicht zu sehen. Leere Schluesselvariablen werden jetzt uebersprungen. Sieben Tests decken die Auswertung ab, darunter genau diese Konstellation. Die Meldung beim Schluesselwechsel nennt jetzt ausserdem, welche Versionen vorhanden sind, und die richtige Reihenfolge: erst den neuen Schluessel eintragen, dann ENC_KEY_AKTIV umstellen. Dazu scripts/anmeldung-pruefen.mjs. Das Anmeldeformular sagt bewusst nicht, woran eine Anmeldung scheiterte - sonst liesse sich daran ablesen, welche Adressen es gibt. Auf dem Server darf man es wissen: Jeder Versuch wird mit Grund protokolliert, und das Skript liest ihn vor, zusammen mit dem Zustand des Zugangs, dem Stand der Sperre und der AUTH_URL. Etappe: 8 Phase: Haertung |
||
|
|
b2ac13e128 |
feat: Versionierung mit Changelog, Version 1.0.0
Bis jetzt stand nirgends, welcher Stand laeuft. Beim Aktualisieren auf einem Server ist das die erste Frage. CHANGELOG.md nach Keep a Changelog, Versionsnummern nach SemVer. Der Changelog sagt, was sich beim Arbeiten aendert - nicht, welche Datei angefasst wurde. Dazu eine Tabelle, was Major, Minor und Patch fuer den Betreiber praktisch bedeuten, und der Hinweis, dass sich eine Datenbank-Migration nicht zurueckrollen laesst. Die Version steht bewusst an zwei Stellen: package.json und src/lib/version.ts. Ein Import der package.json waere im Standalone-Build eine andere Datei als die des Projekts - die Zahl haenge dann an der Laufzeit. Ein Test haelt beide zusammen, und "npm run version" setzt sie gemeinsam samt Changelog-Abschnitt. Committet und getaggt wird nicht automatisch. Ein Changelog-Eintrag, den niemand gegengelesen hat, ist keinen Deut besser als keiner. Sichtbar wird die Version unten in der Seitenleiste und unter /api/gesundheit - dort mit Git-Stand, den der Docker-Build hineinreicht. Auf der Anmeldeseite steht sie nicht: wer nicht angemeldet ist, muss nicht wissen, welche Fassung hier laeuft. Etappe: 8 Phase: Haertung |
||
|
|
1a91f62ced |
feat: Erinnerungen, Wartungslauf und Playwright-Tests der Anmeldung
Etappe 8, erster Teil. Erinnerungsmails sind bewusst eine Zugabe: Ist kein SMTP konfiguriert, wird nichts gesendet und nichts geworfen. Die Fristen stehen ohnehin im Dashboard und im abonnierten Kalender - eine ausgefallene Mail darf nicht dazu fuehren, dass der Wartungslauf abbricht und danach auch das Aufraeumen liegen bleibt. In der Mail steht, DASS etwas faellig ist und wo man nachsieht - nicht, worum es geht. Kein Name der betreuten Person, keine Inhalte. E-Mail ist unterwegs unverschluesselt und landet auf fremden Servern. Je Frist geht hoechstens eine Mail pro Vorwarnstufe raus. Taeglich waere nach einer Woche Rauschen, das man wegklickt - und genau dann verpasst man die eine, auf die es ankam. Der Wartungslauf faengt jeden Schritt einzeln ab: Papierkorb leeren, Anmeldeversuche und altes Audit-Log aufraeumen laufen auch dann, wenn der SMTP-Server nicht antwortet. Angestossen wird er ueber /api/wartung mit einem HMAC aus AUTH_SECRET - ohne gueltigen Schluessel antwortet die Route mit 404 statt 401. Ein echter Fund aus den Tests: Auth.js reicht den Fehlercode aus authorize() nicht an die Server Action zurueck. Bei gesperrtem Zugang sah man deshalb nur die allgemeine Meldung "stimmen nicht" und haette ratlos weiterprobiert, obwohl die Sperre bereits lief. Die Sperre wird jetzt zusaetzlich in der Server Action geprueft und benannt; die Pruefung in authorize() bleibt als eigentliche Sperre bestehen. Sechs Playwright-Tests der Anmeldung, darunter zwei, die Sicherheitszusagen nachweisen: dass zwei Fehlversuche mit unterschiedlicher Ursache dieselbe Meldung liefern (sonst liesse sich ablesen, welche Adressen existieren), und dass die Anmeldeseite keine einzige Anfrage an einen fremden Host stellt. Etappe: 8 Phase: Haertung |
