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5c6fac59b2 |
Beispielkonfiguration entschaerfen
.env.example belegte S3_ENDPOINT mit der Adresse eines externen
Anbieters. Gedacht war das als Beispiel - in der kopierten .env stand es
aber aktiv, und damit sprach die Anwendung mit einem fremden Host statt
mit dem Objektspeicher nebenan.
Verschaerfend: Die docker-compose.yml hatte laengst einen brauchbaren
Standard, ${S3_ENDPOINT:-http://minio:9000}. Der greift nur bei leerer
Variable - die Beispieldatei hebelte ihn aus. Der Mechanismus, der genau
diesen Fehler verhindern sollte, war durch die Beispieldatei wirkungslos.
Auf dem Livesystem hat das monatelang jede Ablage scheitern lassen, und
die Zugangs-ID des lokalen Speichers ging bei jedem Versuch nach draussen.
Die Zeile ist jetzt auskommentiert, mit einer Erklaerung, wann man sie
braucht.
Nebenbei stand dort SEED_ADMIN_EMAIL mit der Adresse des Betreibers. In
einer mitgelieferten Beispieldatei hat eine persoenliche Adresse nichts
zu suchen - jetzt leer.
Der Test prueft beides und dazu die allgemeine Regel: Kein aktiver Wert
in der Beispieldatei zeigt auf einen fremden Rechner. Er prueft auch,
dass ueberhaupt Zuweisungen gefunden werden - sonst staende er gruen da
und pruefte nichts.
Gegen zwei Mutationen geprueft: Endpunkt wieder aktiv, persoenliche
Adresse wieder eingetragen - beide werden rot.
Refs #45
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810716e4e4 |
Fehlende Umgebungsvariablen durchreichen - und dauerhaft absichern
Der Dienst "app" zaehlt seine Umgebungsvariablen einzeln auf; ein env_file gibt es nicht. Drei Werte, die die Anwendung ausliest, standen dort nicht: ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS, VERTRAUE_PROXY (beide seit v1.11.0) und S3_SSE (seit v1.11.1). Wer sie laut .env.example und INSTALLATION.md eintrug, brachte sie damit nicht in den Behaelter - die Anleitung war an dieser Stelle schlicht falsch. Besonders unangenehm bei VERTRAUE_PROXY: Der Wert fehlt still, die Anmeldesperre zaehlt dann nur nach E-Mail-Adresse statt zusaetzlich nach Anschluss, und im Betrieb faellt nichts auf. VERTRAUE_PROXY bekommt bewusst KEINE Vorgabe "true". Die strengere Einstellung bleibt die Voreinstellung; wer einen Proxy davorstellt, sagt es ausdruecklich. Ohne Proxy ist der weitergereichte Kopf frei erfunden. Der eigentliche Ertrag ist der Test: Er liest, welche Variablen env.ts ausliest - ueber process.env ebenso wie ueber pflicht(), zahl(), schalter() und schluessel32() -, vergleicht das mit dem, was die Compose-Datei dem Dienst mitgibt, und meldet jede Luecke. Ausnahmen sind aufgezaehlt und begruendet. Damit wiederholt sich der Fehler beim naechsten neuen Wert nicht: Wer ihn einfuehrt und das Durchreichen vergisst, sieht es sofort. Gegen drei Mutationen geprueft: Wert wieder entfernt, Vorgabe "true" gesetzt, S3_SSE entfernt - jede wird rot. Refs #43 |
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c0cb29bf53 |
Serverseitige Verschluesselung optional machen
Der S3-Treiber setzte bei jedem PutObject fest ServerSideEncryption: 'AES256'. Das mitgelieferte MinIO laeuft ohne KMS und lehnt das mit "NotImplemented" ab - es liess sich kein einziges Dokument ablegen. Wer der INSTALLATION.md folgte, landete zwangslaeufig dort; es war kein Konfigurationsfehler des Betreibers, sondern der Auslieferungszustand. Gebraucht wird die Zeile ohnehin nicht mehr. Seit v1.11.0 verschluesselt die Anwendung jede Datei selbst, bevor sie den Server verlaesst. Eine zweite Lage durch den Anbieter schuetzt vor nichts, was der eigene Umschlag nicht schon abdeckt. Jetzt steuert S3_SSE, ob der Kopf mitgeht. Leer bedeutet aus - auch eine Zeile mit Leerzeichen, sonst schickte eine leergelassene .env-Zeile einen leeren Kopf und der Anbieter antwortete mit einem Fehler, den niemand versteht. Im Kommentar von v1.11.0 stand, die serverseitige Verschluesselung "kostet nichts". Das war falsch: Auf MinIO ohne KMS kostete sie die gesamte Funktion. Der Satz ist korrigiert. Aufgefallen ist das erst im Betrieb, und der Grund ist derselbe wie beim Ausloeser: In der Entwicklung laeuft der Dateitreiber, der S3-Pfad wurde von keinem Test ausgefuehrt. Deshalb pruefen die neuen Tests den Befehl ab, bevor er das Netz sieht - was hineingeschrieben wird, ist jetzt belegt, nicht angenommen. Gegen drei Mutationen geprueft: SSE wieder fest verdrahtet, leere Angabe nicht abgefangen, Inhalt unverschluesselt - jede wird rot. Refs #42 |
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4d826ef55f |
Dokumente mitsichern - eine Akte ohne ihre Dateien ist wertlos
Der Sicherungsdienst machte taeglich ein pg_dump und sonst nichts. Nach einem Plattenschaden waere die Akte vollstaendig wiederhergestellt worden - mit allen Eintraegen, Verweisen und Pruefsummen, aber ohne eine einzige Datei dahinter. Die Pruefsumme in der Akte haette dann ein Dokument belegt, das es nicht mehr gibt. Gegenueber dem Betreuungsgericht ist das der schlechteste denkbare Zustand. Je Lauf entstehen jetzt zwei verschluesselte Dateien mit demselben Zeitstempel: der Datenbankstand und ein Archiv des Ablageverzeichnisses. Beide mit Pruefsumme, beide in der Aufbewahrung, beide im Monatsstand, beide in der Selbstpruefung. Schlaegt der Dokumententeil fehl, bricht der Lauf ab und raeumt den angefangenen Datenbankstand wieder weg. Eine Sicherung, die nur die halbe Wahrheit enthaelt, aber vollstaendig aussieht, ist schlimmer als gar keine: Man verlaesst sich darauf und merkt es erst im Ernstfall. ## Abweichung von der urspruenglichen Idee Im Issue stand "mc mirror statt rohem Verzeichnis". Beim Umsetzen zeigte sich, dass der MinIO-Client in diesem Behaelter fehlt und bei jedem Lauf aus dem Netz geholt werden muesste. Eine Internetabhaengigkeit im Sicherungspfad ist genau das, was man dort nicht will. Stattdessen wird das Verzeichnis direkt eingepackt. Das ist vertretbar, weil MinIO ein Objekt erst vollstaendig unter .minio.sys/tmp schreibt und dann an seinen Platz umbenennt: Ein laufender Upload liegt nie halbfertig im Archiv, er fehlt hoechstens. Derselbe Weg deckt den Dateitreiber mit ab. ## Nur lesend Der Sicherungsdienst bekommt das Ablageverzeichnis mit ":ro" eingehaengt. Er laeuft unbeaufsichtigt per cron; ein Fehler im Skript oder ein kompromittierter Behaelter wuerde sonst Sicherung und Bestand auf einmal treffen - genau der Fall, gegen den eine Sicherung da ist. Deshalb schreibt die Wiederherstellung die Dateien auch nicht selbst an ihren Platz, sondern packt sie nach ./backups aus und gibt den letzten Handgriff als Einzeiler aus. In ein laufendes MinIO hineinzuschreiben wuerde dessen Datenbestand ohnehin beschaedigen. ## Geprueft Die Kernlogik einmal von Hand durchgespielt: packen, verschluesseln, Selbstpruefung, zurueckholen - der Inhalt kam bitgleich zurueck, der Klartext war im Archiv nicht auffindbar, und die Selbstpruefung schlug sowohl bei einem beschaedigten Archiv als auch bei falschem Passwort an. Dazu elf Pruefungen in tests/skripte.test.ts gegen vier Mutationen: Dokumententeil entfernt, Abbruch entfernt, Aufraeumen halbiert, Schreibrecht erteilt - jede wird rot. Refs #41 |
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e48eda4332 |
Irrefuehrende Sicherheitszusagen entfernen, OWASP-Durchgang festhalten
Zwei Kommentare versprachen Schutz, den es nicht gab. Das ist schlimmer als eine fehlende Zusage, weil man sich darauf verlaesst: - In middleware.ts stand "Ohne Authentifizierungs-Cookie gar nicht erst weiterreichen". Die Middleware prueft keine Anmeldung, sie setzt Kopfzeilen; die Liste steuert allein den Cache-Control-Kopf. Wer den Satz glaubt, verzichtet an einer neuen Seite auf erfordereBenutzer(). Die Liste heisst jetzt OHNE_CACHE_SPERRE und sagt selbst, was sie ist. - In datei.ts hiess es, die Pfadpruefung fange "Symlink-Tricks" ab. resolve() rechnet mit Zeichenketten und folgt keinem Link - dafuer braeuchte es realpath(). Nachgeruestet wird es nicht: Wer dort einen Symlink anlegen kann, hat schon Schreibrechte im Datenverzeichnis. Der Satz musste trotzdem weg. Dazu docs/SICHERHEIT.md: Bedrohungsmodell, der Durchgang entlang der OWASP Top 10 - und ein eigener Abschnitt darueber, was ausdruecklich NICHT geschuetzt ist. Aus dem OWASP-Durchgang kamen keine weiteren Funde. Zwei Stellen sahen danach aus und waren es nicht: Prisma.join() in suche.ts fuegt nur bereits parametrisierte Fragmente zusammen, und der Suchausschnitt mit den <mark>-Markern aus ts_headline wird zerlegt und als React-Kinder gerendert, nicht als HTML - obwohl die Quelle der OCR-Text hochgeladener Dokumente ist. Refs #38 |