||
|
|
5cc7f5c140 |
feat: Jahresbericht, Vollexport, Wissensbasis und Mitleser-Freigaben
Etappe 7. Die Ausgabeschicht - alles, was diese Anwendung nach aussen abgibt. Der Jahresbericht nach § 1863 BGB ist ein ENTWURF zum Ueberarbeiten, kein fertiger Text. Er zieht sich die fuenf Gliederungspunkte aus Kontaktprotokollen, Gesundheitsereignissen und Vorgangsstatus zusammen; was davor abgegeben wird, entscheidet der Betreuer. Das sagt auch die Oberflaeche. Ausgabe als PDF und als DOCX, damit sich weiterschreiben laesst. Vollexport als ZIP-Strom mit Gegendruck, damit auch grosse Bestaende ohne Speicherausbruch durchgehen: Originaldateien nach Jahren sortiert, alle Tabellen als entschluesseltes JSON, die erzeugten Berichte, ein LIESMICH und SHA-256 je Datei. Damit laesst sich die Anwendung verlassen - kein Datensilo. Der Export ist eine sensible Aktion: nur BETREUER und ADMIN, nur nach frischer Anmeldung, immer mit Audit-Eintrag. Ein Mitleser kommt nicht heran. 37 Hinweiskarten in daten/hinweise.json, Zod-geprueft und ohne Neustart pflegbar. Jede mit Rechtsgrundlage, Link und dem stehenden Vermerk, dass sie keine Rechtsberatung ersetzt. Modulweise Freigaben fuer Mitleser, mit ausdruecklicher Warnung bei Gesundheit, Finanzen und Sozialhilfe. Rollen- und Freigabeaenderungen erfordern eine frische Anmeldung und stehen im Audit-Log. Nebenbei geloest: Webpack loest .tsx vor .ts auf, TypeScript und Vitest umgekehrt. Ein Modul, das beide Endungen traegt, importiert sich unter einem der beiden Werkzeuge selbst. Deshalb heissen die Bausteine jetzt eindeutig (jahresbericht.entwurf.ts, .inhalt.tsx, .ausgabe.ts) und werden ueber eine gemeinsame Fassade weitergereicht. 41 Tests. Etappe: 7 Phase: Ausgabe |
||
|
|
b69a12da8f |
feat: Immobilie, Versicherungen und Heim mit COPD-Verlauf
Etappe 6. Das leerstehende Haus, die Vertraege und der Gesundheitsverlauf - die drei Bereiche, in denen fuer diesen Fall das meiste Geld und das meiste Risiko liegt. Leerstands-Checkliste mit zehn Punkten, jeder mit Begruendung. Der wichtigste: den Gebaeudeversicherer ueber den Leerstand informieren - sonst droht Leistungsfreiheit, und zwar genau dann, wenn es brennt oder eine Leitung platzt. Dazu Verkehrssicherungspflicht, Frostschutz zum Oktober, Kontrollgaenge, Zaehlerstaende, Schluesselverzeichnis. Der Kuendigungsrechner nennt den spaetesten ABSENDETAG, nicht den Fristablauf: eine Kuendigung wirkt mit dem Zugang, nicht mit dem Abschicken. Drei Tage Postlaufpuffer sind einkalkuliert. Der Kuendigungs-Assistent beantwortet die Genehmigungsfrage nach § 1850 BGB nicht - er stellt sie und verlangt den Gang zum Rechtspfleger. Der Versandnachweis ist Pflichtfeld: ohne ihn kommt die Kuendigung nicht durch die Pruefung. Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI mit Stand 01.01.2024 (15/30/50/75 Prozent nach Verweildauer, erst ab Pflegegrad 2). Die Oberflaeche zeigt, ab wann die naechste Stufe greift - das ist bares Geld und wird regelmaessig uebersehen. COPD-Schnellerfassung fuer Exazerbation, Sauerstoff, Sturz, Krankenhaus, Hilfsmittel und Impfungen, mit STIKO-Plan fuer COPD. Beschreibungen verschluesselt. Die Jahresauswertung ueber Exazerbationen und Krankenhaustage wandert in den Jahresbericht und begruendet eine Hoeherstufung. 74 Tests. Etappe: 6 Phase: Substanz |
||
|
|
d35e24f830 |
feat: Sozialhilfe-Modul mit Nachforderungs-Tracker und Fristpruefung