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5b54d7bc5f |
Ersteinrichtung schliessen: Geheimnis und eine Sperre statt zweier Schritte
Die Aktion ist die einzige Stelle der Anwendung, an der jemand ohne Anmeldung schreiben darf. Zwei Dinge fehlten. Erstens stand die Seite zwischen dem ersten Start und dem Anlegen des Zugangs fuer jeden offen: Wer sie in diesem Fenster fand, wurde Administrator einer Anwendung mit Gesundheits- und Finanzdaten. Das Fenster ist kurz, aber Zufall ist keine Zugriffskontrolle. Jetzt muss ERSTEINRICHTUNG_GEHEIMNIS aus der .env mit eingegeben werden; verglichen wird ueber Hashes in gleichbleibender Zeit, und ein falscher Wert antwortet mit derselben Mindestdauer wie das Anmeldeformular. Fehlt der Wert, ist die Einrichtung gesperrt statt offen. Das ist Absicht: Eine Installation, bei der die Zeile vergessen wurde, soll eine Meldung zeigen und nicht einrichtbar sein. Zweitens waren Pruefung und Anlegen zwei Schritte. Beide laufen jetzt in einer Transaktion, und die Sperrzeile mit fester Id entscheidet - eine zweite gleichzeitige Anfrage scheitert am Primaerschluessel, bevor ein zweiter Administrator entsteht. Die Seite liest die Sperrzeile mit: Lag der erste Zugang im Papierkorb, stand Schritt 1 sonst wieder offen. Der Seed setzt sie ebenfalls. Refs #38 |
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107406e3c0 |
Update brach ohne Meldung ab
Beim Sprung von 1.5.0 auf 1.10.1 endete scripts/update.sh mitten in der Ausgabe. Kein Fehler, keine Zeile, einfach zurueck zur Eingabeaufforderung. Ursache war eine abgeschnittene Leitung: git log --oneline "HEAD..$ZIEL" | head -15 | sed ... head schliesst die Leitung nach 15 Zeilen, git log schreibt weiter und bekommt SIGPIPE (141). Mit "set -o pipefail" gilt die ganze Kette als gescheitert, "set -e" beendet das Skript - stumm. Zeitabhaengig, deshalb monatelang unauffaellig: Solange git log fertig wurde, bevor head zumachte, ging es gut. Die Schwelle liegt exakt bei 15 Commits, und v1.5.0..v1.10.0 waren die ersten 16. Behoben, indem der Erzeuger selbst begrenzt (git log -15) statt die Leitung zu kappen. Dieselbe Behandlung fuer die beiden Tag-Listen. Dieselbe Falle steckte in der Selbstpruefung von sicherung.sh: openssl enc -d ... | head -c 5 | grep -q "PGDMP" Beide Leser schliessen frueh. Bei kleiner Datenbank steht alles im Puffer und es faellt nicht auf; mit wachsender Datenbank kippt es - und dann meldet das Skript eine INTAKTE Sicherung als kaputt und verweigert das Update. Jetzt liest dd eine feste Menge und endet regulaer. Damit so etwas nicht wieder stumm passiert: - Eine ERR-Falle nennt Zeilennummer und Exitcode und erklaert bei 141, dass es SIGPIPE ist und ein Fehler im Skript, nicht beim Benutzer. - Ein Test verbietet "| head" in Skripten mit pipefail und nennt die Zeile. Gegenprobe gemacht: Er schlaegt an. - Bei mehr als 15 Commits steht "... und N weitere" darunter, statt sie wortlos wegzulassen. Nachgestellt: der Ablauf von 1.5.0 auf 1.10.1 laeuft durch. |
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1ed19eb76e |
Zeilenenden der 24 verbliebenen Dateien normalisieren
Ausschliesslich Zeilenenden. Nachgewiesen mit "git diff --cached --ignore-cr-at-eol": Der Diff ist leer, es hat sich kein Zeichen Inhalt geaendert. Deshalb ein eigener Commit: 7448 geaenderte Zeilen in einem Commit mit echten Aenderungen zu verstecken, macht die Historie an dieser Stelle unlesbar. So laesst er sich beim Durchsehen ueberspringen. Refs #26 |
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18709a8e49 |
Ein Jahr Kontobewegungen im Beispielfall
Der Demofall brachte Konten und Kontostaende mit, aber keine einzige Buchung. Kassenbuch, Belegpflicht, Dauerzahlungen und die Erkennung wiederkehrender Zahlungen liefen darin also leer - wer die Anwendung zum ersten Mal ansah, musste erst eine CSV importieren. Neu sind 107 Buchungen ueber zwoelf Monate, erzeugt aus einem Muster statt einzeln abgetippt: Rente, Betriebsrente und Pflegekasse als Einnahmen, Heimentgelt, Barbetrag, Sterbegeldbeitrag, Telefon und Kontofuehrung monatlich, dazu Rundfunkbeitrag und Grundsteuer vierteljaehrlich sowie eine Handvoll Einzelposten. Was der Fall damit zeigt: - Das Heimentgelt steht in drei Schreibweisen auf dem Auszug und wird trotzdem als eine monatliche Zahlung gefuehrt. - Genau eine Buchung hat weder Quittung noch Begruendung. Eine, nicht zwanzig: Die Liste soll etwas zu zeigen haben und nicht rot leuchten. - Die Sterbegeld-Lastschriften bleiben unzugeordnet, damit sich der Handgriff "zwoelf Zahlungen als belegt zuordnen" ausprobieren laesst. Der Beitrag steigt im Mai von 18,40 auf 19,80 - damit auch die Abweichungspruefung sichtbar wird. - Der Kontostand zum 31.07. wird aus Anfangsstand und Buchungen gerechnet, nicht behauptet. Ein Beispielfall, der sich selbst widerspricht, waere schlimmer als einer ohne Buchungen. Zwei Funde beim Bauen: Der Unique-Index auf (kontoId, importReferenz) hat einen echten Fehler in den Daten gefangen: Zwei Renten am Monatsersten ergaben dieselbe Referenz. Genau dafuer ist er da. "gGmbH" fehlte in der Rechtsformliste. Dadurch galten "Seniorenzentrum St. Katharina" und "... gGmbH" als zwei Empfaenger - und die Gruppe zerfiel ausgerechnet in dem Fachgebiet, in dem fast jeder Traeger eine gGmbH ist. Ergaenzt, mit Test. Geprueft: ein Einheitstest fuer die Rechtsform, vier End-to-End-Tests am Beispielfall - Umfang und Zeitraum, Kontostand gegen Buchungssumme, die erkannten Gruppen und das Kassenbuch. Refs #22 |
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848aaf1b9f |
Absenderanschrift in jedem Schreiben
Jeder erzeugte Brief ging bisher ohne Ruecksendeadresse hinaus: Im Absenderblock stand nur der Name, in der Datumszeile fehlte der Ort. Bei einer Versicherung oder Behoerde wirkt das unserioes und macht es der Gegenstelle unnoetig schwer zu antworten. Neu unter "Mein Konto" ein Feld fuer Strasse, PLZ und Ort. Ab da stehen sie im Absenderblock jedes Schreibens, und die Datumszeile lautet "Bayreuth, den 23.08.2026". Die Anschrift haengt am Benutzer, nicht an der betreuten Person: Sie gehoert zu mir und gilt fuer alle Akten. Nicht die Logik fehlte, sondern die Datenquelle - absenderBlock() und datumsZeile() konnten die Felder schon, briefkopfBauen() hat sie mit einem Kommentar auf null gesetzt, weil es sie im Datenmodell nicht gab. Aufbau: - Drei Felder am Benutzer, Migration ueber den Wrapper aus #24. Das war sein erster echter Einsatz: erzeugte Datei ohne Handarbeit brauchbar, DROP-INDEX-Zeilen bereits heraus. - Ein Absender-Typ statt eines blossen Namens, durchgereicht bis in den Serienlauf - der hat bisher {name} gebaut und haette die Anschrift sonst still verloren. - Zwei Platzhalter fuer eigene Vorlagen: betreuer_anschrift, betreuer_ort. Was fehlt, bleibt weg: Jede der drei Angaben ist einzeln freiwillig. Nur ein Ort ergibt eine Datumszeile mit Ort und einen Absenderblock, der weiterhin nur aus dem Namen besteht. Eine halb ausgefuellte Adresse sieht nach Fehler aus, ein blosser Name nach Absicht. Geprueft: sieben Einheitstests fuer den Absenderblock inklusive jeder Teilbefuellung und der Gegenprobe, dass nie die Heimadresse der betreuten Person im Absender landet; vier End-to-End-Tests vom leeren Zustand ueber das Speichern bis zum fertigen Brief. Refs #21 |
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9e68d10787 |
Ansprechpartner am Vorgang hinterlegen
Ein namentlich adressiertes Schreiben landet bei der Person, die den Vorgang kennt, statt in der Poststelle. Am Vorgang laesst sich jetzt ein Kontakt aus dem Verzeichnis als Ansprechpartner benennen; die Sachstandsanfrage redet ihn an, und sein Name steht ueber der Behoerde. Die Sachstandsanfrage konnte das schon - sie bekam den Namen nur nie uebergeben. entwurf.ts lud einen der verknuepften Kontakte und verwarf ihn wieder. Wer angeredet wird, ist jetzt eine Entscheidung und kein Zufall. Aufbau: - Migration: ansprechpartnerId am Vorgang (SetNull - ein Vorgang darf nicht daran haengen, dass es den Kontakt noch gibt) und anrede am Kontakt. - Die Anrede als reine Funktion in kontakte/anrede.ts. Geraten wird nie: ohne hinterlegte Anrede wird mit vollem Namen angeredet. Ein leerer Name mit gesetzter Anrede faellt auf die allgemeine Anrede zurueck - "Sehr geehrte Frau ," darf nie herausgehen. - Der Wechsel des Ansprechpartners steht mit NAMEN im Protokoll. Zwei cuids nebeneinander waeren protokolliert, aber nicht nachvollziehbar, und nachvollziehbar war die Anforderung. - Der Ansprechpartner wird gegen die Akte geprueft, bevor er gespeichert wird - sein Name steht anschliessend im Briefkopf. Nebenbei behoben: Der Schreiben-Editor verwarf die empfaengerAnschrift aus dem Entwurf, sein State startete immer leer. Jetzt kommt die Anschrift des Ansprechpartners im Formular an. Geprueft: neun Einheitstests fuer die Anrede, fuenf End-to-End-Tests von der Auswahl bis zum Protokolleintrag. Refs #9 |