Etappe 5. Bildet das laufende Verfahren beim Bezirk Oberfranken ab. Rechtsbehelfsfrist: § 187 Abs. 1, § 188 Abs. 2 und 3 BGB, danach § 64 Abs. 3 SGG - hier verschieben Wochenende und Feiertag das Fristende auf den naechsten Werktag. Das ist genau umgekehrt zu den Betreuerfristen, wo bewusst nicht verschoben wird, und deshalb liegt die Feiertagsliste getrennt. Zwei bayerische Sonderfaelle, die haeufig falsch gemacht werden: Mariae Himmelfahrt verschiebt NICHT (Art. 1 Abs. 1 S. 2 BayFTG - der Feiertag gilt nur in ueberwiegend katholischen Gemeinden, Bayreuth ist keine), und der Buss- und Bettag ist in Bayern seit 1995 kein Feiertag mehr. Beide erzeugen stattdessen einen ausdruecklichen Hinweis, damit man die Frist im Zweifel selbst nachrechnet. Der Rechenweg wird als Schrittliste ausgegeben. Heimkosten: Der Dashboard-Agent hatte einen fachlichen Widerspruch gefunden - der einrichtungseinheitliche Eigenanteil auf der Heimrechnung ist bereits um die Leistung der Pflegekasse gekuerzt. Wird sie zusaetzlich als Deckung erfasst, entsteht eine Doppelzaehlung von ueber tausend Euro im Monat. Das Modul rechnet jetzt ausdruecklich nach der Lesart EIGENANTEIL_NETTO, fuehrt die Pflegekassenleistung nur nachrichtlich mit und warnt, wenn sie doch belegt ist. Die Oberflaeche sagt auf einer eigenen Karte, was hier gegen was gerechnet wird. Die Schonvermoegens-Bewertung liefert Argumentationshilfen zum Uebernehmen, keine Automatik - die Einordnung obliegt dem Traeger und gegebenenfalls dem Sozialgericht. Das steht an jeder dieser Karten. Alle jaehrlich veraenderlichen Betraege stehen an einer Stelle mit Stand-Datum und Prueftermin. Die Bekleidungspauschale bewusst ohne Zahl: sie ist regional und steht im Bescheid. 46 Tests. Etappe: 5 Phase: Behoerde |
||
|
|
56d4cca8c9 |
feat: Dokumentenablage, OCR, Volltextsuche und Belegmappe
Etappe 3. Dazu die geteilte Infrastruktur, auf der die Berichte der
folgenden Etappen aufsetzen: Speichertreiber und PDF-Grundgeruest.
Dateiablage hinter einer Schnittstelle, zwei Treiber - lokales
Verzeichnis fuer die Entwicklung, S3-kompatibel fuer den Betrieb. Der
Schluessel wird erzeugt, nie aus dem Dateinamen abgeleitet; ein
Pfadausbruch ueber den Namen ist damit ausgeschlossen.
Der Dateityp wird ausschliesslich an den Magic Bytes geprueft, und ein
PDF muss bei Offset 0 stehen - damit fallen auch Polyglot-Dateien durch,
die gleichzeitig gueltiges PDF und gueltiges HTML sind. Ausgeliefert
wird nur ueber kurzlebige signierte URLs, immer als Anhang und mit
nosniff. Die Route prueft Signatur, Anmeldung UND Zugriff auf die
betreuteId aus dem Schluessel; jeder Abruf steht im Audit-Log.
Beim Dateitreiber liegt die Datei zusaetzlich AES-256-GCM-verschluesselt.
Beim S3-Treiber geht das nicht, weil signierte URLs am Server vorbei
ausgeliefert werden - das ist in der Datei dokumentiert, nicht
stillschweigend anders gemacht.
@react-pdf/renderer konnte in diesem Abhaengigkeitsbaum keinen einzigen
Buchstaben setzen: die Unterabhaengigkeiten sind weitergewandert und
liefern fuer Standardschriften kein Schriftobjekt mehr.
src/lib/pdf/standardschrift.ts baut es aus den Metriken, die pdfkit
ohnehin mitbringt - kein neues Paket, kein Netz - und haengt sich nur
ein, wenn die Aufloesung tatsaechlich kaputt ist.
Fristerkennung im OCR-Text ("innerhalb von vier Wochen", "binnen eines
Monats") wird immer nur VORGESCHLAGEN, nie automatisch angelegt. Die
Textstelle steht daneben, damit man nachprueft, bevor man uebernimmt.
Gerechnet wird auf lokaler Mittagszeit: in UTC verschoebe die Sommerzeit
"vier Wochen ab 12.03." um einen Tag.