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09a4528c4b |
Rueckkaufswert am Vertrag sichtbar machen
Am Telefon mit der Gesellschaft braucht man die Zahl dort, wo man sie gefragt hat. Auf der Vertragsseite steht jetzt oben der zuletzt mitgeteilte Wert mit Stichtag und Quelle, darunter die Historie; in der Uebersicht traegt ein Wert, der aelter als ein Jahr ist, ein Abzeichen. Ohne Migration, und das ist keine Einsparung, sondern der Punkt: Die Werthistorie gibt es schon als Wertstand am Vermoegensposten, und der kann auf einen Vertrag zeigen. Ein Feld am Vertrag waere genau die zweite Wahrheit, die das Issue ausschliesst - dieselbe Zahl steht im Vermoegensverzeichnis, weil es dieselbe Zahl ist. Aufbau: - Die Ein-Jahres-Grenze als eine getestete Regel in finanzen/wertalter.ts. Sie stand bisher als "> 365" mitten in der Vermoegensseite; jetzt gilt sie am Vertrag genauso. - wertHistorie() fuehrt die Wertstaende aller mit dem Vertrag verknuepften Posten zu einer Reihe zusammen. - Wo ein Rueckkaufswert zu erwarten waere, aber keiner erfasst ist, steht "noch nicht erfasst" statt einer leeren Zelle. Zwei Fehler dabei behoben: - Vertrag und Vermoegensposten wurden ueber die ART des Postens zusammengefuehrt. Ein von Hand als "Sonstiges" angelegter Posten wurde nicht gefunden, und beim ersten Erfassen am Vertrag entstand still ein zweiter - Bericht und Vertrag haetten verschiedene Zahlen gezeigt. Massgeblich ist jetzt die Verknuepfung. - Beim Speichern eines Vermoegenspostens wurde geprueft, ob das verknuepfte Konto zur betreuten Person gehoert; bei Vertrag und Immobilie fehlte die Pruefung, beim Vertragsverweis einer Buchung ebenso. Bei mehreren betreuten Personen haette ein manipuliertes Formular ueber Aktengrenzen hinweg verknuepfen koennen. Geprueft: zehn Einheitstests, vier End-to-End-Tests - darunter der neu eingetragene Wert, der unveraendert im Vermoegensverzeichnis wiederauftaucht, und der Posten mit abweichender Art. Refs #8 |
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f8d7752c27 |
Eigene Vorlagen fuer Anschreiben
Wer zum dritten Mal denselben Brief tippt, tippt ihn beim vierten Mal
falsch. Neu unter Einstellungen -> Schreibvorlagen: eigene Texte
hinterlegen, beim freien Schreiben auswaehlen, Platzhalter fuellen sich
aus den Daten, die ohnehin im System stehen.
Aufbau:
- Die Ersetzung als reine Funktionen in schreiben/platzhalter.ts. Drei
Faelle, keiner davon still: Wert einsetzen, sichtbare Luecke
[Aktenzeichen des Gerichts], unbekannter Platzhalter markiert. Ein
Tippfehler in der Vorlage darf das Schreiben nicht verhindern - aber
er muss ins Auge springen.
- Die Bestellungsabsatz-Warnung ist zweistufig: Der erste Speicherversuch
ohne ihn kommt mit einer Rueckfrage zurueck, erst die Bestaetigung
speichert. Ohne den Nachweis der Vertretungsmacht kommt keine Auskunft,
und das faellt erst nach vier Wochen auf. Ein ausformulierter Absatz
zaehlt so viel wie der Platzhalter, ein halber Nachweis ("Beschluss der
Eigentuemerversammlung") nicht.
- Vier mitgelieferte Vorlagen bleiben Code und damit unveraenderlich;
"Als Kopie uebernehmen" legt eine eigene Fassung an. Fuer Rueckkaufswert
und Kuendigung fuehrt die Oberflaeche weiter zuerst zu den
fallbezogenen Erzeugern - die rechnen Kuendigungstermine aus, was eine
Vorlage nicht kann.
- Vorlagen haengen an der betreuten Person, nicht am Benutzer: Sie
beziehen sich auf ihren Fall, liegen im Papierkorb wie alles andere und
sind im Vollexport ihrer Akte enthalten.
Der Editor haelt Betreff und Text als eigenen State. Beim Wechsel der
Vorlage ueberlebte der alte Entwurf die Navigation, die Vorlage kam nie
im Textfeld an - ein key auf dem Editor setzt ihn neu auf. Gefunden hat
das erst der End-to-End-Test.
Geprueft: dreizehn Einheitstests fuer die Ersetzung, sechs
End-to-End-Tests fuer Warnung, Kopie, Aufloesung und Papierkorb.
Refs #7
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9fe6f10f25 |
Rueckkaufswerte aller Versicherungen in einem Zug anfragen
Vor Vermoegensverzeichnis und Jahresbericht braucht es von jeder Lebens- und Rentenversicherung den Rueckkaufswert zum Stichtag - jedes Mal dieselben fuenf bis zehn Briefe. Neu unter Vertraege: Stichtag waehlen, Liste pruefen, ein Klick. Heraus kommt ein ZIP mit einer Word-Datei je Gesellschaft plus Begleitblatt; je Vertrag entstehen nebenbei die PDF-Fassung in der Akte, die Wiedervorlage nach 28 Tagen und der Anfragevermerk. Aufbau: - Auswahllogik als reine Funktionen in vertraege/serienabfrage.ts: Vorauswahl, Hindernisse mit Begruendung statt stummem Ausblenden, 28-Tage-Sperre im Gleichschritt mit der Wiedervorlage. - Der Lauf in vertraege/serienlauf.ts: je Vertrag das volle Paket aus Issue #4, aber in einem Durchgang. Kein Alles-oder-nichts - ein gescheiterter Vertrag steht mit Grund im Begleitblatt, die uebrigen laufen durch. Eine Transaktion ueber alle waere die falsche Zusage. - Dublettenschutz tagesgenau: Der Doppelklick erzeugt nichts Doppeltes, die bewusste zweite Anfrage nach einer Woche bleibt moeglich. - Die Anzahl steht vor dem Klick auf dem Knopf. Gekuendigte Vertraege bleiben anfragbar: Bis zum Wirksamwerden besteht der Vertrag, und genau dann will der Sozialhilfetraeger den Wert sehen. Geprueft: zwoelf Einheitstests, drei End-to-End-Tests inklusive der Nebenwirkungen in der Datenbank und des Dublettenschutzes. 602 Unit-Tests, 87 e2e, null Typfehler. Refs #6 |
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b59d11c9b4 |
Schreiben als E-Mail uebernehmen
Im Schreiben-Editor gibt es jetzt den Umschalter Brief/E-Mail. Die E-Mail-Fassung wird aus dem - womoeglich bearbeiteten - Brieftext abgeleitet: ohne Absenderblock, Anschrift und Datumszeile, aber mit dem Bestellungsabsatz. Betreff und Text einzeln kopierbar. Die offene Entscheidung aus dem Issue (mailto oder .eml) ist nach Rueckfrage mit BEIDES beantwortet: - mailto fuer kurze Texte. Der Knopf verschwindet, sobald der kodierte Link 1800 Zeichen uebersteigt - mailto uebergibt den Text in der Adresszeile, deren Laenge nirgends zugesichert ist, und ein halbierter Brief faellt erst beim Empfaenger auf. Die Grenze wird NACH der URL-Kodierung gerechnet; 900 Umlaute sind roh harmlos und kodiert weit drueber. - .eml immer: RFC 5322 mit X-Unsent: 1, quoted-printable fuer den Rumpf, RFC-2047-Kodierung fuer Umlaute im Betreff. Bewusst ohne From-Kopf - ein erfundener Absender wuerde je nach Programm uebernommen. Beide Knoepfe erscheinen nur mit E-Mail-Adresse (aus dem Kontakt uebernommen oder von Hand). Ohne Adresse bleibt das Kopieren. Die Ablage kennt den Unterschied: Eine E-Mail heisst in der Akte "E-Mail: ...", und abgelegt wird die E-Mail-Fassung samt Empfaengeradresse im Kopf der PDF - in der Akte soll stehen, was tatsaechlich hinausging. Sicherung in emailFassung(): Findet sich keine Anrede (frei umgebauter Text), wird NICHTS entfernt. Lieber ein Briefkopf zu viel in der Mail als stillschweigend verlorener Inhalt. Geprueft: 20 Einheitstests, vier End-to-End-Tests auf beiden Geraeteprofilen. 590 Unit-Tests, 81 e2e, null Typfehler. Refs #5 |
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c21d03abf6 |
Schreiben erzeugen, ausgeben und ablegen
Die Anschreiben gab es bisher nur als Text zum Kopieren. Danach war
Handarbeit: in Word nachbauen, ausdrucken, abschicken - und noch einmal
von Hand als Dokument in die Akte legen. Der letzte Schritt wurde am
haeufigsten vergessen, und dann fehlt der Nachweis im Bericht.
Neu unter /schreiben/neu: bearbeiten, als Word-Datei herunterladen, in
die Akte legen, Wiedervorlage setzen - in einem Zug. Eine Seite fuer alle
Arten und alle drei Empfaengerwege, statt die Bearbeitung dreimal an
Vertrag, Vorgang und Freitext nachzubauen.