57 Tests.
Etappe: 3
Phase: Papier
|
||
|
|
3833a9dd8f |
docs: README, Datenschutztexte, Dockerfile und Sicherungsskripte
Damit ist Etappe 1 abgeschlossen und betriebsfertig dokumentiert. README mit beiden Betriebswegen. Docker Compose auf eigenem Server ist der Hauptweg; Vercel und Neon sind vollstaendig beschrieben, aber mit einer klaren Begruendung, warum ich davon abrate: beide Anbieter sind US-Unternehmen und unterliegen auch bei EU-Region potenziell dem CLOUD-Act. Bei Gesundheitsdaten einer nicht entscheidungsfaehigen Person ist das eine Abwaegung, die man bewusst treffen muss. Reverse-Proxy-Beispiele fuer Caddy, nginx und Traefik - der Proxy selbst ist nicht Teil des Compose-Setups, weil er auf dem Zielserver schon steht. Die Datenbank hat keine Portfreigabe. Sicherung: pg_dump schreibt direkt in die Verschluesselung, der Klartext landet nie auf der Platte. Danach eine Selbstpruefung - laesst sich die Datei nicht wieder entschluesseln, endet der Lauf mit Fehler statt mit einem stillen Scheinerfolg. Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt dauerhaft stehen. Die README sagt ausdruecklich, was das Backup NICHT enthaelt: den Schluessel ENC_KEY_V1 und die Dateien im Objektspeicher. Dazu eine Anleitung, die Wiederherstellung einmal im Jahr zu ueben - mit dem letzten Schritt, in der Anwendung nachzusehen, ob die Diagnosen im Klartext erscheinen. Erst dann stimmt nicht nur die Datenbank, sondern auch der Schluessel. Verarbeitungsverzeichnis und Datenschutzhinweise als ausfuellbare Textbausteine. Die Hinweise sind in einfacher Sprache geschrieben - sie sollen der betreuten Person vorgelesen werden koennen. Die Seite /datenschutz liest denselben Text aus docs/, damit es nicht zwei Fassungen gibt, die auseinanderlaufen. Dockerfile in drei Stufen mit Tesseract, deutschen Sprachdaten und poppler-utils. Zeitzone Europe/Berlin ist gesetzt - ohne sie rechnet der Server in UTC und verschiebt Fristen um einen Tag. Etappe: 1 Phase: Fundament |
||
|
|
6b4df4c9cb |
feat: Dashboard Heute, Kontakte und Kontaktprotokoll
Das Dashboard beantwortet die Frage, was heute ansteht - nicht, welche Daten es gibt. Jede Kachel endet in einer Handlung: Fristen-Ampel, wartet auf andere (mit Tagen seit dem letzten Kontakt), offene Nachforderungen des Bezirks mit Fortschrittsbalken, ungepruefter Posteingang, unverbuchte Belege, Kennzahlen. Zwoelf Abfragen in einem Promise.all, kein N+1. Cent-Betraege werden beim Verlassen der Serverseite gewandelt. Kacheln zu Modulen, die ein Mitleser nicht freigegeben bekommen hat, entfallen ganz - sie zeigen nicht "0", denn das waere eine Aussage ueber Daten, die er nicht sehen darf. Kontaktprotokoll als Schnellerfassung: Datum vorbelegt, Art als grosse Knopfreihe, Dauer als Schnellwahl, ein Freitextfeld. Alles andere eingeklappt. Ziel sind unter 20 Sekunden am Handy. Das Haekchen "persoenlicher Kontakt zur betreuten Person" ist bewusst NICHT vorbelegt - es wandert in den Jahresbericht nach § 1863 BGB, und ein versehentlich gesetztes Haekchen waere dort eine falsche Angabe gegenueber dem Gericht. Aus demselben Grund gilt der Textbaustein "regelmaessiger persoenlicher Kontakt" erst ab persoenlichem Kontakt in mindestens 75 Prozent der Monate. Sonst schreibt die Auswertung ausdruecklich, dass kein persoenlicher Kontakt dokumentiert ist. Ein geschoenter Bericht hilft niemandem. Protokolldaten werden als 12:00 UTC gespeichert und durchgaengig in UTC gerechnet, sonst kippt die Zeitzone einzelne Besuchstage. 51 Tests. Etappe: 2 Phase: Alltag |
||
|
|
0cdd4edfdc |
feat: Fristen, Pflichtfristen aus dem Bestellungsdatum und ICS-Feed