Der dritte Weg ist der eigentliche Zugewinn: Schreiben an eine Stelle,
zu der es noch keinen Datensatz gibt. Am Anfang einer Betreuung ist das
der Normalfall - man fragt ja an, um zu erfahren, ob dort ueberhaupt
etwas besteht. Aus der freien Anschrift laesst sich mit einem Klick ein
Kontakt anlegen.
Zwei Entscheidungen, die erklaert gehoeren:
Die Akte bekommt ein PDF, heruntergeladen wird .docx. Der
Objektspeicher nimmt nur PDF und Bilder an, geprueft an den Magic Bytes.
Eine .docx ist ein ZIP-Archiv; sie durchzulassen hiesse jedes ZIP
durchzulassen, und diese Pruefung ist eine bewusste Zusage der
Anwendung. Sachlich ist PDF fuer den Nachweis ohnehin richtiger: Es
aendert sich nicht mehr. Die Oberflaeche sagt dazu, dass eine spaeter in
Word geaenderte Fassung von der Akte abweicht.
Der Berichtssatz in berichte/docx.ts bleibt unangetastet. Er setzt einen
Bericht mit Kopfzeilen und Unterschriftenblock; ein Brief braucht
Absender, Anschriftenfeld, Datumszeile und Grussformel. Beides in eine
Funktion zu zwingen haette beide Ausgaben schlechter gemacht. Der
Umsetzungshinweis im Issue ("muss nur angebunden werden") war insoweit
falsch - von mir selbst geschrieben.
Die vorhandenen Erzeuger (Rueckkaufswert, Kuendigung, Sachstandsanfrage)
bleiben unveraendert; ihr Wortlaut ist getestet und erprobt.
Geprueft: zehn Einheitstests, darunter der Gleichschritt der
Wiedervorlagefristen ueber zwei Module hinweg. Fuenf End-to-End-Tests
auf beiden Geraeteprofilen: Entwurf, Vertragsbezug, Word-Download,
Ablage samt Wiedervorlage, Kontakt aus freier Anschrift.
Refs #4
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fa994350d6 |
Dauerzahlungen zu einem Vertrag gelten als belegt
Bei einer monatlichen Praemie gibt es keinen Beleg - es gibt einen Vertrag, und der wird einmal abgeschlossen, nicht monatlich quittiert. Bisher blieb nur ein Freitextfeld pro Buchung: zwoelfmal im Jahr derselbe Satz, mal Anzahl der Vertraege. Buchung.vertragId mit onDelete: SetNull. Der Belegzustand kennt jetzt drei Faelle statt zwei, getrennt ausgewiesen - ein Vertrag belegt, eine Begruendung erklaert nur; zusammengeworfen verliert die Belegquote ihre Aussage gegenueber dem Rechtspfleger. Dazu: automatische Zuordnung beim Import bei eindeutiger Gegenstelle, Sammelzuordnung ueber die Gruppen aus Issue #3, und die Rechnungslegung nennt den Vertrag samt Nummer statt "ohne Beleg". Die Sicherung dagegen: Weicht der Betrag um mehr als ein Fuenftel vom hinterlegten Beitrag ab, faellt die Anerkennung weg und die Buchung wird als "Betrag pruefen" markiert. Sonst waere die Zuordnung eine Hintertuer. Zur Toleranz - ein Entwurf und seine Korrektur: Zuerst verglich ich den Betrag gegen alle ueblichen Zahlweisen, damit es auch passt, wenn die Bank anders abbucht als der Vertrag es fuehrt. Der eigene Test hat das widerlegt: Bei 42,50 monatlich liegen 420 innerhalb von 20 Prozent des Jahresbetrags von 510 - ausgerechnet der Fall aus der Aufgabenstellung waere durchgerutscht. Jetzt wird stur gegen den hinterlegten Beitrag verglichen. Bucht die Bank anders ab, stimmen die Vertragsdaten nicht, und das soll auffallen. Behoben: Die Buchungsliste hatte eine eigene, fast gleiche Datenabfrage neben der aus berichte/gemeinsam.ts. Nur eine von beiden wurde nachgezogen, in der Liste stand weiter "Beleg fehlt". Beide benutzen jetzt BUCHUNG_EINBEZUG und zuBuchungEingabe - das kann nicht halb vergessen werden. Gefunden hat es der Browsertest. Nebenbei: Die Roadmap trug noch "Aktuelle Fassung 1.1.2" - Nachwirkung der parallelen Bearbeitung von #3 und #10. Nachgezogen wie zugesagt. Geprueft: 23 neue Einheitstests, die Haelfte davon darauf gerichtet, dass die Anerkennung auch wirklich wegfaellt. Fuenf End-to-End-Tests auf beiden Geraeteprofilen. 560 Unit-Tests, 63 e2e, null Typfehler. Refs #11 |
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8779cc6a25 |
Merge #13: Wiederkehrende Zahlungen aufspueren
Behebt Issue #3: Am Anfang einer Betreuung weiss niemand, welche Vertraege es gibt. Die Antwort steht im Kontoauszug. Closes #3 |
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aa0cc66292 |
Wiederkehrende Zahlungen aufspueren
Am Anfang einer Betreuung weiss niemand, welche Vertraege es gibt. Die Antwort steht aber im Kontoauszug: Wer regelmaessig abbucht, hat einen Vertrag. Neu unter Vermoegen & Kasse wird aus hunderten Buchungszeilen eine Arbeitsliste. Aufbau: - Die Erkennung liegt als reine Funktionen in src/lib/finanzen/wiederkehrend.ts, ohne Datenbank. Nur so laesst sich jede Einordnung einzeln nachrechnen. - Der Datenzugriff steht getrennt in wiederkehrend-laden.ts. - Ein kleines Modell haelt fest, was bewusst KEIN Vertrag ist. Es haengt am normalisierten Empfaengernamen, nicht an Buchungen - nur so ueberlebt die Entscheidung den naechsten Import. Zwei Haltungen liegen der Erkennung zugrunde: Im Zweifel getrennt lassen. Zusammengefasst wird nur das Unstrittige: Gross- und Kleinschreibung, Satzzeichen, Umlaute, Rechtsform am Ende. Keine Aehnlichkeitssuche - "Stadtwerke Bamberg" und "Stadtwerke Bayreuth" trennen drei Zeichen und zwei Rechnungssteller. Zwei Zeilen zu viel sind harmlos; eine falsche Gruppe verbirgt einen Vertrag. Nichts behaupten, was nicht belegt ist. Statt "monatlich" steht dort "6 Zahlungen, etwa monatlich". Schwankt der Betrag, wird die Spanne genannt. Ohne erkennbaren Abstand wird nicht hochgerechnet, sondern gezeigt, was geflossen ist. Dazu eine zweite Liste fuer einzelne groessere Zahlungen: Die Gruppierung braucht zwei Zahlungen, ein Jahresbeitrag erscheint bei einem importierten Jahr aber nur einmal - und ausgerechnet Versicherungen zahlt man oft jaehrlich. Geprueft: 37 Einheitstests, die Haelfte davon in der Gegenrichtung, plus vier End-to-End-Tests auf beiden Geraeteprofilen. Der Browsertest hat zwei Fehler gefunden, die Typpruefung und Einheitstests durchgelassen haben - darunter ein verlorener Backslash, der die Vorbelegung des Beitrags stillschweigend verschluckte. Nebenbei: .claude/ ins .gitignore. Dort legen parallel arbeitende Agenten ihre Worktrees ab; ein "git add -A" haette einen kompletten zweiten Checkout eingecheckt. Refs #3 |
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d28ff2afc1 |
Roadmap: Schriftverkehr als eigenen Abschnitt 1.2a fuehren
Das Thema stand als einzelne Zeile unter "Spaeter, ohne Datum" — also unter "waere schoen, und ehrlich gesagt vielleicht nie". Nach der Priorisierungsregel der Datei selbst faellt es unter Kriterium 2: Es kostet jeden Monat Zeit, vor Vermoegensverzeichnis und Jahresbericht besonders viel. Neuer Abschnitt 1.2a mit begruendeten Unterpunkten zu #3 (Vertraege aufspueren), #4 (Schreiben erzeugen, ablegen, nachhalten), #5 (E-Mail), #6 (Serienabfrage der Rueckkaufswerte), #7 (eigene Vorlagen) und #11 (Dauerzahlungen gelten als belegt). Die Zeile unter "Spaeter, ohne Datum" entfaellt, damit dasselbe Thema nicht zweimal steht. "Rueckkaufswert am Vertrag" (1.1, #8) und "Ansprechpartner am Vorgang" (1.2, #9) bleiben, wo sie stehen, sind aber als zugehoerig kenntlich gemacht. Refs #10 |
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0128bf71e7 |
Seitenleiste bleibt stehen, Benutzermenue wieder erreichbar
Am Schreibtisch war "Mein Konto" praktisch nicht zu finden - und damit auch nicht Passwortwechsel, zweiter Faktor und Passkey-Verwaltung. Die Seitenleiste hatte keine feste Hoehe und wuchs mit der Seite mit. Ihr Fuss mit dem Benutzermenue landete deshalb am Ende der SEITE statt am unteren Bildschirmrand: auf /heute bei 1632 Pixel in einem 900 Pixel hohen Fenster. Nachgemessen, nicht geraten - im Browser auf fuenf Seiten. Der Fehler sah nach nichts aus. Kein Element fehlte, nichts war kaputt, die Seite sah richtig aus. Man musste nur ganz nach unten scrollen. Behoben mit lg:sticky, lg:top-0, lg:h-dvh und lg:self-start. Das self-start gehoert dazu, weil ein Flex-Kind sonst auf die volle Zeilenhoehe gestreckt wird und die feste Hoehe wieder verliert. Die Navigation dazwischen hat bereits overflow-y-auto und scrollt bei Bedarf in sich selbst. Am Handy war es nie ein Problem - dort sitzt das Menue in der ohnehin festen Kopfzeile. Neu: e2e/benutzermenue.spec.ts fragt nicht, ob das Menue im DOM ist, sondern ob es im sichtbaren Bereich steht - auf fuenf Seiten, an drei Scrollpositionen, auf einem flachen Laptopfenster und am Handy. Die Position in der Mitte ist Absicht: Am Seitenende wird eine mitwachsende Leiste zufaellig doch sichtbar, der Test waere gruen und der Fehler trotzdem da. Beide Sichtbarkeitstests sind gegen den kaputten Zustand gegengeprueft und schlagen dort an. Refs #1 |
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fix: Skripte lagen ohne Ausfuehrungsrecht im Repository
Die Anleitung sagt "./scripts/update.sh" - auf Linux kam dort "Permission denied". Die drei .sh-Dateien lagen mit Modus 644 statt 755 im Index. Ursache ist der Entwicklungsrechner: Unter Windows steht core.filemode=false, git nimmt ein fehlendes Ausfuehrungsrecht dort gar nicht wahr. Gemeldet hat es der Betrieb, nicht der Bau. Wer von 1.1.0 oder aelter kommt, braucht einmalig "bash scripts/update.sh" - das alte Skript ist ja noch das nicht ausfuehrbare. Steht jetzt in README und Installationsanleitung. Zusaetzlich setzt update.sh nach dem Umschalten selbst ein chmod +x auf scripts/*.sh. Das faengt den Fall ab, dass jemand Dateien von Hand kopiert und das Recht dabei verliert - genau so kam man bisher an dieses Skript, bevor es in der laufenden Fassung existierte. Neu: tests/skripte.test.ts prueft nicht Verhalten, sondern Verpackung - Ausfuehrungsrecht im Index, Shebang, scripts/ im Docker-Abbild, die Sicherungsskripte in der Compose-Datei. Es ist der zweite Fehler dieser Art (vorher fehlte scripts/ ganz im Abbild, 1.0.1); beide Male war der Code richtig und kein Test sah hin, wie die Dateien beim Server ankommen. Gegenprobe gemacht: mit zurueckgesetztem Recht schlaegt er fehl und nennt die Datei. Nebenbei aufgefallen: scripts/version.mjs datierte in UTC. Diese Fassung waere um 00:08 deutscher Zeit auf den Vortag datiert worden. Rechnet jetzt in Europe/Berlin. |
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c38c988c3c |
feat: Anmelden mit Passkey
Passkeys (WebAuthn/FIDO2) als zweiter Anmeldeweg - auf der Anmeldeseite und bei der erneuten Bestaetigung vor sensiblen Aktionen. Verwaltet unter "Mein Konto". Der Passkey ERSETZT den zweiten Faktor, statt zu ihm hinzuzukommen. Das ist tragbar, weil er zwei Faktoren in sich vereint: Besitz des Geraets und dessen Entsperrung. Damit das keine Annahme bleibt, wird die Nutzerverifikation angefordert (userVerification: 'required') und serverseitig nachgeprueft - eine Antwort ohne sie wird abgewiesen. TOTP muss vorher eingerichtet sein. Ein Passkey haengt an einem Geraet; waere er der einzige Weg hinein, koennte ein verlorenes Handy die Akte schliessen. Aufbau: - Die Pruefung laeuft vollstaendig im Credentials-Provider "passkey", nicht in der Server Action davor. Ein "war schon geprueft" ueber die Grenze zu reichen waere die Stelle, an der sich Anmeldungen faelschen lassen. - Challenges liegen serverseitig und werden per DELETE genau einmal verbraucht - die Datenbank entscheidet, wer sie bekommt. - Bereichskennung und Herkunft kommen aus AUTH_URL, nicht aus einer zweiten Konfigurationsquelle. - Ohne https wird der Knopf gar nicht erst angeboten. - Rate-Limiting, Kontosperre und Audit-Log gelten unveraendert; die Anmeldung nennt den verwendeten Passkey namentlich. Zwei Anmerkungen zur Migration: - "prisma migrate diff" wollte zusaetzlich die Trigramm-Indizes aus prisma/sql/suche.sql loeschen, die Prisma nicht kennt. Die Zeilen sind entfernt und im Migrationskopf vermerkt - ein DROP haette die unscharfe Suche stillgelegt, ohne dass etwas fehlgeschlagen waere. - "prisma format" hat das Schema durchgaengig neu ausgerichtet. Ohne Whitespace betrachtet sind es 88 hinzugefuegte Zeilen und keine geloeschte. Geprueft: 21 Einheitstests, drei End-to-End-Tests gegen Chromiums virtuellen Authenticator (einrichten, anmelden, bestaetigen, entfernen, Geraet ohne Verifikation abgewiesen), beide Geraeteprofile. 496 Tests, null Typfehler, Produktionsbau steht. Nebenbei: Die Zahlen im README waren veraltet (24 statt 33 Modelle, 46 statt 79 Seiten). Sie stehen jetzt mit dem Befehl daneben, mit dem man sie nachzaehlt. |
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42eb242767 |
feat: Update-Skript, das die vergessenen Schritte mitnimmt
Bisher war Aktualisieren eine Folge von Befehlen aus der Anleitung, und zwei davon vergisst man zuverlaessig: die Sicherung vorher und die beiden SQL-Skripte hinterher. Genau die hat es hier schon gekostet. ./scripts/update.sh macht das in einem Durchgang - mit zwei Eigenschaften, auf die es ankommt: Bis zur Rueckfrage wird nichts veraendert. Der erste Entwurf hat die eigenen Aenderungen beiseite gelegt und danach am Serverzugriff abgebrochen - Halbzustand, aus dem man erst wieder herausfinden muss. Jetzt laufen Pruefung, Abgleich und Changelog-Anzeige vollstaendig durch, bevor irgendetwas angefasst wird. Eigene Aenderungen an versionierten Dateien blockieren nicht. Im Betrieb passt man die docker-compose.yml an, bis etwas laeuft; genau diese Anpassungen sind spaeter oft schon eingearbeitet. Das Skript legt sie mit git stash beiseite - rueckholbar, nicht weggeworfen - und sagt, wie man sie zurueckbekommt. Wer sie wirklich loswerden will, nimmt --verwerfen. Die .env bleibt immer unangetastet. Schlaegt die Sicherung fehl, wird nicht aktualisiert. Schlaegt der Bau fehl, nennt das Skript den Weg zurueck. Nebenbei behoben: Der Port der MinIO-Konsole stand fest auf 9001. Lief dort schon etwas, startete der ganze Stapel nicht. Jetzt ueber MINIO_KONSOLE_PORT einstellbar - dieselbe Moeglichkeit, die APP_PORT schon hatte. Aufgefallen beim Aufsetzen einer Testumgebung. Etappe: 8 Phase: Haertung |
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9365645f72 |
fix: Bindeadresse war in der Vorlage stillschweigend vorbelegt
.env.example setzte APP_BIND=127.0.0.1 als fertigen Wert, mitten zwischen lauter anderen fertigen Werten. Wer die Datei kopiert und seinen Reverse Proxy auf einem anderen Server betreibt, kommt damit nicht an die Anwendung heran - und der Fehler sieht aus, als laege es am Proxy. Der sichere Standard bleibt 127.0.0.1. Er wird nur nicht mehr als "schon erledigt" praesentiert, sondern als Entscheidung mit drei benannten Faellen: Proxy daneben, Proxy woanders mit privatem Netz, Proxy woanders ohne. Beim dritten Fall steht die Firewallregel dabei. Die Installationsanleitung nennt APP_BIND jetzt schon in Schritt 3, wo die .env ausgefuellt wird - nicht erst in Schritt 7, wo der Proxy drankommt. Wer der Anleitung von oben nach unten folgt, stolpert sonst erst vier Schritte spaeter darueber. Dazu ein eigener Abschnitt in der Fehlersuche mit den zwei curl-Proben, die den Unterschied zwischen falscher Bindeadresse und Firewall zeigen - und dem Hinweis, dass dafuer kein Neubau noetig ist. Am Programm aendert sich nichts. Etappe: 8 Phase: Haertung |
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5ee3275112 |
fix: Betriebsskripte fehlten im Docker-Abbild
Das Verzeichnis scripts/ wurde beim Bauen nie in die Laufzeitstufe
uebernommen. Der in der Anleitung dokumentierte Befehl
docker compose exec app node scripts/totp-geheimnis.mjs ...
endete deshalb mit "Cannot find module". Betroffen war nicht nur dieses
eine Skript, sondern alle, die im laufenden Behaelter gedacht sind - auch
wartungsschluessel.mjs und schluessel-erzeugen.mjs.
Kopiert wird jetzt das ganze Verzeichnis, nicht einzelne Dateien. Sonst
faellt beim naechsten Betriebsskript wieder auf, dass es fehlt - und zwar
erst dann, wenn man es braucht. Die Entwicklungsskripte darin laufen dort
mangels Werkzeugen nicht, kosten aber nur ein paar Kilobyte.
Geprueft im fertigen Abbild und gegen eine echte Datenbank: Das Skript
liegt unter /app/scripts, laeuft als Benutzer cockpit und gibt dasselbe
Geheimnis aus wie auf dem Entwicklungsrechner.
Die Anleitung nennt jetzt zusaetzlich den Weg fuer alle, die noch eine
aeltere Fassung laufen haben und nicht sofort aktualisieren wollen:
docker compose cp legt die Datei einmalig in den Behaelter.