Die gesetzlichen Fristen entstehen von selbst, sobald das Bestellungsdatum in den Stammdaten steht - Vermoegensverzeichnis und Anfangsbericht nach drei Monaten, Jahresbericht und Vermoegensuebersicht zum Ende jedes Betreuungsjahres, Aufwandspauschale, Landespflegegeld, Zuzahlungsbefreiung, Rueckkaufswerte. Zwei Punkte, an denen es sonst schiefgeht: Das Betreuungsjahr endet am Tag VOR dem Jahrestag (§ 188 Abs. 2 BGB), bei Bestellung am 29. Februar am 28. (§ 188 Abs. 3). Ohne diese Regel verrutscht die ganze Kette um einen Tag. Faellt eine Frist auf Samstag, Sonntag oder Feiertag, wird sie NICHT verschoben. § 193 BGB verschiebt zwar den Ablauf, aber als Betreuer will ich frueher fertig sein, nicht spaeter. Stattdessen steht ein Hinweis in der Beschreibung. Bayerische Feiertage inklusive, ueber die Osterformel berechnet. Pflichtfristen tragen bewusst keine RRULE: sonst entstuende beim Erledigen eine Dublette neben der ohnehin abgeleiteten Folgefrist. Beim erneuten Ableiten werden nur offene Fristen nachgezogen, Erledigtes bleibt unangetastet. Der ICS-Feed kommt ohne Token-Feld im Schema aus - die Signatur ist ein HMAC ueber betreuteId und userId. VALARM je Vorwarnstufe, Zeilenfaltung nach RFC 5545. 51 Tests. Etappe: 2 Phase: Alltag |
||
|
|
1217725076 |
feat: Vorgaenge als Fallakte mit Genehmigungskette und Vorlagen
Jeder Vorgang ist eine kleine Akte: Kopfdaten, Aufgabenliste zum Abhaken, Genehmigungsstufen und ein Zeitstrahl, der Dokumente, Kontaktprotokolle, Fristen, Buchungen und Statuswechsel zusammenfuehrt. Die abnahmerelevante Regel: Ein genehmigungspflichtiger Vorgang laesst sich nicht auf VOLLZOGEN setzen, solange kein Beschlussdokument hinterlegt ist. Geprueft wird in darfStatusWechseln() UND in der Server Action - nicht nur im UI, wo das Auswahlfeld die Stufe ohnehin gar nicht erst anbietet. Hintergrund ist § 1858 BGB: die Genehmigung muss vor dem Rechtsgeschaeft vorliegen, nicht danach. Neun Vorlagen mit durchdachter Aufgabenreihenfolge. Bei Wohnungs- aufloesung und Hausverkauf erzwingen sie die Kette Mitteilung -> Genehmigung -> Rechtsgeschaeft; ein Test prueft das. Kanban ohne Drag-and-Drop: Statuswechsel laufen ueber Auswahlfeld und Knopf. Am Handy ist das verlaesslicher, und am Schreibtisch kostet es einen Klick mehr statt einer verlorenen Karte. Zeitzonen: alsTag() bildet den oertlichen Kalendertag auf Mitternacht UTC ab. Ohne das rutscht in Deutschland jede Faelligkeit einen Tag zurueck. 33 Tests. Etappe: 2 Phase: Alltag |
||
|
|
c49810d092 |
feat: Feldverschluesselung, Argon2id und TOTP-Zweitfaktor
Die Sicherheitsschicht, auf der alles Weitere aufsetzt. Feldverschluesselung (AES-256-GCM): - Umschlagformat bc1.<version>.<iv>.<tag>.<ct>. Die Schluesselversion erlaubt Rotation, ohne alte Daten unlesbar zu machen. - Der Feldname wird als AAD mitauthentifiziert. Ein Geheimtext laesst sich damit nicht von diagnosen nach notizen umhaengen. - Leere Werte werden zu NULL statt zu einem Umschlag - sonst verriete die Datenbank, dass ueberhaupt etwas eingetragen war. - VERSCHLUESSELTE_FELDER ist der einzige Ort, an dem steht, was verschluesselt gehoert. sealen()/oeffnen() arbeiten darauf. Argon2id nach OWASP-Empfehlung (19 MiB, t=2, p=1), mit hashVeraltet() fuer spaetere Parametererhoehung ohne Migration. Blindindex per HMAC-SHA256 mit eigenem Schluessel: erlaubt die Frage "kenne ich diese IBAN schon?", ohne sie im Klartext zu halten. Derselbe Mechanismus pseudonymisiert IP-Adressen fuers Audit-Log. TOTP mit otpauth, QR-Code serverseitig als Data-URI - kein externer QR-Dienst, kein CDN. Wiederherstellungscodes aus einem Alphabet ohne 0/O und 1/I, einzeln Argon2id-gehasht, Pruefung ohne fruehen Abbruch. 37 Tests decken Rundlauf, Manipulation, Feldbindung, Rotation, Salzung und Normalisierung ab. Etappe: 1 Phase: Fundament |