Etappe: 8
Phase: Haertung
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9df6419a68 |
feat: TOTP-Geheimnis auslesen, um ein zweites Geraet einzurichten
Die Anwendung zeigt das Geheimnis genau einmal an, beim Einrichten - das ist richtig so. Wer den Zugang aber auf ein zweites Geraet legen will, Handy und Tablet oder ein Ersatzgeraet im Schrank, braucht es noch einmal. Bisher blieb dafuer nur, den zweiten Faktor zurueckzusetzen und alle Wiederherstellungscodes neu zu erzeugen. Das Skript laeuft nur auf dem Server und nur mit Zugriff auf die Datenbank UND auf ENC_KEY_V1. Wer beides hat, kann ohnehin alles lesen - genau deshalb liegt der Schluessel nicht in der Datenbank. Es ist also keine Hintertuer, sondern erspart eine unnoetige Neueinrichtung. Es gibt den otpauth-URI mit aus, aber mit dem ausdruecklichen Hinweis, ihn in einen QR-Erzeuger auf demselben Rechner zu geben und nicht in einen Dienst im Netz - sonst haette man das Geheimnis gerade dorthin gegeben, wovor der zweite Faktor schuetzen soll. Geprueft gegen den Entwicklungszugang: der ausgelesene Wert stimmt mit SEED_DEV_TOTP_SECRET ueberein. Etappe: 8 Phase: Haertung |
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7633603a2a |
docs: Nginx Proxy Manager als erste Proxy-Variante
Die Werte, die in der Oberflaeche einzutragen sind, Feld fuer Feld - Details, SSL und Advanced. Steht vorn, weil es der Fall ist, der hier tatsaechlich laeuft. Drei Punkte, die man in der Oberflaeche nicht sieht und die sonst Zeit kosten: - Scheme ist http, nicht https. Die Anwendung beendet kein TLS. - HSTS bleibt in NPM aus - die Anwendung setzt den Kopf bereits selbst, sonst geht er zweimal raus. - Die vier proxy_set_header gehoeren NICHT ins Advanced-Feld. NPM setzt sie schon, und zwar im location-Block; ein zweiter Satz laege auf server-Ebene und wuerde ueberschrieben. Wer sie trotzdem eintraegt, sucht spaeter an der falschen Stelle. Ins Advanced-Feld gehoeren nur die Werte, die die Oberflaeche nicht abbildet: Uploadgroesse, Zeitgrenzen und das Abschalten der Pufferung fuer den Vollexport. Etappe: 8 Phase: Haertung |
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c35fc16133 |
docs: Installationsanleitung fuer vorhandenes Docker und externen Proxy
Die Anleitung setzt jetzt voraus, was ohnehin da ist: ein Server mit laufendem Docker und ein Reverse Proxy, der schon steht - auch auf einem anderen Rechner. Docker-Installation und Betriebssystemhaertung sind raus, dafuer ist der Proxy-Abschnitt der ausfuehrlichste geworden. Damit ein externer Proxy die Anwendung ueberhaupt erreicht, war eine Aenderung noetig: Die Bindeadresse stand fest auf 127.0.0.1. Jetzt gibt es APP_BIND, Standard bleibt die Loopback-Adresse. Der Weg dorthin ist nach Vorzug sortiert - privates Netz, dann WireGuard, dann als Notloesung oeffentliche Adresse mit Firewallregel. Zwischen Proxy und Anwendung laeuft unverschluesseltes HTTP; das gehoert nicht ins offene Netz. Deshalb steht in der Kontrolle eine Gegenprobe, die fehlschlagen MUSS: Antwortet der Anwendungsport von aussen, ist die Firewallregel falsch. Fertige Konfigurationen fuer Caddy, nginx und Traefik, jeweils mit den Werten, die sonst uebersehen werden: - Zeitgrenze 10 Minuten - sonst brechen Belegmappe, Rechnungslegung und Vollexport mitten im Erzeugen ab. Die Standardwerte von nginx liegen bei 60 Sekunden. - Antwort nicht puffern - der Vollexport kommt als Strom. Puffert der Proxy, wartet der Browser, bis alles im Speicher des Proxys liegt, und laeuft dabei in die Zeitgrenze. - Und der Hinweis, dass der Proxy KEINE eigene CSP setzen darf: Sie enthaelt eine Nonce, die pro Anfrage neu ist. Eine feste CSP blockiert die eigenen Skripte - die Seite laedt dann, laesst sich aber nicht bedienen. Der A-Record zeigt auf den Proxy-Server, nicht auf den Anwendungsserver. Stand vorher falsch da. Etappe: 8 Phase: Haertung |
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89bc5fe5a8 |
docs: Installationsanleitung Schritt fuer Schritt
Die README hatte Installationsabschnitte, aber keine durchgehende Anleitung fuer jemanden, der vor einem frischen Server sitzt. Genau da faengt diese hier an. Dreizehn Schritte vom leeren Server bis zur laufenden Anwendung, jeder mit einer Kontrolle am Ende - man geht nicht weiter, ohne geprueft zu haben, ob der letzte Schritt geklappt hat. Am Ende eine Abnahmeliste zum Abhaken, bevor echte Daten hineinkommen. Aufgenommen sind die Fallstricke, die tatsaechlich Zeit kosten: - AV-Vertrag klaeren, BEVOR der Server bestellt wird - Zeitzone setzen, sonst rechnet der Server in UTC und verschiebt Fristen - AUTH_URL muss exakt der aufgerufenen Adresse entsprechen - sonst landet die Anmeldung stumm wieder auf dem Formular, ohne Fehlermeldung. Das ist der Fehler, den man am laengsten sucht. - Der Proxy muss X-Forwarded-For weiterreichen, sonst zaehlt die Login-Sperre alle Zugriffe als denselben Anschluss. - Die beiden SQL-Skripte laufen nicht mit den Migrationen mit. Zwei Kontrollen sind keine Formalie, sondern Nachweise: Der Schutz des Audit-Logs wird geprueft, indem ein UPDATE ausdruecklich fehlschlagen MUSS. Und die Sicherung wird nicht nur angestossen, sondern einmal zurueckgespielt - solange noch nichts drinsteht, was weh tut. Der letzte Schritt bringt ENC_KEY_V1 in Sicherheit, an zwei Orte, von denen keiner der Server ist. Ein gestohlenes Backup ist ohne ihn wertlos - und ein verlorener Schluessel macht auch das eigene Backup wertlos. Das ist dieselbe Eigenschaft von zwei Seiten. Etappe: 8 Phase: Haertung |
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0e7da42f27 |
docs: Bedienungsanleitung und Roadmap
Bis jetzt gab es Code und Betriebsdokumentation, aber nichts, was einem beim Arbeiten hilft. Die Anleitung ist kein Handbuch zum Durchlesen, sondern die zwoelf Handgriffe, die im Alltag vorkommen - vom Behoerdenschreiben aufnehmen bis zum Vertrag kuendigen. Dazu der Jahresrhythmus, die Berichte, was am Handy anders ist, und ein Abschnitt "wenn etwas schiefgeht" mit den Faellen, die wirklich passieren: Handy verloren, Code wird nicht angenommen, Frist stimmt nicht, Bericht zeigt eine Differenz. Ein eigener Abschnitt sagt, was die Anwendung NICHT tut. Wer sich auf etwas verlaesst, das sie nicht leistet, faellt sonst genau dann darauf herein, wenn es darauf ankommt. Sie ist unter /anleitung auch in der Anwendung lesbar - dieselbe Datei, kein zweiter Text, der auseinanderlaeuft. Wer im Heim steht und nicht weiterweiss, hat sie auf dem Telefon dabei, und der Druckknopf legt sie zu den Betreuungsunterlagen. Dafuer ein schlichter Markdown-Baustein statt einer Bibliothek: die Anwendung zeigt genau zwei solche Dokumente, beide schreibe ich selbst. Rohes HTML wird nicht durchgereicht. Die Datenschutzseite benutzt ihn jetzt ebenfalls, statt eine zweite Umsetzung zu pflegen. Beide Dateien werden ueber outputFileTracingIncludes in den Standalone-Build gezogen - der Pfad entsteht erst zur Laufzeit, die Dateiverfolgung von Next.js kann ihn nicht erkennen. Ohne den Eintrag waeren beide Seiten im Behaelter leer. Die Roadmap sortiert die 44 Schema-Wuensche der Etappen nach einer einzigen Frage zuerst: Kann daraus ein falscher Wert in einem Bericht ans Gericht werden? Was das kann, steht in 1.1. Dazu ein Abschnitt "bewusst nicht geplant" mit Begruendung - damit klar ist, worauf niemand wartet. Etappe: 8 Phase: Haertung |
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c5bd8b53d6 |
docs: Bauprotokoll mit Zeiten, Aufwand und gefundenen Fehlern
Aufstellung, wann was entstanden ist und was es gekostet hat - zur Nachvollziehbarkeit und zur Kostenrechnung. Die reine Commit-Rechnung taugt hier nur bedingt: Die Etappen 2 bis 7 sind parallel entstanden, erst drei, dann fuenf Agenten gleichzeitig. Aus der Historie sieht es aus, als haette Etappe 3 dreissig Minuten gedauert - tatsaechlich lief sie knapp eine Stunde und gleichzeitig mit vier anderen. Deshalb steht neben der automatischen Auswertung eine Tabelle mit den tatsaechlichen Laufzeiten und den Ausgabe-Token je Agent; daran bemessen sich die Kosten. Ebenfalls festgehalten: die gut drei Stunden erzwungener Pause am Sitzungslimit, die in der kalendarischen Spanne stecken, aber keine Bauzeit sind. Reine Bauzeit rund zwei Stunden 45 Minuten. Und die sechs Fehler, die waehrend des Baus aufgefallen sind - von der Server/Client-Grenze bis zur Doppelzaehlung bei den Heimkosten. Die stehen dort, weil sie zeigen, wo bei dieser Art Anwendung die Fallstricke liegen. Etappe: 8 Phase: Haertung |
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5cc7f5c140 |
feat: Jahresbericht, Vollexport, Wissensbasis und Mitleser-Freigaben
Etappe 7. Die Ausgabeschicht - alles, was diese Anwendung nach aussen abgibt. Der Jahresbericht nach § 1863 BGB ist ein ENTWURF zum Ueberarbeiten, kein fertiger Text. Er zieht sich die fuenf Gliederungspunkte aus Kontaktprotokollen, Gesundheitsereignissen und Vorgangsstatus zusammen; was davor abgegeben wird, entscheidet der Betreuer. Das sagt auch die Oberflaeche. Ausgabe als PDF und als DOCX, damit sich weiterschreiben laesst. Vollexport als ZIP-Strom mit Gegendruck, damit auch grosse Bestaende ohne Speicherausbruch durchgehen: Originaldateien nach Jahren sortiert, alle Tabellen als entschluesseltes JSON, die erzeugten Berichte, ein LIESMICH und SHA-256 je Datei. Damit laesst sich die Anwendung verlassen - kein Datensilo. Der Export ist eine sensible Aktion: nur BETREUER und ADMIN, nur nach frischer Anmeldung, immer mit Audit-Eintrag. Ein Mitleser kommt nicht heran. 37 Hinweiskarten in daten/hinweise.json, Zod-geprueft und ohne Neustart pflegbar. Jede mit Rechtsgrundlage, Link und dem stehenden Vermerk, dass sie keine Rechtsberatung ersetzt. Modulweise Freigaben fuer Mitleser, mit ausdruecklicher Warnung bei Gesundheit, Finanzen und Sozialhilfe. Rollen- und Freigabeaenderungen erfordern eine frische Anmeldung und stehen im Audit-Log. Nebenbei geloest: Webpack loest .tsx vor .ts auf, TypeScript und Vitest umgekehrt. Ein Modul, das beide Endungen traegt, importiert sich unter einem der beiden Werkzeuge selbst. Deshalb heissen die Bausteine jetzt eindeutig (jahresbericht.entwurf.ts, .inhalt.tsx, .ausgabe.ts) und werden ueber eine gemeinsame Fassade weitergereicht. 41 Tests. Etappe: 7 Phase: Ausgabe |
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d35e24f830 |
feat: Sozialhilfe-Modul mit Nachforderungs-Tracker und Fristpruefung
Etappe 5. Bildet das laufende Verfahren beim Bezirk Oberfranken ab. Rechtsbehelfsfrist: § 187 Abs. 1, § 188 Abs. 2 und 3 BGB, danach § 64 Abs. 3 SGG - hier verschieben Wochenende und Feiertag das Fristende auf den naechsten Werktag. Das ist genau umgekehrt zu den Betreuerfristen, wo bewusst nicht verschoben wird, und deshalb liegt die Feiertagsliste getrennt. Zwei bayerische Sonderfaelle, die haeufig falsch gemacht werden: Mariae Himmelfahrt verschiebt NICHT (Art. 1 Abs. 1 S. 2 BayFTG - der Feiertag gilt nur in ueberwiegend katholischen Gemeinden, Bayreuth ist keine), und der Buss- und Bettag ist in Bayern seit 1995 kein Feiertag mehr. Beide erzeugen stattdessen einen ausdruecklichen Hinweis, damit man die Frist im Zweifel selbst nachrechnet. Der Rechenweg wird als Schrittliste ausgegeben. Heimkosten: Der Dashboard-Agent hatte einen fachlichen Widerspruch gefunden - der einrichtungseinheitliche Eigenanteil auf der Heimrechnung ist bereits um die Leistung der Pflegekasse gekuerzt. Wird sie zusaetzlich als Deckung erfasst, entsteht eine Doppelzaehlung von ueber tausend Euro im Monat. Das Modul rechnet jetzt ausdruecklich nach der Lesart EIGENANTEIL_NETTO, fuehrt die Pflegekassenleistung nur nachrichtlich mit und warnt, wenn sie doch belegt ist. Die Oberflaeche sagt auf einer eigenen Karte, was hier gegen was gerechnet wird. Die Schonvermoegens-Bewertung liefert Argumentationshilfen zum Uebernehmen, keine Automatik - die Einordnung obliegt dem Traeger und gegebenenfalls dem Sozialgericht. Das steht an jeder dieser Karten. Alle jaehrlich veraenderlichen Betraege stehen an einer Stelle mit Stand-Datum und Prueftermin. Die Bekleidungspauschale bewusst ohne Zahl: sie ist regional und steht im Bescheid. 46 Tests. Etappe: 5 Phase: Behoerde |
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feat: Konten, Kassenbuch, Vermoegen und die beiden Pflicht-PDFs
Etappe 4. Aus diesen Daten entstehen das Vermoegensverzeichnis nach § 1835 BGB und die Rechnungslegung nach §§ 1859, 1865 BGB - beides geht ans Betreuungsgericht, beides ohne dass eine Zahl abgetippt wird. Betreuungsjahr n laeuft von bestellungAm + (n-1) Jahre bis bestellungAm + n Jahre - 1 Tag. Bei Bestellung am 29. Februar endet Jahr 1 am 27.02. und Jahr 2 beginnt am 28.02.: lueckenlos und ohne Ueberschneidung, per Test abgesichert. Rechenprobe der Rechnungslegung: Der Anfangsbestand ist der juengste Saldostand bis zum VORTAG des Zeitraumbeginns - ein Saldostand gilt als Bestand am Tagesende, sonst zaehlte der erste Tag doppelt. Geht die Probe nicht auf, wird die Differenz im PDF ausgewiesen und jeder fehlende Saldostand namentlich benannt. Nie geglaettet: eine still korrigierte Rechnungslegung ist gegenueber dem Gericht wertlos. Posten ohne Wertstand zum Stichtag erscheinen als Luecke, nicht als 0,00 EUR - und Werte aus der Zukunft werden nie herangezogen. Konten kommen ueber ihren Saldostand ins Verzeichnis; Vermoegensposten der Art KONTO werden dort uebersprungen, sonst stuende das Geld doppelt drin. Der CSV- und CAMT-Import raet KEINE Kategorien, sondern bucht alles auf "Sonstige". Eine falsch geratene Kategorie faellt in der Jahresuebersicht niemandem auf und verfaelscht den Bericht. Fremdwaehrung wird abgelehnt statt umgerechnet. Der XML-Leser weist DOCTYPE ab (XXE). 68 Tests, darunter echte IBAN-Pruefziffern und die Rundung: es darf nirgends ein Cent verschwinden. Etappe: 4 Phase: Geld |
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feat: Dokumentenablage, OCR, Volltextsuche und Belegmappe
Etappe 3. Dazu die geteilte Infrastruktur, auf der die Berichte der
folgenden Etappen aufsetzen: Speichertreiber und PDF-Grundgeruest.
Dateiablage hinter einer Schnittstelle, zwei Treiber - lokales
Verzeichnis fuer die Entwicklung, S3-kompatibel fuer den Betrieb. Der
Schluessel wird erzeugt, nie aus dem Dateinamen abgeleitet; ein
Pfadausbruch ueber den Namen ist damit ausgeschlossen.
Der Dateityp wird ausschliesslich an den Magic Bytes geprueft, und ein
PDF muss bei Offset 0 stehen - damit fallen auch Polyglot-Dateien durch,
die gleichzeitig gueltiges PDF und gueltiges HTML sind. Ausgeliefert
wird nur ueber kurzlebige signierte URLs, immer als Anhang und mit
nosniff. Die Route prueft Signatur, Anmeldung UND Zugriff auf die
betreuteId aus dem Schluessel; jeder Abruf steht im Audit-Log.
Beim Dateitreiber liegt die Datei zusaetzlich AES-256-GCM-verschluesselt.
Beim S3-Treiber geht das nicht, weil signierte URLs am Server vorbei
ausgeliefert werden - das ist in der Datei dokumentiert, nicht
stillschweigend anders gemacht.
@react-pdf/renderer konnte in diesem Abhaengigkeitsbaum keinen einzigen
Buchstaben setzen: die Unterabhaengigkeiten sind weitergewandert und
liefern fuer Standardschriften kein Schriftobjekt mehr.
src/lib/pdf/standardschrift.ts baut es aus den Metriken, die pdfkit
ohnehin mitbringt - kein neues Paket, kein Netz - und haengt sich nur
ein, wenn die Aufloesung tatsaechlich kaputt ist.
Fristerkennung im OCR-Text ("innerhalb von vier Wochen", "binnen eines
Monats") wird immer nur VORGESCHLAGEN, nie automatisch angelegt. Die
Textstelle steht daneben, damit man nachprueft, bevor man uebernimmt.
Gerechnet wird auf lokaler Mittagszeit: in UTC verschoebe die Sommerzeit
"vier Wochen ab 12.03." um einen Tag.
57 Tests.
Etappe: 3
Phase: Papier
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docs: README, Datenschutztexte, Dockerfile und Sicherungsskripte
Damit ist Etappe 1 abgeschlossen und betriebsfertig dokumentiert. README mit beiden Betriebswegen. Docker Compose auf eigenem Server ist der Hauptweg; Vercel und Neon sind vollstaendig beschrieben, aber mit einer klaren Begruendung, warum ich davon abrate: beide Anbieter sind US-Unternehmen und unterliegen auch bei EU-Region potenziell dem CLOUD-Act. Bei Gesundheitsdaten einer nicht entscheidungsfaehigen Person ist das eine Abwaegung, die man bewusst treffen muss. Reverse-Proxy-Beispiele fuer Caddy, nginx und Traefik - der Proxy selbst ist nicht Teil des Compose-Setups, weil er auf dem Zielserver schon steht. Die Datenbank hat keine Portfreigabe. Sicherung: pg_dump schreibt direkt in die Verschluesselung, der Klartext landet nie auf der Platte. Danach eine Selbstpruefung - laesst sich die Datei nicht wieder entschluesseln, endet der Lauf mit Fehler statt mit einem stillen Scheinerfolg. Der jeweils erste Stand eines Monats bleibt dauerhaft stehen. Die README sagt ausdruecklich, was das Backup NICHT enthaelt: den Schluessel ENC_KEY_V1 und die Dateien im Objektspeicher. Dazu eine Anleitung, die Wiederherstellung einmal im Jahr zu ueben - mit dem letzten Schritt, in der Anwendung nachzusehen, ob die Diagnosen im Klartext erscheinen. Erst dann stimmt nicht nur die Datenbank, sondern auch der Schluessel. Verarbeitungsverzeichnis und Datenschutzhinweise als ausfuellbare Textbausteine. Die Hinweise sind in einfacher Sprache geschrieben - sie sollen der betreuten Person vorgelesen werden koennen. Die Seite /datenschutz liest denselben Text aus docs/, damit es nicht zwei Fassungen gibt, die auseinanderlaufen. Dockerfile in drei Stufen mit Tesseract, deutschen Sprachdaten und poppler-utils. Zeitzone Europe/Berlin ist gesetzt - ohne sie rechnet der Server in UTC und verschiebt Fristen um einen Tag. Etappe: 1 Phase: Fundament |
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feat: Dashboard Heute, Kontakte und Kontaktprotokoll
Das Dashboard beantwortet die Frage, was heute ansteht - nicht, welche Daten es gibt. Jede Kachel endet in einer Handlung: Fristen-Ampel, wartet auf andere (mit Tagen seit dem letzten Kontakt), offene Nachforderungen des Bezirks mit Fortschrittsbalken, ungepruefter Posteingang, unverbuchte Belege, Kennzahlen. Zwoelf Abfragen in einem Promise.all, kein N+1. Cent-Betraege werden beim Verlassen der Serverseite gewandelt. Kacheln zu Modulen, die ein Mitleser nicht freigegeben bekommen hat, entfallen ganz - sie zeigen nicht "0", denn das waere eine Aussage ueber Daten, die er nicht sehen darf. Kontaktprotokoll als Schnellerfassung: Datum vorbelegt, Art als grosse Knopfreihe, Dauer als Schnellwahl, ein Freitextfeld. Alles andere eingeklappt. Ziel sind unter 20 Sekunden am Handy. Das Haekchen "persoenlicher Kontakt zur betreuten Person" ist bewusst NICHT vorbelegt - es wandert in den Jahresbericht nach § 1863 BGB, und ein versehentlich gesetztes Haekchen waere dort eine falsche Angabe gegenueber dem Gericht. Aus demselben Grund gilt der Textbaustein "regelmaessiger persoenlicher Kontakt" erst ab persoenlichem Kontakt in mindestens 75 Prozent der Monate. Sonst schreibt die Auswertung ausdruecklich, dass kein persoenlicher Kontakt dokumentiert ist. Ein geschoenter Bericht hilft niemandem. Protokolldaten werden als 12:00 UTC gespeichert und durchgaengig in UTC gerechnet, sonst kippt die Zeitzone einzelne Besuchstage. 51 Tests. Etappe: 2 Phase: Alltag |
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feat: Fristen, Pflichtfristen aus dem Bestellungsdatum und ICS-Feed
Die gesetzlichen Fristen entstehen von selbst, sobald das Bestellungsdatum in den Stammdaten steht - Vermoegensverzeichnis und Anfangsbericht nach drei Monaten, Jahresbericht und Vermoegensuebersicht zum Ende jedes Betreuungsjahres, Aufwandspauschale, Landespflegegeld, Zuzahlungsbefreiung, Rueckkaufswerte. Zwei Punkte, an denen es sonst schiefgeht: Das Betreuungsjahr endet am Tag VOR dem Jahrestag (§ 188 Abs. 2 BGB), bei Bestellung am 29. Februar am 28. (§ 188 Abs. 3). Ohne diese Regel verrutscht die ganze Kette um einen Tag. Faellt eine Frist auf Samstag, Sonntag oder Feiertag, wird sie NICHT verschoben. § 193 BGB verschiebt zwar den Ablauf, aber als Betreuer will ich frueher fertig sein, nicht spaeter. Stattdessen steht ein Hinweis in der Beschreibung. Bayerische Feiertage inklusive, ueber die Osterformel berechnet. Pflichtfristen tragen bewusst keine RRULE: sonst entstuende beim Erledigen eine Dublette neben der ohnehin abgeleiteten Folgefrist. Beim erneuten Ableiten werden nur offene Fristen nachgezogen, Erledigtes bleibt unangetastet. Der ICS-Feed kommt ohne Token-Feld im Schema aus - die Signatur ist ein HMAC ueber betreuteId und userId. VALARM je Vorwarnstufe, Zeilenfaltung nach RFC 5545. 51 Tests. Etappe: 2 Phase: Alltag |
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feat: Vorgaenge als Fallakte mit Genehmigungskette und Vorlagen
Jeder Vorgang ist eine kleine Akte: Kopfdaten, Aufgabenliste zum Abhaken, Genehmigungsstufen und ein Zeitstrahl, der Dokumente, Kontaktprotokolle, Fristen, Buchungen und Statuswechsel zusammenfuehrt. Die abnahmerelevante Regel: Ein genehmigungspflichtiger Vorgang laesst sich nicht auf VOLLZOGEN setzen, solange kein Beschlussdokument hinterlegt ist. Geprueft wird in darfStatusWechseln() UND in der Server Action - nicht nur im UI, wo das Auswahlfeld die Stufe ohnehin gar nicht erst anbietet. Hintergrund ist § 1858 BGB: die Genehmigung muss vor dem Rechtsgeschaeft vorliegen, nicht danach. Neun Vorlagen mit durchdachter Aufgabenreihenfolge. Bei Wohnungs- aufloesung und Hausverkauf erzwingen sie die Kette Mitteilung -> Genehmigung -> Rechtsgeschaeft; ein Test prueft das. Kanban ohne Drag-and-Drop: Statuswechsel laufen ueber Auswahlfeld und Knopf. Am Handy ist das verlaesslicher, und am Schreibtisch kostet es einen Klick mehr statt einer verlorenen Karte. Zeitzonen: alsTag() bildet den oertlichen Kalendertag auf Mitternacht UTC ab. Ohne das rutscht in Deutschland jede Faelligkeit einen Tag zurueck. 33 Tests. Etappe: 2 Phase: Alltag |
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feat: Stammdaten, Ersteinrichtung, Zweitfaktor und Protokollansicht
Damit ist Etappe 1 fachlich vollstaendig. Ersteinrichtung in drei Schritten, bewusst ausserhalb des Anwendungsrahmens: der setzt Benutzer, zweiten Faktor UND eine betreute Person voraus - beim allerersten Start gibt es nichts davon. Die Aktion fuer den ersten Zugang sperrt sich selbst, sobald ein Benutzer existiert. Zweiter Faktor: Das Geheimnis wird zuerst nur abgelegt, ohne totpAktiviertAm. Erst ein echter Code aus der App schaltet ihn scharf. Wer sich beim Abtippen vertut oder die falsche App nimmt, wuerde sich sonst dauerhaft aussperren. Erst danach gibt es die Wiederherstellungscodes - einmal angezeigt, danach nur noch als Hash. Betreuungsjahr (src/lib/stammdaten/betreuungsjahr.ts): laeuft ab dem Tag der Bestellung, nicht ab dem Kalenderjahr. Schrittweise vorwaerts gerechnet statt ueber eine Differenz, damit Schaltjahre und der 29. Februar von selbst stimmen. Daran haengen Jahresbericht, Rechnungslegung und die Ausschlussfrist der Aufwandspauschale. Aendert sich das Bestellungsdatum, werden die Pflichtfristen neu abgeleitet - ueber einen dynamischen Import, damit die Stammdaten auch dann speicherbar bleiben, wenn das Fristenmodul fehlt. Protokollansicht zeigt je Eintrag die geaenderten Felder als alt -> neu. Die Aenderungen liegen verschluesselt, weil dort Diagnosen und Kontostaende stehen koennen. Seed legt bewusst keine echten Personendaten an, nur den ersten Zugang. Mit SEED_DEMO=true kommt ein vollstaendiger Beispielfall dazu - Erika Musterfrau, COPD GOLD III, Pflegegrad 3, Heimeinzug Januar 2026, leerstehendes Haus, zwei Versicherungen, laufender Antrag beim Bezirk mit acht Nachforderungen. Nur ausserhalb der Produktion. Docker Compose ohne Reverse Proxy - der ist auf dem Zielserver vorhanden. Die Datenbank hat keine Portfreigabe und ist nur ueber das interne Netz erreichbar; die Anwendung horcht auf 127.0.0.1. Etappe: 1 Phase: Fundament |
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feat: Oberflaechenbausteine, Anwendungsrahmen und Konventionen
Basisbausteine im shadcn/ui-Stil, aber mit drei bewussten Abweichungen: - Bedienelemente sind 44px hoch statt 36px. Ich bediene die App oft am Handy im Heim oder auf dem Amt; kleiner ist dort nicht treffsicher. - Auswahlfelder benutzen das native <select>. Android und iOS oeffnen dafuer ihre eigene Liste - schneller als jeder Nachbau, und mit Screenreader und Tastatur funktioniert es ohne Zutun. - Eingabefelder haben mindestens 16px Schrift, sonst zoomt iOS-Safari beim Hineintippen das Formular heran. <Feld> verdrahtet Beschriftung, Erklaerung und Fehler ueber aria-describedby. Der Erklaerungstext ist kein Beiwerk: die Anwendung benutzt Begriffe aus dem Betreuungsrecht, die niemand nachschlagen soll. <Rechtshinweis> ist der stehende Vermerk, dass hier keine Rechtsberatung stattfindet. Er steht an jeder Stelle mit Paragraphenbezug. Der Anwendungsrahmen fuehrt drei Bedingungen zusammen, ohne die niemand an Fachdaten kommt: angemeldet, zweiter Faktor eingerichtet, mindestens eine betreute Person zugeordnet. Die Navigation zeigt Zaehler fuer ueberfaellige Fristen und neuen Posteingang - die Frage "wo muss ich hin?" wird schon im Menue beantwortet. Das Farbschema wird per Inline-Skript mit CSP-Nonce gesetzt, bevor die Seite gezeichnet wird - sonst blitzt beim Laden das helle Thema auf. docs/KONVENTIONEN.md haelt fest, was in allen weiteren Etappen gilt: Verzeichnisaufbau, Cent-Betraege, Umgang mit verschluesselten Feldern, Zugriffspruefung, Audit-Pflicht, Ampelfarben, Commit-Trailer. Etappe: 1 Phase: Fundament |